❌

Normale Ansicht

Chichen Itza

Von: Roy
25. Oktober 2026 um 12:44

Wenn man an Stefan Feld denkt, kommen einem vermutlich nicht als Erstes Armeen, Monster und Würfelkämpfe in den Sinn. Und genau das macht Chichén Itzá für mich zu einem ziemlich ungewöhnlichen Titel innerhalb der Stefan Feld City Collection. Feld selbst sagt, dass er mit diesem Spiel einmal etwas anderes ausprobieren wollte – und das merkt man dem Spiel auch an.

Aber was erwartet uns hier eigentlich?

Chichén Itzá ist für 2–4 Spieler ausgelegt und verbindet klassische Eurogame-Elemente mit einem deutlich konfrontativeren Spielansatz. Wir bauen unsere eigene Entwicklung auf, schicken Einheiten auf das Spielfeld und versuchen dort Gebiete zu kontrollieren, gegen Kreaturen anzutreten und natürlich möglichst viele Punkte zu sammeln.


Das Herzstück des Spiels ist für mich zunächst einmal der Auswahlmechanismus. Auf einem Aktionstableau stehen uns verschiedene Aktionen zur Verfügung und wir setzen unsere Arbeiter dort ein. Der Clou: Je nachdem, ob ich eine Aktion zuerst auswähle oder ein Mitspieler dort bereits zugeschlagen hat, verändert sich der Preis. Der erste Spieler kommt also günstiger an eine Aktion, während die nachfolgenden Spieler mehr dafür bezahlen müssen.

Und genau das finde ich ziemlich spannend.

Denn plötzlich muss ich nicht nur überlegen, was ich machen möchte, sondern auch wann ich es mache. Warte ich noch, kann mir jemand die gewünschte Aktion wegschnappen oder ich muss anschließend mehr dafür bezahlen. Nehme ich sie hingegen früh, kann ich mir einen Vorteil sichern, verbaue mir aber vielleicht eine andere Möglichkeit.


Daneben entwickeln wir unsere Fähigkeiten weiter, verbessern beispielsweise unsere Kampfmöglichkeiten und bewegen unsere Einheiten über den Spielplan. Dort kommt dann der etwas ungewöhnlichere Teil ins Spiel: die Kämpfe gegen Kreaturen oder andere Spieler. Hier wird gewürfelt, wobei verschiedene Werte und Verbesserungen Einfluss auf das Ergebnis haben. Das Ganze ist dadurch nicht komplett berechenbar, lässt sich aber durchaus beeinflussen.

Gerade das Kampfsystem ist dabei zu Beginn nicht unbedingt super intuitiv. Ich musste mich hier erst einmal ein wenig hineinarbeiten. Aber wie so oft bei einem Stefan-Feld-Spiel gilt: ein paar Partien gespielt und plötzlich greifen die verschiedenen Zahnräder immer besser ineinander.

Chichén Itzá ist für mich ein ziemlich ungewöhnlicher Stefan Feld. Und das meine ich tatsächlich positiv. Es ist eben nicht das klassische Eurogame, bei dem jeder friedlich vor seinem eigenen Tableau sitzt und versucht, möglichst effizient seine Punkte zu generieren. Hier kommt deutlich mehr Konfrontation ins Spiel und durch die Kämpfe auch eine gewisse Portion Glück.


Der Auswahlmechanismus gefällt mir dabei ausgesprochen gut. Gerade die Tatsache, dass die Kosten für eine Aktion für die nachfolgenden Spieler steigen, erzeugt eine interessante Spannung. Ich muss ständig abwägen, ob ich etwas jetzt unbedingt brauche oder ob ich noch warten kann.

Auch das Kampfsystem funktioniert für mich nach ein paar Partien deutlich besser. Am Anfang wirkt es etwas sperrig und man muss erst einmal verstehen, welche Möglichkeiten man überhaupt hat. Aber wenn das sitzt, greifen die einzelnen Elemente gut ineinander und es macht durchaus Spaß, seine Einheiten aufzurüsten, über den Spielplan zu schicken und sich mit den Kreaturen beziehungsweise den Mitspielern auseinanderzusetzen.

Und überhaupt: Stefan Feld bleibt für mich einfach ein Autor, der keine schlechten Spiele macht. Auch wenn mir natürlich nicht jedes seiner Spiele gleich gut gefällt, schafft er es immer wieder, interessante Mechanismen miteinander zu verbinden.


Ein Thema möchte ich bei der City Collection allerdings erneut ansprechen: das Material ist Fluch und Segen zugleich.

Grundsätzlich bekommen wir hier wirklich sehr gutes Material auf den Tisch. Aber dann kommt das Innenleben der Schachtel und ich frage mich jedes Mal: Warum?!

Die kleinen Schachteln sind grundsätzlich eine nette Idee, aber die Pappkreuze, die darin als Unterteilung dienen sollen, halten einfach nichts in ihren Fächern. Beim Transport mischt sich am Ende wieder alles durch. Dann kann man es auch gleich bleiben lassen.

