Normale Ansicht

Scarface 1920 – Bloody Business

10. Januar 2026 um 08:00

„Ich weiß, dass du es warst, Fredo, und es bricht mir das Herz! Hörst du? Es bricht mir das Herz.“ – Der Pate.

Wenn Scarface 1920 ja bereits ein geliebtes Konzert von mir war, so hat Bloody Business es geschafft die Harmonie der Komposition zu veredeln! Die Erweiterung bietet viele sich in die eigentlich bereits gute Spielmechanik sauber einbettende Module an. Manche verändern dabei Nachhaltig das Spiel in eine kleine aber spürbar wirkende Richtung, andere bieten hier und da neue, bislang ungeahnte Klänge.

Der gesamte Tonfall wird dabei allerdings etwas härter und aggressiver in den Nebenklängen. Allerdings bietet es auch insgesamt höhere Endpunkte. Hoffentlich haben sich nach der Partie noch alle lieb am Tisch. In unserem Anspiel der Erweiterung vor ein paar Tagen glückte dieses Unterfangen, auch wenn einige Momente im Spiel nicht nur mir, sondern sicher auch anderen in seiner Take-That-Manier das Lächeln teilweise geradezu aus dem Gesicht gefegt haben!


Eindruck von der Bühne

„Bonasera, Bonasera, was habe ich dir getan, dass du mich so respektlos behandelst? Du kommst in mein Haus, am Hochzeitstag meiner Tochter und bittest mich einen Mord zu begehen?“ – der Pate

Wenn man Scarface 1920 bereits so wie ich kannte, ist die Einstiegshürde der neuen Regeln recht überschaubar. Wenn man das komplette Spiel allerdings neu erlernen muss, sind das natürlich weitere Hürden einer komplexeren Mechanik. Erschwerend kommt hinzu, dass manche Regeln durch neue Wegfallen oder angepasst werden – Also meine Empfehlung: erstmal das Original 1-2 mal Spielen, bevor man sich an die Erweiterung heranwagt!

Noch ist in der Unterwelt mehr los als auf der Stadtkarte.

Bloody Business bietet dabei einige neue Module. Um sie kurz aufzuzählen: Krankenhaus, Ladenwertleiste, Heimatbezirke, wütende Bosse oder auch wütender Eliot Ness, Wahlkandidaten, Straßengangs, Erpressungen, Komplizenboni und den G-Man (ein FBI-Agent). Die Modi können einzeln eingefügt werden, oder alle zusammen. Aber nach meinem Empfinden haben sie sich alle so gut eingebunden und das Spiel in meinen Augen gemeinsam verbessert (die einen Modi mehr und die anderen weniger), dass ich keines davon weglassen würde.

Man kann nun gar nicht alle einzelnen Modi genauer beleuchten um nicht den Rahmen hier zu sprengen. Besonderes Augenmerk möchte ich daher nur auf die folgenden beiden Modi richten:

Heimatbezirke: Das ist eigentlich ein Minimodus der das Spiel in meinen Augen aber deutlich interessanter werden lässt. Je weiter entfernt das Viertel sich von meinem bei Spielstart festgelegten Heimatbezirk befindet, desto mehr zusätzliche Dollar bringt der Verkauf dort ein. Dieser kleine Kniff motiviert die Spielenden auf sehr einfache Art und Weise für eine höhere Verteilung der eigenen Gang auf der Karte.

Gesamtübersicht des Spiels. Ganz links sind viele Modi aus Bloody Business zu erkennen.

Ladenwertleiste: Läden bringen nach wie vor bei den Reorganisationszügen Geld ein, dieses ist nun aber nicht mehr statisch sondern von der Anzahl gebauter Läden eines Typs abhängig. Wenn z.B. die Flüsterkneipe bereits sehr oft im Spiel ist, bringt jede einzelne davon nicht mehr so viel Geld, als würde es nur wenige davon geben. Das bringt einige taktische Finessen. Zumal man mit dem Modus der Erpressung unter anderem Läden im Spiel schließen kann um diese Mechanik auch in die andere Richtung beeinflussen zu können.

Zu unserem Testspiel der Erweiterung haben wir auch die beiden neuen Gangs hinzugezogen. Diese sind nicht Teil der Erweiterung sondern müssen einzeln dazu gekauft werden. Das sind zum einen die chinesischen Opiumhändler mit dem Namen Red Dragon Tong, die Ihre Opiumhöhlen in der gesamten Stadt verteilen möchten. Dazu kommen die Kanadier – the golden Oaks Gang – die kanadischen Whiskey einführen und zwei Bosse gleichzeitig haben. Beide Gangs haben zum Teil stark von den anderen abweichende Sonderregeln.

Die Red Dragon Tong gerieten durch den wütenden Eliot Ness und Polizei im eigenen Bezirk unter Druck. Ihr Opium verteilt sich langsam in der ganzen Stadt

Eine ganz gravierende Spieländerung hat das Night Deck gebracht. Dieses war ein zusätzliches Ad-On der Gamefound-Kampagne und damit nicht Teil von Bloody Business. Die Karten sind schwarz eingerahmt und besonders hübsch gestaltet. Sie ersetzen die Komplizen des normalen Spiels. Dabei kann man gemäß der beiliegenden Minierweiterung entscheiden ob man diese komplett anstelle der normalen Karten nimmt, Teile austauscht oder beide Decks zusammenmischt. Wir hatten uns zum Test für die erste Option entschieden und – Holla die Waldfee – ist das Spiel mit diesen Karten grob geworden! Die damit neuen Fertigkeiten der Handkarten werden echt fies und das Take-That Element ist nicht mehr nur spürbar sondern glotzt einen mit süffisantem Lächeln direkt in die Augen!

