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Neu auf Board Game Arena: Reef Gardens, Under the Leaves und The Isle of Cats Duel (KW 33, 2026)

10. August 2026 um 09:08
Neu auf Board Game Arena: Reef Gardens, Under the Leaves und The Isle of Cats Duel (KW 33, 2026)

In den vergangenen sieben Tagen sind auf Board Game Arena drei neue Titel erschienen. Sie reichen vom ruhigen Riffbau über einen kompakten Gartenausflug bis zum Zweipersonen-Duell auf hoher See. Zwei davon benötigen ein Premium-Abo, eines lässt sich kostenlos spielen.

Reef Gardens

Reef Gardens ist seit dem 7. August auf der Plattform verfügbar. Für diesen Titel wird ein Premium-Abo benötigt. In dem Legespiel von Jeffrey D. Allers (dlp games, 2025) baust du als Meeresschützer Korallenriffe wieder auf, bevor Zeit und Budget ausgehen. Manchmal musst du bestehende Riffe abbauen, um mit dem gewonnenen Forschungsgeld neue Flächen zu bepflanzen.

Mechanisch verbindet das Spiel Gebietsmehrheiten, offenes Drafting und das Umschließen von Flächen mit klassischem Plättchenlegen. Es ist für 2 bis 4 Personen ausgelegt und dauert laut Verlag rund 50 Minuten. Auf BoardGameGeek liegt der Titel bei 6,8 von 10 Punkten aus 122 Bewertungen, bei einem Gewicht von 2,3 von 5. Der Verlag empfiehlt es ab 10 Jahren.

Under the Leaves

Under the Leaves ist seit dem 5. August spielbar. Das Spiel lässt sich ohne Abo spielen. In dem Legespiel von Trevor Benjamin und Brett J. Gilbert (2025) legst du Gartenplättchen aus, lockst Bienen und Kolibris an und entdeckst kleine Lebewesen unter Blättern, Pilzen und Pfützen. Wer am Ende die meisten Teile im eigenen Garten sammelt, gewinnt.

Das Spiel setzt auf Plättchenlegen, das Verketten von Feldern und Verbindungen zwischen den Gartenteilen. Es ist für 2 bis 4 Personen ausgelegt und dauert etwa 25 bis 40 Minuten. Auf BoardGameGeek steht der Titel bei 7,4 von 10 Punkten aus 417 Bewertungen, bei einem Gewicht von 2,0 von 5. Eine deutsche Ausgabe erscheint bei Frosted Games unter dem Titel „Wuselige Wiesen".

The Isle of Cats Duel

The Isle of Cats Duel ist seit dem 3. August auf der Plattform. Für diesen Titel wird ein Premium-Abo benötigt. Das eigenständige Zweipersonenspiel von Frank West (The City of Games, 2024) überträgt das Katzenrettungs-Thema von „The Isle of Cats" auf ein reines Duell. Statt Karten zu draften, bewegst du dich mit einer Oshax-Katze über die Insel und bestimmst so, welche Katzen, Schätze und Lektionen dir und deinem Gegenüber offenstehen.

Im Kern geht es um Plättchenlegen und Mustergestaltung: Du passt die einzigartigen Katzenplättchen auf dein Boot und hältst dabei die Familien zusammen. Das Spiel ist ausschließlich für 2 Personen und dauert rund 30 Minuten. Auf BoardGameGeek erreicht der Titel 7,5 von 10 Punkten aus 597 Bewertungen, bei einem Gewicht von 2,3 von 5. In der Ankündigung auf der Plattform wird zusätzlich die Erweiterung „Puss in Boats" genannt.

Crowdfunding-Wochenschau KW 31/2026: Galileo's Truth, Pinguine und ein Zeitreise-Kennerspiel auf Deutsch

28. Juli 2026 um 20:11
Crowdfunding-Wochenschau KW 31/2026: Galileo's Truth, Pinguine und ein Zeitreise-Kennerspiel auf Deutsch

Die Crowdfunding-Wochenschau der KW 31 blickt auf die Kampagnen vom 21. bis 28. Juli 2026. Zwei Gamefound-Schwergewichte gehen finanziert in ihre letzten Stunden, ein Kickstarter-Familienspiel steuert auf sein Ende zu, und in der Spieleschmiede ist ein deutsches Zeitreise-Kennerspiel neu gestartet. Die Auswahl folgt nicht allein den Summen: Entscheidend sind Spielmechanik, DACH-Relevanz und ein erkennbarer Anlass. Zum Vergleich zeigt die Wochenschau der Vorwoche die Projekte der KW 30.

Galileo's Truth: Euro-Schwergewicht von Awaken Realms

Galileo's Truth läuft seit dem 7. Juli auf Gamefound und endet bereits am Abend des 28. Juli. Zum Stand 28. Juli standen 1.110.787,56 Euro bei einem Ziel von 25.000 Euro. Das entspricht 4.443,15 Prozent und 7.619 Unterstützenden.

