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Happy Double

02. Oktober 2026 um 16:00

Denkriesen, 2026
Autor: Christoper Manuel
2–8 Spieler:innen, ab 8 Jahre, 20 Minuten

Die Reihe ist schon ordentlich gefüllt. Aufhören wäre vernünftig. Die Punkte wären sicher, und eigentlich gibt es keinen guten Grund, noch einmal zu würfeln. Eigentlich. Denn weiter hinten warten deutlich höhere Bonuspunkte. Und mit etwas Glück könnte auch noch eine passende Aktionskarte herausspringen. Also doch noch einmal. Genau von solchen Momenten lebt „Happy Double“. Zwei Würfel, ein eigener Spielbogen und die Hoffnung, möglichst viele Werte einzutragen, ohne sich dabei selbst aus der Runde zu kegeln. Das Grundprinzip ist schnell verstanden und ebenso schnell beginnt das Zocken. Dabei braucht das Spiel gar nicht viele Regeln, um dieses Gefühl zu erzeugen. Je weiter eine Reihe wächst, desto interessanter werden die möglichen Bonuspunkte. Gleichzeitig steigt die Gefahr, einen Wert zu würfeln, der bereits eingetragen wurde. Dann kann das, was gerade noch nach einer richtig guten Runde aussah, ziemlich schnell vorbei sein. Die Grundidee ist einfach. Sie trägt aber, weil „Happy Double“ einem immer wieder einen Grund gibt, die sichere Entscheidung doch noch einmal zu überdenken.

In einem Zug werden zwei zwölfseitige Würfel geworfen. Entscheidend ist der höhere Wert, der auf dem eigenen Spielbogen eingetragen wird. Taucht dieser Wert später erneut auf, wird es unangenehm. Wer rechtzeitig aufhört, sichert seine Ausbeute. Wer weiterwürfelt, kann die eigene Reihe ausbauen und bessere Bonuspunkte erreichen  oder alles riskieren. Dadurch entsteht die zentrale Frage fast von allein: Reicht das schon? Oder geht noch einer? Gerade die Bonuspunkte treiben einen immer wieder weiter. Eine halbwegs gefüllte Reihe fühlt sich eben längst nicht so befriedigend an wie eine, die noch ein Stück weiterkommt. Und wenn man ohnehin schon ein paar gute Würfe hinter sich hat, fällt das Aufhören überraschend schwer. Die Aktionskarten verstärken diesen Effekt. Sie sind nicht nur zusätzliche Effekte neben dem eigentlichen Spiel, sondern geben einem noch einen weiteren Grund, das Risiko einzugehen. Gleichzeitig können sie eine Runde ziemlich gemein drehen. Plötzlich muss jemand mehrfach würfeln oder die eigene Zeile sofort beenden. Viel Einfluss auf die Mitspielergibt es ansonsten nicht, aber solche Momente reichen, um doch ein wenig Schadenfreude an den Tisch zu bringen. Die Joker funktionieren anders. Sie beeinflussen stärker die eigene Entscheidung. Mit einer zweiten Chance lässt es sich deutlich entspannter weiterzocken. Eine Sicherung nimmt einem ebenfalls einen Teil des Risikos. Die Wahrscheinlichkeit auf einen schlechten Wurf verändert sich dadurch natürlich nicht, aber das eigene Gefühl dafür schon. Man traut sich mehr. Das gefällt mir, weil die Sondermöglichkeiten nicht vom eigentlichen Kern ablenken. Am Ende geht es immer noch darum, abzuwägen, wie viel Risiko man gerade eingehen möchte.

