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Normale Ansicht

Traveluencer – Spielkritik

Von: Paddy
19. Oktober 2026 um 12:00
Traveluencer

Selbst das Leben als Influencer ist nicht mehr einfach. Auf Reisen müssen alle Posts rechtzeitig abgesetzt werden. Und so starten wir beim Stichspiel Traveluencer auf eine Reise zu den beliebtesten Plätzen der Welt, so dass uns die Herzen zufliegen. Im

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Power Vacuum

Von: Roy
07. Oktober 2026 um 06:33

Machtvakuum bei den Haushaltsgeräten? Na, da ist ja was los!

Stellt euch vor, der große Staubsauger ist tot und plötzlich kämpfen Toaster, Mixer, Bügeleisen und Co. um die Vorherrschaft. Klingt bekloppt? Ist es auch! Und genau deshalb passt das Thema von Power Vacuum von Corax Games irgendwie hervorragend zu diesem doch etwas ungewöhnlichen Stichspiel.

Power Vacuum ist ein Stichspiel für 1–5 Personen und läuft zunächst einmal nach einem Prinzip ab, das uns Stichspielfans durchaus bekannt vorkommen dürfte. Karten werden ausgespielt, es gibt Farben, Bedienzwang und am Ende gewinnt normalerweise die höchste Karte der angespielten Farbe. Eine Farbe fungiert dabei als Trumpf.

Aber natürlich wäre das Ganze viel zu langweilig, wenn es dabei bleiben würde.


Denn in Power Vacuum ist nicht unbedingt derjenige der Gewinner, der den Stich macht. Die niedrigste ausgespielte Karte bekommt nämlich ebenfalls eine wichtige Aufgabe und darf am Kontrollplan die Machtverhältnisse zwischen den verschiedenen Haushaltsgeräten beeinflussen. Dazu kommen geheime Agenda-Karten, die vorgeben, welche Geräte am Ende einer Runde besonders viel oder besonders wenig Macht besitzen sollen. Wer seine Agenda geschickt erfüllt, kann ordentlich Punkte kassieren.

Und genau hier beginnt für mich der interessante Teil des Spiels.

Denn zu Beginn wirkt Power Vacuum erst einmal ein wenig sperrig. Man schaut auf seine Karten, auf den Kontrollplan, auf die Agenda und fragt sich vielleicht: „Ähm … was genau soll ich jetzt eigentlich machen?“


Aber je mehr Partien man spielt, desto mehr öffnen sich die taktischen Möglichkeiten. Plötzlich geht es eben nicht mehr nur darum, einen Stich zu gewinnen. Vielleicht möchte ich einen Stich absichtlich NICHT gewinnen. Vielleicht brauche ich eine niedrige Karte, um am Kontrollplan etwas zu verändern. Vielleicht muss ich einen Mitspieler stärken, obwohl ich ihn eigentlich lieber schwächen würde, weil mir das am Ende bei meiner eigenen Agenda hilft.

Und genau diese kleinen Entscheidungen machen für mich den Reiz aus.

Dazu kommt das wirklich herrlich verrückte Thema. Machtgierige Haushaltsgeräte, die um die Vorherrschaft kämpfen? Bitte was? Die Grafik passt dabei wunderbar zum völlig absurden Szenario und unterstreicht den Humor des Spiels. Gerade bei einem Stichspiel ist das eine willkommene Abwechslung und sorgt dafür, dass Power Vacuum nicht wie das nächste austauschbare Kartenspiel daherkommt.


Für mich ist Power Vacuum deshalb eine kleine Überraschung. Ja, der Einstieg ist etwas sperrig und man braucht ein paar Partien, bis man wirklich versteht, welche Möglichkeiten einem das Spiel bietet. Aber genau dann beginnt es richtig interessant zu werden.

Und als bekennender Stichspiel-Fan kann ich nur sagen: Das Ding gefällt mir!

Ein ungewöhnliches Thema, eine passende und witzige Gestaltung und vor allem ein Stichspiel, das mit seinen zusätzlichen Mechanismen immer wieder neue taktische Möglichkeiten eröffnet.

Für mich auf jeden Fall eine kleine Perle unter den Stichspielen, die definitiv im Regal bleiben darf!


