❌

Normale Ansicht

Dominion Reiseführer 2026 Teil1 #2 Die kleinen Erweiterungen, Ergänzungssets, Update Packs, Promos

Von: Andi
23. Oktober 2026 um 12:00

Im letzten Beitrag der Neuauflage meines Reiseführers ging es um das Grundspiel die Einsteiger Big Box, das Basiskarten Set und die Sammler Box.
Damit die letzten Fragen zur Einsteiger Big Box geklärt sind, werde ich heute etwas zu den 3 kleinen Erweiterungen sagen, und 1-2 Sätze zu den Ergänzugssets und den Promos.

Die kleinen Erweiterungen

Die kleinen Erweiterungen wurden eine Zeit lang separat verkauft. Vom Kosten/Nutzen Verhältnis her waren sie aber nie so gut. Für ein paar Euro mehr gabs doppelt so viele Karten und die Themen werden in großen Erweiterungen auch breiter umgesetzt… Deswegen. Solltet ihr sie irgendwo einzeln sehen, überlegt es euch wirklich.
Die Reiche Ernte und Die Alchemisten wurden auf deutsch gemeinsam in der Mixbox verkauft. Kann man machen. Ich würde trotzdem lieber zu einer normalen Erweiterung greifen.
Anmerkung. Im englischen Raum wurden die Gilden + Reiche Ernte zusammen als großes Set verkauft, dass auch eine 2. Edition erhalten hat. Diese Karten gibt es zum heutigen Stand gedruckt nicht auf deutsch.
Aber umreissen wir „Die Kleinen“ kurz.

Die Alchemisten

Kurzinhalt : Diese Erweiterung umfasst 12 neue Karten. Hier dreht sich alles um die neue Geldkarte „Trank“ und man bekommt viele Anreize das Deck mit Aktionskarten zu füllen.

Inhalt: Die Hälfte aller Karten hat auch + Aktion wodurch man leichter Ketten bilden kann. Um Karten mit Trankkosten zu kaufen muss man auch die Trankkarte im Spiel haben. Hier liegt auch der Haken an der Geschichte. Angenommen man startet mit 3 (Kupfer)/ 4. Angenommen man kauft 2 Silber. Dann hat man seine Chancen nach dem Mischen 5 oder sogar 6 zu haben stark erhöht. Kauft man aber nur ein Silber und einen Trank hat man sich hier verlangsamt. Man muss abwägen ob der Kauf des Tranks diesen Verlust wert ist.

Die Universität erlaubt es einem später 5er Aktionskarten gratis zu nehmen. Mehrere Alchemisten ziehen einem Karten über Karten. Mehrere Vertraute teilen nacheinander Flüche aus und verlangsamen so die Gegner und wenn der linke Nachbar sein Deck besonders optimiert hat macht man mit einer späten Bessesenheit einen Zug mit dessen Karten.
Für wen ist die Erweiterung etwas: Fans von vielen Aktionen, insbesondere Aktionsketten

Die Gilden

Kurzinhalt: Die Gilden umfasst 13 neue Königreichkarten und Metallmünzen. Sparen als Spielmechanik.

Inhalt: In dieser Erweiterung dreht sich alles um die Taler oder wie sie in den früheren Auflagen heißen Münzen. Diesen Mechanismus findet man auch in der großen Erweiterung Renaissance. Diese Taler bekommt man durch einige Karten. Jeder Taler ist wie ein Kupfer, dass man ausgeben kann. Es ist nur keine Karte sondern man legt sie vor sich ab und hat sie später zur Verfügung. Quasi „Sparen“. Die zweite Mechanik passt gut dazu. Überzahlen. Man kann für ein paar Karten zuviel bezahlen um den Effekt öfter/einen stärkeren Effekt zu bekommen.
Für wen: Glatzenfetischisten und jene die immer wieder den Satz. „Wenn ich nur 1 Geld mehr hätte“ sagen.

Reiche Ernte

Kurzinhalt: In dieser Schachtel bekommt man 13 neue Karten und 5 einzigartige Preiskarten. Alles dreht sich um Vielfalt.
Inhalt: Eine besondere Mechanik gibt es nicht, es dreht sich mehr oder weniger alles um Vielfalt. Das bedeutet Karten mit unterschiedlichem Namen. Manche Karten werden besser, andere erlauben es Karten zu nehmen mit anderen kann man Karten die man grade nicht braucht wieder abwerfen.

Eine wichtige Karte ist das Turnier. Mit dieser Karte kann man einzigartige starke Preiskarten abstauben…die natürlich auch wieder zur Vielfalt beitragen. Ebenso wie die Junge Hexe. Ist diese Karte im Spiel erweitert sich das Königreich auf 11 Karten.
Für wen: Diese Aktionskarte ist interessant, diese da ebenfalls und diese auch… geht es euch so? Die Reiche Ernte bestärkt euch oft es etwas bunter zu treiben.

Ergänzungsset / Upgrade Packs

Für Basisspiel & Intrige gab es das Ergänzungssetz und für Seaside, Blütezeit und Hinterland die Upgrade Packs. Waren da um die 1. Editionen auf die Karten der 2. Editionen zu hieven. Manchmal findet man die noch wo. Ja man kann sie auch einzeln kaufen und zum Grundspiel dazumischen aber hier sollte man bedenken, dass es die Kartenbalance durcheinander bringt.
Ein neues Dorf findet man z.b. nicht direkt. Es ist aber machbar, grade wenn ich da an z.b. das Hinterland Upgrade Pack denke.

Die Promos

Ja, es gibt viele Promos zum Spiel. In manchen Editionen bekommt man sie dazu und auf Messen oder in der Spielbox findet man sie hin und wieder auch. Nice to have aber gebt niemals „Geld“ dafür aus , solange ihr keine Sammler seid. Nicht einmal dann. Einen paar der Promos finde ich subjektiv viel zu stark (Gouverneur, Sauna/Eisloch) andere nett aber zu schwach (Befestigtes Dorf, Geldversteck) um wirklich eine gute Wahl zu sein.
Schwarzmarkt ist toll aber fummelig. Prinz ist richtig richtig teuer und wird deshalb selten genutzt.
Es gibt aber mM ein paar gute. Kapitän Tobias, der Schweriner Dom (trotz des Realweltbezugs), Grenzregion, Gesandter und Abbruch. Die finden immer wieder ihren weg in Decks.
Farm ist die neueste und selten. Ich hab sie bis jetzt auch noch nicht. Das ist einfach nur die … sagen wir … schönere Version von Harem aus der Intrige Erweiterung. Wie mich dieses Artwork und der Name immer schon genervt hat. Das hat irgendwie nie zum Rest gepasst. Ich schweife ab …

Das war’s für heute. Das nächste Mal geht es dann tatsächlich mit den großen Erweiterungen los.

Wir haben noch viel vor.


Dominion Reiseführer 2026 Teil1 #1 Grundspiel, Einsteiger Big Box, Basiskarten, SammlerBox

Von: Andi
12. Oktober 2026 um 15:06

Einleitung

Lang lang ist es her seit ich meine 1. Version des Dominion Reiseführers geschrieben habe. Jetzt ist es endlich soweit. Dominion Arcana lässt ja noch immer auf sich warten deswegen rechne ich auch nicht mit einer deutschen Version für dieses Jahr. Dh. Heute starte ich mit der Serie für die 2026 Ausgabe. In Teil 1 werde ich die einzelnen Schachteln behandeln und in Teil 2 gibt es Kaufempfehlungen je nach Spielerlebnis und wenn ich nicht ewig darauf vergesse gibt es für interessierte am Ende ein PDF über alles.

Anmerkung: Ich kann an dieser Stelle natürlich keine Rücksicht darauf nehmen, welche Erweiterungen grade verfügbar sind.

Motivation

Dominion ist eines meiner Lieblingsspiele. Es erinnert mich an eine Kiste voller Lego Steine wo man mit den verschiedensten Teilen herumbastelt. Mittlerweile gibt es einige Erweiterungen und diese Kiste ist ziemlich groß geworden.
Grade wenn man anfängt und das Grundspiel gut findet, kann man sehr leicht in Kaufwut verfallen. Eines kann ich gleich sagen. Man braucht definitiv nicht alle Erweiterungen. Das Problem ist, dass es auf den Schachteln nicht wirklich ersichtlich ist, für wen welche Erweiterung geeignet ist, da sie sich in Komplexität und Mechanismsen schon sehr unterscheiden können.

Achtung: Ich teile hier lediglich meine Meinung mit. Ich bin wahrlich kein Experte oder irgendwie mit dem Verlag verbandelt. Ich habe jede Erweiterung (mindestens 1 Mal), offline 200+ Partien auf dem Buckel und spiele das Spiel auch heute noch regelmäßig.
Große Effizienzanalysen und Strategieguides werdet ihr hier nicht finden, weil das in „meiner Welt“ nicht wichtig ist. Es wird mal mehr, mal weniger ernsthaft gespielt und versucht zu gewinnen aber soweit es mich betrifft, ist mir am wichtigsten, dass das Deck dass ich spiele, Spaß macht.
Falls ich gar nicht weiter weiß, orientiere ich mich bei meinem Empfehlungen an dem was der Autor des Spiels in diesem Beitrag empfiehlt. Was soll es sonst für eine höhere Instanz geben als den Autor selbst 🙂

Zu den Versionen

Ich beziehe mich auf die neuesten 2. Editionen. Man kann gebraucht auch alte Versionen kaufen. Teilweise werden Auflagen der alten Version von Hans im Glück zu horrenden Preisen gehandelt was für mich vollkommen unverständlich ist, da sie im Großen und Ganzen ident sind (das Cover unterscheidet sich), oder sie sind „schlechter“ weil ein paar Texte ausgebessert wurden. Ja … ich weiß…die alte Intrige hatte auch Basiskarten dabei, aber das wars auch schon.

Das Grundspiel – zweite Edition

Das Grundspiel von Dominion enthält 26 verschiedene Königreichkarten und Basiskarten. Das macht insgesamt 500 Karten.
Die meisten beginnen hier. Um die Erweiterungen spielen zu können braucht man auch die Basiskarten die hier enthalten sind oder man besorgt sie sich seperat. Die Frage die ich schon ein paar mal gelesen habe ist, ob man das Grundspiel auch kaufen sollte wenn man schon Spieleerfahrung hat, oder ob es nicht sinnvoller ist sich die Basiskarten extra und eine Erweiterung zu kaufen?

Ich kann das nachvollziehen aber ich würde trotzdem zuerst zum Grundspiel, oder zur Einsteiger Big Box (später dazu mehr) greifen. Der Unterschied zwischen den Kosten für die Basiskarten bzw. Grundspiel ist aber nicht so hoch und da bekommt man 26. Karten.

Die Karten decken ein breites Spektrum ab unabhängig von Schwerpunkten wie man sie in einigen Erweiterungen findet. Z.B. die Angriffskarten. Eine die Flüche verteilt, eine wo Karten abgeworfen werden müssen, eine bei der man Karten wieder auf den Nachziehstapel legt und eine die Geldkarten entsorgt. Dh. ein gutes Fundament. Das was ein Grundspiel eben machen soll.

Einsteiger Big Box

Sie beinhaltet neben dem Grundspiel die 3 kleinen Erweiterungen Reiche Ernte, Die Alchemisten und Die Gilden und ein paar Promos. In Summe sind das 1000 Karten und 67 (41 wenn man die des Grundspiels weglässt) verschiedene Königreichkarten für die Auslage. Viel Inhalt aber sie ist auch nicht grade günstig. Jene die Dominion noch nie gespielt haben und nicht wissen ob sie es überhaupt mögen, kann ich das nicht empfehlen. Man bekommt dafür das Grundspiel und im Prinzip anderthalb große Erweiterungen.
Warum ist sie doch ein gutes Produkt? Weil sie alle 3 kleinen Erweiterungen umfasst. Die bekommt man derzeit recht schwierig. Vor allem Die Gilden. Die sind nämlich nicht im Handel erhältlich.

Jetzt muss ich in die Zeit zurück blicken als ich mit meinen Freunden zum ersten Mal Dominion gespielt habe (zu 6. – verrückt), was auch der Start in dieses ganze Hobby war. 3 davon haben sich nach diesem Spieleabend auch Dominion gekauft. 2 gleich mit Erweiterung. Obwohl sie verfügbar gewesen wären, hat sich keiner eine der kleinen Erweiterungen gekauft, weil sie zwar die Hälfte der Karten hatten aber nicht die Hälfte einer normalen Erweiterung kosteten.
Genau für so jemanden, wie meine Freunde damals waren, ist die Einsteiger BigBox. Du spielst es wo, es gefällt dir und du beschließt es auch zu kaufen aber du willst nicht, dass ihr mit derselben Erweiterung spielt. Mit der Einsteiger Bix Box wird das nicht passieren.
Keine der Erweiterungen mach zu exotische Dinge. Es bleibt alles nahe am Spielgefühl des Grundspiels, nur mit mehr Abwechslung. Die Promos finde ich auch gut gewählt. Das befestigte Dorf ist ein weiteres Dorf und bezieht sich auch auf Aktionen, das Geldversteck und vor allem der Schwarzmarkt passen richtig gut in das Vielfaltsthema von Reiche Ernte. Mehr zu den kleinen Erweiterungen gibt es nächstes Mal.

Basiskarten

Separat erhältlich ist das Basiskartenset. Enthalten sind Punkte-, Geld- und Fluchkarten wie im Grundspiel. Dazu noch Platin, Kolonien aus Blütezeit und Tränke aus den Alchemisten. Wozu braucht man das? Für Besitzer der alten Editionen: Weil einem die Illustrationen auf den Geld- und Punktekarten besser gefallen als nur die Zahlen. Für Neulinge: Weil man das Spiel zu 5. oder zu 6. spielen will oder weil man das Grundspiel nicht will und stattdessen mit Erweiterung + diesem Set starten will.
Meine Meinung dazu. Zu 5.. oder zu 6. mag ich das Spiel nicht so sehr. Ich würde es mit einfachereren Sets immer noch spielen aber 2-3 ist eigentlich meine Lieblingsanzahl von Spielern.
Wenn man das Grundspiel oder die Einsteiger Big Box wirklich nicht will, kann man das machen. Theoretisch kann man jede Erweiterung nehmen. Was so ein alternatives Grundspiel braucht ist meiner Meinung eine Balance in den Karten die man hat. Deshalb finde ich Blütezeit z.b. ungeeignet, da es kaum Karten gibt die einen Aktionsketten bilden lassen und es gibt sehr viele Alternative Geldkarten.
Was aber, meiner Meinung nach geht, ist Die Intrige oder Hinterland. Du hast ein paar alternative Punktekarten, Geldkarten und Reaktionen.
Wer alternative grüne Karten lieber durch ein paar Dauerkarten und Marker austauschen will kann zur Renaissance greifen. Durch Dorfbewohner bessere Möglichkeiten Karten zu kombinieren bzw. verlässlicher ausspielen zu können und Taler auf der hohen Kante. Trotzdem sind die Karten an sich recht einfach. Ich finde auch, dass beide Siegbedingunen unterstützt werden. Die Projekte liefern interessante Zusatzbedingungen die mal großen und mal kleinen Einfluss auf das Spiel haben.
Verbündete ist ewas für die erfahreneren Spieler und jene die mit Deckbau schon was anfangen können. Du hast viele interessante Karten und die Verbündeten bringen etwas Schwung in jede Partie. Menagerie geht in eine ähnliche Richtung nur gibt es hier mehr indirekte Interaktion im Gegensatz zur direkteren Interaktion in der Verbündeten Erweiterung. Menagerie kommt auch mit einfachen Ereignissen und Wegen für zusätzliche Abwechslung.
Für richtig erfahrene Vielspieler die sich gut mit Deckbauern auskennen, kann ich sogar Empires empfehlen wenn einen alternative Punkte und eher indirekte Interaktion interessieren oder Dark Ages für Kartenkombos und eine aufs Maul.
Dh. um es kurz zu machen
Keine Spielerfahrung: Intrige, Hinterland oder Renaissance
Etwas Spielerfahrung: Verbündete oder Menagerie
Vielspieler: Empires oder Dark Ages

Sammlerbox

Es gibt auch eine Dominion Sammlerbox. Hier sind nochmal alle Basiskarten, Provinzen, Gold etc. drin + alle Promos. Stand Ende 2021 (zu neueren Auflagen kann ich nichts sagen), ein Haufen Kartentrenner und eine Menge dicke Pappe. Diese Pappe kommt in die mitgelieferte Schachtel und eine zweite Schachtel und dient dazu die Karten einzusortieren. In so eine Schachtel passt dann der Inhalt von ~4 normalen Dominion Schachteln..macht in Summe…viel 🙂 . Dh. wie der Name schon sagt, richtet sich diese Box tatsächlich an Sammler und niemand sonst.
Es soll Sammler geben die sogar 2 davon gekauft haben *hust*

Das soll es mal für heute gewesen sein. Ich hoffe es war was interessantes dabei.

