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Kurzvorstellung zu Cubaneo (Deep Print Games) / Holzminden 2026 / Essen 2026

Newsbild Wir waren vom 26.06.2026 bis zum 03.07.2026 wieder einmal in Holzminden zu unserem Cliquenabend Gathering mit einigen Redakteur*innen und Autor*innen, um dort einige Prototypen zu testen, aber auch ein paar kommende Neuheiten zu spielen und zu filmen. Unter anderen konnten wir auch das Spiel Cubaneo spielen, welches im Herbst bei Deep Print Games erscheinen wird. Kuba vor der Revolution: In turbulenten Zeiten streben die Städte der Insel nach unabhängigem Reichtum und Einfluss. Wer wird seine Produkte und Waren gewinnbringend auf dem Binnenmarkt handeln oder mit Handelsschiffen am meisten verdienen? Wer wird einflussreiche Abgeordnete ins Parlament entsenden, um die Gesetzgebung zu beeinflussen und Brennereien, Hotels und Banken zum Wohle der Bevölkerung zu errichten? In Cubaneo versuchen die Spielenden mehr Siegpunkte als die anderen Personen zu erzielen, indem sie Waren im Hafen verschiffen, Gebäude errichten und deren Fähigkeiten nutzen sowie bestimmte Aktionen durchführen, die die Spielregeln verändern. Das Spiel ist eine überarbeitete Neuauflage des Spiels Cuba aus dem Jahr 2007, welches in dieser Version die Erweiterung El Presidente direkt integriert hat und natürlich grafisch komplett überarbeitet ist. #video:cubaneo#

Brettspiel Neuheiten – Herbst 2026: Post Scriptum

16. Juli 2026 um 18:46

Post Scriptum wird als Brettspiel Neuheit im Herbst 2026 sein Crowdfundingspiel Tameri herausbringen. Tameri Autoren: Tommaso Alisonno, P.S. Martensen ◾ Grafik: Samuele Gaudio ◾ Anzahl: 1-4 ◾ Dauer: 60-120 ◾ Alter: 14 Tameri ist ein Strategiespiel für 1 bis 4 Personen, das den Alltag im alten Ägypten vor allem aus der Perspektive von Landwirtschaft, Handel und […]

Besser als neue Hypes? 9 vergessene Brettspiel-Perlen

16. Juli 2026 um 15:17

Was gibt es denn besseres, als sich mit alten Brettspiel Perlen zu beschäftigen? Natürlich eines, sich mit einer Gruppe toller Menschen über längst vergessene Brettspiele auszutauschen, die auch heute noch begeistern! In dieser dritten Folge unserer Reihe der Brettspiel Perlen haben wir uns deswegen Gäste eingeladen, um gemeinsam Spiele zu zeigen, die sich über die Zeit beweisen konnten. Dies ist kein Video für kurzfristige Hypes und Blasen, sondern für Menschen, die wahren Genuss zu schätzen wissen. Call to Action! 👉 Welche Perlen von vor 2015 faszinieren euch auch heute noch? […]

Besser als neue Hypes? 9 vergessene Brettspiel-Perlen

Kingdom Come: Deliverance Brettspiel - deutsche Erstauflage

16. Juli 2026 um 14:50
Update vom 16. Juli 2026: Die deutsche Erstauflage von Kingdom Come: Deliverance - Das Brettspiel soll wegen der hohen Nachfrage ausschließlich im Onlineshop von HeidelBÄR Games erhältlich sein. Erst die zweite Auflage ist für den regulären Handel vorgesehen. Der endgültige UVP dieser Handelsauflage steht laut HeidelBÄR noch nicht fest, aktuell gelistete Preise und Angebote können sich deshalb ändern. Wichtig: Das Vorbestellende am 16. August 2026 gilt nur für die englische Ausgabe bei CGE. HeidelBÄR nimmt keine Vorbestellungen für die englische Fassung mehr an.
Kingdom Come: Deliverance Brettspiel - deutsche Erstauflage

Das Videospiel-Böhmen kommt auf den Spieltisch: Czech Games Edition (CGE) hat am 1. Juli 2026 Kingdom Come: Deliverance - Das Brettspiel angekündigt, eine Adaption des Rollenspiels von Warhorse Studios. Für die deutsche Ausgabe ist HeidelBÄR Games verantwortlich. Nach aktueller Auskunft des deutschen Verlags wird die deutsche Erstauflage exklusiv im HeidelBÄR-Onlineshop angeboten, der Nachdruck soll anschließend in den regulären Handel kommen.

Wer die englische Ausgabe direkt bei CGE vorbestellen möchte, hat dafür laut CGE bis zum 16. August 2026 Zeit, sofern die verfügbare Menge nicht vorher ausgeschöpft ist. Dieses Datum gilt nicht pauschal für HeidelBÄR oder die deutsche Ausgabe.

Bemerkenswert ist das Autorengespann: Tomáš Holek und Vlaada Chvátil arbeiten erstmals gemeinsam an einem Titel. Chvátil ist unter anderem für Codenames, Through the Ages und Mage Knight bekannt. Holek veröffentlichte 2024 SETI. Das macht die Zusammenarbeit für erfahrene Spielende interessant, erlaubt aber keine belastbare Vorhersage über die konkrete Mechanik oder Spieltiefe von Kingdom Come: Deliverance. Die Namen wecken Erwartungen, ersetzen aber weder veröffentlichte Detailregeln noch Spielerfahrung.

Worum es im Spiel geht

Sie beginnen als einfache Person im Böhmen des Jahres 1403. Über fünf Spieltage entwickeln Sie Ihren Charakter, sammeln Ausrüstung, knüpfen Beziehungen und verfolgen Geschichten mit unterschiedlichen Ausgängen. Nach dem fünften Tag gewinnt, wer mit Quests, Handlungsfortschritt, Ausrüstung und Kontakten die meisten Punkte gesammelt hat.

