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Normale Ansicht

Stratego

Von: Horst
30. September 2026 um 08:00

Schach für „Kleine“

Im Rahmen meiner Nostalgie-Serie habe ich bereits Scotland Yard vorgestellt. Ich habe auch Labyrinth Chronicles ausgeliefert bekommen und wir arbeiten gerade daran, die Kampagne zum ersten Mal abzuschließen. Mit meinem Sohn habe ich allerdings noch ein anderes Spiel aus dem Regal gezaubert. Er wollte neulich unbedingt Schach lernen und dabei ist mir eingefallen, dass ich noch Stratego besitze. Das habe ich früher ziemlich häufig gespielt. Kann das noch was? Kommt man als 8‑Jähriger da rein? Wir haben einen Versuch gestartet.

Bei der Recherche zu dem Artikel musste ich dann erst einmal feststellen, dass es über 40 Millionen Mal verkauft wurde. Damit kennt es wahrscheinlich jeder? Ist das so? Lasst es mich gern mal wissen! Was ich auch nicht wusste: dass es bereits 1942 lizenziert und es beweisbar ab 1946 produziert wurde. Die Lizenz gehört immer noch Jumbo und Hasbro ist der Lizenznehmer und Produzent der Spiele.

Für alle, die sich wie ich nicht vor Künstlicher Intelligenz fürchten, dürften daran interessiert sein, dass die Zugvielfalt bei Stratego komplexer ist als bei Go oder Schach. Erst 2022 hat die Software DeepNash mit großer Wahrscheinlichkeit zuverlässig Spitzenspielende besiegt.

Das Schlachtfeld steht zum Duell bereit.

Spielprinzip

Die Spielfläche gibt sich schachähnlich mit 10 × 10 Feldern. Beim Spielaufbau platzieren die beiden Spielenden ihre jeweils 40 Figuren auf ihrer eigenen Seite auf zehn Feldern mit vier Reihen. Die Figuren sind an militärische Ränge angelehnt. Es gibt einen Feldmarschall, Hauptmänner, Unteroffiziere und weitere. Dabei gibt es eine strikte Schlagreihenfolge. Der Feldmarschall, schlägt alle Figuren. Der Vier-Sterne-General ist unterhalb des Marschalls angesiedelt und kann daher nur von diesem geschlagen werden. Dann folgt der Drei-Sterne-Oberst und so weiter.

Es gibt noch ein paar Sonderfiguren: die Fahne, die Bomben und den Spion. Ziel des Spiels ist es, die unbewegliche Fahne der gegnerischen Armee zu finden oder die andere Seite zur Aufgabe zu zwingen, wenn kein Zug mehr möglich ist. Dies kann passieren, sobald man nur noch unbewegliche Figuren hat. Neben der Fahne gibt es noch die Bomben, die fest an ihrem Platz verharren. Berührt man mit einer Figur die Bombe, wird die Figur aus dem Spiel genommen. Nur Mineure (sonst relativ unten in der Hackordnung) können die Bomben entschärfen. Die interessanteste Figur ist der Spion. Er wird von allen Figuren geschlagen, aber er ist die einzige Figur, die den Feldmarschall schlagen kann.

Die Reihenfolge der ersten Garde

Wie laufen die Züge nun ab? Nach dem Spielaufbau stehen sich zwei Armeen gegenüber. Die Figuren werden so gedreht, dass die Spielenden von der eigenen Armee die Vorderseite – also den Rang – sehen können und von der gegnerischen Armee nur die blanke Rückseite. Immer abwechselnd wird eine Figur orthogonal um ein Feld gezogen. Dabei ist jede Richtung erlaubt. Ein Überspringen von Figuren ist nicht möglich. Landet man bei dem eigenen Zug auf einer gegnerischen Figur, zeigen sich beide gegenseitig die Vorderseite und es wird aufgrund des Ranges entschieden, welche Figur das Spielfeld verlassen muss. Danach wird die überlebte Figur wieder mit der Vorderseite wie vorher abgestellt. Dadurch muss sich die gegnerische Person ab jetzt merken, was sich hinter dieser Figur verbirgt. Sind beide vom selben Rang, müssen beide Figuren das Feld verlassen.

Beim Aufbau lohnt es sich eine Trennwand aufzubauen.

Unboxing und Varianten

Ich habe viele Versionen von Stratego gespielt. In der für mich schönsten Version bestehen die blauen und roten Spielfiguren aus Plastik-Türmchen, die auf einer Seite begradigt sind und dort mit weißen Linien die Ränge darauf gedruckt haben. Außerdem gibt es ein Inlay bei dem die Figuren einsortiert werden. Die Spielbretter sind immer ganz schön gestaltet.

Früher hatte ich selbst noch ein Spiel mit Figurplatten, die in einen Ständer gestellt wurden. Das geht grundsätzlich auch, führt aber bei einer unsachgemäßen Berührung dazu, dass sie sich ungewollt umdreht.