Das kompetitive Euro-Spiel für eine bis vier Personen versetzt euch als Gelehrte in die Frühzeit der modernen Wissenschaft. Ihr beobachtet den Himmel, verfasst Traktate und baut Erfindungen, während der Verdacht der Inquisition mit jeder Entdeckung steigt. Mechanisch verbindet das Spiel Worker Placement mit verdecktem Drafting, Deck- und Beutelbau sowie Tech-Leisten.

Die Designer sind Virginio Gigli und Flaminia Brasini, die Ausgabe erscheint bei Awaken Realms. BoardGameGeek nennt rund 90 bis 120 Minuten Spielzeit, eine Altersempfehlung ab 14 Jahren und eine Komplexität von 3,33 von 5. Ein Solo-Modus ist bestätigt, ein eigenes Inquisitor-Token verweist ausdrücklich darauf. Die Sprachfassung lässt sich in der Kampagne wählen, eine deutsche Version ist damit möglich.

Aufnahmekriterium: kurz vor Ende und finanziert, zusätzlich mehr als 300 Prozent Quote sowie ein bemerkenswerter Verlag und bekannte Designer.

Restart: deutsches Zeitreise-Kennerspiel neu in der Spieleschmiede

Restart ist am 25. Juli in der Spieleschmiede gestartet. Zum Stand 28. Juli zählte die Kampagne 55 Unterstützende, die Restlaufzeit liegt bei rund 23 Tagen bis etwa zum 20. August. Einen Finanzierungsstand in Euro weist der ausgelesene Datensatz nicht aus.

Giant Roc bringt das kompetitive Kennerspiel in einer deutschen Deluxe-Edition heraus. Thematisch reist ihr durch die Zeit, erfüllt Missionen und versucht, drohende Dystopien abzuwenden. Der Klappentext spielt mit bekannten Zeitreise-Motiven wie dem Schmetterlingseffekt und dem Großvaterparadoxon.

Die deutsche Grundspiel-Fassung liegt im Datensatz bei 105 Euro, höhere Stufen bündeln Miniaturen, die Gadgets-Erweiterung und die Duality-Mini-Erweiterung. Wer das Spiel entworfen hat, nennt der ausgelesene Datensatz nicht, ebenso wenig Spieleranzahl, Spielzeit oder Altersfreigabe. Diese Eckdaten solltet ihr vor einer Unterstützung direkt auf der Kampagnenseite prüfen.

Aufnahmekriterium: neu live und besondere DACH-Relevanz durch die deutsche Ausgabe des etablierten Verlags Giant Roc.

The Isle of Penguins: Polyomino-Spiel in der letzten Woche

The Isle of Penguins läuft seit dem 7. Juli auf Kickstarter und endet am 30. Juli. Zum Stand 28. Juli standen 345.734 Pfund bei einem Ziel von 23.500 Pfund. Das entspricht 1.471,21 Prozent und 4.257 Unterstützenden.

Ein bis vier Personen (mit Erweiterung bis sechs) retten Pinguine auf ihre Flöße, bevor das Eis schmilzt. Der Kern ist ein offenes Drafting mit Legespiel: Ihr zieht Karten und passt Polyomino-Teile möglichst lückenlos auf euer Tableau. Set Collection und Musterbildung bestimmen die Wertung.

Designer und Verlag ist Frank West, das Spiel ist der Nachfolger von The Isle of Cats. BoardGameGeek nennt 60 bis 90 Minuten Spielzeit und eine Altersempfehlung ab 8 Jahren, was den Titel klar Richtung Familien- und Einstiegsspiel rückt. Ein Solo-Modus ist bestätigt. Der günstigste ausgelesene Pledge mit Spiel liegt bei 45 Pfund, Versand und Steuern kommen hinzu.

Aufnahmekriterium: weniger als sieben Tage Restlaufzeit und finanziert, zusätzlich mehr als 300 Prozent Quote und über 100.000 Pfund Volumen.

Politik: Machtkampf um eine zerfallene Welt

Politik läuft seit dem 30. Juni auf Gamefound und endet am 30. Juli. Zum Stand 28. Juli standen 241.905,67 US-Dollar bei einem Ziel von 100.000 US-Dollar. Das entspricht 241,91 Prozent und 1.944 Unterstützenden.

Zwei bis sechs Personen ringen um die militärische, politische und wirtschaftliche Kontrolle über eine zerfallene Welt. Das Strategiespiel von Black Yeti Games setzt auf Konfrontation und wirtschaftliche Entscheidungen. Die Kampagne nennt 150 Minuten Spielzeit und ein Mindestalter von 14 Jahren.

Über die reine Spieleranzahl ab zwei Personen weist der Datensatz keinen Solo-Modus aus. Auch den Namen des Designers und eine deutsche Sprachfassung nennt der ausgelesene Datensatz nicht. Das hohe Volumen ist ein Signal, ersetzt aber keine Prüfung von Preis, Versand und Sprachabhängigkeit.

Aufnahmekriterium: weniger als sieben Tage Restlaufzeit und finanziert, zusätzlich mehr als 100.000 US-Dollar Volumen.

