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Kurzvorstellung zum Flügelschlag: Regionen Fan-Set 1 (Feuerland Spiele) / Holzminden 2026 / Essen 2026

Newsbild Wir waren vom 26.06.2026 bis zum 03.07.2026 wieder einmal in Holzminden zu unserem Cliquenabend Gathering mit einigen Redakteur*innen und Autor*innen, um dort einige Prototypen zu testen, aber auch ein paar kommende oder noch recht aktuelle Neuheiten zu spielen und zu filmen. Unter anderen wird im Herbst bei Feuerland Spiele das Flügelschlag: Regionen Fan-Set 1 erscheinen. Im Video stellen wir Euch dieses Set kurz vor. Diese Box des Flügelschlag: Regionen Fan-Set 1 enthält sechs Vogelkarten-Sets mit jeweils 25 brandneuen Vogelarten aus Kontinenten, die bereits in Flügelschlag vertreten sind - insgesamt also 150 neue Karten. Die sechs enthaltenen Regionen sind: Asien, Großbritannien, Kanada, Kontinentaleuropa, Neuseeland und die Vereinigten Staaten. #video:fluegelschlagregionenfanset1#

Auch dieses Jahr: Berlin Brettspiel Con

21. Juli 2026 um 19:29
Ab wann wird eine Veranstaltung eigentlich zu einer Institution? Diese Frage schwirrte mir im Kopf als ich am Freitag in Richtung der Berlin Brettspiel Con unterwegs war. Ist es eine Frage der Ausdauer? Wenn man einfach oft genug stattgefunden hat, gehört man zum festen Veranstaltungsteppich der Szene? Oder geht es darum, dass man eine bestimmte […]

Backrooms Map auf Kickstarter: Lohnt das Escape-Spiel?

21. Juli 2026 um 16:35
Backrooms Map auf Kickstarter: Lohnt das Escape-Spiel?

Eine reale Karte, ein Pop-up und Rätsel in endlosen gelben Räumen: Backrooms Map auf Kickstarter bringt seit dem 21. Juli 2026 liminalen Horror als Escape-Spiel auf den Tisch. Key Enigma nutzt ein starkes Thema, bleibt bei wichtigen Spieldaten aber auffällig vage.

So funktioniert Backrooms Map als Escape-Spiel

Der spanische Anbieter Key Enigma beschreibt Backrooms Map als Escape-Spiel, das eine echte Karte und ein Pop-up-Element verwendet. Die Spielenden sollen einen fremden, menschenleeren Ort erkunden und durch Rätsel einen Ausweg finden. Damit steht die räumliche Untersuchung des Materials vor klassischer Brettspiel-Aktionsökonomie. Einen Vergleich zu einem anderen rätselbetonten Crowdfunding-Projekt bietet unsere Vorstellung von Chronicles of Crime: Beyond Doubt.

Mehr lässt sich aus dem öffentlich auslesbaren Kampagnentext derzeit nicht belastbar ableiten. Weder eine vollständige Zugstruktur noch die genaue Funktion von Karten, Hinweisen oder möglichen Würfeln werden erklärt. Auch wie einzelne Ziele ausgeschaltet oder Gefahren überwunden werden, bleibt offen. Die Kampagne zeigt das Material vor allem in Bildern und kurzen Animationen, liefert aber keinen ausreichend konkreten Regelabriss. Ob alle gemeinsam an einer Lösung arbeiten oder Entscheidungen getrennt treffen, ist ebenfalls nicht eindeutig beschrieben.

EckdatumStand der Kampagne
ArtEscape-Spiel mit realer Karte und Pop-up-Element
Spielerzahlnicht öffentlich angegeben
Solo-Modusnicht öffentlich beschrieben
Spielzeitnicht öffentlich angegeben
Alternicht öffentlich angegeben
SprachenEnglisch, Spanisch, Deutsch und Französisch
AnbieterKey Enigma, Barcelona
Lead Designernicht namentlich genannt
Lieferunglaut Pledges September 2026

Gerade für eine Kaufentscheidung sind diese Lücken relevant. Eine angegebene Spielerzahl fehlt, deshalb lässt sich auch kein Solo-Modus bestätigen. Spielzeit und Alter nennt der öffentlich zugängliche Kampagnendatensatz ebenfalls nicht. Der Lead Designer, Co-Designer und die Illustration werden nicht namentlich ausgewiesen. Wer vor allem ein präzise erklärtes Spielsystem sucht, erhält damit vorerst weniger Informationen als bei vielen Brettspielkampagnen.

Nach dem derzeit belegbaren Stand wirkt Backrooms Map eher wie ein einmaliges Escape-Erlebnis als wie ein Spiel mit strategischer Entwicklung über mehrere Partien. Das ist eine vorsichtige Einordnung, keine bestätigte Produkteigenschaft: Die Kampagne und ihr öffentlich auslesbarer Text erklären weder den Wiederspielwert noch, ob sich Rätsel nach einer Lösung erneut sinnvoll spielen lassen.

Kickstarter-Kampagne: Preise, Pledges und Lieferung

Die Kampagne startete am 21. Juli 2026 und soll am 19. August 2026 um 21:59 Uhr UTC enden. Bei unserer Abfrage am 21. Juli 2026 lagen 3.686 Euro von angestrebten 5.000 Euro vor. 52 Unterstützende entsprachen 73,72 Prozent des Ziels. Das ist eine Momentaufnahme am Starttag, kein Urteil über die spätere Finanzierung oder die Qualität des Spiels. Weitere laufende Projekte ordnen wir in der Brettspiel-Crowdfunding-Wochenschau KW 30 ein.

Für das Grundspiel verlangt Key Enigma regulär mindestens 55 Euro. Ein auf 24 Stunden begrenztes Frühbucher-Pledge kostet 50 Euro. Die Erweiterung ist in beiden Stufen nicht enthalten. Das Frühbucherpaket aus Grundspiel und Erweiterung kostet 65 Euro, die reguläre Fassung dieses Pakets 75 Euro. Auf spielerischer Ebene ergänzt die Erweiterung einen weiteren Inhalt; welche neuen Regeln oder Rätselarten sie einführt, erklärt der auslesbare Pledge-Text nicht.

Damit stehen 55 bis 75 Euro plus später berechneter Versand einem Rätselprodukt gegenüber, das nach dem belegbaren Stand eher einmal konsumierbar wirkt. Ob dieses Preis-Tiefe-Verhältnis trägt, lässt sich ohne Angaben zu Umfang, Spieldauer und Wiederspielwert nicht abschließend beurteilen. Gerade diese Punkte klären weder die Kampagne noch ihr öffentlich auslesbarer Text.

Daneben gibt es drei Bündel. Für 120 Euro umfasst das Kartenpaket Backrooms Map und ein Piraten-Escape-Spiel mit Karte samt Erweiterungen. Das Horrorpaket für 180 Euro kombiniert Grundspiel und Erweiterung mit weiteren Horrorspielen von Key Enigma. Das Gesamtpaket für 530 Euro enthält laut Anbieter alle bisher veröffentlichten 20 Ermittlungs- und Escape-Spiele. Diese Bündel erweitern also vor allem den Spieleumfang. Eine reine Materialveredelung des Backrooms-Spiels versprechen sie nicht.