Und ganz ehrlich: Bei diesem Preispunkt muss dieses Problem endlich behoben werden! Wenn ich so viel Geld für ein Spiel ausgebe, möchte ich nicht nach dem Öffnen der Schachtel erst einmal wieder alle Marker, Plättchen und sonstigen Kleinteile auseinander sortieren müssen.

Auch die Illustrationen sind für mich so ein kleiner Zwiespalt. Thematisch passen sie durchaus, wirklich schön finde ich sie allerdings nicht. Da hätte ich mir gerade bei einem solchen Titel etwas mehr gewünscht.


Trotz dieser Kritikpunkte bleibt für mich aber ein gutes Spiel übrig. Chichén Itzá ist ungewöhnlich, spielt sich anders als viele andere Titel von Stefan Feld und bietet gerade durch den Auswahlmechanismus und die Kämpfe eine interessante Mischung.

Betrachtet man die komplette Stefan Feld City Collection, würde ich Chichén Itzá momentan im oberen Drittel einordnen. An der Spitze bleibt für mich vorerst allerdings Marrakesh.

Aber wer weiß, was die nächsten Partien noch so bringen.
______________________________________________________________



Chichen Itza von Stefan Feld
Erschienen bei Queen Games
Für 2-4 Spieler in ca. 60-120 Minuten ab 12 Jahren
sämtliche Bilder sind von uns selbst erstellt oder vom jeweiligen Pressematerial des Verlages (hier Queen Games)

PM Spieleverlage eV

Von: Oliver
21. Oktober 2026 um 11:00

SPIEL 2023

Die Spielebranche blickt trotz wirtschaftlicher Herausforderungen optimistisch auf das Jahr 2026. Besonders Brett-, Karten- und Gesellschaftsspiele sowie Puzzle entwickeln sich positiv. Wie der Spieleverlage e. V. in seiner Pressemitteilung zur SPIEL 2026 in Essen berichtet, konnte die Warengruppe Spiele & Puzzle in den ersten drei Quartalen des Jahres um 8 Prozent wachsen. Der gesamte Spielwarenmarkt legte im gleichen Zeitraum lediglich um 3 Prozent zu.

- Den Beitrag PM Spieleverlage eV findest du auf Spielevater - Die ANDERE Seite der Brettspiele

Orapa Space – REVIEW | Rezension Brettspiel

Von: Nina
20. Oktober 2026 um 07:00

Schiffe versenken im Weltall – oder so ähnlich – könnte man denken, wenn man das Brettspiel Orapa Space das erste Mal sieht. Doch eigentlich wollen wir den Weltraum mit unseren Laserstrahlen vermessen. Aber spielt das wirklich eine Rolle? Das erfahrt ihr hier… Nina Im Spiel Orapa Space bekommen zwei Personen jeweils ein „Weltalltableau“ auf dem […]

Rooms & Roomies - Plättchenlegen beim Möbelschweden

19. Oktober 2026 um 08:00

Geht ihr gerne zum Möbelschweden? Mich lockt dort normalerweise nichts hin. Nicht einmal die Hotdogs, von denen viele so schwärmen. Meine Frau hingegen findet immer etwas, und wenn es nur Teelichter sind. Es lebe das Klischee!

Quelle

Skirmish: Battle for Draconia

Von: Krys
18. Oktober 2026 um 13:41

Skirmish ist ein taktisches Kartenkampfspiel, das sich im Kern auf Duelle zwischen zwei Spielern konzentriert. Die Grundregeln sind schnell verstanden, doch die unterschiedlichen Fraktionen und ihre Fähigkeiten sorgen für taktische Möglichkeiten, die sich erst mit zunehmender Erfahrung vollständig erschließen. Wer

The post Skirmish: Battle for Draconia first appeared on Spiele-Akademie.de.

An Age Contrived

Von: Roy
14. Oktober 2026 um 08:33


BIST DU EIN GOTT?!?!?! NEIN? DANN STIRB!!!!!

Na, wer hat dieses Filmzitat erkannt? Es stammt aus einem meiner Lieblingsfilme aus der Kindheit und zwar “Ghostbusters”. Ach ja, was war das schön. Wer aber diese Frage immer schon gern mit “JA!” beantworten wollte, der sollte jetzt weiterlesen, denn in diesem Spiel sind wir genau das - GÖTTER!

In dem gehobenen Kennerspiel für 1-5 Spieler von Chris Matthew sind wir Götter der Welt “Eldranir”, welche um die Gunst der Sterblichen buhlen und stärker werden, indem sie den Sterblichen Monumente, Säulen der Zivilisation und andere bleibende Erfüllungen bringen. Schlussendlich geht es aber um Siegpunkte, die für den Glauben an euch als Gott stehen.



Vor uns liegt die Karte von Eldranir, eingeteilt in verschiedene Gebiete, in denen wir jeweils ein episches Monument bauen möchten, das ist auch der Endspiel-Trigger, sobald alle Monumente fertig sind, endet das Spiel. Jeder Gott beginnt in einer anderen Region und platziert dort die Miniatur seiner Manifestation.

