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SPIEL 2026: Big Boxes, Begegnungen und das Ende

Von: Dirk
25. Oktober 2026 um 11:53
Lesezeit: 7 Minuten

Drei Tage SPIEL 2026 liegen hinter mir. Na gut, zumindest fast, denn der dritte Messetag war noch einmal gut gefüllt. Am Morgen ging es zum Presstag bei Queen Games, danach standen Gespräche, Begegnungen und natürlich auch ein paar Partien auf dem Programm. Und ehe ich mich versah, war es auch schon wieder Zeit, die Heimreise anzutreten.

Aber der Reihe nach. Denn auch am dritten Tag gab es einiges zu entdecken – und einen Trend, der mir inzwischen immer deutlicher auffällt.

Big Box oder Mini-Schachtel: Dazwischen gibt es kaum noch etwas?

Der Morgen begann bei Queen Games mit dem Presstag. Neben den Neuheiten des Verlags hatte ich dabei auch Gelegenheit, mir die Entwicklung im aktuellen Brettspielmarkt etwas genauer anzuschauen. Ein Eindruck zieht sich für mich mittlerweile durch die Messe: Bei den Schachtelgrößen scheint es zunehmend zwei Extreme zu geben.

Luxus pur – Labyrinth Chronicles

Auf der einen Seite stehen die Big Boxen. Große Schachteln, viel Material und gerne auch eine Ausstattung, bei der man sich fragt, ob man für das Spiel eigentlich noch einen eigenen Tisch anbauen muss. Queen Games kennt sich damit bekanntlich bestens aus.

Auf der anderen Seite werden Spiele immer kleiner. Der koreanische Verlag playte Games ist dafür ein gutes Beispiel. Bekannte und neue Spielideen werden in kompakte Formate gepackt, die wenig Platz benötigen und sich auch gut mitnehmen lassen.

Und Queen Games? Der Verlag kann offenbar beides.

Mit Alhambra und Kingdom Builder wurden zwei bekannte Titel geschrumpft. Das ist durchaus interessant, denn beide Spiele haben sich längst einen Namen gemacht und benötigen keine große Vorstellung mehr. Sie zeigen, dass man auch etablierte Brettspiele noch einmal anders präsentieren kann. Gerade bei älteren Titeln könnte ein kompakteres Format dafür sorgen, dass sie wieder stärker ins Blickfeld rücken – oder ihren Weg zu Menschen finden, die bisher noch keinen Zugang dazu hatten.

Ob Mini-Schachtel oder Big Box: Am Ende muss natürlich das Spiel überzeugen. Aber ich finde es spannend, wie unterschiedlich Verlage inzwischen mit dem Thema Verpackung und Präsentation umgehen. Vielleicht ist das auch eine Reaktion auf die stetig wachsenden Spielesammlungen. Schließlich ist irgendwann selbst das größte Regal voll. Und trotzdem möchte man immer noch ein weiteres Spiel mit nach Hause nehmen. Ein Dilemma, das Brettspielfans nur zu gut kennen dürften. 😉

Stefan Feld: Zwei bekannte Spiele kehren zurück

Bei Queen Games gab es außerdem Neuauflagen von zwei Spielen aus dem Werk von Stefan Feld: Beijing, früher unter dem Titel Im Jahr des Drachen bekannt, und Manila, das zuvor als Amerigo erschienen ist.

Bei Beijing wurde das Grundspiel nicht grundlegend verändert. Stattdessen gibt es zusätzliche Module, mit denen sich das Spiel erweitern lässt. Das finde ich einen interessanten Ansatz. Wer das ursprüngliche Spiel kennt und mag, bekommt damit im Kern das vertraute Erlebnis, kann aber bei Bedarf weitere Elemente ergänzen.

So muss eine Neuauflage nicht zwangsläufig alles auf den Kopf stellen. Manchmal reicht es, ein bewährtes Spiel etwas flexibler zu machen und zusätzliche Möglichkeiten anzubieten. Gerade bei einem Titel, dessen Grundmechanismen bereits funktionieren, kann das eine gute Lösung sein.

Anders sieht es bei Manila aus. Hier wurde deutlich umfangreicher Hand angelegt. Das Spiel wurde komplett überarbeitet und weiterentwickelt. Es handelt sich also nicht einfach um eine neue Schachtel für einen alten Titel, sondern um eine Neuauflage, bei der wesentlich mehr verändert wurde.

Ich finde diese beiden Ansätze spannend, weil sie zeigen, wie unterschiedlich man mit dem Erbe eines bekannten Spiels umgehen kann. Das eine bleibt seinem Ursprung weitgehend treu und lässt sich durch Module erweitern. Das andere wird grundlegend überarbeitet und neu gedacht.

Für Fans von Stefan Feld dürfte es jedenfalls interessant sein, diese beiden Titel wieder auf dem Radar zu haben. Und für alle, die die Originale nicht kennen, bietet sich die Gelegenheit, die Spiele in ihrer neuen Form kennenzulernen.

Die SPIEL ist auch ein großes Wiedersehen

Nach dem Termin bei Queen Games ging es für mich wieder hinaus in die Hallen. Ein bisschen treiben lassen, hier und da schauen, ein paar Gespräche führen – und natürlich die Menschen treffen, die man auf einer Messe unbedingt sehen möchte.