Mechanisch verbindet das Spiel Deckbuilding und Handkartenmanagement mit Quests und Bewegung auf einem illustrierten Spielplan. Erfahrungspunkte schalten neue Fertigkeitskarten für das eigene Deck frei. Die Karten lassen sich für verschiedene Aktionen wie Jagen, Stehlen, Kämpfen oder Kräutersammeln einsetzen. Sie dienen außerdem für Fertigkeitstests oder können für unmittelbare Boni abgelegt werden. Der belegbare Entscheidungsdruck liegt damit zunächst in der Mehrfachnutzung der Hand: Eine Karte, die jetzt einen Bonus bringt, steht nicht zugleich für eine Aktion oder einen späteren Test bereit. Außerdem müssen Sie innerhalb von fünf Spieltagen abwägen, welche Quests, Fertigkeiten, Ausrüstung und Beziehungen genug Punkte oder Fortschritt versprechen. Wie knapp Karten, Wege und Zeit tatsächlich werden und ob weitere Engpässe diese Entscheidungen verschärfen, erklären die veröffentlichten Texte bisher nicht. Eine belastbare Aussage zur Spieltiefe lässt sich daraus noch nicht ableiten.

Das Spiel ist kompetitiv, vermeidet laut CGE aber direkte Kämpfe zwischen den Spielenden. Begegnungen am selben Ort können sogar bei schwierigen Tests helfen. Die acht wählbaren Figuren wurden eigens für das Brettspiel geschaffen. CGE beschreibt bislang weder unterschiedliche Startfähigkeiten noch asymmetrische Charakterdecks oder eigene Regeln. Damit bleibt ein für den Kauf relevantes Signal offen: Ob die Figuren verschiedene Spielweisen tragen oder vor allem thematische Identität bieten, ist anhand der veröffentlichten Informationen nicht zu beurteilen.

Kingdom Come: Deliverance ist für eine bis vier Personen ausgelegt. CGE bezeichnet den Solo-Modus als vollständig unterstützt, erklärt öffentlich bislang aber nicht, ob dafür ein Automa, veränderte Ziele oder andere Sonderregeln eingesetzt werden.

Eckdaten im Überblick

MerkmalAngabe
TitelKingdom Come: Deliverance - Das Brettspiel
AutorenTomáš Holek und Vlaada Chvátil
VerlagCzech Games Edition, deutsche Ausgabe bei HeidelBÄR Games
LizenzWarhorse Studios
SettingBöhmen im Jahr 1403
Spielerzahl1 bis 4
Alterab 14 Jahren
Spielzeitrund 90 Minuten pro Person
MechanikDeckbuilding, Handkartenmanagement, kartenbasierte Fertigkeitstests, Quests, Flächenbewegung
PreisEnglische Ausgabe bei CGE: 149,99 Euro; UVP der deutschen Handelsauflage noch offen
Deutsche AusgabeErstauflage exklusiv im HeidelBÄR-Onlineshop; zweite Auflage für den regulären Handel vorgesehen
VorbestellungCGE: bis 16. August 2026, solange verfügbar; dieses Datum gilt nicht für HeidelBÄR
VeröffentlichungEnglische Erstauflage rund um die SPIEL Essen 2026; deutsche Ausgabe laut HeidelBÄR im Frühjahr 2027

Ein Wort zur Spielzeit: CGE nennt rund 90 Minuten pro Person. Bei vier Personen wären damit ungefähr sechs Stunden einzuplanen. Diese Angabe gilt durchgehend für Tabelle und Text.

Umfang und Ausstattung

CGE nennt mehr als 700 Karten, einen illustrierten Spielplan der Region um Sázava, zehn Handlungsstränge einschließlich eines Einführungsszenarios, doppellagige Spielertableaus und mehr als 200 Holzverbundmarker. Hinzu kommen mehr als 180 Ressourcenmarker, Pferdeplättchen, weitere Tafeln und Plättchen sowie eine Sortierlösung. Da sich das Spiel noch in Entwicklung befindet, weist CGE darauf hin, dass sich die Komponenten ändern können.

Metallmünzen und Kartenhüllen werden als kostenpflichtige Ergänzungen angeboten. Wer sich vorab einen Eindruck vom Ablauf verschaffen möchte, findet bei CGE außerdem eine englischsprachige aufgezeichnete Spielrunde.

Vorbestellung statt Crowdfunding

Kingdom Come: Deliverance wird nicht über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert. CGE verkauft die englische Ausgabe über eine Vorbestellaktion und erklärt, dass das Spiel unabhängig von der Zahl der Vorbestellungen erscheint. Stretch-Goals gibt es daher nicht, weder mechanische Zusatzinhalte noch durch Etappenziele freigeschaltete Komponenten-Aufwertungen.

Für deutschsprachige Interessierte ist die Vertriebsform entscheidend: HeidelBÄR will die deutsche Erstauflage wegen der hohen Nachfrage exklusiv im eigenen Onlineshop anbieten. Erst die zweite Auflage soll regulär in den Handel gelangen. Deren UVP ist noch offen. Wer derzeit Preise bei Händlern findet, sollte sie deshalb nicht als endgültige Preisangabe verstehen.

Die englische Ausgabe lässt sich bei HeidelBÄR nicht mehr vorbestellen. Das von CGE genannte Ende am 16. August 2026 betrifft ausschließlich die Vorbestellung bei CGE und kann bei erschöpfter Menge früher unterbrochen werden.

Einordnung für den deutschsprachigen Raum

CGE plant die Auslieferung seiner englischen EU-Erstauflage rund um die SPIEL Essen 2026. Für die deutsche Ausgabe nennt HeidelBÄR weiterhin das Frühjahr 2027. Wer auf Deutsch spielen möchte, muss deshalb länger warten und für die Erstauflage den HeidelBÄR-Onlineshop im Blick behalten. Wer die englische Ausgabe bevorzugt, muss direkt bei CGE oder im offiziellen Kingdom-Come-Shop prüfen, ob noch Exemplare verfügbar sind.

Ob die Adaption den Erwartungen an die Videospielvorlage und das bekannte Autorenduo gerecht wird, lässt sich erst nach einer Partie beurteilen. Die veröffentlichten Informationen zeigen ein großes, kartengetriebenes Abenteuerspiel, bei dem die Entwicklung des eigenen Charakters wichtiger ist als direkte Konfrontation. Wie tief die Entscheidungen reichen und ob die Figuren eigene mechanische Profile besitzen, bleibt bis zu detaillierteren Regeln oder belastbaren Partien offen.

Flossenschlag Haie & Riffe: die Erweiterung

16. Juli 2026 um 14:46
Flossenschlag Haie & Riffe: die Erweiterung

Informationsstand: 16. Juli 2026

Die Erweiterung Flossenschlag: Haie & Riffe ergänzt das Grundspiel um Korallenriffe, Rifffische und neue Hai-Fähigkeiten. Sie soll in deutscher Sprache im vierten Quartal 2026 erscheinen und verändert vor allem, welche Voraussetzungen beim Aufbau der drei Tauchstellen wichtig werden.

