Die Gamefound-Kampagne zu The Old King's Crown ist gestartet und bringt neben einem Second Print auch die neue Erweiterung Songs of Home. Wer die deutsche Ausgabe bevorzugt, kann diese direkt bei Spielworxx vorbestellen.
Kartengetriebene Machtkämpfe mit Bluff und Timing
The Old King's Crown ist ein kartengetriebenes Spiel für 1–4 Personen, in dem Thronerben um die Vorherrschaft über ein vom Verfall gezeichnetes Königreich kämpfen. Vom bröckelnden Schloss bis zur geheimnisvollen Nekropole birgt jede Region des Spielplans eigene Chancen und Gefahren.
Im Kern bewegen die Spielenden ihre Banner über den Spielplan, um strategisch wichtige Orte zu beanspruchen. Anschließend werden Karten gleichzeitig und verdeckt in die verschiedenen Regionen gespielt, bevor sie aufgedeckt und abgehandelt werden. Dieses gleichzeitige Ausspielen sorgt für Spannung und minimiert Wartezeiten.
Gebiete werden sowohl offen mit Herolden beansprucht als auch verdeckt über Karten beeinflusst. Es entsteht ein Mix aus Bluff, Planung und Täuschung, bei dem nicht rohe Stärke entscheidet, sondern das Lesen der Mitspieler und der richtige Moment zum Zuschlagen. Jede Fraktion verfügt dabei über eigene Fähigkeiten und Gefolgsleute mit individuellen Eigenschaften, die unterschiedliche Spielstile ermöglichen.
Machtproben entscheiden über Sieg oder Niederlage und belohnen erfolgreiche Personen mit Einfluss, der zentralen Ressource des Spiels. Nach einer festgelegten Anzahl von Runden gewinnt, wer den größten Einfluss über das Reich errungen hat.
Verfügbarkeit und Vorbestellung
The Old King's Crown ist für 1–4 Personen ab 14 Jahren ausgelegt, eine Partie dauert 60–120 Minuten. Die Auslieferung der deutschen Ausgabe ist für Oktober 2026 geplant. Vorbestellungen sind bei Spielworxx für 70,00 € möglich.
Escape-Room-Spiele auf dem Tisch gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Die einen setzen auf eine App, die anderen lassen dich Karten zerschneiden oder Umschläge aufreißen. SideQuest – Die Insel der Katzen geht einen anderen Weg und verbindet das gemütliche Katzenflair aus Die Insel der Katzen mit knackigen Rätseln – ganz ohne Schere und ganz ohne Smartphone. Ob das Konzept aufgeht und für wen sich die Box lohnt, verrät dieser Test.
Worum geht es eigentlich?
Die Geschichte beginnt mit einem ungemütlichen Erwachen: Du findest dich in einem dunklen Käfig auf einem Schiff aus Veshs Flotte wieder. Die Katzen sind gefangen, die Lage ist ernst – und nur dein Einfallsreichtum bringt euch alle gemeinsam in Freiheit. Was sich zunächst wie ein simpler Einstieg liest, entpuppt sich schnell als roter Faden, der die einzelnen Rätselblöcke miteinander verbindet und dem Ganzen eine angenehme Erzählstruktur gibt.
Wer das Ursprungsspiel Die Insel der Katzen kennt, wird das Thema und die Optik sofort wiedererkennen. Polyomino-Plättchen mit Katzen, Fische als Ressource, der böse Lord Vesh im Hintergrund – das alles ist stimmig eingebettet. Wer das Grundspiel nicht kennt, verpasst nichts Spielentscheidendes, auch wenn Fans natürlich ein Schmunzeln mehr bekommen.
Was steckt in der Box?
Der Lieferumfang ist überschaubar, aber zweckdienlich. Im Inneren der Box warten Karten mit den eigentlichen Rätseln, Polyomino-Plättchen aus Pappe, ein faltbarer Antwort-Checker sowie ein Heft mit gestaffelten Hinweisen. Der Checker funktioniert dabei als cleveres Verifizierungssystem: Plättchen werden in einer bestimmten Reihenfolge eingelegt, und wenn alle Katzenmotive auf beiden Seiten korrekt aufeinanderliegen, ist die Lösung richtig.
