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Brettspiel WM 2026 – Der Gewinner steht fest!

Von: Peer
20. Juli 2026 um 21:53

Brettspiel WM 2026 – Der Gewinner steht fest!Vom Viertelfinale bis zum Finale der Brettspiel WM 2026 gab es spannende Duelle und nun steht fest, welche Nation Brettspiel-Weltmeister geworden ist. Wie das Finale lief und wer sich am Ende den Titel geholt hat, erfahrt ihr im Folgenden. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben. Brettspiel WM 2026 – Der Gewinner steht fest! Im […]

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Board Game Arena Neuheiten vom 13. bis 19. Juli 2026

20. Juli 2026 um 14:04
Board Game Arena Neuheiten vom 13. bis 19. Juli 2026

Die Board Game Arena Neuheiten vom 13. bis 19. Juli 2026 setzen vollständig auf Karten. FlipToons baut ein Deck rund um eine Zeichentrickbesetzung auf, YRO verbindet Handmanagement mit einem 3-mal-3-Raster und Jackpot: Set the Reel macht aus einer Kartenhand einen planbaren Spielautomaten. Hier findest du die wichtigsten Unterschiede bei Mechanik, Besetzung und Spieldauer.

FlipToons: Deckbau mit wechselnder Besetzung

FlipToons ist neu auf Board Game Arena. Für diesen Titel wird ein Premium-Abo benötigt. Du stellst ein Deck aus Zeichentrickfiguren zusammen und deckst pro Runde sechs Karten in einem 3-mal-2-Raster auf. Die Effekte der Figuren greifen ineinander und erzeugen Ruhm, den du für neue Karten oder das Entfernen unpassender Karten ausgibst.

Das Rennziel liegt bei mindestens 30 Ruhm in einer Auslage, danach folgt eine letzte Wertung. Der schnelle Ablauf ist damit mehr als bloßes Aufdecken: Marktentscheidungen, Deckausdünnung und die Positionen im Raster bestimmen, wie zuverlässig deine Besetzung punktet.

FlipToons stammt von Jordy Adan und Renato Simões und erschien bei Thunderworks Games. Es ist für 1 bis 4 Personen ab 10 Jahren ausgelegt. BoardGameGeek nennt 15 bis 30 Minuten Spieldauer, während BGA im Durchschnitt rund 11 Minuten misst. Die BGG-Wertung lag beim Abruf am 20. Juli 2026 bei 7,31 aus 3.039 Bewertungen.

YRO: Gildenaufbau im Kartenraster

YRO ist die zweite Neuerscheinung der Woche. Das Spiel lässt sich ohne Abo spielen. Du rekrutierst Mitglieder für deine Gilde und ordnest sie in einem 3-mal-3-Raster an. Gemeinsamkeiten bei Fraktion oder Beruf lösen Boni aus, während Kampfwerte sowie Magie- und Technologiepunkte weitere Fähigkeiten erschließen.

BGG führt Handmanagement, Set Collection und Push Your Luck als zentrale Mechaniken. Damit verlangt YRO vor allem, Karten nicht nur nach ihrem Einzelwert zu wählen, sondern ihre Position und ihre Verbindung zu bereits ausliegenden Figuren mitzudenken.

Masato Uesugi hat YRO entworfen, als Hauptverlag nennt BGA Studio Supernova. Das Kartenspiel eignet sich für 1 bis 5 Personen ab 10 Jahren und dauert laut BGG 20 bis 30 Minuten. BGA weist für die digitale Umsetzung derzeit eine durchschnittliche Dauer von rund 6 Minuten aus. Die BGG-Wertung lag beim Abruf am 20. Juli 2026 bei 7,36 aus 1.043 Bewertungen.

Jackpot: Set the Reel mit planbarer Kartenfolge

Jackpot: Set the Reel ergänzt das Trio. Für diesen Titel wird ein Premium-Abo benötigt. Du legst Karten aus deiner Hand zu einem Spielautomatenraster und punktest für passende Symbole. Der entscheidende Kniff: Die Karten werden nicht gemischt, sodass du ihre Reihenfolge durch Tauschen, Aufwerten und Neuordnen gezielt vorbereitest.

Alle spielen gleichzeitig. Nach dem Auslegen gibst du eine Karte weiter, nimmst eine neue an und sammelst Münzen aus einer Spalte. BGG ordnet das Spiel unter anderem Handmanagement, Musterbildung und Deckbau zu. Ein Solomodus ist ebenfalls vorhanden.

Jackpot: Set the Reel wurde von Kristian Karlberg und Kenny Zetterberg für Dranda Games entwickelt. Es ist für 1 bis 4 Personen ab 12 Jahren vorgesehen. BGG nennt 30 bis 60 Minuten, BGA misst bei den bislang gespielten Onlinepartien im Durchschnitt rund 25 Minuten. Die noch junge BGG-Wertung lag beim Abruf am 20. Juli 2026 bei 6,34 aus 112 Bewertungen und ist deshalb nur eine frühe Momentaufnahme.

BRETTSPIELBOX Brettspiel News 30/2026:

20. Juli 2026 um 08:48

In den BRETTSPIELBOX News 30/2026 findet ihr die folgenden Nachrichten: Hier sind die Brettspiel News. Guten Start in die Woche. Folgende Neuheiten sind auf dem Weg bzw. angekündigt: Abaku von Albi erinnert ein wenig an Scrabble. Allerdings werden hier Zahlenreihen in das Spiel eingebracht. Emerland aus der Everdell Welt erscheint auch bei Pegasus im Herbst. […]

Brettspiel Crowdfunding News 29/26

Von: Nina
19. Juli 2026 um 10:10

Angekündigt: Neu: Updates: ANGEKÜNDIGT In der kommenden Woche im Crowdfunding: Es sind einige Projekte angekündigt. Hier der Überblick über die kommende Woche und den verschiedenen Plattformen und die „wichtigsten“ Projekte: Girasoles (=Sonnenblumen) Girasoles von Colorido Juegos ist ein Legespiel, in dem wir ein eigenes Sonnenblumenfeld gestalten. Dafür nehmen wir Plättchen aus einer gemeinsamen Auslage und […]

SPIEL 2026 Neuheiten-Tracker – Die Top 50 heißesten Brettspiele!

Von: Peer
18. Juli 2026 um 23:00

SPIEL 2026 Neuheiten-Tracker - Die Top 50 heißesten Brettspiele!Die Messe SPIEL ist Essen ist auch 2026 wieder das Mekka der Brettspiel-Community und die Vorfreude auf die vielen Spiele-Neuheiten ist groß. Auf dieser Seite findet ihr den SPIEL 2026 Neuheiten-Tracker mit den heißesten Neuheiten der Messe. Ich bin sehr auf eure Meinung gespannt und voted für eure Messe-Highlights. SPIEL 2026 Neuheiten-Tracker Die Vorfreunde auf […]

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Video – Brettspiel News vom 18. Juli 2026

18. Juli 2026 um 19:25

Hier sind die Brettspiel News. Ich habe ein paar Infos in den verschiedenen Clustern zusammengetragen.  Heute wieder einiges dabei für jeden.  VIDEO Inhalt ■ in eigener Sache■ News (Spiel des Jahres 2026, Tripple Reiner Knizia, Skellig Games Videokanal, Brett und Buddle Cafe, Digital neu)■ Veranstaltungen (Krönchen Con 2026, Pegasus Sommerfest, Spiel des Jahres Jobs)■ Crowdfunding […]

Wir waren nie weg: Das hat sich verändert! Kanalupdate

17. Juli 2026 um 10:16

Wir sind zurück! In diesem Video geben wir euch ein lang ersehntes Kanalupdate. Was ist in der letzten Zeit bei den Hausis passiert und wie geht es jetzt mit Brettspielen und Musik weiter? Wir nehmen euch mit hinter die Kulissen und verraten, welche spannenden Projekte und Videos euch in Zukunft erwarten.

