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Boss Fighters QR: Elite-Boss-Modus freigeschaltet

Boss Fighters QR: Elite-Boss-Modus freigeschaltet

Für das kooperative App-Spiel Boss Fighters QR hat Pegasus Spiele den Elite-Boss-Modus freigeschaltet, spielbar mit dem neuesten Update der Begleit-App. Der Modus fordert Gruppen, die ihre Kampagne abgeschlossen haben, zu härteren Rückkämpfen gegen die ersten fünf Bosse auf.

Was Boss Fighters QR ausmacht

Boss Fighters QR (2025) stammt von den Autoren Michael Palm und Lukas Zach und wird von Pegasus Spiele verlegt. Zwei bis vier Spielende treten kooperativ gegen zehn Bossmonster an, wobei eine Begleit-App die Gegnerseite übernimmt. Über die Scan&Play-Mechanik liest die App die QR-Codes auf den ausgespielten Karten und reagiert in Echtzeit auf die Züge der Gruppe. Jeder Boss verfolgt eigene Taktiken, Stärken und Schwächen, die das Heldenteam erst durchschauen muss, bevor es ihn gezielt bezwingen kann. Laut BoardGameGeek lässt sich jeder Kampf auf einer von vier Schwierigkeitsstufen angehen. Wie der Titel grundsätzlich funktioniert, haben wir in unserer Vorstellung von Boss Fighters QR beschrieben.

Zu Beginn der Kampagne wählt jede Person ein Heldendeck (Jungle Troll, Hill Halfling, Copper Dwarf oder Wood Elf) und kombiniert es mit einer von vier Klassen: Krieger, Magier, Schurke oder Druide. Wer einen Boss besiegt, erhält Loot-Karten, mit denen sich das eigene Deck über die Kampagne hinweg verstärken und um neue Fähigkeiten erweitern lässt. Boss Fighters QR ist auf zwei bis vier Spielende ausgelegt; einen Solo-Modus sieht das Spiel nicht vor.

Eckdaten zu Boss Fighters QR

  • Spielerzahl: 2 bis 4
  • Spieldauer: 40 bis 60 Minuten
  • Alter: ab 10 Jahren
  • Modus: kooperativ, app-gestützt
  • Komplexität: leicht bis mittel (BGG-Gewicht rund 2,1)

Der Elite-Boss-Modus im Detail

Der neue Elite-Boss-Modus setzt nach dem Ende der Kampagne an. Laut Pegasus Spiele können Gruppen, die durchgespielt haben, den ersten fünf Bossen erneut gegenübertreten, diesmal in einer deutlich stärkeren Elite-Variante. Um diese Gegner zu schlagen, brauchen die Helden die im Kampagnenverlauf freigespielten Verbesserungen und Gegenstände. Dazu kommen teils kleine neue Herausforderungen. Neuen Kampagnen-Inhalt gibt es damit nicht, wohl aber zusätzlichen Wiederspielwert für Gruppen, die bereits durch sind. Freigeschaltet wird der Modus über das neueste App-Update.

Sticker und Spielmatten als Begleitmaterial

Rund um das Spiel gibt es zwei weitere Neuigkeiten. Im teilnehmenden Fachhandel liegen Boss-Sticker bereit, solange der Vorrat reicht. Außerdem sind neue Spielmatten erhältlich, laut Pegasus Spiele im Viererpack mit allen vier Charakteren. Beides ist Zubehör und greift nicht in den Spielablauf ein.

Einordnung: nominiert, nicht ausgezeichnet

Boss Fighters QR steht 2026 auf der Nominierungsliste zum Kennerspiel des Jahres, gemeinsam mit Moon Colony Bloodbath und Rebirth. Eine Nominierung ist dabei noch keine Auszeichnung: Welcher der drei Titel den Preis erhält, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht entschieden. Einen Überblick über das Feld bietet unsere Übersicht zu den Nominierungen 2026.