Capture the Flag – ist das Ziel.

Solltet ihr Stratego noch nicht in eurem Besitz haben und es wieder neu erwerben, dann findet ihr in der aktuellen Version noch Kampfkarten („Battle Cards“). Dabei werden weniger Figuren genutzt. Die Karten erlauben besondere Züge, andere Angriffe und so weiter. Obendrein sind in der neuen Version wahlweise noch drei Figuren als weibliche Figuren spielbar. Das gilt im Übrigen auch für die 65‑Jahre-Jubiläums-Edition.

Es gibt noch eine Mini-Version mit nur zehn Figuren. Ich dachte, dass es sich dabei um eine Reisevariante handelt, und war sehr enttäuscht beim Auspacken. Tatsächlich fehlt mir bei der Variante auch die taktische Tiefe. Das ist gleich wieder aus dem Haus ausgezogen.

Es gibt noch Junior-Varianten mit Dinos oder Disney-Motiven. Meiner Meinung nach braucht es das nicht, aber das muss jede Person selbst entscheiden.


Bewertung

Stratego hat eine unerwartete taktische Tiefe. Je häufiger das Spiel auf dem Tisch landet, desto besser wird das eigene Spiel. Schon beim Aufbau gibt es viel zu entscheiden. Wird die Fahne eher frei platziert oder von Bomben umschlossen? Sind die höheren Ränge an vorderster Front oder sichern sie die Fahne? Stellt man die Bomben so auf, dass sie einen beim Ausspielen behindern?

Für Eltern ist vielleicht die größte Herausforderung, dass man den Mitspielenden nicht so einfach gewinnen lassen kann. Vielleicht liegt es an dem Brettspiel-Haushalt: Bei uns gewinnt immer die Person, die am besten spielt. „Keine Gnade“. Wir haben Stratego schon über zehnmal gespielt und mein Sohn hat noch keine Partie gegen mich gewonnen. Aber man merkt, dass er jedes Mal geschickter und taktischer spielt. Und es vergeht kein Kampf, nachdem er nicht sofort eine Revanche fordert.

Die Regeln hat er super schnell verstanden. Es kommt zugute, dass die Ränge auf dem Spielbrett abgedruckt sind und er sich zu Beginn nicht merken musste, wer wen schlägt. Mittlerweile weiß er das auswendig.

Ersetzt Stratego nun Schach? Nein, das würde ich nicht sagen, aber es ist ein guter Einstieg. Es hat eben andere Aspekte, wie Bluffen und die Notwendigkeit, dass man sich die Figuren des Gegenübers merken muss.

Ich war schon früher ein großer Fan von dem Spiel, obwohl ich sonst keine Kriegsspiele in meiner Sammlung mag. Ähnlich wie Scotland Yard wurde Stratego im Familienkreis wieder entstaubt und erfährt seinen zweiten Frühling. Für mich war es immer schon ein geniales Spiel. Es inzwischen mit meinem Sohn zu erleben, ist einfach nur grandios. Angesichts dessen zu Recht ein goldener Meeple.

Gleich geht es los…

(c) Copyright Hasbro

Bannerbild von eloiroudaire77 auf Pixabay

Icons von Icons8

Grafik(en) und Bild(er) von Horst Brückner

Das Spiel habe ich privat erstanden. Diese Rezension ist unentgeltlich durchgeführt worden und spiegelt meine persönliche Meinung wider.


Hitster: Urban & Hip-Hop

06. September 2026 um 02:33

Hister bleibt eine Gelddruckmaschine. Nach u. a. Rock, Schlager und Christmas widmet man sich in dieser Erweiterung Urban Music und Hip-Hop und groovt sich durch sechs Jahrzehnte Hip-Hop, R&B und…

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Hitster Wacken Edition: Metal-Partyspiel feiert Premiere beim Wacken Open Air

12. August 2026 um 17:59
Hitster Wacken Edition: Metal-Partyspiel feiert Premiere beim Wacken Open Air

Jumbo bringt sein Musik-Partyspiel Hitster in einer Metal-Fassung: Die Hitster Wacken Edition, offiziell HITSTER W:O:A, tauscht die Pop-Hits des Grundspiels gegen Rock- und Metal-Titel und feierte ihre Premiere beim Wacken Open Air 2026. Ab September 2026 soll sie überall im Handel stehen.

So funktioniert Hitster

Wer Hitster kennt, kennt das Prinzip. Das 2022 erschienene Spiel von Designer Marcus Carleson funktioniert denkbar einfach: Reihum zieht man eine Karte, scannt deren QR-Code mit der kostenlosen Hitster-App und lässt den Song über Spotify abspielen. Dann muss man raten, aus welchem Jahr der Titel stammt, und ihn an der richtigen Stelle in die eigene, wachsende Musik-Timeline einsortieren. Liegt man richtig, behält man die Karte. Wer zuerst genügend korrekt einsortierte Karten sammelt, gewinnt. Man muss also kein Musikexperte sein: Es reicht, ein Lied zeitlich zwischen zwei anderen zu schieben.

