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Lese-Ansicht

SPIEL’26: Tag 3 und mein persönliches Fazit

Mit etwas Verspätung gibt es das Update zum dritten Tag auf der SPIEL. Selten schaffe ich das am letzten Tag, da die Heimfahrt nochmal knapp drei Stunden Zeit frisst und ich nach den drei Tagen auch ziemlich platt bin.

Die letzten Jahre bin ich drum herum gekommen, dieses Jahr allerdings habe ich nicht nur ein paar Spiele mit nach Hause genommen sondern auch ein paar Bakterien. Ich liege also flach… Husten, Kopfschmerzen, Halsschmerzen. Dinge, die niemand braucht. Aber so ist es leider. Daher nun ein Update auf Etappen per Smartphone.

Kommen wir aber erstmal zum Samstag, bevor meine Erinnerung vollends schwindet. Primäres Ziel war an dem Tag eine Partie von The Mix und Timespan. Die Hälfte davon habe ich geschafft. Ich bin also vom Eingang Ost Richtung 3 gewandert, was kurz vor offizieller Öffnung sogar noch einigermaßen schnell ging. Allerdings hat dieser Bonus trotzdem nicht geholfen, denn die ersten Partien waren bereits mitten in der Regelerklärung. Also habe ich kehrt gemacht und bin zurück zu Halle 8. Etwas Sport am Morgen. Weiter auseinander liegen hätten die beiden Zielorte natürlich auch nicht. Um kurz nach 10 konnte ich mir dann noch einen freien Slot an einem Tisch bei HABA für den frühen Nachmittag ergattern.

Etwas planlos bin ich dann durch die Hallen und habe dann am dritten teils belegten Tisch zu Gaudí bei HUCH noch einen freien Slot bekommen.

Gaudí

Mein zu dem Zeitpunkt anwesender Mitspieler war ein sehr sympathischer Brasilianer mit richtig guten Deutschkenntnissen. Einige Minuten später sind dann auch die verbleibenden zwei Spieler eingetroffen und zeitgleich ein Spielerklärer von Huch, der uns die Neuheit souverän und sicher erklärt hat. Um was geht es bei Gaudí? Der Strich auf dem „I“ lässt vermuten, dass es sich hier nicht um ein Partyspiel handelt, sondern es sich tatsächlich um den berühmten spanischen Architekten handelt. Im Laufe des Spiels, das aktionsgesteuert über drei Runden läuft, konstruieren wir uns Fenstermosaik aus viele kleinen Bruchstücken zusammen. Zusätzlich sammeln wir aus drei verschiedenen Kategorien Karten, die uns entweder einen Sofortbonus bieten, am Ende jeder Runde gewertet werden oder am Spielende zählen. Reihum wählen wir auf dem Aktionsrad eine Aktion. Die Aktion sind gesplittet. Stehen wir an erster Stelle dürfen wir beide Aktionen durchführen, ansonsten müssen wir uns entscheiden. Damit sammeln wir Splitter, ziehen Karten, spielen Karten aus oder werten unseren Kamin auf, das uns unterschiedliche Boni liefert. Die Sprungweite auf dem Aktionsrad ist jedem selbst überlassen. Sobald der erste jedoch das Ende des Rades erreicht hat wird auch das Rundenende ausgelöst. Solange die Mitspieler im linken gelben Teil des Rades stehen dürfen sie weiterhin frei Aktionen wählen, jedoch nur noch eine weitere Aktion im rechten roten Bereich. Das Ganze machen wir drei Runden lang, dann kommt es zur Auswertung. Während unserer Züge bewegen wir uns auf drei unterschiedlichen Siegpunktleisten nach oben. Und ja, richtig vermutet. Der höchste Wert wird gestrichen, die anderen beiden addiert. Dazu kommt dann noch die Fensterwertung nach einem ähnlichen Prinzip.

In Summe haben wir bei diesem Kennerspiel knapp eineinhalb Stunden gespielt, was jedoch in dieser Partie auch an den zwei Spielern lag, die später dazu kommen. Die Runde war… Ich sag mal „schwierig“. Davon abgesehen hat mich das Spiel direkt abgeholt. Die Aktionsauswahl ist spannend, speziell auch die Entscheidung zwischen der Haupt- und Nebenaktion. Das kann man dann war umgehen, wenn man sich immer vorne dran setzt, aber dann ist die Runde halt auch schnell vorbei. Der Spielplan ist bunt, aber nicht unübersichtlich. Ein Highlight wäre es gewesen, wenn die Splitterplättchen aus transparentem Plastik gewesen wären (wie z.b. bei Mille Fiori). Das Spiel ist erschienen bei Devir, Huch lokalisiert das Spiel. Die eigenen Exemplare waren anscheinend noch nicht angekommen, daher haben sie die Devir Version verkauft, mit deutscher Anleitung als Zugabe. Da das Spiel aber sprachneutral ist kein störender Faktor. Spoiler: Huch war am frühen Nachmittag ausverkauft, bei Devir ist das letzte Exemplar am Samstag frühen Abend über den Tisch. Ich habe es mir direkt nach der Partie eingepackt.

Da meine Mitspieler Gaudí unbedingt bis zum Ende spielen wollten, ist die Zeit jedoch auch schon fortgeschritten. Es war viertel nach 12, als ich den Huch Stand wieder verlassen habe. Im Anschluss habe ich mit ein paar Bekannten auf einen kurzen Talk getroffen. Auch Dirk, der bis dahin alleine unterwegs war, hat sich wieder zu mir gesellt. Da ich um halb 3 den Tisch bei HABA hatten sind wir von der Galeria gemütlich durch die Hallen gewandert, haben den einen oder anderen Blick geworfen und waren dann pünktlich vor Ort.

The Mix

Das Spiel, bei dem wir ein Barkeeper der Foxtrot Bar sind und um die Gunst der Gäste buhlen, ist ursprünglich von Roose.Games und wurde Ende letzten Jahres über Kickstarter in einer opulenten Version finanziert. Eine vom Material her etwas abgespecktere Variante ist jetzt bei HABA erschienen, die seit dem letzten Jahr ihr Sortiment konsequent ausbauen und vom reinen Kinderspiel Verlag weggehen. Und ich denke, The Mix ist ein guter Einstieg in die Kennerspiel Branche. Da sind wir… Eher im unteren Bereich, aber das ist nicht falsch. Wie eingangs erwähnt mixen wir für unsere Gäste in klassischer Euro Game Worker Placement Manier die unterschiedlichsten Cocktails. Dazu nutzen wir unsere drei Figuren zur Wahl der Aktion und kaufen damit Zutaten (teuer) aus dem Shop, ohne Zusatzkosten aus unserem Lager, holen uns neue Gäste mit neuen Wünschen an die Bar und, wenn alle Zutaten im Mixer sind, servieren diesen (natürlich nach einem echten physischen Schütteln, das muss sein!) unserem Kunden. In der anfangs geführten Partie und zwei weiteren Runden haben wir einen guten Einblick in die Partie erhalten, auch dank der hervorragenden und sympathischen Erklärung von Matthias, der 2026 das erste Mal diesen Job übernommen hat. Well done, Matthias! Zum Spiel: es sieht toll aus, hat ein aus meiner Sicht unverbrauchtes Thema, erfindet aber nichts neu. Es ist ein solides Spiel, das das Arbeiten in der Bar gut rüberbringt. Die Spielzeit liegt bei knapp 25-30 Minuten pro Person. Über die Langzeit Motivation kann ich natürlich nicht sagen aber ich freue mich auf meine richtige Erstpartie zu Hause. Der vierte Spieler, der als Ersatz für einen Ausfall auf unserer Seite eingesprungen ist als auch ich haben uns am Verkaufstand von HABA wieder getroffen. Für sehr gute 56 € haben wir das Spiel und zwei Booster Packs erhalten. Die englische Deluxe Variante liegt bei 90 € und enthält Triple Layer Boards und einen schicken Sortiereinsatz. Das war mir der Aufpreis allerdings nicht wert.

Da wir beschlossen hat uns gegen halb sechs auf den Heimweg zu machen hat die verbleibende Zeit nicht mehr für eine größere Partie gereicht, mal ganz davon abgesehen, dass das Finden zweier freier Plätze sowieso nicht so einfach geworden ist. Also sind wir erneut ziellos durch die Hallen und haben spontan gestoppt bei Big Moustache Games, die mit Vroom einen außergewöhnlichen Titel auf dem Tisch liegen haben.

Vroom

Ein Tisch, auf dem neben dem Spiel alles mögliche liegt. Ein Topf, eine Flasche, eine Plastikzwiebel, ein kleiner Plastikstuhl, ein Kochlöffel. Ich dachte erst an Dekoration, aber das war ein Trugschluss. Auch wenn wir anfangs nur zu zweit am Tisch saßen hat sich die Truppe schnell auf sechs Spieler erweitert, der Maximalbesetzung für das kooperative Rennspiel, in der jeder Spieler sein eigenes kleines Fahrzeug steuert. Als Rennstrecke fungiert dabei der Tisch selbst. Wir müssen nun nur noch in der richtigen Reihenfolge durchs Ziel kommen. Blöd, dass wir die nicht kennen. Jeder erhält über fünf Runde eine für die anderen geheime Zahlenkarte mit einem Wert zwischen 1 und 7. Und muss, entsprechend seiner eigenen Einschätzung seinen Wagen nach vorne bewegen. Ziel: mit der fünften Karte muss zumindest ein Wagen durchs Ziel kommen. Danach muss die Summe den Platzierungen entspricht. Man addiert die Zielkarten der Spieler und vergleicht sie mit der Position. Der Fahrer ganz vorne muss die höchste Summe vorweisen, der letzte die niedrigste. Das klingt ziemlich chaotisch, war es im ersten Rennen auch. Da hat wenig gestimmt und wir haben zwei unserer drei Fehlerkarten bereits verbraucht. Insgesamt spielen wir drei Rennen, ab Rennen 2 kommen neue Regeln dazu und hier kommen nun die eingangs erwähnten Materialien zu Trage. Die werden platziert und wir müssen diese umfahren. Das Spiel selbst hält noch eine Vielzahl an weiteren Regeln in der Kiste bereit, die man im Legacy Style nach und nach freischaltet. Das Spiel selbst war wirklich lustig, auch wenn es nicht meine Art Spiel ist. Faszinierend war jedoch, dass wir Runde zwei nahezu perfekt (mit nur einem Fehler) überstanden haben. Da gibt es eine echt große Lernkurve. Es war jedenfalls ein ungewöhnlicher Abschluss des Tages.

Richtig, Abschluss. Zu dem Zeitpunkt hatten wir bereits kurz nach fünf. Dirk wollte nochmal kurz für ein Schwätzchen zum Noctis Verlag in Halle 3. Danach sind wir zum Parkplatz und hatten dank trockenem Wetter eine sehr entspannte Heimfahrt.

Mein persönliches Fazit

Drei Tage in Essen. Knapp 35.000 Schritte. Alle acht Hallen. Ein neuer Besucherrekord mit 230.000 Besuchern, vier ausverkaufte Tage. Über 2.000 Neuheiten bei knapp 1.000 Ausstellern. Die Messe in Essen ist am Limit. Weitere Hallen gibt es nicht. Aber die Gerüchte über einen Umzug wurden in der Pressemitteilung von heute morgen direkt entkräftet. Die SPIEL bleibt in Essen.

Aber nun wirklich zu meinem persönlichen Eindruck. Die Messe war voll, definitiv. Durch die Erweiterung um Halle 8 sind zwar einige Besucher mehr dazu gekommen, aber die haben sich doch überwiegend verteilt. Es gab wie immer einige Flaschenhälse. Rund um den Stand von Kosmos stockte es regelmäßig, auch Asmodee hat immer mal wieder Stau produziert. In Halle 3 dann der Stand von Pegasus. Aber das kennt man und gehört auch ein bißchen dazu. Gefühlt war jedoch die Messe ziemlich dahinter her, diese Engstellen frühzeitig aufzulösen. So hat Pegasus eine zusätzliche Stellwand angebracht, an anderen Orten haben Verlagsmitarbeiter die Schlangen kontrolliert verschoben und geordnet. Zusammengefasst konnte man sich recht gut (die langjährigen Besucher verstehen, was genau das bedeutet) bewegen.

Was ein Punkt im Fazit wert ist: die Entwicklung der Preise. Die Eintrittskarten haben angezogen, die Spiele ebenfalls.

Für eine „große“ Neuheit hat man mindestens 60 € auf den Tisch gelegt, Ausnahmen bestätigen die Regel. Das liegt aber neben dem gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten auch an den immer opulenteren Ausstattung. Double Layer ist schon fast der Standard, individuell geformte Figuren, Miniaturen. Und das sieht man inzwischen nicht nur mehr bei Kenner- und Expertenspielen. Auch bei klassischen Familienspielen kommen die Titel mit immer mehr Material daher, so dass sich das auch auf den Preis schlagen muss. Aber die Zielgruppe ist anscheinend bereit, es auch zu zahlen. Rucksäcke bis oben voll bepackt, die Trollies beladen bis an deren Limit (und es immer noch die Hölle, wenn so ein Ding auf einmal vor deinen Füßen auftaucht). Ich selbst bin ja auch ein Fan von „hübschen“ Spielen, setze da aber auch Grenzen. Wie oben erwähnt bei The Mix.

In noch absurderen Gefilden begibt man inzwischen bei der Verpflegung. 8,40 € haben wir für zwei kleine Becher Cappuccino bezahlt, der noch nicht mal danach geschmeckt hat und mehr heiße Milch als sonst etwas war. Die Essenstände haben zwar ein attraktives Sortiment aufgefahren, aber die Preise sind auch happig. 14 € für einen kleinen Wrap, selten gibt es Essen im einstelligen Bereich. Selbst an der Tankstelle und an Flughäfen, die wirklich für hohe Preise bekannt sind, liegen auf einem niedrigeren Niveau. Mich betrifft das nicht mehr, da ich seit vielen Jahren ein paar Snacks für den Tage einpacke, gut frühstücke und den Abend dann lieber in einem guten Restaurant ausklingen lasse. Da zahle ich genauso viel, aber habe mehr davon. Außerdem spare ich mir viel Wartezeit. 20 min in so einer Schlange sind keine Seltenheit.

Ein weitere Punkt, dieses Mal jedoch ein sehr positiver: mit inzwischen etwa 15 Jahren Messeerfahrung (ich weiß leider nicht mehr genau, wann ich das erste Mal dort war) habe ich viel erlebt. Besonders beim Erklären von Spielen. Von abgrundtief schlecht und auch teils komplett falsch bis hin zu einer nahezu perfekten Regelerklärung war alles dabei. Und das wird von Jahr zu Jahr besser. In 2026 hatte ich durchweg richtig gute Erklärungen an den Tischen. Klar strukturiert, freundlich, vorbereitet. Jederzeit für Fragen erreichbar und selbst wenn man eine Frage nicht beantwortet worden konnte wurde das nach wenigen Minuten klargestellt. Das freut mich wirklich sehr. Ebenso gut finde ich, dass viele Verlage die Spielzeit limitierten. Ich muss ein Spiel nicht bis in die letzte Minute ausreizen, muss jeden Siegpunkt mitnehmen. Das kann ich im Anschluss in Ruhe zu Hause machen, eine erste Einschätzung zur Qualität eines Spiels ist auch nach ein paar. Runden möglich. Ebenso toll finde ich geführte, geskriptete Partien („ich denke, du willst jetzt diese Karte ziehen und die Figur dorthin setzen“). Damit hat man zwar erst keine eigene Entscheidungskraft, kommt aber viel schneller in die Partie. Wie oft sitze ich nach der Regelkunde vor dem Spiel und denke: Ja, gut. Jetzt… Ähm. Joa.

Einen weiteren Trend, der mir aufgefallen ist: es gab viele Spiele auf den Tischen, die noch nicht verfügbar sind. Seit Jahren gibt es ganz traditionell natürlich verspätete Schiffe. Das meine ich nicht. Spiele, die erst 2027 erscheinen, aber schon vorgeführt werden. Vielleicht habe ich auch nur zufällig genau diese erwischt. Aber so extrem wie in diesem Jahr ist mir das vorher nicht aufgefallen.

Alles in Allem war es eine schöne und spannende Messe. Im letzten Jahr war ich unsicher, ob ich auch 2026 wieder fahre, das Hotel war mit der Option auf eine kostenlose Stornierung gebucht. Aber ich bin froh, dass ich dort war, viele neue Spiele kennengelernt habe, alte Bekannte getroffen habe. Ich habe die gespielten Partien überwiegend geschätzt.