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SWAMS #86: Das Kennerspiel der Kennerspiele

SWAMS #86: Das Kennerspiel der Kennerspiele Blogspiele Gnislew

Seit 2011 wird das Kennerspiel des Jahres verlieren. 15 Spiele tragen somit diesen Preis und ein 16. Preisträger kommt am 12.07.2026 dazu. Wir haben uns den Spaß gemacht und mit Hilfe von Pubmeeple unser Kennerspiel der Kennerspiele zu krönen. Wer wird es werden?

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SWAMS #85: Welche Spiele haben Chancen auf einen Pöppel?

SWAMS #85: Welche Spiele haben Chancen auf einen Pöppel? Blogspiele Gnislew

Die nominierten zum Spiel des Jahres, Kennerspiel des Jahres und Kinderspiel des Jahres sind bekannt gegeben worden. In allen drei Kategorien gibt es eine Longlist und je drei Titel die nun die Chance auf den Pöppel der jeweiligen Kategorie haben. Wir unterhalten uns darüber wer auf den Listen gelandet ist.

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Rebirth

Frosted Games, 2025
Autor: Reiner Knizia
2–4 Spieler:innen, ab 10 Jahre, 45-60 Minuten

Zwischen alten Burgen und neuen Energieanlagen wächst ein Land wieder zusammen. Auf den Feldern entstehen Nahrung, Strom und Siedlungen, doch friedlich ist dieser Wiederaufbau nur auf den ersten Blick. Jede Lücke auf dem Plan ist auch eine Einladung, euch neben eine Burg zu drängen, eine Region abzuschließen oder jemandem den besseren Platz vor der Nase wegzunehmen. „Rebirth“ setzt seine postapokalyptische Idee angenehm hell um. Statt Ruinenromantik gibt es Aufbruch, Solarpunk und die Frage, wer beim Wiederaufbau Schottlands den größten Einfluss gewinnt.

Im Kern ist euer Zug schnell erzählt. Ihr nehmt ein Plättchen, legt es auf ein passendes freies Feld, wertet mögliche Effekte und zieht nach. Genau diese Schlichtheit trägt das Spiel am Tisch erstaunlich gut. Ihr müsst keine langen Aktionsketten planen, sondern entscheidet immer wieder an einem konkreten Punkt: Wo bringt mir dieses Plättchen jetzt etwas, wo bereitet es später etwas vor, und wo ärgert es die anderen gerade genug? Nahrungs- und Energieplättchen belohnen euch vor allem dann, wenn ihr eigene Gruppen erweitert. Siedlungen funktionieren anders, weil sie über abgeschlossene Gebiete und Mehrheiten Spannung erzeugen. Dazu kommen Burgen, deren Kontrolle über angrenzende Präsenz kippen kann, sowie Kathedralen und Missionskarten, die euch zusätzliche Richtungen geben. Die Rückseite mit Irland bringt weitere Regeln und setzt sinnvollerweise eine Partie auf der Schottland-Seite voraus. Das Spielgefühl entsteht aus vielen kleinen Entscheidungen. Ihr baut keine riesige Maschine, sondern ringt um gute Anschlussstellen. In unseren Partien war selten ein Zug spektakulär, aber fast jeder Zug hatte eine kleine Konsequenz. Manchmal liegt der beste Platz offen da, manchmal ist er nur deshalb gut, weil er den nächsten Abschluss vorbereitet. Besonders reizvoll ist, dass ihr selten völlig aus dem Spiel geworfen werdet. Selbst ein verpasster Platz ist nicht das Ende, sondern verschiebt den Blick auf die nächste Wertung.

