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Lese-Ansicht

28. Beeple Award: Der Herr der Ringe – Das Schicksal der Gemeinschaft

Der Herr der Ringe – Das Schicksal der Gemeinschaft von Matt Leacock erhält als 28. Spiel den Beeple Award

Der Herr der Ringe – kaum ein literarischer Stoff wurde in Film, Funk und Fernsehen sowie in der Brettspielwelt so oft adaptiert wie dieser. Viele Projekte waren von Erfolg gekrönt, aber selten gelang es, die epische Geschichte so nachzuerzählen, dass dabei mit jeder Partie ganz eigene Abenteuer entstehen.

Mit seiner Interpretation von Der Herr der Ringe zog Matt Leacock die Mitglieder des Beeple-Netzwerkes vollends in seinen Bann. Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn: Ein Spiel, sie zu begeistern, sie alle zu fesseln, durchs Abenteuer zu führen und an den Spieltisch zu binden.

Der Herr der Ringe – Das Schicksal der Gemeinschaft
erdacht von Matt Leakock mit Illustrationen von Jared Blando und Cory Godbey
Verlag: Z-Man Games, Asmodee
Personenzahl: 1 bis 5 – Alter: ab 14 Jahren

Begründung

Es gibt Spielsysteme, die man ohne Zögern als moderne Klassiker bezeichnet. Pandemic ist ein solches Meisterwerk. Matt Leacock hat den kooperativen Mechanismus über Jahre hinweg verfeinert und nebenbei das Legacy-Genre komplett neu belebt. Seine Spiele sind dramatische Erzählungen, die bis zur letzten Aktion fesseln.

In Der Herr der Ringe: Das Schicksal der Gemeinschaft wagt er sich an eine Geschichte, die schon oft erzählt wurde – aber selten so gut wie hier.

Die aus dem Original bekannten Kartenmechanismen bilden die Eckpfeiler der Erzählung: voranmarschierende Truppen, scheinbar unbezwingbare Aufgaben und mittendrin der Ring, der zum Schicksalsberg getragen werden muss. Während auf der Karte die fummeligen Truppen und die Gegnerfiguren unter dem Auge des Würfelturmes verschoben werden, wächst die Spannung unaufhaltsam. Wird die Gemeinschaft es schaffen oder obsiegt das Böse?

Was zunächst klingt wie ein weiteres Pandemic, ist so viel mehr: Eine liebevolle Hommage an das Werk von J.R.R. Tolkien, erschaffen von jemandem, der dieses Universum tief im Herzen trägt. Das Thema trieft aus jeder Pore der Spielschachtel. Jede Karte liefert Trivia aus Mittelerde, jede Aufgabe bildet die Geschichte originalgetreu ab. Und doch erzählen sie die Geschichte in jeder Partie auf ihre Art neu, ohne jemals an Reiz zu verlieren.

Der Herr der Ringe: Das Schicksal der Gemeinschaft ist Pandemic in Perfektion. Matt Leacock hat sich selbst übertroffen und Jared Blando sowie Cory Godbey haben das Geschehen herausragend illustriert. Höchste Zeit, dieses Meisterwerk mit dem Beeple-Award auszuzeichnen.

Herzlichen Glückwunsch zum 28. Beeple Award.

 

Informationen zum Spiel im Beeple-Netzwerk


Beeple

Beeple (Blog + Meeple) ist ein Zusammenschluss von Blogs, deren inhaltlicher Schwerpunkt auf dem Thema Brettspiel liegt. Dabei betont Beeple die Individualität und Vielfalt eines jeden einzelnen Blogs. Über eine intensive Zusammenarbeit und gemeinsame Aktionen möchten wir unsere Inhalte stets verbessern. Zugleich sieht sich Beeple als zentrale Anlaufstelle für interessierte Personen im Bereich der Brettspiele und möchte Neulingen im Onlinejournalismus Hilfestellungen geben. Mit diesem Ansatz soll ein weiterer Beitrag zur Festigung der Bedeutung des Brettspiels in der Gesellschaft geleistet werden.

