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„Die Dänen“: Rosenbergs Wikinger-Epos bei Feuerland

16. Juni 2026 um 09:36
„Die Dänen“: Rosenbergs Wikinger-Epos bei Feuerland

Feuerland Spiele wirbt auf Gamefound mit einer Vorschau-Seite für „Die Dänen“ (englischer Titel: „The Danes“), den kommenden Titel im Universum von „Ein Fest für Odin“. Was als zweite große Erweiterung begann, ist zu einem eigenständigen Spiel von Uwe Rosenberg und Gernot Köpke gewachsen: mehr Material, größere Schachtel und eine Kampagne, die noch nicht live ist.

Eckdaten
TitelDie Dänen / The Danes
AutorenUwe Rosenberg, Gernot Köpke
IllustrationDennis Lohausen
VerlagFeuerland Spiele
Spielerzahl1 bis 4
Spielzeit90 bis 180 Minuten
Alterab 14 Jahren
GenreWorker Placement (schwer)
PlattformGamefound (Vorschau, Kampagne noch nicht live)

Vom Erweiterungsplan zum eigenständigen Spiel

Ursprünglich sollte „Die Dänen“ eine weitere große Erweiterung zu „Ein Fest für Odin“ werden. Daraus ist ein eigenständiges Spiel geworden, das ohne Grundspiel auskommt. Nach Angaben von brettspiel-news.de bringt der Titel über 200 neue Handwerkskarten mit, darunter 128 Kaupang-Karten. Die Schachtel soll in der Größenordnung von Gloomhaven liegen, also deutlich über dem, was Vielspieler von einer normalen Kennerspiel-Box kennen.

Für das DACH-Publikum hat der Titel Gewicht: ein neuer schwerer Rosenberg, direkt aus dem deutschen Verlag Feuerland, mit deutschsprachiger Ausgabe als Heimmarkt. Wer den Crowdfunding-Weg des Autors verfolgt, kennt ihn schon von Rosenbergs Agricola Special Edition. Auf BoardGameGeek liegt die Komplexität bei 4,12 von 5, das Spiel rangiert damit klar im Expertenbereich.

Was Sie im Spiel tun

Die Rahmenhandlung setzt im Jahr 825 ein: Eine Schar Wikinger bricht zu einer Reise auf, die deutlich länger dauert als geplant. Sie starten mit einer kleinen Gruppe, die von Runde zu Runde wächst, ebenso wie der Hunger und die Abgabenlast Ihrer Gemeinschaft.

Im Kern ist „Die Dänen“ ein Worker-Placement-Spiel. Sie setzen Ihre Wikinger ein, um neue Gebiete zu erkunden und mit ihnen Handel zu treiben. Parallel läuft das tägliche Geschäft: Tiere züchten, Waren sammeln, jagen. Daraus speisen sich ein stetiges Einkommen und am Ende die Siegpunkte. Wer am Schluss die meisten Siegpunkte hält, gewinnt. BoardGameGeek listet als Mechaniken unter anderem Aktionspunkte, automatisches Ressourcenwachstum, Würfeleinsatz, Flächendeckung (Grid Coverage) und Plättchenauslage.

Wer „Ein Fest für Odin“ kennt, erkennt die Familie: das Puzzle aus dem Auslegen von Waren auf der eigenen Fläche bleibt prägend. Der neue Hebel ist die Reise- und Handelsebene. Statt nur die eigene Auslage zu optimieren, erkunden Sie Gebiete und treiben dort Handel. Genau das soll „Die Dänen“ über einen reinen „Ein Fest für Odin“-Nachschlag hinausheben. Ob daraus spürbar neue Spannung entsteht oder vor allem ein längerer Motor, zeigt erst das fertige Spiel. Die in der Vorschau genannten 90 bis 180 Minuten sind dabei ein Eckwert; bei einem Schwergewicht dieser Komplexität dürfte das obere Ende eher die Regel als die Ausnahme sein.