Der Versand ist in keinem dieser Preise enthalten. Key Enigma will ihn erst nach Kampagnenende über den Pledge Manager berechnen. Die Belohnungen sind laut Kickstarter weltweit versandfähig, womit Deutschland, Österreich und die Schweiz grundsätzlich eingeschlossen sind. Eine konkrete DACH-Versandpauschale fehlt jedoch. Die für September 2026 genannte Lieferung liegt nur wenige Wochen nach Kampagnenende und sollte deshalb als Schätzung des Anbieters verstanden werden.

Deutsch wird für eine zusätzliche Kopie des Grundspiels ausdrücklich neben Englisch, Spanisch und Französisch genannt. Die Haupt-Pledges selbst führen in ihren Beschreibungen nur englischen und spanischen Text. Interessierte aus dem DACH-Raum sollten daher vor Abschluss prüfen, ob die deutsche Ausgabe bereits im jeweiligen Pledge gewählt werden kann. Die Kampagne nennt öffentlich keine belastbare Zuordnung der Sprachfassungen zu allen Belohnungsstufen.

Stretch-Goals und Erweiterung der Kampagne

Eine öffentliche Liste mit freigeschalteten Stretch-Goals ist im auslesbaren Kampagnentext zum Abfragezeitpunkt nicht vorhanden. Deshalb lassen sich weder mechanische Zusatzinhalte noch Komponenten-Upgrades als Stretch-Goals bestätigen. Die separat angebotene Erweiterung ist kein automatisch freigeschaltetes Stretch-Goal: Sie gehört nur zu den entsprechend bezeichneten Pledges ab 65 Euro.

Auch zur Erweiterung bleibt die Kampagne mechanisch knapp. Sie bringt dem Pledge zufolge zusätzlichen Spielinhalt. Angaben zu neuen Regeln, Spieldauer oder Materialverbesserungen fehlen. Eine Trennung zwischen mechanischen Stretch-Goals und bloßen Komponenten-Boni ist daher nicht möglich, weil die Kampagne keine solchen Ziele ausweist.

Warum die Backrooms längst mehr als ein Netzbild sind

Die Backrooms entstanden 2019 aus einem anonymen Bildbeitrag auf 4chan. Kane Parsons machte das Motiv eines endlos wirkenden Labyrinths aus gelblicher Tapete, Rasterdecke und leerer Büroästhetik später mit seiner YouTube-Reihe als Found-Footage-Horror sichtbar. A24 zeichnet im Gespräch mit Parsons und Produzent James Wan den Weg vom viralen Kurzfilm zum Langfilm nach, nennt aber keine belastbare aktuelle Abrufzahl.

Dass das Motiv auch Spiele trägt, zeigt Escape the Backrooms. Das PC-Spiel unterstützt Einzelspiel und Online-Koop für bis zu vier Personen. Steam wies bei unserer Prüfung am 21. Juli 2026 rund 156.000 Rezensionen in allen Sprachen aus. Die Zahl belegt Reichweite, sagt aber nichts über die Qualität von Backrooms Map aus. A24 führt zudem einen Backrooms-Film von Kane Parsons aus dem Jahr 2026. Belastbare Einspielergebnisse veröffentlicht die offizielle Seite nicht, weshalb ein Kinoerfolg nicht belegt ist.

Fazit: Starkes Backrooms-Motiv, offene Regelfragen

Backrooms Map übersetzt die zentrale Idee sinnvoll in ein haptisches Format: Eine Karte wird zum unsicheren Raum, ein Pop-up macht das Erkunden räumlich. Das passt zum Stoff. Ob daraus auch ein gutes Escape-Spiel entsteht, lässt sich anhand der Kampagne noch nicht beurteilen.

Vor einer Unterstützung sollten Sie besonders Spielerzahl, Spieldauer, Altersangabe, genaue Solo-Tauglichkeit und den vollständigen Regelablauf klären. Hinzu kommen die erst später berechneten Versandkosten. Für 55 bis 75 Euro wirkt das Angebot nach heutigem Kenntnisstand eher wie ein einmaliges Rätselerlebnis als wie ein strategisch wachsendes Spiel. Weil die Kampagne Umfang und Wiederspielwert nicht erklärt, bleibt diese Einordnung ausdrücklich vorläufig. Das Thema und die Materialidee sind klar, für ein belastbares Preis- und Spielurteil fehlen jedoch zentrale Angaben.

Hoxfall auf Gamefound: Pledges, Teburu und Versand

21. Juli 2026 um 16:14
Hoxfall auf Gamefound: Pledges, Teburu und Versand

Hoxfall auf Gamefound ist gestartet und hat sein Finanzierungsziel bereits erreicht. Für Interessierte aus Deutschland ist jetzt vor allem eines wichtig: Zum Pledge-Preis kommen die separat angebotene Teburu-Hardware, Versand und Mehrwertsteuer hinzu. Dieser Überblick vergleicht die vier Hoxfall-Pledges und zeigt, welche Kosten vor der Unterstützung noch dazukommen.

Die Kampagne in Kürze

Eckdatum Angabe
Spieltyp Kooperativer Survival-Horror-Dungeon-Crawler mit App-Unterstützung
Spielerzahl 1 bis 5 Spielende
Spieldauer 60 Minuten
Alter Ab 13 Jahren
Hauptautor Riccardo Landi
Weitere Designangabe Davide Garofalo
Kampagnenende 20. August 2026, 18:00 Uhr MESZ
Sprache Deutsche Ausgabe angekündigt

Die Rahmendaten auf Gamefound nennen 60 Minuten Spielzeit. Die Kampagne läuft bis zum 20. August 2026. Hoxfall soll 2027 erscheinen.

Ergänzende Spieldaten bietet der Eintrag Hoxfall bei BoardGameGeek.

Flucht statt Heldentum

Hoxfall versetzt eine Gruppe Überlebender in eine abgeriegelte Militäranlage unter der Wüste Nevadas. Der Survival-Horror-Dungeon-Crawler schickt die Gruppe in einen Komplex, in dem sich ein außerirdisches Mutagen ausbreitet und Menschen sowie Tiere zu unterschiedlichen Gegnertypen umformt. Weitere aktuelle Genre-Einblicke bietet unsere Vorschau zum Quake-Brettspiel. Das Ziel ist nicht, den Komplex leerzukämpfen, sondern lebend einen Weg hinauszufinden.