Einordnung

Diese Woche verteilen sich die Titel auf alle drei beobachteten Plattformen: zwei auf Gamefound, einer auf Kickstarter, einer in der Spieleschmiede. Damit ergänzt die Ausgabe keinen schwachen Kandidaten nur für eine gleichmäßige Verteilung.

Crowdfunding bleibt eine Vorbestellung mit Risiko. Prüfe vor einer Unterstützung insbesondere Sprache, Versandkosten, Steuern und den bisherigen Lieferverlauf des Anbieters.

The Isle of Penguins: Frank Wests Rettungsmission aufs Eis

12. Juli 2026 um 09:57
The Isle of Penguins: Frank Wests Rettungsmission aufs Eis

Mit The Isle of Penguins bringt Designer Frank West sein Draft-und-Platzier-Prinzip von der Katzeninsel in den eisigen Norden: Sie bergen möglichst viele Pinguine, bevor das Eis schmilzt, und stapeln sie auf ein selbst geformtes Floß. Die Kickstarter-Kampagne des britischen Verlags The City of Games läuft noch bis zum 30. Juli 2026.

Eckdaten

  • Spielerzahl: 1 bis 4 (6 mit der Erweiterung „Late Arrivals“)
  • Spieldauer: 60 bis 90 Minuten
  • Alter: ab 8 Jahren
  • Designer: Frank West
  • Illustration: Dragolisco und Frank West
  • Verlag: The City of Games (Bristol, UK)
  • Auslieferung (Verlagsangabe): Juni 2027

Was Sie am Zug tun

Das Herzstück ist ein offener Draft, im Fachjargon Open Drafting: eine gemeinsame, offene Auslage, aus der die Spielenden reihum die Entdeckungen nehmen, die sie gerade brauchen. Dabei verwalten Sie Ihr Tempo. Wer langsamer unterwegs ist, wählt in der Zugreihenfolge früher (stat-basierte Zugreihenfolge). Direkte Interaktion läuft vor allem über das Wegdraften und das Tempo: Wer eine Entdeckung nimmt, nimmt sie den anderen weg, und wer schnell vorprescht, kommt später an die Reihe. Einen Markt- oder Mehrheitenkampf gibt es nicht. Anschließend legen alle gleichzeitig los: The Isle of Penguins setzt auf simultanes Spiel, jede Person platziert ihre Plättchen zeitgleich auf das eigene Floß. Die Pinguine kommen als Polyominos ins Spiel, also als unterschiedlich geformte Legeteile. Sie puzzeln sie so auf Ihr individuell geschnittenes Floß, dass Familien zusammenbleiben und Eier geschützt sind, räumen Felsen weg und sammeln Fische als Ressource. Aufgabenkarten (im Original „lessons“) geben vor, welche Muster am Ende Punkte bringen. Mechanisch mischt das Open Drafting, Flächenpuzzle (Grid Coverage, Pattern Building), Set Collection und Auftragskarten. Die angegebenen 60 bis 90 Minuten sind am ehesten für die fortgeschrittenen Stufen realistisch; am Familientisch, mit Erklärrunde und jüngeren Mitspielenden, planen Sie für die erste Partie eher das obere Ende ein.

Ein Geschwisterspiel, kein Reskin

Wer „Die Insel der Katzen“ (2019, ebenfalls Frank West) kennt, erkennt die DNA sofort: Drafting plus Polyomino-Platzierung. The Isle of Penguins ist aber ein eigenständiges Spiel, kein Umlackieren. Die Alleinstellung liegt nicht im neuen Anstrich, sondern in zwei konkreten Punkten: dem simultanen Legen, bei dem alle zeitgleich platzieren statt nacheinander, und den drei wählbaren Komplexitätsstufen. Diese Stufen (Familie, Fortgeschritten, Experte, vom jungen Entdecker bis zum erfahrenen Retter) skalieren die Schwierigkeit: Der Familienmodus ist der sanfte Einstieg, der Expertenmodus zielt auf erfahrene Spielende. Darauf bezieht sich auch die Altersangabe: Die 8 Jahre gelten für den Familienmodus als Einstieg, nicht für die anspruchsvolleren Stufen. Wie genau sich die Regeln zwischen den Stufen unterscheiden, zeigt der Verlag bislang nur in den Kampagnengrafiken; als ausformulierter Regeltext liegt das noch nicht vor. Belegt ist damit die skalierende Komplexität von Familien-Einstieg bis erfahrenem Retter, nicht der genaue Umfang der Regeländerungen je Stufe.

Ein Solo-Modus ist offiziell enthalten: Die BGG-Einträge führen „Solo / Solitaire“ als Mechanik und ordnen das Spiel der Familie „Games with Solitaire Rules“ zu. Ob dahinter ein eigenständiger Gegner (Automa), eine Highscore-Jagd gegen die eigene Bestleistung oder ein schlicht angehängter Modus steckt, geht aus dem bislang veröffentlichten Material nicht hervor.

Pledges: was bringt die nächste Stufe?