Eine große Loot Liste werde ich hier nicht veröffentlichen. Die aktiven Leser werden zwischen den Zeilen mitbekommen haben, was in der Tasche gelandet ist. Der Trend geht hier auch immer mehr zu „mehr, mehr und noch mehr“. Ich selektiere sehr stark und kaufe selten aus dem Bauch heraus. In Summe sind 7 Titel aus Essen mit nach Hause gefahren, zwei habe ich bestellt. Eins ist schon vor der Messe eingetroffen.


Ich bedanke mich hier nochmal bei allen Erklärbären, die uns den Einstieg in die Spiele ermöglicht haben. Danke an die netten Gespräche. Ein Dank geht auch an die ganzen Trolli Besitzer, die mir die Teile regelmäßig vor die Füße gehauen haben. Auch immer gerne gesehen und daher verdienen sie Danke: Menschen, die in einer Gruppe vollkommen unerwartet mitten im Gang stehen bleiben, um sich zu unterhalten. Vielleicht stoppe ich jetzt besser den Sarkasmus an dieser Stelle.

Anschließend noch ein Dank an euch, die diese Zielen lesen, kommentieren und diese Seite zu dem gemacht haben, was sie jetzt ist.

Und… Jetzt kommt wirklich der letzte Absatz: Danke auch an Dirk, dass du mich erträgst (auch wenn das natürlich auf Gegenseitigkeit beruht). Wir kennen uns seit fast 10 Jahren und haben uns eigentlich nur durch Zufall, aber eben durch den Blog hier, kennen und schätzen gelernt. Aus dem anfänglichen „Wir spielen ab und an eine Partie“ ist eine enge Freundschaft entstanden.

Rechtschreibfehler dürft ihr gerne behalten und ins Sammelalbum kleben. Der Artikel ist komplett mit SI (Sascha Intelligence) entstanden :)

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SPIEL’26: Tag 2

Ein stürmischer Abend, es windet draußen ganz ordentlich. Ich bin zurück im Hotel von einem gemütlichen Abend mit Freunden und leckeren Essen. Heute muss Dirk ohne mich auskommen im Podcast, ich bin echt müde. Zumindest, um mich verbal irgendwie auszudrücken. Für ein paar Worte langt es noch. Denn soo viel zu berichten gibt es heute leider gar nicht. Ein eher unbefriedigender Tag. Zumindest der Start ist geglückt, mit einem ganz leckeren Frühstück beim Bäcker. Ich spare mir meist die teuren Buffets im Hotel, dafür esse ich viel zu wenig. Das Wetter war bereits heute morgen sehr ungemütlich.

Green Gold

Begonnen habe ich den Tag mit einer Demopartie von Green Gold. Das Spiel hatte ich nicht auf meiner Liste, ich gebe zu, dass ich den Titel nicht mal vorab irgendwo gelesen oder wahrgenommen habe. Zur Partie bin ich auch eher zufällig gekommen, da Dani, eine Bekannte und Spieleerklärerin bei Ludonova mich abgefangen hat und mir Green Gold vorgeschlagen hat. Es gehört inzwischen eigentlich schon zur Tradition, dass ich mir einmal pro Jahr eine Neuheit von Ludonova erklären lasse. Und so ist es dann auch dieses Jahr gekommen. Toni López, seines Zeichen auch Autor von Ada’s Dream, bringt in diesem Jahr eine Art (ich zitiere Dani) „18xx light“. Ganz ohne Eisenbahn. Dafür aber mit viel Tee. Das Spielfeld ist erstmal sehr bunt. Nicht direkt das Brett, aber mit 6 verschiedenen Farben für Teeunternehmen plus 4 Spielerfarben ist ordentlich Farbe im Spiel. Mit lediglich einer Handvoll Aktionen verbringen wir Runde um Runde. Dabei kaufen wir natürlich neuen Tee ein, handeln mit Aktien, errichten neue Produktionsstätten der vor Ort ansässigen Unternehmen und unsere eigenen Kontore, wir verhandeln zurück in London für neue Aufträge und versuchen, Königin Victoria, ihres Zeichen Königin von Großbritannien, mit unseren erlesenen und frisch importierten Teesorten zu beeindrucken. Das Ganze funktioniert über einen recht geschickten Auswahlmechanismus in einem Rondell. Wir platzieren unseren Arbeiter und wählen dann aus den verfügbaren Gesandten der Unternehmen, die rechts und links von unserer Position stehen. Die gewählte Farbe bestimmt dann unseren Einsatzort bzw. die Aktion selbst. Etwas schwierig hier zu erklären, aber die Auswahl ist auch im Spiel nicht ganz banal. Ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen funktioniert das aber alles in Allem recht gut. Man findet recht schnell in die Aktionen rein. Was nicht heißt, dass man das Spiel versteht. Zumindest geht es mir so, der sich anfangs ziemlich verzettelt hat. Vielleicht war der Aktienkauf direkt in der ersten Runde nicht die beste Idee, denn damit war mein Startvermögen nahezu aufgebraucht. Blöd nur, dass ich Tee einkaufen muss, um Aufträge zu erfüllen, die dann wiederum neues Geld in die Kasse spülen. Würde ich bei Partie 2 vermutlich doch anders machen. Ich weiß nicht, ob es mein Typ Spiel ist… ich kenne keine wirklichen 18xx Spiele. Da fehlt mir auch das Interesse, weil es doch sehr krasse Wirtschaftssimulationen sind, die mehr Arbeit als Vergnügen sind. Aber auch ohne dieses Wissen kann ich hier sagen: Green Gold fühlt sich erstmal eher wie ein komplexeres, aber nicht unnötig überladenes Spiel an. Wir haben auch nur einige wenige Runden zum Kennenlernen gespielt, der Eindruck zählt am Ende. Alleine die Erklärung, die erneut – man muss es immer wieder erwähnen – wirklich unglaublich detailliert aber auch strukturiert war, hat knapp 40 min gebraucht. In Summe haben wir also etwas mehr als eine Stunde am Tisch verbraucht. Würde ich es als Titel für einen Abend auswählen? Vermutlich nein. Würde ich es nochmal spielen, wenn es jemand anderes wählt? Vermutlich ja. Es ist eingängig. Die Symbolik gut. Das Thema kommt recht gut rüber und wirkt nicht aufgesetzt. Ich empfehle euch, einfach mal vorbeizuschauen. Und im optimalen Fall erwischt ihr auch Dani als Erklärbärin. Danke an dich, immer wieder gerne!

Man glaubt es kaum, aber ihr habt bereits jetzt schon ein Viertel der Spielerlebnisse gelesen. Ich bin von dort erst mit ein paar Freunden weitergezogen, dann aber alleine. Die neue Halle hat alles etwas auseinander gezogen, aber es gibt immer noch einige krasse Nadelöhre. Pegasus hatte ich gestern schon erwähnt, Kosmos und Asmodee in Halle 7 gehören ebenfalls dazu. Sehr viele Menschen, die sich durch die immerhin überwiegend noch recht breite Gänge schieben. Ich habe am HABA Stand vorbeigeschaut, die in diesem Jahr mit Kilauea und The Mix zwei Titel auf meiner Liste haben. Leider gab es keine Chance, auch nur eins davon mal anzuspielen. Ich hoffe, dass ich das zumindest bei The Mix morgen schaffen werde. Ich stand dann kurz bei Allplay und habe der Erklärung von Container gelauscht. Thematisch spannend, aber es war mir irgendwie etwas zu viel Rumgeschiebe von Fabrik ins Lager aufs Schiff zum Zielort.

Rocket Rollout

Für was ich in diesem Jahr ein gutes Händchen habe: Anspielen von Spielen, die es (noch) nicht zu kaufen gibt. Mehr oder weniger durch Zufall waren wir in der Nähe des Stands von Days of Wonder, an dem just in diesem Moment ein Tisch frei wurde. Und nach vielen Jahren Erfahrung lernt man: einfach hinsetzen. Was auch immer da für ein Spiel liegt. Ebenfalls mir vollends unbekannt stand dort Rocket Rollout. Allerdings hat das Spiel direkt Sympathiepunkte bei mir erhalten. Ihr ahnt es schon, ja! Es sind Würfel dabei. Und zwar richtig tolle Würfel, transparent, farbig und graviert. So toll! Und auch das Spiel selbst hat (unsere Runde) überzeugt. Wir haben hier einen Dice-Builder, in dem wir jede Runde Würfel mit unterschiedlichen Symbolen auf unserem Raumschiff einsetzen. Je nach Symbol führe ich eine andere Aktion aus und erspiele mir bessere Aktionen, baue meine Schilde auf, entferne Würfel wieder vom Feld, entferne die „schlechten“ Würfel zu Beginn komplett aus der Auswahl und… klar – hole mir auch bessere Würfel, die mir in Zukunft das Leben erleichtern. Das alles ist verpackt in ein stimmiges Set an einfachen Regeln. Und das macht wirklich Spaß. Sind alle unsere Würfel verbraucht kommen die zurück in den Beutel, wir ziehen uns einen neuen Satz und das Spiel geht von vorne los. Sind nach immer abwechselt gespielten Aktionen alle Würfel der Spieler verbraucht müssen wir uns gegen eine Alieninvasion verteidigen. Am Ende wird „nur“ deren Schaden gegen unsere Schilde miteinander verglichen, einen wirklichen Kampf gibt es nicht. Blöd ist dabei nur, dass die uns gerne, wenn sie die Verteidigung durchbrechen einige der Slots zerschießen, in der wir jede Runde unsere Würfel einsetzen. Rocket Rollout spielt sich locker und schnell, es gibt wenig Downtime, man ist immer wieder dran. Es macht Spaß, seine Würfelauswahl zu verbessern. Auch hier haben wir nach einigen Runden das Spiel beendet, der bis dahin gewonnene Eindruck ist sehr positiv. Wehrmutstropfen: das Spiel kommt erst im nächsten Jahr. Somit wieder kein Titel, der in meine Tasche wandern kann.

Pest

Bereits gestern habe ich die Demo zu Pest für den heutigen Tag ausgemacht. Ja, wieder Archona Games. Nein, ich bekomme keine Provision für die viele Werbung. Nachdem wir gestern Unknown Sea angespielt habe, das ja eher enttäuschend war, ging es heute an den ursprünglich 2024 erschienenen Titel, der nun neu in einer überarbeiteten Version aufgelegt wurde. Es handelt sich hier um einen eher klassischen Euro-Worker-Placement Titel. Die Pest zieht durchs Land, wir versuchen als Ärzte der Krankheit Einhalt zu bieten. Dazu wählen wir über mehrere Jahre und Ären hinweg mit unseren Arbeitern verschiedene Aktionen (wie das Errichten von Gebäuden, das Heilen der Kranken, das Forschen, das Sammeln von Ressourcen, etc.). Am Besten gefiel mir auch die Aktionsauswahl. In einem Raster von 3×3 Feldern platzieren wir die Figur und können damit die Aktion nutzen, die oberhalb steht und links davon (z.B. Bewegen und Heilen). Die Reihenfolge ist beliebig. Im nächsten Zug ist diese Kombination geblockt, bewegen kann ich mich aber weiterhin, dann (durch Wahl der gleichen Spalte, aber einer anderen Reihe). Der Rest ist eher sehr basic. Gespielt wird auf einem düsternen Spielplan, den wir mit unserer Figur bereisen. Immerhin thematisch passt das. Es ist aber alles doch sehr kleinteilig, gerade auch die Meeples, die Menschen mit großen Händen (und dazu zähle ich mich definitiv) durchaus manchmal vor eine Herausforderung stellen. Auch Dirk, der das Spiel seit der Erstausgabe 2024 spielen wollte, war eher enttäuscht.

Im Anschluss bin ich alleine weiter gezogen, habe einen eigenen Termin wahrgenommen und bin kurzzeitig bei Pegasus eingekehrt.

No Risk, No Tower!

Danach habe ich die Halle 3 noch einmal umrundet und habe einen kurzen Halt bei Sascha vom Shop Spieletastisch gemacht. Dieser war jedoch dieses Jahr jedoch als Vertreter vom neu gegründeten Verlag Never Enough Board Games vor Ort und hat dort deren erstes kleine Kartenspiel No Risk, No Tower! vorgestellt. Es handelt sich hier um ein wirklich kleines Kartenspiel mit einer Spielzeit von 15-20 Minuten. Die Karten sind unterteilt in zwei Sets, orange/rote und grün/blaue Karten. Zumindest die Rückseiten. Auf der Vorderseite findet ihr dann jeweils ein Turmelement einer dieser Farben und einem Zahlenwert von 1 bis 10. Wir erhalten ein Set aus 10 Karten, 5 aus jeder Kategorie. Immer abwechselnd bieten wir dem Gegenüber eine Kombination aus einer orange/roten und einer blau/grünen Karte an. Eins davon verdeckt (also mit der Rückeite), eins offen (mit einem Turmelement und Zahl). Der Gegenüber wählt eine davon und baut diese Karte vor sich ein, wir errichten dabei Türme. Ziel ist es, den Wert 21 zu erreichen. Exakt 21. Nicht 22. Nicht 20. Denn Gewinner ist derjenige, der das schafft. Oder aber, wenn der andere sich verzettelt und sein Turm dann eben einen Wert größer als die 21 zeigt. Schnell erklärt, schnell gespielt. Trotzdem muss und sollte man nicht blind irgendwelche Karten auslegen und etwas Taktieren. Ein schönes kleines Spiel für 2 Personen. Schaut es euch mal an, ihr findet den Tisch am Eingang zum Shop von Skellig Games.

Was ist sonst noch passiert an dem Tag? Die Kurzversion: Nichts. Ich bin danach knapp eineinhalb Stunden durch die Hallen gelaufen, auf der Suche nach einem Platz zum Spielen. Habe ich was gefunden? Nein, nichts. Es war wirklich alles belegt. Das Einzige, was ich wirklich gesammelt haben, waren knapp 4.000 Schritte in der Zeit. Erst gegen 18:15 wurde es dann leerer an den Tisch, aber das ist dann natürlich zu spät für die meisten Titel. Daher endet der Tag mit einer kleinen Sporteinheit (am Ende aber auch nicht schlecht bei dem vielen Essen).

Hoffen wir, dass es morgen besser wird. Zum Abschluss habe ich noch einige (wenige) Eindrücke von heute.

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SPIEL’26: Tag 1

Standesgemäß war die Nacht auf Donnerstag bei mir wieder sehr durchwachsen. Öfters wach, viel geträumt. Dabei bin ich extra früh ins Bett. Aber was solls… Auch sechs Stunden Schlaf reichen irgendwie. Somit war ich am Ende 20 min vor meinem Wecker wach. Noch zwei, drei Dinge eingepackt, eine Kleinigkeit gegessen und dann ab ins zum Glück vorgewärmte Auto. Pünktlich um sechs habe ich dann Dirk eingesammelt und wir haben uns auf die lange Baustelle bis nach Essen gemacht, die ab und zu von einer regulären A45 unterbrochen wird. Trotz allem kamen wir recht gut durch, auch wenn es immer deprimierend ist, fast dreiviertel der Strecke im Dunklen zu fahren. Es war kurz nach 9, als wir auf dem Parkplatz einen Stellplatz gefunden haben.

Hatten wir einen Plan? Nicht so wirklich. Wir sind also dann zusammen mit einigen anderen Presse Menschen in die Halle und haben die ersten Minuten am Stand von Boardgamecircus verbracht. Nicht aus diesem Jahr, aber Deep Regrets kann ich einfach jedem empfehlen (es stand da wieder schön aufgebaut rum). Wenn man auf etwas derben Humor steht. Das nur nebenbei. Eingepackt, blind, habe ich Reforest. Das sieht einfach so toll aus. Ein kleines, handliches Kartenspiel. Ich freue mich auf die erste Partie.

Vorab… Bevor ich zum Rest des Tages komme. Ich habe mich dann heute doch getraut. Nach der Messe habe ich für die Heimfahrt am Samstag schon mal das Auto nachgeladen und Dirk hat die halbe Stunde genutzt, seine Eindrücke des Tages in einem Podcast festgehalten. Um es etwas mehr zu spezifieren: wir haben den Podcast aufgenommen. Ihr könnt also auch den einen oder anderen Kommentar von der Seite hören. Daher werde ich nicht wie gewohnt hier im Beitrag zu sehr ins Detail gehen. Nachhören könnt ihr das Ganze bei einem Podcast Anbieter eurer Wahl, z.B. bei Spotify oder direkt auf wuerfelmagier.de.

Zurück zum Tag. Es war kurz nach 10, als wir dann weiter geschlendert sind. Am Stand von Pink Troubadur ist uns Carl von Linné ins Auge gesprungen. Beeindruckende Tischpräsenz. Kurz nach einem freien Platz geschaut, aber es war schon alles belegt. Allerdings konnten wir uns für eine Demo um 11 Uhr eintragen.

