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Lese-Ansicht

Hitster: Flying Mic

Wann kommt die Duell-Variante?


Die inzwischen unzähligen Musikgenre-Erweiterungen finde ich noch sinnvoll. Das Bingo war auch ok. Aber braucht man eine Edition mit einem Plastik-Mikro, das noch nicht einmal ein Mikro ist?

Neu ist, dass die Teams zeitgleich raten können. Wer glaubt, den Song und möglichen Fragen hierzu beantworten zu können, schlägt auf den Buzzer und das Mikro fliegt einen Meter hoch und muss dann gefangen werden. Sofern das Mikro nicht weggeschlagen und in tausend Teile zerbröselt im Raum verteilt liegt, muss man nun eine der vier Fragen beantworten, die farblich auf dem Sockel des Mikrofonständers auf Fragearten verweisen. Dieses sind Songtitel, Künstler, Solokünstler oder Band oder Summen der Melodie. Die Mitspieler entscheiden dann z.B., ob richtig gesummt oder der Text perfekt mitgesungen wurde.

Dann muss man noch den Song chronologisch in die richtige Reihenfolge einsortieren. Sobald man dann 8 (also nicht 10 wie im Original) richtig einsortiert hat, hat man gewonnen. So weit sind wir nicht gekommen …

Ready for take-off
Souverän gefangen

Fazit:

Ich hätte Angst um das Mikro, dass es gegen irgendwas im Raum fliegt oder ich unglücklich einen Mitspieler ausknocke. Und ob das Mikro wirklich lange hält? Auf jeden Fall fliegt es schön hoch, dank qualitativ hochwertiger Sprungfeder.
Vielleicht bin ich aber auch nicht die Zielgruppe. Mir hat das unsportlichere normale Hitster viel besser gefallen. Und wenn man Quizfragen beantworten möchte, anstelle nur eine Jahreszahl zu schätzen, dann gibt es ja Alternativen wie Play that Song

Stubenscore: keine Wertung (da Hitster schon super ist, aber nicht mit Mic) / 10


HITSTER - FLYING MIC
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Play that Song!

Hitster mit Quizfragen

Oft hätte ich bei Hitster gern meine Fachkenntnisse zu einem Song oder den Musikern eingebracht, doch ich sollte lediglich das Erscheinungsjahr des Songs chronologisch einordnen. Hans-Hermann Pein hat mit seinem Team diese Lücke geschlossen und läßt uns mit Spotify mehr oder weniger schwierige Fragen zu einem Song beantworten. Hierbei quizzen wir in Teams gegeneinander, oder jeder für sich.

Die Songauswahl kann man eingrenzen, so dass für alle ein vergleichbares Vorwissen gefunden werden kann

Optimal wäre es, wenn ein Spieler als Quizmaster das Spiel leitet und dann nicht mitspielt. Dafür braucht man aber eine große Runde Musikfans. Denn nachdem die App die Karte mit dem Song und die Fragen/Antworten per Zufall ausgewählt hat, wird der QR-Code gescannt, und man sieht auf dem Handy den Song. Auch natürlich die Fragen und Antworten auf der Karte.

Wir haben daher reihum die Rolle des Quizmasters weiter gegeben, so dass dieser in der Runde nicht mitspielen konnte. Dies war dann aber teilweise ungerecht, da der eine bei einer Howard Carpendale – Karte als Quizmaster pausieren musste, der andere bei einem unbekannten Opernsong gespannt auf Antworten warten konnte, denn da gab es keine Punkte zu verteilen.

Und so geht es: Die Teams (oder Einzelspieler) hören abwechselnd einen Song und bekommen dann vom Quizmaster sechs Fragen gestellt. Einfach, und daher wenig Punkte bringend, sind die ersten Fragen zu Interpret, Singtitel und Jahrzehnt. Antwortet das Team nicht, können die anderen buzzern und sich die Punkte holen.
Bei den anderen drei Fragen gibt es Antwortoptionen. Kann man die Frage beantworten, ohne dass die Optionen vorgelesen werden, bekommt man doppelte Punkte. Ansonsten liest der Quizmaster die Antwortoptionen vor. Weiß man die Antwort nicht, wird die Frage für alle anderen geöffnet und die anderen Spieler legen ihre Antwortkarten A, B oder C verdeckt ab und wettet mit seinen Chips auf diese Antwortoption. Da sind aber auch schon echt schwierige Fragen bei und man kann einfach passen, damit man keine Chips verliert.

