Schon vor einigen Monaten wurde bei Corax Games die deutsche Version des Brettspiels zur erfolgreichen Buchserie veröffentlicht. Im Shop der Spiele-Offensive lässt sich das Spiel für 39 € kaufen. Es lässt sich von 1-6 Personen ab 14 Jahren spielen.
Bei Pegasus ist nun die deutsche Version von „Cthulhu Wars“ erschienen. In dem Spiel versuchen 2-4 Personen die Welt aufzuteilen, nachdem die Menschheit bereits Geschichte ist. Welcher der Großen Alten wird die Welt beherrschen? Das Spiel hat einen UVP von 149,99 € und soll eine Spielzeit von 90-120 Minuten bieten.
Vor einigen Jahrzehnten war der Film „Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ aus dem Jahr 1979 in vielerlei Hinsicht ein bemerkenswerter Film, der das Genre der Science-Fiction Filme mit dem Horror-Genre auf besonders hohem Niveau vermischt hat. Nun hat dieser Kultfilm erneut den Weg auf den Spieltisch gefunden.
Wer einmal im Setting etwas Abwechslung braucht, kann sich das neue Roll & Write Spiel „Write the Future“ anschauen. Es ist bei All Or None Games erschienen und stammt von dem Autor Tobias Hall. Die Grafik stammt von Anthony Cournoyer. Das Spiel richtet sich an 1-99 Personen ab 10 Jahren und bietet eine Spielzeit von 30-45 Minuten. Für 23,99 € lässt sich das Spiel mit englischer und deutscherAnleitung vorbestellen.
„Viking Raiders“ ist ein Kartenspiel für 2-5 Personen, in dem ihr als Wikingerhäuptlinge darum kämpft, die größte Marine zu errichten, den größten Clan zu gründen und die meiste Beute zu erhalten. Das Spiel ist im Shop des Verlags erschienen und aktuell noch nicht im Handel verfügbar. Der UVP liegt bei 33 €.
In der KW44 sind ein paar neue Spiele in den Handel gekommen und außerdem Zubehör. Erfahre nur hier gesammelt, worum es sich dabei diese Woche handelt. Wie immer gibt es diese Übversicht nur bei uns exklusiv in Zusammenarbeit mit FANTASYWELT.DE.
Mit „Pampero“ ist das neue Expertenspiel von APE Games bei Kickstarter gestartet. Es handelt sich um ein kartengetriebenes Aktionsauswahl-Spiel von Julián Pombo („Mercado de Lisboa”). Die Illustrationen stammen von Ian O'Toole („On Mars“, „Kanban EV“). Es ist für 1-4 Personen ab 14 Jahren und hat eine Spielzeit von 60-150 Minuten.
Feuerland hat angekündigt, dass die kleine "Parks" Erweiterung "Wildtiere" Mitte November im Handel ankommen soll. Dann kann das beliebte Spiel um eine weitere Erweiterung bereichert werden. Die Erweiterung kostet 18,99 Euro.
Fantasy Flight Games hat „Star Wars™: The Deckbuilding Game!“ für März 2023 angekündigt. Auch in Deutschland soll die deutsche Version zeitgleich verfügbar sein. Das Spiel richtet sich an 2 Personen, die Spielzeit beträgt rund 30 Minuten. Für 34,99 € lässt sich das Spiel bereits vorbestellen.
Eine weitere Ankündigung von Strohmann Games für das kommende Jahr 2023: „Obsession“ erscheint mit den Erweiterungen „Upstairs, Downstairs“ und „Wessex“ auf Deutsch. Das Spiel richtet sich an 1-4 Personen ab 14 Jahren. Einen genauen Termin für die deutsche Lokalisierung des komplexen Spiels gibt es noch nicht.
„Escape Box: Piraten“ ist ein Escape Spiel, dass sich für Familien mit Kindern eignen soll. Es richtet sich an 2-5 Personen ab siebenJahren und dauert rund 45 Minuten. In dieser Zeit müssen alle gemeinsam einen Piratenschatzausfindigmachen und dafür Rätsel lösen.
Bei The Game Builders ist mit dem ersten Spiel gleich ein Titel von Uwe Rosenberg erschienen. Das Spiel richtet sich an 1-4 Personen für 30-60 Minuten. Gestaltet wurde das Spiel von Lukas Siegmon. "Applejack" richtet sich sowohl an Kenner- wie Familienspieler und -spielerinnen.