Frisch gezockt 06/2026

Von: Andi
15. Juni 2026 um 14:35

Puh…da ist es ja sehr sehr lange still gewesen. Wie die Zeit vergeht 😀
Ja es ist derzeit eine sehr spannende Zeit und die Spielgewohnheiten haben sich (wieder mal) ziemlich umgestellt.
Das wird heute eine etwas längere Liste.

3 Chapters

1 Mal pro Monat organisiere ich in der Arbeit einen Spieleabend. Fast alles Leute die wenig bis gar nichts spielen. 3 Chapters ist dort sehr gut angekommen und hat mir selbst auch sehr gut gefallen. Hier wird zuerst in 7 Wonders Manier zuerst eine Hand zusammengedraftet. Danach spielt man in Kapitel 2 seine Karten wie in einem Stichspiel aus (Farben gibts nicht. Höhere Zahl gewinnt). Seine Karten behält man sich aber und in Kapitel 3 wertet man alle seine Handkarten. Die wichtigste Information hab ich unterschlagen. Jede Karte hat natürlich auch eine Fähigkeit bzw. gehört zu einer oder mehreren Kategorien. Manche Fähigkeiten wirken nur in einem bestimmten Kapitel, manche in allen Kapiteln. Das alles hört sich in der ersten Partie nach viel Information an aber durch das Märchenthema weiß man schon ganz gut was zusammengehört.

Altay – Aufbruch der Völker

Ein Spiel dass Deckbau mit Gebietskontrolle und „Forschung“ kombiniert.
Das haben wir zu zweit angespielt. Grundsätzlich finde ich es gut aber wir haben das zu defensiv gespielt. Da man für jede erbeutete gegnerische Siedlung 1 Punkt und auch ein Verlust einen nicht komplett aus dem Spiel kegelt hätte man da mehr darauf achten müssen. Diese inkludierte Promo braucht es dann zu zweit unbedingt, damit man übers Wasser kommen kann. Ansonsten dauert es am Landweg ziemlich lange bis man sich begegnet.
Ich dachte echt, dass es weniger Platz am Tisch brauchen würde aber durch die Kartenauslage + die Behälter für die Ressourcen + der Spielplan + die erforschten Technologien. Es läppert sich zusammen. Ersteindruck. Erfrischende Grafik und ich mag wie der Deckbau umgesetzt wurde. Zu zweit … mal schauen. Wie gesagt ich denke wir sind das zu defensiv angegangen.

Duell um Cardia

Ja was soll ich sagen. Ich mag dieses kleine Duellspiel sehr. Es erinnert mich an Hol’s der Geier bzw dem GOPS nur mit … mehr. Schnell erklärt und gespielt und es bietet für den Preis von unter 20€ eine Menge Spiel.

Hero Story

Hier haben wir ein Stichspiel, dass auch Solo spielbar ist. Das ist die Entstehungsgeschichte unseres Superhelden. Hört sich nicht nach einem Stichspiel an … ich weiß.
Man spielt mehrere Runden. Zu Beginn jeder Runde darf man dann Fähigkeiten von einem Stapel ziehen und 1 zu seinen hinzufügen. Mit wachsender Rundenanzahl hat man auch mehr Ausdauer und diese nutzt man um auszuwählen welche Fähigkeiten man aktivieren will.
Gefällt mir gut und es funktioniert auch solo gegen die Bots. Die sind eine Mischung zwischen dem sehr planbaren Herr der Ringe Stichspiel und dem Zufall von für Northwood.
Der größte Kritikpunkt den ich derzeit habe ist, dass man zu Beginn auch entscheidet ob man diese Runde Superheld oder Bösewicht ist … wobei der Bösewicht keine Stiche machen will.
Die Belohnung dafür (ohne andere Spezialfähigkeiten) ist im Vergleich zu den normalen Stichen etwas mau.

Karak 2

Lange war ich auf der Suche nach einem Spiel in Heroes of Might and Magic Manier. Die Serie hab ich am PC immer gerne gespielt. Jetzt gibt es Mage Knight oder auch Heroes of Might and Magic 3 aber beide Brettspielumsetzungen haben etwas das mir zu solitär ist bzw. viel zu lange dauert und viel zu komplex ist, im Vergleich zur PC Reihe. Die konnte ich mit 10 ohne Probleme spielen ohne 30 Seiten Regeln lesen zu müssen. Sie gehen zwar in Richtung der PC Spiele aber die haben die meisten ja auch solitär gespielt und ich hätte gerne eine Spiel gehabt, dass in einer akzeptablen Zeit, das miteinander schafft… gerne in simpel. Karak 2 ist eben so ein Spiel mit dem man mit einem Helden durch die Lande zieht, eine Stadt baut und ausbaut, Einheiten rekrutiert und Monster bekämpft. Dabei ist es von Haus aus interaktiver da alle Spieler auf dem selben Plättchen starten. Man bekämpft sich zwar nicht direkt aber es gibt schon Interaktionen.
Ich hab auch gleich beide Erweiterungen dazu gekauft (und ein Insert auf Etsy), denn ein paar Elemente aus den Erweiterungen wie z.b. die einzigartigen darftbaren Einheiten und Gebäude sind schon sehr toll.
Das alles hat natürlich seine strategischen Anteile aber es wird in dem Spiel sehr viel gewürfelt. Schönes lockeres und sehr zugängliches Spiel von dem sich an einem Abend auch eine 2. Partie ausgeht.

Kingdom Builder

Ja das ist nicht neu aber ich habe es seit mehreren Jahren wieder einmal gespielt. Ich habe vor einer Weile schon hin und herüberlegt ob ich mich vom Spiel trennen soll, da ich mit meinem Vater nun hauptsächlich Dominion spiele und nicht mehr Kingdom Builder und die Schachtel doch einiges an Platz wegnimmt.
Also … alles für das erste Spiel aufgebaut wie laut Anleitung. Hat mir wieder gezeigt warum das so lange so weit oben in meinen Top Listen ist. Zu zweit haben wir keine 20 Minuten gebraucht und dennoch hast du interessante Kombinationen mit den Ortsplättchen, wie du da das Maximum rausholen kannst. In 20 Minuten! Das ganze wird jetzt umgekehrt ablaufen. Einige andere Spiele die einfach sind und hauptsächlich aus irgendwas ziehen und irgendwas ausspielen bestehen werden gehen müssen. Zu zweit hat man nicht viele Interaktionspunkte aber mit mehr Leuten kommt man sich durch den gemeinsamen Spielplan in die Haare.

Waldland

Hier haben wir ein interessantes Drafting Spiel. Im Grunde hat man 3 Stapel. Man sieht sich die Karten von einem Stapel an und entscheidet ob man diese Karten will oder nicht. Will man sie nicht, legt man eine zusätzliche Karte zu Stapel 1 dazu und schaut sich den nächsten Stapel an.
Natürlich teilt man sich mindestens 1 Stapel mit einem der Mitspieler.
Ich mag den Mechanismus sehr. Ebenso wie die Illustrationen. Den Aufbau der Schachtel mit Pappboxen für die einzelnen Komponenten ist auch gut gelungen …. aber … ich weiß noch nicht ob ich das Spiel mit 4 Leuten gut finden werde. Zu zweit kommen wir auf ca eine 3/4 Stunde. Zu 4. werden das sicher 90min werden. Ob das Spiel „genug“ dafür hergibt muss ich erst sehen. Ersteindruck ist aber gut.

Würfelkönig

Einer meiner Neffen ist mittlerweile 7 dh. schön langsam kann man mit ihm ein paar Spiele spielen. Was soll man sagen. Es hat etwas von Kniffel nur ist das was man Würfeln will dynamischer, weil die Auslage wechselt und auch die Position der Karten interessant ist und es mit niedlichen Illustrationen versehen. Gefällt mir.



Frisch gezockt 07.2025

Von: Andi
28. Juli 2025 um 07:33

Ja… lange hab ich nichts mehr geschrieben, da mich unser kleiner Schreihals ziemlich auf Trab hält. Gespielt wurden deswegen auch nur Spiele mit Solo Modus. Die, soviel sei verraten, kann ich aber empfehlen.

Der Herr der Ringe: Die Gefährten – Das Stichspiel

Der Die Das … Was für ein Titel. In diesem kooperativen Stichspiel bewegen wir uns durch diverse Kapitel der Geschichte des 1. Buches (es orientiert sich am Buch und nicht am Film) und versuchen gemeinsam die Ziele des Szenarios zu erfüllen. Jeder Spieler wählt je nach Szenario einen Charakter an den eine unterschiedliche Siegbedingung geknüpft ist. Der Rest ist im großen und Ganzen Stichspielnormalität. Soll heißen Bedienzwang aber kein Stichzwang. Die Farbe Ring ist immer Trumpf. Ein Stich darf aber erst mit ihr angespielt werden, wenn ein Ring aufgrund mangelnder Farbe in einen Stich geworfen wurde.
Ja und genau dieses Spiel hat, wie ich finde, einen tollen Solo Modus der tatsächlich dem Titel „Solo Stichspiel“ würdig ist. Wie funktioniert der? Ganz einfach. Man wählt 4 Charaktere und legt deren Hände offen auf den Tisch. So einfach. So genial. Jetzt sitzt man da und tüftelt herum. Ok. wenn der die Karte spielt, muss der stechen und der kann dann ohne Konkurrenz das ausspielen und erfüllt schon mal sein Ziel etc. Gedankengänge wie man sie in einem Stichspiel hat (das hat mir bei Für Northwood! gefehlt). Etwas Unsicherheit hat man immer, da man nach jedem Stich wieder auf die vollen 4 Karten nachzieht. Dh. es ist gut möglich, dass man vielleicht umplanen muss. Zusammen mit der stimmigen Verpackung und den wunderschönen Illustrationen ist das eine volle Empfehlung ob alleine oder zu viert. Es hilft wenn man den Herrn der Ringe mag aber es ist auch kein Drama wenn man keine Ahnung hat.

20 Strong

Kommen wir zu einen Solo Würfelspiel von den Machern von Too Many Bones. Was soll der Name schon wieder? Der Name bezieht sich auf die 20 Würfel die die Hauptakteure des Spiels sind. Das Spiel selbst sollte man sich wie eine Konsole denken. Es wird mit dem Modul „Solar Sentinels“ geliefert aber es gibt auch noch andere Module zu kaufen, die ein paar Regeln abändern hinzufügen etc.
Mein erster Kritikpunkt ist mal die Anleitung. Ich finde sie lässt das Spiel viel komplizierter wirken als es eigentlich ist. Aufmarschzonen und durchnummerierte Phasen (hat mich irgendwie an die alten Magic Anleitungen erinnert) . Dabei ist das Spiel denkbar einfach. Man wähle einen Gegner. Man wähle Würfel und würfle. Vielleicht würfelt man danach neu…dann gibts ne Belohnung oder eins auf die Mütze und man bekommt ein paar verbratene Würfel zurück. Wieder auf Anfang.
Das Modul Solar Sentinels selbst fand ich anfangs viel zu einfach, bis ich das optionale Modul Missionen dazugekommen habe. Das hat das Spiel für mich erst interessant gemacht. Da hätte man auch viel fester mit dem Zaunpfahl in der Anleitung draufhauen können. Nicht nur, weil man die Missionen erfüllen muss. Man muss sie auch in einer bestimmten Reihenfolge erfüllen. Dieses Detail ist so … gut. Jederzeit darf man eine Mission ablehnen, was aber den Endboss stärker macht. Dazu kommt das alles in einer kleinen Schachtel, so ca 2 Amigo Spiele groß. Die Illustrationen sind jetzt nicht so meins aber schrecken mich auch nicht ab. Gefällt mir.

Ascending Empires – Zenith Edition

Von kleinen Schächtelchen nun zu großen Geschützen. Ascending Empires ist ein Weltraum Ausbreitungsspiel, mit Planeten entdecken, Forschung, Gebäudebau, Gegner mit Schiffen wegpusten – das übliche…aber…die Schiffe werden durch das Weltall geschnippt und auch sonst ist das Spiel von der Komplexität (und Dauer) her kein Expertenspiel sondern eher Kennerspiel+.
Von dem Schnippen sollte man sich aber auch nicht abschrecken lassen. Es ist kein reines Geschicklichkeitsspiel wie Crokinole. Klar, wenn du dich zielsicher durch die halbe Galaxis schnippen kannst hast du einen Vorteil aber 1. ich denke, nicht so gewaltig und 2. gibt es Technologien die man erforschen kann die das kompensieren.
Kämpfe sind angenehm deterministisch. 1 gegnerisches Schiff (Verteidigungswert 1)? Da brauch ich 2 eigene Schiffe Stärke 1 oder 1 Stärke 2 in Reichweite. Auch sonst ist es sehr durchdacht. Kann sein, dass ich mich täusche aber besonders wichtig ist auch das Management von zusätzlicher Energie. Die bekommt man durch Errichtung von Sternenbasen oder Städten und mit dieser Zusatzenergie kann man Aktionen öfter durchführen. Mit einer normalen Bewegung darf man z.b. 2 Schiffe bewegen. Für jede Zusatzenergie die man verbrät bekommt man 1 Extra Bewegung. Dadurch kann man nicht nur Rohrkrepierer beim Schnippen kompensieren, man bekommt auch die eigenen Schiffe auf einmal in Position um Planeten mit höherer Verteidigung im selben Zug anzugreifen. Solo gibt es eine Kampagne gegen einen Bot Wächter. Interessant und ich bin da nicht mal im Ansatz durch und knabbere noch immer an Szenario 1, da habe ich letztens 1 Zug zu früh verloren.