Ich habe mich mit meiner Spielerunde getroffen und auch Daniel von Board Game Circus wiedergetroffen. Genau das ist für mich einer der besonderen Aspekte der SPIEL: Es geht eben nicht ausschließlich darum, möglichst viele Neuheiten zu entdecken und auszuprobieren.

Die Messe ist auch ein riesiges Klassentreffen der Brettspielszene. Man begegnet Menschen, mit denen man sonst nur online Kontakt hat, trifft alte Bekannte und schafft es endlich einmal wieder, in Ruhe miteinander zu quatschen. Oder zumindest so lange, bis der nächste Termin wartet oder jemand mit einem interessanten Spiel um die Ecke kommt.

Manche dieser Begegnungen ergeben sich ganz spontan, andere sind lange geplant. Und nicht selten bleibt man irgendwo länger hängen als gedacht. Das gehört für mich einfach dazu.

Gerade weil die Tage auf der Messe so vollgepackt sind, schätze ich diese Momente sehr. Es ist schön, Menschen zu treffen, die die gleiche Begeisterung für unser Hobby teilen. Und manchmal sind es genau diese Gespräche, die einem neben den Spielen besonders in Erinnerung bleiben.

The Mix: Drinks mixen und die eigene Engine aufbauen

Am Mittag hatte ich dann noch Gelegenheit, The Mix bei HABA zu spielen. Auf den ersten Blick handelt es sich um ein recht klassisches Eurogame, das mit einem Worker-Placement-Mechanismus arbeitet. Thematisch geht es allerdings nicht um den Aufbau einer mittelalterlichen Siedlung, die Entwicklung einer Zivilisation oder die Bewirtschaftung eines Bauernhofs. Stattdessen stehen Drinks und ihre Zutaten im Mittelpunkt.

Wir sammeln Zutaten oder kaufen sie ein, mixen daraus Getränke und versuchen gleichzeitig, unsere eigene Engine aufzubauen. Mit der Zeit sollen die Abläufe effizienter werden, die eigenen Möglichkeiten wachsen und die Produktion der Drinks immer besser funktionieren.

The Mix erscheint bei HABA

Das ist im Kern ein vertrautes Spielprinzip, bekommt durch das Thema aber einen durchaus charmanten Anstrich. Statt Ressourcen für irgendeine abstrakte Produktion zu verwalten, steht man hier sinnbildlich hinter der Bar und versucht, den Laden zum Laufen zu bringen.

Besonders interessant fand ich den Mechanismus, über den das Spielende ausgelöst wird. Denn The Mix endet nicht einfach nach einer festgelegten Anzahl von Runden. Entscheidend ist vielmehr, dass eine bestimmte Menge an Drinks gemixt wurde.

Dadurch entsteht ein spannender Zielkonflikt: Investiere ich zunächst in bessere Fähigkeiten und baue meine Engine aus, damit ich später effizienter arbeiten kann? Oder versuche ich, möglichst schnell viele Drinks fertigzustellen und damit das Ende des Spiels herbeizuführen?

Wer zu lange an der eigenen Engine schraubt, riskiert, dass die Partie vorbei ist, bevor sich die Investitionen richtig auszahlen. Wer dagegen zu früh auf Tempo setzt, lässt möglicherweise wertvolle Möglichkeiten liegen.

Zusätzlich bringt jeder Barkeeper eigene Spezialfähigkeiten mit. Und auch die Playerboards lassen sich asymmetrisch gestalten, wodurch unterschiedliche Ausgangssituationen und Herangehensweisen möglich werden.

Das sind genau die Elemente, die ein vermeintlich klassisches Eurogame interessant machen können. Die Grundmechanismen sind vertraut, aber die Mischung aus Engine Building, individuellem Spielstil und einem variablen Spielende sorgt dafür, dass man sich Gedanken über das eigene Tempo machen muss.

Ich bin gespannt, wie sich The Mix nach weiteren Partien entwickelt. Der erste Eindruck war jedenfalls interessant – und allein die Idee, sich in einem Brettspiel einmal um Drinks statt um Getreide, Holz und Stein zu kümmern, ist eine angenehme Abwechslung.

Vroom: Ein Autorennen, bei dem man nicht einfach Gas geben kann

Deutlich ungewöhnlicher ging es bei Vroom zu. Ein kooperatives Autorennspiel? Das klingt zunächst einmal ein wenig seltsam. Schließlich verbindet man Autorennen normalerweise damit, dass jeder möglichst schnell ins Ziel kommen und die Konkurrenz hinter sich lassen möchte.

Bei Vroom müssen wir dagegen gemeinsam einschätzen, wie sich das Rennen entwickeln wird. Und das ist kniffliger, als es zunächst klingt.

Eine feste Rennstrecke gibt es nicht. Stattdessen spielen wir fünf Geschwindigkeitskarten aus. Das Besondere daran: Die eigenen Karten kennt jeweils nur die Person, die sie auf der Hand hat. Die anderen müssen also einschätzen, welche Geschwindigkeit wohl gefahren wird und wo das jeweilige Auto am Ende landen könnte.