Unten sind die Karten aus dem Night Deck zu erkennen.

Es liegt den neuen Gangs übrigens eine 5-6 Spieler Anleitung bei. Da stelle ich mir in diesem Spiel die Frage nach dem Sinn, denn das Spiel dauert zu viert bereits mehr als 4 Stunden! Wo soll das hinführen? Ich schaue mir das Anleitungsblättchen nochmal genau an. Erwarten oder herbeisehnen tue ich aber keine so großen Runden!


Groupie auf Tour

„Du darfst nie einen Menschen, der nicht zur Familie gehört, merken lassen, was du denkst.“ – der Pate

War Scarface 1920 bereits ein Area-Control-Spiel mit Engine- und Deckbuilder inkl. einem überraschend harten Ärgermechanismus im Petto, wird die Kneifzange in Bloody Business noch ein ganzen Stück härter angesetzt. Das muss und sollte man abkönnen, und zwar alle am Tisch! Wenn das dann kein Problem ist und man mit einem gut verzahnten Mechanismus-Misch und Take-That-Allüren Spaß haben kann und das Thema von Mafiagangs zur Zeit der amerikanischen Prohibition bereits ein diabolischen Grinsen auf die Lippen zaubert, ist man in diesem Spiel sicherlich zuhause.

Kurzfazit: Es macht einen riesigen Spaß die eigenen Pläne zu schmieden, anderen gegenüber auszuteilen und sich möglichst stabil auf das damit verursachte Echo einzustellen. Waffen durchgeladen und den Whiskey in der Hand! Weiter geht’s! Das kommt immer wieder gerne auf den Tisch!


Björn’s Konzerterlebnisse

Schon meine erste Partie Scarface 1920 hat mir richtig Spaß gemacht, aber mit der Erweiterung Bloody Business und den neuen Fraktionen kommt für mich erst so richtig Freude auf. Wie Bill schon geschrieben hat, müssen die Mitspieler diesen aggressiven Spielstil abkönnen. Hier fährt man nicht höflich vor, bittet freundlich um Schutzgeld und zieht wieder ab – nein, hier gibt’s erst eins auf die Nase, dann wird das Schutzgeld einkassiert und zum Abschied noch mal nachgetreten. Business as usual eben.

Ein echtes „Take that“-Spiel, aber ehrlich gesagt auch genau das, was man bei Bandenkriegen erwarten würde. Die setzen sich ja eher selten diplomatisch an einen Tisch, um bei einem Teller Rigatoni al forno über Einflusszonen zu verhandeln. Und selbst wenn, liegt am nächsten Morgen wahrscheinlich jemand im Fluss.

Ich kannte vorher noch Der Pate, was bereits ein guter Titel war, aber Scarface 1920 setzt dem Ganzen noch mal richtig die Haube auf. Mit breiterer Schulterpartie und härterem Händedruck. Die Züge lassen sich grundsätzlich gut vorplanen, aber da sich auf dem Spielplan ständig irgendwer einmischt, kann es jederzeit passieren, dass du deinen schönen Plan direkt wieder über den Haufen wirfst. Das trägt sicher zur längeren Spieldauer bei, fühlt sich aber thematisch absolut richtig an.

Und im Gegensatz zu Bill hätte ich richtig Lust auf eine Sechserpartie. Ich glaube, das würde dem Spiel noch einmal eine ganz neue Dynamik verleihen, gerade bei den Gebietskämpfen, die selbst zu viert (zumindest in den ersten Runden) noch vergleichsweise zahm ablaufen. Mit sechs Spielern dürfte da deutlich mehr Bewegung, Chaos und „Missverständnisse“ aufkommen. Auch bei den Komplizen würde dann sicher mehr Durchlauf herrschen, statt dass sie gemütlich in der Auslage hängen bleiben.

Unterm Strich: ein tolles Spiel. Und ich fand es so gut, dass ich es mir sogar selbst noch einmal gekauft habe, obwohl Bill es bereits besitzt. Man weiß ja nie, wann man plötzlich sein eigenes Imperium braucht.


Konzertmitschnitte

(Galerie mit Fotos)

Titelbild von Sammy-Sander auf Pixabay

EVE: War for New Eden

Von: Björn
27. Dezember 2025 um 23:49

EVE Online ist ein MMO-Urgestein. Kaum zu glauben, aber das Ding ist tatsächlich älter als World of Warcraft – und läuft immer noch, geschmiert geupdated und größer als je zuvor. Vier Imperien streiten um die Vorherrschaft im All, und wenn man sich auf YouTube mal die legendären Massenschlachten anschaut, bekommt man schnell eine Ahnung, warum dieses Universum bis heute fasziniert.

EVE: War for New Eden von TitanforgeGames ist nicht das erste Brettspiel, das versucht, diese Weltraum-Oper auf den Tisch zu bringen, aber zumindest das erste, das ich tatsächlich gespielt habe. Es will ein 4X-Spiel sein – wobei zwei der X groß und laut geschrieben werden: Expand (Ausbreiten) und Exterminate (Vernichten). Die anderen beiden – Explore und Exploit – stehen eher am Rand und winken schüchtern.

Eindruck von der Bühne

Jeder übernimmt eine der vier Fraktionen aus dem MMO und bekommt passendes Material: Schiffe, Marker und jede Menge galaktische Würfel. Die Modelle sind wunderschön gestaltet und fraktionsspezifisch – also genau das, was Miniaturenfreunde lieben. Leider führt das auch zu kleinen Problemen, aber dazu später mehr.