Anhand der Fragen kann man zumindest den Interpreten erahnen, ohne einen Song zu hören.
Smells like teen Spirit. Frage 5 ist aber schon knifflig, da sollte das Jahr reichen. Da merkt man, dass die KI auch bei den Fragen geholfen hat.
Buzzer, Punktechips und mein Tipp für Antwort A.

Fazit:

Ich erinnere mich noch gut an die Hitster-Anfänge und die Problematik mit der Kompatibilität der App mit Spotify. Die App bei Play That Song! startet den Song einwandfrei, aber die Nutzbarkeit des Timers ist nicht möglich, da man nach dem Scannen des Codes zu Spotify kommt und man somit den Timer nicht sehen kann. Klickt man zurück, ist man wieder bei der Songauswahl. Aber nach ein paar Runden haben wir den Timer sowieso nicht mehr genutzt.

Man merkt schon, dass hier ein kleines Team ein Riesenprojekt angestoßen hat und zur „Erleichterung“ und zum Kostensparen die KI kräftig geholfen hat. Das sieht man an der Packung, aber auch an den Texten und Karten. Wer fleissig sucht, wird also Fehler finden. Aber die gibt es auch bei Spotify, wenn ich da nur an die Remakes oder Mixes von Songs denke, die dann einfach mal 20 Jahre später waren, der QR-Code aber auf den Ursprungssong zeigt.

Wir hatten in unseren Runden bisher viel Spaß. Wichtig ist allerdings, dass die Teams ähnliches Fachwissen haben sollte, damit man niemanden abhängt. Es ist somit eine frische Alternative zu Hitster für Musikfans, die mehr als das Erscheinungsjahr eines Songs raten möchten.

Noch ein Tipp für eine Hausregel: Wenn man nicht innerhalb 10 Sekunden antwortet, wird die Frage für alle zum buzzern geöffnet. Will man nicht, dass die anderen Punkte bekommen können, antwortet man also irgendwas, damit die Frage geschlossen wird. Das fanden wir in der Regel nicht gut und haben die Frage auch bei Falschantworten für die anderen geöffnet. Ausnahmen waren die Ja/Nein-Fragen.

Stubenscore: 7,3 / 10


PLAY THAT SONG!
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Speed-Dating: Play, Barbecubes, Auf die Eier und Petiquette

Speed-Dating-09-26

Speed-Dating-09-26Das Format des Speed-Dating sollte es mir erlauben, trotz akuter Zeitnot das ein oder andere kleinere Spiel schnell zu besprechen. Die Realität sieht leider anders aus. Fast ein ganzes Jahr lang habe ich kein Speed-Dating mehr abgehalten. Das Rosen-Liefer-Abo habe ich zähneknirchend kündigen müssen. Doch nun ist es endlich mal wieder so weit und es […]

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Hitster: Urban & Hip-Hop

Hister bleibt eine Gelddruckmaschine. Nach u. a. Rock, Schlager und Christmas widmet man sich in dieser Erweiterung Urban Music und Hip-Hop und groovt sich durch sechs Jahrzehnte Hip-Hop, R&B und…

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Rock Hard: 1977

The Runaways

Jackie Fox, um 1977 Bassistin der Band The Runaways, hat mit ihrem Spiel ein wenig ihre Lebensgeschichte spielerisch umgesetzt. Und so sind die Mechanismen von Rock Hard gut durchdacht und das Enginebuilding ausgewogen. Doch das Spiel lebt vor Allem vom Thema, dem Spielmaterial und den stimmigen Aktionen.