Schön, dass ihr wieder dabei seid – wir haben euch vermisst!

Essen, Sommer 2026

Video auf Youtube: https://youtu.be/SbaBuVa4Zrg

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Kingdom Come: Deliverance Brettspiel - deutsche Erstauflage

16. Juli 2026 um 14:50
Update vom 16. Juli 2026: Die deutsche Erstauflage von Kingdom Come: Deliverance - Das Brettspiel soll wegen der hohen Nachfrage ausschließlich im Onlineshop von HeidelBÄR Games erhältlich sein. Erst die zweite Auflage ist für den regulären Handel vorgesehen. Der endgültige UVP dieser Handelsauflage steht laut HeidelBÄR noch nicht fest, aktuell gelistete Preise und Angebote können sich deshalb ändern. Wichtig: Das Vorbestellende am 16. August 2026 gilt nur für die englische Ausgabe bei CGE. HeidelBÄR nimmt keine Vorbestellungen für die englische Fassung mehr an.
Kingdom Come: Deliverance Brettspiel - deutsche Erstauflage

Das Videospiel-Böhmen kommt auf den Spieltisch: Czech Games Edition (CGE) hat am 1. Juli 2026 Kingdom Come: Deliverance - Das Brettspiel angekündigt, eine Adaption des Rollenspiels von Warhorse Studios. Für die deutsche Ausgabe ist HeidelBÄR Games verantwortlich. Nach aktueller Auskunft des deutschen Verlags wird die deutsche Erstauflage exklusiv im HeidelBÄR-Onlineshop angeboten, der Nachdruck soll anschließend in den regulären Handel kommen.

Wer die englische Ausgabe direkt bei CGE vorbestellen möchte, hat dafür laut CGE bis zum 16. August 2026 Zeit, sofern die verfügbare Menge nicht vorher ausgeschöpft ist. Dieses Datum gilt nicht pauschal für HeidelBÄR oder die deutsche Ausgabe.

Bemerkenswert ist das Autorengespann: Tomáš Holek und Vlaada Chvátil arbeiten erstmals gemeinsam an einem Titel. Chvátil ist unter anderem für Codenames, Through the Ages und Mage Knight bekannt. Holek veröffentlichte 2024 SETI. Das macht die Zusammenarbeit für erfahrene Spielende interessant, erlaubt aber keine belastbare Vorhersage über die konkrete Mechanik oder Spieltiefe von Kingdom Come: Deliverance. Die Namen wecken Erwartungen, ersetzen aber weder veröffentlichte Detailregeln noch Spielerfahrung.

Worum es im Spiel geht

Sie beginnen als einfache Person im Böhmen des Jahres 1403. Über fünf Spieltage entwickeln Sie Ihren Charakter, sammeln Ausrüstung, knüpfen Beziehungen und verfolgen Geschichten mit unterschiedlichen Ausgängen. Nach dem fünften Tag gewinnt, wer mit Quests, Handlungsfortschritt, Ausrüstung und Kontakten die meisten Punkte gesammelt hat.

Mechanisch verbindet das Spiel Deckbuilding und Handkartenmanagement mit Quests und Bewegung auf einem illustrierten Spielplan. Erfahrungspunkte schalten neue Fertigkeitskarten für das eigene Deck frei. Die Karten lassen sich für verschiedene Aktionen wie Jagen, Stehlen, Kämpfen oder Kräutersammeln einsetzen. Sie dienen außerdem für Fertigkeitstests oder können für unmittelbare Boni abgelegt werden. Der belegbare Entscheidungsdruck liegt damit zunächst in der Mehrfachnutzung der Hand: Eine Karte, die jetzt einen Bonus bringt, steht nicht zugleich für eine Aktion oder einen späteren Test bereit. Außerdem müssen Sie innerhalb von fünf Spieltagen abwägen, welche Quests, Fertigkeiten, Ausrüstung und Beziehungen genug Punkte oder Fortschritt versprechen. Wie knapp Karten, Wege und Zeit tatsächlich werden und ob weitere Engpässe diese Entscheidungen verschärfen, erklären die veröffentlichten Texte bisher nicht. Eine belastbare Aussage zur Spieltiefe lässt sich daraus noch nicht ableiten.

Das Spiel ist kompetitiv, vermeidet laut CGE aber direkte Kämpfe zwischen den Spielenden. Begegnungen am selben Ort können sogar bei schwierigen Tests helfen. Die acht wählbaren Figuren wurden eigens für das Brettspiel geschaffen. CGE beschreibt bislang weder unterschiedliche Startfähigkeiten noch asymmetrische Charakterdecks oder eigene Regeln. Damit bleibt ein für den Kauf relevantes Signal offen: Ob die Figuren verschiedene Spielweisen tragen oder vor allem thematische Identität bieten, ist anhand der veröffentlichten Informationen nicht zu beurteilen.

Kingdom Come: Deliverance ist für eine bis vier Personen ausgelegt. CGE bezeichnet den Solo-Modus als vollständig unterstützt, erklärt öffentlich bislang aber nicht, ob dafür ein Automa, veränderte Ziele oder andere Sonderregeln eingesetzt werden.

Eckdaten im Überblick

MerkmalAngabe
TitelKingdom Come: Deliverance - Das Brettspiel
AutorenTomáš Holek und Vlaada Chvátil
VerlagCzech Games Edition, deutsche Ausgabe bei HeidelBÄR Games
LizenzWarhorse Studios
SettingBöhmen im Jahr 1403
Spielerzahl1 bis 4
Alterab 14 Jahren
Spielzeitrund 90 Minuten pro Person
MechanikDeckbuilding, Handkartenmanagement, kartenbasierte Fertigkeitstests, Quests, Flächenbewegung
PreisEnglische Ausgabe bei CGE: 149,99 Euro; UVP der deutschen Handelsauflage noch offen
Deutsche AusgabeErstauflage exklusiv im HeidelBÄR-Onlineshop; zweite Auflage für den regulären Handel vorgesehen
VorbestellungCGE: bis 16. August 2026, solange verfügbar; dieses Datum gilt nicht für HeidelBÄR
VeröffentlichungEnglische Erstauflage rund um die SPIEL Essen 2026; deutsche Ausgabe laut HeidelBÄR im Frühjahr 2027

Ein Wort zur Spielzeit: CGE nennt rund 90 Minuten pro Person. Bei vier Personen wären damit ungefähr sechs Stunden einzuplanen. Diese Angabe gilt durchgehend für Tabelle und Text.

Umfang und Ausstattung

CGE nennt mehr als 700 Karten, einen illustrierten Spielplan der Region um Sázava, zehn Handlungsstränge einschließlich eines Einführungsszenarios, doppellagige Spielertableaus und mehr als 200 Holzverbundmarker. Hinzu kommen mehr als 180 Ressourcenmarker, Pferdeplättchen, weitere Tafeln und Plättchen sowie eine Sortierlösung. Da sich das Spiel noch in Entwicklung befindet, weist CGE darauf hin, dass sich die Komponenten ändern können.