Was die Wacken Edition ändert

Die Wacken Edition ändert an dieser Ordnungs-Mechanik nichts, sondern nur die Playlist. Statt Charts-Pop geht es um Metal-Hymnen und Rock-Klassiker. Die Songauswahl kuratierte laut Wacken das Team von Wacken Radio by RADIO BOB!.

Premiere beim Wacken Open Air 2026

Vorgestellt wurde die Edition im passenden Rahmen. Das Wacken Open Air zählt mit nach Veranstalterangaben rund 85.000 Besuchern zu den größten Metal-Festivals der Welt. Zu den genauen Terminen gibt es zwei Angaben, die sich sauber trennen lassen: Laut Jumbo war die Edition ab dem 26. Juli exklusiv direkt am Hitster-Stand auf der Camping Plaza erhältlich, während die offizielle Wacken-Ankündigung den 29. Juli für die offizielle Präsentation nennt. Am Stand konnten Fans an einer kleinen Bühne mit 360-Grad-Kamera ihre eigene Metal-Performance festhalten. Zusätzlich war Jumbo im Bereich Wacken United mit einem kleinen Stand für Presse und VIP-Gäste vertreten. Einen Werbespot vor Festivalkulisse, produziert mit dem in der Metal-Szene bekannten Künstler und Moderator Dominik Artefex, will Jumbo nach eigenen Angaben in Kürze zeigen.

Was Jumbo offen lässt

Wie erfolgreich der Verkaufsstart war, lässt sich von außen nicht beurteilen. Jumbo spricht von einer erfolgreichen Premiere, nennt aber keine konkreten Verkaufszahlen. Auch sonst bleiben Lücken: Zu einem Preis, zur Zahl der Karten oder Songs und zu einem genauen Handelstermin im September macht das Unternehmen bislang keine Angaben.

Streaming ist Pflicht

Ein Punkt bleibt Pflicht, egal welche Edition auf dem Tisch liegt: Ohne Streaming läuft nichts. Die Songs werden über Spotify abgespielt, ein Smartphone und ein Zugang zum Dienst sind zwingend nötig. Einen eigenen Solo-Modus kommuniziert Jumbo für die Wacken Edition nicht; das Grundspiel lässt sich laut Verlag zwar auch allein oder als Team spielen, in der BGG-Community gilt der Solo-Betrieb aber als wenig empfehlenswert.

Eckdaten im Überblick

TitelHitster Wacken Edition (HITSTER W:O:A)
VerlagJumbo
DesignerMarcus Carleson (Grundspiel); für die Edition kein separater Designer genannt
Spielerzahl2 bis 10
Spieldauerrund 30 Minuten
Alterab 16 Jahren
MechanikSongs chronologisch in die eigene Timeline einordnen
BenötigtSmartphone plus Spotify
Preis (UVP)nicht genannt
Karten-/Songzahl der Editionnicht genannt
ErscheinungPremiere Wacken Open Air 2026, ab September 2026 im Handel

Match My Beat

15. Mai 2026 um 16:00

Jumbo, 2026
3–8 Spieler:innen, ab 17 Jahre, 20 Minuten

Der Song läuft, irgendwo zwischen Kopfnicken und Grinsen. Ihr schaut auf eure Handkarten, sucht nach der einen Situation, die diesen Beat plötzlich in eine kleine Szene verwandelt, und hofft, dass die Person am Zug denselben schrägen Film im Kopf hat wie ihr. Genau dort will „Match My Beat“ hin: Musik wird nicht abgefragt, sondern gedeutet, verdreht und mit Alltagssituationen verheiratet. Die Grundidee ist angenehm niedrigschwellig. Ihr müsst keine Titel erkennen, keine Interpret:innen wissen und keine Musikgeschichte auswendig können. Stattdessen hört ihr einen Song und legt verdeckt eine Karte aus, deren Text möglichst gut dazu passt. Das kann romantisch sein, albern, peinlich oder komplett daneben. Danach werden die Karten aufgedeckt, vorgelesen und eine Person entscheidet, welche Kombination ihr am besten gefällt. Das ist eine schöne Ausgangsidee, weil sie Musik als gemeinsamen Stimmungsauslöser nutzt. Das Spiel funktioniert nicht über Wissen, sondern über Assoziationen. Es fragt nicht, ob ihr den Song kennt, sondern welches Bild er bei euch auslöst. Gerade in größeren Gruppen ist das reizvoll, weil Musik sofort einen gemeinsamen Raum schafft, ohne dass vorher lange Regeln erklärt werden müssen.