Wir spielen Musiker in den 70er Jahren und haben zu Beginn begrenzte Fertigkeiten, Reputation und Songs. Dieses sind die drei Punkteleisten, die wir erhöhen müssen, um später große Gigs zu spielen. Dabei hat jeder Musiker und sein Manager besondere Fähigkeiten.

Unser Spielertableau ist ein Verstärker mit den Punkteleisten als Drehknöpfe.
Auf dem Spielfeld setzen wir unseren Musiker als Worker in den drei Phasen des Tages: Tag, Abend, Nacht.

Während wir am Tag Interviews geben, Crewmitglied anwerben oder uns um einen Plattenvertragg bemühen, proben wir abends oder spielen einen Gig. Nachts hängen wir rum oder nehmen ein Demotape auf. Viele Aktionen kann nur ein Musiker/Spieler ausführen, da das Aktionsfeld dann belegt ist. So ist es wichtig, in der nachts gewählten Aktion taktisch zu entscheiden, da die Aktionen dort die Spielerreihenfolge für den nächsten Tag vorgeben.

Die Nummern auf den schwarzen Plektren geben die Reihenfolge für die nächste Runde vor.

Fazit:

Um im Spiel voranzukommen ist es schon wichtig, früh im Spiel ein Demotape aufzunehmen, da dies Voraussetzung für einen Plattenvertrag ist. Doch viele Aktionsfelder können nur von einem Spieler besetzt werden, so dass die Reihenfolge sehr wichtig ist, wenn man eine bestimmte Aktion ausführen möchte. Mit dem richtigen Manager kann man aber auch ggf. Aktionen durchführen, die andere Spieler schon belegt haben. Man sollte also schon die Fähigkeiten des Musikers und Manager ausnutzen, um diese Vorteile zu nutzen, die aber unterschiedlich stark sind. Dies ist somit eine kleine Glückskomponente.

Aber es sind so viele kleine Details, die das Spiel so liebenswert machen. So kann man einmal am Tag arbeiten gehen. Hierfür bekommt man Geld, aber es kostet auch eine Aktion. Geht man an drei Tagen nicht zur Arbeit, verliert man seinen Job und muss sein Geld dann mit seiner Musik verdienen. Auch kann man einen Bonbon nutzen (=Drogen), um eine Extraaktion durchzuführen. Dieses erhöht aber den Suchtlevel und man muss einen Rettungswurf machen und ggf. einen Zwischenstopp in der Entzugsklinik machen.

Aufgrund der vielen Musiker in der Packung und den unterschiedlichen Managern und Siegpunktebedingungen und der wunderschönen Thematik hat Rock Hard: 1977 einen hohen Wiederspielwert. Ich bin bereit für die nächste Runde. Klare Kaufempfehlung, insbesondere für Schallplattensammler.

Stubenscore: 8,2 / 10


ROCK HARD: 1977
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Match my Beat

Match my Beat ist ein Musikspiel von Dave Campbell für 3–8 Spieler ab 17 Jahren. Die Spieldauer ist mit ca. 20 Minuten angegeben, variiert aber sehr stark mit der Anzahl…

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Haggefugg – Konzertfotos vom Castle Rock Festival 2026

Einige Bilder gab es schon auf Instagram zu sehen, nach und nach füllt sich die Galerie-Seite hier zusätzlich weiter!

Hinweis zur Berichterstattung:
DieHausis waren beim Castle Rock Festival 2026 mit Presseakkreditierung vor Ort. Die entstandenen Fotos und Berichte dienen unserer redaktionellen Berichterstattung über die Veranstaltung und die auftretenden Künstler.
Hinweis zu den Bandlogos: Alle verwendeten Bandlogos sind Eigentum der jeweiligen Bands bzw. deren Rechteinhaber und werden ausschließlich zur redaktionellen Berichterstattung und eindeutigen Kennzeichnung der Künstler verwendet.