„Happy Double“ ist kein Spiel, bei dem lange Pläne entstehen oder man ständig auf die Züge der anderen reagieren muss. Die meiste Zeit beschäftigt man sich mit dem eigenen Bogen und den eigenen Würfen. Wer bei einem Würfelspiel viel direkte Interaktion erwartet, bekommt sie hier nur in kleinen Portionen. Die Aktionskarten sind dafür umso wichtiger. Ohne sie wäre das Spiel wahrscheinlich deutlich nüchterner. Mit ihnen kann eine vermeintlich sichere Situation plötzlich kippen. Besonders fies wird es, wenn jemand gerade gut unterwegs ist und durch einen Effekt weiterwürfeln muss oder seine Reihe früher beenden soll als geplant. Viel braucht es manchmal gar nicht. Zu zweit funktionierte das bei uns sehr zügig. Niemand wartet lange, der nächste Zug kommt schnell und das Spiel behält sein Tempo. Bei einer sehr großen Runde könnte ich mir vorstellen, dass die Pausen zwischen den eigenen Würfen irgendwann länger werden, als es diesem einfachen Spielprinzip guttut. Ganz untätig ist man währenddessen allerdings nicht. Es macht durchaus Spaß zuzusehen, wie jemand anderes immer weiterwürfelt und sich dabei Stück für Stück näher an den Absturz bringt. Und ja, wenn es dann tatsächlich schiefgeht, hält sich das Mitleid in Grenzen. Strategisch tief wird „Happy Double“ dadurch nicht. Das will es aber auch gar nicht sein. Die interessanten Entscheidungen sind klein und unmittelbar. Weiter oder aufhören? Joker einsetzen oder noch behalten? Wie viel Risiko kann ich mir gerade leisten? Gerade weil eine Partie nicht lange dauert, passt der hohe Glücksanteil gut dazu. Ein schlechter Wurf ärgert kurz, zerstört aber keinen mühsam aufgebauten Plan der vergangenen Stunde. Die Joker gefallen mir dabei besonders, weil sie dem eigenen Risiko zumindest ein wenig Struktur geben. Man kann das Glück nicht kontrollieren, bekommt aber Möglichkeiten, mutiger zu spielen oder sich in einem wichtigen Moment abzusichern. Die Aktionskarten übernehmen dagegen eher den chaotischen Teil und bringen die Überraschungen hinein. Beim Material gibt es wenig zu meckern. Es erfüllt seinen Zweck und passt zum kleinen, unkomplizierten Spiel. Das eigentliche Highlight ist für mich ohnehin die Schachtel. Die Kulleraugen geben ihr sofort einen eigenen Charakter, und die integrierte Würfelbox ist nicht nur nett anzusehen, sondern beim Spielen tatsächlich praktisch. So etwas bleibt eher hängen als besonders dicke Karten oder aufwendig produzierte Einzelteile. Am Ende ist „Happy Double“ für mich ein schönes kleines Würfelspiel, das vor allem von seiner Risikofrage und den Aktionskarten lebt. Wer gern zockt und sich nicht daran stört, dass Glück eine große Rolle spielt, findet hier einen unkomplizierten Absacker, bei dem eine Runde schnell noch eine weitere nach sich ziehen kann. Wer dagegen langfristig planen, gezielt auf die Mitspieler reagieren oder viel Kontrolle über das eigene Ergebnis haben möchte, wird hier wenig finden. Dafür ist das Spiel zu leicht und zu abhängig von den Würfeln. Für lockere Runden hat uns genau das gefallen. Würfeln, hoffen, noch einmal riskieren und sich im richtigen Moment darüber freuen, dass es diesmal jemand anderen erwischt hat.

Auf die Nüsse

Von: ferengi
06. September 2026 um 06:06

Wuff, wuff


Ich mag Würfelspiele. Nicht alle sind strategisch, zu einigen benötigt man Glück und Bier. Und hier 50 Punkte in Form von 50 Nüssen.

Kleine Dose, 5 Würfel für die aktiven Spieler und je ein Würfel für die Auf die Nüsse-Runde.

Fünf Würfel mit Nüssen, Eichhörnchen und Tannenhäher haben wir. Und nun wird es simpel: Würfeln, Tännenhäher rauslegen, Nüsse als Punkte zählen und – sofern wir push your luck mögen – Nüsse und Eichhörnchen für die nächste Würfelrunde nutzen. Das kann man so lange weitertreiben und weitere Nüsse addieren, bis man ausschließlich Tannenhäher oder Eichhörnchen würfelt.

Ganz spannend lustig ist es schon, wenn man in der Endphase alles Tannenhäher würfelt, denn dann ist die Runde punktlos beendet. Und würfelt man in der Phase lauter Eichhörnchen, wird es interaktiv.
Der Spieler nimmt sich alle Würfel, mit denen er zuletzt alles Eichhörnchen gewürfelt hat, und würfelt diese immer wieder und wieder und summiert die Nüsse. In der Zwischenzeit würfeln alle anderen Spieler ihren Hundewürfel und rufen Wuff-Wuff, wenn ein Hund kommt. Wenn alle einen Hund gewürfelt haben, endet die Runde und der aktive Spieler bekommt Punkte in Höhe seiner bis dahin erwürfelten Nüsse.