Im Zug bewegen Sie Ihre Figur durch Zonen, setzen ein begrenztes Aktionsbudget ein und entscheiden im Kampf, wie viele knappe Ressourcen Sie investieren. Angriffe verlangen laut Entwicklertagebuch 1 nicht für jeden Treffer einen Würfelwurf. Stattdessen bestimmen Sie, wie viel Munition Sie verbrauchen oder wie stark eine Nahkampfwaffe verschleißt. Das macht den Kampf zu einer Abwägung: Ein Gegner kann schnell fallen, doch die nächste Ausrüstung ist nicht garantiert.

Die Szenarien folgen der Geografie der unterirdischen Anlage. Welchen Ausgang eine Gruppe nimmt, bestimmt den nächsten Abschnitt der Kampagne. Ereignisse laufen währenddessen in der Spielwelt weiter. Einen Echtzeit-Timer gibt es laut Entwicklertagebuch 2 ausdrücklich nicht. Wie stark einzelne Gruppenentscheidungen später ineinandergreifen, zeigt die Kampagne bislang jedoch nicht ausreichend.

Hoxfall ist deutlich durch das Teburu-System von Xplored geprägt: Sensorfläche, App und vernetzte Würfel bilden gemeinsam die technische Grundlage des Spiels. Die Sensorfläche erkennt Figuren und Positionen, die App steuert Gegnerverhalten und Geschichte, und vernetzte Würfel übermitteln Ergebnisse. Das Spiel bleibt damit physisch auf dem Tisch, setzt aber die Teburu-Hardware und eine digitale Begleitoberfläche voraus.

Solo-Modus: möglich, aber nicht eigens erklärt

Gamefound führt Hoxfall für eine bis fünf Personen. Die Kampagnenseite erklärt bislang jedoch keinen eigenen Solo-Ablauf und nennt auch keine Anpassungen für eine einzelne Person. Aus der Spielerzahl folgt damit nur, dass Solo-Partien vorgesehen sind. Wie Figurenanzahl, Schwierigkeit oder Kampagnenverwaltung im Solo-Spiel geregelt werden, bleibt offen.

Hoxfall-Pledges auf Gamefound im Vergleich

Alle Preise sind Kampagnenpreise ohne Versand und Mehrwertsteuer. Keine der vier Stufen enthält die benötigte Teburu-Hardware.

Core Pledge: Standee Edition für 75 Euro

Die günstigste Stufe enthält das vollständige digitale und physische Material für das Grundspiel. Die menschlichen Spielfiguren sind Miniaturen. Die gegnerischen Mutanten werden dagegen als Aufsteller ausgeführt. Damit bezieht sich der Name Standee Edition nicht auf sämtliche Figuren, sondern auf die Gegner.

Core Pledge: Miniature Edition für 120 Euro

Auch diese Stufe enthält das vollständige digitale und physische Grundspiel sowie Miniaturen für die menschlichen Spielfiguren. Zusätzlich liegen sämtliche gegnerischen Mutanten als Kunststoffminiaturen statt als Aufsteller bei. Gamefound weist für die beiden Core-Stufen keine unterschiedlichen Regeln, Figurenfähigkeiten, Szenarien oder sonstigen Spielmodule aus. Der Aufpreis von 45 Euro ist nach der sichtbaren Kampagnenbeschreibung deshalb eine reine Komponenten-Aufwertung.

All-In Pledge: Standee Edition für 180 Euro

Das Standee-All-In enthält den Standee-Core und erweitert ihn um das Mutant Mayhem Standee Bundle. Darin bündelt Xplored die Spielinhalte aller drei Gegner-Erweiterungen mit Aufstellern: Bursters und Bugs bringen explosive und gepanzerte Mutanten, Screamers und Sprinters kreischende und sprintende Gegner, Tendrils und Tumors greifende und sich vermehrende Mutanten. Diese Inhalte verändern damit das Gegnerverhalten und erhöhen die Varianz, auch wenn die Kampagnenseite keine zusätzlichen Szenarien dafür zusagt.

Hinzu kommt die Maintenance Crew Character Expansion mit zwei weiteren spielbaren Figuren. Das vergrößert die Auswahl bei der Gruppenzusammenstellung. Ein zweites Paar vernetzter Würfel ist ebenfalls enthalten, stellt aber kein eigenes Spielmodul dar. Die sichtbare Kampagnenseite erklärt nicht genauer, ob es lediglich Abläufe beschleunigt oder weitere spielerische Auswirkungen hat.

All-In Pledge: Miniature Edition für 295 Euro

Das Miniature-All-In enthält den Miniature-Core, die beiden zusätzlichen Figuren der Maintenance Crew und dieselben drei Gegner-Erweiterungen. Die neuen Mutanten liegen hier als Miniaturen statt als Aufsteller bei. Damit kommen gegenüber dem Core neue Gegnerprofile und zusätzliche Charakterwahl hinzu, aber nach der sichtbaren Beschreibung keine eigens ausgewiesenen Szenarien.

Außerdem enthält diese Stufe das zweite Paar vernetzter Würfel und das Environmental Miniature Upgrade. Letzteres ersetzt Umgebungsmarker aus dem Grundspiel durch Miniaturen und ist ausdrücklich eine Komponenten-Aufwertung. Der Mehrpreis gegenüber dem Standee-All-In bezahlt somit vor allem die Miniaturenausführung der zusätzlichen Mutanten und der Umgebungsmarker. Eine darüber hinausgehende mechanische Wirkung nennt Gamefound nicht.

Die Kaufhilfe stößt hier an eine klare Grenze: Gamefound benennt die neuen Gegnertypen und zwei zusätzliche Charaktere, beschreibt auf der sichtbaren Kampagnenseite aber weder deren genaue Regeln noch ihre Einbindung in die Kampagne. Belastbar ist daher die Zuordnung zu mehr Gegner- und Charaktervarianz. Zusätzliche Szenarien, neue Kampagnenzweige oder eine bestimmte Zahl weiterer Spielstunden lassen sich daraus nicht ableiten.

Teburu-Kosten: mindestens 100 Euro zusätzlich

Wer noch kein Teburu-System besitzt, muss die Hardware als Add-on für 100 Euro ergänzen. Damit beginnt ein spielbares neues Hoxfall-Paket rechnerisch bei 175 Euro vor Versand und Steuer: 75 Euro für den günstigsten Core Pledge plus 100 Euro für Teburu.

Das System muss nur einmal gekauft werden und lässt sich auch für andere Teburu-Titel verwenden. Für Hoxfall bleibt es dennoch eine Zugangsvoraussetzung. Wie App-Unterstützung bei einem anderen kooperativen Gamefound-Titel eingesetzt wird, zeigt unsere Vorstellung von Towers of Yoma. Gerade beim Preisvergleich sollte die Hardware deshalb nicht als beliebiges Zubehör behandelt werden.

Hoxfall-Versand nach Deutschland

Deutschland gehört in der Versandtabelle zur Zone „UK & Europe 1“. Xplored veranschlagt folgende Beträge:

Pledge Versand nach Deutschland
Core Pledge, beide Ausführungen 29 Euro
All-In Pledge: Standee Edition 38 Euro
All-In Pledge: Miniature Edition 45 Euro

Die Mehrwertsteuer ist in diesen Schätzungen nicht enthalten und wird beim Bezahlen auf berechtigte Bestellungen aufgeschlagen. Versand wird erst nach Kampagnenende im Pledge Manager berechnet. Zusätzliche Artikel, besonders die Teburu-Hardware, können Gewicht und Volumen erhöhen und damit den endgültigen Versand verteuern.