Eckdaten zu Flossenschlag: Haie & Riffe

MerkmalAngabe
TypErweiterung, Grundspiel erforderlich
Spielende1 bis 5
Spielzeit45 bis 60 Minuten
Alterab 10 Jahren
AutorMichael O’Connell
Deutscher VerlagFeuerland Spiele
Deutsche VeröffentlichungQ4 2026, laut Druckkalender November 2026
Neue Karten75 Fischkarten plus 5 Startfischkarten
Solo-Modusangepasste Regeln und Ersatzkarten für Nautoma, den automatisierten Solo-Gegner

Feuerland gibt die Spielzeit mit 45 bis 60 Minuten an. Belastbare Erfahrungen aus Familienrunden liegen uns noch nicht vor. Wie lange eine Partie tatsächlich dauert, dürfte von der Besetzung und der Regelsicherheit am Tisch abhängen.

Korallen werden zur neuen Voraussetzung

Im Grundspiel setzen Sie Fische in drei Tauchstellen ein und tauchen durch die dort aufgebauten Kartenreihen. Die Erweiterung legt auf jede Tauchstelle eine Korallenriff-Auflage. Damit entsteht neben Fischen, Eiern und Jungfischschwärmen eine weitere Ressource, die Sie beim Aufbau Ihres Ozeans beachten müssen.

Neue Fähigkeiten lassen Sie Korallen an den Tauchstellen sammeln. Ein gut entwickeltes Riff ist nicht nur eine zusätzliche Wertungsquelle. Es entscheidet auch darüber, ob Sie bestimmte Rifffische ausspielen können. Andere Fischfähigkeiten gewähren ihren Bonus erst, wenn die verlangte Korallenmenge erreicht ist. Dadurch konkurrieren Karten nicht nur um einen passenden Platz in der Sonnenlicht-, Dämmerungs- oder Mitternachtszone. Auch der Zustand des jeweiligen Riffs beeinflusst, wann eine Karte sinnvoll oder überhaupt spielbar ist.

Das ist die wichtigste mechanische Änderung: Korallen bilden eine zweite Bedingungsebene über dem bekannten Kartenaufbau. Wer eine Tauchstelle früh mit Korallen versorgt, öffnet sich dort neue Karten und Boni. Wer die Riffe vernachlässigt, kann einen Teil des neuen Kartendecks nicht voll nutzen.

Diese zusätzliche Bedingungsebene kann den Einstieg erklärintensiver machen, weil neben den bekannten Kartenreihen nun auch die Korallen-Voraussetzungen im Blick bleiben müssen. Ob das in der Praxis tatsächlich zu einer höheren Einstiegshürde führt, lässt sich ohne eigene Partien noch nicht belegen.

Haie verteilen Schwärme und hinterlassen Nahrung

Die neuen Haie folgen ebenfalls eigenen Mustern. Laut Feuerland können sie Jungfischschwärme zerstreuen. Diese Schwärme verschwinden dabei nicht einfach, sondern können an anderer Stelle neue Schwärme bilden. Zusätzlich hinterlassen Haie Futterreste, die andere Fische im eigenen Ozean verzehren dürfen.

Damit greifen die Hai-Fähigkeiten in zwei bekannte Elemente ein: die Position von Jungfischen und das Fressen von Karten. Welche Haiarten die deutsche Ausgabe im Einzelnen enthält, führt Feuerland auf seiner Produktseite noch nicht vollständig auf. Belastbar ist deshalb nur, dass das Kartenset mehrere neue Haie mit diesen neuen Fähigkeiten umfasst.

75 Fischkarten, dazu fünf neue Startfische

Die oft genannte Zahl von 75 neuen Fischkarten braucht eine Ergänzung. Die Komponentenliste von Stonemaier Games führt 75 reguläre Fischkarten und fünf Startfischkarten auf. Insgesamt kommen also 80 Fischkarten in die Schachtel. Hinzu kommen fünf Korallenriff-Auflagen, 90 Korallenmarker, drei Erfolgsplättchen, ein Erfolgsplan, fünf Spielhilfen und ein Wertungsblock.

Für den Solo-Modus enthält die Erweiterung drei Ersatz-Entscheidungskarten und drei Ersatz-Erfolgskarten für Nautoma sowie eine neue Spielhilfe. Feuerland stellt außerdem eine separate deutsche Nautoma-Regel bereit. Solo-Spielende erhalten damit nicht nur das Material des Mehrpersonenspiels, sondern eine ausdrückliche Anpassung des automatisierten Gegners.

Autor und grafische Gestaltung

Feuerland Spiele nennt Michael O’Connell als Autor der Erweiterung. Die grafische Gestaltung stammt laut deutscher Produktseite von Ana María Martínez Jaramillo und Catalina Martínez. Weitere Co-Autoren führt der Verlag für Haie & Riffe nicht auf.

Deutsche Ausgabe im November geplant

Für den DACH-Markt ist die Lage klarer als bei vielen internationalen Ankündigungen: Feuerland Spiele führt eine deutschsprachige Ausgabe. Die Produktseite nennt das vierte Quartal 2026, der Druckkalender von Feuerland wird konkreter und listet die Neuerscheinung für November 2026. Einen exakten Verkaufstag und einen deutschen Preis nennt Feuerland mit Informationsstand vom 16. Juli 2026 noch nicht. Weitere angekündigte Titel des Verlags sind etwa Wingspan Pocket im Reiseformat und die Greenwood-Vorstellung.

Haie & Riffe wirkt damit nicht wie ein bloßes Paket zusätzlicher Karten. Die Korallenriff-Auflagen verändern die Voraussetzungen beim Ausspielen und Werten, während Haie Schwärme und Nahrung neu verteilen. Wer am Grundspiel vor allem den Aufbau miteinander verzahnter Fischfähigkeiten schätzt, bekommt eine zusätzliche Entscheidungsebene. Ob sie das Spiel spürbar anspruchsvoller macht, lässt sich vor einer praktischen Partie noch nicht seriös beurteilen. Ebenso offen bleibt, ob verpasste Korallen-Voraussetzungen am Tisch als spannendes Planen oder als Frust erlebt werden.