Jeder Spieler erhält eine Charaktertafel sowie ein Transmutationsgerät - hier kommt es nun etwas darauf an, mit welcher Edition ihr spielt, denn in der Deluxe-Ausstattung ist dieses Gerät ein Metallgestell, bei dem man im Laufe des Spiels die Steine rausschießen kann. Da es spielerisch keine Relevanz hat, gibt es in der Retailfassung nur ein einfaches Board. Dieses Board ist auch Dreh- und Angelpunkt des Spiels, denn hierüber fokussieren wir unsere göttliche Energie ins Reich der Sterblichen und üben Einfluss aus.



Das Board besteht aus mehrere Plättchen mit Aussparungen in zwei Reihen, die untere Reihe bestimmt dabei, welche Aktion ausgeführt werden kann und die obere Reihe ist dann quasi die Energie, die zum Einsatz kommt. In meinem Zug kann ich so viele Aktionen wie ich Steine in der unteren Reihe besitze ausführen, allerdings ist jeder Stein durch seine Position auf dem Board an eine mögliche Aktion gebunden.

Zwei der Aktionen erscheinen dabei erstmal ganz simpel und zwar erlauben sie mir einfach, aus einer bestimmten Position die Energiesteine zu entfernen und einzusetzen. Mit dem “fancy” Gestell werden diese dann rausgeschossen oder einfach vom Board genommen. Diese entnommene Energie kann nun unterschiedlich verwendet werden, überwiegend allerdings zum Bau eines Monuments. Jedes Monument besteht aus 4-5 Teilen, die nach und nach gebaut werden können und unterschiedliche Vorgaben zeigen, denn jedes Energieplättchen zeigt noch eine andere Type.



Diesen Typen sind dann wichtig, sobald ein Monument-Teil fertig ist, denn jeder der dort nun sein Teil beigetragen hat, darf die Aktion des entsprechenden Plättchens ausführen und der Spieler, welcher das letzte Teil beigesteuert hat bekommt einen Bonus und darf dieses Teil zum Monument legen und dient somit einer Mehrheiten-Wertung am Ende. Sollte es nicht zu einem Monument-Teil gehen, dann kann ich mir eine Errungenschaft sichern, die mir eine weitere Wertung am Spielende bringt, dafür muss ich allerdings gewisse Vorgaben erfüllen..

Als weitere Aktion gibt es noch Bewegungspunkte, die ich für meine Miniatur ausgeben kann, die sich dann über die Karte bewegt, allerdings nur in die Richtung, in welche sie blickt und entlang des Weges. Häufig muss als Übergang eine Brücke gebaut werden, die uns dann wieder einen Bonus bringt, wenn man sie überschreitet. Durch das "Bauen" von Brückenteilen entsperrt man übrigens Fähigkeiten des Charakters, die bei jedem anders sind. Möchte ich meine Figur nicht bewegen, kann ich auch Schritte auf zwei kleinen Leisten auf meinem Playerboard gehen. Erreicht man jeweils das Ende, wird der Energiestein gebunden und zwar entweder bei einem Monument oder bei den Errungenschaften der Zivilisation. Die gibt es in jeder Region einmal mit zwei Spots und am Ende des Spiels bekommt man Punkte für die Anzahl an Energien, die man dort gebunden hat.



Letzte Aktionsmöglichkeit wäre noch eine Repositionierung von Energien, falls man sich doch noch mal umentscheiden möchte. So, das waren nun die Aktionen durch das Board, falls die untere Reihe nun aber leer ist oder man einfach keine weitere Aktion ausführen möchte, dann kann ich voranschreiten. Wir haben immer zwei Plättchen mit Aussparungen mehr als in das Board passen, schreite ich voran, wähle ich eine davon aus und schiebe sie von links ins Board, so das rechts eins herausfällt. Das neue Plättchen darf ich dann mit neuen Energiesteinen befüllen. Habe ich noch einen aktiven Marker meiner Fraktion, darf ich sogar zwei Platten neu hinzufügen und kann später diesen Marker durch eine Aktion auch neu aktivieren.

Des Weiteren habe ich die Möglichkeit mir bessere Plättchen mit Aussparungen zu holen, die mir mehr Möglichkeiten geben und mit zusätzlichen Aktionssymbolen versehen sind, schiebe ich gleiche Symbole in eine Spalte, dann bekomme ich sofort einen Bonus und ich kann generell die Aktionen noch verbessern!



Ihr merkt schon, das Spiel ist komplex, aber vom Handling eigentlich sehr leicht, denn in meinem Zug tue ich nicht mehr als Aktionen auslösen oder eben schieben, aber dennoch entsteht eine gewaltige Komplexität, weil man überall mitspielen möchte und einige Dinge beachten muss. Aber es bringt Spaß, die Azul-artigen Steine fühlen sich toll an und sehen toll aus, der Schieß-Mechanismus im Deluxe-Teil erschließt sich mir nicht und kann daher wirklich vernachlässigt werden.

Aber wenn wir schon bei Optik sind: die Monumente sehen fantastisch aus. Jedes Plättchen ist magnetisch und wird an ein Metall-Stück geheftet, so dass am Ende 3D-Gebäude auf dem Spielplan stehen, was wirklich beeindruckend aussieht. Auch die generelle Aufmachung gefällt mir sehr gut.

