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Huch! & friends zur SPIEL Essen 2026: 6 Neuheiten

20. Oktober 2026 um 11:28
Huch! & friends zur SPIEL Essen 2026: 6 Neuheiten

Vom 22. bis 25. Oktober 2026 steht Essen wieder im Zeichen der SPIEL, und an Stand 6B300 in Halle 6 zeigt Huch! gleich sechs Neuheiten auf einmal, flankiert von einer ganzen Reihe befreundeter Marken aus dem Hutter-Trade-Vertrieb. Genau das steckt hinter dem „& friends“ im Titel dieses Artikels: Nicht jedes Spiel, das am Huch!-Stand liegt, trägt am Ende auch das Huch!-Logo auf der Schachtel. Wir haben uns die sechs Hauptneuheiten genauer angesehen, dazu eine Handvoll weiterer Titel aus dem Umfeld, und sagen dir, wer welches Spiel tatsächlich verlegt.

Huch! & friends zur SPIEL Essen 2026: 6 Neuheiten

Peak Team

Peak Team schickt 1 bis 5 Spielende als Ranger-Team auf einen Berg, und zwar kooperativ: Reihum verteilt ihr eure Aktionskarten verdeckt an die Mitspielenden, und zwar ohne zu sprechen, quasi Kartenverteilen in umgekehrter Richtung („Reverse Drafting“). Mit diesen Karten bewegt ihr eure Ranger-Figuren über den Berg und erfüllt Missionen wie Tiere beobachten oder bestimmte Orte erreichen. Das Spiel ist in fünf Level gestaffelt, die zunehmend höhere Hürden einbauen: Wetterumschwünge, blockierte Wege, nötige Erholungspausen. Gewonnen habt ihr, wenn alle Missionen erfüllt sind, bevor euch die Aktionen ausgehen, verloren, wenn die Aktionen zuerst zur Neige gehen. Lead Designer ist Scott Almes, bekannt vor allem durch seine kompakten Tiny-Epic-Spiele, Illustration kommt von Crocotame und Samual Bouvant. Designt und erstveröffentlicht wurde Peak Team 2025 bei Matagot zur SPIEL Essen 2025, Huch! bringt 2026 die deutsche Ausgabe als Neuheit, mitverlegt unter anderem von Hobby Japan. Wie der Solo-Modus bei einer Spielerzahl ab 1 im Detail funktioniert, ob etwa eine zweite Ranger-Figur gesteuert wird, nennt die Produktseite nicht. Eine eigene UVP listet Huch! auf der Produktseite nicht, der Handel (spieletaxi.de) führt den Titel aktuell, Stand 20. Oktober 2026, für rund 32,99 Euro. Wer mit Kindern spielt, sollte die veranschlagten 60 Minuten eher als Minimum einplanen: Fünf Level mit wachsendem Planungsaufwand und eine Kartenverteilung, über die am Familientisch gern diskutiert wird, ziehen sich in unserer Einschätzung schnell länger.

Eckdaten zu Peak Team

  • Spielerzahl: 1 bis 5
  • Spielzeit: 60 Minuten (Verlagsangabe, mit Kindern eher länger)
  • Alter: ab 10 Jahren
  • Designer: Scott Almes
  • Verlag: Huch! (deutsche Ausgabe, Erstveröffentlichung 2025 bei Matagot, mitverlegt von Hobby Japan)
  • Preis: von Huch! nicht genannt, Handel rund 32,99 Euro (Stand 20. Oktober 2026)
Huch! & friends zur SPIEL Essen 2026: 6 Neuheiten

Flaming Facts

Flaming Facts ist ein Quiz der anderen Art: Statt selbst zu antworten, bekommt ihr zu 200 Fragen je fünf vorgegebene Antworten vorgelegt und müsst auf eurem Scoreboard einstellen, welche davon richtig ist und welche nicht, macht zusammen 1.000 Antwortoptionen. Manche Antworten gelten als besonders riskant: Liegt ihr daneben, verliert ihr einen Spielstein und könnt in der Folge weniger punkten, liegt ihr richtig, gibt es Zusatzpunkte. Wie genau das Spiel endet und die Punkte final ausgewertet werden, nennt weder die Produktseite noch die bislang verfügbaren Händlerbeschreibungen im Detail. Designer ist Arno Steinwender, Illustration stammt von Daniel Müller, Verlag ist Huch!. Einen Solo-Modus gibt es bei einer Spielerzahl von 2 bis 6 nicht. Eine UVP nennt die Produktseite nicht, ein Händler (spieletastisch.de) zeigt aktuell, Stand 20. Oktober 2026, einen Streichpreis von 26,99 Euro neben einem reduzierten Preis von 23,95 Euro.