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Chartbreak: Kreativität ist hier leider doch nicht gefragt

Manche Spiele tragen einen erklärenden Zusatz im Titel, der Erwartungen weckt. Unter einem Musikquiz, bei dem wir selbst die Fragen stellen, hatte ich mir allerdings ein wenig mehr versprochen. Mehr als nur von einer vorgegebenen Karte genau diese Fragen vorzulesen und einem Mitspieler zu stellen. Angespielt haben wir es auf der Spiel DOCH! 2026 in Dortmund trotzdem.

Erwartungen sind halt so eine Sache. Wirklich kreativ war an dem interaktiven Musikquiz vom Frechverlag, der uns mit Krakel-Orakel schon eine Menge vergnüglich-gesellige Spielrunden beschert hat, dann leider nichts. So direkt muss ich es hier ansprechen. Im Fahrwasser von Hitstar lässt sich das eigene Musikspiel halt gut platzieren. Allerdings geht es hier bei Chartbreak weniger um eine zeitliche Zuordnung als vielmehr um ein traditionelles Quiz. So sollen wir Songs erkennen, Bandmitglieder zuordnen und Songtexte zitieren. Dabei bestimmt der reihum wechselnde Quizmaster, wer diese Frage am ehesten richtig beantworten kann. Aber mehr dazu direkt im O-Ton der Spieleerklärung direkt von der Spiel DOCH! 2026 in Dortmund – reingelauscht:

In Summe liegen 150 Fragenkarten bei, wobei Ihr zwingend ein Smartgerät mit Internetzugang dabei haben solltet, denn einige Fragen nutzen Spotify, um die Titel per QR-Code abzuspielen. Kennt Ihr ja vom großen Vorbild Hitstar. Uns hat die Anspiel-Session durchaus Spaß gemacht, wobei die Fragen quer durch alle Musikrichtungen teilweise schon Expertenwissen bedient haben. Aber dafür könnt Ihr halt den Mitspieler wählen, der sich hoffentlich bestens in K-Pop oder Klassiker aus den 70er-Jahren auskennt. Für einen geselligen Abend unter Musikinteressierte, die zwischen Hitstar ein wenig Pause und nicht zu genrefremde Abwechslung brauchen, könnte Chartbreak durchaus eine vorsichtige Empfehlung sein. Der routinierte Autor Günter Burkhardt, mit weit über 100 Veröffentlichungen, ist dafür verantwortlich, der schon etliche Quizspiele umgesetzt hat. Wisst Ihr noch, wo Ihr Minden finden könnt?

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Luthier – The Art of the Instrument

„Musik ist die Sprache der Leidenschaft“ – Richard Wagner

Luthier bietet endlich das Thema Musik als solche in unserem Blog! Und zwar geht es um klassische Musik. Wir sind uns wohl bestimmt einig, wenn ich behaupte, dass dies die edelste Möglichkeit ist, einen Konzertsaal mit Klängen zu füllen.

Dave Beck hat mit seinem Verlag Paverson Games durch dieses Spiel ein pompöses Gesamterlebnis komponiert. Wie schön, dass Funtails dieses edle Stück für den deutschen Markt lokalisiert hat. Es wäre doch schade gewesen, wenn manchen so ein klangvolles Stück aufgrund der sprachlichen Barriere verwehrt geblieben wäre! Insgesamt handelt es sich um ein Werk positiver, gemeinsamer Klänge. Doch ab und zu, und dann ganz unerwartet, kommen infernalisch die spielerischen Gegensätze zum Tragen und man bekommt die volle Breitseite der interaktiven Möglichkeiten untereinander zu spüren

Ob mir dieses Konzert so gefallen konnte, dass ich es ab jetzt öfter hören möchte, werde ich Euch in diesem kurzen Eindruck im Folgenden gerne erläutern.