An Age Contrived ist zwar knifflig, aber nicht anstrengend dabei, schlussendlich muss man aber schon sagen, das es viel darum geht, die richtigen Symbole auf den Energiesteinen zu haben um sich bei den Monumenten zu beteiligen, darauf fokussiert sich das Spiel und der Rest wirkt daher ein wenig wie Beiwerk. Gerade die Zivilisationspfeiler wirken ein wenig unnatürlich und unthematisch. Es soll dafür stehen, dass man der Bevölkerung z.B. Literatur gebracht hat, aber spielerisch ändert sich dadurch nichts, was ich schade finde, hier wäre ein Bonus angebrachter gewesen als z.B. bei den Brücken.



Wenn ich also etwas kritisieren möchte, dann tatsächlich die thematische Umsetzung. Ich fühle mich nicht wirklich wie ein Gott oder dergleichen und so spielt sich An Age Contrived recht mechanisch und nicht thematisch, was ich umso schader finde, weil ich das Thema toll finde. Der Fokus ist aber stets, welches Symbol liegt wo und wann und wie… und darum drehen sich dann auch die Gedanken. Dieses Knobeln macht zwar Spaß, funktioniert gut und die bisherigen Partien kamen gut an, aber die vollendete Begeisterung wollte nicht aufkommen, weil man das Gefühl hat, hier wurde auch was verschenkt. Dazu kommt auch das recht konfuse englische Regelwerk, welches das Nachschlagen zu Beginn nicht leicht gemacht hat. 

Zum Ende bleibt dennoch ein positiver Eindruck und spaßige Partien mit sehr interessanten Ideen, gerade der Engine Building Part, wie man Energie und Aktionen plant, gefällt mir sehr gut und würde ich gern noch in anderen Spielen sehen wollen. Spielt es auf jeden Fall mal an, wenn ihr die Chance dazu bekommt.

Nicht zu vergessen, es wird noch eine kleine Erweiterung (“Ad Infinitum”) geben, die vor allem Varianz bringt sowie eine Art Belohnungs- und Unterstützungssystem, wenn man das Spiel häufiger spielt. Gute, erfahrene Spieler bekommen ein Malus und Neulinge oder bisher wenig erfolgreiche Spieler einen Support. Schön!

___________________________________________________________________




An Age Contrived von Chris Matthew
Erschienen bei 
Für 1-5 Spieler in ca. 60-120 Minuten ab 12 Jahren
sämtliche Bilder sind von uns selbst erstellt oder vom jeweiligen Pressematerial des Verlages (hier)
*es handelt sich um einen Affiliate-Link

The Royal Society of Archeology – REVIEW | Rezension Brettspiel

Von: Carina
13. Oktober 2026 um 08:00

Archäologie ist in so vielen Brettspielen als Thema verarbeitet worden, dass es mittlerweile nicht mehr das knackigste Thema darstellt. Viele Spiele haben durch den Archäologie-Bezug ein Indiana Jones-Flair, was immer noch zieht – auch bei mir. Begeben wir uns aber mit der Königlichen Gesellschaft auf Ausgrabungstour, ist die Stimmung ein wenig aristokratischer und snobistischer. So […]

Countdown zur SPIEL 2026

Von: Oliver
12. Oktober 2026 um 18:00

SPIEL 2023

Nicht mehr lange, und die SPIEL öffnet ihre Pforten. Das ist für uns Spielende so etwas wie das Tor zum Schlaraffenland. Nicht verwunderlich also, dass wir hier mehr als gespannt sind, was uns dort erwartet. Die Vorbereitungen sind auch so gut wie abgeschlossen, Listen geschrieben, Verlage kontaktiert und erste Neuheiten schon einmal angespielt oder zumindest begutachtet.

- Den Beitrag Countdown zur SPIEL 2026 findest du auf Spielevater - Die ANDERE Seite der Brettspiele

bt327 Road to Essen 2026 - HABA & XOXO

12. Oktober 2026 um 07:00

Shownotes
HABA erfindet sich weiter neu und wird zur „Taylor Swift des Beeple Messeradios“: Im Gespräch mit Alexandra (Brettspielhamster/Spielkulturerbe) sprechen Patrick Tonn und Thade Precht über HABAs Kennerspiele, die Erfahrungen des letzten Jahres sowie über zukünftige Pläne – aber natürlich auch über Spiele! Thade hat XOXO, seine neue Spielemarke, die HABA vertreibt, mit im Gepäck. Außerdem stehen Molecools, Pets on Mars und The Mix im Fokus.

Datum der Aufnahme: 21.09.2026
Online seit: 12.10.2026

Feedback
Wer den Beeple Talk unterstützen möchte: Die Freude ist groß, falls Ihr den Podcast bei z.B. Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die Apple Podcasts nicht verwenden, gibt es die Plattform Panoptikum, auch dort kann eine Empfehlung ausgesprochen und bewertet werden, aber auch ein eigenes Podcasthörerprofil erstellt werden. Und natürlich freuen wir uns auch über Bewertungen auf all den anderen Plattformen, über die Podcasts gehört werden können.
Ganz besonders toll ist natürlich, falls Ihr Euren Mitspielern vom Beeple Talk erzählt.