Vier Stufen stehen zur Wahl. „Just the game“ (45 Pfund) enthält allein das Grundspiel. Die „Kickstarter Edition“ (56 Pfund) liefert aufgewertete Komponenten plus zusätzliche Spielinhalte, hier wächst also die Ausstattung samt Inhaltsboni, aber ohne echten Erweiterungssprung. Klarer Bestseller ist die „Big Penguin Edition“ (74 Pfund): Rund 1.987 der 2.597 Unterstützenden haben sie gewählt. Sie packt zur Kickstarter Edition den „Bag'o'Penguins“ (40 große Holzpinguine, reines Komponenten-Upgrade) und die Erweiterung „Late Arrivals“ (zwei neue Floße, mehr Karten, neue Pinguine und Unterstützung für 5 und 6 Personen in allen drei Modi, also echter Spielzuwachs). Die Sammlerstufe „Cats & Penguins“ (180 Pfund) legt zusätzlich „Die Insel der Katzen“ samt Erweiterungen bei.

Für die Kaufentscheidung heißt das: Spielerisch mehr Spiel bekommen Sie erst mit der „Big Penguin Edition“, denn sie ist die einzige Stufe mit einer echten Erweiterung („Late Arrivals“). „Just the game“ liefert das Grundspiel, die „Kickstarter Edition“ legt vor allem Ausstattung und Inhaltsboni obendrauf. Dass die Big Penguin Edition mit Abstand am häufigsten gewählt wird, passt zu diesem Bild. Kalkulieren Sie den Einstiegspreis aber nicht nur nach dem Pledge-Betrag: Versand nach Deutschland und die EU-Einfuhrsteuern erhöhen die Endsumme spürbar.

Komponenten oder Mechanik?

Bei den freischaltbaren Extras lohnt der genaue Blick. Deluxe-Elemente wie der „Bag'o'Fish“ (70 Holzfische) und der „Bag'o'Penguins“ (40 Holzpinguine) werten allein das Material auf. Neue Regeln bringen dagegen die Erweiterungen: „Late Arrivals“ hebt die Spielerzahl auf sechs und ergänzt Floße und Karten, „Tablets + Bonuses“ fügt neue Aufgabenkarten sowie variable Tafeln und Bonusfelder für mehr Wiederspielwert hinzu.

DACH-Check: bisher nur Englisch

Für den deutschsprachigen Tisch wichtig: Eine deutsche Ausgabe oder ein Lokalisierungspartner ist bislang nicht angekündigt. BGG führt aktuell nur eine englische Ausgabe (2027). Das ist relevant, weil das Material sprachabhängig ist: Die Aufgabenkarten tragen Text, den man am Tisch verstehen muss. Immerhin liefert die Kampagne laut Verlag „anywhere in the world“, Pledges nach Deutschland und in die EU sind also möglich. Der Vorgänger erschien später auf Deutsch („Die Insel der Katzen“), eine Garantie für Penguins ist das aber nicht.

Stand der Kampagne

Zum Snapshot am 12. Juli 2026 stand die Kampagne bei rund 208.830 Pfund gegenüber 23.500 Pfund Ziel, das sind etwa 888 Prozent, getragen von 2.597 Unterstützenden und ausgezeichnet als Staff Pick. Die Zahlen sind eine Momentaufnahme, kein Endstand: Die Kampagne läuft noch bis zum 30. Juli 2026, ausgeliefert werden soll ab Juni 2027.

Million-play analysis inspires streamlined Isle of Cats successor, as game’s sales pass 250,000

03. Juni 2026 um 18:00

The Isle of Cats designer Frank West has unveiled a new game set in the same universe as his bestselling polyomino-puzzle title, saying the project was shaped by lessons learned from more than a million recorded plays of the original.

Isle of Cats creator Frank West

The Isle of Penguins, which launches on Kickstarter on July 7, sees players rescuing the sea birds from melting ice floes and fitting them onto uniquely shaped rafts, in an experience West says is faster and more accessible than The Isle of Cats while retaining its strategic depth.

West, who runs publisher The City of Games, told BoardGameWire The Isle of Cats had now surpassed 250,000 physical sales since it was released in 2019 – a figure that rises to almost half a million when including spin-offs The Isle of Cats: Explore & Draw, The Isle of Cats Duel and digital versions of the game.

He said the design for The Isle of Penguins emerged after six years of analysing data from digital versions of The Isle of Cats, as well as player feedback from across Kickstarter and YouTube video comments, social media discussions and BoardGameGeek reviews.

That data amounts to more than one million plays across the digital versions the game – information West says he has used to create a game that plays 20% to 30% faster than The Isle of Cats standard mode, while also giving players more to do.

He told BoardGameWire, “I think my main takeaway was that The Isle of Cats is a great game that is loved by a lot of people – It didn’t need fixing. But, there are things that could make the game more accessible to some people. I wanted to design a game to sit alongside The Isle of Cats, rather than replace it.”

The Isle of Cats || Photo Credit: The City of Games

West said major changes include a new selection system which allows for simultaneous play, most scoring happening during the game rather than at the end, and a drastic shift to the complexity of the polyominoes themselves.

He said, “One of the unique parts of The Isle of Cats when it was released was the complexity of the cat tiles themselves. They use less common shapes and can be very tricky to place, which is great.