Zu Beginn bekommt ihr Situationskarten auf die Hand. Eine Person übernimmt die Rolle der Wertung, startet einen Song aus einer Playlist und alle anderen suchen eine Karte aus, die ihrer Meinung nach besonders gut zur Musik passt. Anschließend werden die Karten vorgelesen. Die wertende Person entscheidet, welche Kombination überzeugt, und diese Karte bringt Punkte. Der Ablauf ist in wenigen Sätzen erklärt und nach der ersten Runde sitzt alles. Das ist eine der großen Stärken des Spiels. Ihr startet schnell, müsst kaum etwas nachschlagen und könnt auch Menschen dazuholen, die sonst bei Regelrunden innerlich aussteigen. Besonders angenehm ist, dass ihr nicht auf eine einzige Musikauswahl festgelegt seid. Die vorgefertigten Playlists geben eine Richtung vor, aber ihr könnt auch eigene Listen nutzen oder bestehende Playlists einbinden. Dadurch lässt sich die Stimmung am Tisch deutlich steuern. Spielerisch entsteht der Reiz aus dem Moment zwischen Song und Kartentext. Ihr hört eine Ballade und habt plötzlich eine völlig übertriebene Alltagsszene auf der Hand. Oder ein treibender Partysong läuft, aber eure Karten wollen alle nicht so recht passen. Dann beginnt das kleine Dilemma: Nehmt ihr die halbwegs passende Karte oder die, die für den größten Lacher sorgen könnte? Genau daraus ergibt sich aber auch die wichtigste Reibung. Die beste Karte gewinnt nicht immer, weil sie am treffendsten zum Song passt. Oft entscheidet eher, welcher Text die wertende Person am meisten amüsiert. Das passt zum Partyspielcharakter, verschiebt den Fokus aber weg von musikalischer Passung hin zu reinem Kartenhumor. Wer ein sauberes Bewertungskriterium erwartet, wird sich daran stören. Wer akzeptiert, dass am Ende Gruppengeschmack, Timing und gemeinsames Schmunzeln wichtiger sind als Präzision, kommt besser hinein.

„Match My Beat“ ist eine nette, zugängliche Partyspielidee, die besonders dann trägt, wenn die Gruppe Lust auf Musik, spontane Assoziationen und subjektive Entscheidungen hat. Das Spiel ist schnell auf dem Tisch, sofort verständlich und hält auch größere Runden gut zusammen. Niemand verschwindet gedanklich völlig aus der Partie, weil immer Musik läuft, alle ihre Karten prüfen und auf die Kombinationen der anderen warten. Dadurch entsteht ein lockerer Spielfluss ohne spürbare Downtime. Am stärksten ist das Spiel, wenn Song und Karte plötzlich ein kleines Kopfkino erzeugen. Dann reicht ein vorgelesener Satz, und alle wissen sofort, warum diese Kombination funktioniert. Solche Momente machen den Reiz aus. Sie entstehen aber nicht zuverlässig. Die Karten sind unterschiedlich stark. Manche Texte treffen einen komischen Punkt, andere bleiben eher blass. Manchmal habt ihr schlicht nichts Passendes auf der Hand und spielt eher Schadensbegrenzung als eine wirklich gute Idee. Das ist kein Beinbruch, weil das Spiel nicht den Anspruch hat, besonders taktisch oder kontrollierbar zu sein. Trotzdem prägt es den Eindruck. Wenn eine Runde eher nach dem lustigsten Kartentext entscheidet als nach der besten Verbindung zur Musik, kann sich das Spiel etwas beliebig anfühlen. Dann ist der Song eher Geräuschkulisse für eine Kartenwahl als der eigentliche Mittelpunkt. In der richtigen Gruppe stört das wenig, weil genau diese subjektive Schieflage zum Lachen führen kann. In Gruppen, die genauer vergleichen oder „fair“ bewerten wollen, wirkt es dagegen wacklig. Die Musikeinbindung überzeugt deutlich mehr. Die Songs funktionieren gut und die Möglichkeit, eigene oder andere bestehende Playlists zu nutzen, gibt dem Spiel viel Flexibilität. Ihr könnt es dadurch auf eure Runde zuschneiden: nostalgischer, poppiger, partytauglicher oder persönlicher. Das ist wichtig, denn mit der Musik steht und fällt die Stimmung. Beim Material bleibt der Eindruck solide. Die Karten erfüllen ihren Zweck, die Gestaltung ist übersichtlich, die Verarbeitung unauffällig ordentlich. Es gibt hier keinen besonderen Wow-Effekt, aber auch nichts, was den Spielfluss behindert. Für ein Partyspiel ist das völlig ausreichend. Am Ende ist „Match My Beat“ kein Spiel für Menschen, die klare Kriterien, strategische Tiefe oder besonders originelle Mechanismen suchen. Es ist ein lockerer Musikabend in Spielform. Für größere Gruppen, Musikfreund:innen und Runden, die gern über absurde Kombinationen lachen, kann das sehr gut funktionieren. Wenn ihr Partyspiele mögt, bei denen der gemeinsame Moment wichtiger ist als eine messerscharfe Wertung, werdet ihr hier eine schöne Zeit haben. Wenn eure Gruppe dagegen schnell genervt ist, wenn subjektiv entschieden wird oder Kartenhumor schwankt, bleibt das Spiel eher eine nette Idee als ein dauerhafter Hit.