Mit jeder ausgespielten Karte wird das entsprechende Auto nach vorne bewegt. Dabei sind wir völlig frei darin, wie weit wir es nach vorne schieben. Selbst mit einer Karte, die lediglich eine 1 zeigt, kann ich mein Auto also sehr weit nach vorne bewegen – wenn ich davon überzeugt bin, dass es am Ende weit vorne landen muss.

Das klingt erst einmal nach einem ziemlich absurden System. Wozu gibt es schließlich Geschwindigkeitswerte, wenn ich mich beim Ziehen der Autos nicht zwingend daran halten muss?

Vrooom ist echt ungewöhnlich

Der Kniff liegt in der gemeinsamen Einschätzung. Wir müssen uns überlegen, welche Karten die anderen wohl haben, welche Positionen realistisch sind und wie sich das Rennen insgesamt entwickeln könnte. Gleichzeitig müssen wir unsere eigenen Entscheidungen so treffen, dass am Ende ein möglichst gutes Gesamtergebnis herauskommt.

Sobald fünf Karten ausgespielt wurden und mindestens ein Auto die Ziellinie überquert hat, endet das Rennen. Dann werden die Geschwindigkeitskarten addiert. Die höchste Summe gewinnt Platz eins, die niedrigste Summe landet auf dem letzten Platz.

Damit wird aus dem vermeintlich simplen Autorennen ein Spiel über Einschätzung, Kommunikation und das richtige Gespür für die Mitspielenden. Man weiß eben nie ganz genau, was die anderen vorhaben und wie weit sie ihre Autos tatsächlich bewegen werden.

Mein erster Vergleich ging in Richtung The Mind oder Take Time – nur eben auf Speed. 😄 Auch hier müssen wir versuchen, gemeinsam ein Gefühl für die Situation zu entwickeln, ohne sämtliche Informationen zu kennen. Bei Vroom kommt dann noch die Dynamik des Rennens hinzu.

Ich finde die Idee jedenfalls ziemlich ungewöhnlich. Ein Autorennen, bei dem es nicht einfach darum geht, möglichst schnell zu fahren, sondern bei dem wir gemeinsam herausfinden müssen, wie schnell die anderen wohl unterwegs sind. Das klingt erst einmal schräg, funktioniert am Tisch aber tatsächlich.

Und es zeigt einmal mehr, dass man mit einer ungewöhnlichen Idee und wenigen Regeln ein Spiel schaffen kann, das ordentlich Gesprächsstoff liefert.

Ein Besuch bei Noctis Spiele – und Vorfreude auf den Advent

Zum Abschluss meiner Entdeckungstour habe ich noch bei Noctis Spiele vorbeigeschaut. Dort gibt es auch in diesem Jahr wieder einen Adventskalender, auf den ich durchaus neugierig bin.

Diesmal dreht sich alles um Zeitungsausschnitte, mit deren Hilfe man ein Verbrechen aus der Zeit von Sherlock Holmes aufklären muss. Das klingt für mich nach einer schönen Idee für die Adventszeit. Statt jeden Tag einfach nur ein Türchen zu öffnen und eine kleine Überraschung herauszunehmen, wird man selbst zum Ermittler und versucht, aus den vorhandenen Informationen die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Gerade solche Formate können eine schöne Abwechslung sein. Man beschäftigt sich über mehrere Tage hinweg mit einem Fall, sammelt Hinweise und versucht, die einzelnen Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammenzusetzen.

Ob der Kalender am Ende hält, was die Idee verspricht, wird sich zeigen. Ich bin jedenfalls gespannt, wie die Geschichte aufgebaut ist und wie gut sich die Zeitungsausschnitte als Ermittlungswerkzeug eignen.

Für mich war das ein schöner letzter Programmpunkt, bevor sich der Messetag langsam dem Ende entgegenneigte.

Das war’s mit der SPIEL 2026

Und dann war es tatsächlich schon wieder vorbei. Am frühen Abend ging es für mich zurück ins normale Leben. Drei Tage voller Termine, Begegnungen, Gespräche und neuer Spieleindrücke liegen hinter mir.

Natürlich habe ich längst nicht alles gesehen, was die Messe zu bieten hatte. Das ist bei der Größe der SPIEL auch kaum möglich. Selbst wenn man sich noch so viel vornimmt, bleibt am Ende immer etwas übrig, das man verpasst hat. Ein Verlag, den man nicht mehr geschafft hat. Ein Spiel, das man unbedingt ausprobieren wollte. Oder ein Gespräch, für das einfach keine Zeit mehr war.

Aber das gehört dazu. Die SPIEL ist eben kein gemütlicher Spaziergang durch eine überschaubare Ausstellung, sondern ein ziemlich intensiver Ausflug in die Welt der Brettspiele.

Jetzt heißt es erst einmal: Spiele sichten, Regeln lesen und lernen. Denn mit den vielen Eindrücken ist es ja nicht getan. Die mitgebrachten und entdeckten Spiele wollen schließlich auch auf den Tisch kommen. Und ich freue mich tatsächlich darauf, mich in Ruhe mit den Neuheiten zu beschäftigen, ohne ständig auf die Uhr schauen oder zum nächsten Termin hetzen zu müssen.