“However, some players struggle to flip tiles in their head or visualise how something might fit, and the complex shapes in The Isle of Cats made this challenging for them. This was a key part of the game, and I spent many years working out how to flip the experience.

“In The Isle of Penguins, every penguin tile is a square or a rectangle. These are the simplest shapes, and much easier for people to visualise and rotate in their heads.

“But the raft board you are placing them on is far more chaotic, with many restrictive areas, which makes finding the right place to put a tile just as hard.

“Effectively, this flips ‘hard shapes and a simple board’ into ‘easy shapes and a complex board’.”

He added, “I have been thinking about a lot of these things for a long time, but when I managed to flip the polyomino experience with the raft board, and found a way to make simultaneous play work, I realised I had something exciting.”

The Isle of Cats || Photo Credit: The City of Games

West said that streamlining of the game allows players to do more in less time, without reducing decision making – and added that the title would retain Isle of Cats’ inclusion of both a family mode and standard mode, in addition to a new expert mode for the new game.

He said, “This keeps the entry point of the game as friendly as possible, while offering something more to veterans of The Isle of Cats looking for a step up.

“It was important not to assume that just because someone has been playing games for years, they would now want something more complicated. But I also wanted to make sure there was something there for those who did want it.”

West confirmed to BoardGameWire that the new game would be illustrated by The Isle of Cats artist Dragolisco, saying, “I wanted to ensure The Isle of Penguins looked familiar to those who loved The Isle of Cats, and I think he is a great artist. He did a fantastic job!”

The original Isle of Cats Kickstarter campaign raised more than £460,000 from over 8,100 backers in 2019, and was followed by a £1m-plus campaign for the base game and several expansions in 2021, which was backed by over 12,000 people.

A co-op spin-off title, Race to the Raft, picked up almost £350,000 a year later.

The Isle of Penguins is set to launch on Kickstarter on July 7.

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Board Game Arena: Neue Spiele vom 11. bis 18. Mai 2026

18. Mai 2026 um 13:21
Board Game Arena: Neue Spiele vom 11. bis 18. Mai 2026

Auf Board Game Arena sind in den vergangenen sieben Tagen zwei neue Titel hinzugekommen. Mit First Giants startet ein leichtgewichtiges Kartenspiel rund um prähistorische Museumsausstellungen. Daneben erscheint mit Emberleaf ein umfangreiches Aufbauspiel mit Plättchenlegen und einem beweglichen Karten-Raster.

First Giants – Kartenspiel rund um prähistorische Fossilien

First Giants stammt von Matthew Dunstan und Brett J. Gilbert und erscheint 2026 bei Space Cowboys. Die Illustrationen verantworten Maud Chalmel und Jessica Cognard. Das Spiel kombiniert offenes Drafting mit Set Collection und Tableau Building.

Du übernimmst die Rolle einer Paläontologin oder eines Paläontologen und stellst die prestigeträchtigste Ausstellung prähistorischer Tiere zusammen. In jedem Zug wählst du Karten mit Dinosauriern, Flugreptilien oder Riesensäugern aus einer offenen Auslage und ordnest sie deiner Sammlung zu. Solange Karten in deiner Hand bleiben, nutzt du ihre Effekte für Bernstein, Siegpunkte und weitere Aktionen. Erst beim Verschieben in die Ausstellung verlieren sie ihre Funktion, bringen dir dafür aber direkt Punkte.

Auf Board Game Arena ist First Giants für 2 bis 5 Personen freigegeben, eine Partie dauert dort im Schnitt rund 21 Minuten. Als Mechaniken kommen offenes Drafting, Set Collection und Tableau Building zum Einsatz. Auf BoardGameGeek erreicht der Titel eine Bewertung von 6,57 aus 10 Punkten bei 138 abgegebenen Stimmen, das Komplexitätsgewicht liegt bei 2,25 von 5. Für diesen Titel wird ein Premium-Abo benötigt.

Emberleaf – Aufbauspiel mit Karten-Raster und Plättchenlegen

Emberleaf wurde von James Tomblin und Frank West entworfen und erschien 2025 zunächst bei The City of Games. Die deutschsprachige Ausgabe verantwortet Skellig Games. Auch die Illustrationen stammen von den beiden Designern.

Du leitest ein Volk der Emberlinge und baust deren Heimat im Herzen eines alten Waldes wieder auf. Du erkundest die Umgebung, sammelst Ressourcen, räumst gefährliche Bereiche und errichtest neue Dörfer. Über ein bewegliches Karten-Raster, das sogenannte „Card Dancing", platzierst du Helden und löst dabei Fähigkeiten und Kombinationen aus. Sechseckige Plättchen mit verschiedenen Geländearten werden so ausgelegt, dass sie den Bedürfnissen deiner Bewohnerinnen und Bewohner entsprechen.

Auf Board Game Arena ist Emberleaf für 1 bis 5 Personen ausgelegt, eine Partie dauert dort im Schnitt rund 70 Minuten. Als Mechaniken kommen Plättchenlegen, Set Collection, Engine Building, variable Spielerfähigkeiten und das eigene Card-Dancing-System zum Einsatz. Auf BoardGameGeek erreicht der Titel eine Bewertung von 7,75 aus 10 Punkten bei über 1.600 abgegebenen Stimmen, das Komplexitätsgewicht liegt bei 3,11 von 5. Für diesen Titel wird ein Premium-Abo benötigt.