Am meisten überzeugt das Spiel dort, wo es mit wenig Regelaufwand echten Druck erzeugt. Ein Plättchen zu legen klingt harmlos, aber der Plan wird enger, Mehrheiten verändern sich, und plötzlich ist ein scheinbar kleiner Anschluss ein ziemlich großer Schritt. Das ist ein typisch reduzierter Knizia-Reiz: Ihr bekommt keine ausladende Simulation, sondern ein klares Gerüst, das euch immer wieder in kleine Abwägungen zwingt. Die Zugänglichkeit ist hoch. Nach wenigen Runden ist klar, worauf es ankommt, und trotzdem bleibt das Spiel mehr als ein belangloses Nebeneinanderlegen. Gerade die Burgen und Gebietswertungen sorgen dafür, dass ihr aufeinander achten müsst. Die Interaktion wirkt dabei eher taktisch als laut. Ihr nehmt euch Räume, Mehrheiten und Timing weg, ohne dass das Spiel zur offenen Konfrontation wird. Für Gruppen, die direkte Attacken und große Emotionen suchen, kann das zu zahm sein. Für Runden, die gerne ruhig, aber aufmerksam gegeneinander spielen, passt es sehr gut. Ein möglicher Schwachpunkt liegt im Thema. Die Idee des hoffnungsvollen Wiederaufbaus trägt die Optik und gibt dem Spiel eine eigene Farbe. Am Tisch bleibt ihr aber vor allem bei Plättchen, Punkten und Mehrheiten. Wer eine erzählerische Entwicklung erwartet, wird hier weniger finden. Auch die Wertungen können in der ersten Partie etwas kleinteilig wirken, weil mehrere Elemente gleichzeitig wichtig sind. Sobald die Abläufe sitzen, gewinnt der Spielfluss jedoch deutlich. Das Material bringt ordentliche Tischpräsenz mit: doppelseitiger Spielplan, viele Plättchen, Burgen, Kathedralen, Missionskarten und Übersichten. Die Gestaltung unterstützt den freundlichen, hellen Ton des Spiels und hebt es angenehm von düsteren Endzeitbildern ab. Die Plättchen lassen sich gut greifen, der Plan bleibt lesbar, und die Ausstattung wirkt insgesamt wertig genug, um regelmäßig auf den Tisch zu kommen. Ganz frei von funktionaler Nüchternheit ist das Spiel aber nicht. Trotz schöner Grundidee schaut ihr oft eher auf Anschlüsse, Symbole und Mehrheiten als auf eine lebendige Welt. Für euch ist dieses Spiel besonders interessant, wenn ihr zugängliche Taktik mögt, bei der jede Entscheidung klein aussieht und trotzdem Folgen hat. Familien mit Spielerfahrung, Gelegenheitsspieler:innen mit Lust auf Mehrheiten und Knizia-Fans dürften hier viel Freude haben. Weniger geeignet ist es für Gruppen, die starke thematische Geschichten, große Komboketten oder harte direkte Konfrontation suchen. Als helles, schlankes und dennoch bissiges Legespiel ist „Rebirth“ ein Wiederaufbau, bei dem am Ende nicht die lauteste Gruppe gewinnt, sondern die aufmerksamste.

2026 wurde „Rebirth“ zum Kennerspiel des Jahres nominiert. Die Jury meint: „Das einfache Grundprinzip von „Rebirth“ eröffnet eine Vielzahl taktischer Möglichkeiten. Das Regelwerk ist elegant und zwingt zur Konzentration auf das Wesentliche. Die direkte Konkurrenz auf dem gemeinsamen Plan führt zu einem lebendigen und interaktiven Erlebnis, bei dem die konstruktive Planung im Vordergrund steht.“

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Spiel des Jahres 2026: Alle Nominierten im Überblick

Spiel des Jahres 2026: Alle Nominierten im Überblick

Am heutigen 19. Mai 2026 hat die Jury Spiel des Jahres die Nominierungen zum Spiel des Jahres 2026 verkündet, dem wichtigsten Preis des deutschsprachigen Brettspielmarkts. Drei Titel kämpfen um den roten Pöppel des Hauptpreises, drei weitere um das Kennerspiel des Jahres 2026 und drei um das Kinderspiel des Jahres 2026. Parallel hat die Jury die Empfehlungsliste 2026 vorgestellt — Titel, die das Auswahlkomitee zusätzlich als besonders empfehlenswert einstuft.