Schnell, schnell, schnell Nüsse würfeln. Denn die anderen würfeln sich einen Hund.
Mit dem Nusswürfel kann ich weiterwürfeln. 3 Eichhörnchen, 2 Nüsse und 1 Tannenhäher ist die Wahrscheinlichkeit.

Fazit:

Tja, es gibt eine Reihe kleine-Dosen-Spiele von Game Factory. Die Relation von Spieldauer (15 Minuten) zu Spaßfaktor (auch Abhängig von der Umgebung) ist ok, es soll ja auch nur ein Reisespiel für bis zu vier Personen sein.

Stubenscore: 6,9 / 10


AUF DIE NÜSSE
BoardGameGeek

Spieledatenbank Luding

Brettspiel (getestet)

kritisch gespielt: Kniffel: Das Duell

Von: Tobias
02. September 2026 um 22:28
Kniffel Duell - Box

Kniffel Duell - BoxKniffel: Das Duell von Reiner Knizia – erschienen bei Schmidt Spiele 2‑Personenspiele sind ein Trend der letzten Jahre. Mal kooperativ, häufiger aber ein Gegeneinander. Mal eher ungewöhnliche Konzepte, häufiger aber ein taktisches Tauziehen. So ist es jedenfalls nicht verwunderlich, dass mit KNIFFEL: DAS DUELL eines der populärsten Spiele der Neuzeit ebenfalls eine Duellversion erhält. Dabei wurde mit […]

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Der Hobbit: Hin und zurück – Würfelspiel

Von: Jens
30. August 2026 um 09:52

In diesem Spiel von Reiner Knizia übernehmen 1 bis 4 Spieler die Rolle von Bilbo und seiner Gemeinschaft der Zwerge, um vom Auenland zum einsamen Berg und wieder zurück zu gelangen. Es ist ein klassisches Roll & Write, bei dem

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One Card Dungeon

Von: Krys
10. Mai 2026 um 08:23

Dungeon-Crawler brauchen normalerweise viel Platz, viele Karten und noch mehr Regeln. One Card Dungeon geht bewusst einen anderen Weg. Der Name ist Programm: Das gesamte Abenteuer findet auf einer einzigen Karte statt. Dazu kommen ein paar Würfel, Marker und Charakterkarten.

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7 Wonders Dice

Von: Krys
07. Februar 2026 um 08:08

7 Wonders Dice überträgt die Grundidee der bekannten 7-Wonders-Reihe in ein Roll-and-Write-Format. Statt Karten werden Würfel genutzt, um Gebäude zu errichten, Ressourcen zu verwalten und militärische Konflikte mit den Nachbarstädten auszutragen. Alle Spieler entwickeln gleichzeitig ihre eigene Stadt. Dabei gilt

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Mindbug x King of Tokyo

Von: Krys
19. Dezember 2025 um 16:25

Mindbug wird seit der Veröffentlichung des ersten Sets „Der erste Kontakt“ stetig weiterentwickelt. Mit dem Crossover zu King of Tokyo liegt nun das sechste Basisset vor. Beide Spiele drehen sich um den klassischen Monsterkampf, und da Richard Garfield bei beiden

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Spots

17. Oktober 2025 um 16:00

Pegasus Spiele, 2024
Autoren: Alex Hague, Jon Perry, Justin Vickers
1–4 Spieler:innen, ab 8 Jahre, 20-30 Minuten

In „Spots“ dreht sich alles um Hunde, Tricks und Würfelglück. Ihr seid Hundetrainer:innen, die versuchen, ihre treuen Vierbeiner zum Spielen zu schicken. Jeder Hund besitzt ein individuelles Fellmuster mit Flecken, auf denen bestimmte Zahlen gewürfelt werden müssen. Nur wer die passenden Würfel platziert, kann den Hund fertigstellen und in Sicherheit bringen. Das klingt simpel, entfaltet aber rasch einen spannenden Wettlauf zwischen Risiko und Vorsicht. Thematisch ist „Spots“ erfrischend anders. Statt Fantasy oder Wirtschaft geht es hier um charmante Hunde, Leckerlis und ein Training voller Spannung. Die liebevolle Gestaltung und das unaufgeregte Thema machen das Spiel sofort sympathisch und sorgen dafür, dass ihr schnell in die Stimmung eintaucht.