Emberleaf: Wie Euch Optik und Komplexität blenden können

Von: ravn
13. April 2026 um 21:09

Schon Root hat uns gelehrt, dass wir niedlichen Tierchen nicht trauen sollten. Was ganz harmlos auf Spielkarten abgebildet und ausmodeliert als Holzfiguren auf dem Spielplan steht, das kann auch nur geschickte Tarnung sein. Um uns in ein Spiel zu locken, das dann auf den zweiten Blick und nach dem ersten Spielzug gar nicht mehr so harmlos daherkommt. Das neue Spiel rund um Kartentänze und zu sammelnde Schwerter ist eher im Kennerbereich angesiedelt und hatte für mich eine enorme Einstiegshürde.

Kennt Ihr auch, oder? Ihr macht Euren allerersten Spielzug und wisst genau, dass Ihr schlicht mal so wirklich alles falsch gemacht habt. Zug nachträglich zurücknehmen? Ne, wäre doch blöd. Weil haben wir uns in unserem Blindflug der spielerischen Möglichkeiten schliesslich selbst eingebrockt. Dabei konntet Ihr noch nicht einmal vom Startspieler eine erfolgversprechende Taktik abschauen, dann jeder von Euch hat sein ganz individuelles Set von sechs Startkarten auf der Hand. Die spielen sich alle anders und ganz besonders. Das macht ungezählte Möglichkeiten, mal so richtig in die Grütze zu greifen und aus purer Unwissenheit einen Fehlstart mit Tempoverlust hinzulegen. Denn am Ende geht es doch mal wieder nur um Siegpunkte und alles andere ist nur schön anzusehendes Mittel zum schnöden Zweck.

Aber worum geht es eigentlich und wo sind wir überhaupt? Keine Ahnung, denn in meiner mitgespielten Erstpartie Emberleaf war das Thema leider mal so gar kein Thema. Stattdessen stolperten wir anfangs etwas konfus durchs Regelwerk, was aber auch daran lag, dass noch keiner von uns Spielerfahrung mit an den Dreiertisch gebracht hatte. Also liess ich es ganz entspannt für mich als reine Kennenlernpartie angehen. Einfach mal machen und schon bin ich wieder bei der Spielmechanik angekommen. Die ist recht einfach. Bin ich reihum am Zug, dann spiele ich eine meiner Handkarten in meine persönliche Rasterauslage und führe den Soforteffekt der Karte aus, sofern vorhanden. Alternativ nutze ich den nun abgedeckten Aufdruck meiner Rasterauslage. Was auch immer mir in der aktuellen Situation mehr weiterhilft. Und schon ist der nächste Spieler am Zug.

Emberleaf spielt sich angenehm flott. Ja, wäre da nicht dieser Kartentanz, denn Ihr als alternative Aktion zum Kartenausspielen aufs Parkett legen könnt. Wobei der ganz schnöde „Karten verschieben“ heisst, wie ich später gerafft habe. Der Kartentanz beschreibt nur die Rotation zwischen Eurer Hand und der Auslage. Alles klar, Herr Meister der Abschweifungen? Ihr schiebt also dabei Eure ausliegenden Karten eine Position nach links – in den nächsten Slot des Rasters oder runter vom Raster. Für beide Situationen gibt es Effekte auf den Karten. Auf manchen Karten und ganz verschiedene Effekte, weil da liegt die eigentliche Herausforderung von Emberleaf. Diese Effekte werden ausgeführt und von links nach rechts und immer von oben nach unten arbeitet Ihr so Euer Kartenraster ab. Das können schon mal so sechs Karten dort sein, was dann eben sechs oder mehr Effekte sind im Vergleich zum Ausspielen einer einzigen Karte. Das dauert deshalb etwas länger, und wenn das bis zu vier Mitspieler vor Euch so machen, was im Nebensatz dann auch die maximal mögliche Spielerzahl verrät, dann kann eine Partie schon mal für Euch gefühlt ins Stocken geraten. Zum Glück waren wir nur zu dritt und so hielten sich meine Pausen bei den Mitspielerzügen in enge Grenzen.