Metallmünzen und Kartenhüllen werden als kostenpflichtige Ergänzungen angeboten. Wer sich vorab einen Eindruck vom Ablauf verschaffen möchte, findet bei CGE außerdem eine englischsprachige aufgezeichnete Spielrunde.

Vorbestellung statt Crowdfunding

Kingdom Come: Deliverance wird nicht über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert. CGE verkauft die englische Ausgabe über eine Vorbestellaktion und erklärt, dass das Spiel unabhängig von der Zahl der Vorbestellungen erscheint. Stretch-Goals gibt es daher nicht, weder mechanische Zusatzinhalte noch durch Etappenziele freigeschaltete Komponenten-Aufwertungen.

Für deutschsprachige Interessierte ist die Vertriebsform entscheidend: HeidelBÄR will die deutsche Erstauflage wegen der hohen Nachfrage exklusiv im eigenen Onlineshop anbieten. Erst die zweite Auflage soll regulär in den Handel gelangen. Deren UVP ist noch offen. Wer derzeit Preise bei Händlern findet, sollte sie deshalb nicht als endgültige Preisangabe verstehen.

Die englische Ausgabe lässt sich bei HeidelBÄR nicht mehr vorbestellen. Das von CGE genannte Ende am 16. August 2026 betrifft ausschließlich die Vorbestellung bei CGE und kann bei erschöpfter Menge früher unterbrochen werden.

Einordnung für den deutschsprachigen Raum

CGE plant die Auslieferung seiner englischen EU-Erstauflage rund um die SPIEL Essen 2026. Für die deutsche Ausgabe nennt HeidelBÄR weiterhin das Frühjahr 2027. Wer auf Deutsch spielen möchte, muss deshalb länger warten und für die Erstauflage den HeidelBÄR-Onlineshop im Blick behalten. Wer die englische Ausgabe bevorzugt, muss direkt bei CGE oder im offiziellen Kingdom-Come-Shop prüfen, ob noch Exemplare verfügbar sind.

Ob die Adaption den Erwartungen an die Videospielvorlage und das bekannte Autorenduo gerecht wird, lässt sich erst nach einer Partie beurteilen. Die veröffentlichten Informationen zeigen ein großes, kartengetriebenes Abenteuerspiel, bei dem die Entwicklung des eigenen Charakters wichtiger ist als direkte Konfrontation. Wie tief die Entscheidungen reichen und ob die Figuren eigene mechanische Profile besitzen, bleibt bis zu detaillierteren Regeln oder belastbaren Partien offen.

Flossenschlag Haie & Riffe: die Erweiterung

16. Juli 2026 um 14:46
Flossenschlag Haie & Riffe: die Erweiterung

Informationsstand: 16. Juli 2026

Die Erweiterung Flossenschlag: Haie & Riffe ergänzt das Grundspiel um Korallenriffe, Rifffische und neue Hai-Fähigkeiten. Sie soll in deutscher Sprache im vierten Quartal 2026 erscheinen und verändert vor allem, welche Voraussetzungen beim Aufbau der drei Tauchstellen wichtig werden.

Eckdaten zu Flossenschlag: Haie & Riffe

MerkmalAngabe
TypErweiterung, Grundspiel erforderlich
Spielende1 bis 5
Spielzeit45 bis 60 Minuten
Alterab 10 Jahren
AutorMichael O’Connell
Deutscher VerlagFeuerland Spiele
Deutsche VeröffentlichungQ4 2026, laut Druckkalender November 2026
Neue Karten75 Fischkarten plus 5 Startfischkarten
Solo-Modusangepasste Regeln und Ersatzkarten für Nautoma, den automatisierten Solo-Gegner

Feuerland gibt die Spielzeit mit 45 bis 60 Minuten an. Belastbare Erfahrungen aus Familienrunden liegen uns noch nicht vor. Wie lange eine Partie tatsächlich dauert, dürfte von der Besetzung und der Regelsicherheit am Tisch abhängen.

Korallen werden zur neuen Voraussetzung

Im Grundspiel setzen Sie Fische in drei Tauchstellen ein und tauchen durch die dort aufgebauten Kartenreihen. Die Erweiterung legt auf jede Tauchstelle eine Korallenriff-Auflage. Damit entsteht neben Fischen, Eiern und Jungfischschwärmen eine weitere Ressource, die Sie beim Aufbau Ihres Ozeans beachten müssen.

Neue Fähigkeiten lassen Sie Korallen an den Tauchstellen sammeln. Ein gut entwickeltes Riff ist nicht nur eine zusätzliche Wertungsquelle. Es entscheidet auch darüber, ob Sie bestimmte Rifffische ausspielen können. Andere Fischfähigkeiten gewähren ihren Bonus erst, wenn die verlangte Korallenmenge erreicht ist. Dadurch konkurrieren Karten nicht nur um einen passenden Platz in der Sonnenlicht-, Dämmerungs- oder Mitternachtszone. Auch der Zustand des jeweiligen Riffs beeinflusst, wann eine Karte sinnvoll oder überhaupt spielbar ist.

Das ist die wichtigste mechanische Änderung: Korallen bilden eine zweite Bedingungsebene über dem bekannten Kartenaufbau. Wer eine Tauchstelle früh mit Korallen versorgt, öffnet sich dort neue Karten und Boni. Wer die Riffe vernachlässigt, kann einen Teil des neuen Kartendecks nicht voll nutzen.

Diese zusätzliche Bedingungsebene kann den Einstieg erklärintensiver machen, weil neben den bekannten Kartenreihen nun auch die Korallen-Voraussetzungen im Blick bleiben müssen. Ob das in der Praxis tatsächlich zu einer höheren Einstiegshürde führt, lässt sich ohne eigene Partien noch nicht belegen.

Haie verteilen Schwärme und hinterlassen Nahrung

Die neuen Haie folgen ebenfalls eigenen Mustern. Laut Feuerland können sie Jungfischschwärme zerstreuen. Diese Schwärme verschwinden dabei nicht einfach, sondern können an anderer Stelle neue Schwärme bilden. Zusätzlich hinterlassen Haie Futterreste, die andere Fische im eigenen Ozean verzehren dürfen.

Damit greifen die Hai-Fähigkeiten in zwei bekannte Elemente ein: die Position von Jungfischen und das Fressen von Karten. Welche Haiarten die deutsche Ausgabe im Einzelnen enthält, führt Feuerland auf seiner Produktseite noch nicht vollständig auf. Belastbar ist deshalb nur, dass das Kartenset mehrere neue Haie mit diesen neuen Fähigkeiten umfasst.

75 Fischkarten, dazu fünf neue Startfische

Die oft genannte Zahl von 75 neuen Fischkarten braucht eine Ergänzung. Die Komponentenliste von Stonemaier Games führt 75 reguläre Fischkarten und fünf Startfischkarten auf. Insgesamt kommen also 80 Fischkarten in die Schachtel. Hinzu kommen fünf Korallenriff-Auflagen, 90 Korallenmarker, drei Erfolgsplättchen, ein Erfolgsplan, fünf Spielhilfen und ein Wertungsblock.