Eine wichtige Ergänzung fehlt in der Packungsliste, findet sich aber schnell im Haushalt: Zettel und Stift. Wer ohne dieses kleine Hilfsmittel ans Werk geht, macht es sich unnötig schwer. Die physischen Spielkomponenten bleiben dabei vollständig unberührt – kein Reißen, kein Beschreiben, kein Überkleben. Das bedeutet, die Box lässt sich anschließend problemlos an Freunde oder Familie weitergeben.
Wie läuft eine Partie ab?
Das Spielprinzip ist schnell erklärt. Rätsel für Rätsel arbeitest du dich durch Karten und Aufgaben, sammelst dabei Fische und schaltest mit einer bestimmten Anzahl davon neue Rätsel frei. Die Fische funktionieren also weniger als Ressource im klassischen Sinne, sondern eher als Fortschrittsanzeige – je mehr du hast, desto weiter kommst du in der Geschichte.
Die Rätsel selbst wechseln angenehm zwischen verschiedenen Typen ab. Mal geht es darum, Polyomino-Plättchen räumlich korrekt zu platzieren, mal folgt man Hinweisen auf Karten und leitet daraus eine Antwort ab. Manche Aufgaben sind in Sekunden gelöst, andere kosten deutlich mehr Zeit – und genau das hält die Spannung aufrecht.
Ein Zeitlimit gibt es nicht. Die Runde ist kooperativ angelegt, alle Anwesenden tüfteln gemeinsam. Das sorgt für gute Gespräche und verhindert, dass jemand dauerhaft auf der Bank sitzt.
Für wie viele Spieler ist SideQuest – Die Insel der Katzen geeignet?
Zu zweit läuft das Spiel am runden. Beide Personen haben jederzeit etwas zu tun, können diskutieren, Ideen gegeneinander abwägen und sich gegenseitig auf die Sprünge helfen. Ab drei oder vier Personen besteht die Gefahr, dass einzelne Spieler bei bestimmten Rätseln schlicht nichts zu tun haben – weil meist ein oder zwei Komponenten im Mittelpunkt stehen und der Rest zuguckt.
Solo lässt sich SideQuest – Die Insel der Katzen ebenfalls spielen und bietet auch so ein vollwertiges Erlebnis. Wer allerdings gerne laut nachdenkt und Ideen im Dialog entwickelt, wird mit einer zweiten Person mehr Freude haben.
Wie schwer sind die Rätsel?
Die Schwierigkeit ist mit 1 von 4 angegeben – und das trifft es im Schnitt gut. Einzelne Aufgaben fühlen sich aber schwerer an, als diese Zahl vermuten lässt. Besonders räumliche Rätsel, bei denen Plättchen in genau der richtigen Ausrichtung platziert werden müssen, können für mehrere Minuten intensives Grübeln sorgen. Das Hinweisheft ist in diesen Momenten gut dosiert: Es gibt gestaffelte Tipps, sodass man sich so viel Hilfe holen kann wie nötig – oder eben gar keine.
Die Spieldauer liegt realistisch zwischen 60 und 90 Minuten, was gut zum angegebenen Rahmen passt.
SideQuest – nur ein Spiel oder eine ganze Serie?
SideQuest – Die Insel der Katzen ist Teil einer wachsenden Spielreihe. Neben diesem Titel gibt es bereits SideQuest-Ableger zu bekannten Welten wie 7te See, Frostpunk und Nemesis. Das Konzept ist dabei immer dasselbe: ein in sich geschlossenes Rätselerlebnis, angesiedelt in einer bekannten Spielwelt, einmalig spielbar und ohne Zusatzmaterial. Wer mit einer Box gut unterhalten wird, findet in der Reihe also direkt Nachschub für den nächsten Spieleabend.
Wie schlägt es sich im Vergleich zu Exit oder Unlock?
Das ist die Frage, die sich jeder stellen wird, der schon Erfahrungen mit anderen Escape-Room-Spielen gemacht hat. SideQuest – Die Insel der Katzen verlangt kein Zerstören von Material, was ein klarer Vorteil für die Weitergabe ist. Eine App wird nicht benötigt, was technische Abhängigkeiten eliminiert. Dafür ist das Rätselerlebnis etwas weniger breit gefächert als bei manchen Exit-Titeln und verzichtet auf spektakuläre Aha-Momente à la Unlock.