Eckdaten zu Flaming Facts

  • Spielerzahl: 2 bis 6
  • Spielzeit: 20 Minuten
  • Alter: ab 14 Jahren
  • Designer: Arno Steinwender
  • Verlag: Huch!
  • Preis: von Huch! nicht genannt, Handel um 23,95 bis 26,99 Euro (Stand 20. Oktober 2026)
Huch! & friends zur SPIEL Essen 2026: 6 Neuheiten

Whacktown

Whacktown ist das einzige der sechs Hauptspiele, das gar nicht unter der Marke Huch! läuft, sondern unter Funtails, einer Schwestermarke im selben Hutter-Trade-Vertrieb. Wir hatten den Titel bereits zur Vorbestellung vorgestellt: 2 bis 4 Spielende übernehmen Gangsterbanden in einer Stadt, die jede Runde neu aus einem Raster von 76 möglichen Orten zusammengewürfelt wird. Jede Runde läuft in drei Schritten: Zuerst bewegt ihr eure Bande über das Stadtraster und löst den Effekt des Zielorts aus, dann spielt ihr beliebig viele Hustle-Karten aus, wobei das Ausspielen den Abwurf anderer Karten kostet, zuletzt zieht ihr Karten nach und gebt an die nächste Person weiter. Viele Orte sind nur mit genug Geld, Informationen, Reputation oder Gesundheit zugänglich, und Schadenseffekte treffen alle Rivalen gleichzeitig. Die Charaktere spielen sich dabei laut unserer eigenen Recherche asymmetrisch über ihre Profilkarten, keine zwei Banden starten also identisch, ob das über viele Partien hinweg trägt, war schon bei der Vorbestellung offen und lässt sich auch jetzt noch nicht abschließend beurteilen. Gewonnen hat, wer entweder alle anderen Banden eliminiert oder als Erstes 10 Reputationspunkte erreicht. Lead Designer ist Daniel Piechnick (auf der Hutter-Trade-Produktseite als „Daniel Plecknick“ geführt, BGG schreibt „Piechnick“), Illustration stammt von Hendrik Noack. Einen Solo-Modus gibt es bei 2 bis 4 Spielenden nicht. Die UVP nennt Funtails auf der eigenen Produktseite mit 34,99 Euro, Stand 20. Oktober 2026.

Eckdaten zu Whacktown

  • Spielerzahl: 2 bis 4
  • Spielzeit: 30 bis 45 Minuten
  • Alter: ab 14 Jahren
  • Designer: Daniel Piechnick (Hutter Trade: „Plecknick“)
  • Verlag: Funtails (Schwestermarke von Huch!, Vertrieb Hutter Trade)
  • Preis: 34,99 Euro, UVP laut Verlag (Stand 20. Oktober 2026)
Huch! & friends zur SPIEL Essen 2026: 6 Neuheiten