Solo-Modus

„Die Dänen“ lässt sich von 1 bis 4 Personen spielen, ein Solo-Modus ist also an Bord; BoardGameGeek führt das Spiel ausdrücklich mit Solo-Mechanik. Wie anspruchsvoll dieser Solo-Modus ausfällt und welche Aufgabe er stellt, nennt die Vorschau noch nicht. Erste Community-Stimmen empfehlen den Titel auch für eine Person, ein belastbares Urteil ist das aber noch nicht. Auch wie unterschiedlich sich eine Partie zu zweit und zu viert anfühlt, lässt sich vor dem fertigen Spiel nicht sagen.

Zeitplan, Gamefound und Follower-Bonus

Der Zeitplan ist in Bewegung. Ursprünglich war ein Start früher im Jahr angepeilt, laut brettspiel-news.de ist die Gamefound-Kampagne inzwischen für das zweite Quartal 2026 vorgesehen, die Auslieferung grob für das erste Quartal 2027. Als Grund nennt die Quelle den Feinschliff: Das deutsche Regelheft sei fertig, übersetzt und gelayoutet werde noch, bevor die Kampagne online geht. Wir nehmen diese Daten als den derzeit kommunizierten Stand; bis zum Kampagnenstart können sie sich verschieben.

Da die Kampagne noch in der Vorschau-Phase steht, gibt es weder Finanzierungsstand noch feste Pledge-Stufen oder Stretch-Goals. Den verlässlichsten Blick liefert die Gamefound-Seite selbst. Ein konkreter Anreiz steht aber schon fest: Wer der Kampagne vor dem Start folgt, erhält laut Verlag ein besonderes Gebäude gratis dazu.

Einordnung

„Die Dänen“ ist für Kennerspiel-Fans im deutschsprachigen Raum einer der am meisten erwarteten Titel der kommenden Monate: über 1.800 Einträge auf den BGG-Wunschlisten sprechen eine deutliche Sprache. Das ist ein Signal, kein Urteil. Wie sich das gewachsene Material in der Praxis spielt, ob die Reise- und Handelsebene den vertrauten Odin-Motor wirklich erweitert oder nur verlängert, lässt sich erst am fertigen Spiel beurteilen. Wer solche Vorschauen ohnehin verfolgt, findet aktuell mit einem weiteren schweren Euro-Spiel in der Gamefound-Vorschau Vergleichsmaterial. Bis dahin lohnt der Blick auf die Gamefound-Vorschau, schon wegen des Follower-Gebäudes. Wer tiefer einsteigen will, findet bei uns auch weitere Titel von Uwe Rosenberg.

Top 10+10 Update 2025 #2

Von: Andi
21. Februar 2025 um 08:00

So… letztens ging es um die Spiele die ich auch ohne Erweiterung spiele … heute sind die mit Erweiterungen dran und hier blieben nicht viele Steine auf dem anderen. Es ist eher ein Kahlschlag.

Knapp Daneben

Kingdom Builder

War eine ganze Weile DAS Spiel, dass ich mit meinem Vater gespielt habe. Mittlerweile hat mein Vater Dominion gelernt und seitdem spielen wir Kingdom Builder viel seltener, da wir beide mehr in Richtung Kartenspiele tendieren.

Korsaren der Karibik

Ist etwas abgerutscht. Ein anderes „Eventspiel“ hat ihm den Rang abgelaufen

Massive Darkness 2

Ja … ich spiele es sehr gerne (vor allem Solo) aber so ganz trau ich mich dann doch nicht es auf die Liste zu nehmen. Es ist halt eine riesige Schachtel und falls ich große Platzprobleme bekomme, muss sich das Spiel schon rechtfertigen.

Neuzugänge

Canvas

So ein simples Spiel, dass mit bedruckten Folien funktioniert die man in Hüllen steckt. Jede Karte hat mehrere Symbole. Maximal 3 Karten bilden ein Gemälde und die versucht man so zu sammeln, dass man mit seinen 3 Gemälden möglichst viele Punkte macht. Die Erweiterung Nr.1 ist toll. Sie macht eigentlich nicht viel sondern fügt hauptsächlich doppelseitige Folien ein und die möchte ich nicht mehr missen.