Ich hatte allerdings so viel mit mir selbst, sprich meiner Kartenhand und meiner Kartenauslage und potenziellen neue Karten in Form von Helden und Aufträgen sowie der Situation auf dem zentralen Spielbrett zu tun, dass mir keinesfalls langweilig wurde. Stattdessen tüftelte ich meine optimierte Aktionsfolge aus, um doch noch irgendwie meine Pläne umsetzen zu können. Laufen ist toll, aber vorher sollte ich lieber hier bauen, brauche dafür aber noch ein Holz und das will vorab eingesammelt werden. Blöd nur, dass ich die Rasterreihenfolge meiner ausliegenden Karten nicht einfach so durchbrechen kann. Wäre dann auch zu einfach. Wenn die einmal falsch gedacht ausliegen, dann muss ich mit dieser Abarbeitungsreihenfolge in Form des Kartentanzes leben. Wer also schnell seine Karte zurück auf die Hand haben will, sollte die nicht ganz rechts ausspielen. Habe ich auf die harte Tour gelernt. Dann dauert es drei Verschiebe-Aktionen, bis die sich vom Raster zurück auf meine Hand schiebt. Und eventuell war die Sofortaktion beim Ausspielen viel besser als die Aktion beim Verschieben der Karten. Pech gehabt, weil schlecht geplant. Unzureichende Vorplanung bestraft Emberleaf direkt und spürbar. Gut, dass Euer Raster zu Spielbeginn verkürzt, weil mit Startgebäuden belegt ist, die erst noch weggebaut werden wollen.

Im Rückblick und besonders in der Situation betrachtet, empfand ich die Einstiegshürde schon enorm. Ich habe noch keine rechte Ahnung vom Spiel, kenne nur die Spielregeln und soll schon richtungsweisende Entscheidungen treffen. Weil im Idealfall bekomme ich es hin, dass meine Karten-Maschinerie wie geschmiert läuft und eine Kartenaktion in die andere greift. So sähe ein perfektes Spiel aus und davon war ich in meiner Erstpartie arg weit entfernt. Einfach mal machen und so. Tolle Idee, zu vorschnell gedacht und schon steckte ich einige Aktionsrunden fest, weil mir dringend benötigte Rohstoffe fehlten, um eines meiner Gebäude zu bauen, in das ich eine neue Tierart aus meinem Vorrat einziehen lassen kann, was dann wiederum die Aktion auslöst, eine neue Karte aus der offenen Auslage rekrutieren zu können. Hallo Kettenzüge. Ohne Vorausplanung läuft in Emberleaf halt wenig zusammen, aber da wiederhole ich mich. Und genau da liegt auch mein Hauptkritikpunkt an dem optisch so niedlichen Spiel, das im spielerischen Kern eine knallharte Optimieraufgabe ist. Ich prophezeihe, dass Ihr als Erstspieler gegen am Spielbrett erlernte Spielerfahrung keine Chance haben werdet. Ich hätte mir deshalb eine Art von Einsteiger-Kartendeck gewünscht, das etwas mehr unoptimierte Spielweise verzeiht und eventuell noch einen Ratschlag mit auf dem Weg gibt, in welchem Rahmen wir unsere ersten Spielzüge angehen können. Um den kompletten Blindflug zu vermeiden. Frusttoleranz sollte Ihr also mitbringen oder besser noch auf vergleichbarem Erfahrungsniveau Euch in der Welt von Emberleaf bewegen.

So bauen wir mit diversen Rohstoffen, die wir in unserem begrenzten Lager sammeln, diverse Gebäude in diversen Lichtungen des Spielfeldes. Bevölkern diese Gebäude dann mit Holztierchen, die ab sofort und bis Spielende dort wohnen und uns einen Sofortbonus geben, mehr an Sammelsymbolen wie Schwerter oder Holzplanken freispielen oder direkt eine neue Heldenkarte rekrutieren lassen, die dann zwischen Hand und eigenem Kartenraster rotiert. Genau, das ist der Kartentanz. Nebenbei sammeln wir ausliegende Aufträge ein, die uns aber erst am Spielende deren Punkte bringen und die auch erst am Spielende ganz genau erfüllt werden sollen. Ok, in mindestens drei Lichtungen ein Wohnhaus bauen, das kann ich noch recht einfach planen und auch durchziehen. Aber eben genau fünf Heldenkarten ausgespielt zu haben, das erfordert genaues Timing. Tja, und da kommen dann die lieben Mitspieler ins Spiel. Die sind für mich die meiste Zeit leider nur Störfaktoren. Die schnappen mir Helden und Aufträge weg und bekämpfen vor meiner Nase die Wegelagerer-Plättchen per virtuelle Schwerter, um Siegpunkte und Rohstoff-Belohnungen einzusacken. Zudem werden mir Lichtungsplätze mit unpassenden Gebäuden belegt, die ich mal so gar nicht für meine Aufträge dort gebrauchen kann. Diese indirekte Konkurrenz ist überall spürbar. Und bei wem es besonders gut läuft, der ist eben direkt eine noch grössere Konkurrenz, weil dort mehr Aktionen besser ineinander greifen. Bis ich wieder am Zug bin, kann sich eine Menge geändert haben und sogar das Spielende eingeläutet sein.