Eindruck von der Bühne

„Wenn ich an meinem alten, von Würmern zerfressenen Klavier saß, beneidete ich keinen König um sein Glück“. – Joseph Haydn

Spielübersicht zu Dritt zu Beginn der zweiten Runde

In Luthier verkörpert jeder Spieler eine ehrenvolle Familie von Instrumentenbauern zur Zeit des 17./18. Jahrhunderts. Angeordnet ist der Schauplatz im damaligen Europa. Jeder Spieler möchte die Familie der zu dieser Zeit erfolgreichsten Luthiere verkörpern (Luthier ist aus dem französisch abgeleitet für „Laute“ und bedeutet soviel wie Saiteninstrumentenbauer). Das Spiel wird 6 Runden gespielt, in denen wir versuchen die Bedürfnisse berühmter Mäzen zu erfüllen. Dabei bauen und reparieren wir Instrumente und geben kleine Privatkonzerte. Mit all diesen Aktionen machen wir nicht nur die Mäzen fröhlich, sondern sichern unseren Instrumenten den Vorsitz (also wichtigen ersten Platz der jeweiligen Instrumentenart) im Konzertsaal. Dies ist ein großer Punktebringer und sollte auf jeden Fall Beachtung finden!

Am Anfang noch sehr leer, füllt sich der Saal langsam mit unseren Markern.

Im Balkon über dem Saal können wir die Spielerreihenfolge bestimmen und ggf. eines der variablen Spielziele (die kleineren Kuppeln darüber) erfüllen und uns so weitere für das Spiel wichtige Boni freischalten. Die drei lilafarbenen Banner um den Saal herum zeigen unsere Fähigkeiten in der Werkstatt (rechts), auf der Bühne (links) oder den Fortschritt beim Erfüllen der Wünsche unserer Mäzen (oben). Unten sieht man den Markt, die Preise ändern sich zufällig von Runde zu Runde. Über den Marktkarten erkennt man die Preisfenster. Somit kosten Tierprodukte immer zwischen 1-3, Holz 2-4 und Metalle 4-6 Münzen. Auf der großen Kuppel oben befindet sich die Rundenanzeige. Zwischen den Runden 2-3 und 4-5 erhalten wir Zuwachs unserer Arbeiter. Zwischen den Runden 3-4 werden die Mäzen „A“ gegen „B“ getauscht. Letztere bieten uns Siegpunktbewertungen am Spielende.

Das Spielertableau stellt hauptsächlich unsere Werkstatt dar, zeigt aber auch die Geduld unserer Mäzen, welche auf unsere Fürsorge warten.

Auf dem Spielertableau befindet sich hauptsächlich unsere Werkstatt. Links ist die Grobbearbeitung, die alle Instrumente am Anfang durchlaufen müssen. Rechts finden wir die Feinwerkstatt, hier werden alle Instrumente fertiggestellt und danach ausgewertet. Beide Werkstätten haben eigene Plätze für unserer Arbeiter.

Beispiel einer Aktion

Zu Rundenbeginn legen wir unsere vorhandenen Arbeiter an die verschiedenen Einsatzorte verdeckt ab. Dieser mechanische Kniff zeigt somit zwar unseren Kontrahenten an, wo wir diese Runde überall tätig werden möchten, aber nicht mit welcher Arbeiterstärke genau. Diese (1-5) bestimmt dabei nicht nur, wer zuerst handeln darf (bei Gleichstand entscheidet, wer hier zuerst eingesetzt hat), sondern auch die Stärke unserer Handlung. Eine höhere Zahl bietet immer Vorteile an der Stelle. Wenn über der entnommenen Karte Kosten stehen (hier 4 Münzen oder Inspiration) muss ich diese normalerweise in beliebiger Mischung bezahlen.


Groupie auf Tour

„Der Zweck der Musik, wie er immer war, ist es, Freude an dem Leben zu erwecken, das wir leben“ – Johann Sebastian Bach

Ich habe oben bereits sehr viel beschrieben und bestimmt doch nur 80% aller Mechaniken dabei erwähnt. Dieses Werk ist umfangreich, das muss an dieser Stelle als kleine Warnung erwähnt sein. Aber es ist einfach thematisch so gut überlegt und fühlt sich dabei so einzigartig und meisterhaft komponiert an, dass es einen wahrlich in diese Epoche zu genau diesem Vorhaben versetzt! Es ist ein kleiner, wahrgewordener Spielertraum! Das Material ist einfach wunderschön, selbst in der Basisversion ist das kaum anders! Die Illustrationen von Vincent Dutrait sind dabei wundervoll anzuschauen und wirken wie eine Komposition für sich.