Carcassonne Labyrinth

Um die Zeit zu überbrücken haben wir die Halle gewechselt und konnte einen freien Platz am Tisch von Hans im Glück ergattern. Aufgebaut war Carcassonne Labyrinth… Oder andersherum? Ich weiß es gerade gar nicht mehr. Ich war etwas skeptisch. Natürlich kenne ich beide Spiele, konnte mir aber unter diesem Crossover wenig vorstellen. Ich würde positiv überrascht. Es ist eine geschickte und gut umgesetzte Mischung beider Spiele. Als Zielgruppe gilt hier natürlich ganz klar die Familie. Nichtsdestotrotz hatte ich viel Spaß bei der Partie und werde mir das im Nachgang sicher nochmal anschauen. Ich halte es auch nicht für unwahrscheinlich, dass der Titel in meine Sammlung wandert. Damit dürfte ich sicher meine Tochter begeistern können.

Einen kurzen Blick habe ich noch auf die Sonderedition zum 25 jährigen Geburtstag von Carcassonne geworfen. Ich bin noch unsicher. Die Optik ist gewagt, sogar eher speziell. Das Spiel kommt in einem klassischen Pixel Look und erinnert an die PC Spiele Ende der 90er. Ob das der breiten Masse zusagt werden die Verkaufszahlen zeigen.

Carl von Linné

Zurück bei den Pinken. Am Tisch, mit einem weiteren Mitspieler. Wir wurden die ersten drei Runden mehr oder weniger durch die Partie geführt, aber das hat einen sehr guten Eindruck über die Aktionen im Spiel vermittelt. Als Forscher erkunden wir Fauna und Flora, sammeln und erweitern unser Wissen, schreibe darüber sogar Bücher und lehren an Universitäten. Nebenbei pflanzen wir noch in unserem eigenen Garten. Das klingt zu Beginn nach einer komplexen Geschichte, auch mit Blick auf den großen Spielplan, auf dem doch einiges los ist. In Summe sind es allerdings einige wenige Aktionen, die man Runde pro Runde auswählt. Spannend finde ich den Auswahlmechanismus. Je nach Positionierung kann man eine Aktion einfach, zweifach oder sogar dreifach nutzen. Das bringt einen gut voran. Allerdings ist eben die dreifach genutzte Aktion in der kommenden Runde gesperrt. Mir hat dieser Ersteindruck wirklich gut gefallen. Spoiler: Dirk hat es später gekauft, ich werde also die nächsten Wochen sicher die Möglichkeit bekommen, es komplett eigenständig zu spielen. Ich freue mich drauf.

Die nächsten Minuten bin ich dann alleine durch die Hallen gewandert. Hierzu vielleicht kurz ein Eindruck: bis ich Halle 3 angekommen war fand ich, dass man die Menschenmassen nicht unbedingt gespürt hat. Klar, leer waren die Gänge nicht, aber auch nicht überfüllt. Wie gesagt… Zu dem Zeitpunkt war ich noch nicht in Lieblingshallen von vielen. Hier gab es wieder das große Geschiebe. Gerade um den Stand von Pegasus.

The Dawn of Pangaea

Das war mein eigentliches Ziel. Hatte ich auf meiner Liste. Leider gab es nur eine kleine Präsentation des Spiels. Aber die immerhin vom Autor Thomas Franken persönlich. Das Spiel sieht einfach toll aus. Wunderschöne hölzerne Baum-Figuren, die man im Laufe des Spiels wachsen lässt. Inwieweit das am Ende Spaß macht ist schwierig zu beurteilen. Das würde eine Testpartie zeigen, war hier aber aufgrund der Standgröße gar nicht möglich. Für einen Blindkauf war (zumindest mir) das Spiel zu teuer. Die tollen hölzerne Spielsteine haben ihren Preis, 60 € hat man alleine für das Grundspiel zu investieren. Sicherlich kein schlechter Preis für das Gebotene, aber der Spielspaß muss ja stimmen.

Wildscape

Ich bin also weiter durch die Halle, habe einen kurzen Abstecher bei Karma Games gemacht. Dort habe ich ein Exemplar von Wildscape eingepackt. Ja, einfach so. Ich hatte im Vorfeld schon einiges darüber gelesen und fand das irgendwie spannend.

Vorab hatte ich uns zu zwei Partien bei Archona Games eingetragen, zu denen wir uns dann um 15 Uhr gesetzt haben.

Aspens

Auf dem Weg zur nächsten Partie sind wir bei Aspens stehen geblieben. Ein großer Spielplan aus Hexfeldern, den wir in einer Partie zu zweit mit Bäumen bepflanzen (scheint beliebt zu sein derzeit). Mit schlichterer Optik aber trotzdem sehr ansehnlich. Die Sonne und der Wind, symbolisiert durch Würfel, bestimmen in einem Zug, wie viele neue Bäume ich in welcher Richtung pflanzen kann. Die Erklärung klang sehr interessant. Das Grundspiel ist eher der Kategorie „Cozy Builder“ zuzuordnen, finde ich aber durchaus spannend für eine Partie mit der Partnerin (oder auch schon mit dem Kind, halte ich auch für möglich). Es gibt zwei kleine Erweiterungen, wovon ich jedoch lediglich die „Wild Weather“ Variante für spannend genug finde, da sie das Spiel etwas konfrontativer macht. Es gibt auch eine Variante für vier Spieler, dort kommen zwei weitere Baumsorten ins Spiel. Ich habe es nicht eingepackt, aber mal online in den Warenkorb gelegt. Ich unterstütze bei sowas gerne die Verlage vor Ort, aber die Differenz zwischen Messe und Online Preis ist dann doch zu groß. Da lasse ich mir das lieber liefern.

Unknown Sea

Erst bei der Vorstellung habe ich realisiert, dass es sich hier um einen Prototypen handelt. Thematisch angesiedelt im „Pest“ Universum, die zweite Edition des Spiels ist ebenfalls in diesem Jahr beim Verlag entschieden. Es handelt sich hier eigentlich hauptsächlich um ganz klassisches Worker Placement. Ich nutze meine Figuren, um eine der insgesamt neun Aktionen im Dorf oder die Seemänner, um die drei möglichen Aktionen auf meinem Schiff aufzulösen. Ich heile pestgeplagte Dorfbewohner, segle und erkunde das offene Meer. Ich errichte Gebäude, sammle Rohstoffe, rekrutiere Spezialisten. Aber aus meiner Sicht recht belanglos. Der Bezug zum angekündigten Pest Universum besteht lediglich aus der Heilung der Kranken und der Optik einiger Figuren. Das Spiel selbst plätschert dahin. Mal von einigen Designschnitzern in der Darstellung ganz abgesehen. Wir haben einige Runden gespielt, die Partie beendet und zumindest etwas Feedback zu unseren Entdeckungen gegeben. Das Spiel soll nächstes Jahr kommen, weiß allerdings nicht mehr, ob per Crowdfunding oder direkte Veröffentlichung beim Verlag. Egal wie sollte doch an der einen oder anderen Regel etwas geschraubt werden.

Astrolabe

Das Spiel ist mir in der BGG Liste aufgefallen. Eigenwillige aber in meinen Augen tolle Optik. Auch hier ein Prototyp, mit einem spannenden Wahlmechanismus über drei Aktionsräder. Wir sind… ähm. Ja. Was sind wir? Sagen wir, jemand, der Monster einfängt, sie danach mit Sternen belegt und am Schluss bindet. Dabei nutzen wir die Fähigkeiten einiger Artefakte und wählen Runde für Runde mit dem Drehrad unsere Aktion. Auch hier, wie bei Carl von Linné, gibt es die Variante, den Multiplikator der Aktionen zu verändern, so dass man diese gleich mehrfach nutzen kann. Warum wir jetzt die Monster fangen, was das binden ist und wieso jedes Monster einem Artefakt zugeordnet werden muss ist offen geblieben. Ich fand die paar Runden verglichen mit dem Spiel zuvor deutlich spannender aber auch das hat mich letztendlich nicht abgeholt.

Whacktown

Den wohl größten Spaß hatten wir mit unserer letzten Partie die diesen Tag: Whacktown. Thematisch (und auch optisch) etwas angelehnt an das bald erscheinende GTA VI prügeln wir uns als ein Kopf rivalisierender Gangs durch die Stadt und versuchen das Spiel zu gewinnen, in dem wir entweder unsere Konkurrenz in Form der anderen Spieler umbringen oder wir vor allen anderen 10 Ruhmespunkte erreichen. Oder sagen wir besser Swag. So hat es auch der sehr sympathische Erklärbar formuliert hat, das passt einfach besser zum Spiel. Runde für Runde bewegen wir unsere Figur durch die Stadt, die aus 20 Plättchen besteht. Jedes dieser Plättchen löst eine oder mehrere Aktionen aus, einige davon lassen sich jedoch nur betreten, wenn man eine Bedingung erfüllt („habe kein Geld“, „habe 4 Wissen“). In den meisten Fällen werfen wir zwei der vier farbigen Würfel. Der schwarze liefert uns Wissen und Geld, der blaue heilt und versorgt uns mit Schutzwesten, der gelbe Würfel lässt unseren Swag Level steigern und vergrößert unsere Gang und die wohl spannendsten Aktionen löst der rote Würfel auf: die Gangkriege, Drive Bys und andere Schadensbringer. Nach jedem Zug ziehen wir noch Hassle Karten nach, die uns einige Sonderfähigkeiten eben. Normalerweise in einer knappen halben Stunde gespielt prügeln und schießen wir uns durch die Stadt. Immer auf dem schmalen Grat zwischen „möglichst viel den anderen in die Suppe spucken“ und „Ich muss mich dringend heilen, da ich sonst die nächste Attacke nicht überlebe“. Und das ist aus meiner Sicht der einzige echte Kritikpunkt: es gibt Spieler Eliminierung. Ist man tot, bleibt man tot. Und die anderen spielen weiter, bis nur noch einer übrig bleibt und als Sieger vom Platz geht. Das dauert normalerweise nicht ewig, aber es kann schon deprimierend sein, wenn man in einer Partie zwei Züge aktiv am Geschehen teilnimmt und dann weitere sechs Runden passiver Zuschauer ist. Als Absacker oder Warmup aus meiner Sicht super geeignet, mit der richtigen Truppe. In der gemütlichen Familienspielerunde am Sonntag Nachmittag eher deplatziert, am Abend mit den guten Freunden sicher ein großer Spaß. Für 35 € erhaltet Uhr hier viel Spiel, mit über 70 verschiedenen Orten und einiges an hölzernen bedruckten Spielteilen. Ich hin mir ziemlich sicher, dass das morgen in meine Tasche wandern wird.

Wie schon erwähnt endet hiermit unser Tag 1 in Essen. Einer schöner, aber auch langer Tag. Im Anschluss gab es die Podcast Aufnahme, dann der schnelle Checkin im Hotel und ein Abendessen beim nahegelegenen Griechen.

Wer nicht dem WhatsApp Channel folgt bekommt hier noch einige Eindrücke vom heutigen Tag:

Ich werde mich jetzt ins Bett packen… Ha! Gelogen. Da liege ich bereits und tippe diese Zeilen am Smartphone. Das ist irgendwie bequemer als mit dem Laptop auf dem Schoß.Wenn ihr hier angekommen seid, ist bereits Freitag. Aber ich habe noch auf den Link zum Podcast gewartet.

In diesem Sinne gute Nacht oder eben eher guten Morgen!

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SPIEL’26: Tag 1

Standesgemäß war die Nacht auf Donnerstag bei mir wieder sehr durchwachsen. Öfters wach, viel geträumt. Dabei bin ich extra früh ins Bett. Aber was solls… Auch sechs Stunden Schlaf reichen irgendwie. Somit war ich am Ende 20 min vor meinem Wecker wach. Noch zwei, drei Dinge eingepackt, eine Kleinigkeit gegessen und dann ab ins zum Glück vorgewärmte Auto. Pünktlich um sechs habe ich dann Dirk eingesammelt und wir haben uns auf die lange Baustelle bis nach Essen gemacht, die ab und zu von einer regulären A45 unterbrochen wird. Trotz allem kamen wir recht gut durch, auch wenn es immer deprimierend ist, fast dreiviertel der Strecke im Dunklen zu fahren. Es war kurz nach 9, als wir auf dem Parkplatz einen Stellplatz gefunden haben.

Hatten wir einen Plan? Nicht so wirklich. Wir sind also dann zusammen mit einigen anderen Presse Menschen in die Halle und haben die ersten Minuten am Stand von Boardgamecircus verbracht. Nicht aus diesem Jahr, aber Deep Regrets kann ich einfach jedem empfehlen (es stand da wieder schön aufgebaut rum). Wenn man auf etwas derben Humor steht. Das nur nebenbei. Eingepackt, blind, habe ich Reforest. Das sieht einfach so toll aus. Ein kleines, handliches Kartenspiel. Ich freue mich auf die erste Partie.

Vorab… Bevor ich zum Rest des Tages komme. Ich habe mich dann heute doch getraut. Nach der Messe habe ich für die Heimfahrt am Samstag schon mal das Auto nachgeladen und Dirk hat die halbe Stunde genutzt, seine Eindrücke des Tages in einem Podcast festgehalten. Um es etwas mehr zu spezifieren: wir haben den Podcast aufgenommen. Ihr könnt also auch den einen oder anderen Kommentar von der Seite hören. Daher werde ich nicht wie gewohnt hier im Beitrag zu sehr ins Detail gehen. Nachhören könnt ihr das Ganze bei einem Podcast Anbieter eurer Wahl, z.B. bei Spotify oder direkt auf wuerfelmagier.de.

Zurück zum Tag. Es war kurz nach 10, als wir dann weiter geschlendert sind. Am Stand von Pink Troubadur ist uns Carl von Linné ins Auge gesprungen. Beeindruckende Tischpräsenz. Kurz nach einem freien Platz geschaut, aber es war schon alles belegt. Allerdings konnten wir uns für eine Demo um 11 Uhr eintragen.

Carcassonne Labyrinth

Um die Zeit zu überbrücken haben wir die Halle gewechselt und konnte einen freien Platz am Tisch von Hans im Glück ergattern. Aufgebaut war Carcassonne Labyrinth… Oder andersherum? Ich weiß es gerade gar nicht mehr. Ich war etwas skeptisch. Natürlich kenne ich beide Spiele, konnte mir aber unter diesem Crossover wenig vorstellen. Ich würde positiv überrascht. Es ist eine geschickte und gut umgesetzte Mischung beider Spiele. Als Zielgruppe gilt hier natürlich ganz klar die Familie. Nichtsdestotrotz hatte ich viel Spaß bei der Partie und werde mir das im Nachgang sicher nochmal anschauen. Ich halte es auch nicht für unwahrscheinlich, dass der Titel in meine Sammlung wandert. Damit dürfte ich sicher meine Tochter begeistern können.

Einen kurzen Blick habe ich noch auf die Sonderedition zum 25 jährigen Geburtstag von Carcassonne geworfen. Ich bin noch unsicher. Die Optik ist gewagt, sogar eher speziell. Das Spiel kommt in einem klassischen Pixel Look und erinnert an die PC Spiele Ende der 90er. Ob das der breiten Masse zusagt werden die Verkaufszahlen zeigen.

Carl von Linné

Zurück bei den Pinken. Am Tisch, mit einem weiteren Mitspieler. Wir wurden die ersten drei Runden mehr oder weniger durch die Partie geführt, aber das hat einen sehr guten Eindruck über die Aktionen im Spiel vermittelt. Als Forscher erkunden wir Fauna und Flora, sammeln und erweitern unser Wissen, schreibe darüber sogar Bücher und lehren an Universitäten. Nebenbei pflanzen wir noch in unserem eigenen Garten. Das klingt zu Beginn nach einer komplexen Geschichte, auch mit Blick auf den großen Spielplan, auf dem doch einiges los ist. In Summe sind es allerdings einige wenige Aktionen, die man Runde pro Runde auswählt. Spannend finde ich den Auswahlmechanismus. Je nach Positionierung kann man eine Aktion einfach, zweifach oder sogar dreifach nutzen. Das bringt einen gut voran. Allerdings ist eben die dreifach genutzte Aktion in der kommenden Runde gesperrt. Mir hat dieser Ersteindruck wirklich gut gefallen. Spoiler: Dirk hat es später gekauft, ich werde also die nächsten Wochen sicher die Möglichkeit bekommen, es komplett eigenständig zu spielen. Ich freue mich drauf.