Carcassonne

Ist wieder zurück auf der Liste. Lange war es ja weg, weil ich mich oft nicht entscheiden konnte mit welchen Modulen ich spielen will und dann stattdessen was anderes gespielt habe.Jetzt habe ich ein Set zusammengestellt, dass ich immer verwende (Erweiterung 1 + 2 und die mit den Schafen) und gut is. Als ich es nach Jahren wieder mit meiner Frau gespielt hab, hat sie nur gemeint. „Wieso haben wir das solange nicht gespielt? Gefällt mir richtig gut“

Concordia: Venus

Ja, das Spiel ist wieder mal auf der Erweiterungsliste gelandet. Warum? Die Solitaria Erweiterung! Das ich es Solo bzw zu zweit kooperativ spielen kann ist zur Zeit so ein riesiges Plus. Davon zu reden, dass man ein Kennerspiel in Zweierteams gegeneinander spielt … davon sind wir derzeit sehr weit entfernt.

Dixit mit Stella

Vor einer Weile ist ja das eigenständige Spiel Stella erschienen, dass im „Dixit Universum“ angesiedelt ist. Was heißt das konkret? Man kann dieses Spiel mit allen Dixit Karten kombinieren bzw. die Karten von hier auch in Dixit verwenden. Stella ist anders, geht mit weniger Personen und wie ich finde ist es leichter auf den Tisch zu bekommen.

Eclipse – Das 2. galaktische Zeitalter

Ein großes Weltraumspiel. Ein Eventspiel, dass den Großteil unseres Spieleabends vereinnahmt. Erkunden, Forschen, an den eigenen Schiffen basteln und sich hin und wieder eins auf die Mütze geben. Hat zwar im Diplomatiebereich gewaltige Abstriche aber … es geht ab 2 Personen gut. Die ziemlich kleine Erweiterung ist für mich unverzichtbar. Risskanonen die evtl die eigenen Schiffe beschädigen, spannende Sektoren mit eigenen Regeln und „kleine Zivilisationen“ mit denen man diplomatische Beziehungen erkaufen kann. Man wird gar nicht merken, dass das nicht im Grundspiel dabei war und „um die paar Regeln is a scho wurscht“.

Die Tavernen im tiefen Thal

Bei den Tavernen war ich an einem Punkt wo ich mir gedacht hab, dass ich genau weiß was ich tun muss. Der Ofen war aus aber dann kam die Erweiterung die hier frischen Wind reingebracht hat. Ein schönes Gesamtpaket. Würfeldrafting, ein bisschen Deckbau eine gute Portion Bauchgefühl

Kommen wir zu den Abgängen…*tief Luft holen*

Abgänge

Arkham Horror LCG

Derzeit gibt es einfach nicht die Zeit für große kooperative / Solo Spiele mit Kampagne wo ich stundenlang über dem Deck brüte und überlege welche Karten ich kaufe.

Cosmic Encounter

Das größte Opfer von „ich komm nicht so oft mit der ursprünglichen Stammgruppe zusammen“. Ein Spiel, dass ich sehr mag aber obwohl es im Kern eigentlich einfach ist, ist es nicht einsteigerfreundlich mit den langen Kartentexten, Phasen und anderen Begrifflichkeiten. Daran merkt man, dass es aus den 70ern ist.