Was ist der Beeple Award?

Neben dem Spiel des Jahres und dem Deutschen Spiele Preis schließt der Beeple Award nun eine Lücke. Der Netzwerk-Zusammenschluss Beeple orientiert sich dabei an den Bedürfnissen der Community und der Verlage gleichermaßen.
Ein Kritiker-Preis für die Szene. Gerade Vielspieler:innen und Pressesprecher der verschiedenen Verlage bemängelten in der Vergangenheit immer wieder, dass es keinen “aussagekräftigen”  und breit gestreuten Award von Bloggern für die Brettspielszene gibt. Der Zusammenschluss der Brettspiel-Blogger schließt nachhaltig diese Lücke und sorgt dafür, dass die Auszeichnung Beeple Award für bekennende Brettspieler und solche, die es werden möchten, eins signalisiert: Kauf mich und halte mich in deinem Brettspiel-Regal.  

www.beeple.de

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Citadels Duel: Asmodee bringt deutsche Ausgabe zur SPIEL Essen 2026

Citadels Duel: Asmodee bringt deutsche Ausgabe zur SPIEL Essen 2026

Asmodee Deutschland hat einen Termin für die deutsche Ausgabe von Citadels Duel genannt: Das Spiel erscheint laut Verlag im Oktober 2026, passend zur SPIEL Essen 2026. Die englische Ausgabe von Z-Man Games ist bereits für den 23. Oktober angesetzt. Der Händler brettspieleck.de nennt bereits den 15. Oktober als konkretes Lieferdatum.

Zwei-Spieler-Duell statt Vierer-Tafelrunde

Citadels Duel überträgt Bruno Faiduttis Städtebau-Klassiker Citadels in eine reine Zweipersonen-Fassung. Design stammt laut BGG nicht von Faidutti selbst, sondern von Guillaume Montiage und Manuel Rozoy. Laut Faiduttis eigenem Blog war der Autor selbst nicht an der Entwicklung beteiligt, testete aber regelmäßig mit, da Rozoy in seiner Nähe lebt.

Faidutti selbst beschreibt sich als erleichtert, dass nicht ausgerechnet Cathala, der Designer von 7 Wonders Duel und Splendor Duel, mit der Citadels-Duel-Idee auf ihn zukam. Laut Faidutti wollten die französischen Designer Montiage und Rozoy die „Gemeinheit“ des Originals erhalten, während die amerikanischen Entwickler bei Z-Man lieber vereinfachen wollten.

Gespielt wird mit Handkartenmanagement, Plättchenauslage und Bluff: Beide Planerinnen und Planer werben um ikonische Rollen wie die Queen, den Assassin oder den Warlord. Der Rollenpool umfasst laut Fachpresse-Rezensionen neun Charaktere, von denen durch den Draftmechanismus jeweils sechs pro Runde im Spiel bleiben. Jede Figur, die sich eine Seite sichert, kann laut BGG-Beschreibung grundsätzlich auch von der Gegenseite übernommen werden. Wer zu zögerlich plant, verschenkt damit einen möglichen Vorteil.

Wer am Ende das meiste Gold besitzt, gewinnt. Die Partie dauert laut BGG 30 Minuten bei einer Komplexität von 2,0 von 5. Auf BGG gilt das als sehr leicht zugänglich, am unteren Ende der Skala.

Preis und Altersfreigabe im Vergleich

Bei der Altersfreigabe gibt es einen Unterschied: Asmodee Deutschland nennt für die deutsche Ausgabe „ab 10 Jahren“, BGG und die englischsprachige Ankündigung von Z-Man Games „ab 14 Jahren“. Wer sich an der strengeren Einstufung orientieren möchte, nimmt bei einem bluff- und verhandlungsbetonten Spiel wie diesem eher den höheren Wert. Die deutsche Ausgabe soll laut Händlerangaben rund 27 Euro kosten. Die US-Fassung ist mit 29,99 US-Dollar gelistet.