Was bleibt, ist ein solides, thematisch stimmiges Puzzle-Erlebnis mit einer hübschen Optik und einem guten Gefühl für Rätselbalance.
Fazit zu SideQuest – Die Insel der Katzen
Für Fans von Die Insel der Katzen ist der Kauf eine einfache Entscheidung. Das Thema wurde liebevoll übertragen, die Rätsel nutzen die bekannten Spielelemente sinnvoll und die Geschichte schafft einen angenehmen Rahmen. Zettel und Stift griffbereit legen – das ist die einzige Vorbereitung, die wirklich nötig ist.
Wer Escape-Room-Erfahrung mitbringt und ein kurzweiliges Rätselerlebnis für einen Abend sucht, ist hier gut aufgehoben. Wer hingegen auf intensive Atmosphäre oder besonders ausgefeilte Rätselketten steht, sollte die Erwartungen etwas zurückschrauben. Als Einstieg in die SideQuest-Reihe macht die Insel der Katzen aber definitiv Lust auf mehr.
Asmodee hat im letzten Quartal 2025 einen neuen Umsatzrekord aufgestellt. Der Brettspielkonzern erzielte zwischen Oktober und Dezember Nettoerlöse von 524 Millionen Euro, ein Plus von 22,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Getrieben wurde das Wachstum vor allem durch den Vertrieb von Trading Card Games in Europa.
Starkes Europa, schwaches US-Geschäft
Der Umsatz mit Produkten, die Asmodee für andere Unternehmen vertreibt, stieg im Quartal um mehr als 50 Prozent. Gleichzeitig gingen die Erlöse mit eigenen Titeln um fast 13 Prozent zurück. Besonders deutlich fiel der Rückgang in den USA aus, wo die Nettoerlöse um 23 Prozent auf 70,4 Millionen Euro sanken.
Damit rutschten die USA hinter Frankreich und Großbritannien. Frankreich legte um 47 Prozent auf über 111 Millionen Euro zu, Großbritannien wuchs um 41 Prozent auf 82,7 Millionen Euro. In den beiden Vorjahren hatten die USA das Quartalsranking noch angeführt.
CEO Thomas Koegler nannte erfolgreiche TCG-Veröffentlichungen bei Pokémon, Magic: The Gathering und One Piece als Haupttreiber für das Rekordergebnis. Den US-Rückgang führte er auf geringere Einkaufsmengen großer Einzelhändler zurück, während die Nachfrage bei Endkunden stabil geblieben sei. Ungünstige Wechselkurse und eine Normalisierung der Verkäufe von Star Wars Unlimited nach dem starken Startjahr 2024 hätten ebenfalls belastet.
Im Weihnachtsquartal seien vor allem Produkte im niedrigeren Preissegment gefragt gewesen. Asmodee habe mit Exploding Kittens starkes Wachstum erzielt, bei teureren Produkten dagegen Gegenwind gespürt. Koegler ordnete die Schwäche gelassen ein: Das Portfolio sei breit aufgestellt, und die Probleme beschränkten sich auf den US-Markt.
Neue Titel und Übernahmen
Für die kommenden Monate stellte Koegler mehrere Neuheiten in Aussicht. Darunter ein LEGO-Spiel zur Ninjago-Reihe, Azul Kids, Dino Picnic, neue Sets für Star Wars Unlimited und eine überarbeitete Version von Ticket to Ride Europe. Außerdem verwies er auf Kooperationen mit Netflix rund um Catan und Ticket to Ride, die Markenbekanntheit und Sichtbarkeit steigern sollen.
Parallel treibt Asmodee seine Übernahmestrategie weiter voran. Im Quartalsabschluss wurde der Kauf der IP Sheriff of Nottingham von CMON bekannt gegeben. Es ist bereits die dritte IP-Übernahme von CMON innerhalb von acht Monaten. Den Anfang hatte im Juni 2024 die Flaggschiff-Marke Zombicide gemacht, die seit 2012 über Kickstarter mehr als 40 Millionen US-Dollar eingesammelt hatte.
Auf die Frage, ob auch größere Übernahmen geplant seien, antwortete Koegler zurückhaltend. Die Aktivität in der Pipeline entspreche dem Plan. Kleinere Zukäufe und IP-Deals ließen sich schlicht schneller umsetzen.