Für den Solo-Modus enthält die Erweiterung drei Ersatz-Entscheidungskarten und drei Ersatz-Erfolgskarten für Nautoma sowie eine neue Spielhilfe. Feuerland stellt außerdem eine separate deutsche Nautoma-Regel bereit. Solo-Spielende erhalten damit nicht nur das Material des Mehrpersonenspiels, sondern eine ausdrückliche Anpassung des automatisierten Gegners.

Autor und grafische Gestaltung

Feuerland Spiele nennt Michael O’Connell als Autor der Erweiterung. Die grafische Gestaltung stammt laut deutscher Produktseite von Ana María Martínez Jaramillo und Catalina Martínez. Weitere Co-Autoren führt der Verlag für Haie & Riffe nicht auf.

Deutsche Ausgabe im November geplant

Für den DACH-Markt ist die Lage klarer als bei vielen internationalen Ankündigungen: Feuerland Spiele führt eine deutschsprachige Ausgabe. Die Produktseite nennt das vierte Quartal 2026, der Druckkalender von Feuerland wird konkreter und listet die Neuerscheinung für November 2026. Einen exakten Verkaufstag und einen deutschen Preis nennt Feuerland mit Informationsstand vom 16. Juli 2026 noch nicht. Weitere angekündigte Titel des Verlags sind etwa Wingspan Pocket im Reiseformat und die Greenwood-Vorstellung.

Haie & Riffe wirkt damit nicht wie ein bloßes Paket zusätzlicher Karten. Die Korallenriff-Auflagen verändern die Voraussetzungen beim Ausspielen und Werten, während Haie Schwärme und Nahrung neu verteilen. Wer am Grundspiel vor allem den Aufbau miteinander verzahnter Fischfähigkeiten schätzt, bekommt eine zusätzliche Entscheidungsebene. Ob sie das Spiel spürbar anspruchsvoller macht, lässt sich vor einer praktischen Partie noch nicht seriös beurteilen. Ebenso offen bleibt, ob verpasste Korallen-Voraussetzungen am Tisch als spannendes Planen oder als Frust erlebt werden.

Electrify Brettspiel: AEG dreht den Engine Builder

16. Juli 2026 um 09:42
Electrify Brettspiel: AEG dreht den Engine Builder

Alderac Entertainment Group hat das Electrify Brettspiel vorgestellt, einen Engine Builder von John D. Clair und Ian Hutchison für ein bis vier Personen. Sie legen Karten an fünf drehbare Energiesektoren, lassen deren Aktionen als Ketten ablaufen und erfüllen damit in zwölf Runden möglichst wertvolle Nachfragekarten.

Electrify Brettspiel auf einen Blick

MerkmalAngabe
VerlagAlderac Entertainment Group (AEG)
AutorenJohn D. Clair und Ian Hutchison
IllustrationJavier Inkgolem
Personenzahl1 bis 4
Spielzeit45 bis 75 Minuten
Alterab 10 Jahren
MechanikEngine Building mit Karten, rotierenden Sektoren und Aktionsketten
KampagneKickstarter, angekündigt für September 2026
Deutsche Ausgabebislang nicht angekündigt

Die Angaben zu Personenzahl, Spielzeit und Alter sowie die mechanische Einordnung beruhen auf der AEG-Produktseite und dem dort verlinkten Prototyp-Regelheft. Da es sich noch um eine Vorabfassung handelt, können sich Details bis zur Veröffentlichung ändern.

John D. Clair und Ian Hutchison werden von AEG als Autoren genannt. Der Verlag ordnet Clair außerdem als Autor von Space Base und Dead Reckoning ein. Das liefert Kontext zu seiner bisherigen Arbeit mit AEG, ist aber kein Qualitätsurteil über Electrify.

Wie funktioniert Electrify?

Electrify ist ein Engine Builder: Sie bauen sich aus Karten einen Motor auf, dessen Aktionen mit jeder passenden Kombination mehr Ertrag bringen können. Anders als bei einem fest wachsenden Tableau verändern hier fünf Sektoren fortlaufend die Lage und Stärke der ausgespielten Karten.

Jede Partie läuft laut AEG über zwölf Runden. Wenn Sie einen Sektor aktivieren, führen Sie seine Aktionen aus. Danach verändert sich die Anordnung des Motors, sodass Karten bei einer späteren Aktivierung eine andere Stärke oder Position haben können.

Der entscheidende Kniff ist das Warten. Ein Sektor gewinnt an Wirkung, wenn er nicht sofort wieder genutzt wird. Karten mit Pfeilsymbolen lassen Aktivierungen zudem über mehrere Sektoren hinweg weiterlaufen. So entstehen Aktionsketten, die Energie erzeugen, verbessern und ins Netz übertragen. Der Motor wächst also nicht nur, er wird nach jedem Zugriff neu sortiert.

Ins Netz eingespeiste Energiewürfel erfüllen Nachfragekarten. Anspruchsvollere Ziele verlangen mehr oder sauberere Energie und bringen entsprechend mehr Punkte. Nach zwölf Runden gewinnt, wer den Energiebedarf am wertvollsten erfüllt hat. Nicht nur die Kartenwahl zählt, sondern auch der richtige Zeitpunkt für die Aktivierung eines Sektors.

Die derzeit sichtbare Interaktion besteht vor allem im Rennen um offen ausliegende Nachfragekarten. Wer eine Karte erfüllt, nimmt sie an sich und legt eine neue aus. Eine weitergehende Markt-, Handels- oder Konfliktinteraktion lässt sich aus dem aktuell zugänglichen Material nicht belastbar ableiten.

Variable Technikpakete statt fester Kartenmischung

Vor der Partie werden sogenannte Technikpakete ausgewählt und in das Spiel aufgenommen. Sie ergänzen neue Technologien und taktische Möglichkeiten. Wie viele Pakete die Grundausstattung enthält und nach welchen Regeln sie kombiniert werden, erläutert die aktuelle Produktseite noch nicht vollständig.

Damit ist Varianz durch wechselnde Technikpakete belegt. Ihr genauer Umfang und ihre Wirkung auf unterschiedliche Partien sind aber noch offen. Eine belastbare Aussage zum Wiederspielwert wäre deshalb verfrüht. Auch asymmetrische Rollen oder unterschiedliche Startfähigkeiten nennt AEG bislang nicht.

Wie funktioniert der Solo-Modus?

Electrify ist für eine bis vier Personen angegeben. AEG kündigt mehrere Solo-Szenarien mit unterschiedlichen Herausforderungen an. Wie der Solo-Gegner gesteuert wird, welche Ziele gelten und ob zusätzliche Karten oder ein Automa-System zum Einsatz kommen, wird auf der Produktseite noch nicht erklärt. Belastbar ist deshalb nur: Der Solo-Modus soll aus mehreren Szenarien bestehen.

Auch zur Skalierung im Wettbewerb schweigen die bisher zugänglichen Angaben. Ob sich Electrify zu zweit, zu dritt und zu viert unterschiedlich eng spielt oder Aufbau und Nachfragekarten an die Personenzahl angepasst werden, lässt sich daher noch nicht beurteilen.

Für wen ist Electrify gedacht?

AEG gibt ein Alter ab zehn Jahren und eine Spieldauer von 45 bis 75 Minuten an. Das bekannte Regelgerüst wirkt dennoch eher wie ein Kennerspiel als wie lockeres Familienprogramm: Fünf veränderliche Sektoren, der Aufbau von Aktionsketten und das Abwägen zwischen sofortiger Nutzung und stärkerer späterer Aktivierung verlangen vorausschauende Entscheidungen.