Mischwald

Ganz kurz möchte ich Mischwald erwähnen. Die zuletzt erschienene Erweiterung hat ja auch einen Solo Modus mit einigen Errungenschaften…Gewinne mit mehr als X Punkten mit Y Fledermäusen im Wald z.b. Find ich gelungen und ein sehr gemütliches Solo Spiel.

Frisch gezockt 07.2025

Von: Andi
28. Juli 2025 um 07:33

Ja… lange hab ich nichts mehr geschrieben, da mich unser kleiner Schreihals ziemlich auf Trab hält. Gespielt wurden deswegen auch nur Spiele mit Solo Modus. Die, soviel sei verraten, kann ich aber empfehlen.

Der Herr der Ringe: Die Gefährten – Das Stichspiel

Der Die Das … Was für ein Titel. In diesem kooperativen Stichspiel bewegen wir uns durch diverse Kapitel der Geschichte des 1. Buches (es orientiert sich am Buch und nicht am Film) und versuchen gemeinsam die Ziele des Szenarios zu erfüllen. Jeder Spieler wählt je nach Szenario einen Charakter an den eine unterschiedliche Siegbedingung geknüpft ist. Der Rest ist im großen und Ganzen Stichspielnormalität. Soll heißen Bedienzwang aber kein Stichzwang. Die Farbe Ring ist immer Trumpf. Ein Stich darf aber erst mit ihr angespielt werden, wenn ein Ring aufgrund mangelnder Farbe in einen Stich geworfen wurde.
Ja und genau dieses Spiel hat, wie ich finde, einen tollen Solo Modus der tatsächlich dem Titel „Solo Stichspiel“ würdig ist. Wie funktioniert der? Ganz einfach. Man wählt 4 Charaktere und legt deren Hände offen auf den Tisch. So einfach. So genial. Jetzt sitzt man da und tüftelt herum. Ok. wenn der die Karte spielt, muss der stechen und der kann dann ohne Konkurrenz das ausspielen und erfüllt schon mal sein Ziel etc. Gedankengänge wie man sie in einem Stichspiel hat (das hat mir bei Für Northwood! gefehlt). Etwas Unsicherheit hat man immer, da man nach jedem Stich wieder auf die vollen 4 Karten nachzieht. Dh. es ist gut möglich, dass man vielleicht umplanen muss. Zusammen mit der stimmigen Verpackung und den wunderschönen Illustrationen ist das eine volle Empfehlung ob alleine oder zu viert. Es hilft wenn man den Herrn der Ringe mag aber es ist auch kein Drama wenn man keine Ahnung hat.

20 Strong

Kommen wir zu einen Solo Würfelspiel von den Machern von Too Many Bones. Was soll der Name schon wieder? Der Name bezieht sich auf die 20 Würfel die die Hauptakteure des Spiels sind. Das Spiel selbst sollte man sich wie eine Konsole denken. Es wird mit dem Modul „Solar Sentinels“ geliefert aber es gibt auch noch andere Module zu kaufen, die ein paar Regeln abändern hinzufügen etc.
Mein erster Kritikpunkt ist mal die Anleitung. Ich finde sie lässt das Spiel viel komplizierter wirken als es eigentlich ist. Aufmarschzonen und durchnummerierte Phasen (hat mich irgendwie an die alten Magic Anleitungen erinnert) . Dabei ist das Spiel denkbar einfach. Man wähle einen Gegner. Man wähle Würfel und würfle. Vielleicht würfelt man danach neu…dann gibts ne Belohnung oder eins auf die Mütze und man bekommt ein paar verbratene Würfel zurück. Wieder auf Anfang.
Das Modul Solar Sentinels selbst fand ich anfangs viel zu einfach, bis ich das optionale Modul Missionen dazugekommen habe. Das hat das Spiel für mich erst interessant gemacht. Da hätte man auch viel fester mit dem Zaunpfahl in der Anleitung draufhauen können. Nicht nur, weil man die Missionen erfüllen muss. Man muss sie auch in einer bestimmten Reihenfolge erfüllen. Dieses Detail ist so … gut. Jederzeit darf man eine Mission ablehnen, was aber den Endboss stärker macht. Dazu kommt das alles in einer kleinen Schachtel, so ca 2 Amigo Spiele groß. Die Illustrationen sind jetzt nicht so meins aber schrecken mich auch nicht ab. Gefällt mir.

Ascending Empires – Zenith Edition

Von kleinen Schächtelchen nun zu großen Geschützen. Ascending Empires ist ein Weltraum Ausbreitungsspiel, mit Planeten entdecken, Forschung, Gebäudebau, Gegner mit Schiffen wegpusten – das übliche…aber…die Schiffe werden durch das Weltall geschnippt und auch sonst ist das Spiel von der Komplexität (und Dauer) her kein Expertenspiel sondern eher Kennerspiel+.
Von dem Schnippen sollte man sich aber auch nicht abschrecken lassen. Es ist kein reines Geschicklichkeitsspiel wie Crokinole. Klar, wenn du dich zielsicher durch die halbe Galaxis schnippen kannst hast du einen Vorteil aber 1. ich denke, nicht so gewaltig und 2. gibt es Technologien die man erforschen kann die das kompensieren.
Kämpfe sind angenehm deterministisch. 1 gegnerisches Schiff (Verteidigungswert 1)? Da brauch ich 2 eigene Schiffe Stärke 1 oder 1 Stärke 2 in Reichweite. Auch sonst ist es sehr durchdacht. Kann sein, dass ich mich täusche aber besonders wichtig ist auch das Management von zusätzlicher Energie. Die bekommt man durch Errichtung von Sternenbasen oder Städten und mit dieser Zusatzenergie kann man Aktionen öfter durchführen. Mit einer normalen Bewegung darf man z.b. 2 Schiffe bewegen. Für jede Zusatzenergie die man verbrät bekommt man 1 Extra Bewegung. Dadurch kann man nicht nur Rohrkrepierer beim Schnippen kompensieren, man bekommt auch die eigenen Schiffe auf einmal in Position um Planeten mit höherer Verteidigung im selben Zug anzugreifen. Solo gibt es eine Kampagne gegen einen Bot Wächter. Interessant und ich bin da nicht mal im Ansatz durch und knabbere noch immer an Szenario 1, da habe ich letztens 1 Zug zu früh verloren.

Mischwald

Ganz kurz möchte ich Mischwald erwähnen. Die zuletzt erschienene Erweiterung hat ja auch einen Solo Modus mit einigen Errungenschaften…Gewinne mit mehr als X Punkten mit Y Fledermäusen im Wald z.b. Find ich gelungen und ein sehr gemütliches Solo Spiel.

Frisch gezockt 04.2025

Von: Andi
29. April 2025 um 08:31

The Vale of Eternity – Artifacts

Die erste Erweiterung für Vale of Eternity ist endlich draußen. Nachdem ich ein großer Fan des Grundspiels bin, hab ich mir das sofort geholt und was soll ich sagen. Der Ersteindruck ist nur „gut“. Mehr Karten sind schon nicht schlecht, da gibts dann was Neues von Partie zu Partie zu sehen. Kommen wir zu den namensgebenden Artefakten, die man Nutzen kann aber nicht muss. In einem 2 Spieler Spiel liegen davon z.b. 6 aus. Im Uhrzeigersinn wählt man dann eins davon aus, das aktuell nicht gewählt ist. Dort und nur dort kommen auch die beiden neuen Elemente Unterschlupf und Ausbau ins Spiel. Der Unterschlupf ist ein eigener Bereich in der Auslage eines Spielers wo man mit schlafen gehen Effekten Kreaturen zwischenlagern kann, bzw mit einem Wecken Effekt holt man sie wieder auf die Hand zurück. Der Ausbau macht was? Genau…er erlaubt uns 1 od. 2 Karten mehr in der Auslage zu haben. Gefällt mir schon aber mich stört etwas, dass keine Karten dabei sind die mit diesen Mechanismen spielen. Man muss die Artefakte dafür verwenden. Warum stört mich das? Weil sich die Spieldauer grade zu 3. oder 4. schon verlängert, weil jede Runde jeder die Auslage mit den Artefakten sondieren muss. Mah die Michi hat sich auf das Artefakt gesetzt, dass ich haben wollte … puh … was nehmen wir denn stattdessen. Kein Drama und vielleicht wird das noch besser, wenn man es öfter spielt.

Dungeons & Dragons – Die Drachen der Sturmwrack Insel

Wir sind kurz vor dem Ende dieser Starter Set Kampagne. Vor einer Weile schon hatte ich etwas vorbereitet aber das ist sich dann nie wirklich ausgegangen und jetzt hat ein Freund die Kampagne dieses Starter Sets vorbereitet und es funktioniert terminlich besser als erwartet 🙂
Die Kampagne dieses Starter Sets ist zugegeben auch nicht besonders lange … Man kommt bis Stufe 3 während man bei den anderen ich glaub bis Stufe 6 kommt. Dh. Diese Kampagne ist für den Spielleiter leichter vorzubereiten und nimmt auch nicht so viel Zeit in Anspruch. Man wird sie tatsächlich in einer absehbaren Zeit beenden. Ich fand das alles bis jetzt sehr unterhaltsam. Hin und wieder werden ein paar Regeln vergessen aber das ist jetzt auch kein Drama. Zum Rollenspiel selbst … nur um ein paar Vorurteile zurecht zu rücken. Keiner versucht sich als Schauspieler … Der Spielleiter sollte die Situation gut beschreiben… ansonsten versuche ich mich als Spieler höchstens daran zu orientieren was die Motive der Figur sind und das steht am Zettel. Der Rest besteht aus viel Würfeln, und viel Gelächter. Tolle Sache.

Abluxxen

Zum Abschluss noch was kleines. Ich habe mit meinen Eltern und meiner besseren Hälfte vor einer Weile angefangen Abluxxen zu spielen. Meine Mutter ist ja jemand der wenn irgendwas nicht nach einem klassischen Kartenspiel ausschaut mal eine Weile jammert wie kompliziert das alles ausschaut aber ich dachte trotzdem … könnte gehen. Und ja es ging. Allen hat es gefallen und so spielst mal schnell 5-6 Partien runter.

Frisch gezockt 04.2025

Von: Andi
29. April 2025 um 08:31

The Vale of Eternity – Artifacts

Die erste Erweiterung für Vale of Eternity ist endlich draußen. Nachdem ich ein großer Fan des Grundspiels bin, hab ich mir das sofort geholt und was soll ich sagen. Der Ersteindruck ist nur „gut“. Mehr Karten sind schon nicht schlecht, da gibts dann was Neues von Partie zu Partie zu sehen. Kommen wir zu den namensgebenden Artefakten, die man Nutzen kann aber nicht muss. In einem 2 Spieler Spiel liegen davon z.b. 6 aus. Im Uhrzeigersinn wählt man dann eins davon aus, das aktuell nicht gewählt ist. Dort und nur dort kommen auch die beiden neuen Elemente Unterschlupf und Ausbau ins Spiel. Der Unterschlupf ist ein eigener Bereich in der Auslage eines Spielers wo man mit schlafen gehen Effekten Kreaturen zwischenlagern kann, bzw mit einem Wecken Effekt holt man sie wieder auf die Hand zurück. Der Ausbau macht was? Genau…er erlaubt uns 1 od. 2 Karten mehr in der Auslage zu haben. Gefällt mir schon aber mich stört etwas, dass keine Karten dabei sind die mit diesen Mechanismen spielen. Man muss die Artefakte dafür verwenden. Warum stört mich das? Weil sich die Spieldauer grade zu 3. oder 4. schon verlängert, weil jede Runde jeder die Auslage mit den Artefakten sondieren muss. Mah die Michi hat sich auf das Artefakt gesetzt, dass ich haben wollte … puh … was nehmen wir denn stattdessen. Kein Drama und vielleicht wird das noch besser, wenn man es öfter spielt.

Dungeons & Dragons – Die Drachen der Sturmwrack Insel

Wir sind kurz vor dem Ende dieser Starter Set Kampagne. Vor einer Weile schon hatte ich etwas vorbereitet aber das ist sich dann nie wirklich ausgegangen und jetzt hat ein Freund die Kampagne dieses Starter Sets vorbereitet und es funktioniert terminlich besser als erwartet 🙂
Die Kampagne dieses Starter Sets ist zugegeben auch nicht besonders lange … Man kommt bis Stufe 3 während man bei den anderen ich glaub bis Stufe 6 kommt. Dh. Diese Kampagne ist für den Spielleiter leichter vorzubereiten und nimmt auch nicht so viel Zeit in Anspruch. Man wird sie tatsächlich in einer absehbaren Zeit beenden. Ich fand das alles bis jetzt sehr unterhaltsam. Hin und wieder werden ein paar Regeln vergessen aber das ist jetzt auch kein Drama. Zum Rollenspiel selbst … nur um ein paar Vorurteile zurecht zu rücken. Keiner versucht sich als Schauspieler … Der Spielleiter sollte die Situation gut beschreiben… ansonsten versuche ich mich als Spieler höchstens daran zu orientieren was die Motive der Figur sind und das steht am Zettel. Der Rest besteht aus viel Würfeln, und viel Gelächter. Tolle Sache.

Abluxxen

Zum Abschluss noch was kleines. Ich habe mit meinen Eltern und meiner besseren Hälfte vor einer Weile angefangen Abluxxen zu spielen. Meine Mutter ist ja jemand der wenn irgendwas nicht nach einem klassischen Kartenspiel ausschaut mal eine Weile jammert wie kompliziert das alles ausschaut aber ich dachte trotzdem … könnte gehen. Und ja es ging. Allen hat es gefallen und so spielst mal schnell 5-6 Partien runter.

Frisch gezockt 24.03.2025

Von: Andi
24. März 2025 um 11:11

Heute wieder eine Auswahl von 3 Spielen die ich in letzter Zeit gespielt habe.

