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Brettspiel Preis: Deutscher Spielepreis 2026 (DSP26) – Sieger

21. Oktober 2026 um 11:11

Wie im letzten Jahr wurden beim Deutschen Spielepreis auch 2026 drei Brettspiele nominiert und daraus der Siegertitel gekürt. Heute war es soweit und der Preisträger steht fest. Ihr habt abgestimmt. Der Preis wurde vom Botschafter Peter Mohrbacher überreicht. Siegertitel – Deutscher Spielepreis 2026 Artengarten (Verlag: Feuerland, Autor: Mathias Wigge) Nominierte zum Deutschen Spielepreis 2026 Hier sind die […]

Artengarten gewinnt beim Deutschen Spielepreis 2026

21. Oktober 2026 um 11:10

Bei den Kinderspielen ist Toriki Sieger Der Deutsche Spielepreis 2026 ist entschieden. Der ausrichtende Merz-Verlag hat die Siegertitel wie in den letzten Jahren im Rahmen der Pressekonferenz zur Spiel 26…

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bt331 Road to Essen 2026 - PD Verlag

14. Oktober 2026 um 16:00

Shownotes
Alexandra spricht mit JP Sommerlade vom PD-Verlag über Galactic Cruise: Meilensteine, KI bei der Concordia Special Edition und die Neuheiten Die magische Bibliothek, Das violette Schwert und Sweet Lands.

Aus der Folge:
JPs Stellungnahme zur Verwendung von KI bei der Concordia Special Edition
Das zugehörige Update von Awaken Realms

Datum der Aufnahme: 21.09.2026
Online seit: 14.10.2026

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Intro/Outro
Epic Song by BoxCat Games

Boss Fighters QR

11. September 2026 um 16:00

Pegasus Spiele, 2025
Autoren: Michael Palm & Lukas Zach
2–4 Spieler:innen, ab 10 Jahre, 40–60 Minuten

Der Boss holt zum Angriff aus. Eine Person steht ohnehin schon ziemlich schlecht da, der nächste Treffer könnte reichen. Also erst heilen? Vielleicht lieber den Schild des Bosses brechen. Oder nutzt jemand die Gelegenheit für einen starken Angriff, bevor sich die Situation wieder verändert? Ihr besprecht die Reihenfolge, verteilt Aufgaben und dann reagiert der Boss auf eine gespielte Karte ganz anders als erwartet. Solche Momente tragen „Boss Fighters QR“. Zwei bis vier Spieler:innen treten gemeinsam gegen insgesamt zehn Bosse an. Dabei übernimmt eine App die Gegenseite. Das klingt zunächst nach einem Brettspiel, bei dem das Smartphone eben noch ein paar Werte verwaltet. Tatsächlich geht die Idee deutlich weiter. Die Bosse reagieren auf eure Karten, verändern ihr Verhalten und halten Fähigkeiten bereit, deren Funktionsweise ihr zunächst gar nicht vollständig kennt. Ihr müsst sie lesen lernen. Ein Angriff, der gerade noch hervorragend funktioniert hat, kann eine Reaktion provozieren. Bestimmte Fähigkeiten kehren in einem Rhythmus wieder. Andere treten erst unter bestimmten Bedingungen auf. Selbst wenn ihr glaubt, einen Boss verstanden zu haben, bleibt genug Unsicherheit, damit der Kampf nicht einfach zu einer abgearbeiteten Rechenaufgabe wird. Für mich ist genau das die stärkste Idee des Spiels. Die App simuliert keinen Mitspieler und versucht auch nicht, ein Computerspiel auf den Tisch zu zwingen. Sie übernimmt genau den Teil, der analog nur mit erheblichem Verwaltungsaufwand funktionieren würde: einen Gegner, der auf das Verhalten der Gruppe reagieren kann. Und erstaunlicherweise fühlt sich das ziemlich selbstverständlich an.