Für ein neues Teburu-Setup ist die obige Tabelle deshalb nur die Untergrenze. Die Kampagne nennt keinen festen Gesamtversand für Pledge plus Hardware. Xplored kennzeichnet die Werte außerdem als Schätzungen, die sich durch die weltweite Logistiklage ändern können.

Stretch-Goals: bisher zwei Spielinhalte und eine Komponente

Zum Kampagnenstart sind drei Finanzierungsziele sichtbar. Da es nicht mehr als drei sind, genügt die kurze Trennung nach Wirkung:

Mechanische Inhalte

  • Bei 125.000 Euro kommen fünf Helden aus The Bad Karmas Volume 1 als spielbare Figuren zu Hoxfall.
  • Bei 250.000 Euro wird ein prozeduraler Spielmodus ergänzt, der Partien außerhalb der festen Kampagne ermöglichen soll.

Komponenten-Aufwertung

  • Bei 150.000 Euro kommt eine gedruckte Karte der Basis hinzu.

Alle drei Ziele waren bei der Quellenprüfung am 21. Juli 2026 noch gesperrt. Weitere Stretch-Goals können während der laufenden Kampagne hinzukommen.

Für wen lohnt welcher Pledge?

Der Standee-Core ist die sachliche Wahl für Gruppen, die das Grundspiel spielen möchten und bei den Gegnern mit Aufstellern auskommen. Menschliche Spielfiguren liegen auch hier als Miniaturen bei. Der Miniature-Core bietet denselben ausgewiesenen Spielumfang, ersetzt aber alle Mutanten-Aufsteller durch Miniaturen.

Wer zusätzliche Gegnerprofile und zwei weitere spielbare Figuren möchte, muss zu einem All-In greifen. Das Standee-All-In liefert diese Spielinhalte mit Gegner-Aufstellern. Beim Miniature-All-In fließt der Aufpreis vor allem in Miniaturen für die zusätzlichen Mutanten und die Umgebung. Einen belastbaren Mehrwert durch zusätzliche Szenarien verspricht die sichtbare Kampagnenseite für keine der beiden All-In-Stufen.

Für Neueinsteiger ist der günstig wirkende 75-Euro-Pledge dagegen nicht der Endpreis. Hardware, Versand und Mehrwertsteuer machen Hoxfall zu einer deutlich größeren Anschaffung. Die Kampagne kommuniziert diese Posten, verteilt sie aber über Pledge, Add-on und Versandabschnitt. Vor der Unterstützung lohnt deshalb die komplette Rechnung. Wer Kampagnenpakete vergleichen möchte, findet ein weiteres Beispiel in unserem Pledge-Check zur Concordia Special Edition.

Haggefugg – Konzertfotos vom Castle Rock Festival 2026

21. Juli 2026 um 15:19

Einige Bilder gab es schon auf Instagram zu sehen, nach und nach füllt sich die Galerie-Seite hier zusätzlich weiter!

Hinweis zur Berichterstattung:
DieHausis waren beim Castle Rock Festival 2026 mit Presseakkreditierung vor Ort. Die entstandenen Fotos und Berichte dienen unserer redaktionellen Berichterstattung über die Veranstaltung und die auftretenden Künstler.
Hinweis zu den Bandlogos: Alle verwendeten Bandlogos sind Eigentum der jeweiligen Bands bzw. deren Rechteinhaber und werden ausschließlich zur redaktionellen Berichterstattung und eindeutigen Kennzeichnung der Künstler verwendet.

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Speed-Fold Terrain – Individualisertes Gelände (Rezension)

21. Juli 2026 um 09:00

Artikelbild-SpeedfoldMit der Veröffentlichung der 11. Edition von Warhammer 40k wurden die Karten neu gemischt. Von den Regeländerungen ist auch das Gelände betroffen. Genau hier setzt Speed-Fold Terrain an und verspricht individuelles Gelände. Wir hatten bereits vor dem offiziellen Launch die Möglichkeit auf einen ersten Blick.

Dieser Beitrag wurde von Robert Wolfes geschrieben

Top 100 Brettspiele Teil 3: Die Plätze 80 – 71

Von: Peer
21. Juli 2026 um 08:01

Top 100 Brettspiele Teil 3: Die Plätze 80 - 71Mit den Plätzen 80 bis 71 geht es langsam weiter hinauf in meiner Top 100 Brettspiele All-Time Liste. Auch in diesem Teil gab es viel Bewegung und auch das eine oder andere komplett neue Spiel ist auf diesen Plätzen vertreten. Auf jeden Fall stelle ich heute 10 echt spannende Brettspiele vor, zu denen ich einiges […]

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Carp City – REVIEW | Rezension Brettspiel

Von: Carina
21. Juli 2026 um 07:00

Es gibt wenige Spiele, die einen so richtig überraschen – aber in diesem Jahrgang hat das ein Spiel bei mir geschafft. Es handelt sich um Carp City, bei dem sich viele streiten, ob es sich hierbei überhaupt um ein Spiel handelt. Aber ist nicht ein Spiel lt. Wikipedia-Definition „eine Tätigkeit, die zum Vergnügen, zur Entspannung aus […]

Neu im Spielwiese-Test: Swopp!

21. Juli 2026 um 00:00

TEST.  Topp, eine Marke des internationalen Verlagskonzerns Penguin Random House, pflegt erst seit wenigen Jahren ein Autorenspiele-Programm. Aus Japan stammt Swopp! Für wen das Kartenspiel sehr gut geeignet ist, erfährst du im Spielwiese-Test von Swopp!.


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Review: Am Goldenen Fluss – Wenn ein Brettspiel endlos ist

Am Goldenen Fluss - Review Banner

Es gibt Brettspiele, die erklären sich in fünf Minuten und fesseln einen dann für Monate. Am Goldenen Fluss von Keith Piggott und erschienen bei KOSMOS gehört für mich genau in diese Kategorie. Das Spiel schlägt einen ganz anderen Weg ein: keine komplexen Tableau-Mechaniken, kein stundenlanges Grübeln (außer natürlich bei den Mitspielenden), kein ständiges Nachschlagen in den Regeln und kein verpflichtender VHS-Abendkurs zur Ikonografie. Stattdessen eine Handvoll Regeln, ein goldfarbener Fluss und ein Würfel, der einem das Leben leicht oder schwer machen kann. Was Am Goldenen Fluss so besonders für mich macht, erfahrt ihr in dieser Review.

Viel Spaß beim Lesen!

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Brettspiel WM 2026 – Der Gewinner steht fest!