Colt Express (+ Jubiläumserweiterung und Banditen)

Vor ein paar Monaten ist ja die Jubiläumserweiterung für Colt Express erschienen, die aus den Pappplättchen Holzteile macht (was sie für mich leichter zu greifen macht). Es gibt eine weitere Hieb Karte mit Ebenenwechsel, Einen Zirkuswaggon wo man über den Giraffenhals nach oben oder unten Klettern kann und es gibt 2 Clownkoffer als Beute. 1 ist 1000$ wert der andere 0 und es gibt eine Draisine die auch für allerhand Chaos sorgt. Achja … 1 Banditen Al Patron gibt es noch und eine Bot Banditin Mary Pumpkins. Das hat mir den Anstoß gegeben mir das Spiel noch einmal anzuschauen. Zusätzlich hab ich mir ein paar der Banditen Erweiterungen geholt um noch ein paar zusätzliche Bots zu haben.
Das Solo Spiel ist dadurch … ok … aber mit ein paar mehr menschlichen Gegnern ist es dennoch unterhaltsamer. Die Bots haben zwar ihre eigenen „Agenden“ und „Spezialitäten“ aber die Karten kommen dann doch zufällig. Wegen dieser Eigenheiten würde ich aber auch wenn man mit Menschen spielt, 1-2 Bots dazunehmen sofern Platz ist. Ein paar Beispiele: Django schmeißt per Dynamit Spieler aus den jeweiligen Waggons und die Beute macht einen Ebenenwechsel, hat Ghost die Geldkassette gewinnt er automatisch das Spiel, Mary und Belle können per Verführung Banditen an ihre Position locken, Cheyenne vergiftet Mitspieler mit Giftpfeilen anstatt Patronen und man solange man vergiftet ist kann man das Spiel nicht gewinnen. Da muss man sich dann das Gegengift besorgen. Tuco wird vom Marshal gesucht mit dem man ihn zusammenbringen sollte, damit man Boni kassiert. Doc führt ein Pokerspiel durch, dass Einsätze neu verteilt und der Spieler der in zuletzt geschlagen oder angeschossen hat, erhält seinen Respekt und steuert die Aktionen des Bot. Jeder hat so seine kleinen Eigenheiten, die kleine Variablen am Spiel ändern und mehr Chaos reinbringen…genau darum geht es ja im Spiel. Bonuszuckerl der Jubiläumserweiterung. Die Whiskeyflaschen aus Postkutsche und Pferde kann man jetzt wegen des Materialupgrades auch ohne diese Erweiterung nutzen. Man muss nur nachlesen was die Flaschen machen.

Sea Salt and Paper

Asche auf mein Haupt. Ich weiß nicht warum es so lange gedauert hat bis ich mir das Spiel geholt habe. Kleines, cleveres Kartenspiel. Das ist doch genau meine Abteilung.
Ich bin schwer begeistert. Jeden den es stört, wenn man eigentlich nur Karten vom Stapel oder einem der Ablagestapel zieht wird es vielleicht nicht gefallen aber mich stört das Glück dahinter überhaupt nicht. Viele Karten sind auch nur in bestimmten Situationen nützlich. Bei Duokarten braucht es immer eine zweite. Die Farbe der Karten ist nur dann wichtig, wenn du Karten hast die dir dafür Punkte bringen bzw. wenn du auf das 2. Rundenende hinspielst.
Wie mein ich das? Ein Spiel zu zweit geht bis einer min. 40 Punkte hat. Das geht über mehrere Runden. Hat man MIN. 7 Punkte in einer Runde, KANN man sagen. „Stop“. Das Spiel endet und man rechnet ab … oder aber man sagt „LETZTE CHANCE“ und deckt seine Karten auf. Jetzt haben alle anderen noch einen Zug. Hat man dennoch mehr Punkte bekommt man seine Punkte und Bonuspunkte für die karten in der Farbe in der man die Mehrheit unter den Spielern hat = Farbbonus. Die Mitspieler rechnen dann nicht normal ab, sondern bekommen nur einen Farbbonus…Hat aber jemand mehr Punkte, bekommt man selbst nur seinen Farbbonus und die Mitspieler rechnen normal ab….Achja es gibt auch noch 4 Meerjungfrauen im Deck. Hat man irgendwann alle 4 auf der Hand gewinnt man sofort das komplette Spiel.
Ich finde das nach den 5 Partien die wir gespielt haben richtig stark.
Du hast diese situationsbezogenen Karten, dieses Risiko beim Ansagen des Spielendes. Wann mache ich Schluss? Versuche ich noch ein paar Punkte zu bekommen? Normales Ende oder wetten? Selbst wenn man hinten ist hat man immer noch die Chance (auch wenn sie gering ist), alle 4 Meerjungfrauen zu sammeln und dadurch auf der Stelle alles zu gewinnen. Das weiß natürlich jeder und wenn man eine Karte abwerfen müsste, wirft man wirklich die Meerjungfrau ab, obwohl man sie einem selbst kaum was nützt? Wenn du jetzt nicht diese frischen Illustrationen hättest könnte man fast meinen du hast hier ein klassisches Spiel, das wie eine Mischung aus einem Stichspiel und Gin Rummy ist.
Die ersten 1-2 Partien haben bei uns da und dort noch gehakt…aber ab dann spielst du das locker von der Hand runter, grade wenn du mit solch klassischen Spielen Erfahrung hast. Eine einzelne Runde dauert ja nur ein paar Minuten und eine Partie ca eine halbe Stunde.
Bei allem was ich 2025 neu gespielt habe ist das derweil vorne.

MicroMacro – Crime City

Habe ich eigentlich für Silvester 2023 gekauft. Da haben wir es dann auch gespielt aber bis dieses Monat ist es leider im Schrank gelegen. Wir finden es beide immer noch ziemlich gut.
Jetzt gerade sind wir durch etwas mehr als der Hälfte der Fälle. Das ist für mich eines der kooperativen Spiele (neben Just One) die ich jedem ans Herz legen würde, da eigentlich kaum Regeln zu lernen sind. Da es hier um Verbrechen geht richtet MicroMacro sich aber nicht an kleinere Kinder. MicroMacro mit wenigen Personen (da alle auf denselben Spielplan schauen). Just One für so 4+.

Frisch gezockt 24.03.2025

Von: Andi
24. März 2025 um 11:11

Heute wieder eine Auswahl von 3 Spielen die ich in letzter Zeit gespielt habe.

Colt Express (+ Jubiläumserweiterung und Banditen)

Vor ein paar Monaten ist ja die Jubiläumserweiterung für Colt Express erschienen, die aus den Pappplättchen Holzteile macht (was sie für mich leichter zu greifen macht). Es gibt eine weitere Hieb Karte mit Ebenenwechsel, Einen Zirkuswaggon wo man über den Giraffenhals nach oben oder unten Klettern kann und es gibt 2 Clownkoffer als Beute. 1 ist 1000$ wert der andere 0 und es gibt eine Draisine die auch für allerhand Chaos sorgt. Achja … 1 Banditen Al Patron gibt es noch und eine Bot Banditin Mary Pumpkins. Das hat mir den Anstoß gegeben mir das Spiel noch einmal anzuschauen. Zusätzlich hab ich mir ein paar der Banditen Erweiterungen geholt um noch ein paar zusätzliche Bots zu haben.
Das Solo Spiel ist dadurch … ok … aber mit ein paar mehr menschlichen Gegnern ist es dennoch unterhaltsamer. Die Bots haben zwar ihre eigenen „Agenden“ und „Spezialitäten“ aber die Karten kommen dann doch zufällig. Wegen dieser Eigenheiten würde ich aber auch wenn man mit Menschen spielt, 1-2 Bots dazunehmen sofern Platz ist. Ein paar Beispiele: Django schmeißt per Dynamit Spieler aus den jeweiligen Waggons und die Beute macht einen Ebenenwechsel, hat Ghost die Geldkassette gewinnt er automatisch das Spiel, Mary und Belle können per Verführung Banditen an ihre Position locken, Cheyenne vergiftet Mitspieler mit Giftpfeilen anstatt Patronen und man solange man vergiftet ist kann man das Spiel nicht gewinnen. Da muss man sich dann das Gegengift besorgen. Tuco wird vom Marshal gesucht mit dem man ihn zusammenbringen sollte, damit man Boni kassiert. Doc führt ein Pokerspiel durch, dass Einsätze neu verteilt und der Spieler der in zuletzt geschlagen oder angeschossen hat, erhält seinen Respekt und steuert die Aktionen des Bot. Jeder hat so seine kleinen Eigenheiten, die kleine Variablen am Spiel ändern und mehr Chaos reinbringen…genau darum geht es ja im Spiel. Bonuszuckerl der Jubiläumserweiterung. Die Whiskeyflaschen aus Postkutsche und Pferde kann man jetzt wegen des Materialupgrades auch ohne diese Erweiterung nutzen. Man muss nur nachlesen was die Flaschen machen.

Sea Salt and Paper

Asche auf mein Haupt. Ich weiß nicht warum es so lange gedauert hat bis ich mir das Spiel geholt habe. Kleines, cleveres Kartenspiel. Das ist doch genau meine Abteilung.
Ich bin schwer begeistert. Jeden den es stört, wenn man eigentlich nur Karten vom Stapel oder einem der Ablagestapel zieht wird es vielleicht nicht gefallen aber mich stört das Glück dahinter überhaupt nicht. Viele Karten sind auch nur in bestimmten Situationen nützlich. Bei Duokarten braucht es immer eine zweite. Die Farbe der Karten ist nur dann wichtig, wenn du Karten hast die dir dafür Punkte bringen bzw. wenn du auf das 2. Rundenende hinspielst.
Wie mein ich das? Ein Spiel zu zweit geht bis einer min. 40 Punkte hat. Das geht über mehrere Runden. Hat man MIN. 7 Punkte in einer Runde, KANN man sagen. „Stop“. Das Spiel endet und man rechnet ab … oder aber man sagt „LETZTE CHANCE“ und deckt seine Karten auf. Jetzt haben alle anderen noch einen Zug. Hat man dennoch mehr Punkte bekommt man seine Punkte und Bonuspunkte für die karten in der Farbe in der man die Mehrheit unter den Spielern hat = Farbbonus. Die Mitspieler rechnen dann nicht normal ab, sondern bekommen nur einen Farbbonus…Hat aber jemand mehr Punkte, bekommt man selbst nur seinen Farbbonus und die Mitspieler rechnen normal ab….Achja es gibt auch noch 4 Meerjungfrauen im Deck. Hat man irgendwann alle 4 auf der Hand gewinnt man sofort das komplette Spiel.
Ich finde das nach den 5 Partien die wir gespielt haben richtig stark.
Du hast diese situationsbezogenen Karten, dieses Risiko beim Ansagen des Spielendes. Wann mache ich Schluss? Versuche ich noch ein paar Punkte zu bekommen? Normales Ende oder wetten? Selbst wenn man hinten ist hat man immer noch die Chance (auch wenn sie gering ist), alle 4 Meerjungfrauen zu sammeln und dadurch auf der Stelle alles zu gewinnen. Das weiß natürlich jeder und wenn man eine Karte abwerfen müsste, wirft man wirklich die Meerjungfrau ab, obwohl man sie einem selbst kaum was nützt? Wenn du jetzt nicht diese frischen Illustrationen hättest könnte man fast meinen du hast hier ein klassisches Spiel, das wie eine Mischung aus einem Stichspiel und Gin Rummy ist.
Die ersten 1-2 Partien haben bei uns da und dort noch gehakt…aber ab dann spielst du das locker von der Hand runter, grade wenn du mit solch klassischen Spielen Erfahrung hast. Eine einzelne Runde dauert ja nur ein paar Minuten und eine Partie ca eine halbe Stunde.
Bei allem was ich 2025 neu gespielt habe ist das derweil vorne.

MicroMacro – Crime City

Habe ich eigentlich für Silvester 2023 gekauft. Da haben wir es dann auch gespielt aber bis dieses Monat ist es leider im Schrank gelegen. Wir finden es beide immer noch ziemlich gut.
Jetzt gerade sind wir durch etwas mehr als der Hälfte der Fälle. Das ist für mich eines der kooperativen Spiele (neben Just One) die ich jedem ans Herz legen würde, da eigentlich kaum Regeln zu lernen sind. Da es hier um Verbrechen geht richtet MicroMacro sich aber nicht an kleinere Kinder. MicroMacro mit wenigen Personen (da alle auf denselben Spielplan schauen). Just One für so 4+.

Top 10+10 Update 2025 #2

Von: Andi
21. Februar 2025 um 08:00

So… letztens ging es um die Spiele die ich auch ohne Erweiterung spiele … heute sind die mit Erweiterungen dran und hier blieben nicht viele Steine auf dem anderen. Es ist eher ein Kahlschlag.

Knapp Daneben

Kingdom Builder

War eine ganze Weile DAS Spiel, dass ich mit meinem Vater gespielt habe. Mittlerweile hat mein Vater Dominion gelernt und seitdem spielen wir Kingdom Builder viel seltener, da wir beide mehr in Richtung Kartenspiele tendieren.

Korsaren der Karibik

Ist etwas abgerutscht. Ein anderes „Eventspiel“ hat ihm den Rang abgelaufen

Massive Darkness 2

Ja … ich spiele es sehr gerne (vor allem Solo) aber so ganz trau ich mich dann doch nicht es auf die Liste zu nehmen. Es ist halt eine riesige Schachtel und falls ich große Platzprobleme bekomme, muss sich das Spiel schon rechtfertigen.

Neuzugänge

Canvas

So ein simples Spiel, dass mit bedruckten Folien funktioniert die man in Hüllen steckt. Jede Karte hat mehrere Symbole. Maximal 3 Karten bilden ein Gemälde und die versucht man so zu sammeln, dass man mit seinen 3 Gemälden möglichst viele Punkte macht. Die Erweiterung Nr.1 ist toll. Sie macht eigentlich nicht viel sondern fügt hauptsächlich doppelseitige Folien ein und die möchte ich nicht mehr missen.

Carcassonne

Ist wieder zurück auf der Liste. Lange war es ja weg, weil ich mich oft nicht entscheiden konnte mit welchen Modulen ich spielen will und dann stattdessen was anderes gespielt habe.Jetzt habe ich ein Set zusammengestellt, dass ich immer verwende (Erweiterung 1 + 2 und die mit den Schafen) und gut is. Als ich es nach Jahren wieder mit meiner Frau gespielt hab, hat sie nur gemeint. „Wieso haben wir das solange nicht gespielt? Gefällt mir richtig gut“

Concordia: Venus

Ja, das Spiel ist wieder mal auf der Erweiterungsliste gelandet. Warum? Die Solitaria Erweiterung! Das ich es Solo bzw zu zweit kooperativ spielen kann ist zur Zeit so ein riesiges Plus. Davon zu reden, dass man ein Kennerspiel in Zweierteams gegeneinander spielt … davon sind wir derzeit sehr weit entfernt.

Dixit mit Stella

Vor einer Weile ist ja das eigenständige Spiel Stella erschienen, dass im „Dixit Universum“ angesiedelt ist. Was heißt das konkret? Man kann dieses Spiel mit allen Dixit Karten kombinieren bzw. die Karten von hier auch in Dixit verwenden. Stella ist anders, geht mit weniger Personen und wie ich finde ist es leichter auf den Tisch zu bekommen.

Eclipse – Das 2. galaktische Zeitalter

Ein großes Weltraumspiel. Ein Eventspiel, dass den Großteil unseres Spieleabends vereinnahmt. Erkunden, Forschen, an den eigenen Schiffen basteln und sich hin und wieder eins auf die Mütze geben. Hat zwar im Diplomatiebereich gewaltige Abstriche aber … es geht ab 2 Personen gut. Die ziemlich kleine Erweiterung ist für mich unverzichtbar. Risskanonen die evtl die eigenen Schiffe beschädigen, spannende Sektoren mit eigenen Regeln und „kleine Zivilisationen“ mit denen man diplomatische Beziehungen erkaufen kann. Man wird gar nicht merken, dass das nicht im Grundspiel dabei war und „um die paar Regeln is a scho wurscht“.