Match my Beat

Neues Spielkonzept der Hitster-Macher: In jeder Runde setzt ihr Szenenkarten ein, um den Vibe eines vorgespielten Songs bestmöglich zu treffen.

Match my Beat: Welcher Satz passt am besten zum Vibe von „One more Time“?

In einer Zeit, in der das Smartphone auf dem Spieltisch oft als Störfaktor wahrgenommen wird, schlägt Match My Beat eine spannende Brücke. Das neue Jumbo-Spiel nutzt ähnlich wie Hitster euren Zugang zu Spotify und Co., um Songs zu starten. Aber diesmal spielt der Titel oder das Veröffentlichungsjahr keine Rolle. Was zählt, ist allein der Vibe – und eure möglichst passenden Handkarten.

Das Konzept: Musik meets Metaebene

Der Kern des Spiels ist denkbar simpel, aber effektiv: Ein Song wird über einen der gängigen Streaming-Dienste (Spotify, Deezer, Apple Music oder Amazon Music) abgespielt und die Mitspielenden müssen aus ihren sieben Handkarten eine Situation auswählen, die am besten, witzigsten oder absurdesten zur Stimmung des Liedes passt.

Beispiel: Ihr hört gemeinsam One more Time von Daft Punk und du überlegst, welche Karte du ins Rennen schickst. Du entscheidest dich für: „Die perfekte Art zu feiern, wenn du eine Eins im Test bekommst, obwohl du gar nicht gelernt hast.“ Schieb die Karte verdeckt dem Punktrichter dieser Runde zu. Der sammelt auch die Karten der anderen drei Spieler ein, mischt sie und liest sich dann alles durch.

Anschließend sucht er die eine Karte heraus, die aus seiner Sicht am besten passt und liest alle laut vor (als Highlight sollte die siegreiche Karte zum Schluss vorgelesen werden!). Die Besitzerin dieser Karte erhält einen Punkt, in der nächsten Runde wechselt der Punktrichter. Nach zwei kompletten Durchgängen dürft ihr eure Punkte zusammenaddieren und den Sieger oder die Siegerin küren. Falls das bei einem guten Partyspiel überhaupt eine Rolle spielt…

Warum „Match My Beat“ überzeugt

Die Stärke von Match my Beat liegt in der Interaktivität. Während klassische Partyspiele oft auf reinem Text oder Wissen basieren, fügt die Musik eine auditive Ebene hinzu, die sofort Erinnerungen und Stimmungen triggert. Das hat schon bei Hitster perfekt funktioniert und zielt hier auf eine Art Metaverständnis: Welcher Spruch auf den Karten am besten passt, wird jeder von euch anders interpretieren. Aber es gibt keine falschen Entscheidungen, niemand muss sich erklären oder gar rechtfertigen und alle haben ungezwungenen Spaß.

Das geht schon los, wenn man den Song laut hört und währenddessen alle ihre Handkarten durchstöbern. Grinsen am Tisch, Kichern, laute Rufe „Wow, das ist die perfekte Beschreibung!“ Ob das Selbstbewusstsein wirklich zum Punkten reicht, ist völlig unklar, weil der Punktrichter ja ebenfalls subjektiv und mit eigenem Bauchgefühl über den perfekten Vibe entscheidet.

  • Hohe Barrierefreiheit: Da das Spiel auf bekannte Streaming-Plattformen setzt, entfällt das Erlernen komplexer Regeln oder der Umgang zu viel Technik. Karten austeilen, Playlist starten, los geht’s.
  • Genre-Vielfalt: Durch die vier verschiedenen Playlist-Kategorien (Heart, Mood, Party, Past) lässt sich die Tonalität des Abends steuern – von nostalgisch-melancholisch bis hin zu ausgelassener Party-Stimmung gibt es vier vorbereitete, reichlich gefüllte Playlists.
  • Subjektiver Spielspaß: Es gibt kein Richtig oder Falsch. Der Reiz entsteht durch die individuelle Interpretation der Musik. Wenn Dance Beats auf eine völlig unpassende, seriöse Alltagssituation treffen, entstehen die besten Momente des Spiels.