Auf BoardGameGeek steht Citadels Duel bereits auf rund 450 Wunschlisten, ein Hinweis auf Interesse aus der bestehenden Citadels-Fanbase. Das Spiel ist laut BGG exklusiv für 2 Spielende ausgelegt, anders als das Original mit bis zu acht Mitspielenden. Citadels Duel eignet sich damit eher für ein Eltern-Kind-Duell oder einen Zweier-Spielabend als für die große Familienrunde am Tisch. Wie groß der Rollenpool über mehrere Partien hinweg variiert, lässt sich aus den vorliegenden Quellen nicht entnehmen.

Wer vorab testen will, findet Citadels Duel schon jetzt auf Board Game Arena. Wir haben die Plattform-Neuheit in dieser Woche bereits in unserer BGA-Neuheitenschau vorgestellt.

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Neu auf Board Game Arena: Citadels Duel & Oracle of Delphi

Neu auf Board Game Arena: Citadels Duel & Oracle of Delphi

Board Game Arena hat in den vergangenen sieben Tagen drei neue Titel aufgenommen: die Zwei-Spieler-Neuauflage Citadels Duel, Stefan Felds Mythologie-Klassiker The Oracle of Delphi und das kompakte Duell Good Fortune. Die Spannweite reicht vom Premium-exklusiven Bluff-Duell über ein ausgewachsenes Abenteuer unter griechischen Göttern bis zum kurzen, kostenlosen Plättchenspiel.

Neu auf Board Game Arena: Citadels Duel & Oracle of Delphi

Citadels Duel

Citadels Duel ist die eigenständige Zwei-Spieler-Neuauflage von Bruno Faiduttis Klassiker Citadels, designt von Guillaume Montiage und Manuel Rozoy. Premium: „Für diesen Titel wird ein Premium-Abo benötigt.“

Zwei Stadtplaner kämpfen um die Kontrolle über eine Stadt: Gebäude bauen, Charaktere wie Königin, Assassine und Kriegsherr einsetzen, wer am Ende das meiste Gold hat, gewinnt. BGG nennt 30 Minuten Spielzeit bei einer Komplexität von 2,0 von 5, ab 14 Jahren. Verlag ist laut BGG unter anderem Asmodee und Z-Man Games. Die BGG-Wertung liegt bei 6,57 aus 148 Stimmen, Gesamtrang 11.922 (Stand: 13.10.2026).

Neu auf Board Game Arena: Citadels Duel & Oracle of Delphi

The Oracle of Delphi

The Oracle of Delphi schickt 2 bis 4 Spielende auf eine Odyssee durch die Ägäis auf der Suche nach dem Rat des Orakels von Delphi. Das Spiel lässt sich ohne Abo spielen. Design stammt von Stefan Feld, Verlag ist laut BGG unter anderem Hall Games und Pegasus Spiele.

Jede Runde bestimmen drei farbige Orakel-Würfel, welche von Zeus' zwölf Aufgaben möglich sind, von Statuen über Tempelopfer bis zum Kampf gegen Monster. BGG nennt 70 bis 100 Minuten Spielzeit bei einer Komplexität von 3,0 von 5, ab 12 Jahren. Mit 7,30 aus 5638 Stimmen und Gesamtrang 831 (Stand: 13.10.2026) ist es das mit Abstand am höchsten bewertete der drei neuen Titel.

Neu auf Board Game Arena: Citadels Duel & Oracle of Delphi

Good Fortune

Good Fortune ist ein kompaktes Plättchen-Duell für genau 2 Spielende: Beide Seiten legen abwechselnd Teile an die Tischmitte an, um eigene Symbolketten zu vervollständigen und Glückssymbole zu sammeln. Kostenlos: „Das Spiel lässt sich ohne Abo spielen.“ Design stammt von Jean-Louis Roubira, Illustration von Pauline Détraz, Verlag ist Daïmon Play.