Das passt auch ganz gut zur Jahreszeit. Draußen wird das Wetter zunehmend ungemütlich, die Tage werden kürzer und die Abende laden wieder dazu ein, es sich am Spieltisch gemütlich zu machen.

Eigentlich also der perfekte Zeitpunkt, um die Messe nachwirken zu lassen und sich durch die neuen Spiele zu arbeiten.

Die SPIEL 2026 ist für mich damit zwar vorbei, die Brettspielsaison geht aber gerade erst richtig los. Und ich habe so eine Ahnung, dass in den kommenden Wochen noch einige spannende Partien auf mich warten.

Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wo ich die ganzen Schachteln unterbringen soll. Aber das ist ein Problem für einen anderen Tag. 😉

Frisch gezockt 06/2026

Von: Andi
15. Juni 2026 um 14:35

Puh…da ist es ja sehr sehr lange still gewesen. Wie die Zeit vergeht 😀
Ja es ist derzeit eine sehr spannende Zeit und die Spielgewohnheiten haben sich (wieder mal) ziemlich umgestellt.
Das wird heute eine etwas längere Liste.

3 Chapters

1 Mal pro Monat organisiere ich in der Arbeit einen Spieleabend. Fast alles Leute die wenig bis gar nichts spielen. 3 Chapters ist dort sehr gut angekommen und hat mir selbst auch sehr gut gefallen. Hier wird zuerst in 7 Wonders Manier zuerst eine Hand zusammengedraftet. Danach spielt man in Kapitel 2 seine Karten wie in einem Stichspiel aus (Farben gibts nicht. Höhere Zahl gewinnt). Seine Karten behält man sich aber und in Kapitel 3 wertet man alle seine Handkarten. Die wichtigste Information hab ich unterschlagen. Jede Karte hat natürlich auch eine Fähigkeit bzw. gehört zu einer oder mehreren Kategorien. Manche Fähigkeiten wirken nur in einem bestimmten Kapitel, manche in allen Kapiteln. Das alles hört sich in der ersten Partie nach viel Information an aber durch das Märchenthema weiß man schon ganz gut was zusammengehört.

Altay – Aufbruch der Völker

Ein Spiel dass Deckbau mit Gebietskontrolle und „Forschung“ kombiniert.
Das haben wir zu zweit angespielt. Grundsätzlich finde ich es gut aber wir haben das zu defensiv gespielt. Da man für jede erbeutete gegnerische Siedlung 1 Punkt und auch ein Verlust einen nicht komplett aus dem Spiel kegelt hätte man da mehr darauf achten müssen. Diese inkludierte Promo braucht es dann zu zweit unbedingt, damit man übers Wasser kommen kann. Ansonsten dauert es am Landweg ziemlich lange bis man sich begegnet.
Ich dachte echt, dass es weniger Platz am Tisch brauchen würde aber durch die Kartenauslage + die Behälter für die Ressourcen + der Spielplan + die erforschten Technologien. Es läppert sich zusammen. Ersteindruck. Erfrischende Grafik und ich mag wie der Deckbau umgesetzt wurde. Zu zweit … mal schauen. Wie gesagt ich denke wir sind das zu defensiv angegangen.

Duell um Cardia

Ja was soll ich sagen. Ich mag dieses kleine Duellspiel sehr. Es erinnert mich an Hol’s der Geier bzw dem GOPS nur mit … mehr. Schnell erklärt und gespielt und es bietet für den Preis von unter 20€ eine Menge Spiel.

Hero Story

Hier haben wir ein Stichspiel, dass auch Solo spielbar ist. Das ist die Entstehungsgeschichte unseres Superhelden. Hört sich nicht nach einem Stichspiel an … ich weiß.
Man spielt mehrere Runden. Zu Beginn jeder Runde darf man dann Fähigkeiten von einem Stapel ziehen und 1 zu seinen hinzufügen. Mit wachsender Rundenanzahl hat man auch mehr Ausdauer und diese nutzt man um auszuwählen welche Fähigkeiten man aktivieren will.
Gefällt mir gut und es funktioniert auch solo gegen die Bots. Die sind eine Mischung zwischen dem sehr planbaren Herr der Ringe Stichspiel und dem Zufall von für Northwood.
Der größte Kritikpunkt den ich derzeit habe ist, dass man zu Beginn auch entscheidet ob man diese Runde Superheld oder Bösewicht ist … wobei der Bösewicht keine Stiche machen will.
Die Belohnung dafür (ohne andere Spezialfähigkeiten) ist im Vergleich zu den normalen Stichen etwas mau.