Ikebana

Ikebana bringt die japanische Kunst des Blumensteckens als Kartenspiel auf den Tisch, passend dazu steht es laut einer unabhängigen Vorschau auf den Essener Messestand von Huch! in Halle 6, Stand 6B300. Im Zug tauscht ihr optional eine Handkarte gegen eine aus der offenen Auslage und legt dann ein bis zwei Blumenkarten entweder als neues Arrangement oder an ein bestehendes an, wobei die Karten in aufsteigender Nummerierung liegen müssen, Lücken und Wiederholungen sind erlaubt. Hat ein Arrangement mindestens vier Karten und erfüllt mindestens eine der aktuell gültigen Wertungsbedingungen, könnt ihr es werten: Der Wert ergibt sich aus Kartenzahl mal Anzahl erfüllter Bedingungen. Das Spiel endet, nachdem die Schlusskarte gezogen wurde, plus eine letzte Runde, die meisten Punkte gewinnen, bei Gleichstand entscheiden die meisten Wertungsmarker. Designer ist Francesco Testini, Illustration Stefan Sonnberger, Verlag ist Huch! selbst. Diese Wertungslogik mit mehreren gleichzeitig gültigen Bedingungen wirkt auf uns anspruchsvoller, als eine reine Ab-8-Empfehlung vermuten lässt, ob das am Familientisch mit Siebenjährigen oder Achtjährigen trägt, muss jede Runde selbst herausfinden. Einen Solo-Modus gibt es bei 2 bis 5 Spielenden nicht. Eine UVP nennt Huch! auf der Produktseite nicht, ein Händler (bertine.de) zeigt aktuell, Stand 20. Oktober 2026, 17,99 Euro.

Eckdaten zu Ikebana

  • Spielerzahl: 2 bis 5
  • Spielzeit: 30 Minuten
  • Alter: ab 8 Jahren
  • Designer: Francesco Testini
  • Verlag: Huch!
  • Preis: von Huch! nicht genannt, Handel rund 17,99 Euro (Stand 20. Oktober 2026)
Huch! & friends zur SPIEL Essen 2026: 6 Neuheiten

Wild Tiled West

Auch Wild Tiled West trägt am Stand kein Huch!-Logo: Verlag der deutschen Ausgabe ist SPIEL DAS!, Hutter Trade übernimmt hier nur den Vertrieb. Das Original von Paul Dennen, dem Designer hinter Clank! und Dune: Imperium, erschien 2023 bei Dire Wolf in den USA. 1 bis 5 Spielende erschließen über 16 Runden ein Western-Siedlungstableau: Ein Würfelwurf bestimmt, welche Landschafts-Plättchen verfügbar sind, die ihr dann in euer Tableau draftet und einpasst, um Boni abzudecken, Viehherden zu erweitern, Gebäude zu bauen oder Banditen aus der Stadt zu vertreiben. Acht verschiedene Siedlungstableaus mit eigenen Wertungsbedingungen sollen laut Verlag für Varianz sorgen, eine unabhängige Rezension bestätigt nur, dass sich die Tableaus optisch und in der Aufteilung unterscheiden, ob daraus auch wirklich unterschiedliche Strategien entstehen, lässt sich aus den verfügbaren Quellen nicht abschließend belegen. Konkreter belegt ist die Varianz bei den rund 20 Partnerkarten: Der Preacher etwa belohnt Grabsteine, der Prospector den Bergbau, unterschiedliche Partner lenken eine Partie also spürbar in unterschiedliche Richtungen. Am Ende gewinnt, wer die meisten Punkte aus Gebäuden, Boni und Siedlungswert gesammelt hat. Wie die Solo-Variante bei 1 Spielendem konkret abläuft, nennt die Verlagsseite nicht näher. Die UVP der deutschen Ausgabe liegt laut spiel-das.de bei 59,90 Euro zuzüglich Versand, Stand 20. Oktober 2026.

Eckdaten zu Wild Tiled West

  • Spielerzahl: 1 bis 5
  • Spielzeit: 45 bis 90 Minuten
  • Alter: ab 13 Jahren
  • Designer: Paul Dennen
  • Verlag: SPIEL DAS! (deutsche Ausgabe, Vertrieb Hutter Trade)
  • Preis: 59,90 Euro zzgl. Versand, UVP laut Verlag (Stand 20. Oktober 2026)
Huch! & friends zur SPIEL Essen 2026: 6 Neuheiten