Zu Beginn stellt jede Person einen Charakter aus Held und Klasse zusammen und erhält daraus ihr eigenes Kartendeck. Im Kampf hält jede Person mehrere Aktionskarten auf der Hand. Damit wird angegriffen, unterstützt, verteidigt oder geheilt. Später kommen weitere Möglichkeiten hinzu. Der Boss kündigt zunächst an, wen er angreifen will und wie heftig der Treffer ausfallen könnte. Dann seid ihr am Zug. Schon hier beginnt die eigentliche Partie. Wer sollte zuerst handeln? Kann jemand den Angriff des Bosses ausreichend abschwächen? Lohnt sich der starke Angriff jetzt oder braucht eine andere Person dringend Unterstützung? Wer bekommt den Heiltrank? Und ist es wirklich klug, genau diese Karte zu spielen, wenn ihr inzwischen vermutet, dass der Boss darauf unangenehm reagieren könnte? Bei uns wurde darüber praktisch durchgehend gesprochen. Die Kooperation besteht nicht darin, dass vier Leute nebeneinander möglichst gute Karten ausspielen. Die Reihenfolge der Aktionen ist wichtig, Fähigkeiten greifen ineinander und ein schlecht vorbereiteter Angriff kann eine Gelegenheit verschenken. Das gefällt mir besonders gut, weil die Kommunikation einen konkreten Anlass hat. Man stimmt sich nicht ab, weil ein kooperatives Spiel eben vorsieht, dass man miteinander redet. Man braucht die anderen. Die gespielten Karten werden über ihre QR-Codes von der App erkannt. In unseren Partien funktionierte das völlig problemlos. Nach kurzer Zeit war das Scannen kein besonderer Vorgang mehr. Karte zeigen, Reaktion abwarten, weiterspielen. Das Smartphone wurde damit tatsächlich zu einem Bestandteil des Spielsystems und nicht zu einer technischen Unterbrechung. Nach den Aktionen schlägt der Boss zurück. Statusveränderungen und spätere Sonderregeln verschärfen die Situation zusätzlich. Sinkt auch nur eine Spielfigur auf null Lebenspunkte, ist der Kampf verloren. Dadurch interessiert euch nicht nur der Lebensbalken des Bosses. Ein einzelnes angeschlagenes Gruppenmitglied kann zum entscheidenden Problem werden. Ein Heiltrank, den man noch etwas aufsparen wollte, sieht plötzlich sehr wertvoll aus. Besiegte Bosse bringen neue Karten und weitere Fähigkeiten. Das eigene Deck entwickelt sich weiter, gleichzeitig ziehen auch die Gegner an. Diese Entwicklung ist spürbar. Besonders schön finde ich, dass eine funktionierende Strategie dadurch nicht automatisch zur Dauerlösung wird. Eine starke Kartenkombination nutzt man natürlich gerne wieder. Beim nächsten Boss kann genau diese Kombination aber plötzlich viel weniger nützen. Das verhindert nicht jede Wiederholung. Gute Angriffe bleiben gute Angriffe und Lieblingskarten landen nicht zufällig immer wieder gerne auf der Hand. Bei einem Spiel, dessen Kern aus wiederholten Bosskämpfen besteht, gehört das für mich allerdings dazu. Wichtiger ist, dass sich die Frage verändert, wann und gegen wen diese Karten sinnvoll sind.