Der Preis wird seit 1979 verliehen und gilt im deutschsprachigen Markt als wichtigster Wegweiser für gut zugängliche Brettspiele. Im Jahrgang 2026 fällt die Bandbreite der Nominees auf: vom Sticker-Album-Spiel über App-gestützte Karten-Kampagnen bis zum schnellen Mehrheitenduell — die Jury setzt erkennbar weniger auf einen dominanten Trend als auf die Vielfalt der Spielerlebnisse. Zum Vorjahresvergleich: unser Roundup zu den Nominierungen Spiel des Jahres 2025 sowie die Sieger-Berichte zu Bomb Busters, Endeavor – Die Tiefsee und Topp die Torte!.

Spiel des Jahres 2026 — alle Nominierten auf einen Blick

  • Spiel des Jahres 2026: Cozy Stickerville · Dito! · Morty Sorty Magic Shop
  • Kennerspiel des Jahres 2026: Boss Fighters QR · Moon Colony Bloodbath · Rebirth
  • Kinderspiel des Jahres 2026: Buh Party · Die Insel der Mookies · Verflixt und Verzaubert

Spiel des Jahres 2026: Die Nominierten

Drei Titel stehen für den Hauptpreis zur Wahl.

Cozy Stickerville (BGG-Eintrag) verbindet kooperatives Erkunden mit einer Legacy-Komponente — das Spielmaterial verändert sich dauerhaft von Partie zu Partie. Mit mehr als 800 Stickern bauen die Spielenden Schritt für Schritt ein Dorf auf und treffen narrative Entscheidungen, die über mehrere Partien hinweg fortwirken. Lead Designer ist Corey Konieczka, Verlag der Originalausgabe ist Unexpected Games. Das Spiel ist für 1 bis 6 Personen ab 8 Jahren ausgelegt, eine Partie dauert rund 30 Minuten.

Dito! (BGG-Eintrag) ist auf BoardGameGeek unter dem internationalen Titel JinxO geführt; die deutsche Ausgabe erscheint bei Game Factory. Designer Martin Ang setzt auf Wort-Assoziation in einer Partyspiel-Konstellation für 4 bis 7 Personen ab 10 Jahren, Spieldauer 30 bis 45 Minuten. Punkte gibt es, wenn die eigene Antwort mit denen anderer Mitspielender übereinstimmt — Allein-Ideen bringen nichts.

Morty Sorty Magic Shop (BGG-Eintrag) erscheint bei Schmidt Spiele, designt von Markus Slawitscheck. In dem taktischen Sortier-und-Lege-Spiel sortieren 2 bis 4 Personen ab 8 Jahren Zutatengläser nach Farbe und Zahl auf ihrem Ladenregal. Eine Partie dauert rund 30 Minuten.

Empfehlungsliste Spiel des Jahres 2026

  • Hot Streak (BGG-Eintrag) — Wett- und Bluffspiel von Jon Perry (CMYK, im DACH-Raum vertrieben durch Strohmann Games). 2 bis 8 Personen ab 6 Jahren, 20 Minuten. Die Spielenden wetten auf Maskottchen-Rennen und steuern den Rennverlauf mit eigenen Karten mit.
  • Toy Battle (BGG-Eintrag) — Zwei-Personen-Mehrheitsspiel von Paolo Mori und Alessandro Zucchini (Repos Production, deutsche Ausgabe ADC Blackfire Entertainment). 15 Minuten, ab 8 Jahren. Ziel: das gegnerische Hauptquartier erreichen oder mehr Medaillen einsacken.
  • Wilmot's Warehouse (BGG-Eintrag) — Kooperatives Memory-Spiel von Ricky Haggett, Richard Hogg und David King, basierend auf dem gleichnamigen Videospiel. Verlag CMYK, im DACH-Raum durch Asmodee vertrieben. Für 2 bis 6 Personen ab 8 Jahren, 30 Minuten.
  • Toriki (BGG-Eintrag) — Vollständiger Titel Toriki: Eine Insel voller Abenteuer von Wojciech Grajkowski (Lucky Duck Games). Kooperatives App-Hybrid-Abenteuer für 1 bis 4 Personen ab 8 Jahren. Die durchgehende Kampagne läuft über mehrere Sitzungen und summiert sich auf rund 6 bis 8 Stunden.
  • Meister Makatsu (BGG-Eintrag) — Kartenspiel von Reiner Knizia, im DACH-Raum bei AMIGO erschienen. 2 bis 6 Personen ab 8 Jahren, 20 bis 30 Minuten. Wer mit perfektem Karten-Timing die Gunst des Ninja-Meisters gewinnt, holt den Sieg.
  • Take Time (BGG-Eintrag) — Kooperatives Puzzle-Kartenspiel von Alexi Piovesan und Julien Prothière (Libellud). Für 2 bis 4 Personen ab 10 Jahren, 30 Minuten. Aufgabe: zwölf Karten regelkonform um eine Uhr platzieren und so gemeinsam Tests bestehen.