MicroMacro Kids

Der Name weckt sofort Assoziationen zur Spiel-des-Jahres-Reihe MicroMacro: Crime City, und die Verbindung lässt sich auch belegen: MicroMacro Kids, im Original „Wild Wild Weekend“, stammt vom selben Verlag, Edition Spielwiese, und von Johannes Sich, der laut BGG durchgehend als Designer der gesamten Reihe geführt wird, von den Crime-City-Hauptspielen bis zum ersten Kids-Teil „Der verrückte Stadtpark“, den er ebenfalls gestaltet hat. Pegasus Spiele, bei Crime City einst Vertriebspartner, ist nicht beteiligt, Edition Spielwiese vertreibt seit 2024 über Hutter Trade. Spielerisch bleibt das Prinzip: 1 bis 4 Spielende suchen gemeinsam auf einer großen illustrierten Stadtplan-Karte nach Hinweisen, verfolgen Figuren über die Karte und lösen so 22 unterschiedlich schwere, gewaltfreie Fälle, teils können Kinder laut Verlag tiefer in Szenen hineinzoomen. Ein Verlierer-Prinzip gibt es nicht, dadurch lässt sich jede Partie dank der vollständig kooperativen Anlage auch allein mit einer Figur spielen. Weder Verlag noch Pressemitteilung erwähnen ein Hilfesystem für festgefahrene Gruppen, wer mit jüngeren Kindern spielt, sollte darauf vorbereitet sein, bei einem schwer zu findenden Hinweis selbst nachzuhelfen, damit aus Grübeln kein Frust wird. Eine eigene UVP nennt Edition Spielwiese in der Pressemitteilung zur Reihe mit 24,99 Euro, der Handel (spieletaxi.de) bestätigt diesen Preis, Stand 20. Oktober 2026.

Eckdaten zu MicroMacro Kids

  • Spielerzahl: 1 bis 4
  • Spielzeit: 15 bis 45 Minuten
  • Alter: ab 6 Jahren
  • Designer: Johannes Sich
  • Verlag: Edition Spielwiese (Vertrieb Hutter Trade, keine Pegasus-Beteiligung)
  • Preis: 24,99 Euro, UVP laut Verlags-Pressemitteilung (Stand 20. Oktober 2026)

Weitere Neuheiten im Umfeld von Huch!

Neben den sechs Hauptneuheiten bringt Hutter Trade zur SPIEL Essen 2026 noch mehr mit, auch hier längst nicht alles unter dem Huch!-Logo: Spooky Bar (Edition Spielwiese, 2 bis 4 Spielende, ab 8 Jahren, Kartenspiel ums Geisterfangen in der eigenen Taverne) nennt auf der Produktseite keinen Erscheinungstermin. TOTAL 10 (Hutter Trade Selection, 2 bis 8 Spielende, ab 8 Jahren, als Rommé-Neuerfindung mit Zehner-Farbkombinationen beworben) nennt ebenfalls noch keinen Erscheinungstermin. Hire or Fire? (Huch!, 3 bis 6 Spielende, ab 14 Jahren, Partyspiel von Andreas Hallerbach ums Bewerbungschaos) ist als Huch!-Neuheit 2026 gelistet. Carnival of Sins (MM-Spiele, 2 bis 5 Spielende, ab 10 Jahren, Würfel- und Bluffspiel um Sünden-Karten beim Mardi Gras in New Orleans) erscheint als deutsche Ausgabe 2026. Machu Pichu (Huch!, 2 bis 10 Spielende, ab 8 Jahren, schnelles Reaktionsspiel mit Lama-Thema, bei dem ihr bei „Ma-chu-pi“ draufklopft und „Chu!“ ruft) gehört ebenfalls zum Huch!-Programm. Und Castel Boom (Kiwizou, 2 bis 4 Spielende, ab 6 Jahren laut BGG, Geschicklichkeitsspiel: Königin Lola belohnt, wer ihr beim Wiederaufbau der Türme ihres Schlosses hilft) bringt mit Kiwizou eine neue französische Partnermarke ins Hutter-Trade-Programm.

Was wir von der Auswahl halten

Die eigentliche Neuigkeit dieses Messestands ist für uns gar nicht ein einzelnes Spiel, sondern wie viele Marken mittlerweile unter dem Hutter-Trade-Dach zusammenlaufen. Wer nur auf das Huch!-Logo schaut, übersieht mit Whacktown, Wild Tiled West und MicroMacro Kids drei von sechs Hauptneuheiten, dazu mehrere der kleineren Titel. Spielerisch sprechen uns am ehesten Peak Team wegen seines ungewöhnlichen Kartenverteil-Mechanismus und Whacktown wegen seines deutlich schärferen Settings an, für Familien mit kleineren Kindern lohnt sich ein Blick auf MicroMacro Kids. Wer schon auf unsere Vorstellungen von Gaudí sowie Panda Gang und Jiangnan gestoßen ist, kennt den Huch!-Stand in Essen also nur zum Teil, die Markenfamilie ist größer, als das Logo vermuten lässt.