Karak 2

Lange war ich auf der Suche nach einem Spiel in Heroes of Might and Magic Manier. Die Serie hab ich am PC immer gerne gespielt. Jetzt gibt es Mage Knight oder auch Heroes of Might and Magic 3 aber beide Brettspielumsetzungen haben etwas das mir zu solitär ist bzw. viel zu lange dauert und viel zu komplex ist, im Vergleich zur PC Reihe. Die konnte ich mit 10 ohne Probleme spielen ohne 30 Seiten Regeln lesen zu müssen. Sie gehen zwar in Richtung der PC Spiele aber die haben die meisten ja auch solitär gespielt und ich hätte gerne eine Spiel gehabt, dass in einer akzeptablen Zeit, das miteinander schafft… gerne in simpel. Karak 2 ist eben so ein Spiel mit dem man mit einem Helden durch die Lande zieht, eine Stadt baut und ausbaut, Einheiten rekrutiert und Monster bekämpft. Dabei ist es von Haus aus interaktiver da alle Spieler auf dem selben Plättchen starten. Man bekämpft sich zwar nicht direkt aber es gibt schon Interaktionen.
Ich hab auch gleich beide Erweiterungen dazu gekauft (und ein Insert auf Etsy), denn ein paar Elemente aus den Erweiterungen wie z.b. die einzigartigen darftbaren Einheiten und Gebäude sind schon sehr toll.
Das alles hat natürlich seine strategischen Anteile aber es wird in dem Spiel sehr viel gewürfelt. Schönes lockeres und sehr zugängliches Spiel von dem sich an einem Abend auch eine 2. Partie ausgeht.

Kingdom Builder

Ja das ist nicht neu aber ich habe es seit mehreren Jahren wieder einmal gespielt. Ich habe vor einer Weile schon hin und herüberlegt ob ich mich vom Spiel trennen soll, da ich mit meinem Vater nun hauptsächlich Dominion spiele und nicht mehr Kingdom Builder und die Schachtel doch einiges an Platz wegnimmt.
Also … alles für das erste Spiel aufgebaut wie laut Anleitung. Hat mir wieder gezeigt warum das so lange so weit oben in meinen Top Listen ist. Zu zweit haben wir keine 20 Minuten gebraucht und dennoch hast du interessante Kombinationen mit den Ortsplättchen, wie du da das Maximum rausholen kannst. In 20 Minuten! Das ganze wird jetzt umgekehrt ablaufen. Einige andere Spiele die einfach sind und hauptsächlich aus irgendwas ziehen und irgendwas ausspielen bestehen werden gehen müssen. Zu zweit hat man nicht viele Interaktionspunkte aber mit mehr Leuten kommt man sich durch den gemeinsamen Spielplan in die Haare.

Waldland

Hier haben wir ein interessantes Drafting Spiel. Im Grunde hat man 3 Stapel. Man sieht sich die Karten von einem Stapel an und entscheidet ob man diese Karten will oder nicht. Will man sie nicht, legt man eine zusätzliche Karte zu Stapel 1 dazu und schaut sich den nächsten Stapel an.
Natürlich teilt man sich mindestens 1 Stapel mit einem der Mitspieler.
Ich mag den Mechanismus sehr. Ebenso wie die Illustrationen. Den Aufbau der Schachtel mit Pappboxen für die einzelnen Komponenten ist auch gut gelungen …. aber … ich weiß noch nicht ob ich das Spiel mit 4 Leuten gut finden werde. Zu zweit kommen wir auf ca eine 3/4 Stunde. Zu 4. werden das sicher 90min werden. Ob das Spiel „genug“ dafür hergibt muss ich erst sehen. Ersteindruck ist aber gut.

Würfelkönig

Einer meiner Neffen ist mittlerweile 7 dh. schön langsam kann man mit ihm ein paar Spiele spielen. Was soll man sagen. Es hat etwas von Kniffel nur ist das was man Würfeln will dynamischer, weil die Auslage wechselt und auch die Position der Karten interessant ist und es mit niedlichen Illustrationen versehen. Gefällt mir.



Top 10+10 Update 2025 #2

Von: Andi
21. Februar 2025 um 08:00

So… letztens ging es um die Spiele die ich auch ohne Erweiterung spiele … heute sind die mit Erweiterungen dran und hier blieben nicht viele Steine auf dem anderen. Es ist eher ein Kahlschlag.

Knapp Daneben

Kingdom Builder

War eine ganze Weile DAS Spiel, dass ich mit meinem Vater gespielt habe. Mittlerweile hat mein Vater Dominion gelernt und seitdem spielen wir Kingdom Builder viel seltener, da wir beide mehr in Richtung Kartenspiele tendieren.

Korsaren der Karibik

Ist etwas abgerutscht. Ein anderes „Eventspiel“ hat ihm den Rang abgelaufen

Massive Darkness 2

Ja … ich spiele es sehr gerne (vor allem Solo) aber so ganz trau ich mich dann doch nicht es auf die Liste zu nehmen. Es ist halt eine riesige Schachtel und falls ich große Platzprobleme bekomme, muss sich das Spiel schon rechtfertigen.

Neuzugänge

Canvas

So ein simples Spiel, dass mit bedruckten Folien funktioniert die man in Hüllen steckt. Jede Karte hat mehrere Symbole. Maximal 3 Karten bilden ein Gemälde und die versucht man so zu sammeln, dass man mit seinen 3 Gemälden möglichst viele Punkte macht. Die Erweiterung Nr.1 ist toll. Sie macht eigentlich nicht viel sondern fügt hauptsächlich doppelseitige Folien ein und die möchte ich nicht mehr missen.