„Boss Fighters QR“ lebt für mich vor allem von seinem Gegnerdesign. Ein Boss ist nicht einfach ein großer Stapel Lebenspunkte mit wechselnden Angriffswerten. Man beobachtet ihn. Man probiert etwas. Man glaubt, eine Regel erkannt zu haben. Dann passiert etwas, das den bisherigen Plan durcheinanderbringt. Gerade diese kleinen Überraschungen haben unsere Kämpfe interessant gehalten. Es reicht nicht, irgendwann die stärksten Karten im Deck gefunden zu haben und sie fortan möglichst effizient herunterzuspielen. Der jeweilige Boss bestimmt, was gerade wertvoll ist. Damit entsteht eine schöne Form von gemeinsamem Tüfteln. „Was löst diese Reaktion aus?“ ist manchmal mindestens so wichtig wie „Wie richten wir möglichst viel Schaden an?“ Dass die App dabei so unauffällig funktioniert, ist entscheidend. Würde jeder zweite Scan scheitern oder müsste ständig jemand das Gerät bedienen, wäre die ganze Idee erheblich schwächer. Bei uns trat genau das nicht ein. Die Technik verschwand weitgehend hinter dem Spiel. Ich bin bei appgestützten Brettspielen grundsätzlich besonders daran interessiert, ob die digitale Ebene etwas ermöglicht, das analog wirklich fehlen würde. Hier lautet die Antwort klar: ja. Einen Gegner mit diesen Reaktionen ohne App abzubilden, würde wahrscheinlich Tabellen, Kartenstapel oder andere Verwaltungsmechanismen benötigen. Hier scannt man eine Karte und bekommt unmittelbar die Antwort. Das bringt Tempo in die Kämpfe. Noch wichtiger ist aber die Kooperation. Gerade zu viert hatten wir ständig etwas zu besprechen. Angriffsreihenfolge, Heilung, Schutz, verfügbare Karten: Die Gruppe versucht gemeinsam, aus ihren Möglichkeiten einen Zug zu bauen, der nicht nur auf dem Papier stark aussieht, sondern auch zur aktuellen Situation passt. Natürlich steckt darin auch eine mögliche Grenze. Wer kooperative Spiele nicht mag, bei denen sehr viel offen besprochen wird, dürfte hier wenig Freude haben. Ebenso wenig würde ich das Spiel einer Gruppe empfehlen, die ihre Züge lieber unabhängig voneinander plant. Der gemeinsame Kampf ist kein Rahmen um vier Einzelspiele. Er ist das Spiel. Auch hinsichtlich der Schwierigkeit hat das für uns gut funktioniert. Wir hatten Kämpfe, die wir mit ordentlichem Polster gewonnen haben. Andere wurden knapp. Und manchmal war beim ersten Versuch Schluss. Diese Schwankung passt hier hervorragend. Eine Niederlage fühlt sich nicht automatisch nach verlorener Zeit an, weil man gleichzeitig etwas über den Boss gelernt hat. Beim nächsten Versuch geht man mit einer anderen Idee hinein. Dazu lassen sich die Kämpfe auf vier Schwierigkeitsstufen einstellen. Wer nach einer Niederlage keine Lust auf denselben Widerstand hat, kann also problemlos etwas herunterregeln. Umgekehrt lässt sich die Herausforderung erhöhen, wenn die Gruppe zu sicher durchmarschiert. Das ist für mich die angenehmere Lösung als ein fest vorgegebenes Niveau, bei dem eine Gruppe irgendwann entweder hängen bleibt oder unterfordert ist. Die Weiterentwicklung zwischen den Kämpfen motiviert ebenfalls. Neue Karten verstärken das Deck und erweitern die Möglichkeiten. Gleichzeitig bekommt man nicht das Gefühl, den Bossen irgendwann einfach davonzuleveln. Sie werden selbst trickreicher. Der Fortschritt verschiebt damit die Möglichkeiten, ohne den Kern des Spiels auszuschalten.
Beim Material gibt es wenig zu beanstanden. Es ist solide verarbeitet, die Gestaltung passt zur leicht überzeichneten Fantasywelt und unterstützt den Charakter der unterschiedlichen Helden und Gegner. Besonders gefallen mir die Lebenspunktscheiben. Sie sind ein kleines Detail, funktionieren aber schneller und angenehmer, als ständig Zahlen in der App anzupassen. Vielspieler:innen, die bei jedem Zug einen riesigen strategischen Entscheidungsbaum erwarten, sollten trotzdem wissen, worauf sie sich einlassen. Die einzelnen Kartenaktionen bleiben grundsätzlich gut erfassbar. Die Tiefe entsteht weniger aus komplizierten Einzeleffekten als daraus, gemeinsam auf einen unbekannten Gegner zu reagieren. Genau deshalb würde ich das Spiel vor allem Gruppen empfehlen, die kooperative Spiele mögen und gerne miteinander diskutieren. Wer Freude daran hat, einen Gegner zu beobachten, erste Vermutungen aufzustellen und nach einer überraschenden Reaktion den Plan noch einmal umzubauen, bekommt hier sehr viel geboten. Wer dagegen Apps am Spieltisch grundsätzlich ablehnt, wird offensichtlich nicht glücklich. Die digitale Komponente lässt sich nicht wegdenken. Sie ist keine Ergänzung, sondern Voraussetzung. Mich stört das hier überhaupt nicht. Im Gegenteil: Selten wirkt eine App in einem Brettspiel so sehr wie ein Mechanismus und so wenig wie zusätzliche Technik. Nach mehreren Abenden und einigen besiegten Bossen war bei uns jedenfalls nicht das Gefühl da, nun genug davon gesehen zu haben. Eher wartet noch die Frage, was der nächste Gegner wieder anders macht. Und genau diese Neugier ist für einen Boss-Battler vielleicht das beste Kompliment.