Top 100 Brettspiele All-Time – Meine aktuellen Lieblingsspiele

Von: Peer
16. Juli 2026 um 12:03

Meine neue Top 100 BrettspieleEs wird wieder Zeit für eine neue Top 100 Brettspiele All-Time Liste, findet ihr nicht auch? Nach und nach veröffentliche ich meine Top 100 Lieblingsspiele und auf dieser Seite könnt ihr euch diese anschauen. Natürlich bin ich auch sehr gespannt auf eure Meinung zu diesen Spielen und wo ihr diese in eurer Top 100 ranken […]

Der Beitrag Top 100 Brettspiele All-Time – Meine aktuellen Lieblingsspiele erschien zuerst auf Abenteuer Brettspiele.

Electrify Brettspiel: AEG dreht den Engine Builder

16. Juli 2026 um 09:42
Electrify Brettspiel: AEG dreht den Engine Builder

Alderac Entertainment Group hat das Electrify Brettspiel vorgestellt, einen Engine Builder von John D. Clair und Ian Hutchison für ein bis vier Personen. Sie legen Karten an fünf drehbare Energiesektoren, lassen deren Aktionen als Ketten ablaufen und erfüllen damit in zwölf Runden möglichst wertvolle Nachfragekarten.

Electrify Brettspiel auf einen Blick

MerkmalAngabe
VerlagAlderac Entertainment Group (AEG)
AutorenJohn D. Clair und Ian Hutchison
IllustrationJavier Inkgolem
Personenzahl1 bis 4
Spielzeit45 bis 75 Minuten
Alterab 10 Jahren
MechanikEngine Building mit Karten, rotierenden Sektoren und Aktionsketten
KampagneKickstarter, angekündigt für September 2026
Deutsche Ausgabebislang nicht angekündigt

Die Angaben zu Personenzahl, Spielzeit und Alter sowie die mechanische Einordnung beruhen auf der AEG-Produktseite und dem dort verlinkten Prototyp-Regelheft. Da es sich noch um eine Vorabfassung handelt, können sich Details bis zur Veröffentlichung ändern.

John D. Clair und Ian Hutchison werden von AEG als Autoren genannt. Der Verlag ordnet Clair außerdem als Autor von Space Base und Dead Reckoning ein. Das liefert Kontext zu seiner bisherigen Arbeit mit AEG, ist aber kein Qualitätsurteil über Electrify.

Wie funktioniert Electrify?

Electrify ist ein Engine Builder: Sie bauen sich aus Karten einen Motor auf, dessen Aktionen mit jeder passenden Kombination mehr Ertrag bringen können. Anders als bei einem fest wachsenden Tableau verändern hier fünf Sektoren fortlaufend die Lage und Stärke der ausgespielten Karten.

Jede Partie läuft laut AEG über zwölf Runden. Wenn Sie einen Sektor aktivieren, führen Sie seine Aktionen aus. Danach verändert sich die Anordnung des Motors, sodass Karten bei einer späteren Aktivierung eine andere Stärke oder Position haben können.

Der entscheidende Kniff ist das Warten. Ein Sektor gewinnt an Wirkung, wenn er nicht sofort wieder genutzt wird. Karten mit Pfeilsymbolen lassen Aktivierungen zudem über mehrere Sektoren hinweg weiterlaufen. So entstehen Aktionsketten, die Energie erzeugen, verbessern und ins Netz übertragen. Der Motor wächst also nicht nur, er wird nach jedem Zugriff neu sortiert.

Ins Netz eingespeiste Energiewürfel erfüllen Nachfragekarten. Anspruchsvollere Ziele verlangen mehr oder sauberere Energie und bringen entsprechend mehr Punkte. Nach zwölf Runden gewinnt, wer den Energiebedarf am wertvollsten erfüllt hat. Nicht nur die Kartenwahl zählt, sondern auch der richtige Zeitpunkt für die Aktivierung eines Sektors.

Die derzeit sichtbare Interaktion besteht vor allem im Rennen um offen ausliegende Nachfragekarten. Wer eine Karte erfüllt, nimmt sie an sich und legt eine neue aus. Eine weitergehende Markt-, Handels- oder Konfliktinteraktion lässt sich aus dem aktuell zugänglichen Material nicht belastbar ableiten.

Variable Technikpakete statt fester Kartenmischung

Vor der Partie werden sogenannte Technikpakete ausgewählt und in das Spiel aufgenommen. Sie ergänzen neue Technologien und taktische Möglichkeiten. Wie viele Pakete die Grundausstattung enthält und nach welchen Regeln sie kombiniert werden, erläutert die aktuelle Produktseite noch nicht vollständig.

Damit ist Varianz durch wechselnde Technikpakete belegt. Ihr genauer Umfang und ihre Wirkung auf unterschiedliche Partien sind aber noch offen. Eine belastbare Aussage zum Wiederspielwert wäre deshalb verfrüht. Auch asymmetrische Rollen oder unterschiedliche Startfähigkeiten nennt AEG bislang nicht.

Wie funktioniert der Solo-Modus?

Electrify ist für eine bis vier Personen angegeben. AEG kündigt mehrere Solo-Szenarien mit unterschiedlichen Herausforderungen an. Wie der Solo-Gegner gesteuert wird, welche Ziele gelten und ob zusätzliche Karten oder ein Automa-System zum Einsatz kommen, wird auf der Produktseite noch nicht erklärt. Belastbar ist deshalb nur: Der Solo-Modus soll aus mehreren Szenarien bestehen.

Auch zur Skalierung im Wettbewerb schweigen die bisher zugänglichen Angaben. Ob sich Electrify zu zweit, zu dritt und zu viert unterschiedlich eng spielt oder Aufbau und Nachfragekarten an die Personenzahl angepasst werden, lässt sich daher noch nicht beurteilen.

Für wen ist Electrify gedacht?

AEG gibt ein Alter ab zehn Jahren und eine Spieldauer von 45 bis 75 Minuten an. Das bekannte Regelgerüst wirkt dennoch eher wie ein Kennerspiel als wie lockeres Familienprogramm: Fünf veränderliche Sektoren, der Aufbau von Aktionsketten und das Abwägen zwischen sofortiger Nutzung und stärkerer späterer Aktivierung verlangen vorausschauende Entscheidungen.

Diese Einordnung bleibt vorläufig. Ohne fertige Regeln und eigene Partie lässt sich nicht endgültig beurteilen, wie hoch die Einstiegshürde tatsächlich ist. Dies ist eine Vorstellung auf Basis der Verlagsangaben, kein Test.