Die nächsten Minuten bin ich dann alleine durch die Hallen gewandert. Hierzu vielleicht kurz ein Eindruck: bis ich Halle 3 angekommen war fand ich, dass man die Menschenmassen nicht unbedingt gespürt hat. Klar, leer waren die Gänge nicht, aber auch nicht überfüllt. Wie gesagt… Zu dem Zeitpunkt war ich noch nicht in Lieblingshallen von vielen. Hier gab es wieder das große Geschiebe. Gerade um den Stand von Pegasus.

The Dawn of Pangaea

Das war mein eigentliches Ziel. Hatte ich auf meiner Liste. Leider gab es nur eine kleine Präsentation des Spiels. Aber die immerhin vom Autor Thomas Franken persönlich. Das Spiel sieht einfach toll aus. Wunderschöne hölzerne Baum-Figuren, die man im Laufe des Spiels wachsen lässt. Inwieweit das am Ende Spaß macht ist schwierig zu beurteilen. Das würde eine Testpartie zeigen, war hier aber aufgrund der Standgröße gar nicht möglich. Für einen Blindkauf war (zumindest mir) das Spiel zu teuer. Die tollen hölzerne Spielsteine haben ihren Preis, 60 € hat man alleine für das Grundspiel zu investieren. Sicherlich kein schlechter Preis für das Gebotene, aber der Spielspaß muss ja stimmen.

Wildscape

Ich bin also weiter durch die Halle, habe einen kurzen Abstecher bei Karma Games gemacht. Dort habe ich ein Exemplar von Wildscape eingepackt. Ja, einfach so. Ich hatte im Vorfeld schon einiges darüber gelesen und fand das irgendwie spannend.

Vorab hatte ich uns zu zwei Partien bei Archona Games eingetragen, zu denen wir uns dann um 15 Uhr gesetzt haben.

Aspens

Auf dem Weg zur nächsten Partie sind wir bei Aspens stehen geblieben. Ein großer Spielplan aus Hexfeldern, den wir in einer Partie zu zweit mit Bäumen bepflanzen (scheint beliebt zu sein derzeit). Mit schlichterer Optik aber trotzdem sehr ansehnlich. Die Sonne und der Wind, symbolisiert durch Würfel, bestimmen in einem Zug, wie viele neue Bäume ich in welcher Richtung pflanzen kann. Die Erklärung klang sehr interessant. Das Grundspiel ist eher der Kategorie „Cozy Builder“ zuzuordnen, finde ich aber durchaus spannend für eine Partie mit der Partnerin (oder auch schon mit dem Kind, halte ich auch für möglich). Es gibt zwei kleine Erweiterungen, wovon ich jedoch lediglich die „Wild Weather“ Variante für spannend genug finde, da sie das Spiel etwas konfrontativer macht. Es gibt auch eine Variante für vier Spieler, dort kommen zwei weitere Baumsorten ins Spiel. Ich habe es nicht eingepackt, aber mal online in den Warenkorb gelegt. Ich unterstütze bei sowas gerne die Verlage vor Ort, aber die Differenz zwischen Messe und Online Preis ist dann doch zu groß. Da lasse ich mir das lieber liefern.

Unknown Sea

Erst bei der Vorstellung habe ich realisiert, dass es sich hier um einen Prototypen handelt. Thematisch angesiedelt im „Pest“ Universum, die zweite Edition des Spiels ist ebenfalls in diesem Jahr beim Verlag entschieden. Es handelt sich hier eigentlich hauptsächlich um ganz klassisches Worker Placement. Ich nutze meine Figuren, um eine der insgesamt neun Aktionen im Dorf oder die Seemänner, um die drei möglichen Aktionen auf meinem Schiff aufzulösen. Ich heile pestgeplagte Dorfbewohner, segle und erkunde das offene Meer. Ich errichte Gebäude, sammle Rohstoffe, rekrutiere Spezialisten. Aber aus meiner Sicht recht belanglos. Der Bezug zum angekündigten Pest Universum besteht lediglich aus der Heilung der Kranken und der Optik einiger Figuren. Das Spiel selbst plätschert dahin. Mal von einigen Designschnitzern in der Darstellung ganz abgesehen. Wir haben einige Runden gespielt, die Partie beendet und zumindest etwas Feedback zu unseren Entdeckungen gegeben. Das Spiel soll nächstes Jahr kommen, weiß allerdings nicht mehr, ob per Crowdfunding oder direkte Veröffentlichung beim Verlag. Egal wie sollte doch an der einen oder anderen Regel etwas geschraubt werden.

Astrolabe

Das Spiel ist mir in der BGG Liste aufgefallen. Eigenwillige aber in meinen Augen tolle Optik. Auch hier ein Prototyp, mit einem spannenden Wahlmechanismus über drei Aktionsräder. Wir sind… ähm. Ja. Was sind wir? Sagen wir, jemand, der Monster einfängt, sie danach mit Sternen belegt und am Schluss bindet. Dabei nutzen wir die Fähigkeiten einiger Artefakte und wählen Runde für Runde mit dem Drehrad unsere Aktion. Auch hier, wie bei Carl von Linné, gibt es die Variante, den Multiplikator der Aktionen zu verändern, so dass man diese gleich mehrfach nutzen kann. Warum wir jetzt die Monster fangen, was das binden ist und wieso jedes Monster einem Artefakt zugeordnet werden muss ist offen geblieben. Ich fand die paar Runden verglichen mit dem Spiel zuvor deutlich spannender aber auch das hat mich letztendlich nicht abgeholt.

Whacktown

Den wohl größten Spaß hatten wir mit unserer letzten Partie die diesen Tag: Whacktown. Thematisch (und auch optisch) etwas angelehnt an das bald erscheinende GTA VI prügeln wir uns als ein Kopf rivalisierender Gangs durch die Stadt und versuchen das Spiel zu gewinnen, in dem wir entweder unsere Konkurrenz in Form der anderen Spieler umbringen oder wir vor allen anderen 10 Ruhmespunkte erreichen. Oder sagen wir besser Swag. So hat es auch der sehr sympathische Erklärbar formuliert hat, das passt einfach besser zum Spiel. Runde für Runde bewegen wir unsere Figur durch die Stadt, die aus 20 Plättchen besteht. Jedes dieser Plättchen löst eine oder mehrere Aktionen aus, einige davon lassen sich jedoch nur betreten, wenn man eine Bedingung erfüllt („habe kein Geld“, „habe 4 Wissen“). In den meisten Fällen werfen wir zwei der vier farbigen Würfel. Der schwarze liefert uns Wissen und Geld, der blaue heilt und versorgt uns mit Schutzwesten, der gelbe Würfel lässt unseren Swag Level steigern und vergrößert unsere Gang und die wohl spannendsten Aktionen löst der rote Würfel auf: die Gangkriege, Drive Bys und andere Schadensbringer. Nach jedem Zug ziehen wir noch Hassle Karten nach, die uns einige Sonderfähigkeiten eben. Normalerweise in einer knappen halben Stunde gespielt prügeln und schießen wir uns durch die Stadt. Immer auf dem schmalen Grat zwischen „möglichst viel den anderen in die Suppe spucken“ und „Ich muss mich dringend heilen, da ich sonst die nächste Attacke nicht überlebe“. Und das ist aus meiner Sicht der einzige echte Kritikpunkt: es gibt Spieler Eliminierung. Ist man tot, bleibt man tot. Und die anderen spielen weiter, bis nur noch einer übrig bleibt und als Sieger vom Platz geht. Das dauert normalerweise nicht ewig, aber es kann schon deprimierend sein, wenn man in einer Partie zwei Züge aktiv am Geschehen teilnimmt und dann weitere sechs Runden passiver Zuschauer ist. Als Absacker oder Warmup aus meiner Sicht super geeignet, mit der richtigen Truppe. In der gemütlichen Familienspielerunde am Sonntag Nachmittag eher deplatziert, am Abend mit den guten Freunden sicher ein großer Spaß. Für 35 € erhaltet Uhr hier viel Spiel, mit über 70 verschiedenen Orten und einiges an hölzernen bedruckten Spielteilen. Ich hin mir ziemlich sicher, dass das morgen in meine Tasche wandern wird.

Wie schon erwähnt endet hiermit unser Tag 1 in Essen. Einer schöner, aber auch langer Tag. Im Anschluss gab es die Podcast Aufnahme, dann der schnelle Checkin im Hotel und ein Abendessen beim nahegelegenen Griechen.

Wer nicht dem WhatsApp Channel folgt bekommt hier noch einige Eindrücke vom heutigen Tag:

Ich werde mich jetzt ins Bett packen… Ha! Gelogen. Da liege ich bereits und tippe diese Zeilen am Smartphone. Das ist irgendwie bequemer als mit dem Laptop auf dem Schoß.Wenn ihr hier angekommen seid, ist bereits Freitag. Aber ich habe noch auf den Link zum Podcast gewartet.

In diesem Sinne gute Nacht oder eben eher guten Morgen!

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SPIEL’26: Tag 0 – und Gewinner des Deutschen Spielepreises 2026

Da ist er wieder. Der Tag 0. Der Tag vor dem offiziellen Start der SPIEL’26. In den Hallen wird immer noch fleißig gearbeitet. Derzeit läuft gerade die große Pressekonferenz, erstmalig in der Grugahalle direkt angrenzend zur Messe. Hier werden die aktuellen Infos und Zahlen zur SPIEL, Highlights und Besonderheiten des Jahres präsentiert. Ebenso werden hier die Gewinner des Deutschen Spielepreises bekannt gegeben. Leider kann ich nicht an der Konferenz teilnehmen, einen vierten Tag auf der Messe ist für mich logistisch nicht umsetzbar. Daher verweise ich auf die Kollegen aus der Brettspielszene, die von dort berichten werden.

Noch während des Schreibens dieses Beitrags ist dann die Pressemail eingetroffen.

Gewinner des Deutschen Spielepreises 2026 ist Artengarten, auf Platz 2 folgt Boss Fighters QR und das bronzene Treppchen belegt Galactic Cruise. Den Titel im Bereich Kinderspiele hat sich Toriki: Eine Insel voller Abenteuer geschnappt.

Im Anschluss an die Pressekonferenz haben die Pressevertreter die Möglichkeit, die Neuheitenschau zu besuchen. Ein eigener Raum, in dem alle (oder zumindest sehr viele) Neuerscheinungen der diesjährigen Messe aufgebaut sind. Es gibt es dort keine Möglichkeit zu spielen, es ist eine reine Präsentation. Auch hier werden im Laufe des Tages ganz sicher viele Bilder auftauchen.

Ich werde, wie schon im letzten Update angekündigt, morgen früh zusammen mit Dirk den Weg nach Essen antreten. Gestern war ich bereits ein paar kleinere Snacks und Getränke kaufen. Heute nach Feierabend muss ich dann noch meine Tasche packen, das Auto lädt bereits. Der Wecker klingelt um 5:15 Uhr, ich plane bei einer voraussichtlichen Fahrzeit von 2,5 Stunden die Abfahrt um 6 Uhr. Damit sind wir „recht früh“ vor Ort, aber ich hege wieder die Hoffnung, noch vor dem großen Verkehrschaos den Parkplatz zu erreichen. Lieber sitze ich noch etwas im warmen Auto bis zur Öffnung der Hallen anstatt mit 1,5 Stunden Verspätung anzukommen, weil der Verkehr (wie leider fast jedes Jahr) zum Erliegen kommt.

Neben dem Einpflegen der Neuheiten hier im Blog habe ich natürlich auch meine eigene Liste zusammengestellt. Ich bin die letzten Jahre da entspannter geworden und wähle den „Ich lass mich treiben“ Weg. Der Vorteil, wenn man mehr als einen Tag vor Ort ist. Aber wenn ich Spiel XY eben nicht sehen kann, dann ist das so und kein Beinbruch. Ich versuche auch den Fokus mehr auf die Titel zu legen, die nicht bereits im Fachhandel verfügbar sind. Nur wenige ausländische Spiele finden später den Weg nach Europa. Nichtsdestotrotz habe ich natürlich auch einige Titel großer deutscher Verlage auf dem Notizzettel, die ich jedoch mit deutlich niedriger Priorität ansteuern werde. Ich freue mich auch auf „Ungeplantes“. Im letzten Jahr waren unser ersten beiden Titel Movie Fight und Pondscape (in Deutschland erschienen unter dem Namen Froschreich bei MM-Spiele). Hatte keiner von uns auf dem Schirm, hat uns aber sehr gut gefallen.

Einige der Titel, die auf meiner Liste gelandet sind, möchte ich hier kurz erwähnen (alphabetisch sortiert):

-60°: Sixty Below

Ein neuer Titel von Alexander Pfister. Eine Expedition ins Eis. Schöne Optik, ansprechendes Spielmaterial. Aber eher fordernd.

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Cubaneo

Die Neuauflage des Klassikers aus dem Jahr 2007. Jetzt mit integrierter El Presidente-Erweiterung. Werde ich mal einen Blick werfen, steht aber nicht weit oben auf der Liste. Meine letzte Partie Cuba liegt schon einige Jahre in der Vergangenheit.

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Das Spiel der Vögel

Ein schnelles Kartenspiel, bei dem es darum geht, bedrohte Vogelarten zu schützen. Viel bekannt ist bisher nicht, die Optik gefällt mir jedoch.

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Kilauea

Wir schlüpfen in die Rolle eines Mo'o, ein echsenartiger Geist aus der hawaiianischen Folklore, und errichten Tiki-Säulen. Ein Spiel um Mehrheiten. Optisch macht es einen hervorragenden Eindruck.

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Medico

Ein Feld eben. Eigentlich Pflicht. Thematisch spricht mich das aber durchaus an. Als umherziehender Arzt kümmern wir uns um die kranke Bevölkerung. Der Spielplan selbst erinnert etwas an Hadara. Feldtypisch wird es vermutlich wieder bis ins Ende miteinander verzahnt sein.

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The Mix

Der für mich spannendeste Kandidat. Erscheint bei HABA, die sich nach ihrer Insolvenz 2024 komplett neu aufgestellt haben und ihr Sortiment deutlich ausweiten. The Mix wurde Ende 2025 über Gamefound finanziert. Als junger Barkeeper mischen wir unsere Cocktails. Ein für mich vollkommen neues Thema, mit stimmigem und hochwertigem Material. Wobei ich nicht genau weiß, ob es die Deluxe Edition auch bei HABA geben wird und wie sich beide Varianten generell unterscheiden.

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Nokosu Dice

Hat jemand Würfel gesagt? Viele wissen, dass ich ein riesiger Fan von Würfelspielen bin. Hier ist es eine Kombination aus Karten und Würfeln. Ich bin gespannt.

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Northgreen

2024 fand ich Suna Valo ganz spannend. Daher schaue ich mir dieses Jahr Northgreen an. Autor ist erneut Andreas Odendahl. Eher eins der komplexeren Variante, fraglich ob das zu dritt noch gut spielbar ist.

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Prag im Verborgenen

19. Jahrhundert in Prag. Mit Hilfe von Golems errichten wir in klassischer Euro-Game-Worker-Placement Mechanik die Stadt neu. Bin gespannt, wie das spielerisch rüberkommt. Möchte ich unbedingt anspielen.

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Reforest

Ein kleiner Engine Builder, der rein optisch etwas an Flügelschlag erinnert. Mir gefallen die schlichten, aber hübsch illustrieren Karten. Jede Pflanze hat individuelle Eigenschaften und Fähigkeiten, und müssen geschickt platziert werden. Erscheint bei Boardgamecircus.

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Wild Tiled West

Der wilde Westen. Sieht erstmal sehr wild aus. Man legt Plättchen, baut Städte und verteidigt diese gegen die bösen Outlaws.

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Wildscape

Sebastian Bleasdale, Autor hinter der Keyflower Reihe, schickt uns nach Afrika, in dem wir karge Landschaften in reichhaltige Lebensräume für die Tierwelt erschaffen. Auch wenn ich kein riesiger Fan von den echten Fotografien auf den Spielkarten bin finde ich das Spiel thematisch sehr interessant. Es kommt jedenfalls mit einer opulenten Ausstattung daher.

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Nicht im Blog, aber auf meiner Liste, sind noch Let’s Go Kavango!, The Great Harbor, Skyward Republic, Encyclopedia of Monsters, Elementica, Dice Arcana und The Dawn of Pangea.

Was sind eure Favoriten? Teilt eure Listen doch in den Kommentaren und gebt uns allen die Möglichkeiten, bisher noch unentdeckte Perlen zu finden.