Zu Beginn wählt ihr aus einer Vielzahl an Trickkarten eine kleine Auswahl, die den Ablauf der Partie bestimmt. Diese Karten geben euch Aktionen vor, etwa das Würfeln, Nachwürfeln oder das Sammeln von Leckerlis. Anschließend würfelt ihr, um die passenden Zahlen auf den Hundeflecken zu platzieren. Gelingt es euch, alle Flecken eines Hundes zu füllen, schickt ihr ihn zum Spielen und sichert euch so Punkte. Doch jeder Fehlwurf hat Konsequenzen. Würfel, die ihr nicht unterbringen könnt, landen im Garten. Wenn sich dort zu viele Augen summieren, entsteht Unruhe, und alle noch nicht gesicherten Hunde verlieren ihren Fortschritt. Diese ständige Balance zwischen Mut und Vorsicht prägt das Spielerlebnis. Ihr überlegt, ob ihr noch einmal würfeln wollt, um mehr zu schaffen, oder lieber sichert, was ihr habt. Mit 22 möglichen Tricks, von denen in jeder Partie nur sechs ins Spiel kommen, entstehen immer neue Kombinationen. Dadurch bleibt Spots abwechslungsreich und lädt dazu ein, verschiedene Taktiken auszuprobieren. Eine Partie dauert meist etwa 20 bis 30 Minuten und eignet sich gut für Familien, Freundesrunden oder kurze Spielabende.

„Spots“ überzeugt mit einem charmanten Thema und klarer Spielstruktur. Das Zusammenspiel aus Würfelglück, Risiko und taktischem Absichern sorgt für ständige Spannung. Die Freude ist groß, wenn ein Hund endlich fertiggestellt wird, und die Enttäuschung ebenso, wenn ein unruhiger Garten alles zunichtemacht. Dieses emotionale Auf und Ab macht den Reiz des Spiels aus. Gleichzeitig müsst ihr akzeptieren, dass der Zufall eine dominante Rolle spielt. Wer Pech hat, kann wenig ausrichten, selbst wenn die Strategie stimmt. Das ist nicht immer befriedigend, aber es gehört zu dem leichten, spielerischen Charakter, den „Spots“ bewusst pflegt. Das Material ist hochwertig, die Gestaltung farbenfroh und freundlich. Die Holzknochen als Leckerlis, die stabilen Karten und die klaren Symbole sorgen für eine angenehme Haptik und einfache Zugänglichkeit. Das Thema mit den unterschiedlichen Hunden und ihren Tricks ist liebevoll umgesetzt und spricht nicht nur Tierfreund:innen an. „Spots“ ist besonders geeignet, wenn ihr Spiele sucht, die schnell erklärt sind und bei denen Glück und Spannung im Vordergrund stehen. Für Familien mit Kindern ab acht Jahren, Gelegenheitsspieler:innen oder Runden, die gerne lachen und mitfiebern, ist es ein passender Begleiter. Wer allerdings Wert auf langfristige Planung und strategische Kontrolle legt, wird weniger Freude haben. Als kurzweiliges Würfelspiel mit charmantem Thema funktioniert „Spots“ hervorragend und verdient sich einen festen Platz im Regal all jener, die das kleine Chaos am Spieltisch lieben.

Galileo Galilei von Frosted Games – Ersteindruck

Von: Dimi
01. Oktober 2025 um 16:00

Bei Galileo Galilei sind wir Astronomen und machen bemerkenswerte Beobachtungen der Himmelskörper mit den Teleskopen, den Galilei zwar nicht erfunden hat, aber mit großem Erfolg nachgebaut und für solche astronomische Zwecke genutzt hat. (Quelle: Max-Planck-Gesellschaft)

Cover: Galileo Galilei / Foto: Frosted Games

Mit dem eigenen Tableau und dem Teleskop, lassen sich Aktionen ausführen, in dem du den Teleskop 1-3 Felder bewegst. Mit den Aktionen kannst du Planeten oder Sternkonstellationen beobachten, Kometen ins Spiel bringen um Vergünstigungen zu erlangen oder einfach deine Aktionsplättchen upgraden. Die oberen Aktionen von deinem Tableau sind immer fix, die unteren Aktionsplättchen nicht. Das Aktionsplättchen wandert nach deinem Zug nach unten und alle oder einige Aktionsplättchen verschieben sich. Sodass die Aktionen sich ein wenig für die darauffolgenden Züge ändern. Spannend! Da musst du gut vorausplanen, welche Aktionen du danach machen möchtest. Dieses Element im Spiel ist reizend und macht Spaß.