Kennerspiel des Jahres 2026: Die Nominierten

Im anspruchsvolleren Kennerspiel-Segment treten an:

Boss Fighters QR (BGG-Eintrag) — Kooperatives Kampagnen-Kartenspiel von Michael Palm und Lukas Zach, erschienen bei Pegasus Spiele. Eine begleitende App steuert die Boss-Monster und reagiert per Scan-and-Play-Mechanik in Echtzeit auf gespielte Karten. Für 2 bis 4 Personen ab 10 Jahren, eine Partie dauert 40 bis 60 Minuten. Im Kern ein Deck-Building-Spiel, das den klassischen Kartenmechanismus mit digitaler Boss-KI verzahnt. Vom Komplexitätsniveau her liegt der Titel im oberen Familien- bis unteren Kennerbereich: Deck-Building-Vorerfahrung hilft, ist aber keine Voraussetzung.

Moon Colony Bloodbath (BGG-Eintrag) — Donald X. Vaccarino, Designer hinter Dominion, schickt 1 bis 5 Personen ab 14 Jahren für 45 bis 90 Minuten auf eine Mondkolonie. Es ist ein Engine-Builder mit Engine-Loser-Wendung: Während die Spielenden ihre Tableau-Engine aufbauen, sammeln sie laufend Pannen, Hungersnöte und Stromausfälle im gemeinsamen Deck. Die eigene Tableau-Engine kollabiert dabei nicht in sich selbst, sondern wird über das gemeinsame Karten-Deck durch externe Katastrophen sabotiert. Originalverlag Rio Grande Games, deutsche Ausgabe alea / Ravensburger AG.

Rebirth (BGG-Eintrag) — Vollständiger deutscher Titel Rebirth: Aufbruch in eine neue Zeit. Reiner Knizia kombiniert elegantes Plättchenlegen mit Mehrheitenkampf um schottische Burgen. Für 2 bis 4 Personen ab 10 Jahren, 45 bis 60 Minuten. Die deutsche Ausgabe erscheint bei Frosted Games.

Empfehlungsliste Kennerspiel des Jahres 2026

  • Grundstein von Metropolis (BGG-Eintrag) — City-Building mit Polyomino-Plättchen von Emerson Matsuuchi (Arcane Wonders, deutsche Ausgabe Kobold Spieleverlag). Für 2 bis 4 Personen ab 14 Jahren, 60 Minuten.
  • TAG Team (BGG-Eintrag) — Zwei-Personen-Auto-Battler von Gricha German und Corentin Lebrat (Scorpion Masqué, deutsche Ausgabe KOSMOS), inspiriert von Arcade-Prügelspielen. 15 Minuten, ab 10 Jahren. Karten werden in einer programmierten Reihenfolge gespielt, die Spielenden mischen sich vor jedem Duell ein neues Deck zusammen.
  • Frosted Blooms (BGG-Eintrag) — Plättchenlegespiel von Bruno Cathala und Ludovic Maublanc (Synapses Games). 1 bis 4 Personen ab 8 Jahren, 20 bis 40 Minuten. Thema: niederländische Tulpengärten. Welcher mechanische Twist die Empfehlung für Kennerspieler tragen soll, ergänzen wir, sobald die Verlagsdetails über den heutigen Verkündungs-Stand hinaus vorliegen.
  • Arten Garten — Zu Arten Garten liegt zum Redaktionsschluss kein BoardGameGeek-Eintrag vor; Designer, Verlag und Eckdaten reichen wir nach, sobald die offizielle Jury-Seite die Details bereitstellt.