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HUCH! nimmt Panda Gang und Jiangnan ins Sortiment auf

22. September 2026 um 10:02
HUCH! nimmt Panda Gang und Jiangnan ins Sortiment auf

HUCH! hat zwei sehr unterschiedliche Neuheiten mit eigenen Produktseiten ins Sortiment aufgenommen: das leichte Vergleichsspiel „Panda Gang“ und das China-Kennerspiel „Jiangnan“, das der Verlag erstmals auf Deutsch bringt. Beide Angaben stammen von den offiziellen Produktseiten bei Hutter Trade, dem Unternehmen hinter der Marke HUCH!.

HUCH! nimmt Panda Gang und Jiangnan ins Sortiment auf
Illustration Meago

Panda Gang: Schnelles Vergleichsspiel für die ganze Familie

Panda Gang stammt von Designer Przemek Wojtkowiak, die Illustration von Magdalena Kania. Zu Beginn jeder Runde bestimmt ein Würfelwurf ein Kriterium, etwa den größten, leichtesten oder kürzesten Panda samt Bambusstab. Alle Spielenden wählen dann gleichzeitig die Karte aus der Auslage, die ihrer Einschätzung nach am besten passt. Wer richtig lag, behält die Karte als Punkt.

Das Spiel ist für 2 bis 6 Spielende ab 5 Jahren ausgelegt. Eine Partie dauert laut Verlag 10 bis 15 Minuten. Die Schachtel misst laut Produktseite 13 mal 13 mal 4 Zentimeter. Zu Karten- und Würfelanzahl macht der Verlag keine Angabe.

HUCH! nimmt Panda Gang und Jiangnan ins Sortiment auf
Design DuGuWei / Moaideas Game Design

Jiangnan: Kennerspiel erstmals auf Deutsch

Jiangnan erschien ursprünglich 2022 bei Moaideas Game Design unter dem Titel „Jiangnan: Life of Gentry“. HUCH! bringt nun die deutsche Ausgabe heraus: Auf der Produktseite läuft das Spiel schlicht als „Jiangnan“. Auf der Schachtel steht zusätzlich der Untertitel „The Art of Influence“.

Eine deutsche Spielanleitung ist auf der Produktseite bereits hinterlegt. Designer ist DuGuWei. Als Illustration nennt die Produktseite „Su, NowNow“.

Die Spielenden schlüpfen in die Rolle von Gelehrten der chinesischen Gentry-Klasse zur Zeit der Ming-Dynastie und kombinieren Worker Placement mit einem Beutel-Bau-System, um literarisches Ansehen aufzubauen. Was konkret in den Beutel wandert und woraus gezogen wird, führt die Produktseite nicht näher aus. Einen Solo-Modus verzeichnet BGG für die Originalausgabe als Mechanik-Tag. Die deutsche Verlagsseite macht dazu keine eigene Angabe.

Der Verlag nennt 1 bis 4 Spielende ab 14 Jahren und eine Spielzeit von 30 bis 120 Minuten. BGG führt für die Originalausgabe abweichend ein Mindestalter von 13 Jahren und eine engere Spielzeitspanne von 90 bis 120 Minuten. Für den Artikel maßgeblich ist die Angabe der deutschen Verlagsseite.

Beide Produktseiten verlinken für den Kauf auf denselben externen Händler, der beide Titel zum Zeitpunkt des Abrufs noch als nicht lieferbar führte. Trotz eigener Produktseiten mit Artikelnummer und EAN waren Panda Gang und Jiangnan bei diesem Händler zum Zeitpunkt des Abrufs damit noch nicht bestellbar.