Von: Peer
20. Juli 2026 um 21:53

Brettspiel WM 2026 – Der Gewinner steht fest!Vom Viertelfinale bis zum Finale der Brettspiel WM 2026 gab es spannende Duelle und nun steht fest, welche Nation Brettspiel-Weltmeister geworden ist. Wie das Finale lief und wer sich am Ende den Titel geholt hat, erfahrt ihr im Folgenden. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben. Brettspiel WM 2026 – Der Gewinner steht fest! Im […]

Der Beitrag Brettspiel WM 2026 – Der Gewinner steht fest! erschien zuerst auf Abenteuer Brettspiele.

Kurzvorstellung zu Last Minute (Pegasus Spiele) / Holzminden 2026 / Essen 2026

Newsbild Wir waren vom 26.06.2026 bis zum 03.07.2026 wieder einmal in Holzminden zu unserem Cliquenabend Gathering mit einigen Redakteur*innen und Autor*innen, um dort einige Prototypen zu testen, aber auch ein paar kommende oder noch recht aktuelle Neuheiten zu spielen und zu filmen. Unter anderen konnten wir auch eine Partie Last Minute spielen, welches im Herbst bei Pegasus Spiele erscheinen wird. Im Video stellen wir Euch das Spiel vor und geben unseren Ersteindruck ab. Last Minute ist ein Solo-/Koop-Spiel, das in Echtzeit gespielt wird. Die Spielenden müssen die richtigen Entschärfungskarten auf die entsprechenden Bombenkarten legen und dabei eine doppelte Zeitbedingung beachten. Ein kühler Kopf, gute Planung und (wenn sie die Herausforderung mit Freund*innen meistern) gutes Teamwork sind nötig, um eine explosive Niederlage zu vermeiden! #video:lastminute2#

Toy Battle – Spielkritik

Von: Paddy
20. Juli 2026 um 17:05
Toy Battle

Man wähnt sich mitten im Film „Toy Story“ beim Anblick des 2 Personen-Spiels Toy Battle. Die Spielzeuge spielen verrückt und möchten das gegnerische Hauptquartier erobern. Und so mischt sich auch noch ein wenig „Nachts im Museum“ ins Spielgefühl. Insgesamt 8

Der Beitrag Toy Battle – Spielkritik erschien zuerst auf brettspielblog.ch.

SPIEL Essen 2026 Tickets: Preise und Verkaufsstart

20. Juli 2026 um 16:30
SPIEL Essen 2026 Tickets: Preise und Verkaufsstart

Am 22. Juli 2026 beginnt gegen 10 Uhr der Ticketverkauf für die SPIEL Essen 2026. Wer die Brettspielmesse vom 22. bis 25. Oktober besuchen möchte, kann SPIEL Essen 2026 Tickets ausschließlich online kaufen und bis einschließlich 4. August einen Frühbucherpreis nutzen.

Ticketshop öffnet am 22. Juli

Die SPIEL Essen findet 2026 von Donnerstag, 22. Oktober, bis Sonntag, 25. Oktober, auf dem Gelände der Messe Essen statt. Der Veranstalter will den Ticketshop am Mittwoch, 22. Juli, gegen 10 Uhr freischalten. Eine Tageskasse vor Ort gibt es nicht. Auch Gutscheine lassen sich vor dem Start des Shops nicht kaufen.

Wer seinen Besuch fest plant, sollte deshalb direkt über die offizielle Seite für Tickets und Öffnungszeiten gehen. Die Frühbucherpreise gelten bis einschließlich 4. August. Ab dem 5. August steigen die meisten Tageskarten um einen oder zwei Euro. Für Fachbesucher bleibt der Preis unverändert.

SPIEL Essen 2026: Ticketpreise im Überblick

Die regulären Tageskarten und ihre Frühbucherpreise:

TicketBis 4. August 2026Ab 5. August 2026
Normalpreis24 Euro25 Euro
Kinder von 4 bis 12 Jahren15 Euro16 Euro
Ermäßigt, Nachweis erforderlich21 Euro22 Euro
Familie: 2 Erwachsene und bis zu 3 Kinder von 4 bis 12 Jahren65 Euro67 Euro
Fachbesucher, Nachweis erforderlich46 Euro46 Euro

Der ermäßigte Preis gilt laut Veranstalter für schwerbehinderte Menschen ab einem Grad der Behinderung von 50, Schülerinnen und Schüler, Studierende, Teilnehmende an einem sozialen Jahr sowie Personen im Cosplay. Fachbesucherkarten sind Menschen vorbehalten, die in der Brettspielbranche arbeiten.

Für Familien ist die Altersgrenze wichtig: Kinder unter vier Jahren benötigen keine kostenpflichtige Karte. Das Familienticket umfasst zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren. Kinder ab 13 Jahren sind im Familienticket nicht enthalten. Schülerinnen und Schüler können mit Nachweis eine ermäßigte Einzelkarte nutzen, für alle anderen älteren Kinder ist eine reguläre Einzelkarte nötig. Familien sollten beide Varianten vor dem Kauf vergleichen.

Die Tickets gelten jeweils für die gesamte Öffnungszeit des gewählten Tages. Von Donnerstag bis Samstag öffnet die Messe von 10 bis 19 Uhr, am Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Mit Kindern sind ein ganzer Messetag, volle Hallen und lange Wege anspruchsvoll. Planen Sie Pausen ein und rechnen Sie damit, nur einen Teil der Messe zu schaffen. Wer das Gelände zwischendurch verlässt, muss sich am Ausgang ein Wiedereintrittsbändchen geben lassen.

Zusatzangebote kosten extra

Neben den Eintrittskarten verkauft die SPIEL mehrere einzeln buchbare Zusatzangebote:

ZusatzangebotPreis
Teilnahmebestätigung für den Educators Day5 Euro
Teilnahme am Golden Demon12 Euro
Warhammer 40.000: Kill Team LIVE!25 Euro
Fachbesucher-Parkplatz12 Euro

Beim Educators Day kostet nicht das Programm selbst extra. Vorträge und Gesprächsrunden auf der Bühne in Halle 4 sind im Messeeintritt enthalten. Die fünf Euro werden nur fällig, wenn Sie anschließend eine Teilnahmebestätigung benötigen.

Für den Miniaturen-Bemalwettbewerb Golden Demon brauchen Teilnehmende zusätzlich zum Messeticket das Zusatzangebot für zwölf Euro. Außerdem verlangt der Veranstalter eine Anmeldung zum Wettbewerb. Die Preisverleihung findet am Sonntag statt, persönliche Anwesenheit ist dabei erforderlich.

Kill Team LIVE! ist ein separates Lasertag-Angebot von Games Workshop und der SPIEL Essen. Es findet laut Veranstalter im Saal Europa des Congress Centers West statt. Für die Teilnahme reicht das normale Messeticket allein nicht aus.

Der Fachbesucher-Parkplatz lässt sich nur zusammen mit einem Fachbesucherticket buchen. Für reguläre Besucher ist dieses Zusatzangebot nicht vorgesehen.