Kickstarter im September, DACH-Ausgabe offen

AEG kündigt die Kickstarter-Kampagne zu Electrify für September 2026 an. Eine ausgearbeitete Kampagnenseite, Preise, Unterstützungsstufen und Stretch-Goals sind noch nicht veröffentlicht. Deshalb gibt es derzeit weder mechanische Stretch-Goals noch Komponenten-Upgrades, die sich sinnvoll trennen oder bewerten ließen. Auch Pledge-Stufen können noch nicht miteinander verglichen werden.

Für Deutschland, Österreich und die Schweiz bleibt die Verfügbarkeit offen. AEG nennt bisher keinen deutschsprachigen Verlag, keine lokalisierte Ausgabe und keinen Vertriebspartner für den DACH-Markt. Auch ein Erscheinungstermin für den Handel ist auf der Produktseite nicht belastbar ausgewiesen. Wer eine deutsche Fassung sucht, sollte daher auf eine gesonderte Lokalisierungsankündigung warten.

Ein interessanter Motor, aber noch viele offene Schalter

Electrify setzt seinen eigenen Akzent beim Engine Building: Die fünf Sektoren werden nicht bloß ausgebaut, sondern durch ihre Aktivierung fortlaufend verändert. Das macht den Zeitpunkt eines Zuges ebenso wichtig wie die Karten im eigenen Motor. Die Grundidee spricht eher für ein Kennerspiel, doch Komplexität, Skalierung und Wiederspielwert bleiben ohne fertige Regeln und eigene Partie offen. Für DACH-Spielende ist außerdem noch unbeantwortet, ob und wann eine deutsche Ausgabe kommt.

Spooky Tower – Eine geistreiche Fotosafari (Rezension)

16. Juli 2026 um 09:00

ST - BannerEin Amulett zerbricht, ein alter Uhrturm gibt seine Geheimnisse frei und binnen Sekunden wimmelt es in der Kleinstadt von unsichtbaren Gespenstern. Mit einer Kamera ziehen Geisterjäger*innen in Spooky Tower los, um die entflohenen Geister aufzuspüren, zu fotografieren und so einzufangen. Oder sie versuchen, die Bruchstücke des schützenden Amuletts wieder zusammenzutragen.

Dieser Beitrag wurde von Andreas Memmert geschrieben

Brettspiel Schnäppchen bei Amazon – 16. Juli 2026

16. Juli 2026 um 08:00

Heute sind es nicht viele Spiele, aber dafür sind bei einigen die Preise ordentlich gepurzelt. Schaut mal, ob was für euch dabei ist. Anmerkung Preise im Rahmen von Amazon Prime ohne zusätzliche Transportkosten. Mit den Affiliate Links unterstützt ihr die Arbeit der Brettspielbox. Solltet ihr also nicht die Möglichkeit haben, euren Brettspielhändler vor Ort zu unterstützen, […]

Exklusive Top 200 Brettspiele, Verlosung, Battle-Abstimmung und mehr News

Von: Peer
16. Juli 2026 um 07:01

Exklusive Top 200 Brettspiele, Verlosung, Battle-Abstimmung und mehr NewsEs ist Sommer und bei der Hitze ist es manchmal gar nicht so einfach Brettspiele zu spielen. Trotzdem gibt es auch in diesem Monat wieder spannende Boni für Unterstützer von Abenteuer Brettspiele. Unter anderem gibt es eine neue Verlosung für Unterstützer, den Start der exklusiven Top 200 Video-Serie, eine neue Brettspiel-Battle Abstimmung und mehr. Exklusive […]

Der Beitrag Exklusive Top 200 Brettspiele, Verlosung, Battle-Abstimmung und mehr News erschien zuerst auf Abenteuer Brettspiele.

Sommerpause

16. Juli 2026 um 00:18

Moin zusammen. Ich mache es an dieser Stelle sehr kurz: Wir verabschieden uns wie jedes Jahr in die Sommerpause! Wir sind am 20.08. wieder für euch zurück. Dann beginnt schon ein Stück weit der Start für die SPIEL, so verrückt das auch klingt. Allerdings wird es bis dahin auch eine Rezensionen zu einem Brettspiel geben,...

Der Beitrag Sommerpause erschien zuerst auf Brett und Pad.

Brettspielbar – Folge 13/26 (209) – Brettspiel Eindrücke

15. Juli 2026 um 22:07

Heute sprechen Jürgen und ich über unseren Besuch der Berlin Brettspiel Con 2026. Dazu noch ein wenig die Preisverleihung zum Spiel des Jahres 2026. Podcast – Inhalt Auf der Berlin Brettspiel Con konnten wir verschiedene Ersteindrücke zu den folgenden Brettspielen sammeln: LINK zur Folge. Nächste Folge: Die nächste Folge erscheint am 01.08.2026 –> neue Brettspielbar […]

Kurzvorstellung zu DaDaDa (Pegasus Spiele) / Holzminden 2026 / Essen 2026

Newsbild Wir waren vom 26.06.2026 bis zum 03.07.2026 wieder einmal in Holzminden zu unserem Cliquenabend Gathering mit einigen Redakteur*innen und Autor*innen, um dort einige Prototypen zu testen, aber auch ein paar kommende oder noch recht aktuelle Neuheiten zu spielen und zu filmen. Unter anderen konnten wir auch eine Partie DaDaDa spielen, welches im Herbst bei Pegasus Spiele erscheinen wird. Im Video stellen wir Euch das Spiel vor und geben unseren Ersteindruck ab. Um DaDaDa zu spielen, decken die Spielenden eine Lautkarte auf, z. B. „PU“, dann eine Bildkarte. Anschließend ordnet man das Bild dem Laut zu und sagt seinen Namen: „PU!“. Die nächste Person deckt ein Bild auf. Sind sich alle einig, dass „PU“ ein passender Name für das abgebildete Objekt ist, schiebt sie es neben „PU“ und sagt „PU!“. Andernfalls zieht sie eine neue Lautkarte und legt das Bild darauf: „PEH!“. Dies wird mit einer bestimmten Anzahl von Lauten und Bildern wiederholt. Anschließend werden weitere Bilder ausgelegt, ohne ihnen einen Laut zuzuordnen. Die aktive Person wählt nun heimlich eines der Bilder aus und benennt es nur mit den Lauten der neuen Sprache: „PU-PEH-PEH!“. Können die anderen erraten, welches Bild gemeint ist? Bei jedem Spiel entsteht eine neue Sprache! #video:dadada2#

Brettspielbox unterwegs: Berlin Brettspiel Con 2026

15. Juli 2026 um 19:00

Ein Brettspiel Trip zur Berlin Con 2026 von Carina, Tanja und Christoph Am Freitag Morgen ging es los (oder sollte es vielmehr rechtzeitig um 9:36 ab Köln Hauptbahnhof – Start dann 10:56 Uhr). Wow, die Deutsche Bahn hat uns die Anreise am Freitag zur Berlin Brettspiel Con nicht gerade leicht gemacht. Mit über 5 Stunden […]

Der Brettspiel-„Oscar“ geht nach Indonesien – Dito!