Die Tavernen im tiefen Thal

Bei den Tavernen war ich an einem Punkt wo ich mir gedacht hab, dass ich genau weiß was ich tun muss. Der Ofen war aus aber dann kam die Erweiterung die hier frischen Wind reingebracht hat. Ein schönes Gesamtpaket. Würfeldrafting, ein bisschen Deckbau eine gute Portion Bauchgefühl

Kommen wir zu den Abgängen…*tief Luft holen*

Abgänge

Arkham Horror LCG

Derzeit gibt es einfach nicht die Zeit für große kooperative / Solo Spiele mit Kampagne wo ich stundenlang über dem Deck brüte und überlege welche Karten ich kaufe.

Cosmic Encounter

Das größte Opfer von „ich komm nicht so oft mit der ursprünglichen Stammgruppe zusammen“. Ein Spiel, dass ich sehr mag aber obwohl es im Kern eigentlich einfach ist, ist es nicht einsteigerfreundlich mit den langen Kartentexten, Phasen und anderen Begrifflichkeiten. Daran merkt man, dass es aus den 70ern ist.

T.I.M.E Stories

Der weiße Zyklus ist ja schon seit Jahren abgeschlossen aber der blaue hat mich nicht wirklich überzeugt. Ja, das Zurücksetzen des Szenarios war manchmal nervig (wir haben das aber in den späteren Durchläufen Großteils einfach gelassen und nur die Zeit neu bestimmt). Ja, manchmal konnte das Würfeln bei den Skills einem das Genick brechen. Ich denke da an eine Stelle in der Drachen Prophezeiung wo wir 2 Mal gescheitert sind weil wir Würfelpech hatten. Ich verstehe, dass man das loswerden wollte aber die Würfel und dieser „und täglich grüßt das Murmeltier“ Flair fehlen mir schon sehr. Für mich war es immer ein D&D One Shot in einfach mit unterschiedlichen Settings und ohne Spielleiter. Erkunden, Rätsel lösen, etwas Kampf und etwas, hole X von Y und bringe es nach Z. Trotz ein paar toller Ideen ist mir das jetzt zu viel Ressourcenmanagement. Wie viele Zeitkristalle muss ich ausgeben damit ich da den Check bestehe? Das mag fairer sein aber für mich auch langweiliger. Wenn ich Ressourcen verwalten will greife ich nicht zu T.I.M.E Stories.

Viticulture – Essential Edition

Gut, dass ich aufzeichne, wann ich welches Spiel gespielt habe und wie oft es insgesamt gespielt wurde. Irgendwann habe ich meine Sammlung neu organisert und folgendes festgestellt: Wir sind keine großen Worker Placement Spieler. Andere Spiele die z.b. kartengesteuert sind kommen signifikant häufiger auf den Tisch. Das war richtig auffällig. Viticulture hatte ich schon eine Weile nur mehr Solo gespielt, damit ich es wieder mal gespielt hatte. Das ist mir gar nicht so vorgekommen. (Ja das ist der Unterschied zwischen gefühlter Wahrheit und …Wahrheit). Außerdem ist es so, dass ich bei Strategietiteln Automas nicht mehr so mag sondern Solo Modi wie in Ein Fest für Odin oder Concordia: Solitaria bevorzuge, weil es hier noch einmal eine Ebene der Planung gibt, weil man genau weiß, was der fiktive Gegenspieler machen wird, vielleicht nicht zu 100%

Arkham Horror, Kingdom Builder und Korsaren der Karibik hab ich schon erwähnt.

Ein bisschen was zu den Spielen die auf der Liste geblieben sind.

Der Rest

Catan

Noch immer eine richtig schöne Sache vor allem mit 1,2 kleinen Erweiterungen wie Hafenmeister, Helfer, Beste Freunde, Fischer und schon gibts ein bisschen mehr zu tun und zu bedenken.

Dominion

Was soll ich sagen. So stark wie die letzten Jahre war Dominion nicht seit ich vor 10 Jahren ins Hobby eingestiegen. Rising Sun, Plünderer und Verbündete waren richtig gute Erweiterungen und die Updates für Blütezeit, Seaside und Hinterland sind auch durch die Bank gelungen.

Ein Fest für Odin

Arbeiter einsetzen wie eine Bestellung auf einer großen Speisekarte dazu noch Wikingertetris und haufenweise Karten. Das ist mein Solo Sandkasten Spiel für verregnete Sonntag Nachmittage. Ja im vorigen Abschnitt habe ich gesagt, dass ich kein großer Worker Placement Spieler bin aber hier haben wir die berühmte Ausnahme von der Regel.

Port Royal

So ein schönes Kartenzockerspiel. Die zweite Erweiterung ist noch immer nichts für mich aber 1. und dazu die Promos + den Großhändler und Passagier aus Unterwegs. Jederzeit.

Top 10+10 Update 2025 #2

Von: Andi
21. Februar 2025 um 08:00

So… letztens ging es um die Spiele die ich auch ohne Erweiterung spiele … heute sind die mit Erweiterungen dran und hier blieben nicht viele Steine auf dem anderen. Es ist eher ein Kahlschlag.

Knapp Daneben

Kingdom Builder

War eine ganze Weile DAS Spiel, dass ich mit meinem Vater gespielt habe. Mittlerweile hat mein Vater Dominion gelernt und seitdem spielen wir Kingdom Builder viel seltener, da wir beide mehr in Richtung Kartenspiele tendieren.

Korsaren der Karibik

Ist etwas abgerutscht. Ein anderes „Eventspiel“ hat ihm den Rang abgelaufen

Massive Darkness 2

Ja … ich spiele es sehr gerne (vor allem Solo) aber so ganz trau ich mich dann doch nicht es auf die Liste zu nehmen. Es ist halt eine riesige Schachtel und falls ich große Platzprobleme bekomme, muss sich das Spiel schon rechtfertigen.

Neuzugänge

Canvas

So ein simples Spiel, dass mit bedruckten Folien funktioniert die man in Hüllen steckt. Jede Karte hat mehrere Symbole. Maximal 3 Karten bilden ein Gemälde und die versucht man so zu sammeln, dass man mit seinen 3 Gemälden möglichst viele Punkte macht. Die Erweiterung Nr.1 ist toll. Sie macht eigentlich nicht viel sondern fügt hauptsächlich doppelseitige Folien ein und die möchte ich nicht mehr missen.

Carcassonne

Ist wieder zurück auf der Liste. Lange war es ja weg, weil ich mich oft nicht entscheiden konnte mit welchen Modulen ich spielen will und dann stattdessen was anderes gespielt habe.Jetzt habe ich ein Set zusammengestellt, dass ich immer verwende (Erweiterung 1 + 2 und die mit den Schafen) und gut is. Als ich es nach Jahren wieder mit meiner Frau gespielt hab, hat sie nur gemeint. „Wieso haben wir das solange nicht gespielt? Gefällt mir richtig gut“

Concordia: Venus

Ja, das Spiel ist wieder mal auf der Erweiterungsliste gelandet. Warum? Die Solitaria Erweiterung! Das ich es Solo bzw zu zweit kooperativ spielen kann ist zur Zeit so ein riesiges Plus. Davon zu reden, dass man ein Kennerspiel in Zweierteams gegeneinander spielt … davon sind wir derzeit sehr weit entfernt.

Dixit mit Stella

Vor einer Weile ist ja das eigenständige Spiel Stella erschienen, dass im „Dixit Universum“ angesiedelt ist. Was heißt das konkret? Man kann dieses Spiel mit allen Dixit Karten kombinieren bzw. die Karten von hier auch in Dixit verwenden. Stella ist anders, geht mit weniger Personen und wie ich finde ist es leichter auf den Tisch zu bekommen.

Eclipse – Das 2. galaktische Zeitalter

Ein großes Weltraumspiel. Ein Eventspiel, dass den Großteil unseres Spieleabends vereinnahmt. Erkunden, Forschen, an den eigenen Schiffen basteln und sich hin und wieder eins auf die Mütze geben. Hat zwar im Diplomatiebereich gewaltige Abstriche aber … es geht ab 2 Personen gut. Die ziemlich kleine Erweiterung ist für mich unverzichtbar. Risskanonen die evtl die eigenen Schiffe beschädigen, spannende Sektoren mit eigenen Regeln und „kleine Zivilisationen“ mit denen man diplomatische Beziehungen erkaufen kann. Man wird gar nicht merken, dass das nicht im Grundspiel dabei war und „um die paar Regeln is a scho wurscht“.

Die Tavernen im tiefen Thal

Bei den Tavernen war ich an einem Punkt wo ich mir gedacht hab, dass ich genau weiß was ich tun muss. Der Ofen war aus aber dann kam die Erweiterung die hier frischen Wind reingebracht hat. Ein schönes Gesamtpaket. Würfeldrafting, ein bisschen Deckbau eine gute Portion Bauchgefühl

Kommen wir zu den Abgängen…*tief Luft holen*

Abgänge

Arkham Horror LCG

Derzeit gibt es einfach nicht die Zeit für große kooperative / Solo Spiele mit Kampagne wo ich stundenlang über dem Deck brüte und überlege welche Karten ich kaufe.

Cosmic Encounter

Das größte Opfer von „ich komm nicht so oft mit der ursprünglichen Stammgruppe zusammen“. Ein Spiel, dass ich sehr mag aber obwohl es im Kern eigentlich einfach ist, ist es nicht einsteigerfreundlich mit den langen Kartentexten, Phasen und anderen Begrifflichkeiten. Daran merkt man, dass es aus den 70ern ist.

T.I.M.E Stories

Der weiße Zyklus ist ja schon seit Jahren abgeschlossen aber der blaue hat mich nicht wirklich überzeugt. Ja, das Zurücksetzen des Szenarios war manchmal nervig (wir haben das aber in den späteren Durchläufen Großteils einfach gelassen und nur die Zeit neu bestimmt). Ja, manchmal konnte das Würfeln bei den Skills einem das Genick brechen. Ich denke da an eine Stelle in der Drachen Prophezeiung wo wir 2 Mal gescheitert sind weil wir Würfelpech hatten. Ich verstehe, dass man das loswerden wollte aber die Würfel und dieser „und täglich grüßt das Murmeltier“ Flair fehlen mir schon sehr. Für mich war es immer ein D&D One Shot in einfach mit unterschiedlichen Settings und ohne Spielleiter. Erkunden, Rätsel lösen, etwas Kampf und etwas, hole X von Y und bringe es nach Z. Trotz ein paar toller Ideen ist mir das jetzt zu viel Ressourcenmanagement. Wie viele Zeitkristalle muss ich ausgeben damit ich da den Check bestehe? Das mag fairer sein aber für mich auch langweiliger. Wenn ich Ressourcen verwalten will greife ich nicht zu T.I.M.E Stories.

Viticulture – Essential Edition

Gut, dass ich aufzeichne, wann ich welches Spiel gespielt habe und wie oft es insgesamt gespielt wurde. Irgendwann habe ich meine Sammlung neu organisert und folgendes festgestellt: Wir sind keine großen Worker Placement Spieler. Andere Spiele die z.b. kartengesteuert sind kommen signifikant häufiger auf den Tisch. Das war richtig auffällig. Viticulture hatte ich schon eine Weile nur mehr Solo gespielt, damit ich es wieder mal gespielt hatte. Das ist mir gar nicht so vorgekommen. (Ja das ist der Unterschied zwischen gefühlter Wahrheit und …Wahrheit). Außerdem ist es so, dass ich bei Strategietiteln Automas nicht mehr so mag sondern Solo Modi wie in Ein Fest für Odin oder Concordia: Solitaria bevorzuge, weil es hier noch einmal eine Ebene der Planung gibt, weil man genau weiß, was der fiktive Gegenspieler machen wird, vielleicht nicht zu 100%

Arkham Horror, Kingdom Builder und Korsaren der Karibik hab ich schon erwähnt.

Ein bisschen was zu den Spielen die auf der Liste geblieben sind.

Der Rest

Catan

Noch immer eine richtig schöne Sache vor allem mit 1,2 kleinen Erweiterungen wie Hafenmeister, Helfer, Beste Freunde, Fischer und schon gibts ein bisschen mehr zu tun und zu bedenken.

Dominion

Was soll ich sagen. So stark wie die letzten Jahre war Dominion nicht seit ich vor 10 Jahren ins Hobby eingestiegen. Rising Sun, Plünderer und Verbündete waren richtig gute Erweiterungen und die Updates für Blütezeit, Seaside und Hinterland sind auch durch die Bank gelungen.

Ein Fest für Odin

Arbeiter einsetzen wie eine Bestellung auf einer großen Speisekarte dazu noch Wikingertetris und haufenweise Karten. Das ist mein Solo Sandkasten Spiel für verregnete Sonntag Nachmittage. Ja im vorigen Abschnitt habe ich gesagt, dass ich kein großer Worker Placement Spieler bin aber hier haben wir die berühmte Ausnahme von der Regel.

Port Royal

So ein schönes Kartenzockerspiel. Die zweite Erweiterung ist noch immer nichts für mich aber 1. und dazu die Promos + den Großhändler und Passagier aus Unterwegs. Jederzeit.

Top 10+10 Update 2025 #1

Von: Andi
14. Februar 2025 um 08:00

Nach mehreren Jahren Funkstille in dem Bereich wird es nun Zeit meine 2 Best Of Listen zu aktualisieren. Die Spielegewohnheiten haben sich in diesem Zeitraum stark verändert.
Pandemie, Umzüge und Familiengründungen haben hobbytechnisch ihre Opfer gefordert. Kurz: Ich komme jetzt einfach viel seltener zum spielen. Grade Kennerspiele hat es richtig hart getroffen, da die Stammgruppe von damals nur selten mit mehr als 2 Leuten zusammenkommt. Wenn das passiert ist es eher was besonderes. Stattdessen kommen wir hin und wieder mit befreundeten Pärchen zusammen, die jetzt aber nicht die großen Spieler sind. Ich spiele auch wieder vermehrt solo aber wenn dann eher etwas das flott aufgebaut ist. Das alles spiegelt sich alles natürlich auch in dieser Liste wieder.

Heute meine Lieblingsspiele, die ich ohne Erweiterungen spiele. Kann sein, dass ich die Erweiterungen dazu habe aber sie sind für mich nicht fix mit dabei.

Knapp daneben

Knapp eine Top Platzierung verpasst haben:

Heckmeck am Bratwurmeck

Ist etwas abgerutscht, weil ich andere Würfelspiele öfter auf den Tisch gebracht habe.

Klask

Es ist ein tolles Geschicklichkeitsspiel aber es braucht viel Platz und steht nicht bei den anderen Spielen. Da vergesse ich ehrlich gesagt öfter darauf.

Cthulhu Wars

Ja, das Spiel mit den Riesenminis. Ich habe ja erwähnt, dass ich selten mit erfahreneren Spielern zusammenkomme und wir 4 Leute sind. Dann will ich, dass das „epischer“ wird. Cthulhu Wars ist eines der schlauesten, dummen Spiele bzw dümmsten, schlauen Spiele die ich kenne und eignet sich ganz gut dafür. Erweiterungen hab ich damals keine gekauft, weil ich nie Erweiterungen kaufe ohne das Spiel gespielt zu haben und heute bekomme ich sie nicht mehr.