Halle 8 erweitert die Messefläche

Die SPIEL nutzt 2026 erstmals alle acht Hallen des Essener Messegeländes. Halle 8 erweitert die Fläche nach Angaben des Veranstalters um rund 3.700 Quadratmeter. Insgesamt nennt die SPIEL Essen damit 81.200 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Würfelreich hatte die Erweiterung auf alle acht Hallen bereits eingeordnet.

Diese Zahl beschreibt zunächst mehr Platz für Stände und Wege. Der Veranstalter teilte im April außerdem mit, dass sämtliche Standflächen vergeben seien und weitere Anmeldungen auf eine Warteliste kämen. Für Besucher bleibt trotzdem entscheidend, ob für den gewünschten Tag noch Tickets erhältlich sind. 2025 waren laut offizieller Rückschau am Ende alle vier Messetage ausverkauft. Unser Rückblick auf die vier ausverkauften Messetage liefert den Vorjahreskontext.

Was Besucher jetzt beachten sollten

Der wichtigste Termin ist der 22. Juli gegen 10 Uhr. Ab dann lohnt sich ein Blick in den offiziellen Ticketshop. Wer sicher fahren will, kann bis zum 4. August ein wenig sparen. Noch wichtiger ist der frühe Kauf für alle, die auf einen bestimmten Messetag festgelegt sind.

Das neue Partnerprogramm „Essen spielt!“ soll während der Messe Aktionen und Vorteile in der Stadt bündeln. Welche Angebote für Ticketinhaber konkret gelten, veröffentlicht der Veranstalter auf seiner offiziellen SPIEL-Essen-Seite. Prüfen Sie diese Angaben kurz vor der Reise noch einmal, da sich teilnehmende Orte und Aktionen ändern können.

Für Familien sind die Altersgrenzen, für Fachbesucher der erforderliche Nachweis und für Teilnehmende an Golden Demon oder Kill Team LIVE! die Zusatzkarten entscheidend. Wer nur Vorträge des Educators Day besuchen möchte, braucht dagegen keine kostenpflichtige Teilnahmebestätigung. So bleibt der Ticketkauf trotz der vielen Optionen überschaubar.

72 Stunden Brettspiele: Was wir im Allgäu erlebt haben

20. Juli 2026 um 15:19

Wir durften wieder spielen, wo andere Leute Urlaub machen. Ja, der Spruch ist schon etwas abgedroschen, aber beim Spielstil Spielewochenende stimmt er einfach. Vom 10.07. – 12.07.26 war es wieder so weit. 110 Brettspielbegeisterte sind unserem Ruf gefolgt und haben sich in einem idyllischen Hotel getroffen um dem Brettspielhobby nachzugehen. Mit im Gepäck waren hunderte Brettspiele, gute Laune und sehr viel Kaffee. Herausgekommen sind unvergessene Spielmomente mit tollen Menschen. Hier erzählen wir euch was bei uns unter anderem auf dem Tisch gelandet ist und wie es uns gefallen hat. Was […]

72 Stunden Brettspiele: Was wir im Allgäu erlebt haben

Brettspiel-Crowdfunding KW 30: Herr der Ringe & Co.

20. Juli 2026 um 14:04
Brettspiel-Crowdfunding KW 30: Herr der Ringe & Co.

Das Brettspiel-Crowdfunding der KW 30 blickt auf die Kampagnen vom 13. bis 20. Juli 2026. Vier Projekte sind in diesem Zeitraum neu gestartet, ein weiterer Titel geht finanziert in seine letzte Woche. Die Auswahl folgt nicht allein den Summen: Entscheidend sind Spielmechanik, DACH-Relevanz und ein erkennbarer Anlass. Zum Vergleich zeigt die Crowdfunding-Wochenschau der KW 29 die Projekte der Vorwoche.

The Lord of the Rings: Ascension auf Gamefound

The Lord of the Rings: Ascension ist am 14. Juli auf Gamefound gestartet. Am 20. Juli standen 918.128,96 US-Dollar bei einem Ziel von 20.000 US-Dollar. Das entspricht 4.590,64 Prozent. Die Kampagne läuft bis zum 13. August.

Das kompetitive Deckbauspiel überträgt das Grundgerüst von Ascension auf Mittelerde. Ein bis vier Personen stellen im Verlauf der Partie ihr Kartendeck zusammen, werben Figuren an und reagieren auf den Einfluss des Einen Rings. Die drei angekündigten Sets sollen eigenständig spielbar sein und sich miteinander verbinden lassen.

Stone Blade Entertainment nennt 30 Minuten Spielzeit und ein Mindestalter von 13 Jahren. Ein Solo-Modus ist über die Angabe ab einer Person bestätigt. Wer das Spiel entworfen hat, nennt die Kampagnenseite im ausgelesenen Datensatz nicht. Auch eine deutsche Sprachfassung ist dort nicht ausgewiesen.

Aufnahmekriterium: neu live, zusätzlich mehr als 300 Prozent finanziert und deutlich über 100.000 US-Dollar Volumen.

Wreck: asymmetrische Seeschlachten auf Gamefound

Wreck: A New Game in the Wroth Universe ist ebenfalls am 14. Juli auf Gamefound gestartet. Am 20. Juli lagen 343.125,41 US-Dollar auf dem Konto, das Ziel beträgt 10.000 US-Dollar. Die Quote lag damit bei 3.431,25 Prozent. Das Ende ist für den 6. August angesetzt.

Zwei bis vier Personen führen asymmetrische Fraktionen in Seeschlachten gegeneinander. Würfel, Gebietskontrolle und unterschiedliche Fähigkeiten bestimmen das taktische Gerüst. Chip Theory Games gibt rund 60 Minuten Spielzeit und ein Mindestalter von 14 Jahren an. Mehr Kontext bietet unsere Vorstellung zu Wroth Reprint und Wreck.

Die Kampagne nennt im ausgelesenen Datensatz weder einen Solo-Modus noch den Namen des Designers. Auch zu einer deutschen Ausgabe schweigt sie dort. Der hohe Betrag ist ein Signal, ersetzt aber keine Prüfung von Preis, Versand und Sprachabhängigkeit.

Aufnahmekriterium: neu live, zusätzlich mehr als 300 Prozent finanziert und mehr als 100.000 US-Dollar Volumen.

Alexandria: Asymmetrie und Set Collection

Alexandria läuft seit dem 14. Juli auf Gamefound. Am 20. Juli hatte das Projekt 249.335,84 Euro von angestrebten 20.000 Euro erreicht. Das sind 1.246,68 Prozent. Die Kampagne endet am 29. Juli.

Das historische Strategiespiel verteilt unterschiedliche Rollen und Handlungsmöglichkeiten auf ein bis vier Personen. Set Collection und wirtschaftliche Entscheidungen bilden den mechanischen Kern. Laut Kampagne dauert eine Partie rund 90 Minuten, empfohlen ist das Spiel ab 14 Jahren.