15. Juli 2026 um 18:04

Kerstin Garefrekes, zweifache Fußball-Welt- und Europameisterin und heutige U23-Co-Trainerin beim DFB, öffnet auf der Bühne der nhow Berlin Music Hall den roten Umschlag und verkündet den Sieger: Martin Ang und sein Spiel Dito! Damit wird zum ersten Mal ein Titel aus einem Land des globalen Südens zum Spiel des Jahres gekürt.

Siegerteams

Sieger mit Holzpöppel: Reiner Knizia, Martin Ang und Florian Sirieix.

» Radio Bayern 2: Warum Brettspiele weiter boomen
» Frankfurter Allgemeine: „Dito“ ist „Spiel des Jahres“ 2026
» Hannoversche Allgemeine: Indonesier gewinnt Auszeichnung „Spiel des Jahres“

Martin Ang ist Indonesier, kommt aus der Dreimillionenstadt Surabaya und hat das Wortassoziationsspiel unter dem Namen Jinxo in seinem Kleinstverlag Tabletoys herausgebracht. Laut Ang ist Indonesien ein Land ohne große Affinität zu Brettspielen. Selbst mit einem einfachen Partyspiel sei es schwierig, viele Menschen zu erreichen. Als Ang nach der Preisverleihung berichtet, wie viele Glückwünsche er aus seiner Heimat erhalten hat, fragt Jurysprecherin Maren Hoffmann noch einmal nach: „Habe ich das richtig verstanden, dass deine Eltern das Spiel noch nie gespielt haben?“ Ang bestätigt: Für Indonesierinnen und Indonesier seiner Elterngeneration sei es schwer vorstellbar, ein modernes Brettspiel zu spielen.

Garefrekes, Schrapers

Die Frankfurterin Kerstin Garefrekes ist begeisterte Brettspielerin und öffnet den Umschlag mit dem Spiel des Jahres 2026.

Der Münchner Reiner Knizia war 1992 mit Quo Vadis erstmals für das Spiel des Jahres nominiert. 2008 gelang ihm mit dem Spiel des Jahres Keltis und dem Kinderspiel des Jahres Wer war’s? das Double. Ein Triple war damals noch nicht möglich – den Begriff und die Auszeichnung „Kennerspiel“ erfand die Jury erst drei Jahre später.

Rapp, Schrapers

Carol Rapp ist Chefin der Spiel Essen und verkündet Rebirth als Kennerspiel des Jahres.

Nun aber öffnet Carol Rapp, Chefin der Spiel Essen – der weltgrößten Brettspielmesse –, den anthrazitfarbenen Umschlag. In diesem Moment weiß Knizia: Seine Award-Sammlung ist komplett. Rebirth, im englischen Original beim maltesischen Verlag Mighty Boards erschienen, ist Kennerspiel des Jahres. Später erzählte Knizia, der viele Jahre in England lebte, dass er schon immer ein Spiel über dieses Land machen wollte. Doch aus seinem ersten Spiel habe der Verlag Tadsch Mahal gemacht und aus seinem zweiten Englandspiel sei Sumatra geworden. Nun habe es mit dem in Schottland angesiedelten Rebirth immerhin geklappt, dass er ein britisches Thema umsetzen konnte.

Schlewinski und 2 Schüler

Spiel-des-Jahres-Vize Christoph Schlewinski sowie die Schüler Joshua Mohn und Johannes Gorn präsentieren das Kinderspiel des Jahres.

Den Sieger bei den Kinderspielen verkündet der Schüler Joshua Mohn aus Halle: Die Insel der Mookies. Autor ist Florian Sirieix aus Montpellier. Das Spiel ist zuerst unter dem Titel L’île des Mookies im kanadischen Verlag Scorpion Masqué erschienen. Auf der Bühne erzählt Sirieix, dass er das Spiel für seinen damals vierjährigen Sohn Robin entwickelt habe. Dieser wollte Pokémon spielen, war dafür aber zu klein. So sei ein altersgerechtes Zwei-Personen-Spiel entstanden, bei dem die Kinder Geister sammeln und ihnen auf einem Plakat Namen geben dürfen – diese Idee stammte von seinem Sohn.

Wroth Reprint und Wreck: Was Gamefound verspricht

15. Juli 2026 um 13:18
Wroth Reprint und Wreck: Was Gamefound verspricht

Der Wroth Reprint kehrt gemeinsam mit Wreck zu Gamefound zurück. Chip Theory Games kündigt damit neues Material für die neonfarbene Konfliktwelt an. Vor dem geplanten Kampagnenstart am 20. Juli 2026 ist allerdings vor allem das Fundament greifbar: ein taktisches Gebietskontrollspiel mit Würfelwahl, asymmetrischen Fraktionen und mehreren Spielmodi.

Wroth in Kürze

MerkmalAngabe
Autor und IllustrationManny Trembley
Spielerzahl1 bis 4, kompetitiv für 2 bis 4
Spielzeit60 Minuten, einheitliche Verlagsangabe für alle Modi
Alterab 14 Jahren
MechanismenGebietskontrolle, Würfelwahl, asymmetrische Fraktionen
VerlagChip Theory Games, künftig unter Neon Knight
KampagneGamefound, Vorschau am 15. Juli 2026
Geplanter Start20. Juli 2026 laut Gamefound-Countdown, Stand 15. Juli 2026

Erst Würfel wählen, dann Gebiete sichern

Wroth lässt zwei bis vier Fraktionen um die Regionen der Halbinsel Drudgeon kämpfen. Jede Fraktion folgt eigenen Regeln und bringt besondere Truppenfähigkeiten sowie einmalig einsetzbare Fraktionskarten mit. Der Kern bleibt für alle gleich: Zu Beginn einer Runde werden Aktionswürfel geworfen. Die Spielenden wählen reihum Würfel aus dem gemeinsamen Angebot und führen die zugehörigen Aktionen aus.