Diese Einordnung bleibt vorläufig. Ohne fertige Regeln und eigene Partie lässt sich nicht endgültig beurteilen, wie hoch die Einstiegshürde tatsächlich ist. Dies ist eine Vorstellung auf Basis der Verlagsangaben, kein Test.

Kickstarter im September, DACH-Ausgabe offen

AEG kündigt die Kickstarter-Kampagne zu Electrify für September 2026 an. Eine ausgearbeitete Kampagnenseite, Preise, Unterstützungsstufen und Stretch-Goals sind noch nicht veröffentlicht. Deshalb gibt es derzeit weder mechanische Stretch-Goals noch Komponenten-Upgrades, die sich sinnvoll trennen oder bewerten ließen. Auch Pledge-Stufen können noch nicht miteinander verglichen werden.

Für Deutschland, Österreich und die Schweiz bleibt die Verfügbarkeit offen. AEG nennt bisher keinen deutschsprachigen Verlag, keine lokalisierte Ausgabe und keinen Vertriebspartner für den DACH-Markt. Auch ein Erscheinungstermin für den Handel ist auf der Produktseite nicht belastbar ausgewiesen. Wer eine deutsche Fassung sucht, sollte daher auf eine gesonderte Lokalisierungsankündigung warten.

Ein interessanter Motor, aber noch viele offene Schalter

Electrify setzt seinen eigenen Akzent beim Engine Building: Die fünf Sektoren werden nicht bloß ausgebaut, sondern durch ihre Aktivierung fortlaufend verändert. Das macht den Zeitpunkt eines Zuges ebenso wichtig wie die Karten im eigenen Motor. Die Grundidee spricht eher für ein Kennerspiel, doch Komplexität, Skalierung und Wiederspielwert bleiben ohne fertige Regeln und eigene Partie offen. Für DACH-Spielende ist außerdem noch unbeantwortet, ob und wann eine deutsche Ausgabe kommt.

Exklusive Top 200 Brettspiele, Verlosung, Battle-Abstimmung und mehr News

Von: Peer
16. Juli 2026 um 07:01

Exklusive Top 200 Brettspiele, Verlosung, Battle-Abstimmung und mehr NewsEs ist Sommer und bei der Hitze ist es manchmal gar nicht so einfach Brettspiele zu spielen. Trotzdem gibt es auch in diesem Monat wieder spannende Boni für Unterstützer von Abenteuer Brettspiele. Unter anderem gibt es eine neue Verlosung für Unterstützer, den Start der exklusiven Top 200 Video-Serie, eine neue Brettspiel-Battle Abstimmung und mehr. Exklusive […]

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BRETTSPIELBOX Brettspiel News 29/2026:

14. Juli 2026 um 11:06

In den BRETTSPIELBOX News 29/2026 findet ihr die folgenden Nachrichten: Hier sind die Brettspiel News. Guten Start in die Woche. Folgende Neuheiten sind auf dem Weg bzw. angekündigt: Mit Growing Forward ist eine Erweiterung für Forestry von Pink Troubadour angekündigt worden. Sie ergänzt das Grundspiel um asymmetrische Figuren, neue Möglichkeiten bei Ernte und Transport sowie […]

Crowdfunding-Wochenschau KW 29/2026: Drei Gamefound-Endspurts und ein Kemet-Schwergewicht

14. Juli 2026 um 08:32
Crowdfunding-Wochenschau KW 29/2026: Drei Gamefound-Endspurts und ein Kemet-Schwergewicht

Die Kalenderwoche 29 (7. bis 13. Juli) ist eine Woche der Endspurts. Auf Gamefound laufen gleich drei bereits durchfinanzierte Kampagnen in den nächsten Tagen aus, während eine vierte als Schwergewicht noch weiterklettert. Auf Kickstarter und der Spieleschmiede sind in diesem Zeitraum keine neuen, für den DACH-Raum relevanten Brettspiel-Kampagnen gestartet, die einen eigenen Beitrag rechtfertigen. Wir konzentrieren uns deshalb auf die vier stärksten laufenden Projekte, die alle auf Gamefound zu finden sind.

Believe in me! (please)

„Believe in me! (please)" vom deutschen Verlag Wyrmgold läuft nur noch bis Dienstag, den 14. Juli, und steht damit im letzten Tag. Aktuell haben 833 Unterstützende rund 61.000 Euro zusammengetragen, gut das Dreifache des Ziels von 20.000 Euro.

In dem Karten- und Worker-Placement-Spiel für 2 bis 4 Personen übernehmen die Spielenden die Rolle selbsternannter Götter. Mit Naturereignissen wie Stürmen und Fluten überzeugen sie die Bevölkerung von ihrer Macht und sammeln möglichst viele Gläubige, während sie die konkurrierenden Möchtegern-Götter am Tisch ausstechen. Eine Partie dauert etwa 60 Minuten, empfohlen ab 14 Jahren. Wyrmgold hat zuvor unter anderem „Pagan: Fate of Roanoke" und „Hydra" veröffentlicht.

Crowdfunding-Wochenschau KW 29/2026: Drei Gamefound-Endspurts und ein Kemet-Schwergewicht
Bild: Wyrmgold (Gamefound-Kampagne)

Sovereign: Shōgun

„Sovereign: Shōgun" des Londoner Studios PHALANX läuft noch bis Donnerstag, den 16. Juli. Die Kampagne ist mit rund 280.000 Euro von 1.271 Unterstützenden das mit Abstand größte hier vorgestellte Projekt und steht bei über dem Neunfachen des 30.000-Euro-Ziels.

Das Strategiespiel für 2 bis 5 Personen führt in die Sengoku-Zeit Japans, in der fünf Fürsten um den Thron ringen. Gespielt wird asymmetrisch um Gebietskontrolle: Die Spielenden bauen ihren Klan aus, schließen Allianzen, treiben Handel und versuchen, den minderjährigen Regenten auf ihre Seite zu ziehen, statt allein auf Waffengewalt zu setzen. Eine Partie ist mit rund 90 Minuten angesetzt, ab 14 Jahren.

Crowdfunding-Wochenschau KW 29/2026: Drei Gamefound-Endspurts und ein Kemet-Schwergewicht
Bild: PHALANX (Gamefound-Kampagne)

Siege Perilous

„Siege Perilous" von Play to Z läuft noch bis Freitag, den 17. Juli, und hat mit 652 Unterstützenden rund 94.800 US-Dollar erreicht, gut das Sechsfache des Ziels von 15.000 US-Dollar.

Das Spiel für 1 bis 4 Personen siedelt im Britannien der Artus-Sage: Als Ritter gehen die Spielenden auf Abenteuer aus, um Ruhm und Ansehen zu gewinnen. Mechanisch mischt es Worker Placement mit Euro-Aufbau und Würfelaktionen, und es lässt sich sowohl solo als auch kompetitiv spielen. Für eine Partie sind rund 120 Minuten einzuplanen, ab 14 Jahren.

Crowdfunding-Wochenschau KW 29/2026: Drei Gamefound-Endspurts und ein Kemet-Schwergewicht
Bild: Play to Z (Gamefound-Kampagne)

Kemet: The Gates of Thonis

Etwas mehr Zeit bleibt bei „Kemet: The Gates of Thonis" von Kolossal Games, das noch bis Dienstag, den 21. Juli, läuft. Mit rund 276.000 US-Dollar von 3.169 Unterstützenden steht die Kampagne bei über dem Achtzehnfachen des niedrig angesetzten 15.000-US-Dollar-Ziels.