Galaktischer Aufbau und erste Erkundungen

Wie es sich für ein 4X-Spiel gehört, ist das Spielfeld modular aufgebaut – hexagonale Sektoren, verdeckt ausgelegt, damit man sie „erkunden“ kann.
In der Mitte liegt ein 3er-System, drum herum die 2er- und 1er-Zonen. So höher die Zahl, desto besser die Ressourcen dort. Wer das Zentrum kontrolliert, bekommt Extrapunkte. Und ja, natürlich führt das früher oder später zu einem epischen „Wer-hat-den-größten….Kreuzer“-Showdown.

Apropos Punkte: Wer zuerst 10 Siegpunkte erreicht, beendet das Spiel. Mit der Titanen-Erweiterung steigt das Ziel auf 12 Punkte, dafür gibt’s aber auch noch mehr Wege, diese zu bekommen und ein riesiges Titaneschiff.

Der Spielplan hat einen schönen Rahmen um all die Hexfelder im Zaum zu halten, der passt allerdings nur, wenn man zu viert spielt. Zu dritt bleiben Lücken, was etwas aussieht, als wäre die Ausbreitungs-Simulation des Alls fehlgeschlagen.

Ressourcen, Aktionen und das Leben als Admiral

Auf dem eigenen Tableau hast du verschiedene Aktionsfelder, die durch Cubes aktiviert werden. In jeder Runde darf man standardmäßig drei Aktionen durchführen. Gegen etwas intergalaktisches Kleingeld kann man sich bis zu zwei weitere Aktionen dazukaufen – denn mit Geld kommt man auch im ewigen nichts weiter.
Man kann sich bewegen, produzieren, forschen, kämpfen, bauen oder Rohstoffe sammeln. Die Übersicht auf dem Tableau ist erstaunlich klar, und die Aktionsfelder sind gut erklärt – keine rätselhaften Symbole à la „Was bedeutet nochmal der Strich mit den 3 Zacken?“, sondern einfach klarer Text.

Ein Playerboard wie es mir gefällt. Übersichtlich und mit genug Infos.

Über dem Tableau liegen außerdem Forschungskarten. Jede Fraktion hat ein eigenes Set (wobei alle Sets gleich sind) und darf zu Beginn vier beliebige davon verdeckt auslegen. Jede Forschung kostet Punkte, die man in jeder Runde verteilt. Ist eine Forschung abgeschlossen, wird sie aufgedeckt und gewährt Vorteile – zum Beispiel bessere Schiffe, effizientere Wirtschaft oder passive Wege Einkommen zu genießen. Also komm in die Gruppe!
Die freie Forschungswahl ist cool, aber beim ersten Mal überfordernd – ich hab einfach vier Karten blind gezogen. Hat funktioniert. Vielleicht bin ich der wahre Pionier des Chaosforschungszweigs.

Der zähe Start und der große Knall

Der Beginn ist.. sagen wir – gemächlich. Jeder startet in seiner Ecke, erkundet Sektoren, baut Schiffe und Anlagen… und das war’s dann erstmal. Man schleicht durchs All wie eine gelangweilte Raumsonde ohne Ziel. Erst zur Mitte hin kommt Leben ins Spiel, wenn sich alle um das zentrale System prügeln, oder das bangen darum doch bitte nicht angegriffen zu werden.
Beim Erkunden passiert übrigens nichts Schlimmes – keine Piraten, keine schwarzen Löcher, keine bösen Überraschungen. Man deckt das Hexfeld auf, kassiert den Bonus und zieht weiter. Es ist, als würde man ein ganzes Universum erforschen und dabei feststellen, dass wirklich alles leer ist.

Die Schlachten

Wenn es dann endlich kracht, wird’s spannend – und aufwendig. Jeder Kampf bekommt ein eigenes Schlachtfeld mit drei Orbits: klein, mittel, groß. Die Schiffe werden vom Spielfeld auf das Schlachtfeld platziert, und dann geht’s los. Der kleine Orbit schießt zuerst mit weißen Würfeln (präzise, aber wenig Wumms), der große Orbit zuletzt mit schwarzen Würfeln (Wumms pur, aber trifft nix). Der mittlere Orbit bietet einen guten Kompromiss, da hier beide Würfel geworfen werden. Also kannst du vielleicht wirklich was treffen UND Schaden machen.

Dazu kommt eine Strategiekarte zu Beginn des Kampfes, die für zusätzliche taktische Würze sorgt. Klingt super – und ist es auch… wenn man kämpft.
Alle anderen Spieler können in der Zwischenzeit entspannt Kaffee trinken, das Raumlogbuch schreiben oder drigend irgendwo was liken. Kämpfe dauern. Und zwar so, dass man irgendwann vergisst, dass das Spiel vorher eigentlich flüssig war.

Das Zentrum der Galaxie ist wie das Licht und die Spieler sind die Mücken.

Mein größtes Problem: Die Schiffsmodelle sind wunderschön, aber verwirrend. Jedes Fraktionsdesign ist anders, aber die Werte identisch. Also beginnt jeder Kampf mit der rituellen Frage:
„Welches deiner Schiffe ist der Zerstörer?“ – „Das da?“ – „Nein, das ist meie Fregatte.“
Nach ein paar Partien kennt man sie vielleicht, aber bis dahin fühlt man sich, als würde man bei einem interstellaren Klassentreffen versuchen, Namen zuzuordnen.