Match my Beat: Fazit und Wertung

Match My Beat (Jumbo) ist unsere Empfehlung für alle, die ein modernes Gesellschaftsspiel suchen, das Kommunikation fördert, witzig ist und Musik nicht nur als Hintergrundrauschen, sondern als aktives Spielelement begreift. Es ist ein hervorragender „Icebreaker“ für gemischte Gruppen und bietet durch die schier endlose Musikauswahl einen sehr hohen Wiederspielwert. Es kann auch jederzeit mit eigenen Playlists oder Lieblingssongs gespielt werden.

Ein kleiner kritischer Punkt ist die Abhängigkeit von einer stabilen Internetverbindung und einem werbefreien Streaming-Account, da Unterbrechungen den Spielfluss stören können. Das Regelwerk bietet hierfür jedoch bereits pragmatische Lösungsvorschläge (wie den Wechsel der Playlist nach jeder Runde im Gratis-Modus).

Die ungewöhnliche Altersangabe ab 17 Jahren auf der Verpackung ist realistisch: Das Spiel richtet wich tatsächlich eher an Erwachsene oder zumindest ältere Jugendliche. Ein gewisses Abstraktionsvermögen und der Umgang mit popkulturellen oder selbstironischen Phrasen ist Voraussetzung, damit das Spiel seine Wirkung erreicht. Jüngere Kinder werden Probleme haben, mit ihren Karten tatsächlich zu punkten.


Match my Beat – auf einen Blick

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Match my Beat ist ein Partyspiel, bei dem du nichts wissen, nichts nachahmen und nichts vorsingen musst. Einfach mitmachen, sich auf den Vibe des Songs einlassen und in jeder Runde eine passende Handkarte ins Rennen schicken. Wetten, dass das Spaß macht?

Autor/in: N.N. | 2026 | Jumbo | 3 bis 8 Personen | ab 17 Jahren | bis 20 Minuten

Hinweis: Wertungen vergeben wir im Bereich 0 bis 4 Sternen. Spiele mit 0-1,5 Sternen sind sind schlecht, mit 2 bis 2,5 Sternen durchschnittlich. Ab 3 Sternen beginnen die empfehlenswerten Spiele. Nur außergewöhnliche Titel erhalten 4 Sterne („Four-Star Game“).


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Hitster Bingo

13. Januar 2026 um 08:04

„Hitster“ ist Kult! Das beweist die Zahl der Erweiterungen, die mittlerweile erschienen sind: Schlagerparty, Summerparty, Guilty Pleasures, Christmas, Rock und noch mehr – in Summe gibt es mittlerweile weit mehr als 1000 Karten mit QR-Codes, hinter denen sich Lieder der vergangenen gut 100 Jahre verbergen. Wird das Muster mit der „Hitster“-App auf dem Smartphone gescannt, ertönt ein Song. Beim klassischen „Hitster“ sortieren wir die Titel chronologisch nach dem Jahr ihrer erstmaligen Veröffentlichung, die Version „Hitster Bingo“ nähert sich einem klassischen Quiz.

Hitster Bingo

Das Licht einer rotierenden Discokugel zeigt bei „Hitster Bingo“ an, wie die Frage zum aktuellen Lied lautet. In der einfachen Variante gibt es diese fünf Kategorien: Solokünstler oder Gruppe? In welchem Jahrzehnt veröffentlicht? Vor oder nach dem Jahr 2000? Jahr des Erscheinens plus oder minus vier Jahre. Oder auf bis zu zwei Jahre genau. Solange die Discokugel leuchtet, darf ich die Antwort auf mein Tableau schreiben. Es bleiben rund 25 Sekunden Zeit – wenn man denn mit dieser Regel spielen möchte. Es gibt einen Grund dafür, aber auch einen dagegen:

Pro Zeitlimit: In einer vergleichsweise einfachen Kategorie wie „Solo oder Gruppe“ kann das Zeitlimit die eigentliche Schwierigkeit darstellen, weil in den angespielten 25 Sekunden beispielsweise nicht die zweite Stimme zu hören ist. Wer das Lied kennt, kann durch Wissen punkten und sich vielleicht entscheidend absetzen. Zudem sorgt die Zeitbegrenzung für ein rasches Vorankommen. 

Contra Zeitlimit: Wer sich streng an die zeitliche Vorgabe hält, nimmt dem Spiel die „Hitster“-Geselligkeit. Das Original baut immer dann Atmosphäre auf, wenn alle am Tisch in die Lieder einstimmen und mitsingen. Wenn Erinnerungen und Anekdoten ausgetauscht werden, welche die Leute mit den Songs verbinden. Meine Empfehlung: Lieber nicht so streng sein.

Weniger Party bei „Hitster Bingo“ als bei „Hitster“

Denn allein schon der Umstand, dass alle bei jedem Lied damit beschäftigt sind, eine Antwort aufzuschreiben, schränkt den Partyspielcharakter von „Hitster Bingo“ ein. Zugleich ist aber auch die Barriere für Menschen, die sich nicht so gut in der Populärmusik auskennen, niedriger. Bei den oben genannten Kategorien kann schlichtes Raten zum Erfolg führen. Was für dieses Spiel nicht unbedingt schlecht ist.

