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Cozy Manga- und Comicreihen – (Splitter, Carlsen)

19. Juli 2026 um 11:00

Cozy Games sind vielen ein Begriff, aber auch unter Mangas und Comics versprechen einige Titel gemütlichen Lesespaß und bewegende Geschichten. Im Fantasy-Bereich zum Beispiel die Story von Theo und Mia, die gemeinsam fliegen (Beyond the Clouds), der fahrende Bücherbus samt Hexe (Elfies Zauberbuch) oder die Tierkinder aus Greenwood.

Dieser Beitrag wurde von Verena Tribensky geschrieben

Kauri

Von: Krys
05. Juli 2026 um 11:07

Kauri versetzt die Spieler nach Neuseeland und greift dabei die Veränderungen des Ökosystems seit der Ankunft der Menschen auf. Im Mittelpunkt stehen vier asymmetrische Fraktionen mit völlig unterschiedlichen Zielen und Spielweisen. Der Kiwi verteidigt seinen Lebensraum, das Possum breitet sich

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Wildwuchs

15. Juni 2026 um 02:33

Ich mag Gartenspiele! Schon als kleiner Junge habe ich ein Blumenspiel gespielt, das mir leider namentlich nicht mehr einfällt. Aber die farbigen Blumen haben mich fasziniert und ich habe es…

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Mischwald: Dartmoor

Von: ferengi
06. Juni 2026 um 06:13

Wieder im Wald

Die eigenständige Erweiterung von Mischwald spielt in der aus Sherlock Holmes bekannten Moorlandschaft Südwest-Englands. Ergänzend zur Mechanik im Mischwald gibt es jetzt auch Moorlandschaftskarten, die man horizontal ausspielt. Hier kann man jeweils zwei Tiere und Pflanzen oben und unten anlegen. Einige Tiere/Pflanzen kann man ausschließlich an Mooren anlegen, so dass man zwischen dem Ausspiel von Bäumen oder Mooren als Ankerpunkt taktieren muss.

Der Ablauf ist identisch zu Mischwald:

  • Karten nachziehen oder
  • Einen Baum/Strauch/Moor als Ankerpunkt ausspielen oder ein Viech und Gewächs an eine Karte anschließen.

Der Siegpunktetrick ist, dass man beim Ausspielen die Karte mit anderen Karten bezahlen muss und hierbei Kombos auslösen kann, wenn man dieses besonders geschickt plant. Auch bekannt: Wurde beim Ziehen von Karten die dritte Winterkarte erwischt, endet das Spiel.

Beim Kartenziehen kann man verdeckt vom Nachziehstapel ziehen oder aus der offenen Auslage. Hier hat man auch die Gegner im Blick und nimmt denen mal lieber die fünfte Libelle weg …
Der Bussard bringt später je Maus 2 Eicheln. Das sind die Siegpunkte. Aber vorher muss ich erst einen Baum ausspielen, da ich an meinen beiden oben nichts mehr anlegen darf.
Der Apfelbaum links bringt 8 Punkte, wenn alle vier Plätze drumherum belegt sind. Aber die Traubeneiche bringt mir je Baum/Strauch im Team eine Eichel. Also sammel ich mal viele Traubeneichen, die sich dann gegenseitig Punkte geben
Ein Baumsammler und 2 Moorspezialisten kurz vor Ende und damit dem Auszählen.
Knappen Rennen um Platz 2. Der Sieger hatte übrigens kein Moor und hat entspannt viele Bäumen mit Libellen dekoriert. Vermutlich gibt es also Strategien, die erfolgsversprechender sind.

Fazit:

Passend zum Sherlock Holmes Moor gibt es als Promocarte den Hund von Baskerville. Das war schon ganz lustig. Die Spieldauer von knapp drei Stunden ist bei mehreren Grüblern im Team kaum zu verhindern, auch wenn erschwerend die dritte Winterkarte die letzte im Stapel war. Obwohl wir durchaus in der Lage sind, Siegpunkte zu zählen, ist dies doch ein entscheidender Zeitfaktor nach dem Spiel. Hinzu kommt, dass man sich Zwischenzahlen dann doch nicht so genau gemerkt hat und dann mehrmals wieder von vorne beginnt. Es ist schon ein tolles Spiel, ich wäre aber erst nach etwas Zeitabstand wieder dabei.

Stubenscore: 7,8 / 10


MISCHWALD: DARTMOOR

BoardGameGeek

Spieledatenbank Luding

Brettspiel (getestet)

Froschreich

Von: Krys
19. April 2026 um 10:04

Spiele mit Naturthema gehen eigentlich immer, aber mit Fröschen im Teich haben wir es nicht so oft zu tun. Tomáš Holek lässt ein Teich-Ökosystem auf unseren Spieltischen entstehen. Wie gut die Frösche sich ansiedeln, schauen wir uns hier genauer an.

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Sierra Nevada – Wandern auf dem John Muir Trail

Von: Bill
28. Februar 2026 um 08:00

Der John Muir Trail (JMT) ist ein weltberühmter Fernwanderweg in Kaliforniern. Er ist ca. 340 km lang und führt durch die Sierra Nevada von Yosemite Valley bis zum Mount Whitney. Doch warum erzähle ich Euch davon? Geben wir hier nun auch Tipps für Fernreisen zum Besten?