Erweiterungen und galaktische Nebenwirkungen

Die Titanen-Erweiterung bringt gewaltige Großkampfschiffe ins Spiel. Der Bau dieser Giganten fühlt sich episch an – jedes Teil ein Triumph der Raumfahrt, jedes Segment ein Schritt Richtung Siegpunkt. Dumm nur, dass die Biester erst kurz vor Schluss fertig werden. Du fliegst gerade los und dann hat irgendwer gewonnen und das Spiel beendet. Enttäuschend.

Kaum waren die Titanen da, war das Spiel zuende. Aber immerhin siehts toll aus.

Die Succession-Erweiterung macht die Fraktionen asymmetrisch und gibt ihnen individuelle Fähigkeiten und Forschungen. Damit bekommt der Anfang deutlich mehr Pep – und man fühlt sich nicht mehr wie vier identische Zivilisationen mit unterschiedlicher Lackierung.

Die Havoc-Erweiterung bringt Piraten für einen fünften Spieler ins Spiel, die Korruption verbreiten. Wenn sie genug Systeme korumpieren, gewinnen sie. Leider gibt’s keinen AI-Modus für die Piraten – schade, denn ein neutraler Ärgerfaktor hätte dem Spiel gutgetan.

Material, Design und Weltraumglanz

Die Box ist super. Alles passt, kein extra Insert nötig. Die Miniaturen sind ordentlich verstaut, das Material hochwertig, das Design top. Wenn man den Deckel öffnet, fühlt es sich an wie ein Neuwagen.
Optisch ist EVE: War for New Eden wohl einer der schönsten Vertreter seines Genres – ein echter Hingucker auf dem Tisch.

Groupie auf Tour

Tja, das war im Groben EVE: War for New Eden. Mich hat es leider nicht abgeholt. Ein Mitspieler hatte immerhin Spaß an den Kämpfen, aber für mich blieb das Universum ein bisschen leer.
Für ein 4X-Spiel ist es angenehm kurz mit rund zweieinhalb Stunden Spielzeit, aber irgendwie bleibt der Nachgeschmack: Wenn ich schon im Weltraum bin, will ich auch was erleben.

Die Ansätze sind gut, aber das gewisse Etwas fehlt. Würde mir jemand mehrere 4X-Spiele zur Auswahl geben, würde ich vermutlich jedes andere vorziehen. Schade, denn produktionstechnisch ist das Teil über jeden Zweifel erhaben. Es sieht toll aus, fühlt sich hochwertig an und hat echte Tischpräsenz. Leider ist es auch nur in englischer Sprache erschienen, was es einigen hierzulande wohl noch etwas unattraktiver machen.

Aber gute Grafik allein hat noch kein MMO gerettet – und kein Brettspiel.
Wer jedoch ein kompakteres Space-4X-Spiel mit taktischen Raumkämpfen sucht, könnte hier trotzdem glücklich werden. Es ist sicher nicht einfach, Komplexität und Spielzeit auszubalancieren – aber EVE schafft es zumindest, ein stabiles Sprungtor in die Galaxis der „netten, aber nicht unvergesslichen“ Spiele zu öffnen. Aktuell würde ich wohl nur einen Rocker vergeben. Die aktuellen 8,4 Punkte auf BGG kann ich mir nur durch Verdrängung der Tatsache erklären, viel Geld für wenig Spiel bezahlt zu haben.

Ich für meinen Teil docke jetzt ab und freue mich auf Master of Orion. Vielleicht gibt’s da endlich wieder ein bisschen mehr Weltraumwumms.

Fazit: Schöne Hülle, lahmer Hyperantrieb

Konzertmitschnitte

Die Verteidigung von Procyon III

Von: Björn
20. Dezember 2025 um 22:12

Ich bin ehrlich: Bevor der gute Daniel aus unserem wöchentlichen Spieletreff erwähnte, dass er das Spiel mit diesem eingängigen Namen gerne mal wieder spielen möchte, hatte ich noch nie davon gehört. Dabei ist der Autor kein Unbekannter. Dávid Turczi – der Mann, der wahrscheinlich mehr verzahnte Regelhefte geschrieben hat, als andere Leute warme Mahlzeiten gegessen haben – hat mit Anachrony, Imperium: Classics, Voidfall, Nucleum oder dem aktuellen Star Trek: Captain’s Chair schon etliche hochgelobte Titel abgeliefert.
Und obwohl ich das alles vorher nicht wusste, habe ich sofort zugesagt, als er eine Testsession vorschlug. Die Grundidee klang einfach zu spannend.


Erster Kontakt

Beim Erklären dachte ich erst: „Das verstehe ich nie. Was will das Spiel von mir? Und wie soll ich bitte auch noch den Kram der anderen Spieler im Blick behalten?“
Ich war kurz davor, mir eine Ausrede zu überlegen. Irgendwas mit „Erich von Däniken hat angerufen, die Aliens sind in meinem Vorgarten gelandet, haben den Dackel gefressen und die Kinder entmaterialisiert.“
Aber dann habe ich mich zusammengerissen und erstmal auf meine Fraktion konzentriert. Aber dann habe ich mich zusammengerissen und erstmal auf meine Fraktion konzentriert. Zwanzig Seiten Regelheft klingen schlimm, aber zehn davon sind Aufbau und Beispiele – und der Rest ist übersichtlich und gut geschrieben. Auf der Rückseite ist sogar alles auf einem Blick zusammengefasst.