T.I.M.E Stories

Der weiße Zyklus ist ja schon seit Jahren abgeschlossen aber der blaue hat mich nicht wirklich überzeugt. Ja, das Zurücksetzen des Szenarios war manchmal nervig (wir haben das aber in den späteren Durchläufen Großteils einfach gelassen und nur die Zeit neu bestimmt). Ja, manchmal konnte das Würfeln bei den Skills einem das Genick brechen. Ich denke da an eine Stelle in der Drachen Prophezeiung wo wir 2 Mal gescheitert sind weil wir Würfelpech hatten. Ich verstehe, dass man das loswerden wollte aber die Würfel und dieser „und täglich grüßt das Murmeltier“ Flair fehlen mir schon sehr. Für mich war es immer ein D&D One Shot in einfach mit unterschiedlichen Settings und ohne Spielleiter. Erkunden, Rätsel lösen, etwas Kampf und etwas, hole X von Y und bringe es nach Z. Trotz ein paar toller Ideen ist mir das jetzt zu viel Ressourcenmanagement. Wie viele Zeitkristalle muss ich ausgeben damit ich da den Check bestehe? Das mag fairer sein aber für mich auch langweiliger. Wenn ich Ressourcen verwalten will greife ich nicht zu T.I.M.E Stories.

Viticulture – Essential Edition

Gut, dass ich aufzeichne, wann ich welches Spiel gespielt habe und wie oft es insgesamt gespielt wurde. Irgendwann habe ich meine Sammlung neu organisert und folgendes festgestellt: Wir sind keine großen Worker Placement Spieler. Andere Spiele die z.b. kartengesteuert sind kommen signifikant häufiger auf den Tisch. Das war richtig auffällig. Viticulture hatte ich schon eine Weile nur mehr Solo gespielt, damit ich es wieder mal gespielt hatte. Das ist mir gar nicht so vorgekommen. (Ja das ist der Unterschied zwischen gefühlter Wahrheit und …Wahrheit). Außerdem ist es so, dass ich bei Strategietiteln Automas nicht mehr so mag sondern Solo Modi wie in Ein Fest für Odin oder Concordia: Solitaria bevorzuge, weil es hier noch einmal eine Ebene der Planung gibt, weil man genau weiß, was der fiktive Gegenspieler machen wird, vielleicht nicht zu 100%

Arkham Horror, Kingdom Builder und Korsaren der Karibik hab ich schon erwähnt.

Ein bisschen was zu den Spielen die auf der Liste geblieben sind.

Der Rest

Catan

Noch immer eine richtig schöne Sache vor allem mit 1,2 kleinen Erweiterungen wie Hafenmeister, Helfer, Beste Freunde, Fischer und schon gibts ein bisschen mehr zu tun und zu bedenken.

Dominion

Was soll ich sagen. So stark wie die letzten Jahre war Dominion nicht seit ich vor 10 Jahren ins Hobby eingestiegen. Rising Sun, Plünderer und Verbündete waren richtig gute Erweiterungen und die Updates für Blütezeit, Seaside und Hinterland sind auch durch die Bank gelungen.

Ein Fest für Odin

Arbeiter einsetzen wie eine Bestellung auf einer großen Speisekarte dazu noch Wikingertetris und haufenweise Karten. Das ist mein Solo Sandkasten Spiel für verregnete Sonntag Nachmittage. Ja im vorigen Abschnitt habe ich gesagt, dass ich kein großer Worker Placement Spieler bin aber hier haben wir die berühmte Ausnahme von der Regel.

Port Royal

So ein schönes Kartenzockerspiel. Die zweite Erweiterung ist noch immer nichts für mich aber 1. und dazu die Promos + den Großhändler und Passagier aus Unterwegs. Jederzeit.

Top 10+10 Update 2025 #2

Von: Andi
21. Februar 2025 um 08:00

So… letztens ging es um die Spiele die ich auch ohne Erweiterung spiele … heute sind die mit Erweiterungen dran und hier blieben nicht viele Steine auf dem anderen. Es ist eher ein Kahlschlag.

Knapp Daneben

Kingdom Builder

War eine ganze Weile DAS Spiel, dass ich mit meinem Vater gespielt habe. Mittlerweile hat mein Vater Dominion gelernt und seitdem spielen wir Kingdom Builder viel seltener, da wir beide mehr in Richtung Kartenspiele tendieren.