Aktuell könnt ihr in der Spieleschmiede „Magical Friends (and how to summon them)“ unterstützen, was bereits erfolgreich bei Kickstarter lief. Auch in der Spieleschmiede ist das Spiel fast am Ziel und hat noch einige Tage Zeit. Bis zum 16.11. könnt ihr noch einsteigen.
Bei Big Potato Games ist mit „Riecht verdächtig“ ein Partyspiel für Familientreffen erschienen. Zwischen vier und zehn Personen ab zehn Jahren können das Spiel gemeinsam spielen. Eine Runde soll nur 15 Minuten beanspruchen, der UVP liegt bei 21,99 €.
Bei Schmidt Spiele ist mit „Paletti Spaghetti“ ein Kinderspiel erschienen, das auf einem erfolgreichen Spieleklassiker aus den 90er Jahren basiert. Es kann von 2-4 Personen gespielt werden. Kinder ab 5 Jahren sollen Spaß mit dem Spiel haben.
Schon im Jahr 2021 ist das Spiel „ShelfieStacker“ bei Arkus Games erschienen. Darin häufen wir Brettspiele in unserer Sammlung an. Das Spiel richtet sich an 1-4 Personen ab 8 Jahren, die Spielzeit beträgt 20-40 Minuten.
Wie wir vom Verlag erfuhren, ist es möglich, dass das Expertenspiel „Europa Universalis: The Price of Power“ noch im Dezember 2022 erscheinen wird. Wir erhielten vorab eine Retail Version des Spiels, das sich an 1-4 Personen ab 14 Jahren richtet. Der Autor ist EivindVetlesen, die Illustrationen stammen von Tomasz Jedruszek, Olly Lawson und Joeri Lefevre.
Eins der vielen Spiele, die auf der SPIEL22 ausprobiert werden konnten, ist „Fish & Katz“ von Heidelbär Games. Das Familienspiel für 2-6 Personen ab 6 Jahren ist einer der Herbstneuheiten des Verlags und erscheint bald im Handel.
Die komplett überarbeitete Neuauflage von „Mombasa“ ist nun im Handel verfügbar. „Skymines“ entledigt sich dem aus heutiger Sicht kritischen Thema der Vorlage und bietet nun ein Science-Fiction Setting. Das Spiel richtet sich an 1-4 Personen ab 12 Jahren. Der UVP liegt bei 59,99 €.
Skymines von Alexander Pfister und Viktor
Kobilke ist in Teilen eine Neuausgabe von Mombasa,
das im Jahr 2015 große Begeisterung in der Kennerbrettspielszene auslöste. Doch
während die Spielmechanismen des Grundspiels nahezu 1:1 beibehalten wurden,
wurde der Veröffentlichung nun ein gänzlich neues Thema übergestülpt. Skymines ist nämlich auf dem Mond der
Zukunft angesiedelt. Als private Geschäftsleute investieren die Spieler mittels
diverser Aktionen in Weltraumunternehmen, um am Ende mit dem meisten
Kapitalertrag aus der Partie hervorzugehen. Soviel zum Grundspiel, das wie
gesagt eine thematische Neuinterpretation von Mombasa ist. Skymines
bietet den Spielern jedoch viel mehr. Zum einen gibt es mit Luna eine virtuelle
Mitspielerin für Solopartien (sie kann zusätzlich auch in 2-3 Spieler Partien
eingesetzt werden), und zum anderen gibt es eine Kampagne mit vier Kapiteln,
welche mit verschiedenen Modulen gespielt wird. Dabei kommt unter anderem auch
ein neuer Spielplan zum Einsatz, der auf der Rückseite des
Grundspiel-Spielplans abgebildet ist (Asteroidenseite).
Ablauf:
Da nicht jeder Leser Mombasa
kennt, werden zunächst die Mechanismen des Grundspiels erläutert. Danach folgt
die Beschreibung der neuen Elemente (Kampagne / Module). Da in der
Grundspielbeschreibung natürlich die neuen Begrifflichkeiten verwendet werden,
ist dieser Passus vielleicht auch für die Kenner von Mombasa interessant, zumal es ein neues Bonusfeld gibt, das im
Vorgänger noch nicht existiert hat.