Hitster Bingo

Ärgerlich ist indes, dass Jumbo den Bingo-Mechanismus nicht gut integriert hat. Jeder Kategorie ist eine Farbe zugeordnet. Ist meine Antwort richtig, darf ich ein entsprechend farbiges Feld auf meiner bunten Bingo-Karte ankreuzen. Fünf Kreuze in einer Reihe ergeben ein Bingo, also den Sieg. Nun entscheidet aber die sich drehende Discokugel per Zufall darüber, welche Kategorie ausgewählt wird. Habe ich beispielsweise alle gelben Felder auf meiner Karte markiert, hilft mir die gelbe Kategorie nicht mehr weiter. Es gibt keine Regel, die in diesen Fällen etwa ein Bonus-Kreuzchen an beliebiger Stelle vorsieht.

Hitster Bingo

Diese Regelschwäche kommt einem Aussetzen gleich. Oder soll das eine Aufholjagd der zurückliegenden Personen ermöglichen? Es fühlt sich jedenfalls nicht gut an, schon vor dem Raten zu wissen, dass ich in dieser Runde nichts gewinnen kann. Zudem kann sich eine Partie dadurch in die Länge ziehen, wenn den meisten nur noch ein blaues Kreuz fehlt, diese Farbe aber einfach nicht mehr an die Reihe kommt. So ist das Beste an „Hitster Bingo“, mehr Karten für das normale „Hitster“ zu erhalten.

Hitster Bingo | Jumbo | 2 bis 10 Personen | ab 10 Jahren | 30 Minuten | Spielanleitung | Meine Bewertung: ★☆☆☆☆ (mäßig)

Hitster: Music Bingo

02. Januar 2026 um 16:00

Jumbo, 2024
Autor: Marcus Carleson
2–10 Spieler:innen, ab 16 Jahre, 30 Minuten

Musik verbindet, weckt Erinnerungen und sorgt fast automatisch für gute Laune. Genau darauf baut dieses Spiel auf. Ihr bewegt euch thematisch mitten in eine fröhliche Karaoke- und Tanzflächenatmosphäre, in der bekannte Songs, spontane Mitsingmomente und kollektives Rätselraten im Mittelpunkt stehen. Statt klassischem Musikquiz oder reinem Bingo verbindet dieses Spiel beide Welten und schafft damit einen Rahmen, der sofort zugänglich ist. Die Stimmung ist locker, laut und gesellig, oft begleitet von Gelächter, Diskussionen über Erscheinungsjahre und dem einen Ohrwurm, der den ganzen Abend bleibt. Besonders reizvoll ist dabei, dass musikalisches Vorwissen hilft, aber nicht zwingend nötig ist. Auch wer einfach nur Spaß an Musik und gemeinsamen Momenten hat, fühlt sich hier schnell abgeholt.

Zu Beginn wird die zentrale Discokugel vorbereitet, was beim ersten Mal etwas Fingerspitzengefühl erfordert. Danach läuft der Ablauf angenehm flüssig. Eine:r dreht die Kugel, die dann eine der Kategorien anzeigt. Mal müsst ihr das Jahrzehnt kennen, mal den Interpreten. Der zweiseitige Spielplan hat dabei unterschiedliche Schwierigkeitsstufen. Gespielt wird dann wie beim klassischen „Hitster“. Songs werden über eine App abgespielt, meist in kurzen Sequenzen, und ihr entscheidet gemeinsam oder gegeneinander, wie gut ihr die Titel erkennt und richtig zuordnet. Die Verbindung zum Bingo entsteht durch das Abstreichen passender Felder, während ihr versucht, Reihen oder bestimmte Muster zu vervollständigen. Entscheidungen sind schnell getroffen, Downtime entsteht praktisch nicht und jede Runde fühlt sich leicht anders an, abhängig davon, wer gerade musikalisch glänzt oder überrascht wird. Schön ist, dass sich dieses Spiel problemlos mit Karten aus anderen Sets kombinieren lässt, wodurch sich Abwechslung und Schwierigkeitsgrad flexibel an eure Runde anpassen lassen.