BGG nennt 15 bis 30 Minuten Spielzeit bei einer Komplexität von 1,75 von 5, ab 8 Jahren. Mit 6,65 aus 108 Stimmen und Gesamtrang 13.849 (Stand: 13.10.2026) ist es das jüngste und am wenigsten etablierte der drei neuen Titel.

Korrektur vom 13.10.2026: Die BGG-Wertung zu Citadels Duel war bei Veröffentlichung mit 6,61 aus 140 Stimmen angegeben, ohne Datumsangabe. Der Wert hatte sich bereits merklich verändert; jetzt aktualisiert auf 6,57 aus 148 Stimmen, Gesamtrang 11.922. Alle drei BGG-Wertungsangaben im Artikel tragen jetzt einen Stand-Vermerk.

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Empfehlung: Der Herr der Ringe – Das Schicksal der Gemeinschaft

HdR-Das-Schicksal-der-Gemeinschaft - Box

HdR-Das-Schicksal-der-Gemeinschaft - BoxDer Herr der Ringe – Das Schicksal der Gemeinschaft von Matt Leacock – erschienen bei Z‑Man Games Natürlich wäre es möglich, sich intensiv mit der Spielmechanik von DER HERR DER RINGE – DAS SCHICKSAL DER GEMEINSCHAFT zu befassen. Aufzuzeigen, wie Matt Leacock das Pandemic-System weiterentwickelt hat. Würdigen, wie sehr der besondere Geist der literarischen Vorlage […]

Der Beitrag Empfehlung: Der Herr der Ringe – Das Schicksal der Gemeinschaft erschien zuerst auf fjelfras.de.

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The Lord of the Rings: Fate of the Fellowship v1

… and I like less than half of you half as well as you deserve.

Keep it secret! Keep it safe! The Lord of the Rings: Fate of the Fellowship rules & reference!

The Pandemic system has spawned quite a few games now, and while I’m not a big fan of co-operative games, I hoped that The Lord of the Rings: Fate of the Fellowship would be different enough to offer a new and, for me, better, experience. And all the elements are here to make a more compelling game – it just seems that co-ops still aren’t for me.

The Lord of the Rings: Fate of the Fellowship boils the books down to a series of objectives you must complete before the final push to drop the Ring into the Crack of Doom. These can be mixed and matched to create scenarios that concentrate on various parts of the tale – for example, the taking of Isengard and the battles in Rohan – or you can just choose a random set of them. Each player controls two characters and must complete 4 actions with one, and 1 action with the other, on each of their turns. Your hand of region cards has icons on them that allow you to pay for some of those actions or get dice re-rolls. At the end of each player’s turn, a number of shadow cards are drawn according to the threat level, and these cards dictate the movement of troops along battle lines on the board as they head inexorably towards the strongholds of the good guys, or move the Eye of Sauron and the Nazgûl around the map. Occasionally, Skies Darken cards will pop up that, among other things, instruct you to shuffle the shadow card discards and put them back on top of the deck, in true Pandemic fashion.

I appreciate that this game is an interesting and very thematic evolution of the Pandemic system, but unfortunately I find the constant maintenance required by that system – moving the troops around the map in little conga lines, shuffling the cards back on top of the deck – pulls me out of the game’s theme. I sometimes found myself in situations where I had nothing I could do with my characters (probably my poor playing, but still…) Crucially, I simply can’t seem to get excited about winning or losing against a game system rather than real-life opponents. And finally, while the included dice tower is a solid, attractive bit of gimmickry, I found the game’s graphic design lacking a unified direction and a little bit amateurish. So in the end, while I can definitely see why this game has been reviewed so well and why so many people will love it, after a couple of plays, I realised it just wasn’t for me and I decided to sell it on to someone who would enjoy it more.

For more detail, check out my video review! And of course, you can find this summary in my amazing rules app, Tabletop Codex.

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