Kinderspiel des Jahres 2026: Die Nominierten

Die drei nominierten Titel der Kinderspiel-Jury (separates Gremium der Jury Spiel des Jahres):

Buh Party (BGG-Eintrag) — In der BGG-Datenbank als Boo Party geführt, gestaltet von Florian Sirieix und Benoit Turpin, erschienen bei LOKI. Memory- und Deduktionsspiel mit Verkleidungsthema, 2 bis 6 Personen ab 5 Jahren, 10 bis 15 Minuten.

Die Insel der Mookies (BGG-Eintrag) — International Mooki Island. Designer Florian Sirieix, Originalverlag Scorpion Masqué; die deutsche Ausgabe erscheint bei KOSMOS. Sammelspiel mit Set-Collection-Mechanik für genau 2 Personen ab 4 Jahren, 10 Minuten pro Partie. Wurde 2026 bereits mit dem französischen As d'Or als bestes Kinderspiel ausgezeichnet.

Verflixt und Verzaubert (BGG-Eintrag) — Originaltitel Mimose & Sam et le Voleur de Fruits (Thomas Dagenais-Lespérance, deutsche Ausgabe bei Game Factory). Eins-gegen-Alle-Deduktionsspiel mit Würfeln, 2 bis 4 Personen ab 5 Jahren, 15 bis 20 Minuten. Eine Person spielt den Obstdieb, die anderen sammeln Hinweise.

Empfehlungsliste Kinderspiel des Jahres 2026

  • Paleolino (BGG-Eintrag) — Kooperatives Kinderspiel von Marco Teubner, erschienen bei Hans im Glück. 1 bis 4 Personen ab 5 Jahren, 15 Minuten. Spin-off zum 2021 als Kennerspiel des Jahres ausgezeichneten Paleo.
  • Kleiner Stinker — Zu Kleiner Stinker liegt zum Redaktionsschluss kein BoardGameGeek-Eintrag vor; Designer, Verlag und Eckdaten reichen wir nach.
  • Magische Spiegel — Auch Magische Spiegel ist auf BoardGameGeek noch nicht eingetragen; die Eckdaten ergänzen wir, sobald die Jury sie veröffentlicht.

Ausblick: Preisverleihung Spiel des Jahres 2026

Die Preisverleihung der Jury Spiel des Jahres findet traditionell im Sommer in Berlin statt — der offizielle Termin 2026 wird im Vorfeld separat von der Jury kommuniziert. Bis dahin haben Sie als Brettspielfans Zeit, sich durch das Feld zu spielen. Würfelreich wird die Hauptpreisanwärter in den kommenden Wochen in eigenen Beiträgen ausführlicher betrachten.

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Aufgelistet - Der Kommentar zu den Nominierungen für das SPIEL und KENNERSPIEL DES JAHRES

Früher gehörte es zur Tradition, dass in den Redaktionen einschlägiger Brettspielmagazine (vor allem der Fairplay) schon Wochen vor der Verkündung der neuen Listen die Federn angespitzt und die schönsten kritischen Formulierungen gesammelt wurden. In den folgenden Ergüssen war förmlich die diebische Freude zu spüren, die die Autoren beim Verfassen der Zeilen empfanden, während sie der Jury…