Über den Beeple Talk
Der Beeple Talk ist mit allen Episoden unter dem folgenden Link erreichbar. Ziel ist es, Episoden mit wechselnden Themen rund um Brett- und Kartenspiele zu machen. Zum Beeple Talk treffen sich regelmäßig einige Mitglieder von Beeple, dem Brettspiel-Blogger-Netzwerk.
Beeple Talk – Der monatliche Podcast von Beeple – https://www.beeple.de

Podcast-Plattformen
Natürlich findet sich der Beeple Talk auf den bekannten Plattformen für Podcasts, insbesondere Apple Podcasts.

Beeple Talk auf Apple Podcasts – https://itunes.apple.com/de/podcast/beeple-talk/id1449578291?l=en.
Der Beeple Talk ist ein kostenfreies Format. Solltest Du für das Hören auf Deiner bevorzugten Plattform eine Gebühr zahlen müssen, so erfolgt dies ohne unsere Zustimmung. Wir sind und bleiben kostenfrei zu empfangen.
Fehlt Dir auf Deiner bevorzugten Plattform der Beeple Talk, freuen wir uns über einen Hinweis.

Beeple Chat
Die Kanäle des Beeple Brettspiel-Blogger-Netzwerks betreiben einen Discord-Server, auf dem sich eine tolle Community täglich über Brettspiele austauscht. Falls Ihr dazukommen möchtet, diesem Link folgen oder eine E-Mail senden.

Intro/Outro
Epic Song by BoxCat Games

SPIEL Essen 2026 Brettspiel-Neuheiten – Dungeon Crawler: Antikes, Fantasy und Schleimiges

08. Oktober 2026 um 09:00

SP26_Bs - TitelWir kriechen zur SPIEL 2026. Hoffentlich nicht wortwörtlich, sondern nur, um einige Neuheiten aus einem besonders beliebten Brettspiel-Genre vorzustellen. Unzählige Dungeon-Crawling-Abenteuer erwarten uns auch in diesem Jahr wieder auf der SPIEL. Darunter sind viele neue Abenteuer, aber auch einige alte Bekannte, die ihre Rückkehr mit neuen Versionen oder Weiterentwicklungen feiern.

Dieser Beitrag wurde von Maximilian Lentes geschrieben

Power Vacuum

Von: Roy
07. Oktober 2026 um 06:33

Machtvakuum bei den Haushaltsgeräten? Na, da ist ja was los!

Stellt euch vor, der große Staubsauger ist tot und plötzlich kämpfen Toaster, Mixer, Bügeleisen und Co. um die Vorherrschaft. Klingt bekloppt? Ist es auch! Und genau deshalb passt das Thema von Power Vacuum von Corax Games irgendwie hervorragend zu diesem doch etwas ungewöhnlichen Stichspiel.

Power Vacuum ist ein Stichspiel für 1–5 Personen und läuft zunächst einmal nach einem Prinzip ab, das uns Stichspielfans durchaus bekannt vorkommen dürfte. Karten werden ausgespielt, es gibt Farben, Bedienzwang und am Ende gewinnt normalerweise die höchste Karte der angespielten Farbe. Eine Farbe fungiert dabei als Trumpf.

Aber natürlich wäre das Ganze viel zu langweilig, wenn es dabei bleiben würde.


Denn in Power Vacuum ist nicht unbedingt derjenige der Gewinner, der den Stich macht. Die niedrigste ausgespielte Karte bekommt nämlich ebenfalls eine wichtige Aufgabe und darf am Kontrollplan die Machtverhältnisse zwischen den verschiedenen Haushaltsgeräten beeinflussen. Dazu kommen geheime Agenda-Karten, die vorgeben, welche Geräte am Ende einer Runde besonders viel oder besonders wenig Macht besitzen sollen. Wer seine Agenda geschickt erfüllt, kann ordentlich Punkte kassieren.

Und genau hier beginnt für mich der interessante Teil des Spiels.

Denn zu Beginn wirkt Power Vacuum erst einmal ein wenig sperrig. Man schaut auf seine Karten, auf den Kontrollplan, auf die Agenda und fragt sich vielleicht: „Ähm … was genau soll ich jetzt eigentlich machen?“


Aber je mehr Partien man spielt, desto mehr öffnen sich die taktischen Möglichkeiten. Plötzlich geht es eben nicht mehr nur darum, einen Stich zu gewinnen. Vielleicht möchte ich einen Stich absichtlich NICHT gewinnen. Vielleicht brauche ich eine niedrige Karte, um am Kontrollplan etwas zu verändern. Vielleicht muss ich einen Mitspieler stärken, obwohl ich ihn eigentlich lieber schwächen würde, weil mir das am Ende bei meiner eigenen Agenda hilft.

Und genau diese kleinen Entscheidungen machen für mich den Reiz aus.

