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LEGO Ninjago: Destiny’s Bounty Adventures– Aufrüsten, bis die Wirbel drehen (Rezension)

24. Oktober 2026 um 11:50

LEGO Ninjago: Destiny's Bounty Adventures schickt Familien in kurzen Partien gegen Schlangen und Piraten, und die vier Ninja wachsen dabei sichtbar mit. Zusammenbauen, Aufrüsten und Schurken wegräumen stehen im Mittelpunkt dieses kooperativen Spiels. Ob das auch Erwachsenen am Tisch reicht, verraten wir euch hier.

Dieser Beitrag wurde von Tim Billen geschrieben

U-96 von Revell Brick System: Meine Bauerfahrung fernab LEGO

Von: ravn
13. Oktober 2026 um 15:56

Das muss das Boot abkönnen! Und das kann es auch. Keine Frage. Aus 6491 Klemmbausteinen gebaut und 120 cm lang, ist es ein imposantes Kriegsgerät im Maßstab 1:56. Dabei kostet der Bauspaß knapp 170 im Fachhandel. Das sind Preise, die als LEGO-Modell unmöglich sind. Trotzdem stimmt die Teilequalität, es gibt keinerlei Aufkleber und von einer Farbseuche werdet Ihr ebenso verschont. Rechnet nur mit rund 25 Stunden Aufbauzeit, die sich vor allem grau in grau abspielt.

Mal ein Thema abseits des Brettspiels, auch wenn ich mich bei so manchen Stanzbogen-Fest beim Auspöppeln und Sortieren an Klemmbausteine erinnert fühle. Aus vielen kleinen Teilen wird etwas unerwartet Faszinierendes, größer als die Teile in Summe selbst. Und damit mitten rein: Ich kann Euch als alter LEGO-Veteran das Boot U-96 von Revell Brick System nur empfehlen. Die Teilezahl von 6491 konnte mich nicht schocken, da ich schon den UCS Millennium Falken vor Ewigkeiten gebaut habe. Schon eher, dass ein Bauabschnitt so viele Teile umfasst, wie so manches LEGO-Modell alleine vorweist. Da helfen eine gewisse Ordnung und viel Platz auf dem Tisch. Ebenso etwas Geduld, um die passenden Teile im grau-grau zu finden.

Dabei ist der Weg das Ziel, also einfach entspannt Zeit lassen, in behaglichen Etappen bauen und sich an den diversen Bautechniken erfreuen. So bin ich gerade mal im vierten Bauabschnitt und habe neben dem wuchtigen Ständer drei U-Boot-Abschnitte bisher gebaut. Sehr detailliert im Innenraum, auch wenn vieles davon schon während des Baues nicht mehr sichtbar wird.

Auf einer der grossformatigen Anleitungsseiten ist einiges los. An die zehn oder mehr Bauschritte sind da keine Seltenheit und in einem Bauschritt geht es ebenso ordentlich voran. Nach 1127 Bauschritten seid Ihr fertig und das Bauerlebnis wird zum Vitrinenmodell. Wer mag, kann einzelne Verkleidungselemente weiterhin lösen, um sich und andere zu überzeugen, was sich in diesem detaillierten Plastikmodell noch so alles versteckt. Da hilft es enorm, dass sich das U-Boot an der Filmvorlage orientiert. Auch wenn es gar nicht dem eigentlichen U-Boot-Typ des Originals entspricht. Das erkennen aber wohl nur Historienfans, weil es da um Torpedoluken und Typbezeichnungen geht. Denn ursprünglich ist die U-96 von Revell Brick System ein Modell von Panlos, das für den europäischen Markt tauglich gemacht wurde und der die Filmlizenz übergestülpt wurde. Mir war und ist das egal, weil für mich zählte alleine der Bauspass und das Wiedersehen von erinnerten Filmdetails.

Bis jetzt habe ich LEGO als Hersteller nicht vermisst, weil die Teilequalität und die Farbreinheit stimmen und auch die Klemmkraft. Da es auch keine Fehlfarben gibt, musste ich schon genauer als bei LEGO hinschauen und mehr mitdenken, besonders wenn es um hellgrau und dunkelgrau und diverse Bauumkehrer mal mit und mal ohne Rand ging. Fehlteile habe ich zudem auch noch keine erlebt. Aber drei riesige Tüten mit C bis E beschriftet liegen mit ihren Innentüten noch vor mir. Nebenbei habe ich zudem die Originalserie geschaut, was mir umso mehr verdeutlicht hat, wie ich für mich das Kriegsgerät einordne, das hier vor mir steht – als das, was es war und ebenso als Rahmen eines Antikriegsfilms, der genau zeigt, was Krieg alles ist und zerstört. Das sollte stets klar sein.

Wer mir mein altes LEGO abkaufen möchte, den verweise ich auf meine Verkaufsanzeige. Derweil steuern wir auf die SPIEL Essen 2026 zu, was mir trotzdem die Zeit lässt, mich auch um andere Themen am Tellerrand des gemeinsamen Brettspiels zu kümmern. Immer dann wenn es sich für mich anbietet und als willkommene Abwechslung dient und erzählt werden will.

Ravensburger übernimmt LEGO-Buchvertrieb von AMEET

24. August 2026 um 11:42
Ravensburger übernimmt LEGO-Buchvertrieb von AMEET

Der Ravensburger Verlag übernimmt ab dem Frühjahrsprogramm 2027 den Vertrieb ausgewählter LEGO-Bücher des polnischen Verlags AMEET für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Das teilten beide Unternehmen in einer Pressemitteilung vom 19. August 2026 mit.

Im Zentrum der Vereinbarung stehen Beschäftigungsbücher zu den Marken LEGO Ninjago, LEGO Star Wars und LEGO Minecraft. Für das kommende Jahr plant Ravensburger rund 40 Neuerscheinungen sowie rund 60 Bestandstitel aus dem AMEET-Programm, verkauft über den Buch- und Spielwarenhandel. Erste Titel sind bereits seit August 2026 als Aktionsware in den eigenen Endkundenshops von Ravensburger erhältlich, vor dem offiziellen Vertriebsstart im kommenden Frühjahr.

Dr. Anuschka Albertz, Group Managing Director Books+ bei Ravensburger, begründet den Schritt mit der Sortimentsbreite: „Wir freuen uns darauf, unseren Händlern durch die neue Zusammenarbeit ein noch vielfältigeres Buchsortiment bieten zu können und mit den fantastischen LEGO Büchern weitere Zielgruppen für Bücher zu begeistern.“

AMEET-Geschäftsführer Piotr Modlinski sieht in Ravensburger einen strategischen Partner für die eigene Expansion: „Mit dem Ravensburger Verlag haben wir einen starken Partner gewonnen, der unsere Präsenz in allen Vertriebskanälen weiter ausbauen wird. Dadurch können wir uns künftig noch stärker auf unsere internationale Expansion konzentrieren, unser Portfolio mit weiteren Marken ausbauen und gleichzeitig den deutschen Markt nachhaltig stärken.“

Welche der rund 40 Neuerscheinungen zuerst in den Handel kommen und zu welchen Preisen, nennt die Mitteilung nicht. Details dazu sollen im Rahmen des Frühjahrsprogramms 2027 folgen.

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