Quelle

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HARALD SCHRAPERS (Vorsitzender SPIEL DES JAHRES e. V.) im Interview - Die Arbeit der Jury des wichtigsten Spielepreises, interne Prozesse und soziale Verantwortung

Foto: Spiel des Jahres e. V.Harald Schrapers, Jahrgang 1964, veröffentlicht seit Anfang der 1990er Brettspielkritiken. Er war freier Mitarbeiter der Fairplay, hat für die Thüringer Allgemeine und Die Zeit geschrieben und ist in aktueller Position freier Mitarbeiter der Spielbox. Seit 1993 betreibt er die Website Games We Play.Seit 2017 ist er Mitglied des Vereins Spiel des Jahres e. V.

Quelle

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Nominiertenraten – Spiel des Jahres 2025

Bald ist es wieder soweit. Die Bekanntgabe der Empfehlungs- und Nominierungslisten wird am 20. Mai 2025 um 16:00 Uhr vom Spiel des Jahres e.V bekanntgegeben. Welche Spiele des Jahrgangs – also aus dem Zeitraum von Ende März bis Ende März – werden vom Verein empfohlen, nominiert und schließlich als Spiel des Jahres 2025, Kennerspiel des Jahres 2025 und Kinderspiel des Jahres 2025 ausgezeichnet?

Die Anzahl der Spiele auf den Empfehlungslisten und damit die Longlist variieren von Jahr zu Jahr und es können bis zu 9 Spiele draufstehen. Aus diesen Empfehlungslisten folgen die Shortlist, die nominierten Spiele in der jeweiligen Kategorie. Nominiert werden in jeder Kategorie jeweils 3 Spiele, woraus 1 Spiel die Auszeichnung bekommt. Die Preisverleihung und damit die Verkündung der Gewinner wird am 13. Juli um 18:00 Uhr stattfinden.

Ich finde die Listen immer sehr spannend und freue mich, wenn die Oscars der Brettspielbranche vergeben werden und den Menschen, die an diesen Spielen mitgewirkt haben, wie Verlagsmitarbeiter, Autoren, Illustratoren usw., eine Bühne gegeben wird. Die 21 Juroren (meine ich sind es) spielen und selektieren das ganze Jahr über, um diese Listen präsentieren zu können. Es ist bestimmt eine schöne, aber auch anstrengende Aufgabe, die sie da jedes Jahr aufs neue haben. 

In diesem Jahr möchte ich es mir nicht entgehen lassen, auch meine persönliche Liste der Spiele zu erstellen, die ich auf den offiziellen Nominierungslisten erwarte. Es handelt sich um Titel, von denen ich denke, dass sie nominiert werden – auch wenn ich bisher nicht alle selbst gespielt habe.

Da ich beim Kinderspiel nicht so die Expertise habe, werde ich mich nur den anderen beiden widmen.

 

Kommen wir zu meinen Tipps für die Nominierungsliste zum Kennerspiel des Jahres 2025.

Endeavor: Die Tiefsee von Frosted Games und Boardgamecircus 

Ein Tiefsee-Abenteuer, wo wir mit unseren U-Booten abtauchen, um die Meerestiefe zu erkunden. Durch die Sonar-Aktion wird der Ozean durchleuchtet und Tauchgänge geben uns zusätzliche Ressourcen und Boni. Der Meeresschutz und die Publikationen, die wir schreiben, kommen auch nicht zu kurz und geben uns zusätzliche Boni und Siegpunkte. Ein spannendes Eurogame, welches kompetetiv, kooperativ als auch Solo gespielt werden kann. Durch die verschiedenen Missionen, ist jede Partie anders und verliert nicht an Spielspaß.