Dazu kommt das wirklich herrlich verrückte Thema. Machtgierige Haushaltsgeräte, die um die Vorherrschaft kämpfen? Bitte was? Die Grafik passt dabei wunderbar zum völlig absurden Szenario und unterstreicht den Humor des Spiels. Gerade bei einem Stichspiel ist das eine willkommene Abwechslung und sorgt dafür, dass Power Vacuum nicht wie das nächste austauschbare Kartenspiel daherkommt.


Für mich ist Power Vacuum deshalb eine kleine Überraschung. Ja, der Einstieg ist etwas sperrig und man braucht ein paar Partien, bis man wirklich versteht, welche Möglichkeiten einem das Spiel bietet. Aber genau dann beginnt es richtig interessant zu werden.

Und als bekennender Stichspiel-Fan kann ich nur sagen: Das Ding gefällt mir!

Ein ungewöhnliches Thema, eine passende und witzige Gestaltung und vor allem ein Stichspiel, das mit seinen zusätzlichen Mechanismen immer wieder neue taktische Möglichkeiten eröffnet.

Für mich auf jeden Fall eine kleine Perle unter den Stichspielen, die definitiv im Regal bleiben darf!


______________________________________________________________



Power Vacuum von Kaleb Wentzel-Fisher
Erschienen bei Corax Games / Keen Bean Studio
Für 1-5 Spieler in ca. 30-45 Minuten ab 8 Jahren
sämtliche Bilder sind von uns selbst erstellt oder vom jeweiligen Pressematerial des Verlages (hier Corax Games / Keen Bean Studio).

SPIEL Essen 2026 Brettspiel-Neuheiten – Eurogames: Sterngucker, Stummfilme und Schneestürme

05. Oktober 2026 um 09:00

Grübeln, optimieren, Engines bauen: Zur SPIEL Essen 2026 haben wir neun Eurogames für Vielspielende herausgesucht. Wir legen uns mit Galileo und der Inquisition an, drehen in Méliès' Glasatelier einen Stummfilm, forsten Island auf und folgen Alexander Pfister zu einem Meteoriten in die Antarktis.

Dieser Beitrag wurde von Tim Billen geschrieben

Reforest – REVIEW | Rezension Brettspiel

04. Oktober 2026 um 14:00

Eine kleine Schachtel, ein paar Karten und gerade einmal sechs Plätze im eigenen Wald. Das Kartenspiel Reforest sieht zunächst nach einem eher überschaubaren Kartenspiel aus. Dahinter steckt jedoch ein durchaus anspruchsvolles Kennerspiel, bei dem aus wenigen Grundregeln erstaunlich viele Entscheidungen entstehen. Optisch erinnert das Ganze mit seinen sehr schönen Pflanzenillustrationen zunächst ein wenig an Mischwald. Spielerisch kommen durch […]

Forgeflame

Von: Roy
02. Oktober 2026 um 08:15

 


Forgeflame – allein der Name, das Cover und vor allem die wirklich tollen Miniaturen versprechen schon ein großes Fantasy-Abenteuer. Tief hinein in die Mine, Erze abbauen, Kobolde bekämpfen und am Ende mächtige Artefakte schmieden. Klingt doch eigentlich nach genau dem Stoff, aus dem epische Spieleabende gemacht sind, oder? Bei mir wollte dieser Funke allerdings nicht so richtig überspringen.

In Forgeflame übernehmen wir jeweils eine Gruppe aus drei unterschiedlichen Abenteurern und machen uns auf den Weg in die Tiefen der Mine. Dabei sammeln wir Erze, erkunden die verschiedenen Bereiche, kümmern uns um herumstreunende Kobolde und versuchen schließlich, aus unseren gesammelten Rohstoffen wertvolle Artefakte zu schmieden. Dafür spielt jeder Spieler Karten aus seinem persönlichen Deck aus, wobei die verschiedenen Charaktere über eigene Fähigkeiten verfügen. Nach einigen ausgespielten Karten wird das Deck durch stärkere Karten erweitert – ein klassischer Deckbuilding-Mechanismus also.


Das eigentliche Ziel ist dabei ziemlich schnell erklärt: Wir benötigen bestimmte Kombinationen aus Erzen, bringen diese zur zentralen Schmiede und fertigen daraus Artefakte. Wer zuerst die entsprechende Anzahl an Artefakten geschmiedet hat beziehungsweise am Ende die meisten Punkte sammeln konnte, gewinnt das Spiel. Je nach Spielerzahl verändert sich dabei auch das Spielprinzip etwas – zu viert wird beispielsweise in zwei Teams gespielt.

Das klingt jetzt vielleicht etwas trocken und genau hier liegt für mich auch das Problem von Forgeflame. Denn eigentlich steckt in dem Spiel unglaublich viel Potenzial. Die Miniaturen sind wirklich gelungen, die Grafik gefällt mir ausgesprochen gut und auch das Material kann überzeugen. Besonders schön finde ich die Idee, dass die gesammelten Erzbrocken tatsächlich an den Figuren befestigt und von diesen durch die Mine getragen werden. Das sieht auf dem Tisch einfach klasse aus.