Oh my Socks! ist für den Bistrospill 2026 nominiert

24. August 2026 um 12:52
Oh my Socks! ist für den Bistrospill 2026 nominiert

Das Kartenspiel „Oh my Socks!“ von Helvetiq ist für den Bistrospill 2026 nominiert, teilte Vertriebspartner Hutter Trade mit. Der luxemburgische Preis zeichnet jährlich Spiele aus, die sich besonders für die gesellige Runde im Bistro oder Café eignen, vergeben von Spillfabrik gemeinsam mit dem Gastronomieverband HORESCA.

Von 76 eingereichten Titeln schafften es fünf auf die Nominierungsliste: neben Oh my Socks! sind das Auf die Eier (Game Factory), dnup (Asmodee), Pili Pili (ATM Gaming) und Sneaky (KENDi).

Design stammt von Antoine Bauza und Théo Rivière, Illustrationen von Camille Chaussy. Gespielt wird zu zweit bis zu fünft, ab 6 Jahren: Reihum ziehen und geben Spielende Karten weiter, um passende Sockenpaare zu sammeln. Am Ende zählt jedes Sockenmuster nur bei einer geraden Anzahl, eine ungerade Zahl bringt für dieses Muster keine Punkte. BGG bestätigt Mechanik und Regel deckungsgleich zur Pressemitteilung, nennt für die Spieldauer aber 15 bis 20 Minuten, während der Verlag rund 15 Minuten angibt.

Das Spiel ist laut Pressemitteilung bereits im Hutter Trade-Vertrieb im Handel, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 13 Euro. Wann das Komitee den Gewinner bekanntgibt, ist noch offen.

New York City in History & Board Games – Part 1

03. Mai 2026 um 19:03

Everything seems to get ever bigger. Cars. Phones. Board game boxes. And the cities whose history and board games we explore are no exception: We started with Venice, moved on to Amsterdam, and today, we’re starting with New York. I say starting, because unlike the previous two cities, there is no way to do the vast number of board games set in New York’s history justice in a single post. Thus, this will be a mini-series with (tentatively) three instalments.

If somebody asked you what New York is, you’d probably start by saying it’s a city in the United States. Today, we’re looking at it before it was that – first, when the area which is today New York was settled by Native Americans, then, when the first Europeans founded an outpost there, and finally, when this little settlement received the name it bears until today.

The First Settlers

Names are given by people. “New York” was what the English called the settlement they took over in 1664, but the place had been inhabited by thousands of years before. While that is thus technically not the history of New York, we’ll take a short look at it.

We don’t know very much about the first humans to live in what would become New York: The indigenous people did not keep written records. Archaeology is hard to do in a place which is almost entirely covered in buildings and streets today. And the oral tradition of the Indians was largely destroyed when the westward expansion of the European colonists pushed them out of their native homes, broke up their communities, and finally confined them to reservations.

Five hundred years ago, several thousand Lenape Indians inhabited an island they called Mannahatta (“island of many hills”). They lived off slash-and-burn agriculture, hunting, and fishing. I am not aware of any board game which depicts their lives before the arrival of the first Europeans, but I think it would be a nice change of perspective while still retaining the familiar geography which draws many board gamers (of course, especially those from New York and its surroundings) to games about the city.

In 1524, Giovanni da Verrazzano, an Italian explorer employed by the king of France, sailed into what would be called New York Bay. There, he met a group of Lenape in their canoes. He called the area New Angoulême to honor the French royal house of Valois-Angoulême. For the next century, European fur traders would occasionally visit the Lenape, but not attempt to build a permanent presence.

Nieuw Amsterdam

Only in the 1620s did the Dutch, by then the premier commercial and maritime country of Europe, decide to colonize parts of North America. They resolved that this colony should include Mannahatta to take advantage of the rich beaver population whose pelts were much sought after in Europe, and put the merchant Peter Minuit in charge of the operation.