Der Solo-Modus ist durch die Spielerzahl ab einer Person ausgewiesen. Den Namen des Designers und eine deutsche Sprachfassung nennt der ausgelesene Kampagnendatensatz nicht. Gerade bei einem asymmetrischen Spiel sollte die Sprachfrage deshalb vor einer Unterstützung geklärt werden.

Aufnahmekriterium: neu live, zusätzlich mehr als 300 Prozent finanziert und mehr als 100.000 Euro Volumen.

Towers of Yoma: Tower Defense aus Dresden

Towers of Yoma ist am 16. Juli auf Gamefound gestartet. Das Dresdner Studio HYBR Games hatte am 20. Juli 45.473,68 Euro bei einem Ziel von 19.000 Euro gesammelt. Die Quote lag bei 239,34 Prozent, das Ende ist für den 13. August geplant.

Ein bis vier Personen bauen gemeinsam ein Labyrinth, verbessern Türme und kombinieren Karten verschiedener Fantasy-Fraktionen. Zum kooperativen Tower Defense kommen Deckbuilding, ein modularer Spielplan und eine kleine Heldenkampagne. Eine Begleit-App ist vorgesehen, laut Kampagne soll das Spiel aber auch ohne App funktionieren. Unsere Vorstellung von Towers of Yoma ordnet Mechaniken und Kampagnendaten ausführlicher ein.

Die Kampagne nennt 120 Minuten Spielzeit und ein Mindestalter von 16 Jahren. Deutsch, Englisch und Französisch sind angekündigt, ein Solo-Modus ist über die Spielerzahl ab einer Person bestätigt. Wer das Spiel entworfen hat, nennt der ausgelesene Datensatz nicht.

Aufnahmekriterium: neu live und besondere DACH-Relevanz durch den deutschen Anbieter und die bestätigte deutsche Fassung.

Defenders of Hogwarts: letzte Kickstarter-Woche

Defenders of Hogwarts endet am 23. Juli auf Kickstarter. Am 20. Juli standen 898.092 Pfund bei einem Ziel von 50.000 Pfund. Das entspricht 1.796,18 Prozent und 7.332 Unterstützenden.

Das Spiel richtet sich an zwei bis fünf Personen und verbindet kooperative mit gegeneinander gerichteten Elementen bei der Verteidigung von Hogwarts. Der ausgelesene Kampagnendatensatz nennt weder Designer, Spielzeit, Altersangabe noch Solo-Modus. Diese Lücken sollten Interessierte vor einer Unterstützung direkt auf der Kampagnenseite prüfen.

Der günstigste ausgelesene Pledge für das Spiel lag bei 58 Pfund, Versand und Steuern kommen hinzu. Höhere Stufen bündeln vor allem aufgewertete Komponenten und Sammlerstücke. Das macht die Trennung zwischen Spielinhalt und Ausstattung besonders wichtig.

Aufnahmekriterium: weniger als sieben Tage Restlaufzeit, vollständig finanziert, zusätzlich mehr als 300 Prozent finanziert und deutlich über 100.000 Pfund Volumen.

Diese Woche ohne Spieleschmiede-Titel

Die Discovery hat für die Spieleschmiede keinen belastbaren Brettspiel-Kandidaten ergeben, der in den letzten sieben Tagen neu gestartet ist oder finanziert kurz vor dem Ende steht. Deshalb ergänzt diese Ausgabe keinen älteren Titel nur für eine gleichmäßige Plattformverteilung.

Crowdfunding bleibt eine Vorbestellung mit Risiko. Prüft vor einer Unterstützung insbesondere Sprache, Versandkosten, Steuern und den bisherigen Lieferverlauf des Anbieters.

Board Game Arena Neuheiten vom 13. bis 19. Juli 2026

20. Juli 2026 um 14:04
Board Game Arena Neuheiten vom 13. bis 19. Juli 2026

Die Board Game Arena Neuheiten vom 13. bis 19. Juli 2026 setzen vollständig auf Karten. FlipToons baut ein Deck rund um eine Zeichentrickbesetzung auf, YRO verbindet Handmanagement mit einem 3-mal-3-Raster und Jackpot: Set the Reel macht aus einer Kartenhand einen planbaren Spielautomaten. Hier findest du die wichtigsten Unterschiede bei Mechanik, Besetzung und Spieldauer.

FlipToons: Deckbau mit wechselnder Besetzung

FlipToons ist neu auf Board Game Arena. Für diesen Titel wird ein Premium-Abo benötigt. Du stellst ein Deck aus Zeichentrickfiguren zusammen und deckst pro Runde sechs Karten in einem 3-mal-2-Raster auf. Die Effekte der Figuren greifen ineinander und erzeugen Ruhm, den du für neue Karten oder das Entfernen unpassender Karten ausgibst.

Das Rennziel liegt bei mindestens 30 Ruhm in einer Auslage, danach folgt eine letzte Wertung. Der schnelle Ablauf ist damit mehr als bloßes Aufdecken: Marktentscheidungen, Deckausdünnung und die Positionen im Raster bestimmen, wie zuverlässig deine Besetzung punktet.

FlipToons stammt von Jordy Adan und Renato Simões und erschien bei Thunderworks Games. Es ist für 1 bis 4 Personen ab 10 Jahren ausgelegt. BoardGameGeek nennt 15 bis 30 Minuten Spieldauer, während BGA im Durchschnitt rund 11 Minuten misst. Die BGG-Wertung lag beim Abruf am 20. Juli 2026 bei 7,31 aus 3.039 Bewertungen.

YRO: Gildenaufbau im Kartenraster

YRO ist die zweite Neuerscheinung der Woche. Das Spiel lässt sich ohne Abo spielen. Du rekrutierst Mitglieder für deine Gilde und ordnest sie in einem 3-mal-3-Raster an. Gemeinsamkeiten bei Fraktion oder Beruf lösen Boni aus, während Kampfwerte sowie Magie- und Technologiepunkte weitere Fähigkeiten erschließen.

BGG führt Handmanagement, Set Collection und Push Your Luck als zentrale Mechaniken. Damit verlangt YRO vor allem, Karten nicht nur nach ihrem Einzelwert zu wählen, sondern ihre Position und ihre Verbindung zu bereits ausliegenden Figuren mitzudenken.

Masato Uesugi hat YRO entworfen, als Hauptverlag nennt BGA Studio Supernova. Das Kartenspiel eignet sich für 1 bis 5 Personen ab 10 Jahren und dauert laut BGG 20 bis 30 Minuten. BGA weist für die digitale Umsetzung derzeit eine durchschnittliche Dauer von rund 6 Minuten aus. Die BGG-Wertung lag beim Abruf am 20. Juli 2026 bei 7,36 aus 1.043 Bewertungen.