Bevor es mit dem eigentlichen Spiel losgeht, werden erstmal
sechs Faltschachteln zusammengebaut, in denen das gesamte Material aufbewahrt wird.
Anschließend wird der Spielplan in die Mitte gelegt und jeder Spieler erhält
ein eigenes Spielertableau (=Laborablage), neun Start-Aktionskarten, eine
CrypCoin Münze und das Start-Forschungsplättchen für die Forschungsleiste.
Weiterhin besitzt jeder Spieler einen Helium-3 Marker für die Helium-3 Leiste.
Den Spielern wird eine Einzel-Energiekarte zugelost, die den Startspieler
bestimmt, und das Forschungsplättchen gibt vor, welche drei Handkarten zu
Beginn einer Partie oben in die Sammelslots der Spielertableaus gelegt werden.
In der Planungsphase wählen die Spieler drei Handkarten aus,
die sie an die freien Aktionsslots unterhalb der Laborablage platzieren. In der
folgenden Aktionsphase führen die Spieler reihum eine Aktion aus. Diese Phase
dauert so lange, bis alle Spieler gepasst haben. Folgende Aktionsmöglichkeiten
stehen zur Verfügung:
Nutze
1 oder mehrere Rohstoffkarten einer Sorte im Aktionsbereich
Nutze
alle Energiekarten im Aktionsbereich
Nutze
1 Laborkarte „Forscher“ im Aktionsbereich
Nutze
1 Laborkarte „Chemikerin“ im Aktionsbereich
Setze
1 Bonusmarker
Beende
Deine Aktionsphase
Rohstoffkarten werden genutzt, um eine Aktionskarte von der
Kartenauslage zu kaufen. Solche Karten werden teilweise mächtiger und können in
den folgenden Runden eingesetzt werden. Alternativ können die Spieler ihre
Marker auf den Unternehmensleisten weiterrücken, um damit die Anteile dieser
Unternehmen zu erhöhen. Außerdem erhalten die Spieler an bestimmten Stellen der
Leisten diverse Boni. Wer die Mehrheit eines Rohstoffs besitzt, kann mit seinem
Bonusmarker ein Mehrheiten-Bonusfeld besetzen und steigt auf der entsprechenden
Leiste auf. Es gibt jedoch noch weitere Einsatzmöglichkeiten für die
Bonusmarker (z.B. die Reservierung einer Laborkarte für die nächste Runde, den
Verkauf von Handkarten u.v.m. Um ein Unternehmen zu expandieren, müssen die
Spieler alle Energiekarten im Aktionsbereich verwenden. Für die Regionen, die
im Ausbreitungsprozess besiedelt werden, erhalten die Spieler unterschiedliche
Belohnungen wie Forschungspunkte, Schritte auf der Helium-3 Leiste etc. Um den Uploadmarker
weiterzubewegen, müssen erworbene Forschungspläne auf der Leiste liegen. Diese
erhält man über eingetauschte Forschungspunkte, die wiederum als Boni / Belohnungen
vergeben werden. Schritte auf der Helium-3 Leiste erhalten die Spieler durch
Nutzung einer Chemikerin-Karte. Wer keine Aktion mehr ausführen kann, beendet
seine Aktionsphase. Sobald alle Spieler diese Phase beendet haben, folgt die
Vorbereitungsphase für die nächste Runde. Hierbei werden lediglich die Karten
ausgetauscht, die Bonusmarker inkl. eventueller Bonusplättchen zurückgegeben,
der aktuelle Sonder-Forschungsplan umgedreht und eine Münze auf das
Zuschussfeld der Forschungspläne gelegt.
Nach der Aktionsphase der siebten Runde endet das Spiel, und
die Schlusswertung findet statt. Nun werden alle Positionen des Wertungsblocks
Schritt für Schritt abgehandelt. Ermittelt werden das Bargeld, der Wert aller Unternehmensanteile,
der Fortschritt auf Helium-3 Leiste und die Position auf der Forschungsleiste.
Der Spieler mit dem höchsten Gesamtbetrag hat dann gewonnen.