Brettspiel Preis: Deutscher Spielepreis 2026 (DSP26) – Die Nominierungen

01. September 2026 um 14:39

Zum vierten Mal in der Geschichte des Deutschen Spielepreises werden 2026 drei Brettspiele nominiert. Aus diesen Dreien wird der Siegertitel am 21. Oktober im Rahmen der Pressekonferenz für die SPIEL 26 in Essen bekanntgegeben. Ihr habt abgestimmt. Hier sind eure Ergebnisse: Nominierung Deutscher Spielepreis 2026 Hier sind die nominierten Brettspiele in alphabetischer Reihenfolge: Platzierungen Deutscher […]

Top-Liste – Jahrgang 2025/26 (Deutscher Spielepreis 2026)

Von: Tobias
18. Juli 2026 um 11:07
Top-5-2026-Beitrag

Top-5-2026-BeitragMitte Juli: Das aktuelle Spiel des Jahres ist verliehen und der letzte Jahrgang ist größtenteils schon ausgezogen. Zwangsläufig, denn der aktuelle Jahrgang fordert schon wieder Regalmeter. Es ist somit Zeit zurückzublicken. Kurz vor dem Beginn meiner kleinen Sommerpause präsentiere ich meine persönlichen Top 5 des Jahrgangs 2025/26. Wie gewohnt über meine fiktive Wahl zum Deutschen […]

Der Beitrag Top-Liste – Jahrgang 2025/26 (Deutscher Spielepreis 2026) erschien zuerst auf fjelfras.de.

Deutscher Spielepreis 2026: Wir sind dabei

30. April 2026 um 13:33

Der Deutsche Spielepreis gehört zu den wichtigsten Auszeichnungen der Brettspielszene im deutschsprachigen Raum. Das Besondere daran: Hier entscheidet die Community.

Seit 1990 wird der Preis jährlich vom Merz Verlag vergeben. Abstimmen können alle, die sich aktiv mit Brettspielen beschäftigen – von Spielern über Händler bis hin zu Medien und Content Creatorn. Genau deshalb ist der Deutsche Spielepreis für uns so spannend: Er zeigt, welche Spiele wirklich auf den Tischen landen, Gespräche auslösen und im Gedächtnis bleiben.

Seit 2023 werden die drei bestplatzierten Spiele im Rahmen einer Pressekonferenz auf der SPIEL in Essen bekannt gegeben. Damit hat der Preis noch einmal an Sichtbarkeit gewonnen und ist jedes Jahr ein besonderer Moment für die gesamte Branche.

Unsere Spiele im Rennen

Auch wir haben in diesem Jahr Spiele für den Deutschen Spielepreis 2026 gemeldet:

Wenn euch eines dieser Spiele besonders begeistert hat, freuen wir uns natürlich riesig über eure Stimme.

Warum eure Stimme wichtig ist

Der Deutsche Spielepreis lebt davon, dass die Community mitmacht. Es geht nicht nur darum, welches Spiel am lautesten beworben wurde, sondern darum, welche Titel euch wirklich überzeugt haben.

Jede Stimme hilft dabei, Spiele sichtbar zu machen, die euch am Herzen liegen.

Für uns als Verlag ist das ein wertvolles Zeichen. Denn am Ende entwickeln, lokalisieren und veröffentlichen wir Spiele für genau die Menschen, die sie spielen, weiterempfehlen und mit an den Tisch bringen.

Jetzt abstimmen

Wenn ihr eure Favoriten unterstützen möchtet, könnt ihr beim Deutschen Spielepreis abstimmen und eure persönlichen Highlights des Jahres einreichen.

Wir freuen uns über jede Stimme und sind gespannt, welche Spiele es in diesem Jahr ganz nach oben schaffen.

Der Beitrag Deutscher Spielepreis 2026: Wir sind dabei erschien zuerst auf Elznir Games.

Deutscher Spielepreis 2025 – jetzt ECHT? Unsere Wahl und warum!

11. August 2025 um 09:36

In diesem Video sprechen wir kurz und knapp über die Brettspiele, für welche wir persönlich beim Deutschen Spielepreis abgestimmt haben. Natürlich gab es viele andere schöne Spiele und auch viele Spiele welche wir nicht gespielt haben. Deshalb werden bestimmt einige tolle Titel fehlen, das wissen wir. Aber man stimmt ja nur für Spiele welche man selber schon gespielt hat! Kennst du diese Spiele? Was war deine Wahl? Hast Du abgestimmt oder es vergessen / nicht gewusst? Teile deine Favoriten in den Kommentaren und lass uns wissen, warum gerade diese Spiele für dich die besten sind! Die Verleihung wird auf der stattfinden – wir sind schon gespannt, wer gewinnen wird!

Für dieses Video standen uns u.a. zum Teil die Rezensionsexemplare bedingungslos zur Verfügung. Vielen Dank dafür.

Zum Video auf Youtube: https://youtu.be/ARo-chqyoP0

Der Beitrag Deutscher Spielepreis 2025 – jetzt ECHT? Unsere Wahl und warum! erschien zuerst auf DieHausis.

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