Carcassonne

Ist wieder zurück auf der Liste. Lange war es ja weg, weil ich mich oft nicht entscheiden konnte mit welchen Modulen ich spielen will und dann stattdessen was anderes gespielt habe.Jetzt habe ich ein Set zusammengestellt, dass ich immer verwende (Erweiterung 1 + 2 und die mit den Schafen) und gut is. Als ich es nach Jahren wieder mit meiner Frau gespielt hab, hat sie nur gemeint. „Wieso haben wir das solange nicht gespielt? Gefällt mir richtig gut“

Concordia: Venus

Ja, das Spiel ist wieder mal auf der Erweiterungsliste gelandet. Warum? Die Solitaria Erweiterung! Das ich es Solo bzw zu zweit kooperativ spielen kann ist zur Zeit so ein riesiges Plus. Davon zu reden, dass man ein Kennerspiel in Zweierteams gegeneinander spielt … davon sind wir derzeit sehr weit entfernt.

Dixit mit Stella

Vor einer Weile ist ja das eigenständige Spiel Stella erschienen, dass im „Dixit Universum“ angesiedelt ist. Was heißt das konkret? Man kann dieses Spiel mit allen Dixit Karten kombinieren bzw. die Karten von hier auch in Dixit verwenden. Stella ist anders, geht mit weniger Personen und wie ich finde ist es leichter auf den Tisch zu bekommen.

Eclipse – Das 2. galaktische Zeitalter

Ein großes Weltraumspiel. Ein Eventspiel, dass den Großteil unseres Spieleabends vereinnahmt. Erkunden, Forschen, an den eigenen Schiffen basteln und sich hin und wieder eins auf die Mütze geben. Hat zwar im Diplomatiebereich gewaltige Abstriche aber … es geht ab 2 Personen gut. Die ziemlich kleine Erweiterung ist für mich unverzichtbar. Risskanonen die evtl die eigenen Schiffe beschädigen, spannende Sektoren mit eigenen Regeln und „kleine Zivilisationen“ mit denen man diplomatische Beziehungen erkaufen kann. Man wird gar nicht merken, dass das nicht im Grundspiel dabei war und „um die paar Regeln is a scho wurscht“.

Die Tavernen im tiefen Thal

Bei den Tavernen war ich an einem Punkt wo ich mir gedacht hab, dass ich genau weiß was ich tun muss. Der Ofen war aus aber dann kam die Erweiterung die hier frischen Wind reingebracht hat. Ein schönes Gesamtpaket. Würfeldrafting, ein bisschen Deckbau eine gute Portion Bauchgefühl

Kommen wir zu den Abgängen…*tief Luft holen*

Abgänge

Arkham Horror LCG

Derzeit gibt es einfach nicht die Zeit für große kooperative / Solo Spiele mit Kampagne wo ich stundenlang über dem Deck brüte und überlege welche Karten ich kaufe.

Cosmic Encounter

Das größte Opfer von „ich komm nicht so oft mit der ursprünglichen Stammgruppe zusammen“. Ein Spiel, dass ich sehr mag aber obwohl es im Kern eigentlich einfach ist, ist es nicht einsteigerfreundlich mit den langen Kartentexten, Phasen und anderen Begrifflichkeiten. Daran merkt man, dass es aus den 70ern ist.

T.I.M.E Stories

Der weiße Zyklus ist ja schon seit Jahren abgeschlossen aber der blaue hat mich nicht wirklich überzeugt. Ja, das Zurücksetzen des Szenarios war manchmal nervig (wir haben das aber in den späteren Durchläufen Großteils einfach gelassen und nur die Zeit neu bestimmt). Ja, manchmal konnte das Würfeln bei den Skills einem das Genick brechen. Ich denke da an eine Stelle in der Drachen Prophezeiung wo wir 2 Mal gescheitert sind weil wir Würfelpech hatten. Ich verstehe, dass man das loswerden wollte aber die Würfel und dieser „und täglich grüßt das Murmeltier“ Flair fehlen mir schon sehr. Für mich war es immer ein D&D One Shot in einfach mit unterschiedlichen Settings und ohne Spielleiter. Erkunden, Rätsel lösen, etwas Kampf und etwas, hole X von Y und bringe es nach Z. Trotz ein paar toller Ideen ist mir das jetzt zu viel Ressourcenmanagement. Wie viele Zeitkristalle muss ich ausgeben damit ich da den Check bestehe? Das mag fairer sein aber für mich auch langweiliger. Wenn ich Ressourcen verwalten will greife ich nicht zu T.I.M.E Stories.

Viticulture – Essential Edition

Gut, dass ich aufzeichne, wann ich welches Spiel gespielt habe und wie oft es insgesamt gespielt wurde. Irgendwann habe ich meine Sammlung neu organisert und folgendes festgestellt: Wir sind keine großen Worker Placement Spieler. Andere Spiele die z.b. kartengesteuert sind kommen signifikant häufiger auf den Tisch. Das war richtig auffällig. Viticulture hatte ich schon eine Weile nur mehr Solo gespielt, damit ich es wieder mal gespielt hatte. Das ist mir gar nicht so vorgekommen. (Ja das ist der Unterschied zwischen gefühlter Wahrheit und …Wahrheit). Außerdem ist es so, dass ich bei Strategietiteln Automas nicht mehr so mag sondern Solo Modi wie in Ein Fest für Odin oder Concordia: Solitaria bevorzuge, weil es hier noch einmal eine Ebene der Planung gibt, weil man genau weiß, was der fiktive Gegenspieler machen wird, vielleicht nicht zu 100%

Arkham Horror, Kingdom Builder und Korsaren der Karibik hab ich schon erwähnt.