Korsaren der Karibik

Ist etwas abgerutscht. Ein anderes „Eventspiel“ hat ihm den Rang abgelaufen

Massive Darkness 2

Ja … ich spiele es sehr gerne (vor allem Solo) aber so ganz trau ich mich dann doch nicht es auf die Liste zu nehmen. Es ist halt eine riesige Schachtel und falls ich große Platzprobleme bekomme, muss sich das Spiel schon rechtfertigen.

Neuzugänge

Canvas

So ein simples Spiel, dass mit bedruckten Folien funktioniert die man in Hüllen steckt. Jede Karte hat mehrere Symbole. Maximal 3 Karten bilden ein Gemälde und die versucht man so zu sammeln, dass man mit seinen 3 Gemälden möglichst viele Punkte macht. Die Erweiterung Nr.1 ist toll. Sie macht eigentlich nicht viel sondern fügt hauptsächlich doppelseitige Folien ein und die möchte ich nicht mehr missen.

Carcassonne

Ist wieder zurück auf der Liste. Lange war es ja weg, weil ich mich oft nicht entscheiden konnte mit welchen Modulen ich spielen will und dann stattdessen was anderes gespielt habe.Jetzt habe ich ein Set zusammengestellt, dass ich immer verwende (Erweiterung 1 + 2 und die mit den Schafen) und gut is. Als ich es nach Jahren wieder mit meiner Frau gespielt hab, hat sie nur gemeint. „Wieso haben wir das solange nicht gespielt? Gefällt mir richtig gut“

Concordia: Venus

Ja, das Spiel ist wieder mal auf der Erweiterungsliste gelandet. Warum? Die Solitaria Erweiterung! Das ich es Solo bzw zu zweit kooperativ spielen kann ist zur Zeit so ein riesiges Plus. Davon zu reden, dass man ein Kennerspiel in Zweierteams gegeneinander spielt … davon sind wir derzeit sehr weit entfernt.

Dixit mit Stella

Vor einer Weile ist ja das eigenständige Spiel Stella erschienen, dass im „Dixit Universum“ angesiedelt ist. Was heißt das konkret? Man kann dieses Spiel mit allen Dixit Karten kombinieren bzw. die Karten von hier auch in Dixit verwenden. Stella ist anders, geht mit weniger Personen und wie ich finde ist es leichter auf den Tisch zu bekommen.

Eclipse – Das 2. galaktische Zeitalter

Ein großes Weltraumspiel. Ein Eventspiel, dass den Großteil unseres Spieleabends vereinnahmt. Erkunden, Forschen, an den eigenen Schiffen basteln und sich hin und wieder eins auf die Mütze geben. Hat zwar im Diplomatiebereich gewaltige Abstriche aber … es geht ab 2 Personen gut. Die ziemlich kleine Erweiterung ist für mich unverzichtbar. Risskanonen die evtl die eigenen Schiffe beschädigen, spannende Sektoren mit eigenen Regeln und „kleine Zivilisationen“ mit denen man diplomatische Beziehungen erkaufen kann. Man wird gar nicht merken, dass das nicht im Grundspiel dabei war und „um die paar Regeln is a scho wurscht“.

Die Tavernen im tiefen Thal

Bei den Tavernen war ich an einem Punkt wo ich mir gedacht hab, dass ich genau weiß was ich tun muss. Der Ofen war aus aber dann kam die Erweiterung die hier frischen Wind reingebracht hat. Ein schönes Gesamtpaket. Würfeldrafting, ein bisschen Deckbau eine gute Portion Bauchgefühl

Kommen wir zu den Abgängen…*tief Luft holen*

Abgänge

Arkham Horror LCG

Derzeit gibt es einfach nicht die Zeit für große kooperative / Solo Spiele mit Kampagne wo ich stundenlang über dem Deck brüte und überlege welche Karten ich kaufe.