Jackpot: Set the Reel mit planbarer Kartenfolge

Jackpot: Set the Reel ergänzt das Trio. Für diesen Titel wird ein Premium-Abo benötigt. Du legst Karten aus deiner Hand zu einem Spielautomatenraster und punktest für passende Symbole. Der entscheidende Kniff: Die Karten werden nicht gemischt, sodass du ihre Reihenfolge durch Tauschen, Aufwerten und Neuordnen gezielt vorbereitest.

Alle spielen gleichzeitig. Nach dem Auslegen gibst du eine Karte weiter, nimmst eine neue an und sammelst Münzen aus einer Spalte. BGG ordnet das Spiel unter anderem Handmanagement, Musterbildung und Deckbau zu. Ein Solomodus ist ebenfalls vorhanden.

Jackpot: Set the Reel wurde von Kristian Karlberg und Kenny Zetterberg für Dranda Games entwickelt. Es ist für 1 bis 4 Personen ab 12 Jahren vorgesehen. BGG nennt 30 bis 60 Minuten, BGA misst bei den bislang gespielten Onlinepartien im Durchschnitt rund 25 Minuten. Die noch junge BGG-Wertung lag beim Abruf am 20. Juli 2026 bei 6,34 aus 112 Bewertungen und ist deshalb nur eine frühe Momentaufnahme.

Penguin Airlines


 
Wer hat diesem Pinguin einen Pilotenschein gegeben?

In Penguin Airlines übernehmen die Spieler die Verantwortung für eine Fluggesellschaft, deren Personal aus Pinguinen besteht. Das klingt bereits nach einer schlechten Idee – und genau daraus zieht das Spiel seinen Humor. Während ein Spieler als Fluglotse Anweisungen gibt, versuchen die übrigen Teammitglieder unter Zeitdruck die richtigen Schalter, Hebel und Drehregler auf einem chaotischen Cockpit zu finden. Das Ergebnis ist ein hektisches Kommunikationsspiel, das irgendwo zwischen Partyspiel und Team-Challenge angesiedelt ist.

Die ersten Flüge verlaufen selten planmäßig

Die größte Hürde von Penguin Airlines zeigt sich direkt in den ersten Partien. Das Cockpit wirkt zunächst wie ein unübersichtliches Durcheinander aus Farben, Symbolen und Bedienelementen. Die Kommunikation zwischen Fluglotse und Crew funktioniert entsprechend schlecht und Fehler sind praktisch garantiert. Genau das sorgt aber auch für die größten Lacher. Die ersten Runden sind oft pures Chaos, wenn verzweifelte Spieler versuchen, den „grünen Knopf neben dem anderen grünen Knopf“ zu finden, während die Zeit unerbittlich herunterläuft. Erst nach einigen Partien beginnt die Gruppe, gemeinsame Begriffe und Routinen zu entwickeln. Dann entsteht ein angenehmer Spielfluss und die Erfolgsquote steigt spürbar.


 
Gute Laune garantiert

Penguin Airlines lebt vollständig von der Kommunikation innerhalb der Gruppe. Wer Freude daran hat, unter Zeitdruck durcheinanderzurufen, Missverständnisse auszubaden und über eigene Fehler zu lachen, wird hier bestens unterhalten. Besonders gelungen ist dabei, dass das Spiel kaum Regelerklärung benötigt. Nach wenigen Minuten kann die erste Runde starten und selbst Wenigspieler verstehen sofort, worum es geht. Dadurch eignet sich Penguin Airlines hervorragend als Eisbrecher oder als lockerer Absacker am Ende eines Spieleabends. Auch die ungewöhnliche Cockpit-Gestaltung trägt viel zur Atmosphäre bei. Das Material ist übersichtlich produziert und das völlig überladene Armaturenbrett sorgt genau für die Verwirrung, die das Spiel benötigt.

Der größte Spaß liegt im Lernen

Nach mehreren Partien zeigt sich allerdings auch die größte Schwäche des Spiels. Sobald eine Gruppe die wichtigsten Orientierungspunkte auf dem Cockpit verinnerlicht hat, verliert Penguin Airlines einen Teil seines Reizes. Die Kommunikation wird effizienter, Fehler passieren seltener und viele Situationen wiederholen sich. Zwar sorgen unterschiedliche Cockpit-Anordnungen und zusätzliche Module für etwas Abwechslung, langfristig bleibt der Kern des Spiels jedoch weitgehend unverändert. Dadurch entsteht ein ungewöhnlicher Effekt: Die chaotischen ersten Partien sind oft unterhaltsamer als spätere Runden mit erfahrenen Spielern.


 
Mit den richtigen Leuten zur richtigen Zeit

Für mich funktioniert Penguin Airlines daher am besten als Gelegenheitsspiel für neue Gruppen. Dort entfaltet es seine größte Stärke: spontane Lacher, hektische Kommunikation und eine Atmosphäre, in der niemand perfekte Entscheidungen treffen muss. Als regelmäßiger Programmpunkt eines festen Spielekreises verliert das Spiel dagegen relativ schnell an Reiz. Wer es gezielt als lockeren Absacker, Partyspiel oder Einstieg in den Abend einsetzt, wird deutlich länger Freude daran haben.

Fazit

Penguin Airlines ist ein herrlich chaotisches Kommunikationsspiel, das vor allem in den ersten Partien für viele Lacher sorgt. Die Mischung aus Zeitdruck, Missverständnissen und Teamarbeit funktioniert hervorragend und macht das Spiel zu einem echten Gute-Laune-Titel. Gleichzeitig lebt die Erfahrung stark davon, dass die Spieler das Cockpit noch nicht vollständig durchschaut haben. Mit zunehmender Routine wird das Spiel spürbar berechenbarer und verliert etwas von seinem anfänglichen Zauber. Wer regelmäßig neue Mitspieler am Tisch hat und ein schnelles Partyspiel für zwischendurch sucht, findet hier jedoch einen äußerst unterhaltsamen Kandidaten.
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Penguin Airlines von Jesus Fuentes und Javier MArtinez Gomez
Erschienen beim frechverlag
Für 2 bis 8 Spieler in ca. 30 Minuten ab 9 Jahren

sämtliche Bilder sind von uns selbst erstellt oder vom jeweiligen Pressematerial des Verlages (hier frechverlag)
*es handelt sich um einen Affiliate Link. Für Euch entstehen dabei keine Kosten, wir erhalten jedoch eine kleine Provision

Cyberpunk Red – Night City 2045 – Zwischen nuklearem Krater und Neonmetropole (Rezension)

20. Juli 2026 um 09:00

Stadtführer klingen für viele nach langweiliger Lektüre. Night City ist allerdings eine Stadt, die von Korruption, Gangs und organisiertem Verbrechen regiert wird. In dieser bleihaltigen Atmosphäre trifft man Menschen, die sich mit Cyberware ausgestattet haben, manche davon bis zur Cyberpsychose. Und dann ist da auch noch der Krater einer Atombombe mitten in der Stadt. Night City 2045 ist ein Stadtführer für Adrenalinjunkies, die sich in dieser Stadt austoben wollen.

Dieser Beitrag wurde von Gastautor*in geschrieben

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