Kommen wir nun zur Kampagne von Skymines, die über vier Kapitel verläuft. Jedes Kapitel entspricht
einer Partie mit einem bestimmten Setup sowie einem oder mehreren Modulen.
Sowohl das Setup als auch die Module sind in der jeweiligen Kapitelbeschreibung
erläutert. Am Ende jedes Kapitels erhalten die Spieler Erfolgspunkte (EP) für
unterschiedliche Erfolge (z.B. allgemeiner Kapitelsieg, Höherer CrypCoin
Bestand als die Gegner, das Erreichen des letzten Feldes einer Leiste etc.).
Wer am Ende der Kampagne, also nach den vier Partien, die meisten EP
angesammelt hat, gewinnt die Gesamtkampagne.
Kurz zu den Kapiteln: Kapitel 1 entspricht größtenteils dem
Grundspiel, aber hier können zusätzlich Missionen erfüllt werden, deren
Erfüllung Einmal-Bonusmarker freispielt. Diese sind wohlgemerkt nicht zu
verwechseln mit den normalen Bonusmarkern, die wie gehabt verwendet werden. In
Kapitel 2 kommt dann erstmals der Asteroidengürtel (Asteroidenseite-Spielplan)
zum Einsatz. Allgemein ausgedrückt ändert sich hierbei der
Ausbreitungsmechanismus der Unternehmen. In Kapitel 3 kehren wir auf den Mond
zurück. In diesem Setup haben sich alle vier Unternehmen bereits mit drei
Außenposten in vorgegebene Sektoren ausgebreitet. Last not least spielt Kapitel
4 wieder im Asteroidengürtel und als zusätzliche Option kann eine Bedrohung
beseitigt werden (Bedrohungsmodul). Alle Kapitel bzw. Module können auch
Stand-Alone unabhängig von der Kampagne gespielt werden.
Luna ist eine virtuelle Mitspielerin, die im Solospiel
zwingend eingesetzt werden muss. In Partien mit 2 oder 3 Personen kann sie
ebenfalls optional dazugenommen werden. Luna verfügt über ein eigenes Tableau.
Ihre Laborablage wird auf die Lunaseite gedreht. Wie ein menschlicher Spieler
erhält sie ihre Helium-3 und Uploadmarker sowie 1 CrypCoin. Im Gegensatz zum
menschlichen Gegner hat sie jedoch alle fünf Bonusmarker ihrer Farbe zur
Verfügung. Lunas Aktionen werden über Karten gesteuert. Dabei ist der
Schwierigkeitsgrad u.a. steuerbar, indem bestimmte Karten weggelassen werden
oder Lunaplättchen hinzugenommen werden. Das Spiel verläuft wie üblich über
sieben Runden mit den bekannten Phasen. Drei Karten von Lunas Zugstapel werden
verdeckt in ihre freien Slots gelegt. Bei freigespielten Slots können das
natürlich auch vier bzw. fünf Karten sein. Zwei weitere verdeckte Karten kommen
an ihre Mehrheitenslots im oberen Bereich der Laborablage. Diese beiden Karten
werden aufgedeckt. Die Werte der Karten entsprechen der Gesamtmenge an
entsprechenden Rohstoffen (wichtig für die Besetzung der
Mehrheiten-Bonusfelder). In ihrem Zug deckt Luna von links nach rechts ihre
Aktionskarten auf und führt die aufgeführten Aktionen aus. Spielende und
Schlusswertung werden wie gewohnt durchgeführt. Änderungen bei der Kampagne und
den Modulen werden im fünfseitigen Anleitungsheft für Luna explizit erläutert.
Meinung:
Lieber Leser, stell Dir einen wunderschönen Sommertag vor.
Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und der Himmel ist strahlendblau. Bis
auf eine kleine Regenwolke, die den Gesamteindruck von „perfekt“ auf
„fantastisch“ schmälert. So lässt sich Skymines
vielleicht am besten beschreiben. Da ich um die Erläuterung der Regenwolke
nicht herum komme, frühstücke ich den einzigen negativen Aspekt der
Veröffentlichung zuerst ab, um anschließend ein Lobeslied auf die
Spielmechanismen anzustimmen.