Dieser Zeichenstil Vincent Dutrait’s erfüllt das gesamte Spiel

An manchen Stellen hat man das Gefühl Teile aus dem Spiel Das Unbewusste von Frosted Games zu erkennen. Das wird durch einen der beiden Zeichner aus dem Spiel um Siegmund Freud emotional noch unterstrichen. Und es stimmt wohl: Hier und da ähneln sind manche Details schon, wenn z.B. die Mäze nach erfüllen einen dauerhaften Bonus bietet und bei dem Unbewussten die Klienten nach heilenden Worten zum Trauma dies ebenfalls tun. Und doch sind die Spiele an so vielen Stellen auch wieder komplett unterschiedlich. Doch ich verstehe den Vergleich.

Nach nur einem Spiel gestern Abend sind die angenehmen Klänge noch immer in meinen Gedanken zu vernehmen. Sollte ich mich bereits jetzt festlegen müssen, würde ich wohl den goldenen Meeple vergeben (mehr zu unserer Bewertung oben rechts in den Reitern). Es ist aber ein erster Blick auf das Spiel und damit keine endgültige Bewertung. Kann es den Platz halten oder muss es nach einigen Spielen vielleicht herabgestuft werden? Oder, was ich beinahe zum jetzigen Zeitpunkt glaube, kann es für mich sogar den ultimativen türkiesen Rocker bedeuten?

Mindestens bereits Gold wert – kann es diesen Ersteindruck halten?

Von dem Spiel gibt es auf unserem Youtube-Kanal ein Unboxing:


Konzertmitschnitte

(Galerie mit Fotos)

Titelbild von Webandi auf Pixabay

Verlage: Paverson Games / Funtails

Hinweis: Das Spiel ist ist mein selbst gekauftes Eigentum. Diese Rezension ist unentgeltlich durchgeführt worden und spiegelt alleine meine persönliche Meinung wider.

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Spiel: Riffstar – Metal Milestones

Von Klassiker bis Kracher – eure Zeitreise durch Metal & Hardrock: 110 Songs aus 60 Jahren Metal-Geschichte findet ihr in dem Spiel.

Die Anleitung und alle Spielmaterialien könnt ihr hier runterladen, ausdrucken und dann sind sie schnell ausgeschnitten und zusammengeklebt.

Wer Spiele wie Anno Domini oder Hitster kennt, wird die grundlegenden Spielideen wiedererkennen, die abgewandelt und weiterentwickelt wurde:

Es gibt vier Spielvarianten, die zunehmend herausfordernd sind: Level 1 ist für Einsteiger mit einem sehr glückslastigen Spiel. Level 4 ist für echte Metalheads und setzt voraus, dass ihr euch an ein paar Band-, Song- und Albennamen erinnert 😉

Riffstar ist ein Prototyp – alles noch beta, also nicht perfekt. Falls ihr Fehler findet oder irgendwas nicht gut funktioniert, bin ich euch dankbar für eine Rückmeldung – und gerne auch, wenn ihr es richtig gut findet 🤘🤘🤘

Downloadmaterialien

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Hinweis: Die Songkarten und Jokerkarten müssen ausgeschnitten und dann Vorderseite (QR-Code bzw. Joker) und Rückseite (Songtitelinfos bzw. Jahrzehnt) zusammengeklebt werden.

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Mozarts Schwanengesang – Musikgeschichte im Brettspiel

Nach Mozartfestspielen, Mozartfilmen, Rap über Mozart, Mozartkugeln und Mozartmüsli nun auch noch ein Brettspiel? In Lacrimosa geht es um die Vollendung von Wolfgang Amadeus Mozarts letztem Stück. Ob das funktioniert untersuchen Sophie Sczepanek und Philipp Wilhelm Kranemann.
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