SETI – Auf der Suche nach außerirdischem Leben von Heidelbär Games

SETI ist ein Spiel ganz nach meinem Geschmack. Es ist ein Eurogame, Kartengetrieben und mit kniffligen Entscheidungen, wobei das Timing eine wesentliche Rolle spielt. Gemeinsam versuchen wir Spuren von außerirdischem Leben zu finden, durch Scannen des Sonnensystems, durch Sonden, die zur Umlaufbahn der Planeten geschickt werden oder durch die Rover, die auf den Planeten landen. Die Karten sind vielseitig nutzbar und das macht das Spiel so interessant. Haben wir genug Spuren gefunden, kommen bis zu zwei Aliens zum Vorschein, die weitere Karten, ein Spielbrett und Regeln ins Spiel bringen. Die Tischpräsenz ist mit dem Sonnensystem atemberaubend. 

Slay the Spire – The Boardgame von nice Game

Das Brettspiel eines  bekannten Videospiels, das mit vielen Karten daherkommt. Es ist ein kooperatives Rogue-like Deckbuilding Spiel, wo wir versuchen, uns als Helden aufzuleveln und mit Monstern zu kämpfen. Das Markenzeichen eines Rogue-Like-Spiels ist es, dass wir während des Spiels sterben und dann wieder von vorne beginnen. Allerdings mit den bereits erlangten Karten und Fähigkeiten. 

Der rote Pöppel und damit das Spiel des Jahres ist in der Brettspielbranche eine begehrte Auszeichnung, die weltweit Ansehen erlangt hat. Hier meine Tipps für die Nominiertenliste.

The Gang von Kosmos

Ein kooperatives Pokerspiel, bei dem wir gemeinsam versuchen, durch das Nehmen von Chips aus der Tischmitte oder von Mitspieler:innen die Kartenhände aller Spielenden in eine Reihenfolge zu bringen – von der schwächsten bis zur stärksten Hand – gemäß der Texas-Hold’em-Variante. Jede:r erhält zwei Karten auf die Hand und fünf Karten liegen offen in der Mitte. Wir haben das Spiel zu sechst gespielt und konnten gar nicht mehr aufhören. Es hat so einen Spaß gemacht. Auch erfahrene Pokerspieler:innen werden das Spiel lieben.

Bombbusters von Pegasus Spiele

In diesem kooperativen Deduktionsspiel geht es darum, die richtigen Kabel, in dem Fall Plättchen, die jede mitspielende Person verdeckt vor sich hat, zu erraten. Durch Deduzieren und mittels Hinweise kommen wir dem Ziel immer näher, und zwar nicht zu explodieren. Die Kabel haben eine Zahl und die geht es zu erraten. Das Spiel hat insgesamt 66 Missionen. Leider konnte ich es noch nicht spielen, wird aber von den Buchmachern als starken Titel für dieses Jahr gehandelt.

Faraway von Kosmos

Ein kleines Kartenspiel, das für Aufsehen gesorgt hat, weil es einen besonderen Kniff hat. Das Spielprinzip ist einfach. Karte aus der Tischmitte auswählen, eine Karte verdeckt vor sich auslegen, gemeinsam umdrehen. Das war schon alles, was man macht. Am Ende einer Partie hat man 9 Karten in einer Reihe ausgelegt. Diese werden dann in umgekehrter Reihenfolge aufgedeckt und gewertet. Die Karten können auch Bedingungen haben, die man erfüllen muss, um Punkte zu generieren. Hier geht es gut vorauszuplanen, welche Karte man platziert, um am Ende die Punkte zu ergattern. Das Spiel hat mich schon einige Male zum Verzweifeln gebracht.

Im Bereich Kennerspiel des Jahres 2025 denke ich, dass Endeavour: Die Tiefsee sehr gute Chancen hat die Auszeichnung zu gewinnen. Ich hoffe aber, dass SETI: Auf der Suche nach außerirdischem Leben das Rennen machen wird, denn das hat mich persönlich mehr überzeugt, auch wenn ich es als zu herausfordernd für diesen Titel sehe. Es bleibt spannend!

Zum Spiel des Jahres 2025 sehe ich Faraway um Haaresbreite vor Bombbusters und somit zum Gewinner der diesjährigen Spiele.

Der Beitrag Nominiertenraten – Spiel des Jahres 2025 erschien zuerst auf BOARD GAME GREEK.

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