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Backstage: Oktober 2026

Mein ursprünglicher Plan war mal, euch monatlich über das zu informieren, was so im Hintergrund hier im Blog passiert. Anfangs habe ich das noch eingehalten, inzwischen muss ich aber gestehen, dass ich etwas nachlässiger geworden bin. Das hat unterschiedliche Gründe. Zum Einen ist der Faktor Zeit ein großer Punkt in der ganzen Geschichte. Und Motivation. Und beides hatte ich – gerade in den warmen Sommermonaten – wenig bis gar nicht. Daher ist das letzte Update schon wieder einige Monate her.

Nun werden die Tage kürzer, es wird früher dunkler. Und ja… ich habe meine Motivation wieder gefunden und konnte endlich mal wieder einige Dinge angehen, die ich schon seit Langem auf meiner Liste habe. Vorab: es gibt erstmal keine bahnbrechenden neuen Features. Aber ich konnte sehr viel am Blog arbeiten, bin sehr gut vorangekommen und habe vor Allem endlich mal vieles im Hintergrund optimieren können. Ihr fragt euch nun vielleicht: für was ist das denn gut? Jeder, der ein bißchen mit der Entwicklung zu tun hat, kann diese Frage vermutlich beantworten. Für alle anderen: über die Jahre hinweg, der Blog existiert seit 2015, sammeln sich viele geschrieben Code-Zeilen an. Nicht immer sind die schön. Manches ist mit der heißen Nadel gestrickt worden. Bei anderen Zeilen gibt es inzwischen andere Möglichkeiten. Daraus entsteht viel Wildwuchs. Schönen, neuen aktuellen Code. Und viel „altes Zeug“, was funktioniert, aber weder gescheit pflegbar noch erweiterbar ist. Und genau DAS bin ich angegangen.

Daher hier mal in kurzen Worten (auch wenn ich weiß, dass der Beitrag doch wieder länger wird) und möglichst so geschrieben, dass ihr auch Informatik-Studium folgen könnt.

Der neue Angebotsrechner

Ihr wollt mehrere Spiele kaufen und wisst nicht, wo das insgesamt am günstigsten ist? Der Angebotsrechner auf eurer Merkliste rechnet das jetzt für euch aus, mit Versandkosten und Rabatten. Ihr legt fest, wie viele Shops es höchstens sein dürfen (neu!), welche Lieferzeiten für euch in Frage kommen und welche Shops ihr nicht nutzen wollt. Eure Auswahl wird gespeichert, und über euren Listen gibt es eine Schnellberechnung. Im Vergleich zur „alten“ Version rechnet die neue Version deutlich schneller, das Limit von 9 Spielen gibt es nicht mehr. Außerdem wurden dabei einige Fehler behoben, die nicht alle Angebote berücksichtigt, Spiele „verschluckt“ oder Gutscheine nicht korrekt angewandt haben. Ich habe lokal versucht, alle Kombinationen so gut es geht durchzutesten, der Test unter Live-Bedingungen konnte ich damit aber nicht nachstellen. Daher lasst die Bits glühen und berechnet euer bestes Angebot.

Mehr Features in der Merkliste

Die Merkliste hat ebenfalls ein kleines Update erhalten, speziell die tabellarische Ansicht. Hier konntet ihr bisher nur wenig einstellen. Da war immer der Umweg über die Detailansicht nötig. Nun gibt es einen „Bearbeiten“ Button, der euch die bekannte Darstellung der Detailansicht in einem Dialog zeigt. Ihr könnt dort den Preisalarme anpassen, Notizen setzen, … – 1:1 die Funktionalität, die bisher der großen Ansicht vorenthalten war. Auch das Verschieben ist von dort aus mit wenigen Klicks möglich. Zusätzlich könnt ihr nun auch in der Preisalarm-Konfiguration die Zielliste wählen (diese Ansicht kennt ihr bereits von den Spiel-Detailseiten) und spart euch dabei einen Schritt.

Überarbeitete Preisbewertung

Ihr kennt die Sterne-Bewertung von den Detailseiten. Die dahinter liegende Formel war aber an vielen Stellen nicht optimal. Ich habe hier an einigen Stellen geschraubt und nun hoffentlich einen aussagekräftigeren Weg gefunden, den derzeitigen Preis eines Shops in Relation zum Bestpreis und anderen Angeboten zu setzen.

Spiele-Detailseiten

Die Preise wurden schon immer im Hintergrund aktualisiert. Nun konnte es aber vorkommen, dass die Warteschlange noch nicht abgearbeitet war, der Preis veraltet und ihr damit durch euren Besuch ein Update ausgelöst habt. Das hat jedoch zu verschiedenen Probleme geführt, speziell bei falsch eingestellten Uhrzeiten. Diese ganz Logik ist nun Geschichte, die Preisaktualisierung im Hintergrund optimiert. Sollte es wirklich nochmal ein Preis schaffen, nicht aktuell zu sein, wird dieser lediglich für euch markiert. Was bringt das alles? Weniger Anfragen an den Server. Früher habt ihr die Detailseite geladen, 3-4 Anfragen ging an den Server, Preise wurden aktualisiert, ihr musstet warten. Jetzt: ihr öffnet die Seite und bam! Alles da (so die Theorie).

Überarbeitet habe ich auch die „Verfügbarkeiten“. Im Kern gleich, jedoch wurden immer mal wieder einige individuelle Liefertexte nicht korrekt zugeordnet. Speziell, wenn es um verlängerte Lieferzeiten (sowas wie „Lieferbar in 1-2 Wochen“) ging.

Im Tab „Empfehlungen“ werden jetzt nur noch passende Sprachversionen gezeigt, bisher wurden – soweit vorhanden – immer die deutsche UND die englische Variante angezeigt. Das war eher verwirrend.

Nebenbei habe ich noch das Platzhalter Bild modernisiert, falls noch kein Cover zum Spiel hinterlegt wurde. Aber das nur als kleine Randnotiz.

Artikel im Blog

Sicherlich die optisch offensichtlichste Änderung. In jedem Beitrag gibt es jetzt auch eine Info zu den bisherigen Aufrufen, basierend auf den Daten von meinem Analytics-Tool Umami. Außerdem habe ich die farblich sehr dominanten Kategorien zurückgenommen und auch die wirklich bunten Überschriften bei zeitlich limitierten Aktionen vereinfacht. Das Ganze wirkt zumindest aus meiner Sicht ruhiger und vor allen Dingen aufgeräumter.

Neues Features, bisher noch nicht genutzt: Bildergalerien. In einem Beitrag kann ich in Zukunft echte Galerien nutzen, nicht nur vereinzelte Bilder. Diese könnt ihr euch dann auch vergrößern lassen, erster Einsatz wird definitiv am Donnerstag sein, wenn ich meinen Bericht zu Tag 1 der Messe schreiben werde.

Auch die Avatare in der Kommentarsektion sind jetzt freundlicher. Nutzt ihr nicht den Service von Gravatar werdet ihr nun zum farbigen Meeple anstatt mit dem unschönen blauen Standardbild begrüßt zu werden.

Login und Sicherheit

Neben diversen Absicherungen der Seite selbst habe ich auch den Login komplett überarbeitet. Durch die Umstellung auf ein zeitlich begrenztes Token ist es jedoch erforderlich, dass ihr euch einmal neu anmeldet. Das müsst ihr auch explizit nach 30 Tagen erneut, mit dem alten Loginprozess war ihr in Theorie „unendlich lange“ angemeldet, da das Tageslimit immer wieder zurückgesetzt wurde bei einem Besuch. Aus Sicherheitsaspekten ist das definitiv der besssere Weg.

Weitere technische Änderungen

Diese in Form von Stichpunkten:

  • ein großer technischer Umbau beim Nachladen der dynamischen Inhalte (wie Preisalarme, Bestpreise, Formulare, etc.) – die Seite nutzt nun überall eine eigene geschützte Schnittstelle (API).
  • viele Formulare sind nun zusätzlich abgesichert, um Spam zu blockieren. Die vorherige Implementierung hat bei vielen dazu geführt, dass sie Formulare teilweise gar nicht Abschicken konnten.
  • eine Unzahl an Fehlerkorrekturen und „Refactoring“ (dem Aufräumen von Code, Entfernen ungenutzter Code-Schnipsel, etc.)
  • Tausch einiger WordPress-Plugins durch eigene Implementierungen

Shops

Auch hier hat sich wieder Einiges getan, nicht alles davon ist positiv:

  • Hugendubel hat die Versandkosten erhöht, sie liegen jetzt bei 3,95 €
  • Der Schwerkraft-Verlag hat ein neues Shop System, die entsprechenden Anpassungen sind gemacht und die Preise wieder verfügbar.
  • Osiander.de wurde mit Thalia.de verschmolzen
  • Nicht mehr im Blog gelistet sind die folgenden Shops (aus unterschiedlichen Gründen, die von „kein Interesse“, „inaktiv“, „offline“ oder „kein passendes Sortiment“ mehr reichen): Heldenschmiede, Meeplebox, Taschengelddieb, Spiele4us und Spieletaxi

Ich vermute, dass ich viel vergessen habe. Wobei wie schon erwähnt ein Großteil der Zeit für interne Dinge drauf gegangen sind.

Falls ihr noch auf Probleme stoßt, Fehler entdeckt schickt mir gerne eine Nachricht.

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15% Rabatt bei Hugendubel bis 25.10.

Sehr lange war es ruhig im Shop von Hugendubel.de. Eigentlich fast überall. Aber der Herbst nähert sich mit schnellen Schritten und damit auch die Weihnachtszeit (er hat Weihnachten gesagt!). Aber alles der Reihe nach. Bei Hugendubel läuft derzeit eine 15% Rabattaktion. Bis zum 25. Oktober 2026 spart ihr hier auf das gesamte Sortiment. Der Rabattcode lautet HERBST15 und kann im Warenkorb ergänzt werden. Ausgenommen sind nur preisgebundene Artikel und wie üblich einige Tonie-Figuren (die offiziellen Gutscheinbedinungen findet ihr am Ende des Beitrags).

Zum Shop

Die Liste der Bestpreise kann sich sehen lassen. Auch wenn einige davon vermutlich inzwischen aber wieder 20 ct teurer geworden sind. Das trifft aber vor allen Dingen die Spiele, die unter der versandkostenfreien Grenze von 29 € liegen. Dort wurde zu Beginn ein 1 € Buch dazu gepackt, um die Versandkosten von inzwischen 3,95 € zu umgehen. Leider ist das Buch inzwischen ausverkauft und ich habe kein neues Buch mit diesem Preis gefunden. Daher ist jetzt ein 1,20 € Buch hinterlegt, spart euch aber immer noch 2,75 €. Alternativ: meldet euch ohne Zusatzkosten für die Hugendubel-Kundenkarte an. Damit erhaltet ihr immer freien Versand.

Spannend ist zumindest der Preis einiger Messe-Neuheiten. Wir müssen nur die Daumen drücken, dass diese auch versendet werden. Viele bekomme ihre Bestellungen problemlos, aber es gibt auch einige kritische Stimmen, die von Stornierungen berichten. Berichtet mal von eurer Erfahrung für ein kleines Stimmungsbild. Mein letzten Bestellungen bei Hugendubel.de gingen – auch mit Gutscheincode – die letzten Monate problemlos durch. Das waren jedoch durchgängig lieferbare Artikel.

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Offizielle Gutscheinbedinungen

Ihr Gutschein gilt bis einschließlich 25.10.2026. Sie können den Gutschein ausschließlich online einlösen unter www.hugendubel.de. Keine Bestellung zur Abholung mit Zahlung in der Filiale möglich. Der Gutschein ist nicht gültig für gesetzlich preisgebundene Artikel (deutschsprachige Bücher und eBooks) sowie für preisgebundene Kalender, Spielwaren Adventskalender, tolino eReader und tolino select. Nicht einlösbar auf Toniebox Starter- und Playsets sowie Tonies mit folgenden EANs: 4251192190178, 4251192181428, 4251192192097, 4251192192363, 4251192120366, 4251192107244, 4251192152633, 4251192106766, 4251192125927, 4251192140852, 4251192113580, 4251192144416, 4251192175496, 4251192166739, 4251192140357, 4251192173522, 4251192173577, 4251192188687 sowie für 4251192163820, 4251192163769. Der Gutschein ist nicht mit anderen Gutscheinen und Geschenkkarten kombinierbar. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Ein Weiterverkauf und der Handel des Gutscheincodes sind nicht gestattet.

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[Update #2] SPIEL’26 in Essen vom 22. bis 25. Oktober 2026

Update #2 (12.10.): Nun sind bereits wieder 2 Monate vergangen und es dauert nur noch 10 Tage, bis wir alle endlich wieder in die Halle strömen können. Ich hoffe, dass ihr inzwischen alle euer Ticket bereits gekauft habt. Wie im Ursprungsbeitrag erwähnt gibt es auch in diesem Jahr die Tickets nur Online. Tageskasse gibt es nicht. Und trotz der zusätzlichen Halle und den damit verbundenen größeren Limit an Tagesbesuchern sieht es derzeit mau aus mit Tickets.

Der Samstag ist schon seit Wochen ausverkauft, für den Freitag gibt es nur noch Resttickets. Am Eröffnungstag wird es auch voll. Lediglich für den Sonntag wurden bisher „nur“ ca. 65% aller Tagestickets verkauft.

Was ist seitdem im Blog passiert?

Die Liste an Neuheiten ist auf knapp 500 Einträge gewachsen und liegt damit höher als in den vergangenen Jahren (2025: 450, 2024: 424, 2023: 392) – und wir haben ja noch ein paar Tage bis zur Messe. Ich werde also auch weiterhin neue Titel ergänzen, als Quelle dient hier weiterhin die Liste von Boardgamegeek und die inzwischen verfügbare Neuheitenliste der SPIEL. Danke in diesem Zusammenhang für über 4.000 Aufrufe dieses Beitrags (und das ist eine bot-bereinigte Zahl!).

Welche Berichte kann ich von der SPIEL’26 erwarten?

Am Donnerstag mache ich mich zusammen mit Dirk (aka Würfelmagier) in den frühen Morgenstunden auf den Weg nach Essen. Bis Samstag werden wir so viele Eindrücke wie möglich sammeln. Den Tag über wird es lediglich ein paar schnelle Schnappschüsse geben, vermutlich hauptsächlich über den Whatsapp-Kanal, Instagram und Bluesky. Die eigentliche große und von euch immer sehr geschätzte „schriftliche Zusammenfassung“ gibt es dann am späten Abend, vielleicht auch am nachfolgenden Morgen. Kommt etwas auf die meinige noch nicht im Detail definierte Abendplanung an.

Auch von Dirk wird es wieder auditive Berichte in Form eines Podcasts von der SPIEL geben. Vielleicht traue ich mich dieses Jahr mal und steuere auch ein paar Worte bei ;)

Wer sich schon mal einstimmen möchte kann gerne in den Beiträgen aus dem letzten Jahr stöbern (Tag 1, Tag 2 und Tag 3).

Update #1 (17.08.): Schon sind wieder fast ein Monat seit dem ersten Beitrag vergangen. Ich bin seit einigen Tagen zurück aus dem Urlaub und habe nun einige Updates für euch:

  • Im Blog habe ich viele Neuheiten ergänzt, basierend auf der Liste von Boardgamegeek. Inzwischen ist die Liste der Neuerscheinungen hier auf mehr als 300 Spiele angewachsen.
  • Die offizielle Neuheitenliste wird es ab dem 3. September 2026 geben, so die Ankündigung auf der Webseite der SPIEL’26.
  • Seit ein paar Tagen sind die Hallenpläne abrufbar.
  • In der Seitenleiste der Startseite im Blog seht ihr nun den aktuellen Status der bisher verkauften Tickets für die einzelnen Besuchstage der SPIEL’26.

Der Juli neigt sich bereits dem Ende zu. Das bedeutet: Die Messe rückt immer näher. In 92 Tagen startet wieder die weltgrößte Spielmesse in Essen: die SPIEL’26. Wie auch in den letzten Jahren möchte ich euch wieder einige Infos dazu geben. Aber vorab schon mal das wichtige in Kurzform:

Aber das Ganze nochmal im Detail: Die weltweit größte Publikumsmesse für Brett- und Gesellschaftsspiele öffnet in diesem Jahr ihre Tore vom 22. bis zum 25. Oktober 2026 (Donnerstag bis Sonntag), wie üblich wieder in den Hallen der Messe Essen. Es werden wieder Verlage und Aussteller aus aller Welt erwartet, um die riesige Menge an Neuheiten zu präsentieren (und natürlich auch zu verkaufen).

Wie auch 2025 liegt die Messe in den Herbstferien von Nordrhein-Westfalen, die vom 19. bis zum 31. Oktober gehen. Die Messe platziert sich somit in diesem Jahr mittendrin, was definitiv eine Auswirkung auf die Besucherzahlen haben wird. Ich bin gespannt, ob auch 2026 wieder der Besucherrekord geknackt wird.