Die SPIEL DOCH! 2026 öffnet vom 24. bis 26. April ihre Tore in der Messe Dortmund. Mit einer gewachsenen Ausstellungsfläche und über 70 Ausstellern verspricht die Brettspielmesse erneut ein Pflichttermin für Fans zu werden. Hier findest du alle wichtigen Informationen zu Tickets, Preisen und Ausstellern.
Termin, Ort und Ausstellungsfläche
Die Messe findet in Halle 4 der Messe Dortmund statt, Eingang Nord am Rheinlanddamm 200. Die Öffnungszeiten sind Freitag und Samstag jeweils von 10 bis 19 Uhr, Sonntag von 10 bis 18 Uhr.
Die Ausstellungsfläche wächst auf 8.300 Quadratmeter und liegt damit knapp über dem Niveau von 2025. Damit wird die komplette Halle mit Ständen und Spielfläche genutzt. Für 2027 denken die Veranstalter bereits über eine weitere Ausweitung nach.
Die Anreise ist mit dem ÖPNV empfehlenswert. Die U-Bahn-Stationen Westfalenhallen (Linien U45/U46) und Theodor-Fliedner-Heim (Linie U42) liegen in direkter Nähe. Wer mit dem Auto kommt, kann die gebührenpflichtigen Parkplätze P3 und P4 nutzen.
Tickets, Preise und Aussteller
Der Vorverkauf läuft bereits und endet am 19. April 2026 um 20 Uhr. Eine Tageskarte kostet im Vorverkauf 12 Euro, vor Ort 15 Euro. Die Dauerkarte gibt es im Vorverkauf für 30 Euro, vor Ort für 36 Euro. Familien erhalten vor Ort eine Tageskarte für zwei Erwachsene und zwei Jugendliche (11 bis 17 Jahre) für 34 Euro. Kinder bis 10 Jahren haben in Begleitung ihrer Familie freien Eintritt. Alle Details und Tickets findest du auf der offiziellen Messeseite.
An der Tradition des freien Eintritts für Schulklassen am Freitag wird festgehalten. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, die Tickets sind limitiert.
Mehr als 70 Verlage und Marken werden vor Ort sein. Zu den vertretenen Verlagen zählen unter anderem Kosmos, Ravensburger, Schmidt Spiele, Pegasus Spiele, Asmodee, Feuerland, Hans im Glück, HABA und Deep Print Games. Daneben sind zahlreiche kleinere Verlage wie Skellig Games, Strohmann Games, King Raccoon Games und Ornament Games vertreten. Ergänzt wird das Angebot durch Händler, Künstler und Organisationen wie die Europäische Spielesammler Gilde oder die Deutsche CATAN Meisterschaft.
Auf der Messe kannst du Neuheiten der SPIEL 2025 sowie der Nürnberger Spielwarenmesse 2026 sehen und ausprobieren. Vereinzelt werden auch schon Sommerneuheiten gezeigt. Weitere Details zum Rahmenprogramm und zu den Events an den einzelnen Messetagen sollen in den kommenden Wochen folgen.
Das verrückte Labyrinth feiert 2026 seinen 40. Geburtstag. Über 30 Millionen verkaufte Exemplare und zahlreiche Auszeichnungen machen den Klassiker zu einem der erfolgreichsten Brettspiele überhaupt. Zum Jubiläum entsteht in Zusammenarbeit mit dem Verlag Awaken Realms eine neue Ausgabe: Labyrinth Chronicles. Die Kampagne läuft bereits auf Gamefound und kann dort noch 20 Tage unterstützt werden.
Das klassische Labyrinth in drei Dimensionen
Labyrinth Chronicles überführt das bekannte Spielprinzip in eine dreidimensionale Spielwelt. Statt flacher Plättchen verschiebst du physische 3D-Module mit Mauern und Gängen. 50 Labyrinth-Module und vier Spielbrett-Puzzleteile bilden das Grundgerüst. Detailreiche Miniaturen für Charaktere, Portale, Goblins und Wächter ergänzen das Spielfeld.