Wichtig zur Einordnung: „The Gates of Thonis" ist keine eigenständige Neuheit, sondern eine große Erweiterung für das Area-Control-Spiel „Kemet: Blood and Sand". Unsere Crowdfunding-Wochenschau KW 28 ordnet das Projekt und seinen Kampagnenstart zusätzlich ein. Sie bringt neue Karten, neue Spielplan-Seiten und eine zusätzliche zentrale Mechanik ins Spiel und richtet sich damit an alle, die das Grundspiel bereits besitzen oder es sich parallel zulegen. Gespielt wird zu 2 bis 6 Personen, rund 90 Minuten, ab 14 Jahren.

Crowdfunding-Wochenschau KW 29/2026: Drei Gamefound-Endspurts und ein Kemet-Schwergewicht
Bild: Kolossal Games (Gamefound-Kampagne)

Alle Zahlen entsprechen dem Stand vom 13. Juli 2026.

Neu auf Board Game Arena: Die Neuheiten der Kalenderwoche 29 (2026)

14. Juli 2026 um 08:32
Neu auf Board Game Arena: Die Neuheiten der Kalenderwoche 29 (2026)

Auf Board Game Arena sind in den vergangenen sieben Tagen drei Neuzugänge erschienen. Zwei davon sind eigenständige Spiele, dazu kommt eine Erweiterung für einen bekannten Klassiker. Der folgende Überblick fasst zu jedem Titel Spielerzahl, Dauer, Mechaniken und den Abo-Status zusammen. Wer die Entwicklung Woche für Woche verfolgt, findet im Überblick zu den BGA-Neuheiten der KW 28 die vorherige Ausgabe.

Fugitive: Verfolgungsjagd zu zweit

Bei Fugitive treten genau zwei Spieler gegeneinander an. Das Spiel lässt sich ohne Abo spielen. Eine Person übernimmt den Flüchtigen, der sich verdeckt von Versteck zu Versteck aus der Stadt bewegt. Die andere Person spielt den Marshal und versucht, die abgelegten Karten zu erraten, bevor die Flucht gelingt.

Das Spielprinzip verbindet Deduktion mit verdecktem Bewegen und Handmanagement. Die zweite Edition stammt von Tim Fowers und erscheint bei Fowers Games. Sie ist im Universum des kooperativen Spiels Burgle Bros angesiedelt. Eine Partie dauert laut BoardGameGeek etwa 5 bis 20 Minuten.

Auf BoardGameGeek erreicht der Titel eine Bewertung von rund 7,4 Punkten. Board Game Arena stuft die Komplexität mit 2 von 5 ein.

Tír na nÓg: Kartenlegen in der keltischen Anderswelt

Bei Tír na nÓg spielen eine bis fünf Personen. Das Spiel lässt sich ohne Abo spielen. Der Titel dreht sich um keltische Mythologie und die namensgebende Anderswelt. Über fünf Runden platzieren die Spielenden Erzähler zwischen Geschichtskarten im gemeinsamen Raster und draften anschließend Karten in das eigene Tableau.

Am Ende zählen die Reihen des eigenen Tableaus sowie zusammenhängende Karten gleicher Farbe. Das Spiel stammt von Isaac Shalev und Jason Slingerland und erschien 2024 bei Grand Gamers Guild. Die deutschsprachige Ausgabe kommt von Frosted Games. Als Mechaniken nennt BoardGameGeek Arbeitereinsatz, offenes Drafting und Handmanagement.

Eine Partie dauert 30 bis 45 Minuten, ein Solomodus ist enthalten. Auf BoardGameGeek liegt die Bewertung bei rund 7,3 Punkten.

7 Wonders Leaders: Persönlichkeiten für den Klassiker

Bei der Erweiterung 7 Wonders Leaders handelt es sich um eine Ergänzung für das Grundspiel 7 Wonders, über das sie auf Board Game Arena läuft. Für diesen Titel wird ein Premium-Abo benötigt. Die Erweiterung ergänzt das Grundspiel um Anführerkarten und zwei zusätzliche Wunder. Zu Beginn jeder Partie wählen die Spielenden Persönlichkeiten wie Königinnen, Astronomen oder Feldherren, die ihre Zivilisation über die gesamte Partie hinweg beeinflussen.

Die Siegbedingungen des Grundspiels bleiben dabei unverändert. Die Erweiterung stammt von Antoine Bauza und erscheint bei Repos Production. Sie ist für drei bis sieben Personen ausgelegt und dauert rund 40 Minuten. Auf BoardGameGeek erreicht Leaders eine Bewertung von etwa 8,2 Punkten.

Brettspiel WM 2026 – Im Halbfinale abstimmen!

Von: Peer
14. Juli 2026 um 08:05

Brettspiel WM 2026 - 2 Duelle im HalbfinaleDa sind wir auch schon im Halbfinale der Brettspiel WM 2026 und nun wird echt spannend. Welche Teams eine Runde weitergekommen sind, ob es Überraschungen gab und in welchen Duellen es um den Einzug ins Finale geht, erfahrt ihr im Folgenden. Kann Deutschland durchmarschieren oder setzt sich eine andere Nation durch? Viel Spaß beim Abstimmen. […]

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Kennerspiel des Jahres 2026 – Gewinner steht fest!

Von: Peer
13. Juli 2026 um 08:11

Kennerspiel des Jahres 2026 - Gewinner steht fest!Der Kennerspiel des Jahres 2026 Gewinner wurde gestern von der Jury in Berlin bekanntgegeben. Welches Brettspiel den begehrten Preis gewonnen hat, welche Nominierten leer ausgegangen sind und was ich vom Preisträger halte, erfahrt ihr im Folgenden. Ich bin sehr auf eure Meinung zum Kennerspiel des Jahres 2026 Gewinner gespannt. Kennerspiel des Jahres 2026 – Gewinner […]

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Brettspiel Crowdfunding News 28/26

Von: Nina
13. Juli 2026 um 07:00

Angekündigt: Neu: Updates: ANGEKÜNDIGT In der kommenden Woche im Crowdfunding: Es sind einige Projekte angekündigt. Hier der Überblick über die kommende Woche und den verschiedenen Plattformen und die „wichtigsten“ Projekte: Alexandria Alexandria von Meeple Puh ist ein asymmetrisches Strategiespiel, das in der Blütezeit der antiken Stadt spielt. Jede Fraktion verfolgt einen eigenen Weg zum Sieg […]

Kinderspiel des Jahres 2026: Die Insel der Mookies gewinnt

12. Juli 2026 um 22:47
Kinderspiel des Jahres 2026: Die Insel der Mookies gewinnt

Der wichtigste deutsche Preis für Kinderspiele ist vergeben: Kinderspiel des Jahres 2026 ist Die Insel der Mookies, ein reines Zwei-Personen-Spiel von Florian Sirieix, das bei Kosmos erscheint. Die Jury krönt damit einen Titel, der Kindern ab vier Jahren an sehr einfachen Regeln zeigt, wie ein Mehrheiten-Sammelspiel funktioniert.