Erstmals in ihrer Geschichte belegt die SPIEL Essen in diesem Jahr alle 8 Hallen des Messegeländes. 2025 wurde bereits Halle 7 hinzugefügt, Halle 8 war lediglich der Warte- und Eingangsbereich. Die Ausstellungsfläche wächst damit auf 81.200 m². Durch den Wegfall des Einlassbereichs wurden die Wege der Besucherströme in Abstimmung mit der Messe Essen optimiert. Ebenfalls das erste Mal wird 2026 der Nordeingang geöffnet, der direkt in Halle 5 führt. Zusätzlich wird ein neuer Wartebereich in Halle 1A eingerichtet. Trotz der erweiterten Ausstellungsfläche sind alle Standflächen bereits kurz vor Ende der Anmeldefrist am 30. April 2026 ausverkauft gewesen.

Neu in diesem Jahr: das Partnerprogramm „Essen spielt!“, eine Kooperation der Messe Essen und der Stadt. Es verknüpft Kultur, Wirtschaft, Gastronomie und Touristik mit der Messe. Ihr erhaltet damit exklusive Vorteile (u.a. Rabatte auf den Eintritt in einige Museen, auf Escape Rooms und Stadtführungen). Mehr dazu findet ihr auf der Essen spielt Seite.

Hier die Links zu den Originalartikeln der SPIEL:

Was genau ist eigentlich die SPIEL’26?

Wie bereits erwähnt, ist die SPIEL die weltgrößte Publikumsmesse für Brett- und Gesellschaftsspiele. Vor Ort erwartet euch eine riesige Auswahl an Titeln zum Ausprobieren und Testen – vom einfachen Kinder- und Familienspiel bis hin zum anspruchsvollen Kenner- und Expertenspiel. Während einige Neuheiten schon im Handel erhältlich sind, bietet die Messe für viele Spiele die allererste Gelegenheit, ein Exemplar zu ergattern.

Doch hier ist Eile geboten: Beliebte Titel sind oft blitzschnell vergriffen. Zwar versuchen viele Verlage mittlerweile, mit täglichen Kontingenten für faire Chancen zu sorgen, doch in der Praxis funktioniert das nicht immer reibungslos. Nicht selten starten Verkäufe heimlich vor dem offiziellen Startschuss, sodass die breite Öffentlichkeit am Ende doch leer ausgeht.

Tickets, Preise und Öffnungszeiten

Im Onlineshop der SPIEL Essen könnt ihr ab 10 Uhr eure Tickets für die Messe sichern. 14 Tage lang erhaltet ihr den Early-Bird-Rabatt, mit dem ihr die Ticket leicht vergünstigt erhaltet (bis zum 04. August). Der Ticketshop ist bereits unter folgendem Link erreichbar: https://www.messe-ticket.de/SWM_Shop/Spiel2026

Leider gibt es auch in diesem Jahr keine Dauerkarten, diese wurde 2025 erstmal eingestellt. Ihr müsst somit für jeden Messetag ein einzelnes Ticket kaufen. Weiterhin wird es keine Tageskasse mehr geben, der Kauf der Tickets ist nur vorab online möglich. Wie auch im Jahr zuvor sind die Preise erneut gestiegen, ich hab euch die entsprechenden preislichen Anpassungen unten farblich hervorgehoben. Auch die Preise für den Parkplatz sind auch deutlich angehoben worden.

Tagestickets

  • Erwachsene:
    • 24 € als Frühbucher – +6,6%
    • 25 € ab 05.08. – +6,3%
  • Kinder (4 bis 12 Jahre):
    • 15 € als Frühbucher – +6,6%
    • 16 € ab 05.08. – +6,6%
  • Ermäßigt (Schwerbehinderte ab Grad 50, Schüler, Studenten, Auszubildende, Soziales Jahr, Cosplay):
    • 21 € als Frühbucher – + 7,7%
    • 22 € ab 05.08. – + 7,3%
  • Familien (2 Erwachsene mit bis zu 3 Kindern):
    • 65 € als Frühbucher – + 8,3%
    • 67 € ab 05.08. – + 8%
  • Fachbesucher: 46 € – + 9,5%

Addons

Neben den Tickets könnt ihr zusätzlich einige Goodies zu eurem Besuch ergänzen:

  • Educators Day – Teilnahmebestätigung: 5 €
  • Golden Demon – Teilnahme: 12 €
  • Lasertag Warhammer: Kill Team Live!: 25 €
  • Fachbesucher-Parkplatz (nur in Kombination mit Fachbesucher-Ticket): 12 €

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten der SPIEL’26 sind nicht anders als sonst auch:

  • Donnerstag, 22. Oktober 2026, 10:00 bis 19:00 Uhr
  • Freitag, 23. Oktober 2026, 10:00 bis 19:00 Uhr
  • Samstag, 24. Oktober 2026, 10:00 bis 19:00 Uhr
  • Sonntag, 25. Oktober 2026, 10:00 bis 18:00 Uhr

Anreise zur Messe in Essen

Generell empfiehlt sich die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, da die Straßen rund um die SPIEL bereits sehr früh am Morgen sehr voll sein werden. Wer mit dem Auto kommt, findet die Wegbeschreibung auf der offiziellen Webseite. Hier empfehle ich: versucht spätestens gegen 9 Uhr in der Nähe der Halle zu sein, sonst wird es vermutlich lange dauern, bis ihr auf einem der Parkplätze seid. Wenn ihr kein Problem damit habt, ein kurzes Stück mit dem Shuttle-Bus zu fahren, empfehle ich euch den Parkplatz P10, der etwas außerhalb liegt, aber deutlich weniger frequentiert ist. Die Busse fahren von den Parkplätzen etwa im 15-20 Minuten Rhythmus. Geöffnet sind die Parkplätze täglich ab 8 Uhr. Das Tagesticket hier kostet 12 € (+20%), der weiter entfernte P10 noch 10 € (+25%).

Die offizielle Adresse der Messe für euer Navigationssystem ist: Messeplatz 1, 45131 Essen

Ein paar Worte zur Messe

Je kürzer ihr auf der Messe seid, desto wichtiger ist am Ende die Planung. Bei einem Tag vor Ort sollte man schon einen groben Plan haben von dem, was man sich anschauen möchte (es sei denn, ihr wollt euch einfach treiben lassen). Eine gute Quelle für die Neuheiten der Messe ist Boardgamegeek, die offizielle Webseite (bisher gibt es nur die Liste aus 2025) als auch hier die Neuheiten-Liste im Blog (etwas eingeschränkter, aber dafür bereits mit Preisen – soweit verfügbar).

Ein wirkliches Schnäppchen (der Neuheiten) könnt ihr auf der Messe inzwischen doch eher selten machen. Oft gibt es die Spiele bereits im lokalen Fach- oder Online-Handel zu günstigeren Preisen in der Vorbestellung. Allerdings ist der Kauf vor Ort oft der einzige Weg, ein Spiel direkt mitzunehmen. Viele der Neuheiten kommen erst in den kommenden Wochen auf den Markt. Wer warten kann ist hier klar im Vorteil. Bedenkt aber: beim Kauf auf der Messe geht deutlich mehr Erlös an den jeweiligen Verlag, da die großen Marge, die sonst beim (Groß-)Händler bleiben, wegfallen. Die Messe ist jedoch ein guter Weg, um an Spiele ausländischer Verlage zu kommen. Oft hat man hier im Nachgang teure Versandkosten und eventuell Zollgebühren, die ihr euch hier sparen könnt. Neben den Verlagen gibt es jedoch auch Fachhändler vor Ort sowie Rabattaktionen älterer Spiele bei vielen Verlagen. Da kann man sicher mal ein Auge darauf werfen und vielleicht den einen oder anderen Titel, der seit längerem auf der eigenen Einkaufsliste steht, zu einem guten Preis schnappen. Es ist auch nicht falsch vor Ort die Preise zu vergleichen… da kann man auch mal einige Euros sparen, wenn man nicht beim erstbesten Händler zugreift. Das können je nach Spiel auch mal sicher 5 € sein.

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Prime Deal Days bei Amazon am 06. und 07. Oktober mit vielen Rabatten

Heute um Mitternacht sind wieder die Amazon Prime Deal Days gestartet. Im Vergleich zum Event im Juni habt ihr dieses Mal nur zwei Tage Zeit, euch mit sehr vielen rabattierten Produkten einzudecken. Eine wichtige Einschränkung bei der ganzen Aktion gibt es, der Name sagt es bereits: die reduzierten Artikel der nächsten zwei Tage sind nur denjenigen zugänglich, die über eine Prime-Mitgliedschaft bei Amazon verfügen. Die Mitgliedschaft kostet euch 89,90 € pro Jahr (bei jährlicher Zahlungsweise), für Studenten gibt es da eine günstigere Variante.

Zu den Angeboten

Falls ihr bisher kein Prime-Mitglied seid, habe ich euch eine kleine Übersicht der Vorteile ans Ende des Beitrags gepackt. Nachfolgend aber erstmal die Angebote aus dem Bereich Brett- und Kartenspiele, die ich bisher gefunden habe. Solltet ihr selbst noch weitere rabattierte Spiele findet, haut sie einfach in die Kommentarsektion. Bitte beachtet, dass bei den Preisen keine Bestpreisbenachrichtigungen ausgelöst werden, da die Rabatte exklusiv Kunden einer Prime-Mitgliedschaft vorenthalten sind.

Die nachfolgenden Preise sind OHNE Versandkosten, die als Prime-Kunde ja sowieso wegfallen.

Die Angebote

Weitere Preise in alphabetischer Reihenfolge:

Die Vorteile einer Prime Mitgliedschaft

  • Gratis Premiumversand und Same-Day-Lieferung
  • Prime Video
  • Prime Music (zumindest der Basis-Zugriff)
  • Amazon Photos mit unbegrenztem Speicherplatz für Fotos
  • Premiumzugang zu Blitzangeboten
  • Amazon Family mit bis zu 15% Rabatt auf Windeln und Babynahrung
  • Prime Gaming
  • Prime Reading
  • Versandkostenfreiheit bei vielen Restaurants bei Lieferando

Wer keine Lust auf eine Jahresmitgliedschaft hat, kann auch heute noch die 30-Tage-Schnupper-Prime-Mitgliedschaft abschließen, bestellen und danach das Abo gleich wieder kündigen. Das funktioniert normalerweise auch, wenn ihr das bereits irgendwann die letzten Monate so umgesetzt habt. Im Zweifel nutzt dafür eine neue E-Mail-Adresse.

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Lagerräumung bei der Spiele-Offensive mit 10% Rabatt auf lieferbare Spiele

Seit gestern gibt es bei der Spiele-Offensive den Rabattgutschein LGLR26, mit dem ihr auf alle lieferbaren Spiele einen Rabatt von 10% bekommt. Die SPIEL’26 steht vor der Tür und die Spiele-Offensive schafft Platz für die vielen Neuheiten, die die nächsten Wochen eintrudeln werden. Der Code ist bereits seit gestern im Blog hinterlegt, ihr solltet bisher bereits alle eure Preisbenachrichtigungen erhalten haben. Für alle anderen kommt dann heute der Beitrag. Ihr dürft euch allerdings nicht allzu viel Zeit lassen, die Aktion läuft nur noch bis heute um Mitternacht.

Zum Shop

Aufgrund der großen Zahl an guten Preisen beschränke ich mich hier in diesem Beitrag auf die neuen Bestpreise. Bitte beachtet, dass der Gutschein nur auf lieferbare Spiele einzusetzen ist. Sobald der Bestand verkauft ist erhaltet ihr den Rabatt nicht mehr. Die Liste unterhalb spiegelt den aktuellen Stand (Montag morgen) wieder. Die Verfügbarkeit kann und wird sich im Laufe des Tages definitiv ändern.

Ein kleiner Hinweis auf einen Bug im Blog: auf den Detailseiten wird derzeit noch fälschlicherweise der Gutschein in der Preisboxen der Spiele-Offensive für Titel gezeigt, die nur vorbestellbar sind. Das ist ein reines kosmetisches Problem, die Berechnung des Endpreises stimmt dagegen. Ich werde das im Laufe des Tages korrigieren.

Vollständigen Artikel lesen

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12% Rabatt auf Spielwaren bei bücher.de – nur noch heute!

Heute habe ich erst die Mail dazu gekommen, heute ist allerdings auch schon wieder der letzte Tag der Aktion. Bereits seit Montag gibt es bei Bücher.de 12% Rabatt auf Spielwaren. Dazu legt ihr neben euren Spielen den Gutscheincode KINDERTAG12 in den Warenkorb. Wie eingangs erwähnt aber nur noch heute, den 16. September 2026. Ich stehe in diversen Newslettern, sowohl von den Shops selbst als auch in denen der Affiliate-Netzwerke, aber irgendwie ist die Aktion (fast) an mir vorbeigegangen.

Generell befinden wir uns immer noch im großen Sommerloch mit wenig bis gar keinen Aktionen. Aber es wird kühler, regnerischer und somit kommt auch die Zeit für mehr Brettspielabende. Und damit einher dann auch hoffentlich neue Rabattaktionen.

Zum Shop

Davon mal abgesehen bekommt ihr mit dem obigen Rabattcode viele Spiele zum neuen Bestpreis. Dabei sind auch einige Neuerscheinungen der Messe, die ihr bereits vorbestellen könnt. Viel Spaß beim Shoppen!

Vollständigen Artikel lesen

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10% Rabatt bei Allgames4you auf lieferbare Artikel

Bei Allgames4you bekommt ihr noch bis zum 17. September 2026, Mittwoch diese Woche, einen Rabatt von 10% auf lieferbare Artikel. Dazu nutzt ihr den Code UMZUG im Warenkorb. Hintergrund für die Aktion ist der Umzug des Ladengeschäfts innerhalb von Jülich. Noch bis zum 19. September könnt ihr dort an der alten Adresse, Christinastr. 7, einkaufen. Ab dem 01. Oktober 2026 findet ihr den Händler dann in der Drieschstr. 2a.  Um weniger an die neue Location transportieren zu müssen gibt es den Rabatt, um die Lager vorher noch zu leeren.

Zum Shop

Eine riesige Menge an Bestpreisen gibt es nicht, aber einige Spiele gibt es in Kombination mit dem Rabatt günstig(er).

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Backstage: Juli 2026

Heute ein kurzes Update zu einigen angebundenen Shops. Aufgrund von Urlaub und den heißen Temperaturen ist technisch nicht viel passiert, mit Ausnahme der Anzeige der Ticketverfügbarkeit zur SPIEL’26.

  • KOSMOS ist nun wieder im Blog gelistet. Hier gab es ebenfalls Probleme mit dem Abruf der Preise, ist nun aber zuverlässig über einen Produktfeed gelöst.
  • Der Feed von Fantasywelt ist leider seit nun 3 Wochen nicht mehr online. Ich stehe in Kontakt mit dem Shop, aber aufgrund von Urlauben ist dort bisher nichts passiert.
  • Meeplebox hat inzwischen auch einen CDN vorgeschaltet, so dass der bisherige Abruf nicht mehr funktioniert. Jegliche Kontaktversuche sind die letzten Wochen ins Leere gelaufen.
  • Brettspiel-Paradies ist deaktiviert. Das Angebot ist da, das Interesse an einem Listing nicht.
  • Fantasy-Kontor hat derzeit ebenfalls nur noch sehr wenige Titel im Sortiment, ich werde den Shop vermutlich ebenfalls zeitnah ausblenden.
  • Brett und Spiel sollte zum 1. August 2026 offline gehen, wurde aber jetzt nochmals verlängert bis Ende August. Im Blog ist er jedoch bereits deaktiviert.
  • Radaddel ist ebenfalls nicht mehr verbunden. Am Ende war hier gerade mal eine Handvoll Titel verfügbar, und die Anbindung sehr instabil.
  • Die Preisabfrage bei Spieletaxi ist ebenfalls sehr instabil, hier sind bisher auch die Anfrage bzgl. einer Anbindung über einen Feed ins Leere gelaufen.
  • Der Kontakt zu Gameware ist ebenfalls eingeschlafen. Der letzte Kontakt war Ende Juni. Hier warte ich auf einen Produktfeed.
  • Bei der Integration des Verlagsshop von Boardgame Atelier gab es einen kleinen Bug, so dass einige Preise nicht ausgelesen werden konnten.
  • Kein Update leider bisher zur Heldenschmiede und Taschengelddieb.
  • Für Amazon.de habe ich nun ebenfalls ein EAN-Matching integriert, so dass neue (und auch nicht mehr verlinkte) Titel schneller wieder zugeordnet werden können.
  • Demnächst startet der Shop von Noch eine Runde. Wir sind in den letzten Abstimmungen.