Neben dem neuen Look enthält die Box auch die klassischen Spielvarianten. Sowohl die Classic-Version als auch die anspruchsvollere Meister-Version von Labyrinth sind vollständig enthalten. In der Classic-Variante sammelst du Schätze und kehrst zu deinem Startfeld zurück. Die Meister-Version verlangt, Gegenstände in einer bestimmten Reihenfolge einzusammeln und dabei möglichst viele Punkte zu erzielen.
Das Herzstück der Jubiläumsausgabe ist der kooperative Kampagnen-Modus. In den sogenannten Chronicles erkundest du mit deiner Gruppe eine fortlaufende Geschichte. Jede Partie öffnet ein neues Kapitel und erweitert die Regeln Schritt für Schritt. Im Kampagnen-Ordner sammelst du Karten und Fortschritte. Im Laufe der Kampagne öffnest du Mystery Boxes, die neue Mechaniken, Storylinien und Komponenten freischalten. Mit magnetischen Dorfmarkern baust du zudem das Dorf Fairyvale wieder auf. Der Einstieg ist ab 9 Jahren möglich, durch die steigende Komplexität bleibt das Spiel aber auch für erfahrene Gruppen fordernd.
Pledges und Verfügbarkeit
Die Core Box kostet in der Kampagne 89 Euro. Der reguläre Verkaufspreis soll bei 179 Euro liegen. Enthalten sind unter anderem vier Charaktermodelle, vier Portalmodelle, neun Gegnermodelle, zwei Würfel, ein Kampagnen-Ordner, über 170 Tokens und mehr als 290 Karten. Laut Kampagnenseite sind die Boxen versandbereit und werden direkt nach dem Pledge verschickt.
Für 119 Euro gibt es das Gameplay-All-in-Pledge. Dieses Paket enthält zusätzlich die Erweiterung Personal Stories mit vier Charaktermagneten, 24 Skill-Karten, 12 Tokens, vier persönlichen Questbögen und einem Skriptbuch. Wer seine Miniaturen mit einer Sundrop-Bemalung haben möchte, zahlt jeweils 15 Euro extra. Das Spiel erscheint in mehreren Sprachen, darunter Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Polnisch und Italienisch.
Nach dem Erfolg von Let's Go! To Japan plant Designer Josh Wood den nächsten Abstecher. Diesmal geht die Reise nach Frankreich. Publisher AEG hat die Kickstarter-Vorschauseite bereits freigeschaltet. Die Kampagne startet im Mai 2026.
Von Tokio nach Paris
Die Entstehungsgeschichte der Reihe ist ungewöhnlich. Vor drei Jahren erzählte Josh Wood, wie eine wegen Covid abgesagte Japanreise zu einer Phase unerwarteter Freizeit führte. Aus dieser Zeit entstand Let's Go! To Japan. Die Reise nach Japan holte Wood schließlich nach und begann danach, ein neues Ziel ins Auge zu fassen: Frankreich.
Let's Go! To France teilt zwar einige Grundlagen mit dem Vorgänger, unterscheidet sich aber deutlich im Spielablauf. In Japan wechselst du zwischen zwei Städten hin und her. In Frankreich bist du in Paris stationiert und unternimmst von dort aus kuratierte Tagesausflüge in umliegende Regionen und Sehenswürdigkeiten. Diese Ausflüge laufen über Reise-Tableaus statt über Karten ab, was dem Spiel ein stärkeres Planungs- und Erkundungsgefühl verleiht.
Das Spiel ist für 1 bis 4 Personen ab 10 Jahren ausgelegt. Eine Partie dauert etwa 45 Minuten. Auf den bisher gezeigten Karten sind Orte wie der Eiffelturm, Les Invalides, die Place de la Bastille oder ein Weinladen zu sehen. Thematisch dreht sich alles um französische Kultur, Küche und Sehenswürdigkeiten.
Kickstarter-Start im Mai 2026
Die Premium-Edition von Let's Go! To Japan hatte die Messlatte hoch gelegt. Josh Wood arbeitet nach eigener Aussage daran, mit Let's Go! To France ein Erlebnis zu schaffen, das Spielerinnen und Spieler in die Welt von Luxusreisen, erstklassiger Küche und unvergesslichen Momenten versetzt.
Weitere Details teilt der Designer über seine Social-Media-Kanäle. Die Kickstarter-Kampagne ist bereits als Vorschau verfügbar und startet im Mai 2026.