Der Hauptkritikpunkt an Skymines
liegt ganz klar an der Optik. Das Thema eines Eurogames ist mir eigentlich
total egal. Ob ein Marker einen Diamantenhändler, eine Chemikerin oder einen
betrunkenen Waschbären darstellt, ist mir völlig Wumpe. Das gilt auch für alle
meine Mitspieler in allen meinen Gruppen. Wichtig ist eine verständliche
Ikonografie in Verbindung mit einer Grafik, die man sofort erkennt. Und
selbstverständlich sollten Unterschiede von Rohstoffen und Charakteren sofort
ins Auge fallen. Leider ist das bei Skymines
nicht unbedingt der Fall. Die Zeichnungen sind allesamt im selben Stil
gehalten, und auch die Farben ähneln sich relativ. Die Unternehmen sind quasi
halbierte Zylinder in Igluform, die zwischen den Findern wegflutschen, wenn man
sie an der glatten Seite anfasst. Die sogenannte Helium-3 Leiste ist
schematisch auch unglücklich gezeichnet und durchweg alle Spieler fanden die
Optik schlichtweg hässlich. Klar … sowas ist immer Geschmackssache, aber wenn
die Optik keinem einzigen Spieler gefällt, dann sollte es den Verantwortlichen
zu denken geben. Gott sei Dank ist die Optik aber der einzige Kritikpunkt, denn
das Spiel an sich ist große Klasse!
Als erstes ist das Regelwerk zu loben, das verständlich
geschrieben ist und keine Fragen offen lässt. Das gilt sowohl für die
Beschreibung des eigentlichen Grundspiels als auch für die Erläuterungen zur
Kampagne und den neuen Elementen. Im Grundspiel gibt es nur zwei Änderungen zum
Vorgänger Mombasa. Das ist ein
zusätzliches Bonusfeld für eine Forschermehrheit und das Vorhandensein von
Sonderforschungsplänen auf den Münzen zum Nachlegen. Ach ja … das ist doch noch
eine kleine Veränderung. Pro Runde wird nur eine Münze zum Abgrasen ausgelegt.
Das hört sich alles unspektakulär an, ist aber durchaus wichtig und hat das
Grundspiel meiner Meinung nach nochmals aufgewertet. Der Forscher (ehemals
Buchhalter) wird gestärkt und in Verbindung mit den Sonderforschungsplättchen wird
die Forschungsleiste sehr attraktiv und auch lukrativ bei der Endwertung.
Die Kampagne bzw. die neuen Module sind ebenfalls über den
grünen Klee zu loben. Das eigentliche Spielgefühl wird dadurch nicht groß
verändert, sondern bietet einfach alternative Konzentrationen. Die Vergabe der
EP hat in unserer Gruppe ein bisschen polarisiert. Den meisten Spielern hat es
gefallen, aber zwei Mitstreiter hätten sich gewünscht, dass das Bargeld maximal
ein EP einbringen darf und nicht zwei EP, wenn ein Spieler diesbezüglich
mehrere Gegner schlägt. Nichtsdestotrotz hat die Kampagne allen Spielern
gefallen, wenngleich das Grundspiel nach wie vor am beliebtesten ist.
Kommen wir nun zu Luna als fiktive Mitspielerin. Im Solospiel
ist sie logischerweise zwingend erforderlich, während ich sie im
Mehrpersonenspiel nicht mehr einsetzen will. Dann wird das Ganze einfach zu
unberechenbar und auch zu anstrengend, was das administrative Handling
betrifft. Im Solospiel ist sie aber ein willkommener Mitspieler. Im normalen
Schwierigkeitsgrad konnte ich sie übrigens immer schlagen. Die Endwertung kann
auch digital in einer sehr guten App erfolgen, welche von Deep Print Games
kostenlos zur Verfügung gestellt wird.
Fazit:
Nicht jedes hässliche Entlein wird zum schönen Schwan. Skymines auch nicht. Aber ein geiles
Spiel bleibt ein geiles Spiel, und genau das ist Skymines! Wer auf verzahnte Strategie-Taktik-Eurogame-Blockbuster
steht, kann bei Skymines definitiv
zuschlagen. Und weil diese Veröffentlichung spielerisch so großartig ist, ziehe
ich auch keinen Punkt für die angesprochenen Kritikpunkte ab, zumal die neuen
Elemente die (geschmackliche) Optik mehr als Wett machen.