In Summe ein eher deprimierendes Update. Einige Shops fallen raus, bei einigen anderen scheint das Interesse, hier im Preisvergleich gelistet zu sein, nicht besonders groß. Ich bin inzwischen jedenfalls sehr müde, wieder und wieder anzufragen, wie der Stand zur Integration ist. Sehr schade, da ich hier immer ein möglichst breites Bild der Preislandschaft abbilden wollte, aber aktuell schrumpft die Shopauswahl deutlich zusammen.

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[Update #1] SPIEL’26 in Essen vom 22. bis 25. Oktober 2026

Update #1 (17.08.): Schon sind wieder fast ein Monat seit dem ersten Beitrag vergangen. Ich bin seit einigen Tagen zurück aus dem Urlaub und habe nun einige Updates für euch:

  • Im Blog habe ich viele Neuheiten ergänzt, basierend auf der Liste von Boardgamegeek. Inzwischen ist die Liste der Neuerscheinungen hier auf mehr als 300 Spiele angewachsen.
  • Die offizielle Neuheitenliste wird es ab dem 3. September 2026 geben, so die Ankündigung auf der Webseite der SPIEL’26.
  • Seit ein paar Tagen sind die Hallenpläne abrufbar.
  • In der Seitenleiste der Startseite im Blog seht ihr nun den aktuellen Status der bisher verkauften Tickets für die einzelnen Besuchstage der SPIEL’26.

Der Juli neigt sich bereits dem Ende zu. Das bedeutet: Die Messe rückt immer näher. In 92 Tagen startet wieder die weltgrößte Spielmesse in Essen: die SPIEL’26. Wie auch in den letzten Jahren möchte ich euch wieder einige Infos dazu geben. Aber vorab schon mal das wichtige in Kurzform:

Aber das Ganze nochmal im Detail: Die weltweit größte Publikumsmesse für Brett- und Gesellschaftsspiele öffnet in diesem Jahr ihre Tore vom 22. bis zum 25. Oktober 2026 (Donnerstag bis Sonntag), wie üblich wieder in den Hallen der Messe Essen. Es werden wieder Verlage und Aussteller aus aller Welt erwartet, um die riesige Menge an Neuheiten zu präsentieren (und natürlich auch zu verkaufen).

Wie auch 2025 liegt die Messe in den Herbstferien von Nordrhein-Westfalen, die vom 19. bis zum 31. Oktober gehen. Die Messe platziert sich somit in diesem Jahr mittendrin, was definitiv eine Auswirkung auf die Besucherzahlen haben wird. Ich bin gespannt, ob auch 2026 wieder der Besucherrekord geknackt wird.

Erstmals in ihrer Geschichte belegt die SPIEL Essen in diesem Jahr alle 8 Hallen des Messegeländes. 2025 wurde bereits Halle 7 hinzugefügt, Halle 8 war lediglich der Warte- und Eingangsbereich. Die Ausstellungsfläche wächst damit auf 81.200 m². Durch den Wegfall des Einlassbereichs wurden die Wege der Besucherströme in Abstimmung mit der Messe Essen optimiert. Ebenfalls das erste Mal wird 2026 der Nordeingang geöffnet, der direkt in Halle 5 führt. Zusätzlich wird ein neuer Wartebereich in Halle 1A eingerichtet. Trotz der erweiterten Ausstellungsfläche sind alle Standflächen bereits kurz vor Ende der Anmeldefrist am 30. April 2026 ausverkauft gewesen.

Neu in diesem Jahr: das Partnerprogramm „Essen spielt!“, eine Kooperation der Messe Essen und der Stadt. Es verknüpft Kultur, Wirtschaft, Gastronomie und Touristik mit der Messe. Ihr erhaltet damit exklusive Vorteile (u.a. Rabatte auf den Eintritt in einige Museen, auf Escape Rooms und Stadtführungen). Mehr dazu findet ihr auf der Essen spielt Seite.

Hier die Links zu den Originalartikeln der SPIEL:

Was genau ist eigentlich die SPIEL’26?

Wie bereits erwähnt, ist die SPIEL die weltgrößte Publikumsmesse für Brett- und Gesellschaftsspiele. Vor Ort erwartet euch eine riesige Auswahl an Titeln zum Ausprobieren und Testen – vom einfachen Kinder- und Familienspiel bis hin zum anspruchsvollen Kenner- und Expertenspiel. Während einige Neuheiten schon im Handel erhältlich sind, bietet die Messe für viele Spiele die allererste Gelegenheit, ein Exemplar zu ergattern.

Doch hier ist Eile geboten: Beliebte Titel sind oft blitzschnell vergriffen. Zwar versuchen viele Verlage mittlerweile, mit täglichen Kontingenten für faire Chancen zu sorgen, doch in der Praxis funktioniert das nicht immer reibungslos. Nicht selten starten Verkäufe heimlich vor dem offiziellen Startschuss, sodass die breite Öffentlichkeit am Ende doch leer ausgeht.

Tickets, Preise und Öffnungszeiten

Im Onlineshop der SPIEL Essen könnt ihr ab 10 Uhr eure Tickets für die Messe sichern. 14 Tage lang erhaltet ihr den Early-Bird-Rabatt, mit dem ihr die Ticket leicht vergünstigt erhaltet (bis zum 04. August). Der Ticketshop ist bereits unter folgendem Link erreichbar: https://www.messe-ticket.de/SWM_Shop/Spiel2026

Leider gibt es auch in diesem Jahr keine Dauerkarten, diese wurde 2025 erstmal eingestellt. Ihr müsst somit für jeden Messetag ein einzelnes Ticket kaufen. Weiterhin wird es keine Tageskasse mehr geben, der Kauf der Tickets ist nur vorab online möglich. Wie auch im Jahr zuvor sind die Preise erneut gestiegen, ich hab euch die entsprechenden preislichen Anpassungen unten farblich hervorgehoben. Auch die Preise für den Parkplatz sind auch deutlich angehoben worden.

Tagestickets

  • Erwachsene:
    • 24 € als Frühbucher – +6,6%
    • 25 € ab 05.08. – +6,3%
  • Kinder (4 bis 12 Jahre):
    • 15 € als Frühbucher – +6,6%
    • 16 € ab 05.08. – +6,6%
  • Ermäßigt (Schwerbehinderte ab Grad 50, Schüler, Studenten, Auszubildende, Soziales Jahr, Cosplay):
    • 21 € als Frühbucher – + 7,7%
    • 22 € ab 05.08. – + 7,3%
  • Familien (2 Erwachsene mit bis zu 3 Kindern):
    • 65 € als Frühbucher – + 8,3%
    • 67 € ab 05.08. – + 8%
  • Fachbesucher: 46 € – + 9,5%

Addons

Neben den Tickets könnt ihr zusätzlich einige Goodies zu eurem Besuch ergänzen:

  • Educators Day – Teilnahmebestätigung: 5 €
  • Golden Demon – Teilnahme: 12 €
  • Lasertag Warhammer: Kill Team Live!: 25 €
  • Fachbesucher-Parkplatz (nur in Kombination mit Fachbesucher-Ticket): 12 €

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten der SPIEL’26 sind nicht anders als sonst auch:

  • Donnerstag, 22. Oktober 2026, 10:00 bis 19:00 Uhr
  • Freitag, 23. Oktober 2026, 10:00 bis 19:00 Uhr
  • Samstag, 24. Oktober 2026, 10:00 bis 19:00 Uhr
  • Sonntag, 25. Oktober 2026, 10:00 bis 18:00 Uhr

Anreise zur Messe in Essen

Generell empfiehlt sich die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, da die Straßen rund um die SPIEL bereits sehr früh am Morgen sehr voll sein werden. Wer mit dem Auto kommt, findet die Wegbeschreibung auf der offiziellen Webseite. Hier empfehle ich: versucht spätestens gegen 9 Uhr in der Nähe der Halle zu sein, sonst wird es vermutlich lange dauern, bis ihr auf einem der Parkplätze seid. Wenn ihr kein Problem damit habt, ein kurzes Stück mit dem Shuttle-Bus zu fahren, empfehle ich euch den Parkplatz P10, der etwas außerhalb liegt, aber deutlich weniger frequentiert ist. Die Busse fahren von den Parkplätzen etwa im 15-20 Minuten Rhythmus. Geöffnet sind die Parkplätze täglich ab 8 Uhr. Das Tagesticket hier kostet 12 € (+20%), der weiter entfernte P10 noch 10 € (+25%).

Die offizielle Adresse der Messe für euer Navigationssystem ist: Messeplatz 1, 45131 Essen

Ein paar Worte zur Messe

Je kürzer ihr auf der Messe seid, desto wichtiger ist am Ende die Planung. Bei einem Tag vor Ort sollte man schon einen groben Plan haben von dem, was man sich anschauen möchte (es sei denn, ihr wollt euch einfach treiben lassen). Eine gute Quelle für die Neuheiten der Messe ist Boardgamegeek, die offizielle Webseite (bisher gibt es nur die Liste aus 2025) als auch hier die Neuheiten-Liste im Blog (etwas eingeschränkter, aber dafür bereits mit Preisen – soweit verfügbar).

Ein wirkliches Schnäppchen (der Neuheiten) könnt ihr auf der Messe inzwischen doch eher selten machen. Oft gibt es die Spiele bereits im lokalen Fach- oder Online-Handel zu günstigeren Preisen in der Vorbestellung. Allerdings ist der Kauf vor Ort oft der einzige Weg, ein Spiel direkt mitzunehmen. Viele der Neuheiten kommen erst in den kommenden Wochen auf den Markt. Wer warten kann ist hier klar im Vorteil. Bedenkt aber: beim Kauf auf der Messe geht deutlich mehr Erlös an den jeweiligen Verlag, da die großen Marge, die sonst beim (Groß-)Händler bleiben, wegfallen. Die Messe ist jedoch ein guter Weg, um an Spiele ausländischer Verlage zu kommen. Oft hat man hier im Nachgang teure Versandkosten und eventuell Zollgebühren, die ihr euch hier sparen könnt. Neben den Verlagen gibt es jedoch auch Fachhändler vor Ort sowie Rabattaktionen älterer Spiele bei vielen Verlagen. Da kann man sicher mal ein Auge darauf werfen und vielleicht den einen oder anderen Titel, der seit längerem auf der eigenen Einkaufsliste steht, zu einem guten Preis schnappen. Es ist auch nicht falsch vor Ort die Preise zu vergleichen… da kann man auch mal einige Euros sparen, wenn man nicht beim erstbesten Händler zugreift. Das können je nach Spiel auch mal sicher 5 € sein.

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SPIEL’26 in Essen vom 22. bis 25. Oktober 2026

Der Juli neigt sich bereits dem Ende zu. Das bedeutet: Die Messe rückt immer näher. In 92 Tagen startet wieder die weltgrößte Spielmesse in Essen: die SPIEL’26. Wie auch in den letzten Jahren möchte ich euch wieder einige Infos dazu geben. Aber vorab schon mal das wichtige in Kurzform:

Aber das Ganze nochmal im Detail: Die weltweit größte Publikumsmesse für Brett- und Gesellschaftsspiele öffnet in diesem Jahr ihre Tore vom 22. bis zum 25. Oktober 2026 (Donnerstag bis Sonntag), wie üblich wieder in den Hallen der Messe Essen. Es werden wieder Verlage und Aussteller aus aller Welt erwartet, um die riesige Menge an Neuheiten zu präsentieren (und natürlich auch zu verkaufen).

Wie auch 2025 liegt die Messe in den Herbstferien von Nordrhein-Westfalen, die vom 19. bis zum 31. Oktober gehen. Die Messe platziert sich somit in diesem Jahr mittendrin, was definitiv eine Auswirkung auf die Besucherzahlen haben wird. Ich bin gespannt, ob auch 2026 wieder der Besucherrekord geknackt wird.

Erstmals in ihrer Geschichte belegt die SPIEL Essen in diesem Jahr alle 8 Hallen des Messegeländes. 2025 wurde bereits Halle 7 hinzugefügt, Halle 8 war lediglich der Warte- und Eingangsbereich. Die Ausstellungsfläche wächst damit auf 81.200 m². Durch den Wegfall des Einlassbereichs wurden die Wege der Besucherströme in Abstimmung mit der Messe Essen optimiert. Ebenfalls das erste Mal wird 2026 der Nordeingang geöffnet, der direkt in Halle 5 führt. Zusätzlich wird ein neuer Wartebereich in Halle 1A eingerichtet. Trotz der erweiterten Ausstellungsfläche sind alle Standflächen bereits kurz vor Ende der Anmeldefrist am 30. April 2026 ausverkauft gewesen.

Neu in diesem Jahr: das Partnerprogramm „Essen spielt!“, eine Kooperation der Messe Essen und der Stadt. Es verknüpft Kultur, Wirtschaft, Gastronomie und Touristik mit der Messe. Ihr erhaltet damit exklusive Vorteile (u.a. Rabatte auf den Eintritt in einige Museen, auf Escape Rooms und Stadtführungen). Mehr dazu findet ihr auf der Essen spielt Seite.

Hier die Links zu den Originalartikeln der SPIEL:

Was genau ist eigentlich die SPIEL’26?

Wie bereits erwähnt, ist die SPIEL die weltgrößte Publikumsmesse für Brett- und Gesellschaftsspiele. Vor Ort erwartet euch eine riesige Auswahl an Titeln zum Ausprobieren und Testen – vom einfachen Kinder- und Familienspiel bis hin zum anspruchsvollen Kenner- und Expertenspiel. Während einige Neuheiten schon im Handel erhältlich sind, bietet die Messe für viele Spiele die allererste Gelegenheit, ein Exemplar zu ergattern.

Doch hier ist Eile geboten: Beliebte Titel sind oft blitzschnell vergriffen. Zwar versuchen viele Verlage mittlerweile, mit täglichen Kontingenten für faire Chancen zu sorgen, doch in der Praxis funktioniert das nicht immer reibungslos. Nicht selten starten Verkäufe heimlich vor dem offiziellen Startschuss, sodass die breite Öffentlichkeit am Ende doch leer ausgeht.

Tickets, Preise und Öffnungszeiten

Im Onlineshop der SPIEL Essen könnt ihr ab 10 Uhr eure Tickets für die Messe sichern. 14 Tage lang erhaltet ihr den Early-Bird-Rabatt, mit dem ihr die Ticket leicht vergünstigt erhaltet (bis zum 04. August). Der Ticketshop ist bereits unter folgendem Link erreichbar: https://www.messe-ticket.de/SWM_Shop/Spiel2026

Leider gibt es auch in diesem Jahr keine Dauerkarten, diese wurde 2025 erstmal eingestellt. Ihr müsst somit für jeden Messetag ein einzelnes Ticket kaufen. Weiterhin wird es keine Tageskasse mehr geben, der Kauf der Tickets ist nur vorab online möglich. Wie auch im Jahr zuvor sind die Preise erneut gestiegen, ich hab euch die entsprechenden preislichen Anpassungen unten farblich hervorgehoben. Auch die Preise für den Parkplatz sind auch deutlich angehoben worden.

Tagestickets

  • Erwachsene:
    • 24 € als Frühbucher – +6,6%
    • 25 € ab 05.08. – +6,3%
  • Kinder (4 bis 12 Jahre):
    • 15 € als Frühbucher – +6,6%
    • 16 € ab 05.08. – +6,6%
  • Ermäßigt (Schwerbehinderte ab Grad 50, Schüler, Studenten, Auszubildende, Soziales Jahr, Cosplay):
    • 21 € als Frühbucher – + 7,7%
    • 22 € ab 05.08. – + 7,3%
  • Familien (2 Erwachsene mit bis zu 3 Kindern):
    • 65 € als Frühbucher – + 8,3%
    • 67 € ab 05.08. – + 8%
  • Fachbesucher: 46 € – + 9,5%

Addons

Neben den Tickets könnt ihr zusätzlich einige Goodies zu eurem Besuch ergänzen:

  • Educators Day – Teilnahmebestätigung: 5 €
  • Golden Demon – Teilnahme: 12 €
  • Lasertag Warhammer: Kill Team Live!: 25 €
  • Fachbesucher-Parkplatz (nur in Kombination mit Fachbesucher-Ticket): 12 €

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten der SPIEL’26 sind nicht anders als sonst auch:

  • Donnerstag, 22. Oktober 2026, 10:00 bis 19:00 Uhr
  • Freitag, 23. Oktober 2026, 10:00 bis 19:00 Uhr
  • Samstag, 24. Oktober 2026, 10:00 bis 19:00 Uhr
  • Sonntag, 25. Oktober 2026, 10:00 bis 18:00 Uhr

Anreise zur Messe in Essen

Generell empfiehlt sich die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, da die Straßen rund um die SPIEL bereits sehr früh am Morgen sehr voll sein werden. Wer mit dem Auto kommt, findet die Wegbeschreibung auf der offiziellen Webseite. Hier empfehle ich: versucht spätestens gegen 9 Uhr in der Nähe der Halle zu sein, sonst wird es vermutlich lange dauern, bis ihr auf einem der Parkplätze seid. Wenn ihr kein Problem damit habt, ein kurzes Stück mit dem Shuttle-Bus zu fahren, empfehle ich euch den Parkplatz P10, der etwas außerhalb liegt, aber deutlich weniger frequentiert ist. Die Busse fahren von den Parkplätzen etwa im 15-20 Minuten Rhythmus. Geöffnet sind die Parkplätze täglich ab 8 Uhr. Das Tagesticket hier kostet 12 € (+20%), der weiter entfernte P10 noch 10 € (+25%).