Nach Angaben des Vereins Spiel des Jahres fiel die Entscheidung am 12. Juli 2026. Der Preis reiht sich in einen ohnehin starken Jahrgang ein: Aus 571 gesichteten Titeln wählte der Verein neun Spiele in drei Kategorien aus, so viele Nominierungen wie nie zuvor in 47 Jahren.

Die Insel der Mookies: Was das Spiel tut

Die Insel der Mookies (Originaltitel L'île des Mookies, international Mooki Island) ist ein Sammelspiel für genau zwei Personen. Jede Partie dauert rund zehn Minuten. Die Werte ab vier Jahren und rund zehn Minuten sind die Verlagsangaben; für ein erstes Kartenspiel am Familientisch sind sie realistisch, eine Partie ist schnell erklärt und ebenso schnell gespielt. Der Ablauf bleibt bewusst schlicht: Beide Spielenden nehmen abwechselnd eine offen ausliegende Karte und legen sie vor sich ab. Ziel ist es, von den Mookie-Familien jeweils die Mehrheit zu sammeln und so Trophäen zu gewinnen. Wer die seltenen legendären Mookie-Karten ergattert, verschafft sich einen Vorteil, muss dabei aber die Spinnen-Karte im Blick behalten, die einem Kind einen Streich spielen kann.

Mechanisch verbindet der Titel offenes Drafting mit Mehrheiten- und Set-Sammeln, ergänzt um ein Memory-Element und einen kleinen Take-That-Moment über die Spinne. Alltagssatz für den Familientisch: Das Kind zieht reihum Karten, merkt sich, wer welche Mookie-Familien gesammelt hat, und versucht, am Ende von möglichst vielen Familien die meisten Karten zu haben; die Spinne darf zwischendurch ein bisschen ärgern. Über die einfachen Regeln lernen jüngere Kinder Schritt für Schritt, wie ein Mehrheiten-Sammelspiel tickt, und werden mit jeder Partie ein Stück taktischer. Die BoardGameGeek-Komplexität liegt bei 1,0 von 5, also am unteren Ende der Skala.

Weil Die Insel der Mookies bewusst für genau zwei Personen gebaut ist, spielt in Familien mit mehreren Kindern immer nur eines mit; die anderen schauen zu oder sind in der nächsten Partie an der Reihe. Bei rund zehn Minuten pro Runde ist der Wechsel aber schnell gemacht.

Eckdaten:

  • Spieleranzahl: 2 (reines Zwei-Personen-Spiel)
  • Spieldauer: rund 10 Minuten
  • Alter: ab 4 Jahren
  • Komplexität: 1,0 von 5 (BoardGameGeek)
  • Autor: Florian Sirieix
  • Illustration: Seppyo (Mélanie Bardin)
  • Verlage: Kosmos (deutsche Ausgabe), Le Scorpion Masqué (Originalausgabe)

International hat der Titel bereits eine zweite Auszeichnung: Beim französischen As d'Or 2026 wurde Die Insel der Mookies als bestes Kinderspiel prämiert.

Ein frankophoner Jahrgang

Der Blick auf die Nominierten zeigt eine Auffälligkeit: Die Autoren stammen durchweg aus dem frankophonen Raum. Florian Sirieix ist mit zwei Titeln vertreten und kommt wie sein Buh-Party-Mitautor Benoit Turpin aus Frankreich; Thomas Dagenais-Lespérance, Autor von Verflixt Verzaubert, sitzt in Montreal (Québec). Dass der Sieger ein reines Zwei-Personen-Spiel ist, ordnet Juror Christoph Schlewinski laut Verein als Merkmal eines kreativen Jahrgangs ein, in dem mehr Spiele für jüngere Kinder und mehr Auswahl zusammenkamen.

Die weiteren Nominierten zum Kinderspiel des Jahres 2026

Neben dem Sieger standen zwei Titel auf der Nominierungsliste. Buh Party stammt ebenfalls von Florian Sirieix, gemeinsam mit Benoit Turpin, und erscheint bei Loki. Verflixt Verzaubert kommt von Thomas Dagenais-Lespérance und erscheint bei Game Factory.

Die Empfehlungsliste

Drei weitere Spiele hat die Jury zur Empfehlungsliste hinzugefügt: Kleiner Stinker (Exploding Kittens), Magische Spiegel von Kseniya Kuznetsova (Ravensburger) sowie Paleolino von Marco Teubner (Hans im Glück).

Stimmen von der Verleihung

Bei der Preisverleihung erzählte Autor Florian Sirieix, er habe die Idee zu dem Spiel für seinen Sohn entwickelt; als Inspiration nennt er Sammelkartenspiele. Angekündigt ist demnach bereits ein zweites Mookies-Spiel, das ein anderer Autor verantwortet. (Diese Aussagen sind O-Töne der Preisverleihung.)

Die Jury

Über das Kinderspiel des Jahres entscheidet eine eigene Jury: Johanna France, Stefan Gohlisch und Christoph Schlewinski, ergänzt um die vier Beiräte des Jahrgangs Kristina Hartleb, Henning Jansen, Mandy Kümmerle und Jennifer Müller.

Einordnung

Der Preis setzt eine Linie fort, die schon der Vorgänger andeutete: 2025 hatte Topp die Torte (Schmidt Spiele) den Titel geholt. Mit Die Insel der Mookies gewinnt nun ein Spiel, das bewusst auf zwei Personen und sehr junge Mitspielende zugeschnitten ist und den Einstieg in ein taktisches Prinzip mit minimalen Regeln schafft.

Spiel des Jahres 2026: Dito! gewinnt den wichtigsten deutschen Brettspielpreis

12. Juli 2026 um 22:42
Spiel des Jahres 2026: Dito! gewinnt den wichtigsten deutschen Brettspielpreis

Dito! ist Spiel des Jahres 2026. Die Jury verkündete ihre Entscheidung am 12. Juli 2026 und zeichnete damit ein Assoziations-Partyspiel von Autor Martin Ang aus, das beim Verlag Game Factory erscheint. Die Begründung der Jury bringt den Reiz des Spiels auf den Punkt: Gespielt wird zwar gegeneinander, gewinnen kann aber nur, wer sich gut auf die Gedankenwelt der anderen einlässt.

Was Dito! ausmacht

Dito! ist ein Partyspiel für 3 bis 7 Personen ab 10 Jahren, eine Partie dauert rund 30 Minuten. Faktenwissen braucht es dafür nicht, gefragt ist Einfühlungsvermögen: Sie versuchen zu erraten, welche Begriffe den Mitspielenden zu einer Kategorie einfallen.

Dito! auf einen Blick

  • Spieleranzahl: 3 bis 7 Personen
  • Alter: ab 10 Jahren
  • Dauer: rund 30 Minuten
  • Autor: Martin Ang
  • Verlag: Game Factory
  • Genre: Assoziations-Partyspiel

So läuft eine Runde ab. Aus zwei Optionen wählt die Gruppe eine Kategorie. Anschließend notiert jede Person Begriffe in einem Drei-mal-drei-Raster, also in einem Feld aus 3 x 3 Kästchen. Alle schreiben gleichzeitig, niemand scheidet aus. Ziel ist es, möglichst dieselben Begriffe zu treffen wie die anderen. Wer Reihen und Spalten des Rasters füllt, sammelt Punkte. Belohnt wird also nicht, wer die originellste Antwort findet, sondern wer die Perspektive der Runde am besten trifft.