Als Partyspiel überzeugt „Hitster: Music Bingo“ vor allem durch seine perfekte Spieldauer. Eine Partie zieht sich nicht, sondern endet genau dann, wenn die Energie am Tisch ihren Höhepunkt erreicht. Die Interaktion ist hoch, weil ihr ständig reagiert, mitratet und euch gegenseitig kommentiert. Positiv fällt auch die Materialqualität auf, die stabil wirkt und dem häufigen Einsatz standhält. Optisch ist alles klar gestaltet und gut lesbar. Weniger gelungen ist, dass keine gedruckte Spielregel beiliegt, was gerade für Neulinge irritierend sein kann, auch wenn die Online-Regel schnell gefunden ist. Die App ist zentral für das Erlebnis, zeigt aktuell aber noch kleinere Schwächen, etwa wenn einzelne Modi nicht zuverlässig die vorgesehenen Musikausschnitte abspielen. Das kann den Spielfluss kurz stören, wird aber durch den allgemeinen Spaßfaktor meist aufgefangen. Insgesamt eignet sich dieses Spiel hervorragend für Familienrunden, Freundeskreise und Partys, weniger jedoch für Gruppen, die strategische Tiefe suchen. Wenn ihr Musik liebt, unkomplizierte Unterhaltung schätzt und gerne gemeinsam lacht, bekommt ihr hier ein sehr rundes Gesamtpaket.

Ein unwahrscheinliches Finale bei Hitster Christmas

21. Dezember 2025 um 08:00

Der Zufall macht das Unwahrscheinliche möglich. Zumindest an diesem Spätherbstabend:

Wir sitzen zu viert bei Freunden auf der Terrasse. Eingemümmelt in dicken Jacken, Lebkuchen in Griffweite, Dampf steigt auf über den mit Glühwein gefüllten Tassen. Und wir spielen „Hitster“. Frauen gegen Männer. Das hat mittlerweile fast den Traditionsstatus von Weihnachten erreicht. Umso passender, dass wir erstmals die Songs der neuesten Erweiterung aus dem Smartphone dudeln lassen: „Hitster Christmas“. Gut 150 Weihnachtslieder aus den vergangenen rund 100 Jahren.

Manche davon habe ich noch nie gehört:

🎶 Wonderland, wonderland, shining stars, jingle bells …

Heidi Klum

Andere sind Wiederentdeckungen:

🎶 There’s something about Christmas time …

Bryan Adams

Oder Klassiker:

🎶 I’m dreaming of a white Christmas …

Bing Crosby

Und einige natürlich unvermeidlich:

🎶 All I want for Christmas is you, yeah

Mariah Carey

Häufigstes Intro: das Bimmeln von Glöckchen. So wie man es von Schlitten kennt, die von Rentieren gezogen werden. Wie etwas bei Frank Sinatras Version von „Jingle Bells“. Wie bei „Christmas in Hollis“ von Run DMC. Oder bei der „Petersburger Schlittenfahrt“ von James Last. Zudem begegnen uns zahlreiche Weltstars, die irgendwann einmal im Laufe ihrer Karriere Weihnachtssongs aufgenommen haben. Queen, Taylor Swift oder Whitney Houston. Deutschsprachige Sängerinnen und Sänger sind natürlich auch zu hören: etwa Helene Fischer, Reinhard Mey und Die Toten Hosen als Die Roten Rosen.

Hitster Christmas

Wie das ursprüngliche „Hitster“, holt auch „Hitster Christmas“ durch die Musik Erinnerungen zurück. Wobei Weihnachtslieder nun einmal vor allem an Weihnachten erinnern. Die Zeitreise in die eigene Vergangenheit ist dabei nicht so intensiv wie beim normalen „Hitster“, nicht so konkret mit Lebensabschnitten verbunden. Weil man Weihnachtslieder halt jedes Jahr hört, ist es gar nicht so einfach, die angespielten Songs chronologisch in die richtige Reihenfolge zu bringen. Und das ist ja gerade das Ziel bei „Hitster“ (Wer mehr zu den Regeln lesen möchte, findet Infos in der Hitster-Rezension).

Hitster Christmas und das eine Lied, das nicht fehlen darf

Zurück auf die Terrasse, zu Glühwein und Lebkuchen. Es steht mittlerweile 2:2. Wir sind mitten in der fünften Partie und der Kartenvorrat wird immer kleiner. Und kleiner. Neun Karten liegen bei uns schon in Reihe, es fehlt nur noch eine. Eine letzte Karte im Vorrat, alle anderen haben wir an diesem Abend schon gespielt. Wir sind dran. Es zaubert sich eine Grinsen in meine Gesicht – noch ehe wir den QR-Code scannen und das Lied anspielen. Ich bin mir sicher, was gleich zu hören ist. Es muss einfach so sein. Es kann ja wohl keine „Hitster Christmas“-Ausgabe sein, wenn der Weihnachtssong schlechthin fehlen sollte. Dass es die letzte Karte ist? Zufall eben. Ohne auch nur eine Note zu hören, sortiere ich die Karte ein und sage: „1984. ‚Last Christmas‘ von Wham.“ Dann ertönt:

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Hitster Christmas | Jumbo | 2 bis 10 Personen | ab 16 Jahren | 30 Minuten | Meine Bewertung: ★★★★☆ (stark)

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