Die Verteidigung von Procyon III (von Taverna Ludica Games gefördert in der Spieleschmiede) ist ein Teamspiel. Zwei Teams treten gegeneinander an: Menschen gegen Aliens. Beide Seiten sind nochmals zweigeteilt – genau wie das Spielfeld. Eine Hälfte repräsentiert die Planetenoberfläche mit Bodentruppen, die andere den Orbit um den Planeten, wo Raumschiffe und Laserkanonen ihren Lebenssinn finden.
Und alle vier Fraktionen spielen sich komplett asymmetrisch, jede mit eigenen Regeln, Mechaniken und Strategien. Ich merkte das spätestens, als Daniel mir die zwanzigseitige Anleitung meiner Fraktion in die Hand drückte. Zwanzig Seiten Regelheft klingen schlimm, aber zehn davon sind Aufbau und Beispiele – und der Rest ist übersichtlich und gut geschrieben. Auf der Rückseite ist sogar alles auf einem Blick zusammengefasst.

Warum ein Spiel spielen, wenn man gleich zwei spielen kann.

Ich liebe Asymmetrie in Spielen – besonders, wenn sie richtig auf die Spitze getrieben wird. Das ist die hohe Kunst des Game Designs: vier Fraktionen mit komplett unterschiedlichen Regeln so auszubalancieren, dass sie trotzdem miteinander harmonieren. Hier spielt man nicht nur gegeneinander, sondern unterstützt auch aktiv die eigene Seite mit cleveren Synergien.

Ich durfte die Rolle der Former übernehmen – eine der beiden Alienfraktionen. Wie der Name schon andeutet, sind wir nicht gerade dafür bekannt, Einladungskarten zu schreiben, bevor wir zu Besuch kommen.
Ich kämpfte im All gegen die Armada der Menschen, die von der Erde Verstärkung geschickt bekommen hatten. Während die Former über Dice Pools und Handkarten gesteuert werden (also planbar und angenehm unglücklichkeitsfrei), arbeitet die menschliche Armada mit Zugprogrammierung und Ressourcenmanagement – was deutlich mehr Chaosfaktor mit sich bringt. Oder wie wir Alien sagen: Menschliches Versagen.
Als Former werfe ich zu Beginn sechs Würfel, mit denen ich meine Aktionen plane. Auf jedem sind Punkte und Rauten, insgesamt immer sechs, aber in unterschiedlicher Verteilung. Dann habe ich sechs Handkarten mit je zwei Effekten, von denen ich pro Runde zwei spiele. Bei einer nutze ich den oberen Effekt, bei der anderen den unteren. Der obere Effekt wird über Rauten aktiviert, der untere über Kreise – also muss ich abwägen, welcher Würfel mir in dieser Runde den größeren galaktischen Vorteil verschafft.

Die oberen Karteneffekte aktivieren bestimmte Raumschiffe – von denen ich gleich vier Typen habe – und der untere Effekt sorgt meist für Bombardierungen, Neubauten von Schiffen, Hilfe für meinen Spielpartner oder andere charmante Alienbeschäftigungen.

Nach zwei Runden hatte ich den Dreh raus und begann, mit meinem Alienfreund Synergien aufzubauen. Er spielt ganz anders: Seine Karten legen fest, wo auf der Planetenoberfläche Aktionen stattfinden. Bei Angriffen zieht er Würfel aus einem Beutel – schwarze verursachen Schaden, weiße bedeuten: „Die Menschen haben Glück gehabt.“ Mit bestimmten Effekten kann er den Beutel manipulieren, während ich ihm helfen kann, überflüssiges „Menschenglück“ zu entfernen.

Wenn er menschliche Gebäude zerstört, kann er dort ein „Starlight“ errichten, das mir wiederum mehr Aktionspunkte im All liefert. Es ist also ein wunderschöner Kreislauf aus Zerstörung, kosmischer Teamarbeit und moralischem Verfall – ganz wie im echten Leben.

Das Spiel endet, sobald ein Team 42 Punkte erreicht hat (schöne Anspielung) oder die Aliens zehn Wissenschaftler verschleppt haben. Letzteres schwächt die Moral der Menschheit, denn dann haben Sie niemanden mehr der ihnen PowerPoint-Präsemtationen vorstellen kann.
Am Ende hatten wir 45 Punkte und die Menschen… 3. Und das, obwohl sie mit 10 Punkten Vorsprung ins Spiel starten. Das nenne ich mal Effizienz.

Lustigerweise erzählte Daniel, dass in seiner ersten Partie das genaue Gegenteil passiert, war: Da wurden die Aliens vom Himmel geholt, als hätten sie gerade das Parken in der Einfahrt der Menschheit vermasselt.
Der Weg zum Sieg ist hier eindeutig das Zusammenspiel – wenn du deinen Partner ignorierst, bist du schneller Geschichte, als du „friedliche Koexistenz“ buchstabieren kannst.


Punktlandung – oder wirds in der Atmosphäre verglühen?

Die Mechaniken sind anfangs durchaus überwältigend, aber sobald man seine eigene Fraktion verstanden hat, läuft der Rest überraschend flüssig. Es ist komplex, aber belohnend – ein Strategiespiel, bei dem man das Gefühl hat, in einem echten Krieg der Welten zu stehen.

Das Teamplay ist dezent aber wichtig, die asymmetrischen Fraktionen sind brillant ausbalanciert, und der Wiederspielwert ist enorm. Eine Fraktion zu meistern, ist schon eine Aufgabe, aber der Wechsel zu einer anderen fühlt sich an wie ein völlig neues Spiel. Von der Komplexität erinnert es an Root – jede Fraktion ist ihr eigenes kleines Universum.