Dem ist natürlich nicht so, aber um genau diesen Wanderweg geht es in dem Spiel Sierra Nevada, designend von Dan R. Rice III und Illustriert von Andrew Bosley. Gerade der Künstler ist aus anderen, zum Teil hoch angesehenen Spielen, sehr bekannt. Doch reicht allein das aus um ein gutes Werk zu garantieren? Lasst es uns genauer betrachten!


Steckbrief

SpielSierra Nevada – Wandern auf dem John Muir Trail
VerlagSkellig Games / Mariposa Games
Veröffentlichung2025 lokalisiert (2023 Originalausgabe)
IdeeDan R. Rice III
IllustrationAndrew Bosley, Jon Merchant
Rating (BGG)7,6 (bei ca. 1.000 Bewertungen)
Komplexität (BGG)2,67 (Kennerspiel)
SpielweiseKompetitiv, Solo spielbar
MechanikenAktionsauswahl, Ressourcen-Management, Set-Collection

Eindruck von der Bühne

Der Spielaufbau lässt auf den ersten Blick einen recht komplexen Titel mit einem höheren Grad an Anspruch vermuten. Hier lässt sich aufgrund der, neben den bereits allein betrachtet ziemlich umfassenden Spielertableaus, dazugehörigem Material und umfänglich wirkendem Spielbrett, schnell ein aufwendiges Spiel vermuten.

Der gesamte Aufbau für zwei Spielende.

Insgesamt werden 12 Runden mit unterschiedlichem Wetter gespielt. Angenehmer Sonnenschein oder ein leicht bedeckter Himmel werden einen nicht weiter stören, aber regelrechte Unwetter oder große Hitzewellen nehmen Einfluss auf die Kosten der notwendigen Unternehmungen.

Schnee, starker Regen und andere Wetterbedingungen können Einfluss auf unseren Erfolg nehmen (siehe Symbole unten links). Die Wettermarker sind zeitglich die Rundenzähler.

Runde für Runde spielt man zuerst eine Aktionskarte aus und füllt dabei erhaltene Ausrüstung in seinen Rucksack. Sollte die Ausrüstung bereits vor dem Ausspielen der Karte in Besitz gewesen sein steigt man in dem Höhenprofil empor, was mit dem kleinen Zelt dargestellt wird. Je weiter man hier kommt, desto mehr Boni werden frei geschaltet. Es gibt aber auch rote Aktionskarten, die man nur dann ausspielen darf, wenn man die abgebildete Ausrüstung bereits vorher im Rucksack hatte. Dabei stellen diese Plättchen einen Set-Collection-Mechanismus dar, der uns ebenfalls bei Erreichen bestimmter Mengen Boni freischaltet.

Die Ausrüstungen links erhalten wir, ebenso die Belohnungen rechts. Der Text dient nur der eigenen Vorstellung der Szenerie. Bei der roten Karte müssen wir die Ausrüstung vor dem Ausspielen bereits besitzen.

Je weiter die Zelte durch bereits im Besitz befindliche, erneut ausgespielte Ausrüstungsgegenstände vorankommen, desto mehr Boni schaltet man sich frei.

Danach ist reihum jeweils eine Person am Zug. Das wird so lange wiederholt, bis alle ihre Aktionen abgeschlossen haben. Erledigte Aktionen werden mit Stiefelmarkern angezeigt. Am Anfang hat man davon drei pro Runde, im Laufe des Spiels kann man sich bis zu zwei weitere dazuverdienen.

Blau hat einen Aktionsmarker auf den Fluss gelegt und damit den Bereich für diese Runde für alle anderen gesperrt (bei 4 Spielern darf dort ein weiterer Marker einer anderen Person zusätzlich gelegt werden). Man erhält so viel von dem Element, wie angegeben – hier also 4 Wasser.

Neben Ressourcen verschiedener Art zu erhalten kann man auch die Natur betrachten, also dort eine Karte für den angegeben Preis kaufen, was einer weiteren Art von Set-Collection entspricht. Am wichtigsten ist aber dem Wanderweg des John Muir Trail zu folgen. Denn wenn man die insgesamt 10 Schritte nicht vollendet und somit das Whitney Portal nicht erreicht, hat man alle Mühen umsonst auf sich genommen, da man somit nicht einen Siegpunkt erlangen kann und am Ende automatisch verliert. Das sollte natürlich unbedingt vermieden werden. Bei insgesamt 12 Spielrunden hat man somit nur 2 Runden Verschnaufpause in denen man vielleicht auf bessere Wetterbedingungen wartet um nicht so viel für den Aufstieg bezahlen zu müssen und somit mal ausnahmsweise keine Wanderaktion wählen muss.

Der Weg wird anstrengend und man muss ihm zügig folgen. Hinweis: Die Kartenrücken, abgebildet neben den Streckennummern oben rechts, weisen mit Ihrer Farbe auf den zugehörigen Highlightstapel hin (siehe unten).