Bemerkenswert ist auch die Herkunft des Autors: Martin Ang stammt aus Indonesien. Bei der Verleihung wurde eigens hervorgehoben, dass mit ihm erstmals ein Preisträger aus dem globalen Süden ausgezeichnet wird.

Die Begründung der Jury

Die Jury hebt hervor, dass Dito! ein Wettbewerbsspiel ist, das ohne echte Konfrontation auskommt. Zwar spiele man gegeneinander, doch der Erfolg hänge daran, wie gut man sich in die Assoziationswelten der Mitspielenden hineinversetze. Taktisches Geschick und das Verständnis für andere Sichtweisen zählten mehr als reines Wissen. Genau diese Mischung mache Dito! am Tisch zugänglich und zugleich reizvoll.

Die weiteren Nominierten zum Spiel des Jahres 2026

Neben Dito! standen zwei weitere Titel auf der Nominierungsliste zum Spiel des Jahres 2026:

  • Cozy Sticker Ville (Autor: Corey Konieczka, Verlag: Unexpected Games)
  • Morty Sorty Magic Shop (Autor: Markus Slawitscheck, Verlag: Schmidt Spiele)

Die Empfehlungsliste

Die Jury sprach außerdem sechs Empfehlungen aus:

  • Hot Streak (Jon Perry, Strohmann Games)
  • Meister Makatsu (Reiner Knizia, Amigo)
  • Take Time (Alexi Piovesan und Julien Prothière, Asmodee)
  • Toriki (Wojciech Grajkowski, Mirakulus)
  • Toy Battle (Paolo Mori und Alessandro Zucchini, REPOS)
  • Wilmot's Warehouse (Ricky Haggett, Richard Hogg und David King, Asmodee)

Einordnung: die anderen Preise des Abends

Beim selben Festakt vergab die Jury auch die beiden Schwesterpreise. Kennerspiel des Jahres 2026 wurde Rebirth von Reiner Knizia (Frosted Games). Kinderspiel des Jahres 2026 wurde Die Insel der Mookies von Florian Sirieix (Kosmos, Originalausgabe bei Scorpion Masqué).

Dito! tritt die Nachfolge von Bomb Busters an, dem Spiel des Jahres 2025.

Kennerspiel des Jahres 2026: Rebirth von Knizia gewinnt

12. Juli 2026 um 22:38
Kennerspiel des Jahres 2026: Rebirth von Knizia gewinnt

„Rebirth: Aufbruch in eine neue Zeit“ von Reiner Knizia (Frosted Games) ist Kennerspiel des Jahres 2026. Die Jury Spiel des Jahres gab die Auszeichnung am 12. Juli 2026 in Berlin bekannt, und der Sieg hat historisches Gewicht: Knizia holt damit als erster Autor überhaupt im Laufe seiner Karriere alle drei roten Pöppel der Jury.

Ein Triple, das es so noch nie gab

Reiner Knizia hat in den vergangenen Jahrzehnten fast jeden Preis der Branche gewonnen, doch dieser Erfolg ist einzigartig. Mit dem Kennerspiel des Jahres 2026 komplettiert er als erster Autor das Triple aus allen drei Auszeichnungen der Jury: Spiel des Jahres, Kinderspiel des Jahres und nun Kennerspiel des Jahres. Kein anderer Autor hat bislang alle drei Titel im Regal.

Was „Rebirth“ auf dem Tisch tut

„Rebirth“ ist ein bewusst zugänglicher Kennertitel, ein „leichter“ Knizia: Das BGG-Gewicht liegt bei 2,0 von 5, also ein niedriger Komplexitätswert auf einer Skala bis 5. Gespielt wird zu zweit bis zu viert, eine Partie dauert 45 bis 60 Minuten, das Alter ist mit ab 10 Jahren angegeben. Erste Partien und ungeübte Runden liegen dabei realistisch eher am oberen Ende dieser Spanne oder etwas darüber. Einen Solo-Modus bietet „Rebirth“ nicht; das Spiel ist auf 2 bis 4 Spielende ausgelegt.

Im Kern ist es ein Legespiel. Sie ziehen pro Zug ein Plättchen aus Ihrem eigenen Vorrat und platzieren es auf einem Hexfeld-Plan (Tile Placement), meist folgt sofort eine Wertung. Über Gebietsmehrheiten (Area Majority), Aufträge und Endwertungs-Boni entsteht aus einer schlichten Grundregel wachsende taktische Tiefe. In Knizias Werk steht „Rebirth“ damit weniger für einen radikal neuen Mechanismus als für die elegante Verdichtung vertrauter Muster aus Mehrheiten und Legen, sauber austariert zu einer Regel, die schnell erklärt ist. Der Reiz entsteht dabei weniger aus solitärem Punkteoptimieren als aus dem offenen Wettlauf am Tisch: Timing und der Druck der Gebietsmehrheiten zwingen Sie, laufend auf die Züge der Mitspielenden zu reagieren. Erst danach kommt das Thema ins Spiel: Nach einer Reihe von Katastrophen bauen die Spielenden die Zivilisation im Einklang mit der Natur wieder auf. Die Einsteigerseite zeigt eine Karte Schottlands, die anspruchsvollere Kennerseite spielt in Irland.

Die deutsche Ausgabe erscheint bei Frosted Games und ist bereits erhältlich; BGG führt die deutschsprachige Ausgabe mit Erscheinungsjahr 2025. Der Originalverlag ist Mighty Boards.

Die weiteren Nominierten

Neben „Rebirth“ standen zwei Titel auf der Nominierungsliste für das Kennerspiel des Jahres:

Die Empfehlungsliste

Die Jury führt zusätzlich vier Titel auf ihrer Empfehlungsliste im Kennersegment:

  • Artengarten (Matthias Wigge / Feuerland)
  • Frosted Blooms (Bruno Cathala, Ludovic Maublanc / Elznir Games)
  • Grundstein von Metropolis (Emerson Matsuuchi / Kobold)
  • Tag Team (Gricha German, Corentin Lebrat / Kosmos)

Zweiter Kennerspiel-Sieg in Folge für Frosted Games

Der Sieg von „Rebirth“ schreibt auch eine Verlagsgeschichte fort. Bereits im Vorjahr ging das Kennerspiel des Jahres an einen Titel von Frosted Games: 2025 gewann „Endeavor: Die Tiefsee“ (Frosted Games / Board Game Circus). Damit holt Frosted Games den Preis zum zweiten Mal in Folge.

Jury-Sprecher Harald Schrapers ordnete den aktuellen Jahrgang bei der Verleihung ein: Einen eindeutigen inhaltlichen Trend erkenne die Jury derzeit nicht, wohl aber ein deutliches Wachstum in der schieren Anzahl der Neuerscheinungen, ein Rekordjahr also der Menge nach. Begleitet wurde die Preisverleihung erneut von der Aktion „Spielend für Toleranz“, in deren Rahmen 370 Spielepakete versandt wurden.

Auf der Bühne gaben die Nominierten Einblicke in ihre Spiele: Knizia beschrieb das Thema von „Rebirth“ als eine Zivilisation, die sich auf alte Werte zurückbesinnt. Donald X. Vaccarino betonte, „Moon Colony Bloodbath“ sei Science-Fiction und kein Abbild der Realität. Michael Palm und Lukas Zach verorteten „Boss Fighters QR“ in der Tradition des klassischen Rollenspiels.

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