Wir haben auf jeden Fall schon ein Rematch vereinbart. Dann werden wir sehen, ob die Menschen sich besser schlagen. Aber ich bezweifle es. Denn wie wir alle wissen – Panik, Chaos und Selbstzerstörung sind schließlich die wahren Stärken der Menschheit.


Konzertmitschnitte

Raumschlachten
Bodenschlacht

Neues aus dem Fuxbau - Aus der Idee wurde ein Event: Meet and Play und die Podcast-Szene

19. Oktober 2025 um 07:07
Fux und Bär on Tour


In dieser Folge haben wir uns Johannes Wolf als Gast eingeladen und nehmen euch mit auf eine Reise in die Vergangenheit des Meet and Play auf der SPIEL. Da wir alle begeisterte PodcasterInnen sind und Johannes für mich ein Urgestein der PodcasterInnen Szene, lassen wir euch eintauchen in die Welt des Podcasts und den Ideen hinter dem Medium, sowie den Möglichkeiten, die uns das Podcasten lieben lässt.

Für alle, die sich für das Event auf der SPIEL25 interessieren:
Meet and Play

Link zur gemeinsamen Folge mit Johannes und Björn
Ein Wolf liest Märchen - Die vier kunstreichen Brüder

Hier die Links zu den verschiedenen Podcast Projekten von Johannes:
Luft nach Oben
Rede-Podcasts
Abenteuer Podcasts

Mit Johannes in Interaktion treten könnt ihr am Besten auf Bluesky
Bluesky Profil OhneQ


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Kneipenquiz: Das Original - Ist das gut oder kann das weg? Folge 069

22. September 2025 um 20:33
Fux und Bär in kurz

In unserem Format "Ist das gut oder kann das weg?" nehmen wir uns in jeder Folge ein Spiel vor und beantworten diese Frage.
Das kann ein altes Spiel sein, ein gehyptes Spiel oder auch ein Spiel zu dem es jetzt neue Erweiterungen gibt.

Wir stellen es euch kurz vor und diskutieren dann: Ist das gut oder kann das weg?

Wir freuen uns über eure Meinungen, Ideen, welches Spiel vielleicht besser in die Sammlung passen würde oder auch Vorschläge für Spiele, die wir mal besprechen sollten.

Heute mit dem Quizspiel: Kneipenquiz: Das Original vom Moses Verlag.

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Wilmot's Warehouse - Ist das gut oder kann das weg? Folge 068

08. September 2025 um 06:57
Fux und Bär in kurz

In unserem Format "Ist das gut oder kann das weg?" nehmen wir uns in jeder Folge ein Spiel vor und beantworten diese Frage.
Das kann ein altes Spiel sein, ein gehyptes Spiel oder auch ein Spiel zu dem es jetzt neue Erweiterungen gibt.

Wir stellen es euch kurz vor und diskutieren dann: Ist das gut oder kann das weg?

Wir freuen uns über eure Meinungen, Ideen, welches Spiel vielleicht besser in die Sammlung passen würde oder auch Vorschläge für Spiele, die wir mal besprechen sollten.

Heute mit dem Memoryspiel: Wilmot's Warehouse von CMYK.

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Medical Mysteries: NYC Emergency Room - Ist das gut oder kann das weg? Folge 067

01. September 2025 um 06:39
Fux und Bär in kurz

In unserem Format "Ist das gut oder kann das weg?" nehmen wir uns in jeder Folge ein Spiel vor und beantworten diese Frage.
Das kann ein altes Spiel sein, ein gehyptes Spiel oder auch ein Spiel zu dem es jetzt neue Erweiterungen gibt.

Wir stellen es euch kurz vor und diskutieren dann: Ist das gut oder kann das weg?

Wir freuen uns über eure Meinungen, Ideen, welches Spiel vielleicht besser in die Sammlung passen würde oder auch Vorschläge für Spiele, die wir mal besprechen sollten.

Heute mit dem Mysteriespiel: Medical Mysteries: NYC Emergency Room von Kosmos.

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Vantage - Ist das gut oder kann das weg? Folge 066

18. August 2025 um 06:18
Fux und Bär in kurz

In unserem Format "Ist das gut oder kann das weg?" nehmen wir uns in jeder Folge ein Spiel vor und beantworten diese Frage.
Das kann ein altes Spiel sein, ein gehyptes Spiel oder auch ein Spiel zu dem es jetzt neue Erweiterungen gibt.

Wir stellen es euch kurz vor und diskutieren dann: Ist das gut oder kann das weg?

Wir freuen uns über eure Meinungen, Ideen, welches Spiel vielleicht besser in die Sammlung passen würde oder auch Vorschläge für Spiele, die wir mal besprechen sollten.

Heute mit dem Open-Worldspiel: Vantage von Stonemaier Games

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Hot Streak - Ist das gut oder kann das weg? Folge 065

04. August 2025 um 07:04
Fux und Bär in kurz

In unserem Format "Ist das gut oder kann das weg?" nehmen wir uns in jeder Folge ein Spiel vor und beantworten diese Frage.
Das kann ein altes Spiel sein, ein gehyptes Spiel oder auch ein Spiel zu dem es jetzt neue Erweiterungen gibt.

Wir stellen es euch kurz vor und diskutieren dann: Ist das gut oder kann das weg?

Wir freuen uns über eure Meinungen, Ideen, welches Spiel vielleicht besser in die Sammlung passen würde oder auch Vorschläge für Spiele, die wir mal besprechen sollten.