Neuzugänge

Dungeon Fighter (Second Edition)

Geschicklichkeitsspiele haben einen festen Platz bei mir. Dungeon Fighter geht auch mit wenigen gut bzw. ist sogar solitär spielbar. In dem Spiel musst du Würfel auf eine Zielscheibe werfen um Gegner in Räumen zu besiegen. Jeder Raum, jedes Monster und die Gegenstände die du verwendest haben das Potential den Würfelwurf zu verändern. Du kämpfst im Wohnzimmer der Riesen mit dem tänzelnden Schwert? Dann den Würfel bitte von unterhalb der Tischkante nach einer Drehung werfen. Selten wurde so viel am Tisch gelacht aber man kann tatsächlich auch richtig gut in dem Spiel werden, wenn man es häufiger spielt.

Can’t Stop

Der Würfelklassiker hat sich auf die Liste gezockt.

Love Letter

Das Spiel hat sich über die Jahre bewährt. Ich hab noch niemand getroffen, der damit nichts anfangen konnte. Einfach Regeln, Taktik, etwas Bluffen. Großartig. Die Neuauflage geht auch von Haus aus mit 6 Leuten ohne viel zusätzlichem Regelaufwand. Ansonsten benötigt man die Big Box für 2-8 Leute.

Mille Fiori

Kartendrafting in Venedig. Es ist so richtig schön … mehr … Anfangs beginnt alles sehr langsam und dann bekommt man jede Runde Punkte über Punkte hinterhergeschmissen und kann Kombos ausnutzen. Man sieht dem Spiel auch nicht an wie interaktiv es ist. Du musst den Spielern manchmal reingrätschen oder ihre Vorlage ausnutzen. Andererseits gibt es auch ein paar Möglichkeiten um von den Aktionen der Mitspieler zu profitieren. Die Aktionen greifen schön ineinander.

The Vale of Eternity

Eines der jüngsten Spiele in meiner Sammlung und es hat eingeschlagen wie ein Bombe. Quasi keine Aufbauzeit, relativ einfache Regeln, Kartenkombos, flott gespielt und es gibt eine (inoffizielle) Solovariante. Shut Up and take my money.

Jetzt noch kurz zu den Abgängen:

Abgänge

Keyforge

Corona hat Keyforge getötet kann man, glaub ich, guten Gewissens sagen.

Skull

Ein Bluffspiel, dass gerade mit 4-6 gut funktioniert … in den letzten Jahren … eher nicht.

Concordia Venus

Gegangen um zu bleiben…

Heckmeck, Klask: Sind auf die Shortlist gerutscht

Kurz noch ein paar Anmerkungen zu jenen die geblieben sind

Andere Einträge

Azul / Azul Mini

Ja hier füge ich auch die Mini-Variante mit ein. Ich habe derzeit beide zuhause weil beide etwas für sich haben. Die Mini-Variante ist gerade für Urlaub und Sommer richtig schön und man könnte es quasi im stehen spielen aber das große Spiel hat so schöne Steine.

Crokinole

Noch immer meine 1. Wahl was Geschicklichkeitsspiele angeht.

El Grande (2.0)

Durch die Neuauflage hat es eine zusätzliche Variante für 2 bzw. 3 Spieler bekommen, und ist somit besser in diesen Zahlen spielbar. Am besten noch immer 4+ aber da ich ja wie gesagt nicht oft dazu komme zu viert zu spielen, nimmt man auch das . Plus. Die Neuauflage hat eine normalgroße Schachtel, was definitiv nicht schadet, wenn man überlegt was man zum Spieleabend bei Freunden einpackt…Die Big Box war dann doch eher nur schwer transportabel.

Euphrat und Tigris

Wenig überraschend bleibt auch das wo es ist. So oft wie früher spiele ich auch das nicht mehr aber nach jeder Partie denke ich mir: DAS Spiel ist spitze.

Splendor

Ich hatte kurzzeitig meine Zweifel, und hab sogar überlegt es abzugeben und durch Duel zu ersetzen. Dann hab ich’s wieder gespielt. Nein. Das sitzt wie eine 1. So wenige Regeln und gute strategische und taktische Entscheidungen und die Mitspieler können einem schön in die Parade fahren, wenn sie wollen und darauf achten.

Nächste Woche geht es mit Teil 2 weiter wo es um die Spiele geht für die bestimmte Erweiterungen für mich dazu gehören

Top 10+10 Update 2025 #1

Von: Andi
14. Februar 2025 um 08:00

Nach mehreren Jahren Funkstille in dem Bereich wird es nun Zeit meine 2 Best Of Listen zu aktualisieren. Die Spielegewohnheiten haben sich in diesem Zeitraum stark verändert.
Pandemie, Umzüge und Familiengründungen haben hobbytechnisch ihre Opfer gefordert. Kurz: Ich komme jetzt einfach viel seltener zum spielen. Grade Kennerspiele hat es richtig hart getroffen, da die Stammgruppe von damals nur selten mit mehr als 2 Leuten zusammenkommt. Wenn das passiert ist es eher was besonderes. Stattdessen kommen wir hin und wieder mit befreundeten Pärchen zusammen, die jetzt aber nicht die großen Spieler sind. Ich spiele auch wieder vermehrt solo aber wenn dann eher etwas das flott aufgebaut ist. Das alles spiegelt sich alles natürlich auch in dieser Liste wieder.

Heute meine Lieblingsspiele, die ich ohne Erweiterungen spiele. Kann sein, dass ich die Erweiterungen dazu habe aber sie sind für mich nicht fix mit dabei.

Knapp daneben

Knapp eine Top Platzierung verpasst haben:

Heckmeck am Bratwurmeck

Ist etwas abgerutscht, weil ich andere Würfelspiele öfter auf den Tisch gebracht habe.

Klask

Es ist ein tolles Geschicklichkeitsspiel aber es braucht viel Platz und steht nicht bei den anderen Spielen. Da vergesse ich ehrlich gesagt öfter darauf.

Cthulhu Wars

Ja, das Spiel mit den Riesenminis. Ich habe ja erwähnt, dass ich selten mit erfahreneren Spielern zusammenkomme und wir 4 Leute sind. Dann will ich, dass das „epischer“ wird. Cthulhu Wars ist eines der schlauesten, dummen Spiele bzw dümmsten, schlauen Spiele die ich kenne und eignet sich ganz gut dafür. Erweiterungen hab ich damals keine gekauft, weil ich nie Erweiterungen kaufe ohne das Spiel gespielt zu haben und heute bekomme ich sie nicht mehr.

Neuzugänge

Dungeon Fighter (Second Edition)

Geschicklichkeitsspiele haben einen festen Platz bei mir. Dungeon Fighter geht auch mit wenigen gut bzw. ist sogar solitär spielbar. In dem Spiel musst du Würfel auf eine Zielscheibe werfen um Gegner in Räumen zu besiegen. Jeder Raum, jedes Monster und die Gegenstände die du verwendest haben das Potential den Würfelwurf zu verändern. Du kämpfst im Wohnzimmer der Riesen mit dem tänzelnden Schwert? Dann den Würfel bitte von unterhalb der Tischkante nach einer Drehung werfen. Selten wurde so viel am Tisch gelacht aber man kann tatsächlich auch richtig gut in dem Spiel werden, wenn man es häufiger spielt.

Can’t Stop

Der Würfelklassiker hat sich auf die Liste gezockt.

Love Letter

Das Spiel hat sich über die Jahre bewährt. Ich hab noch niemand getroffen, der damit nichts anfangen konnte. Einfach Regeln, Taktik, etwas Bluffen. Großartig. Die Neuauflage geht auch von Haus aus mit 6 Leuten ohne viel zusätzlichem Regelaufwand. Ansonsten benötigt man die Big Box für 2-8 Leute.

Mille Fiori

Kartendrafting in Venedig. Es ist so richtig schön … mehr … Anfangs beginnt alles sehr langsam und dann bekommt man jede Runde Punkte über Punkte hinterhergeschmissen und kann Kombos ausnutzen. Man sieht dem Spiel auch nicht an wie interaktiv es ist. Du musst den Spielern manchmal reingrätschen oder ihre Vorlage ausnutzen. Andererseits gibt es auch ein paar Möglichkeiten um von den Aktionen der Mitspieler zu profitieren. Die Aktionen greifen schön ineinander.

The Vale of Eternity

Eines der jüngsten Spiele in meiner Sammlung und es hat eingeschlagen wie ein Bombe. Quasi keine Aufbauzeit, relativ einfache Regeln, Kartenkombos, flott gespielt und es gibt eine (inoffizielle) Solovariante. Shut Up and take my money.

Jetzt noch kurz zu den Abgängen:

Abgänge

Keyforge

Corona hat Keyforge getötet kann man, glaub ich, guten Gewissens sagen.

Skull

Ein Bluffspiel, dass gerade mit 4-6 gut funktioniert … in den letzten Jahren … eher nicht.

Concordia Venus

Gegangen um zu bleiben…

Heckmeck, Klask: Sind auf die Shortlist gerutscht

Kurz noch ein paar Anmerkungen zu jenen die geblieben sind

Andere Einträge

Azul / Azul Mini

Ja hier füge ich auch die Mini-Variante mit ein. Ich habe derzeit beide zuhause weil beide etwas für sich haben. Die Mini-Variante ist gerade für Urlaub und Sommer richtig schön und man könnte es quasi im stehen spielen aber das große Spiel hat so schöne Steine.

Crokinole

Noch immer meine 1. Wahl was Geschicklichkeitsspiele angeht.

El Grande (2.0)

Durch die Neuauflage hat es eine zusätzliche Variante für 2 bzw. 3 Spieler bekommen, und ist somit besser in diesen Zahlen spielbar. Am besten noch immer 4+ aber da ich ja wie gesagt nicht oft dazu komme zu viert zu spielen, nimmt man auch das . Plus. Die Neuauflage hat eine normalgroße Schachtel, was definitiv nicht schadet, wenn man überlegt was man zum Spieleabend bei Freunden einpackt…Die Big Box war dann doch eher nur schwer transportabel.

Euphrat und Tigris

Wenig überraschend bleibt auch das wo es ist. So oft wie früher spiele ich auch das nicht mehr aber nach jeder Partie denke ich mir: DAS Spiel ist spitze.

Splendor

Ich hatte kurzzeitig meine Zweifel, und hab sogar überlegt es abzugeben und durch Duel zu ersetzen. Dann hab ich’s wieder gespielt. Nein. Das sitzt wie eine 1. So wenige Regeln und gute strategische und taktische Entscheidungen und die Mitspieler können einem schön in die Parade fahren, wenn sie wollen und darauf achten.

Nächste Woche geht es mit Teil 2 weiter wo es um die Spiele geht für die bestimmte Erweiterungen für mich dazu gehören

Retro – GOPS

Von: Andi
07. Februar 2025 um 08:00

Heute gibt es wieder ein altes Spiel … und dazu eines dass einen total spielerischen Namen hat. Game of Pure Strategy oder GOPS … ja … was soll man dazu sagen. Es wurde entwickelt von einem Mathematiker in den 1930ern.

Was braucht man dazu?

Ein Pokerdeck. Eine Farbe wird aus dem Spiel entfernt. Jeder Spieler bekommt alle Karten einer Farbe auf die Hand und die letzte Farbe kommt als verdeckter Stapel in die Mitte.

Reihenfolge der Karten: Ass niedrigste Karte, König höchste.
Punkte für Karten: Ass – 1, Zahlenkarten der Zahlenwert, Bube – 11, Dame – 12, König 13.

Es gilt die Karten in des verdeckten Stapels zu gewinnen und damit mehr Punkte zu machen als der Mitspieler.

Ablauf

Denkbar einfach. Die oberste Karte des verdeckten Stapels wird auf gedeckt. Das ist der Preis für die Runde. Jeder wählt eine Karte aus und legt sie verdeckt ab. Dann werden die Karten gleichzeitig aufgedeckt. Die Person die die höhere Karte gelegt hat, gewinnt den Preis und legt die Karte verdeckt bei sich ab. Haben beide Spieler denselben Wert gelegt, bleibt die Preiskarte liegen und die oberste Karte des Stapel wird dazu gelegt.
Wer am Ende die meisten Punkte hat gewinnt.

Meine Meinung

Hier haben wir ein sehr einfaches Spiel, dass anders ist als viele Spiele. Es ist wirklich nur Einschätzung des Gegners und sich eine eigene Strategie zurecht legen. Ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich das ein paar Mal ganz unterhaltsam fand aber ich persönlich komme eher aus der spielerischeren Ecke und damit das einen Reiz für mich hat, würde es mechanisch noch etwas mehr Unterbau brauchen.
Ich denke da an Hol’s der Geier von Alex Randolph, das mit mehr Personen spielbar ist und wo 1/3 der Karten im Punktestapel Minuskarten sind, die man nicht haben will (das ließe sich mit der aussortierten Farbe sogar bewerkstelligen…zumindest für 2 Spieler) oder in einem der Spielbücher von Reiner Knizia gibt es ein Spiel, wo dieser Mechanismus genutzt wird um Teile von Regionen zu kontrollieren und dann Gebietsmehrheiten abgerechnet werden.

Erwähnenswert finde ich das Spiel, da es ja beinahe ohne Regeln auskommt, man nur ein Pokerdeck braucht und es sicher einige da draußen gibt, die eine Menge Spaß damit haben können.

Retro – GOPS

Von: Andi
07. Februar 2025 um 08:00

Heute gibt es wieder ein altes Spiel … und dazu eines dass einen total spielerischen Namen hat. Game of Pure Strategy oder GOPS … ja … was soll man dazu sagen. Es wurde entwickelt von einem Mathematiker in den 1930ern.

Was braucht man dazu?

Ein Pokerdeck. Eine Farbe wird aus dem Spiel entfernt. Jeder Spieler bekommt alle Karten einer Farbe auf die Hand und die letzte Farbe kommt als verdeckter Stapel in die Mitte.

Reihenfolge der Karten: Ass niedrigste Karte, König höchste.
Punkte für Karten: Ass – 1, Zahlenkarten der Zahlenwert, Bube – 11, Dame – 12, König 13.

Es gilt die Karten in des verdeckten Stapels zu gewinnen und damit mehr Punkte zu machen als der Mitspieler.

Ablauf

Denkbar einfach. Die oberste Karte des verdeckten Stapels wird auf gedeckt. Das ist der Preis für die Runde. Jeder wählt eine Karte aus und legt sie verdeckt ab. Dann werden die Karten gleichzeitig aufgedeckt. Die Person die die höhere Karte gelegt hat, gewinnt den Preis und legt die Karte verdeckt bei sich ab. Haben beide Spieler denselben Wert gelegt, bleibt die Preiskarte liegen und die oberste Karte des Stapel wird dazu gelegt.
Wer am Ende die meisten Punkte hat gewinnt.

Meine Meinung

Hier haben wir ein sehr einfaches Spiel, dass anders ist als viele Spiele. Es ist wirklich nur Einschätzung des Gegners und sich eine eigene Strategie zurecht legen. Ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich das ein paar Mal ganz unterhaltsam fand aber ich persönlich komme eher aus der spielerischeren Ecke und damit das einen Reiz für mich hat, würde es mechanisch noch etwas mehr Unterbau brauchen.
Ich denke da an Hol’s der Geier von Alex Randolph, das mit mehr Personen spielbar ist und wo 1/3 der Karten im Punktestapel Minuskarten sind, die man nicht haben will (das ließe sich mit der aussortierten Farbe sogar bewerkstelligen…zumindest für 2 Spieler) oder in einem der Spielbücher von Reiner Knizia gibt es ein Spiel, wo dieser Mechanismus genutzt wird um Teile von Regionen zu kontrollieren und dann Gebietsmehrheiten abgerechnet werden.