Damit bringen sie neue Truppen ins Spiel, bewegen Einheiten zwischen Regionen oder greifen gegnerische Kräfte an. Kämpfe werden mit den Würfeln der beteiligten Elitetruppen ausgetragen. Die kontrollierten Regionen liefern am Rundenende Siegpunkte. Eine Partie endet nach einer Runde, in der eine Fraktion 30 Punkte erreicht, oder sobald das Ziel des gespielten Szenarios erfüllt ist.

Die Würfelwahl schafft zwei Ebenen der Interaktion. Jeder genommene Würfel bestimmt die eigene Aktion und entzieht den anderen Fraktionen zugleich diese Möglichkeit. Auf der Karte ist der Konflikt noch direkter: Truppen ringen um dieselben Regionen und greifen einander an. Fraktionsfähigkeiten, einmalige Karten und die Wertung am Rundenende geben Entscheidungen über den einzelnen Zug hinaus Gewicht. Die offiziellen Texte und Regeln liefern jedoch keine belastbare Aussage dazu, wie viele längerfristige Strategielinien eine Fraktion eröffnet. Belegt ist damit ein enger taktischer Schlagabtausch mit Denial, nicht eine weitreichende strategische Planung.

Auch zur Skalierung schweigen die Primärquellen. Sie bestätigen den kompetitiven Modus für zwei bis vier Personen, bewerten aber nicht, wie sich ein Duell gegenüber einer Viererpartie mit mehreren Fronten spielt. Eine belastbare Empfehlung für eine bestimmte Besetzung wäre daher verfrüht.

Wie funktionieren Wroth-Solo- und Koop-Modus?

Für eine Person sowie für kooperative Partien nutzt Wroth Szenarien und automatisierte Gegner. Die Gegner werden über eigene Karten gesteuert. Aktionswürfel bestimmen, welche Befehle die automatisierte Fraktion ausführt. Je nach Szenario gelten besondere Aufbau-, Ziel- und Niederlagenbedingungen. Das ist kein nachträglich angehängter Punktetest: Die offiziellen Regeln und Regelfragen behandeln unter anderem gegnerische Aktionen, Rundenzähler und szenariobezogene Siegbedingungen.

Chip Theory Games nennt für alle Modi einheitlich 60 Minuten. Das ist eine Verlagsangabe, keine von Würfelreich geprüfte Tischzeit. Die offiziellen Quellen liefern keine Erfahrungswerte dazu, wie stark Dauer und Aufbauzeit zwischen kompetitiven, Solo- und Koop-Partien schwanken.

Die Produktseite nennt 2 bis 4 Spielende, während Regelmaterial und Support ausdrücklich Solo- und Koop-Partien abdecken. Für die Einordnung ist daher die Formulierung 1 bis 4 Spielende korrekt, mit kompetitivem Standardmodus für 2 bis 4.

Was bringt Wreck zum Wroth Reprint?

Hier ist Zurückhaltung nötig. Die neue Gamefound-Seite zu Wreck und dem Wroth Reprint trägt den Titel „Wreck - A New Game in the Wroth Universe“. In der Projektübersicht wird Wreck als eigenständige Erweiterung geführt; ein offizielles Update bezeichnet es zugleich als Fortsetzung beziehungsweise Erweiterung zu Wroth. Wie Eigenständigkeit und Kompatibilität umgesetzt werden, ist auf der Vorschauseite am 15. Juli 2026 noch nicht erklärt.

Gesichert ist bislang nur der Rahmen: Wreck soll in derselben Spielwelt erscheinen, zusammen mit einem Reprint von Wroth finanziert werden und unter Neon Knight fortgeführt werden. Chip Theory Games hatte zuvor neue Fraktionen, Überraschungen und günstigere Handelsausgaben für die Wroth-Reihe angekündigt. Welche dieser Pläne tatsächlich Teil der Kampagne sind, lässt sich vor der Veröffentlichung der Projektbeschreibung nicht belastbar sagen.

Lead Design, Illustration, Spielerzahl, Solo-Modus, Spielzeit und Altersangabe von Wreck werden auf der öffentlichen Vorschauseite nicht genannt. Auch die konkrete Zugstruktur und das Verhältnis zum Grundspiel bleiben offen. Wer bereits Wroth besitzt, sollte deshalb vor einer Unterstützung prüfen, ob Wreck ohne Grundspiel spielbar ist, welche Inhalte zwischen beiden Titeln kompatibel sind und was der Reprint gegenüber der Erstauflage ändert.

Wroth auf Deutsch: Was ist für DACH wichtig?

Der Reprint ist für deutschsprachige Interessierte relevant, weil die erste Wroth-Kampagne eine deutsche Lokalisierung durch Frosted Games vorsah. Chip Theory Games meldete im März 2026, dass die deutschen Produktionsmuster zur Freigabe versandt worden seien. Die neue Vorschauseite bestätigt am 15. Juli 2026 jedoch weder eine deutsche Ausgabe des Reprints noch eine deutsche Fassung von Wreck.

Damit bleibt die wichtigste DACH-Frage offen. Vor einer Unterstützung sollten Sie Sprache, Mehrwertsteuer, Versandkosten, Versandpartner und Lieferfenster direkt in der gestarteten Kampagne prüfen. Die bisherige Wroth-Produktseite führt nur die englische Ausgabe, während die frühere Kampagne Frosted Games als deutschen Lokalisierungspartner nannte.

Wer andere aktuelle Crowdfunding-Projekte vergleichen möchte, findet in unserer Crowdfunding-Wochenschau KW 29/2026 weitere laufende Gamefound-Kampagnen. Wie sich Pledges und Stretch-Goals nach Kampagnenstart sinnvoll auseinanderhalten lassen, zeigt außerdem unser Check der Concordia Special Edition.

Pledges und Stretch-Goals: Noch keine belastbare Auswahl

Die Vorschauseite veröffentlicht am 15. Juli 2026 noch keine Pledge-Stufen, Preise oder Liefertermine. Eine Differenzierung nach spielerischem Inhalt und reiner Komponentenaufwertung ist daher noch nicht möglich. Insbesondere ist offen, ob der Reprint, Wreck und mögliche Fraktionen einzeln oder nur in Paketen erhältlich sein werden.

Auch Stretch-Goals sind vor dem Start nicht aufgeführt. Mechanische Inhalte wie zusätzliche Fraktionen, Szenarien, Karten oder Solo-Gegner lassen sich deshalb noch nicht von Komponenten-Upgrades und kosmetischen Boni trennen. Die erste Wroth-Kampagne schaltete unter anderem zusätzliche Solo- und Koop-Szenarien sowie weitere Fraktionskarten frei. Das ist jedoch kein Beleg dafür, dass die neue Kampagne dasselbe Modell übernimmt.