Auch ja, wir sind übrigens mutige wie einzigartige Emberling, die ihre zerstörte Heimat tief im ältesten Wald der Welt wiederaufbauen wollen. So erforschen wir das Land, wobei es da wenig zu erforschen gibt, weil alles schon offen sichtbar ausliegt. Lasst Euch also nichts erzählen. Wir sammeln ganz viele Ressourcen, die erst zu wenig und dann im Überfluss vorhanden sind, aber von denen stets immer genau ein Rohstoff für den nächsten Zug fehlt. Wir bauen Dörfer auf und rekrutieren neue Helden mit einzigartigen Fähigkeiten. Und diese Fähigkeiten der Helden sind wirklich alle einzigartig und anders und wirken teils unwissend überwältigend. So hatte ich einen Bären ins Spiel gebracht, der aus zwei lumpigen Steinen eine begehrte Honigwabe machen konnte. Klang toll, weil Honig für etliche Startgebäude notwendig ist und später fast egal wird. Ich hatte den viel zu spät rekrutiert und bis zum Spielende kein einziges Mal in seiner Hauptfähigkeit genutzt. Aber da kann das Spiel der Autoren und zeitgleich Illustratoren in Person von James Tomblin und Frank West nichts dafür, wenn ich so dösbatlig aus dem Bauch heraus agiere. Am Ende wurde ich Dritter, obwohl ich im Spielverlauf noch recht gut mithalten konnte. Meine unerfüllbaren Aufträge haben mir das Genick gebrochen. Das Gleichgewicht der Natur habe ich dann wohl nicht wiederherstellen können. Eine Spielerfahrung war es trotzdem wert.

Was taugt nun Emberleaf, das derweil von Skellig Games lokalisiert wurde und seit März 2026 als Retailversion im Handel ist? Retailversion deshalb, weil es noch eine ursprüngliche Kickstarterversion gab. In dem Zuge gab es auch eine Deluxeversion und diverse Erweiterungen wie Ressourcen aus Holz statt Pappe, Kartenraster aus Neopren, diverse Heldenpacks und Eure Spielerfigur in der eigenen Lieblingsfarbe und noch mehr Aufträge, die eigentlich thematisch Gefälligkeiten sind. Ich habe die Retailversion als optisch ausreichend und wirklich schön empfunden. Emberleaf hat eine gewisse Tischpräsenz, die einen mitspielen lassen möchte. Soweit mein positiver Eindruck. Mit der Einstiegshürde und der Falle, seine Kartenhand in unpassener Reihenfolge und an nicht idealer Rasterposition zu spielen, müsst Ihr umgehen können. Oder Ihr nehmt Euch die nötige Bedenkzeit vor Eurem allerersten und entscheidenden Spielzug, was die Gefahr mit sich bringt, dieses Eurogame zu zergrübeln vor lauter Vorplanung, obwohl Ihr den Spielrythmus noch gar nicht einschätzen könnt. Ich persönlich hätte mir mehr direkte Interaktion gewünscht – ob durch die Heldenkarten oder auf dem Spielbrett. Ich habe nur zwei Karten gesehen, bei denen die Mitspieler mitprofitiert hatten. Hier mal gemeinsam zwei Holz einsammeln und dort nacheinander kämpfen dürfen. Das war mir dann doch zu wenig und fühlte sich zu solitär an. Eventuell haben wir vor lauter Unwissenheit auch einfach nur zu sehr nebeneinander hergespielt.

Nochmal mitspielen? Ja, absolut. Nur dann wäre ich wohl derjenige, wer den unfairen Erfahrungsvorteil hätte. Nur kann ich das bequem durch unoptimierte Bauchspieler-Züge locker wieder ausgleichen. Sollte also kein Problem sein. Muss ich Emberleaf hingegen selbst besitzen? Ich glaube eher nicht, weil genauso wie bei Wundersame Wesen und Luthier muss ich nicht jedes schön anzusehende Eurogame selbst besitzen. Dafür fehlte mir dann doch der dauerhaft angespannte Spannungsbogen, während sich die Belohnungen doch nicht interessant genug anfühlten. Einzig die Rekrutierung neuer Heldenkarten war ein wirklicher Höhepunkt, weil eine Überraschung, wie sich diese neuen Karten so ins eigene Deck einfügen werden. Alle Theorie will hier spielerisch erlebt werden und das fand ich gut. Nur kommt diese Rekrutierung pro Mitspieler nur maximal vier Mal im Spiel vor, sodass aus anfänglichen sechs Helden auf der Hand bis zu zehn werden können.

Ist Emberleaf also doch nicht so komplex, wie es anfangs auf mich wirkte? So langsam komme ich ins Grübeln, ob mich zunächst der Niedlichkeitsfaktor und dann nochmal die vielen einzigartigen Helden geblendet haben. Ihr seht mich arg unentschlossen, deshalb macht Euch lieber Euer ganz eigenes Bild im selbsterlebten Partien. Dann mal los mit Euch, denn so richtig verkehrt macht Ihr dann doch nichts mit Emberleaf. Und der Nächste, der das Spiel einfach nur ungespielt niedlich findet, denn solltet Ihr als schnell finden können. Oder doch lieber erstmal irgendwo mitspielen? Als Geheimtipp empfehle ich Euch da die Spiel DOCH! in Dortmund und den SpieleWahnsinn in Herne, sofern Ihr diese Zeilen zeitig vor Ende April 2026 lesen solltet. Ewähnt dann bitte am Skelling Games Messestand, wer Euch dorthin geschickt habt – brettspieltag.de und so. Würde mich freuen, wenn Euch Emberleaf dort eine gute Zeit einbringt. Weil darum geht es doch.

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