Ein bisschen was zu den Spielen die auf der Liste geblieben sind.

Der Rest

Catan

Noch immer eine richtig schöne Sache vor allem mit 1,2 kleinen Erweiterungen wie Hafenmeister, Helfer, Beste Freunde, Fischer und schon gibts ein bisschen mehr zu tun und zu bedenken.

Dominion

Was soll ich sagen. So stark wie die letzten Jahre war Dominion nicht seit ich vor 10 Jahren ins Hobby eingestiegen. Rising Sun, Plünderer und Verbündete waren richtig gute Erweiterungen und die Updates für Blütezeit, Seaside und Hinterland sind auch durch die Bank gelungen.

Ein Fest für Odin

Arbeiter einsetzen wie eine Bestellung auf einer großen Speisekarte dazu noch Wikingertetris und haufenweise Karten. Das ist mein Solo Sandkasten Spiel für verregnete Sonntag Nachmittage. Ja im vorigen Abschnitt habe ich gesagt, dass ich kein großer Worker Placement Spieler bin aber hier haben wir die berühmte Ausnahme von der Regel.

Port Royal

So ein schönes Kartenzockerspiel. Die zweite Erweiterung ist noch immer nichts für mich aber 1. und dazu die Promos + den Großhändler und Passagier aus Unterwegs. Jederzeit.

Top 10+10 Update 2025 #2

Von: Andi
21. Februar 2025 um 08:00

So… letztens ging es um die Spiele die ich auch ohne Erweiterung spiele … heute sind die mit Erweiterungen dran und hier blieben nicht viele Steine auf dem anderen. Es ist eher ein Kahlschlag.

Knapp Daneben

Kingdom Builder

War eine ganze Weile DAS Spiel, dass ich mit meinem Vater gespielt habe. Mittlerweile hat mein Vater Dominion gelernt und seitdem spielen wir Kingdom Builder viel seltener, da wir beide mehr in Richtung Kartenspiele tendieren.

Korsaren der Karibik

Ist etwas abgerutscht. Ein anderes „Eventspiel“ hat ihm den Rang abgelaufen

Massive Darkness 2

Ja … ich spiele es sehr gerne (vor allem Solo) aber so ganz trau ich mich dann doch nicht es auf die Liste zu nehmen. Es ist halt eine riesige Schachtel und falls ich große Platzprobleme bekomme, muss sich das Spiel schon rechtfertigen.

Neuzugänge

Canvas

So ein simples Spiel, dass mit bedruckten Folien funktioniert die man in Hüllen steckt. Jede Karte hat mehrere Symbole. Maximal 3 Karten bilden ein Gemälde und die versucht man so zu sammeln, dass man mit seinen 3 Gemälden möglichst viele Punkte macht. Die Erweiterung Nr.1 ist toll. Sie macht eigentlich nicht viel sondern fügt hauptsächlich doppelseitige Folien ein und die möchte ich nicht mehr missen.

Carcassonne

Ist wieder zurück auf der Liste. Lange war es ja weg, weil ich mich oft nicht entscheiden konnte mit welchen Modulen ich spielen will und dann stattdessen was anderes gespielt habe.Jetzt habe ich ein Set zusammengestellt, dass ich immer verwende (Erweiterung 1 + 2 und die mit den Schafen) und gut is. Als ich es nach Jahren wieder mit meiner Frau gespielt hab, hat sie nur gemeint. „Wieso haben wir das solange nicht gespielt? Gefällt mir richtig gut“

Concordia: Venus

Ja, das Spiel ist wieder mal auf der Erweiterungsliste gelandet. Warum? Die Solitaria Erweiterung! Das ich es Solo bzw zu zweit kooperativ spielen kann ist zur Zeit so ein riesiges Plus. Davon zu reden, dass man ein Kennerspiel in Zweierteams gegeneinander spielt … davon sind wir derzeit sehr weit entfernt.

Dixit mit Stella

Vor einer Weile ist ja das eigenständige Spiel Stella erschienen, dass im „Dixit Universum“ angesiedelt ist. Was heißt das konkret? Man kann dieses Spiel mit allen Dixit Karten kombinieren bzw. die Karten von hier auch in Dixit verwenden. Stella ist anders, geht mit weniger Personen und wie ich finde ist es leichter auf den Tisch zu bekommen.

Eclipse – Das 2. galaktische Zeitalter

Ein großes Weltraumspiel. Ein Eventspiel, dass den Großteil unseres Spieleabends vereinnahmt. Erkunden, Forschen, an den eigenen Schiffen basteln und sich hin und wieder eins auf die Mütze geben. Hat zwar im Diplomatiebereich gewaltige Abstriche aber … es geht ab 2 Personen gut. Die ziemlich kleine Erweiterung ist für mich unverzichtbar. Risskanonen die evtl die eigenen Schiffe beschädigen, spannende Sektoren mit eigenen Regeln und „kleine Zivilisationen“ mit denen man diplomatische Beziehungen erkaufen kann. Man wird gar nicht merken, dass das nicht im Grundspiel dabei war und „um die paar Regeln is a scho wurscht“.