Erwähnenswert finde ich das Spiel, da es ja beinahe ohne Regeln auskommt, man nur ein Pokerdeck braucht und es sicher einige da draußen gibt, die eine Menge Spaß damit haben können.

Kurzrezensionen: Für Northwood / L.A.M.A

Von: Andi
31. Januar 2025 um 08:00

Heute stelle ich euch 2 Spiele die einzelne Runden haben die flott runtergespielt sind. Eins davon für Solo Spieler und eines für mehrere.

Für Northwood!

Worum geht es?

Wir verhandeln mit Adeligen – das Stichspiel

Was ist das Ziel?

So viele Herrscher wie möglich überzeugen.

Warum macht das Spaß?

Wie viele Stiche schafft man mit der Hand, wenn man welchen Herrscher besucht? Welche Fähigkeit will man lieber unter den Verbündeten haben? Kann sich das ausgehen oder wird man scheitern.

Besonderheiten

Man startet jede Partie mit 4 Verbündeten. Zieht seine Starthand und wählt das erste Königreich das man besuchen will. Die haben unten eine Zahl von 0-7 angegeben und einen Herrscher. Der Herrscher hat eine Farbe und eine Spezialfähigkeit.
Unser Ziel ist es ihn zu „überzeugen und alle haben ein Lieblingsthema über das sie reden wollen“. Konkret gesagt. Die Zahl unter dem Königreich gibt an wie viele Stiche man exakt machen muss um erfolgreich zu sein. Die Farbe des Herrschers gibt Trumpf an. Danach deckt man eine Karte vom Nachziehstapel auf. Die Farbe muss bedient werden, wenn möglich. Das geht solange bis die Hand leer ist. Dann überprüft man ob man die Bedingung erfüllt hat. Entweder wird der Herrscher entfernt, weil man es nicht geschafft hat oder man besucht das nächste Königreich
Was hat man von einem Sieg … je nach Zahl des Königreichs erhält man Sterne (wobei 0 und 7 die meisten bringen) und man kann den Herrscher einmal anstatt eines der Verbündeten einsetzen.
Apropos Verbündete. Vor jedem Stich darf man einen davon einsetzen. Die lassen uns extra Karten ziehen, abwerfen den Nachziehstapel anschauen usw. Jeden der 4 darf man einmal pro Königreich verwenden.

Meine Meinung

Was gefällt mir am Spiel nicht?

Wie soll ich es am besten sagen. Es fühlt sich stellenweise nicht wie ein Stichspiel an.
Ich weiß es ist blöd aber dadurch dass man nie der erste beim ausspielen und immer gegen den restlichen Stapel spielt, hat man nicht dasselbe Feeling wie wenn man ein Stichspiel mit mehreren Leuten spielt.

Was sind solala Punkte?

Die Verbündeten erlauben einem unterschiedlichste Dinge aber dadurch, dass man den Effekt durchführt bevor man die nächste Karte aufdeckt, spielt doch der Zufall eine große Rolle.

Anfangs war ich wegen der Karten etwas skeptisch, weil ich sie etwas dünn fand. Eigentlich hält man sie aber nie in der Hand, von daher ist das nicht so wichtig.

Einen hab ich noch. Es ist ein Highscore Spiel. Wenn ich aber anhand der verbleibenden Königreiche schon weiß, dass ich meinen Highscore nicht knacken kann, starte ich dann gleich neu oder spiel ich um die „Ehre“ weiter. Darauf hab ich noch keine Antwort.

Was gefällt mir?

Ich finde die Illustrationen voll gelungen und ich mag das Thema eigentlich sehr.

Es gibt unterschiedlichste Verbündete die man haben kann und etliche Kombinationen die man anstreben kann.

Es gibt auch noch eine ganze Kampagne mit 16 Szenarien. Für die Größe und den Preis der Box bekommt man schon viel.

Kommen wir zum meinem Fazit. Hier muss man unterscheiden je nachdem was man vom Spiel erwartet. Erwartet man quasi eine Patience mit einem Stichspielüberbau und etlichen Sonderkarten? Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man. Ist halt so. Dann kann ich es voll empfehlen. Ich habe aber meine Probleme damit. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich so taktieren kann wie ich gerne würde. Man spielt immer gegen 3/4 der anderen Karten. Das ist schon eine Hausnummer und es kann so viel passieren. Es macht es auch verdammt schwer die eigene Hand einzuschätzen, da man immer nur Farbe bedient und nie selbst ausspielt. Es kann also durchaus passieren, dass die hohen Karten die nicht Trumpf sind wenige bis keine Stiche machen, da die irgendwo am Boden des Stapels liegen. Trotzdem gebe ich das Spiel nicht auf, sondern versuche mit Regelvarianten, dem Herr zu werden. Was auch schon einiges aussagt.

Anhang

Autor: Will Su
Illustrationen: Will Su
Verlag: Leichtkraft
Erscheinungsjahr: 2024
Spieleranzahl:  1
Dauer: ca 20min
Preis: ca 16€

L.A.M.A.

Was ist das Ziel?

Bei Spielende die wenigsten Minuspunkte haben

Warum macht das Spaß?

Es ist so einfach und Karten auf den Tisch knallen macht einfach Laune.

Besonderheiten

Das Spiel besteht aus mehreren Durchgängen. In jedem Durchgang bekommt man 6 Karten auf die Hand und eine liegt im zentralen offenen Ablagestapel. Ein Durchgang geht so lange, bis entweder alle ausgestiegen sind oder eine Person alle Handkarten abgelegt hat. Was zuerst eintritt.
Wer dran ist legt entweder eine Karte ab. Diese Karte kann entweder den gleichen Wert oder einen Wert haben der genau um 1 höher ist. eine Lama ist wie eine (fiese) 7 und auf eine Lama kann man nur ein weiteres Lama oder eine 1 legen.
Wer nichts ablegen kann bzw. nicht mag kann entweder eine Karte vom Nachziehstapel ziehen oder steigt aus.
Wenn man aussteigt schreibt man die restlichen Handkarten als Minuspunkte. Doppelte Werte zählen aber nicht. Dh. 3 4er sind trotzdem nur 4 Minuspunkte. Lamas sind 10 Minuspunkte.
Wer alle Karten ablegt darf 1 Chip zurücklegen. Dh. 1 oder 10 Punkte.

Meine Meinung

Was gefällt mir am Spiel nicht?

Da habe ich eigentlich keine Punkte.

Was sind solala Punkte?

Da weiß ich eigentlich auch nichts.

Was gefällt mir?

Ich finde das Spiel richtig gelungen. Ich weiß gar nicht warum ich es mir erst vor kurzem geholt habe, denn eigentlich ist es genau in meiner Abteilung.
Mein Lieblingssatz. Es ist so simpel. Ich werde das Spiel auch sehr mit UNO vergleichen, weil mM nach der Vergleich passt. L.A.M.A. ist regeltechnisch nicht komplexer aber in meinen Augen mit interessanteren Entscheidungen. Soll heißen. Sehr einfaches, lockeres Spiel, dass sich gut runter spielen lässt und auch einen schöne Prise Zufall hat aber da gibt es dann die große Entscheidung die man so teilweise einschätzen kann aber wo es immer wieder zu Überraschungen führt.

Der große Unterschied zu UNO ist die Frage: Wann steigt man am besten aus? Ja klar, weniger Minuspunkte zu machen wäre schon nicht schlecht aber wie wenig ist wenig, wenn man das versucht mit dem einzuschätzen was die anderen haben könnten … aber viel viel besser wäre es einen 10er Chip wieder zurücklegen zu können…aber man glaubt gar nicht wie schnell man Punkte oben hat wenn man Karten nachziehen muss und danach lächelt einen dieses belämmerte Lama an. Riskiert man das?

Das ist der zentrale Reiz … und man muss sich schon selbst bremsen, nicht automatisch weitere Karten zu ziehen, wenn man nichts passendes hat. Ich habe auch schon Partien erlebt wo ein Spieler mit der Starthand sofort ausgestiegen ist, weil sie insgesamt nur 4 Minuspunkte auf der Hand hatte aber dann hat jemand anders seine komplette Hand runtergespielt und ist Punkte losgeworden.
Flott und emotional aber es spielt sich nicht automatisch runter. Hat bis jetzt allen mit denen ich es gespielt habe, sehr gefallen und wir haben es in den letzten Monaten schon ein paar Mal verschenkt.

Anhang

Autor: Reiner Knizia
Illustrationen: Danny Devine, atelier198
Verlag: Amigo
Erscheinungsjahr: 2019
Spieleranzahl:  2-6
Dauer: ca 15min
Preis: ca 10€

 

Kurzrezensionen: Für Northwood / L.A.M.A

Von: Andi
31. Januar 2025 um 08:00

Heute stelle ich euch 2 Spiele die einzelne Runden haben die flott runtergespielt sind. Eins davon für Solo Spieler und eines für mehrere.

Für Northwood!

Worum geht es?

Wir verhandeln mit Adeligen – das Stichspiel

Was ist das Ziel?

So viele Herrscher wie möglich überzeugen.

Warum macht das Spaß?

Wie viele Stiche schafft man mit der Hand, wenn man welchen Herrscher besucht? Welche Fähigkeit will man lieber unter den Verbündeten haben? Kann sich das ausgehen oder wird man scheitern.

Besonderheiten

Man startet jede Partie mit 4 Verbündeten. Zieht seine Starthand und wählt das erste Königreich das man besuchen will. Die haben unten eine Zahl von 0-7 angegeben und einen Herrscher. Der Herrscher hat eine Farbe und eine Spezialfähigkeit.
Unser Ziel ist es ihn zu „überzeugen und alle haben ein Lieblingsthema über das sie reden wollen“. Konkret gesagt. Die Zahl unter dem Königreich gibt an wie viele Stiche man exakt machen muss um erfolgreich zu sein. Die Farbe des Herrschers gibt Trumpf an. Danach deckt man eine Karte vom Nachziehstapel auf. Die Farbe muss bedient werden, wenn möglich. Das geht solange bis die Hand leer ist. Dann überprüft man ob man die Bedingung erfüllt hat. Entweder wird der Herrscher entfernt, weil man es nicht geschafft hat oder man besucht das nächste Königreich
Was hat man von einem Sieg … je nach Zahl des Königreichs erhält man Sterne (wobei 0 und 7 die meisten bringen) und man kann den Herrscher einmal anstatt eines der Verbündeten einsetzen.
Apropos Verbündete. Vor jedem Stich darf man einen davon einsetzen. Die lassen uns extra Karten ziehen, abwerfen den Nachziehstapel anschauen usw. Jeden der 4 darf man einmal pro Königreich verwenden.

Meine Meinung

Was gefällt mir am Spiel nicht?

Wie soll ich es am besten sagen. Es fühlt sich stellenweise nicht wie ein Stichspiel an.
Ich weiß es ist blöd aber dadurch dass man nie der erste beim ausspielen und immer gegen den restlichen Stapel spielt, hat man nicht dasselbe Feeling wie wenn man ein Stichspiel mit mehreren Leuten spielt.

Was sind solala Punkte?

Die Verbündeten erlauben einem unterschiedlichste Dinge aber dadurch, dass man den Effekt durchführt bevor man die nächste Karte aufdeckt, spielt doch der Zufall eine große Rolle.

Anfangs war ich wegen der Karten etwas skeptisch, weil ich sie etwas dünn fand. Eigentlich hält man sie aber nie in der Hand, von daher ist das nicht so wichtig.

Einen hab ich noch. Es ist ein Highscore Spiel. Wenn ich aber anhand der verbleibenden Königreiche schon weiß, dass ich meinen Highscore nicht knacken kann, starte ich dann gleich neu oder spiel ich um die „Ehre“ weiter. Darauf hab ich noch keine Antwort.

Was gefällt mir?

Ich finde die Illustrationen voll gelungen und ich mag das Thema eigentlich sehr.

Es gibt unterschiedlichste Verbündete die man haben kann und etliche Kombinationen die man anstreben kann.

Es gibt auch noch eine ganze Kampagne mit 16 Szenarien. Für die Größe und den Preis der Box bekommt man schon viel.

Kommen wir zum meinem Fazit. Hier muss man unterscheiden je nachdem was man vom Spiel erwartet. Erwartet man quasi eine Patience mit einem Stichspielüberbau und etlichen Sonderkarten? Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man. Ist halt so. Dann kann ich es voll empfehlen. Ich habe aber meine Probleme damit. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich so taktieren kann wie ich gerne würde. Man spielt immer gegen 3/4 der anderen Karten. Das ist schon eine Hausnummer und es kann so viel passieren. Es macht es auch verdammt schwer die eigene Hand einzuschätzen, da man immer nur Farbe bedient und nie selbst ausspielt. Es kann also durchaus passieren, dass die hohen Karten die nicht Trumpf sind wenige bis keine Stiche machen, da die irgendwo am Boden des Stapels liegen. Trotzdem gebe ich das Spiel nicht auf, sondern versuche mit Regelvarianten, dem Herr zu werden. Was auch schon einiges aussagt.

Anhang

Autor: Will Su
Illustrationen: Will Su
Verlag: Leichtkraft
Erscheinungsjahr: 2024
Spieleranzahl:  1
Dauer: ca 20min
Preis: ca 16€

L.A.M.A.

Was ist das Ziel?

Bei Spielende die wenigsten Minuspunkte haben

Warum macht das Spaß?

Es ist so einfach und Karten auf den Tisch knallen macht einfach Laune.

Besonderheiten

Das Spiel besteht aus mehreren Durchgängen. In jedem Durchgang bekommt man 6 Karten auf die Hand und eine liegt im zentralen offenen Ablagestapel. Ein Durchgang geht so lange, bis entweder alle ausgestiegen sind oder eine Person alle Handkarten abgelegt hat. Was zuerst eintritt.
Wer dran ist legt entweder eine Karte ab. Diese Karte kann entweder den gleichen Wert oder einen Wert haben der genau um 1 höher ist. eine Lama ist wie eine (fiese) 7 und auf eine Lama kann man nur ein weiteres Lama oder eine 1 legen.
Wer nichts ablegen kann bzw. nicht mag kann entweder eine Karte vom Nachziehstapel ziehen oder steigt aus.
Wenn man aussteigt schreibt man die restlichen Handkarten als Minuspunkte. Doppelte Werte zählen aber nicht. Dh. 3 4er sind trotzdem nur 4 Minuspunkte. Lamas sind 10 Minuspunkte.
Wer alle Karten ablegt darf 1 Chip zurücklegen. Dh. 1 oder 10 Punkte.

Meine Meinung

Was gefällt mir am Spiel nicht?

Da habe ich eigentlich keine Punkte.

Was sind solala Punkte?

Da weiß ich eigentlich auch nichts.

Was gefällt mir?