Cosmic Encounter

Das größte Opfer von „ich komm nicht so oft mit der ursprünglichen Stammgruppe zusammen“. Ein Spiel, dass ich sehr mag aber obwohl es im Kern eigentlich einfach ist, ist es nicht einsteigerfreundlich mit den langen Kartentexten, Phasen und anderen Begrifflichkeiten. Daran merkt man, dass es aus den 70ern ist.

T.I.M.E Stories

Der weiße Zyklus ist ja schon seit Jahren abgeschlossen aber der blaue hat mich nicht wirklich überzeugt. Ja, das Zurücksetzen des Szenarios war manchmal nervig (wir haben das aber in den späteren Durchläufen Großteils einfach gelassen und nur die Zeit neu bestimmt). Ja, manchmal konnte das Würfeln bei den Skills einem das Genick brechen. Ich denke da an eine Stelle in der Drachen Prophezeiung wo wir 2 Mal gescheitert sind weil wir Würfelpech hatten. Ich verstehe, dass man das loswerden wollte aber die Würfel und dieser „und täglich grüßt das Murmeltier“ Flair fehlen mir schon sehr. Für mich war es immer ein D&D One Shot in einfach mit unterschiedlichen Settings und ohne Spielleiter. Erkunden, Rätsel lösen, etwas Kampf und etwas, hole X von Y und bringe es nach Z. Trotz ein paar toller Ideen ist mir das jetzt zu viel Ressourcenmanagement. Wie viele Zeitkristalle muss ich ausgeben damit ich da den Check bestehe? Das mag fairer sein aber für mich auch langweiliger. Wenn ich Ressourcen verwalten will greife ich nicht zu T.I.M.E Stories.

Viticulture – Essential Edition

Gut, dass ich aufzeichne, wann ich welches Spiel gespielt habe und wie oft es insgesamt gespielt wurde. Irgendwann habe ich meine Sammlung neu organisert und folgendes festgestellt: Wir sind keine großen Worker Placement Spieler. Andere Spiele die z.b. kartengesteuert sind kommen signifikant häufiger auf den Tisch. Das war richtig auffällig. Viticulture hatte ich schon eine Weile nur mehr Solo gespielt, damit ich es wieder mal gespielt hatte. Das ist mir gar nicht so vorgekommen. (Ja das ist der Unterschied zwischen gefühlter Wahrheit und …Wahrheit). Außerdem ist es so, dass ich bei Strategietiteln Automas nicht mehr so mag sondern Solo Modi wie in Ein Fest für Odin oder Concordia: Solitaria bevorzuge, weil es hier noch einmal eine Ebene der Planung gibt, weil man genau weiß, was der fiktive Gegenspieler machen wird, vielleicht nicht zu 100%

Arkham Horror, Kingdom Builder und Korsaren der Karibik hab ich schon erwähnt.

Ein bisschen was zu den Spielen die auf der Liste geblieben sind.

Der Rest

Catan

Noch immer eine richtig schöne Sache vor allem mit 1,2 kleinen Erweiterungen wie Hafenmeister, Helfer, Beste Freunde, Fischer und schon gibts ein bisschen mehr zu tun und zu bedenken.

Dominion

Was soll ich sagen. So stark wie die letzten Jahre war Dominion nicht seit ich vor 10 Jahren ins Hobby eingestiegen. Rising Sun, Plünderer und Verbündete waren richtig gute Erweiterungen und die Updates für Blütezeit, Seaside und Hinterland sind auch durch die Bank gelungen.

Ein Fest für Odin

Arbeiter einsetzen wie eine Bestellung auf einer großen Speisekarte dazu noch Wikingertetris und haufenweise Karten. Das ist mein Solo Sandkasten Spiel für verregnete Sonntag Nachmittage. Ja im vorigen Abschnitt habe ich gesagt, dass ich kein großer Worker Placement Spieler bin aber hier haben wir die berühmte Ausnahme von der Regel.

Port Royal

So ein schönes Kartenzockerspiel. Die zweite Erweiterung ist noch immer nichts für mich aber 1. und dazu die Promos + den Großhändler und Passagier aus Unterwegs. Jederzeit.

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