Die Tavernen im tiefen Thal

Bei den Tavernen war ich an einem Punkt wo ich mir gedacht hab, dass ich genau weiß was ich tun muss. Der Ofen war aus aber dann kam die Erweiterung die hier frischen Wind reingebracht hat. Ein schönes Gesamtpaket. Würfeldrafting, ein bisschen Deckbau eine gute Portion Bauchgefühl

Kommen wir zu den Abgängen…*tief Luft holen*

Abgänge

Arkham Horror LCG

Derzeit gibt es einfach nicht die Zeit für große kooperative / Solo Spiele mit Kampagne wo ich stundenlang über dem Deck brüte und überlege welche Karten ich kaufe.

Cosmic Encounter

Das größte Opfer von „ich komm nicht so oft mit der ursprünglichen Stammgruppe zusammen“. Ein Spiel, dass ich sehr mag aber obwohl es im Kern eigentlich einfach ist, ist es nicht einsteigerfreundlich mit den langen Kartentexten, Phasen und anderen Begrifflichkeiten. Daran merkt man, dass es aus den 70ern ist.

T.I.M.E Stories

Der weiße Zyklus ist ja schon seit Jahren abgeschlossen aber der blaue hat mich nicht wirklich überzeugt. Ja, das Zurücksetzen des Szenarios war manchmal nervig (wir haben das aber in den späteren Durchläufen Großteils einfach gelassen und nur die Zeit neu bestimmt). Ja, manchmal konnte das Würfeln bei den Skills einem das Genick brechen. Ich denke da an eine Stelle in der Drachen Prophezeiung wo wir 2 Mal gescheitert sind weil wir Würfelpech hatten. Ich verstehe, dass man das loswerden wollte aber die Würfel und dieser „und täglich grüßt das Murmeltier“ Flair fehlen mir schon sehr. Für mich war es immer ein D&D One Shot in einfach mit unterschiedlichen Settings und ohne Spielleiter. Erkunden, Rätsel lösen, etwas Kampf und etwas, hole X von Y und bringe es nach Z. Trotz ein paar toller Ideen ist mir das jetzt zu viel Ressourcenmanagement. Wie viele Zeitkristalle muss ich ausgeben damit ich da den Check bestehe? Das mag fairer sein aber für mich auch langweiliger. Wenn ich Ressourcen verwalten will greife ich nicht zu T.I.M.E Stories.

Viticulture – Essential Edition

Gut, dass ich aufzeichne, wann ich welches Spiel gespielt habe und wie oft es insgesamt gespielt wurde. Irgendwann habe ich meine Sammlung neu organisert und folgendes festgestellt: Wir sind keine großen Worker Placement Spieler. Andere Spiele die z.b. kartengesteuert sind kommen signifikant häufiger auf den Tisch. Das war richtig auffällig. Viticulture hatte ich schon eine Weile nur mehr Solo gespielt, damit ich es wieder mal gespielt hatte. Das ist mir gar nicht so vorgekommen. (Ja das ist der Unterschied zwischen gefühlter Wahrheit und …Wahrheit). Außerdem ist es so, dass ich bei Strategietiteln Automas nicht mehr so mag sondern Solo Modi wie in Ein Fest für Odin oder Concordia: Solitaria bevorzuge, weil es hier noch einmal eine Ebene der Planung gibt, weil man genau weiß, was der fiktive Gegenspieler machen wird, vielleicht nicht zu 100%

Arkham Horror, Kingdom Builder und Korsaren der Karibik hab ich schon erwähnt.

Ein bisschen was zu den Spielen die auf der Liste geblieben sind.

Der Rest

Catan

Noch immer eine richtig schöne Sache vor allem mit 1,2 kleinen Erweiterungen wie Hafenmeister, Helfer, Beste Freunde, Fischer und schon gibts ein bisschen mehr zu tun und zu bedenken.

Dominion

Was soll ich sagen. So stark wie die letzten Jahre war Dominion nicht seit ich vor 10 Jahren ins Hobby eingestiegen. Rising Sun, Plünderer und Verbündete waren richtig gute Erweiterungen und die Updates für Blütezeit, Seaside und Hinterland sind auch durch die Bank gelungen.

Ein Fest für Odin

Arbeiter einsetzen wie eine Bestellung auf einer großen Speisekarte dazu noch Wikingertetris und haufenweise Karten. Das ist mein Solo Sandkasten Spiel für verregnete Sonntag Nachmittage. Ja im vorigen Abschnitt habe ich gesagt, dass ich kein großer Worker Placement Spieler bin aber hier haben wir die berühmte Ausnahme von der Regel.

Port Royal

So ein schönes Kartenzockerspiel. Die zweite Erweiterung ist noch immer nichts für mich aber 1. und dazu die Promos + den Großhändler und Passagier aus Unterwegs. Jederzeit.

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