Point of View: Lost Places
Ich sehe was, was Du nicht siehst

Am besten spielt man Point of View mit vier Personen und die vier Abschnitte sollten das gleiche Team zeitlich zusammenhängend erkunden. Jeder Spieler hat einen Sichtschirm, auf dem er aus seiner Perspektive einen Blick auf die Insel hat. Doch jeder sieht andere Dinge, da etwas davor steht oder man nur aus seiner Himmelsrichtung einen Blick in ein Gebäude werfen kann.

Für jedes der vier Kapitel gibt es 40 Karten, die uns durch die Geschichte führen und uns Aufgaben lösen lassen. So finden wir Fotos und sollen sagen, wo die aufgenommen wurden. Oder wir sollen Blumen zählen oder Personen unseres Expeditionsteams suchen.


Fazit:
Bei den Aufgaben über die Karten mussten wir leider sehr häufig Dinge zählen und dabei natürlich genau darauf achten, dass wir nicht aus unterschiedlichen Blickwinkeln die gleichen sehen. Das steigert die Kommunikation, ist aber wenig abwechselnd. Das perspektivische Erklären einer Situation aus den Himmelsrichtungen ist auch nicht immer einfach, dauert manchmal dann auch zu lang. Auf jeden Fall braucht man gute Lichtverhältnisse, einen scharfen Blick und 90 Minuten Zeit je Kapitel. Gut durchdacht ist, dass man nach jedem Abschnitt die Sichtbildschirme weiter gibt und somit insgesamt jeder die Insel aus den vier Himmelsrichtungen sehen konnte und man somit immer wieder neue Dinge entdeckt hat. Auch hat man so verstanden, was die anderen einem versucht haben zu beschreiben. Die App scannt den QR-Code der Karte und liest diese dann atmosphärisch vor. Leider nicht fehlerfrei und das scannen funktionierte auch nicht immer leicht.
Im Ergebnis haben wir im ersten Kapitel nicht das optimale Ziel von mindestens 16 Punkten erreicht. Danach wussten wir aber, worauf wir achten müssen und waren dann immer erfolgreich, in Kapitel 3 haben wir sogar 31 von 32 möglichen Punkten erzielt. Trotz einiger Längen und Frustmomenten hat uns dieses frische Konzept sehr gut gefallen und die nächsten Fälle können kommen.
Stubenscore: 7,3 / 10
POINT OF VIEW: LOST PLACES
BoardGameGeek
Brettspiel (getestet)























„Na Kleiner, hast du Bock auf Schweinerei? Ja klar, äh nein, ich mein…“ Klingt wie Kindheit? Nicht ganz, aber Christian hat mich mit den Schlagworten Quiz, Nostalgie und „wie für unsere Generation gemacht“ geködert. Ich stecke den Bleistift mal kurz in die Kassette und spule zurück. Brett & Pad hat die Anfrage erhalten, ob wir...





Bei Neon Hope zitiere ich direkt eine Kernaussage von Markus aus unserer damaligen Vorschau: „Copy & Paste @Arkham Horror“. Ich übersetze. Neon Hope ist gestohlen. So. Jetzt ist es raus. Schreibt die Anwälte an, holt die Mistgabeln raus. Natürlich spiele ich hier Aktionskarten aus, laufe zwischen Orten herum, absolviere Attributsproben, werde von einem Begegnungsdeck malträtiert...







Lange war es sehr ruhig in der Kategorie „Pimp my Brettspiel“, aber das Insert zu Batman: Gotham City Chronicles verdient einen fetten Artikel. Ihr verdient einen fetten Artikel, denn a) ist das Spiel Batman: Gotham City Chronicles fett und b) gibt es einige Dinge, die ihr zu dem Insert von Tinkering Paws einfach wissen solltet....
Bei Heimliche Herrschaft: Duell zweifle ich an meinem Geschmack, aber vor allem an der Kompetenz, Brettspiele einschätzen zu können. Das Kartenspiel besitzt bei BoardGameGeek eine nicht gerade berauschende Bewertung. Noch irritierender sind aus meiner Sicht allerdings die Kommentare. Ich zitiere ein paar Phrasen: „wenig bedeutende Entscheidungen“, „nicht aufregend zu spielen“ oder „kaum Wiederspielwert“. Habt ihr...






