Heute mit dem Renn-Wettspiel: Hot Streak von CMYK

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Auf nach Japan - Ist das gut oder kann das weg? Folge 064

02. Juni 2025 um 16:51
Fux und Bär in kurz

In unserem Format "Ist das gut oder kann das weg?" nehmen wir uns in jeder Folge ein Spiel vor und beantworten diese Frage.
Das kann ein altes Spiel sein, ein gehyptes Spiel oder auch ein Spiel zu dem es jetzt neue Erweiterungen gibt.

Wir stellen es euch kurz vor und diskutieren dann: Ist das gut oder kann das weg?

Wir freuen uns über eure Meinungen, Ideen, welches Spiel vielleicht besser in die Sammlung passen würde oder auch Vorschläge für Spiele, die wir mal besprechen sollten.

Heute mit dem Reiseplanungsspiel: Auf nach Japan vom Schwerkraft Verlag

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Krakel Orakel - Ist das gut oder kann das weg? Folge 063

19. Mai 2025 um 18:20
Fux und Bär in kurz

In unserem Format "Ist das gut oder kann das weg?" nehmen wir uns in jeder Folge ein Spiel vor und beantworten diese Frage.
Das kann ein altes Spiel sein, ein gehyptes Spiel oder auch ein Spiel zu dem es jetzt neue Erweiterungen gibt.

Wir stellen es euch kurz vor und diskutieren dann: Ist das gut oder kann das weg?

Wir freuen uns über eure Meinungen, Ideen, welches Spiel vielleicht besser in die Sammlung passen würde oder auch Vorschläge für Spiele, die wir mal besprechen sollten.

Heute mit dem Zeichenspiel: Krakel Orakel vom Frechverlag

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Flip 7- Ist das gut oder kann das weg? Folge 062

12. Mai 2025 um 06:00
Fux und Bär in kurz

In unserem Format "Ist das gut oder kann das weg?" nehmen wir uns in jeder Folge ein Spiel vor und beantworten diese Frage.
Das kann ein altes Spiel sein, ein gehyptes Spiel oder auch ein Spiel zu dem es jetzt neue Erweiterungen gibt.

Wir stellen es euch kurz vor und diskutieren dann: Ist das gut oder kann das weg?

Wir freuen uns über eure Meinungen, Ideen, welches Spiel vielleicht besser in die Sammlung passen würde oder auch Vorschläge für Spiele, die wir mal besprechen sollten.

Heute mit dem Kartenspiel: Flip 7 von Kosmos

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Der Herr der Ringe: Die Gefährten – Das Stichspiel - Ist das gut oder kann das weg? Folge 061

31. März 2025 um 00:55
Fux und Bär in kurz

In unserem Format "Ist das gut oder kann das weg?" nehmen wir uns in jeder Folge ein Spiel vor und beantworten diese Frage.
Das kann ein altes Spiel sein, ein gehyptes Spiel oder auch ein Spiel zu dem es jetzt neue Erweiterungen gibt.

Wir stellen es euch kurz vor und diskutieren dann: Ist das gut oder kann das weg?

Wir freuen uns über eure Meinungen, Ideen, welches Spiel vielleicht besser in die Sammlung passen würde oder auch Vorschläge für Spiele, die wir mal besprechen sollten.

Heute mit dem Stichspiel: HdR Die Gefährten - Das Stichspiel von Office Dog

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Agent Avenue - Ist das gut oder kann das weg? Folge 060

17. März 2025 um 18:25
Fux und Bär in kurz

In unserem Format "Ist das gut oder kann das weg?" nehmen wir uns in jeder Folge ein Spiel vor und beantworten diese Frage.
Das kann ein altes Spiel sein, ein gehyptes Spiel oder auch ein Spiel zu dem es jetzt neue Erweiterungen gibt.

Wir stellen es euch kurz vor und diskutieren dann: Ist das gut oder kann das weg?

Wir freuen uns über eure Meinungen, Ideen, welches Spiel vielleicht besser in die Sammlung passen würde oder auch Vorschläge für Spiele, die wir mal besprechen sollten.

Heute mit dem Bluffspiel: Agent Avenue von Nerdlab Games

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Point of View Lost Places - Ist das gut oder kann das weg? Folge 059

17. Februar 2025 um 21:10
Fux und Bär in kurz

In unserem Format "Ist das gut oder kann das weg?" nehmen wir uns in jeder Folge ein Spiel vor und beantworten diese Frage.
Das kann ein altes Spiel sein, ein gehyptes Spiel oder auch ein Spiel zu dem es jetzt neue Erweiterungen gibt.

Wir stellen es euch kurz vor und diskutieren dann: Ist das gut oder kann das weg?

Wir freuen uns über eure Meinungen, Ideen, welches Spiel vielleicht besser in die Sammlung passen würde oder auch Vorschläge für Spiele, die wir mal besprechen sollten.

Heute mit dem Deduktionsspiel: Point of View: Lost Place von Haba

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6 nimmt! - Ist das gut oder kann das weg? Folge 058

03. Februar 2025 um 06:50
Fux und Bär in kurz

In unserem Format "Ist das gut oder kann das weg?" nehmen wir uns in jeder Folge ein Spiel vor und beantworten diese Frage.
Das kann ein altes Spiel sein, ein gehyptes Spiel oder auch ein Spiel zu dem es jetzt neue Erweiterungen gibt.

Wir stellen es euch kurz vor und diskutieren dann: Ist das gut oder kann das weg?

Wir freuen uns über eure Meinungen, Ideen, welches Spiel vielleicht besser in die Sammlung passen würde oder auch Vorschläge für Spiele, die wir mal besprechen sollten.