Das kooperative Strategiespiel CyberRoll verwandelt reale Cyberbedrohungen in ein Tabletop-Erlebnis. Die Kickstarter-Kampagne hat ihr Finanzierungsziel von 5.000 US-Dollar bereits deutlich übertroffen und liegt aktuell bei über 16.000 US-Dollar. Hinter dem Projekt steht Molly Cooper, Ph.D., aus East Lansing, Michigan, mit über 25 Jahren Erfahrung im Bereich Cybersecurity.
Cybersicherheit am Spieltisch: So funktioniert CyberRoll
In CyberRoll übernimmst du gemeinsam mit deinem Team die Leitung der IT-Sicherheitsabteilung eines Unternehmens. Über drei Spieljahre hinweg müsst ihr euch gegen eskalierende Cyberbedrohungen behaupten, Ressourcen verwalten und die Moral im Team hochhalten. Jede Runde entspricht dabei einem Geschäftsquartal, und jede Entscheidung zählt. Gleichzeitig versuchen Hacker und alltägliches Bürochaos, euch aus der Bahn zu werfen.
Das Spiel nutzt verschiedene Kartentypen. Mit Rollenkarten stellst du dein Team zusammen und weist Mitarbeiter Sicherheitskontrollen zu. Bedrohungskarten bringen Angriffe wie Phishing-Kampagnen, Ransomware oder gezielte Attacken ins Spiel, gegen die du mit Würfeln und Kontrollkarten vorgehst. Dazu kommen Komplikationskarten, die unerwartete Störungen verursachen, sowie Strategiekarten zum Aufbau langfristiger Cyberabwehr. Ein Dashboard hilft dir, den Überblick über Verteidigungsstrategie, Stärken und Schwächen zu behalten.
Die Szenarien basieren auf echten Cyberbedrohungen und wurden von Cybersicherheitsexperten in Zusammenarbeit mit Spieledesignern entwickelt. Die Illustrationen stammen laut Kampagne vollständig von menschlichen Künstlern ohne KI-Einsatz. CyberRoll wurde bereits auf Konferenzen mit Ingenieuren, CISOs, Analysten und Managern getestet.
Neben dem kooperativen Grundspiel bietet die Red (Threat) Expansion einen kompetitiven Modus. Dort spielt ein Team als Hacker gegen das verteidigende Blue Team. Das Ziel der Angreifer: Daten stehlen, bevor die Verteidiger sie mit Honeypots und Gegenmaßnahmen stoppen.
Kampagne und Verfügbarkeit
Die Kampagne bietet fünf Pledge-Stufen. Das Base Game kostet 60 US-Dollar und enthält alle freigeschalteten Stretch Goals. Für 85 US-Dollar gibt es das Game Bundle mit dem Grundspiel und der Red Expansion. Das Classroom Bundle für 280 US-Dollar umfasst fünf Exemplare des Grundspiels, einen digitalen Facilitation Guide und ein CyberRoll-Poster. Für den Unternehmenseinsatz gibt es das Corporate Bundle für 350 US-Dollar mit Grundspiel, CPE-Zertifikat, digitalem Tabletop-Formular und Companion Guide. Das Training Bundle für 3.000 US-Dollar beinhaltet ein halbtägiges Training, zwei Grundspiele und weiteres Begleitmaterial.
Als Add-Ons stehen unter anderem die Red Expansion (30 US-Dollar), ein Companion Guide (30 US-Dollar), ein Enamel Pin (12 US-Dollar), ein Sticker Pack und ein Poster (je 10 US-Dollar) zur Verfügung.
Mehrere Stretch Goals sollen die Qualität des Spielmaterials schrittweise verbessern. Geplant sind ein Card Upgrade, ein Gameboard Upgrade, ein Game Bits Upgrade, ein Time Tracker Upgrade, ein Custom Tray Insert sowie eine Deluxe-Box als höchste Stufe.
Der Versand erfolgt über den Fulfillment-Partner GamesQuest. Für Deutschland werden Versandkosten von 13,50 Pfund berechnet, für die EU 16 Pfund. Die Mehrwertsteuer wird für EU- und UK-Unterstützer nachträglich über den Pledge Manager erhoben. Die Kampagne läuft noch bis zum 19. März 2026.