Auch die unterschiedlichen Charaktere bringen etwas Abwechslung ins Spiel. Jeder verfügt über eigene Fähigkeiten und dadurch entstehen durchaus interessante Kombinationen. Trotzdem hatte ich während meiner Partien immer wieder das Gefühl, im Grunde doch ständig dasselbe zu tun: Bewegen, Erz sammeln, zur Schmiede bringen, Artefakt herstellen. Dann wieder von vorne.

Und genau das wurde mir auf Dauer etwas zu repetitiv.

Das Spiel macht dabei gar nicht wirklich viel falsch. Die Regeln funktionieren, die verschiedenen Charaktere bringen unterschiedliche Möglichkeiten mit und auch die Kobolde sowie die weiteren Elemente sorgen für ein wenig Abwechslung. Es gibt also durchaus einiges zu entdecken. Nur hatte ich angesichts der Optik und des gesamten Auftritts von Forgeflame einfach etwas anderes erwartet.

Ich hatte irgendwie auf ein großes Abenteuer gehofft. Auf mehr Entscheidungen, mehr Überraschungen, vielleicht etwas mehr Interaktion und das Gefühl, wirklich gemeinsam durch eine gefährliche Mine zu ziehen. Stattdessen ist es letztendlich vor allem ein Spiel darum, die benötigten Rohstoffe zusammenzubekommen, um die eigenen Ziele zu erfüllen.

Und das ist mir persönlich dann einfach etwas zu wenig.


Gerade weil Forgeflame optisch so viel verspricht, fällt dieser Unterschied bei mir besonders stark auf. Wenn ein Spiel durchschnittlich aussieht und durchschnittlich spielt, erwartet man vielleicht auch nicht mehr. Hier hatte ich aber ständig das Gefühl: „Da müsste doch eigentlich noch mehr kommen!“

Trotzdem möchte ich Forgeflame keinesfalls schlechtreden. Wer ein zugängliches Fantasy-Spiel mit tollem Material, hübschen Miniaturen und einem überschaubaren Deckbuilding-Anteil sucht, kann hier durchaus seinen Spaß haben. Auch die unterschiedlichen Charaktere sorgen dafür, dass nicht jede Partie komplett gleich abläuft.

Bei mir hat der große Funke allerdings gefehlt. Forgeflame sieht fantastisch aus und macht spielerisch auch nichts wirklich falsch – nur das Spielerlebnis konnte bei mir nicht mit der tollen Optik mithalten.

Vielleicht lag es also gar nicht am Spiel selbst, sondern schlicht an meiner Erwartungshaltung. Ich hatte mir von dieser Schmiede einfach etwas mehr Feuer erhofft.


_______________________________________________________________




Forgeflame von Quentin Vernet & Marc Vernet
Erschienen bei Grimspire / Lord Raccoon Games
Für 2-4 Spieler in ca. 60 Minuten ab 10 Jahren
sämtliche Bilder sind von uns selbst erstellt oder vom jeweiligen Pressematerial des Verlages (hier Grimspire / Lord Raccoon Games).

Nature

Von: Oli
30. September 2026 um 07:44

Mit Nature hat sich HABA endlich mal wieder getraut, ein Spiel zu veröffentlichen, dass nicht reines Kinder-/Familienspiel ist, sondern sich in (seichte) Kennersphären begiebt. Natürlich ist das hier noch weit vom ausgewachsenen Expertenspiel entfernt, aber am unteren Ende des Kennerspielbereichs bewegt sich Nature dann doch. Und das finde ich grundsätzlich erst einmal ziemlich gut.

Das Spiel selbst dreht sich schlicht und ergreifend um den Kampf ums Überleben. Über insgesamt vier Runden baut man sich verschiedene Spezies auf und stattet diese mit Eigenschaften aus. Dazu stehen Karten zur Verfügung, die besondere Fähigkeiten bzw. Merkmale mit sich bringen (z.B. schnell sein oder Hörner zur Abwehr von Fressfeinden). Jede Spezies kann dabei mit bis zu drei Karten ausgestattet werden. Das Ziel ist natürlich, möglich

st gut an die Umwelt (also die Mitspielenden) angepasst zu sein und vor allem genügend Nahrung zu bekommen. Denn am Ende der Runde wird gefressen – und wer nicht genug Nahrung abbekommt, verliert Population oder stirbt eben aus. Ganz wie im echten Leben also. Nur dass hier niemand wirklich verhungert und die verlorenen Populationen einfach wieder ins eigene Ökosystem zurückwandern.

Interessant wird es dadurch, dass eine Spezies in jeder Runde entweder als Pflanzenfresser oder als Fleischfresser eingesetzt werden kann. Als Pflanzenfresser ist man auf die vorhandene Nahrung angewiesen, während ein Fleischfresser die Spezies der Mitspielenden als Nahrungsquelle nutzen kann. Dafür muss die Beute natürlich auch tatsächlich "fressbar" sein. So entsteht ein durchaus nettes kleines Wettrüsten: Baue ich eine möglichst große Population auf oder investiere ich lieber in Eigenschaften, die meine Tiere schützen oder ihnen bei der Nahrungssuche helfen?