Lohnt sich das Beobachten?

Wroth lässt sich nach den belegten Mechanismen als taktischer, direkter Midweight-Konflikttitel einordnen. Die gemeinsame Würfelauswahl sorgt für Denial, während Angriffe und Gebietswertungen die Auseinandersetzung auf die Karte tragen. Das spricht Gruppen an, die Gebietskontrolle mögen, aber keine mehrstündige Konfliktsimulation suchen.

Manny Trembley verantwortet bei Wroth Design und Illustration. Chip Theory Games vertreibt das Spiel, die Reihe soll künftig unter Neon Knight fortgeführt werden. Diese Namen und Zuständigkeiten sind belegt. Eine darüber hinausgehende „Designschule“ oder besondere mechanische Handschrift lässt sich aus den Primärquellen nicht sicher ableiten. Die auffällige Neon-Gestaltung ist deshalb getrennt von der mechanischen Substanz zu betrachten: Gesichert sind Würfelwahl, asymmetrische Fraktionen, direkte Angriffe sowie Solo- und Koop-Szenarien.

Für eine Kaufentscheidung reicht die Vorschauseite noch nicht. Wrecks genaue Form, die Sprachfassungen und sämtliche Pledge-Daten fehlen. Interessant ist die Kampagne daher vor allem für Menschen, die Wroth verpasst haben oder mehr Fraktionen und Szenarien suchen. Ob das Angebot für DACH-Unterstützende trägt, entscheidet sich erst mit Versandkosten, Lokalisierung und der klaren Trennung zwischen neuem Spielinhalt und Materialluxus.

Confusing Lands – Spielkritik

Von: Paddy
15. Juli 2026 um 11:43
Confusing Lands

Mit jeder Karte wächst die Landschaft in diesem 2 Personen-Spiel von Board Game Circus. Auch die Ziele wählt man bei Confusing Lands selber, sollte es dabei aber nicht übertreiben. Ein einfaches Legespiel mit knackigen Entscheidungen. Die 18 Spielkarten sind beidseitig

Der Beitrag Confusing Lands – Spielkritik erschien zuerst auf brettspielblog.ch.

Mortal Kombat 2 – Martial-Arts-Fest mit viel Fan-Service (Rezension)

15. Juli 2026 um 09:00

MK2 - BannerBei Begriffen wie „Get over here", „Flawless Victory" oder auch dem ikonischen „Finish Him" wird Fans nun seit mehr als 30 Jahren ein Grinsen ins Gesicht gezaubert. Brutale Prügel-Action, die gar nicht erst versucht, jugendfreundlich zu sein. Und das Beste ist: Mortal Kombat 2 ist gut, richtig gut sogar.

Dieser Beitrag wurde von Gastautor*in geschrieben

Turm der Tiere

Von: Roy
15. Juli 2026 um 07:31

Stellt euch mal eine Tier-WG vor, in der insgesamt acht Tierpaare zusammenleben. Katzen, Füchse, Fledermäuse und und und – da ist doch klar, dass jeder auch mal ein wenig Zeit und Raum für sich genießen möchte, oder? Gut, dass der Turm, in dem man lebt, ausreichend Räume hat. Doch diese werden plötzlich von einem Zauberer weggezaubert, da er an den Edelsteinschatz möchte, den die Tiere bei sich horten. Nun liegt es an uns, die Tiere und Räume wiederzufinden und die Paare zusammenzuführen – als Belohnung bekommen wir nämlich Edelsteine.

In diesem Spiel von Sophia Wagner dürfen 2 bis 4 Kinder ab 5 Jahren auf die Suche gehen und sollten in ca. 20 Minuten damit fertig sein. Als großes Gimmick dient hier ein Plastikaufbau, der den Turm darstellt, mit insgesamt drei Ebenen und einer kleinen Turmspitze. In jeder Ebene liegen verdeckte Raumplättchen, die wir nun erkunden müssen.


Im eigenen Zug würfelt man dafür einen Würfel und bewegt die Spielfigur entsprechend viele Felder in der untersten Etage. Dann darf man sich mit einem kleinen Spiegel den „Griff“ des Plättchens anschauen, welcher uns zeigt, welches Tier sich dort befindet. Diese Information behalten wir vorerst für uns und dürfen nun im kompletten Turm ein zweites Plättchen kontrollieren. Finde ich so das passende Pärchen, darf ich beide Plättchen umdrehen und entsprechend ihrer Höhe im Turm Edelsteine darauf platzieren. Spieler auf diesen Plättchen erhalten die Edelsteine sofort; ist der Raum unbesetzt, bleibt der Stein dort liegen, bis sich jemand auf dieses Plättchen stellt.

Stelle ich meine Figur auf ein bereits entdecktes Plättchen, darf ich zumindest noch ein weiteres Plättchen prüfen. So finde ich zwar kein Pärchen, habe aber eine zusätzliche Information. Um auf die anderen Etagen zu kommen, muss ich das Treppen-Plättchen-Paar finden.


Sobald alle Räume aufgedeckt wurden, endet das Spiel und jeder Spieler zählt seine Punkte anhand der Edelsteine. Edelsteine von ganz unten sind 1 Punkt wert, die mittleren 2 Punkte und die von ganz oben 3 Punkte. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.

Was soll man nun zu einem Spiel wie „Turm der Tiere“ sagen? Es hat dank des Turms natürlich einen gewissen Aufforderungscharakter, aber ich denke, die Altersspanne, die das Spiel spannend und unterhaltsam findet, ist schon sehr begrenzt – auf wirklich diese genannten 5 Jahre, maximal 6. Um Memory-Effekte zu lernen bzw. auszubilden, gibt es deutlich bessere Titel, die auch länger zu unterhalten wissen. Der Reiz von „Turm der Tiere“ ist da schnell verflogen.


Das Spiel ist gut für Spielesammlungen in Kitas, Vorschulen und vielleicht noch in Bücherhallen. Für die heimische Ludothek nimmt es auf Dauer einfach zu viel Platz weg.


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Turm der Tiere von Sophia Wagner
Erschienen bei Schmidt Spiele
Für 2-4 Spieler in ca. 20 Minuten ab 5 Jahren
sämtliche Bilder sind von uns selbst erstellt oder vom jeweiligen Pressematerial des Verlages (hier Schmidt Spiele)

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