Das Tableau ist sehr schön gestaltet und der Teleskop ist immer im Fokus

Die Interaktion hält sich in Grenzen, da jeder für sich die Beobachtungen durchführt. Lediglich Karten wegschnappen und gewisse Ziele im Spiel versuchen ein wenig Interaktion ins Spiel zu bringen. 

Die Beobachtungen machst du mit farbigen Würfel (1-6) hier Lichtwürfel. Sternkonstellationen lassen sich mit einem Lichtwürfel (gelb, rot oder blau) beobachten, um größere Himmelskörper zu beobachten, müssen mindestens 2 Lichtwürfel kombiniert werden um daraus die geforderte Farbe (orange, lila, grün) abzubilden.

3 Sternkonstellationen kannst du bei Libra beobachten. 2 davon sind noch nicht belegt

Die Himmelskörper-Karte bekommst du nur, wenn du den Himmelskörper beobachtest. Bei beiden machst du gut Punkte und durch die Karten, die du dann in deine Bibliothek (oben rechts an deinem Tableau) legst, kannst du mit den Büchern auf die Buchrücken voranschreiten und die Boni erhalten.

Bei den Multiplikatoren in der Universität, kannst du auf bestimmte Sachen gehen, Sterne oder upgrades der Aktionsplättchen, um massig Punkte am Ende zu bekommen. Zwischenziele im Spiel, oberhalb der Uni, geben ebenfalls 3-7 Punkte. Durch Abgabe von Winkel, die du während des Spiels erhältst, kannst du viele Feinheiten anpassen, wie die Lichtwürfelfarbe ändern, Buchschritte erhalten oder die Inquisitoren bewegen.

Mit der Uni gibst du als Wissenschaftler deine Erkenntnisse, die du gewonnen hast, weiter. Bedeutet Siegpunkte zum Schluss

Inquisitoren? Oh ja, die machen das Spiel so ziemlich Böse. Ähnlich zu verstehen, wie die Mangelernährung von Agricola. Die Inquisitoren in deinem Observatoriumskeller sind dir zwar nicht gerade willkommen, können aber durchaus Teil deiner Strategie sein. Thematisch geht es darum, dass du versuchst, die Inquisitoren von deiner Rechtschaffenheit zu überzeugen. Gelingt dir das nicht, werden ihre Befragungen deinem Ruf schaden, was sich am Spielende in massiven Minuspunkten niederschlägt. Um sie zu überzeugen, musst du die Inquisitoren Stück für Stück weiter nach rechts in deinem Keller verschieben. Dein aktueller Ruf wird auf der Rufleiste des Spielplans angezeigt und bestimmt, wie viele Plus- oder Minuspunkte du am Spielende erhältst.

Durch die Aktion Sternkonstellation beobachten, bekommst neben Siegpunkte auch die dazugehörige Boni

Das Spiel endet, wenn eine bestimmte Anzahl an Himmelskörper-Karten aufgedeckt wurden (Spielerabhängig) und wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt die Partie Galileo Galilei.

Ich hatte definitiv meinen Spaß mit dem Spiel. Das Thema spricht mich sehr an, und die Umsetzung ist wirklich gelungen. Es handelt sich um ein Kennerspiel, das zu dritt in etwa 60 bis 75 Minuten gespielt ist und in dieser Zeit erlebt man eine richtig gute, unterhaltsame Partie. 

Ich bin vom Autor Thomas Holek begeistert, was für ein Output er letztes Jahr hatte mit SETI, Tee Garden und Galileo Galilei. Und dieses Jahr auf der SPIEL knüpft er da genau an, mit AQUARIA von Delicius Games in deutsch von Skellig Games und Froschreich von Pink Troubadour in deutsch von MM Spiele. Bin da sehr gespannt drauf. Aber vorher sollte ich auch mal Tea Garden endlich mal spielen.

Ersteindruck von Dimitrios Barbas

Verlag: Frosted Games
Autor: Thomas Holek
Illustration: Michal Peichl
Erscheinungsjahr: 2024
Spieleranzahl: 1-4 Personen
Alter: ab 12 Jahren
Dauer:  60 Minuten

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