Ich finde das Spiel richtig gelungen. Ich weiß gar nicht warum ich es mir erst vor kurzem geholt habe, denn eigentlich ist es genau in meiner Abteilung.
Mein Lieblingssatz. Es ist so simpel. Ich werde das Spiel auch sehr mit UNO vergleichen, weil mM nach der Vergleich passt. L.A.M.A. ist regeltechnisch nicht komplexer aber in meinen Augen mit interessanteren Entscheidungen. Soll heißen. Sehr einfaches, lockeres Spiel, dass sich gut runter spielen lässt und auch einen schöne Prise Zufall hat aber da gibt es dann die große Entscheidung die man so teilweise einschätzen kann aber wo es immer wieder zu Überraschungen führt.

Der große Unterschied zu UNO ist die Frage: Wann steigt man am besten aus? Ja klar, weniger Minuspunkte zu machen wäre schon nicht schlecht aber wie wenig ist wenig, wenn man das versucht mit dem einzuschätzen was die anderen haben könnten … aber viel viel besser wäre es einen 10er Chip wieder zurücklegen zu können…aber man glaubt gar nicht wie schnell man Punkte oben hat wenn man Karten nachziehen muss und danach lächelt einen dieses belämmerte Lama an. Riskiert man das?

Das ist der zentrale Reiz … und man muss sich schon selbst bremsen, nicht automatisch weitere Karten zu ziehen, wenn man nichts passendes hat. Ich habe auch schon Partien erlebt wo ein Spieler mit der Starthand sofort ausgestiegen ist, weil sie insgesamt nur 4 Minuspunkte auf der Hand hatte aber dann hat jemand anders seine komplette Hand runtergespielt und ist Punkte losgeworden.
Flott und emotional aber es spielt sich nicht automatisch runter. Hat bis jetzt allen mit denen ich es gespielt habe, sehr gefallen und wir haben es in den letzten Monaten schon ein paar Mal verschenkt.

Anhang

Autor: Reiner Knizia
Illustrationen: Danny Devine, atelier198
Verlag: Amigo
Erscheinungsjahr: 2019
Spieleranzahl:  2-6
Dauer: ca 15min
Preis: ca 10€

 

Frisch gezockt 31.12.2024

Von: Andi
31. Dezember 2024 um 08:00

Zum Jahreswechsel noch ein kurzer Beitrag zu den neuen Spielen die ich gespielt habe

Trekking – Reise durch die Zeit

Ein schönes, einfaches Spiel für Geschichtsinteressierte. Die Ausstattung ist für diesen Preis sehr gut, ich finde die Gestaltung richtig gut gelungen. Die Regeln sind einfach aber es gibt dann doch ein paar Stellschrauben um besser zu spielen und mehr herauszuholen. Man erfährt etwas über geschichtliche Ereignisse die quer über den Globus verteilt sind. Da waren Dinge dabei die selbst ich nicht gewusst habe und Geschichte war immer eines meiner Lieblingsfächer.

Knarr

Dieses kleine Schächtelchen lag unterm Christbaum. Knarr ist ein einfaches schnelles Kartenablegespiel. Thematisch erkundet man als Wikinger Länder, gründet Niederlassungen und treibt Handel. Ich finde das wesentlich realistischer und thematischer als dieses ganze stereotypische Wikinger Plünderer Zeug. Es gefällt mir bis jetzt gut. Du kannst auf verschiedenste Arten Punkte machen aber ich glaube nicht, dass du dich nur auf eine Art verlassen kannst. Es unterscheidet sich auch von sowas wie Splendor. Splendor finde ich strategischer. Da muss man mehr auf die großen Punktekarten hinarbeiten. Knarr hat aber interessantere taktische Entscheidungen. Nutzt man Rekruten jetzt um eine andere Karte zu nehmen oder für die großen Ziele um nicht so viele Karten abgeben zu müssen…und welche Teile des Maschinchens gibt man überhaupt ab? Vielversprechend.

Dune: Imperium – Uprising

Ja, unterm Christbaum lag auch das Spiel. Zum Vorgänger war meine Liebe nach 5-6 Partien merklich abgekühlt, aus einer Vielzahl von Gründen. Uprising ist ja quasi Dune: Imperium 1.5 … Was soll ich sagen. 3 Mal hab ich es bis jetzt gespielt und ich bin positiv überrascht. Ich finde das ganze wesentlich spannender. Die oberen Bereiche des Spielplans sind zum großen Teil über das ganze Spiel hinweg nützlich. Viele Felder wurden angepasst und haben Kosten die man bezahlen muss, bzw. muss man 2 Einfluss bei bestimmten Fraktionen haben. Mit Spice und Geld kann man auch mehr anfangen. Man kann auch mehr Karten ziehen. Spione sind toll und können unterschiedlich eingesetzt werden. Man kann Sandwürmer rufen. Die sind ein bisschen stärker als normale Truppen … aber die Belohnung im Konflikt wird verdoppelt. Die Konflikte in denen man die Kontrolle über bestimmte Felder bekommt sind jetzt farblich hervorgehoben, damit man auch wirklich nicht darauf vergisst. Auf der Rückseite jeder Anführer Karte findet man den Ablauf eines Spielzugs. Das Deck finde ich bis jetzt auch besser. Was soll ich sagen. Ich finde es bis jetzt sehr gelungen, obwohl die Komplexität etwas angestiegen ist. Es braucht noch mehr Partien um alles gut zu durschauen aber um es mit dem Vorgänger zu vergleichen: Dort setzten ungefähr an derselben Stelle die ersten Zweifel ein. Ich freu mich derzeit schon auf die nächste Partie Uprising und habe mir schon angeschaut was in der Bloodlines Erweiterung enthalten ist.

Frisch gezockt 31.12.2024

Von: Andi
31. Dezember 2024 um 08:00

Zum Jahreswechsel noch ein kurzer Beitrag zu den neuen Spielen die ich gespielt habe

Trekking – Reise durch die Zeit

Ein schönes, einfaches Spiel für Geschichtsinteressierte. Die Ausstattung ist für diesen Preis sehr gut, ich finde die Gestaltung richtig gut gelungen. Die Regeln sind einfach aber es gibt dann doch ein paar Stellschrauben um besser zu spielen und mehr herauszuholen. Man erfährt etwas über geschichtliche Ereignisse die quer über den Globus verteilt sind. Da waren Dinge dabei die selbst ich nicht gewusst habe und Geschichte war immer eines meiner Lieblingsfächer.

Knarr

Dieses kleine Schächtelchen lag unterm Christbaum. Knarr ist ein einfaches schnelles Kartenablegespiel. Thematisch erkundet man als Wikinger Länder, gründet Niederlassungen und treibt Handel. Ich finde das wesentlich realistischer und thematischer als dieses ganze stereotypische Wikinger Plünderer Zeug. Es gefällt mir bis jetzt gut. Du kannst auf verschiedenste Arten Punkte machen aber ich glaube nicht, dass du dich nur auf eine Art verlassen kannst. Es unterscheidet sich auch von sowas wie Splendor. Splendor finde ich strategischer. Da muss man mehr auf die großen Punktekarten hinarbeiten. Knarr hat aber interessantere taktische Entscheidungen. Nutzt man Rekruten jetzt um eine andere Karte zu nehmen oder für die großen Ziele um nicht so viele Karten abgeben zu müssen…und welche Teile des Maschinchens gibt man überhaupt ab? Vielversprechend.

Dune: Imperium – Uprising

Ja, unterm Christbaum lag auch das Spiel. Zum Vorgänger war meine Liebe nach 5-6 Partien merklich abgekühlt, aus einer Vielzahl von Gründen. Uprising ist ja quasi Dune: Imperium 1.5 … Was soll ich sagen. 3 Mal hab ich es bis jetzt gespielt und ich bin positiv überrascht. Ich finde das ganze wesentlich spannender. Die oberen Bereiche des Spielplans sind zum großen Teil über das ganze Spiel hinweg nützlich. Viele Felder wurden angepasst und haben Kosten die man bezahlen muss, bzw. muss man 2 Einfluss bei bestimmten Fraktionen haben. Mit Spice und Geld kann man auch mehr anfangen. Man kann auch mehr Karten ziehen. Spione sind toll und können unterschiedlich eingesetzt werden. Man kann Sandwürmer rufen. Die sind ein bisschen stärker als normale Truppen … aber die Belohnung im Konflikt wird verdoppelt. Die Konflikte in denen man die Kontrolle über bestimmte Felder bekommt sind jetzt farblich hervorgehoben, damit man auch wirklich nicht darauf vergisst. Auf der Rückseite jeder Anführer Karte findet man den Ablauf eines Spielzugs. Das Deck finde ich bis jetzt auch besser. Was soll ich sagen. Ich finde es bis jetzt sehr gelungen, obwohl die Komplexität etwas angestiegen ist. Es braucht noch mehr Partien um alles gut zu durschauen aber um es mit dem Vorgänger zu vergleichen: Dort setzten ungefähr an derselben Stelle die ersten Zweifel ein. Ich freu mich derzeit schon auf die nächste Partie Uprising und habe mir schon angeschaut was in der Bloodlines Erweiterung enthalten ist.

Retro – Mafia/Werwölfe

Von: Andi
06. Dezember 2024 um 09:05

Ein weiteres Spiel, dass man mit stinknormalen Spielkarten verwenden kann. Es ist das älteste Social Deduction Spiel das ich kenne. Das Original Mafia wurde z.B. mit normalen Karten gespielt. Dh. es sollte statt Retro – Back to the roots, heißen. Ich verwende hier die Begriffe aus Werwölfe, da ich das Setting wesentlich spannender finde aber natürlich kann man es auch auf für Mafiosi, Alienparasiten oder Osterhasen anwenden.

Vorbereitung

Man benötigt ein paar Karten mit demselben Kartenrücken, je nach Anzahl der Spieler und Rollen, die man verwenden will. Fix mit dabei sind die Werwölfe und die Seherin. Der Rest wird mit Dorfbewohner aufgefüllt.

6-7: 2 Werwölfe (WW) + 1 Seherin. Der Rest Dorfbewohner.
8-10: 3 WW, 1 Seherin
11-13: 4 WW
14-16: 5 WW

Werwölfe: Beliebige schwarze Karten
Seherin: Eine Dame in Rot. z.b. Herzdame
Dorfbewohner: eine andere rote Karte. Am besten keine Bildkarte

Ein Spieler wird für die Partie als Bürgermeister bestimmt. Er entscheidet bei einem Gleichstand in der Tagphase.

Ablauf:

Ein Spieler ist Spielleiter (SL). Er nimmt nicht direkt am Spiel teil, sondern moderiert.
Die Karten werden vorbereitet und zufällig an die Spieler verteilt.
Danach wechseln sich Nacht- und Tagphasen ab.

Nachtphase

In der Nacht schließen alle Spieler die Augen und der SL ruft die besonderen Rollen die im Spiel sind der Reihe nach auf… Das kann man so theatralisch machen wie man will. Die Werwölfe signalisieren dem SL, wenn sie an der Reihe sind, welcher Spieler von ihnen gefressen wird und schließen wieder die Augen.

Danach erwacht die Seherin und wählt einen Mitspieler. Der SL signalisiert ob es sich hierbei um einen Werwolf handelt.

Tagphase

Alle Spieler erwachen und der SL offenbart wer gefressen wurde. Der Spieler deckt seine Rolle auf und scheidet aus. Dann wird darüber diskutiert wer von den Dorfbewohnern gehängt wird. Ist man mit diskutieren fertig (man kann auch ein Zeitlimit setzen), erfolgt die Abstimmung. Alle Spieler zeigen gleichzeitig auf einen anderen Spieler der hingerichtet werden soll. Bei einem unentschieden entscheidet der Bürgermeister. Der hingerichtete Spieler deckt seine Rolle auf.
Ist noch ein Werwolf am Leben bzw. jemand aus dem Team Dorfbewohner startet eine neue Nacht.

Weitere Rollen

Natürlich kann man auch weitere Rollen verwenden bzw. auch welche erfinden. Zur Verwendung einfach eine Karte für dieses Team weniger verteilen. Ich würde es aber nicht übertreiben. Hier ein paar Ideen.

Der Jäger – ein roter Bube: Scheidet er aus dem Spiel aus, kann er noch einen weiteren Spieler bestimmen der ebenfalls ausscheidet.

Die Hexe – Karo Dame – hat zwei Tränke die sie einmalig im Spiel verwenden kann. Mit einem Trank kann sie einen Spieler töten mit dem anderen einen Spieler (auch sich selbst) heilen. Sie erwacht nach den Werwölfen aber vor der Seherin. Der SL teilt ihr das Opfer der Werwölfe mit und fragt sie, ob sie es heilen möchte. Danach wird die Hexe nach dem Gifttrank gefragt.

Die Kupplerin – Herz Ass: Bestimmt ganz zu Beginn der 1. Nacht zwei Spieler (kann auch sie selbst sein). Sie bilden das Liebespaar. Der SL gibt ihnen ein Zeichen, die Augen zu öffnen bzw. signalisiert ihnen die Zugehörigkeit. Scheidet einer der Liebenden aus, scheidet auch der andere aus. Beide gewinnen nur, wenn ihre Seite gewinnt bzw. wenn sie als letzte übrig bleiben.

Das wilde Kind – Karo Bube: Bestimmt in der 1. Nacht einen anderen Spieler als Vorbild (Reihenfolge nach der Kupplerin). Das wilde Kind ist ein Dorfbewohner bis sein Vorbild stirbt. Stirbt das Vorbild schließt es sich den Werwölfen an und erwacht mit ihnen in der nächsten Nacht.

Meine Meinung

Ich mag das Spiel aber ich muss ehrlicherweise auch sagen, dass es ist nicht mein liebstes Spiel dieses Genres ist. Saboteur 2 oder Mafia de Cuba finde ich besser. Das eine kommt von Haus aus mit verdächtigen Aktion und mehreren Teams daher und beim anderen kann man im Grunde seine Rolle selbst wählen und die Unterhaltung ist „gesitteter“ da der Don immer nur mit einer Person redet…es ist aber auch leicht möglich, dass das daran liegt, dass diese Spiele keinen Spielleiter benötigen und da bleib ich meistens an diesen Rollen kleben, ob jetzt bei Werwölfe, Mysterium oder HeroQuest, weil ich ja der „Spielemeister“ bin …
Man redet und mutmaßt bei Werwölfe viel aber auch da muss man aufpassen. Es darf auch nicht zu offensichtlich oder verdächtig wirken. Das Spiel bekommt eine interessante Eigendynamik. Es schadet nicht wenn man gerne kommuniziert und sich beim bluffen nicht leicht verrät. Jemand der eher verschlossen ist, kann meiner Erfahrung nach, in diesem Spiel untergehen. Manche können einen aber auch richtig überraschen was das für Lügenbarone sein können.

Ja man scheidet hier aus aber oftmals ist das ganze zu beobachten schon sehr unterhaltsam und wie eine Soap. In ganz großen Runden (die ich noch nie hatte) kann ich mir aber vorstellen, dass die Pause doch recht lang sein kann.
Ich finde, es ist aber ein Spiel, dass man auf alle Fälle einmal ausprobiert haben sollte. Man braucht ja nur ein Pokerdeck und ein paar Leute und gut is.

❌