Die eigene Wanderkarte gibt an, wie viele Ressourcen für welchen Abschnitt bezahlt werden müssen (die sind bei allen unterschiedlich). Man kann mit fehlenden Elementen voran kommen, was aber Erschöpfung und damit Minuspunkte bringt. Diese ist aber wieder senkbar, weshalb dies ggf. eine gute Option darstellt.

Es gibt noch so viel mehr zu erzählen. Man kann sich zum Beispiel den Frühaufsteher-Marker nehmen um die Zugreihenfolge zu unterbrechen und in der kommenden Runde wieder Startspieler zu werden. Jede Runde, in der das ignoriert wird sammelt sich auf dem Marker ein Wasser an. Man will also ein paar Runden warten um mehr von dem Element geschenkt zu bekommen, aber wartet man zu lange nimmt einem ein Mitspieler grinsend den Marker und alles darauf befindliche Wasser vorher ab.

Zudem kann man viele Siegpunkte mit den teuren, aber sehr schön anschaubaren Panoramabildern, den sogenannten Highlights, machen – nun ja, sofern man die Kosten dafür übrig hat. Als kleines Schmankerl schaltet das kleine Bild unten rechts beim ersten Einsatz einen kleinen Bonus auf dem Spielertableau frei.

In den sogenannten Highlights erkennt man Andrew Bosleys Handschrift recht eindrucksvoll. Sehr schön gemacht ist, dass es drei unterschiedliche Stapel gibt und man sich nur an den Panoramen bedienen kann, welche dem Streckenabschnitt auf dem Wanderweg zugeordnet sind (vergleiche mit Bild oben).

Am Abend, also dem Rundenende, müssen alle Proviant essen und Wasser aus einer Flasche Trinken. Letzteres kann man hier (und nur hier) mit einem Ressourcenmarker „Wasser“ ersetzen. Essen kann man jedoch nur einen Proviantmarker. Wenn man etwas davon gerade nicht, führt das zu weiterer Erschöpfung. Diese zieht Punkte exponentiell mit höherer Anzahl an Erschöpfungsmarkern ab, daher sollte man diese so gering wie möglich halten!


Groupie auf Tour

So ziemlich immer, wenn ich während der Beschreibung eines Titels vom Zehntel ins Tausendstel komme, hat mir das Spiel gut gefallen. Das ist bei Sierra Nevada nicht anders. Ich habe es bereits mehrmals gespielt und auch erklärt und es gefällt mir sowohl optisch als auch mechanisch sehr gut. Das Thema führt mich dabei vor dem inneren Auge angenehm an einen Ort, den ich in Wirklichkeit gar nicht kenne, was wohl auch an den wunderschönen Darstellungen liegen könnte. Der Schwierigkeitsgrad ist auch längst nicht so umfangreich wie oben angenommen, es handelt sich eher um ein unteres bis mittleres Kennerspiel.

Ein wenig unschön ist eigentlich nur, dass in der Anleitung von den Erschöpfungsmarkern berichtet wird, die auf der einen Seite eine 1 und auf der Rückseite ein 3 zeigen würden. In der Realität ist hier ein Fehldruck entstanden und auf beiden Seiten jedes Markers steht eine 3. Auf der Internetseite von Skellig wird darauf verwiesen, dass man jeden Marker einfach als eine einzelne Erschöpfung werten solle. Das ist in meinen Augen jedoch unzureichend gelöst.

Kurzfazit: Insgesamt hat mir der Ausflug an die Sierra Nevada gut gefallen. Ich würde es stets gerne wieder auf dem Tisch sehen und habe mir bereits ein eigenes Exemplar zugelegt.


Konzertmitschnitte

Der Wanderweg
Beginn des mühevollen Aufstiegs
Die persönliche Wanderkarte
Das Spielertableau
Wetter- und Rundenmarker
verschiedene Elemente
Naturkarten
Die Lodge bietet Nahrung und weiteres
Das Höhenprofil
Spielaufbau für Zwei
Aktionskarten
Rote Aktionskarte
Nach dem Nehmen einer Karte wird der Marker darunter abgelegt
Rundenübersicht

Titelbild von elg21 auf Pixabay

Hinweis: Das Spiel ist mein selbst gekauftes Eigentum. Diese Rezension ist unentgeltlich und ohne Aufforderung durchgeführt worden und spiegelt alleine meine persönliche Meinung wider.

kritisch gespielt: Kavango

Von: Tobias
23. Dezember 2025 um 21:30
Kavango - Box

Kavango - BoxKavango von Matt Brown und Zara Reid – erschienen bei Schmidt Spiele Leider muss ich zugeben, dass es mir im Überschwang schon passiert ist, KAVANGO mit CABANGA! zu verwechseln. Das ist ärgerlich, da sich beide Spiele in vielen Dingen unterscheiden. So ist eine große Stärke von KAVANGO, dass sich das Spiel im Gegensatz zu CABANGA! […]

Der Beitrag kritisch gespielt: Kavango erschien zuerst auf fjelfras.de.

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