Minuit arrived on May 4, 1626. He met with some of the Lenape, and, according to his written report to Europe, purchased the southern tip of Mannahatta from them for trade goods worth 60 guilders. Even though nobody knows any details beyond Minuit’s own account, the deal is the founding story of New York. One thing that stands out about it is that it was a business transaction. Unlike other cities in North America, New York was not founded by a royal agent or religious refugees, but in the spirit and through the means of commerce (which has since remained the supreme political order and religious faith of New York). In that sense, Minuit’s purchase is either a very smart business move – after all, a large tract of land in such a prime position was surely worth more than the trade goods he handed over – or the hostile act of an unscrupulous merchant taking advantage of the less business-savvy (both actions hallmarks of New York’s commercial culture until today). Beyond the foundational myth, the transaction mostly shows different ways of thinking about land – the Lenape only accepted the right to temporarily co-use it, whereas the Europeans subscribed to the tenet of permanent, exclusive ownership.

While the Dutch colonized the whole mid-Atlantic coast of what is today the US, their settlement on Mannahatta was meant to be its center – as evidenced by its name of Nieuw Amsterdam (New Amsterdam), after the Dutch capital. Nieuw Amsterdam grew into a trading hub based on its deep natural harbor, the best on the Atlantic coast. The fur trade was soon complemented by Dutch farms which extended ever further north on Mannahatta, which triggered conflicts with the Lenape. This period is represented in New Amsterdam (Jeffrey D. Allers, White Goblin Games), which casts its players in the shoes of Dutch traders who will gather resources and expand New Amsterdam (at the expense of the Lenape).

Skeptical looks at the newcomers: Cover of New Amsterdam, ©White Goblin Games.

Nieuw Amsterdam already contained the seeds of some characteristic New York traits: Its demographics diversified (Africans lived in Nieuw Amsterdam in 1626 already, an Italian followed a few years after); and the municipal council established in 1653, the first of its kind in America, was the start of the great democratic tradition of the city.

The English Colony

The Dutch colony did not last long. When the commercial and maritime rivalry with England flared up again, an English fleet seized Manhattan in 1664. To honor the heir presumptive, James, Duke of York, they renamed the city New York. The Dutch briefly recaptured the city in the next Anglo-Dutch war, but had to cede it permanently in 1674.

New York’s fine deep-water harbor was as valuable to English as it had been to Dutch traders, and the city continued to grow larger and more prosperous. When the British parliament imposed taxes on the American colonies from the 1760s on, the merchants of New York found themselves in a bind: On the one hand, like all entrepreneurs, they resented being parted from money. On the other, a rupture between Britain and its American colonies would cut off trade entirely – much worse than having to pay a moderate due. New York became thus both a hotbed of anti-British activism and one of the places in the American colonies which least wanted a war with the British motherland.

Fierier heads than those of the New Yorkers prevailed. War between Britain and the colonies erupted in 1775. Once George Washington had expelled the British from Boston in the first major action of the war, he moved his headquarters to New York. The city was thus the biggest possible prize for the British smarting from their first defeat. If they could beat the colonials there soundly, force Washington to surrender with his army, they could still quash the rebellion quickly… or so they thought. The amphibious campaign against New York would become the biggest operation of the entire War of Independence. While the British defeated Washington’s army and took the city, the wily colonial commander extricated most of his forces and lived to fight another day. The city of New York, however, would remain under British occupation for the rest of the war.

George Washington kept the American rebellion alive with his escape from New York in 1776. From the Vassal implementation of Liberty or Death (Harold Buchanan, GMT Games).

The British occupation cut New York off from its sister colonies. Many New Yorkers fled to towns which were under control of the American rebels. The loyalists left the town when Britain recognized American independence. In 1783, New York’s population had fallen by 60% compared to the pre-war number of 30,000. From then on, however, the city would know nothing but spectacular growth for over a century… but that’s a story for next time.

Games Referenced

New Amsterdam (Jeffrey D. Allers, White Goblin Games)

Liberty or Death (Harold Buchanan, GMT Games)

Further Reading

For a concise introduction, especially focused on local politics, see Lankevich, George J.: New York City. A Short History, New York University Press, New York City, NY/London 1998.

If you want a treatment which is both more in-depth and more journalistic (and lavishly illustrated) and don’t mind its history practically ending around 1970, see the book version of the 17-hour PBS documentary from 1999: Burns, Ric/Sanders, James/Ades, Lisa: New York. An Illustrated History, Knopf, New York City, NY 2001.

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