Die offizielle Adresse der Messe für euer Navigationssystem ist: Messeplatz 1, 45131 Essen

Ein paar Worte zur Messe

Je kürzer ihr auf der Messe seid, desto wichtiger ist am Ende die Planung. Bei einem Tag vor Ort sollte man schon einen groben Plan haben von dem, was man sich anschauen möchte (es sei denn, ihr wollt euch einfach treiben lassen). Eine gute Quelle für die Neuheiten der Messe ist Boardgamegeek, die offizielle Webseite (bisher gibt es nur die Liste aus 2025) als auch hier die Neuheiten-Liste im Blog (etwas eingeschränkter, aber dafür bereits mit Preisen – soweit verfügbar).

Ein wirkliches Schnäppchen (der Neuheiten) könnt ihr auf der Messe inzwischen doch eher selten machen. Oft gibt es die Spiele bereits im lokalen Fach- oder Online-Handel zu günstigeren Preisen in der Vorbestellung. Allerdings ist der Kauf vor Ort oft der einzige Weg, ein Spiel direkt mitzunehmen. Viele der Neuheiten kommen erst in den kommenden Wochen auf den Markt. Wer warten kann ist hier klar im Vorteil. Bedenkt aber: beim Kauf auf der Messe geht deutlich mehr Erlös an den jeweiligen Verlag, da die großen Marge, die sonst beim (Groß-)Händler bleiben, wegfallen. Die Messe ist jedoch ein guter Weg, um an Spiele ausländischer Verlage zu kommen. Oft hat man hier im Nachgang teure Versandkosten und eventuell Zollgebühren, die ihr euch hier sparen könnt. Neben den Verlagen gibt es jedoch auch Fachhändler vor Ort sowie Rabattaktionen älterer Spiele bei vielen Verlagen. Da kann man sicher mal ein Auge darauf werfen und vielleicht den einen oder anderen Titel, der seit längerem auf der eigenen Einkaufsliste steht, zu einem guten Preis schnappen. Es ist auch nicht falsch vor Ort die Preise zu vergleichen… da kann man auch mal einige Euros sparen, wenn man nicht beim erstbesten Händler zugreift. Das können je nach Spiel auch mal sicher 5 € sein.

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Hugendubel.de mit zwei Rabattgutscheinen bis 20. Juli 2026

Bei Hugendubel.de bekommt ihr derzeit zwei Gutscheine mit unterschiedlichen Rabattwerten. Mit dem Code SPAREN5 bekommt ihr einen Rabatt von 5 € ab einem Bestellwert von 30 €. Habt ihr noch mehr Spiele im Warenkorb und erreicht damit die 50 € Bestellwert könnt ihr stattdessen den Code SPAREN10 nutzen und damit 10 € sparen. Damit erhaltet ihr bei exaktem Erreiches des Bestellwerts einen Nachlass von ca. 16,7% beim kleineren Rabattcode und stolzen 20% bei dem Großen. Die Aktion läuft bis zum 20. Juli 2026 (kommenden Montag Abend).

Zum Shop

Aufgrund der Limitierung der Gutscheine sind nicht wie bei anderen Aktionen viele Einzeltitel zu einem guten Preis zu haben. Hier ist eher die Kombination entscheidend. Ich empfehle euch daher, die Spiele eures Interesses in den Bestpreis-Kalkulator der Merkliste zu werfen. Dann könnt ihr recht einfach damit rumspielen, um das für euch optimale Angebot zu erhalten.

Nichtsdestotrotz gibt es ein paar wenige Titel, die es mit den Rabatten zum Bestpreis bzw. günstiger als anderswo gibt:

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[Update #1] Spiel des Jahres, Kinderspiel des Jahres und Kennerspiel des Jahres 2026: Gewinner bekanntgegeben

Update #1 (13.07.): Es ist schon wieder fast zwei Monate her, dass die Nominierungen bekannt gegeben wurden. Gestern Abend gab es dann die große Verleihung in Berlin. Live übertragen auf Youtube konnte somit jeder der Veranstaltung folgen. Nach der Vorstellung der pro Kategorie nominierten Titel wurden die Preisträger dann offiziell gekürt. Das Ergebnis sieht wie folgt aus:

Kinderspiel des Jahres 2026

Die Insel der Mookies

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Spiel des Jahres 2026

Dito!

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Kennerspiel des Jahres 2026

Rebirth: Aufbruch in eine neue Zeit

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Was haltet ihr von den Preisträgern? Rebirth überrascht mich nicht, auch wenn ich Boss Fighters QR ein kleines Stück vorne gesehen habe. Allerdings basierte dieses Bauchgefühl auch nur von den Berichten und Eindrücken, die man aus dem Netz mitgenommen hat. Beide habe ich nicht gespielt bisher.

Beim Spiel des Jahres hatte ich so gar keine Idee (oder Präferenz) – auch hier kenne ich zwar die Titel vom Namen her, aber gespielt habe ich leider keins der drei. Bisher.

Wer jetzt direkt shoppen möchte hat – wie eigentlich üblich – etwas Schwierigkeiten. Denn sowohl Rebirth als auch Dito! bekommt ihr derzeit nur zum Vorbestellen.

Gestern um 16 Uhr wurde im Livestream des Spiel des Jahres e.V. die Nominierungen und die Empfehlungen für das Spiel des Jahres 2026, das Kinderspiel des Jahres 2026 und das Kennerspiel des Jahres 2026 bekannt gegeben. Die Preisverleihung selbst findet am Sonntag, den 12. Juli 2026,  ab 18 Uhr statt. Auch hier wird es wieder einen Livestream geben.

Eine Übersicht über die Preise der Titel findet ihr auf der Spiel des Jahres-Seite hier im Blog, inkl. den aktuellen Bestpreisen. Hier im Beitrag habe ich die (maximal) drei günstigsten Anbieter ausgewählt, die zum jetzigen Zeitpunkt das Spiel liefern können (Stand heute) – alternativ den günstigen Shop für eine Vorbestellung. Bedenkt, dass bereits nach der Nominierung die Verkäufe der Spiele ansteigen und die Lager schnell leer sein können.

Wie seid ihr mit der Auswahl zufrieden? Fehlt euch ein Titel?

Nominiert für das Kinderspiel des Jahres 2026

Buh Party

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Die Insel der Mookies

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Verflixt Verzaubert

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Auf der Empfehlungsliste stehen in diesem Jahr Kleiner Stinker, Magische Spiegel und Paleolino.

Nominiert für das Spiel des Jahres 2026

Cozy Stickerville

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Dito!

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Morty Sorty Magic Shop

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Auf der Empfehlungsliste findet ihr Hot Streak, Meister Makatsu, Take Time, Toriki: Eine Insel voller Abenteuer, Toy Battle und Wilmot’s Warehouse.

Nominiert für das Kennerspiel des Jahres 2026

Boss Fighters QR

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Moon Colony Bloodbath

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Rebirth: Aufbruch in eine neue Zeit

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Auf der Empfehlungsliste hier stehen Artengarten, Frosted Blooms, Grundstein von Metropolis und Tag Team.

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Backstage: Juni 2026 (+Ausfall der Spiele-Offensive)

Der letzte Blick hinter die Kulissen ist schon etwas her, den gab es Ende April. Seitdem sind zwei Monate vergangen und wirklich viel gibt es nicht zu berichten. Ich habe derzeit zu viele Baustellen abseits des Blogs, um die ich mich kümmern muss, so dass ich meine Arbeit hier etwas zurückfahren musste. Nichtsdestotrotz habe ich im Hintergrund viele Dinge optimiert, die mir das Leben erleichtern, aber erstmal keine (sichtbare) Auswirkung für euch haben.

Was die letzten Wochen immer wieder aufploppt: Probleme mit dem Auslesen von Preisen in einigen Shops. Das liegt überwiegend daran, dass immer mehr Anbieter – wie auch ich hier – Schutzmaßnahmen gegen Bots integrieren. Ich bin daher bereits seit einiger Zeit dabei, diejenigen Shops, die noch nicht per CSV an den Blog angebunden sind, anzuschreiben und eine stabile Datenbasis zu etablieren. Leider laufen manche dieser Kontakte ins Leere, ihr erinnert euch an den Onlineshop von Müller. Die werde ich (leider) in naher Zukunft nicht mehr zurückbringen können. Manche Shops haben auch kein Interesse an einer Listung, das müssen wir in der Form dann akzeptieren.

Was derzeit noch viele interessiert: Was ist mit dem Shop der Spiele-Offensive? Seit nun mehreren Tagen ist der Shop komplett offline. Inzwischen gibt es ein paar Informationen dazu. Es gab keinen (!) Hackerangriff sondern „nur“ einen größeren Hardware-Ausfall beim Provider der Spiele-Offensive. Das wird hier vermutlich eine (oder mehrere) Festplatte getroffen haben, vielleicht sogar den Server selbst. Speicherriegel oder Netzwerkkomponenten lassen sich im Normalfall recht schnell tauschen. Es wird jedenfalls mit Hochdruck daran gearbeitet, die Seite wieder online zu bringen. Aufgrund der Größe des Shops ist das aber nichts, was sich in kürzester Zeit erledigen lässt. Auf der Facebook-Seite der Spiele-Offensive gibt es vereinzelte Updates dazu, das letzte vor knapp 20 Stunden. Leider immer noch nicht mit der erlösenden Nachricht. Die Mitarbeiter versuchen es mit Humor zu nehmen. Ich drücke die Daumen, dass die Technik das zeitnah wieder hin bekommt. Da machen vermutlich einige derzeit viele die Nacht zum Tag.

Ein Update zu weiteren Integrationen:

  • Recht kurzfristig, genau genommen zwei Tage (!) vor Einstellung, hat mich eine Mail von Amazon.de erreicht. Mit der Ankündigung, dass die bisherige API nicht mehr fortgeführt wird und ich auf eine neuere („viel tollere“) Variante umsteigen muss. Dabei hatte ich erst im Dezember 2025 die bisherige Anbindung auf die geforderte v2 umgestellt. Zum Glück lies sich das mit überschaubarem Aufwand umsetzen. D
  • Philibert ist ebenfalls eine der Shops, die aufgrund eines Bot-Schutzes kurzzeitig nicht erreichbar waren. Das Problem ist nun gelöst, ich habe wieder vollen Zugriff.
  • Neu dabei ist nun der Verlagsshop von Spielworxx.
  • Ebenfalls wieder gelistet sind die Spiele von Strohmann Games aus dem hauseigenen Shop. Die Anbindung ist etwas mit der heißen Nadel gestrickt, aber derzeit gibt es technisch leider – auch nach Abstimmung mit dem Verlag – keine andere Möglichkeit.
  • KOSMOS hat ein neues Shopsystem. Die Anbindung ist angepasst, aber auch hier gibt es teilweise technische Limitierungen. Die Anbindung ist instabil, ich habe KOSMOS bereits kontaktiert, aber bisher noch keine Antwort erhalten.
  • Weiterhin Probleme mit dem Auslesen der Preise gibt es bei der Heldenschmiede und Taschengelddieb. Mal schauen, was ich hier machen kann.

Des weiteren habe ich einen Fehler korrigiert, die es beim Auslesen der Daten von Boardgamegeek gab. Teilweise wurden die Platzierungen der Hotness-Liste falsch zugeordnet. Bei jedem Abruf von mehreren Titeln konnten diese nicht korrekt zugeordnet werden und wurden wild durcheinander gemischt. Danke an die Hinweise von euch.

Ein kleiner Hinweis zum Ende:
Noch bis Sonntag könnt ihr in der Merklisten-Verlosung Heredity gewinnen, erneut gesponsert von Pegasus Spiele. Ihr benötigt dazu lediglich einen Account für die Merkliste.

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Exklusive 15% Rabatt bei Osiander.de auf Spielwaren

Vor knapp zweieinhalb Monaten gab es die letzte Exklusivaktion in Kooperation mit Osiander.de. Somit wird es mal wieder Zeit! Bis zum 05. Juli 2026 (Sonntag) könnt ihr mit einem individuell zu generierenden Code wieder sparen – ganze 15% Rabatt erhaltet ihr auf Spielwaren!

Zum Shop

Damit könnt ihr euch noch für die nächsten Sommertage mit neuen Spielen eindecken. Oder das eine oder andere Spiel für die große Reise shoppen. Viel Freude beim Stöbern und Sparen! ✨

Die Aktion ist abgelaufen.

Vollständigen Artikel lesen

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[Update #4] Sommer-Spiele-Spektakel bei der Spiele-Offensive

Update #4 (29.06.): Aufgrund der zarten Temperaturen der letzten zwei Tage habe ich die das Notebook gemieden und lag lieber im Pool. Daher nun das Update vom Wochenende und heute in einem.

Angebote vom 29.06.

Angebot Nr. 1 ist ein Kombi-Rabatt, bei dem ihr 3 Spiele kauft und nur 2 bezahlt (das jeweils Günstigste bekommt ihr gratis). Die Aktion lässt sich vervielfach, also 6 für 4, 9 für 6. Dabei sind 12 Titel, u.a. Subito, Claim, Code und Deduckto.

VIP RIP

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Angebote vom 28.06.

Men-Nefer

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Marajoara

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Angebote vom 27.06.

Treos

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Keine Ahnung, was Angebot Nr. 2 ist. Die Übersicht ist leider nicht wirklich gegeben. Hab mich mehrfach durch die Banner geklickt aber kein weiteres Spiel mit der entsprechenden Markierung gefunden.

Update #3 (26.06.): Ein Mix aus Gruppendeal und Direktrabatt im Shop gibt es zum Start ins Wochenende. Einen Bestpreis für die Deluxe-Edition von Buru kann ich nicht bereitstellen, in der Datenbank war bisher nur die Standard-Version gelistet. Diese kostet allerdings 55 €, günstiger als knapp 45 € gab es die bisher zumindest nicht.

Buru: Deluxe-Edition

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Daitoshi

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Update #2 (25.06.): Heute gibt zwei neue reduzierte Spiele. Alle anderen Angebote sind, mit Ausnahme von Race to Berlin, noch verfügbar.

Nebula

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Polaris

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Update #1 (24.06.): Die Angebote von heute sind verfügbar.

Minakshi-Tempel

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Der Preis für Thebai geht in Ordnung. Die beiden (Mini-)Erweiterungen sind derzeit einzeln für knapp 4 € zu haben. Hier haben wir allerdings wieder einen Gruppendeal.

Thebai + Erweiterungen

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Seit Sonntag und noch bis Ende des Monats, kommenden Dienstag, gibt es bei der Spiele-Offensive das große Sommer-Spiele-Spektakel. Hierbei handelt es sich um eine Rabattaktion, die euch jeden Tag 2 neue Spiele zu einem reduzierten Preis liefert. Die Angebote gelten nur solange der Vorrat reicht, können aber auch mehrere Tage (je nach Nachfrage) verfügbar sein. Die neuen Angebote findet man täglich über die Startseite des Shops in der Banner-Rotation. Ich werde auch versuchen hier täglich die neuen Angebote zu listen.

Zum Shop

Einige der Angebote könnt ihr ganz klassisch über den Shop in den Warenkorb legen, bei anderen (am Beispiel der Angebote von heute) müsst ihr zwangsläufig über die Gruppendeal Maske gehen, entweder über den Link hier oder über die Banner auf der Startseite der Spiele-Offensive.

Angebote vom 23.06.

Parks: Würfeln und Wandern

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Race to Berlin

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Angebote vom 22.06.

Riff Raff

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Die Riff-Retter

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Angebote vom 21.06.

Tekhenu: Der Sonnenobelisk

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Tekhenu: Ära des Seth

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Maldivia

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