Heute mit dem Kartenspiel: 6 nimmt! von Amigo

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Die Communityaktion 2025

01. Januar 2025 um 19:09
Mach Mit!

Wir laden euch ein bei unserer Community-Aktion mitzumachen.

Bis Ende Januar 2025 hast du Zeit eine Karte (oder ein Tableau, eine Spielkomponente oder etwas anders zu einem Spiel) für eines unserer liebsten Brettspiele zu basteln, zu malen oder zu gestalten.

Natürlich mit dem Bezug zu Fux und Bär.

Das muss nicht perfekt aussehen, Hauptsache kreativ und ohne die Benutzung von KI.

Wir freuen uns auf eure Zuschriften unter: martina@fuxundbaer.de

Mehr Informationen gibt es unter: Community-Aktion 2025

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Neues aus dem Fuxbau - Jahreswechsel 2025

23. Dezember 2024 um 15:15
Fux und Bär on Tour

Wie nehmen euch mit auf eine lange Reise durch das Jahr 2024 mit Fux und Bär on Tour.

Der Anfang macht ein Event, welches wir im Dezember letzten Jahres gestartet haben und uns das ganze Jahr begleitet hat und uns auch noch weiter begleiten wird: Unser öffentlicher Spieleabend Spiel!jetzt! Spieleabend mit Fux und Bär.

Danach geht es weiter mit dem ausführlichen Rückblick zur BochumCon und den Spielen, die wir da gespielt haben. Eher kurz sprechen wir über die Ausflüge in die Welt der Rollenspiele, ins Kino mit Inka, Markus und Emily Brandt zur Spielerepublik Deutschland und der Nürnberger Spielwarenmesse um dann wieder ausführlicher über den Tag der Brettspielkritik zu reden. Videos dazu findet ihr auf dem YouTube Kanal des Spiel des Jahres YT.

Im April waren wir das erste mal auf der Spiel Doch in Dortmund kurz bevor es in die heiße Phase mit dem SdJ ging. In der Vorbereitung auf die große Spieleveranstaltung in der Stadtbibliothek Köln Warm-Up Day hatten wir Besuch von der Kölnischen Rundschau Brettspielexperten laden ein. Abschließend habe ich der Stadtbibliothek Köln meine Spiele gespendet.

Kurz darauf ging es schon nach Berlin zur BerlinCon und der Spiel des Jahres Verleihung 2024. Dazu folgten einige Radio Interviews WDR Resonanzen, Radio F.R.E.I. und als besondere Sendung der Deutschlandfunk zu „E-Mission“: Gemeinsam die Welt retten. Den September nutzen einige Verlage um ihre Neuheiten vorzustellen, wir waren in diesem Jahr bei Queen Games und Kosmos.

Anfang Oktober ging es dann zur SPIEL Messe nach Essen, 5 Tage voller spannender Begegnungen, von denen wir euch ausführlich berichten.

Zum Abschluss des Jahres gab es dann noch eine weitere große Brettspielveranstaltung mit der Stadtbibliothek Köln Spielend in den Herbst und der Projektwoche von Björn in seiner Schule.

Bei Social Media gab es in diesem Jahr viel Umbruch, wenn ihr uns folgen möchtet könnt ihr dies auf:
Bluesky (hauptsächlich): https://bsky.app/profile/missbaybee.bsky.social, https://bsky.app/profile/yellowgeekbear.bsky.social und https://bsky.app/profile/fuxundbaer.bsky.social
WhatsApp Gruppe (viel Aktivität und Internas):
Whatsapp Fux & Bär und mehr

Außerdem sind wir noch aktiv auf:
Mastodon
: https://mastodon.social/@Missbaybee, https://mastodon.social/@Yellowgeekbear
Instagram: https://www.instagram.com/missbaybee_de/, https://www.instagram.com/yellowgeekbear/ und https://www.instagram.com/fuxundbaer.podcast/

Im Ausblick für 2025:
Es gibt wieder eine Community-Aktion wir freuen uns auf eure Einsendungen Community-Aktion 2025 und das Jahr startet für uns wieder mit der Bochum Con im Januar.

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The Gang - Ist das gut oder kann das weg? Folge 057

09. Dezember 2024 um 18:20
Fux und Bär in kurz

In unserem Format "Ist das gut oder kann das weg?" nehmen wir uns in jeder Folge ein Spiel vor und beantworten diese Frage.
Das kann ein altes Spiel sein, ein gehyptes Spiel oder auch ein Spiel zu dem es jetzt neue Erweiterungen gibt.

Wir stellen es euch kurz vor und diskutieren dann: Ist das gut oder kann das weg?

Wir freuen uns über eure Meinungen, Ideen, welches Spiel vielleicht besser in die Sammlung passen würde oder auch Vorschläge für Spiele, die wir mal besprechen sollten.

Heute mit dem Pokerspiel: The Gang von Kosmos

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Bomb Busters- Ist das gut oder kann das weg? Folge 056

18. November 2024 um 06:00
Fux und Bär in kurz

In unserem Format "Ist das gut oder kann das weg?" nehmen wir uns in jeder Folge ein Spiel vor und beantworten diese Frage.
Das kann ein altes Spiel sein, ein gehyptes Spiel oder auch ein Spiel zu dem es jetzt neue Erweiterungen gibt.

Wir stellen es euch kurz vor und diskutieren dann: Ist das gut oder kann das weg?

Wir freuen uns über eure Meinungen, Ideen, welches Spiel vielleicht besser in die Sammlung passen würde oder auch Vorschläge für Spiele, die wir mal besprechen sollten.

Heute mit dem Bombenspiel: Bomb Busters von Pegasus Spiele

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