Das Schöne daran ist, dass Nature dabei gar nicht versucht, aus diesen eigentlich einfachen Regeln ein riesiges Strategiespiel zu machen. Die einzelnen Entscheidungen sind überschaubar, aber es gibt durchaus etwas zu taktieren. Welche Spezies möchte ich weiterentwickeln? Wann ist der Zeitpunkt gekommen, aus dem Pflanzenfresser vielleicht doch einen Fleischfresser zu machen? Und welche Merkmale brauche ich eigentlich wirklich? Vieles davon ergibt sich erst während der Partie.

Allerdings liegt genau hier für mich auch das Problem. Das Kartenset des Grundspiels ist doch recht überschaubar. Dadurch sind die Möglichkeiten zwar schnell verstanden, aber eben auch schnell gesehen. Nach einigen Partien wiederholen sich die Entwicklungen doch recht häufig. Man hat dann nicht mehr das Gefühl, eine völlig neue Tierwelt zu erschaffen, sondern kennt die kleinen Tricks, mit denen man seine Spezies einigermaßen erfolgreich durch die vier Runden bekommt.

Das ist insofern schade, weil Nature eigentlich eine schöne Grundlage für deutlich mehr bietet. Das Spiel wird daher nicht umsonst als "Spielsystem" beworben und es gibt bereits verschiedene Erweiterungsmodule, die neue Eigenschaften, Mechaniken und sogar ganze Themenwelten hinzufügen. Und ich kann durchaus nachvollziehen, dass dadurch deutlich mehr Abwechslung entsteht. Nur habe ich bei einem Grundspiel eben auch gerne schon im eigentlichen Spiel ausreichend Fleisch am Knochen. Und genau das fehlt mir hier ein wenig.


Dabei macht Nature durchaus Spaß. Die Regeln sind zugänglich, das Thema funktioniert und auf dem Tisch sieht das Ganze mit den verschiedenen Tieren und Populationen auch schön aus. Gerade für Familien, die aus dem klassischen Familienspielbereich langsam in Richtung etwas anspruchsvollerer Spiele unterwegs sind, kann ich mir Nature richtig gut vorstellen. Hier gibt es schon echte Entscheidungen, ein wenig Interaktion und genügend Möglichkeiten, sich gegenseitig in die Suppe zu spucken, ohne dass daraus gleich ein abendfüllendes Regelstudium wird.

Für mich als Vielspieler ist es allerdings auf Dauer etwas zu wenig. Ich hatte Spaß mit Nature und würde eine Partie auch jederzeit wieder mitspielen. Aber ich habe eben auch nicht das Bedürfnis, mir jetzt mehrere Erweiterungen zu kaufen, nur damit aus einem netten Spiel ein Spiel wird, das mich dauerhaft beschäftigt.

Mein Fazit: Nature funktioniert. Und zwar ziemlich gut. Es ist hübsch, zugänglich und bringt eine angenehme Portion Strategie auf den Tisch, ohne Familien direkt mit einem Regelmonster zu erschlagen. Für Familien, die etwas mehr wollen als das klassische Familienspiel, dürfte das sogar ziemlich genau der richtige Schritt sein. Mir persönlich fehlt dagegen etwas die Vielfalt und damit auch der langfristige Reiz. Aber Spaß macht das Ganze trotzdem und ich finde es wirklich gut, dass der Verlag im Kern versucht, die eigene Hauptzielgruppe nun etwas länger zu begleiten.

________________________________________________________________



Nature von Dominic Crapuchettes
Erschienen bei HABA
Für 1 - 4 Spielende in 30 bis 45 Minuten ab 10 Jahren
sämtliche Bilder sind von uns selbst erstellt oder vom jeweiligen Pressematerial des Verlages (hier HABA)
*es handelt sich um einen Affiliate-Link. Für Euch entstehen keine zusätzlichen Kosten, wir erhalten eine kleine Provision.

Echos der Zeit

Von: Krys
27. September 2026 um 18:02

In Echos der Zeit versuchen die Spieler, die Macht uralter Quellen zu kontrollieren und mit einem möglichst gut aufeinander abgestimmten Gefolge aus Kreaturen und Artefakten die Konkurrenz zu übertreffen. Im Mittelpunkt steht dabei die Zeit selbst: Karten benötigen unterschiedlich lange,

The post Echos der Zeit first appeared on Spiele-Akademie.de.

Wuselige Wiesen – REVIEW | Rezension Brettspiel

Von: Carina
22. September 2026 um 09:17

Im Brettspiel Wuselige Wiesen begegnen uns zahlreiche wuselige Wesen – neben eher realen Bienen und Kolibris sind das blaue, grüne und braune Wiesengeister, die sich in unserem Garten aber nur blicken lassen, wenn wir deren besondere Wünsche erfüllen können.  Dieses Thema, dieses Spiel – es scheint sich ein wenig zu Frosted Games verlaufen zu haben. Zumindest ich […]

❌