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Power Vacuum von Kaleb Wentzel-Fisher
Erschienen bei Corax Games / Keen Bean Studio
Für 1-5 Spieler in ca. 30-45 Minuten ab 8 Jahren
sämtliche Bilder sind von uns selbst erstellt oder vom jeweiligen Pressematerial des Verlages (hier Corax Games / Keen Bean Studio).

Wonderbow Games zeigt drei Neuheiten zur SPIEL ’26

12. September 2026 um 11:59
Wonderbow Games zeigt drei Neuheiten zur SPIEL ’26

Wonderbow Games bringt zur SPIEL ’26 in Halle 3, Stand Q120, drei Neuheiten mit: eine Gesamtedition von Rebel Princess, das eigenständige Stichspiel Zombie Princess und die Erweiterung Ironwood: Stahl und Geist. Laut Verlag sind zudem zwei weitere Prototypen am Stand zu sehen, dazu will Würfelreich in einem zweiten Teil mehr erfahren.

Rebel Princess: The Royal Collection

Die Royal Collection bündelt laut Verlag das Grundspiel und alle bisher veröffentlichten Erweiterungen in einer Ausgabe, darunter auch die bereits 2025 vorgestellte Erweiterung Doppelt Rebellisch mit ihrem Team-Modus. Exklusiv kommt die Prinzessin Sisi hinzu, dazu ein „rebellischer Ring“ als zusätzliches Element sowie ein Nachschlagewerk für Prinzessinnen- und Rundenkarten. Ob sich die neuen Teile auch einzeln für bestehende Besitzende nachrüsten lassen, nennt der Verlag nicht.

Die Sammlung ist für 3 bis 6 Spielende ab 8 Jahren ausgelegt, eine Partie dauert rund 40 Minuten. Laut Wonderbow-Shop kostet die Collection 29 Euro (Stand: 12. September 2026), die Auslieferung soll im Oktober 2026 beginnen.

Zombie Princess

Zombie Princess ist laut Verlag die eigenständige Fortsetzung von Rebel Princess: Wo sich das Original am Stichspiel-Klassiker Hearts orientiert, lehnt sich Zombie Princess an Spades an. Statt Heiratsanträgen abzuwehren, bieten die Spielenden nun darauf, wie viele Stiche sie in jeder der vier Runden gewinnen, um eine Zombiehorde zurückzudrängen. Designer ist Ted Alspach.

Die deutsche Ausgabe ist laut Wonderbow-Shop für 3 bis 6 Spielende ab 10 Jahren ausgelegt, BGG führt für die internationale Ausgabe dagegen eine Altersfreigabe ab 15 Jahren, worauf diese Abweichung zurückgeht, lässt sich nicht klären. Eine Partie dauert 45 Minuten, der Preis liegt laut Verlag bei 20 Euro (Stand: 12. September 2026), lieferbar soll das Spiel ab Dezember 2026 sein.

Ironwood: Stahl und Geist

Mit Stahl und Geist erweitert Wonderbow das asymmetrische Duellspiel Ironwood um zwei unabhängig voneinander nutzbare Module, Design stammt wie beim Grundspiel von Maël Brunet und Julien Chaput. „Eisenbahnen und Laternen“ ergänzt das Spiel um 30 neue Sonderkarten: Die Fraktion der Ironclad baut Eisenbahnverbindungen zwischen ihren Siedlungen, die Woodwalker laden ihre Laternen mit Magie auf und setzen dadurch im Kampf zwei statt einer Karte ein. „Konstrukte und Elementare“ bringt je vier neue Einheiten pro Fraktion mit eigenen Fähigkeiten.

Das Grundspiel bietet einen Solo-Modus gegen eine der beiden Fraktionen, ob sich das auch auf die neuen Module überträgt, nennt der Verlag nicht. Die Erweiterung setzt das Grundspiel voraus, ist für 1 bis 2 Spielende ab 12 Jahren ausgelegt, eine Partie dauert etwa 60 Minuten. Der Preis liegt laut Verlag bei 25 Euro (Stand: 12. September 2026), die Auslieferung soll ab Oktober 2026 beginnen.

Matter Matters – Spielkritik

Von: Paddy
11. August 2026 um 07:51
Matter Matters

Beim Stichspiel Matter Matters stellen wir das Gleichgewicht im Universum her. Thematisch ist das eine grosse Bürde, doch eigentlich müssen wir einfach gleich viele Stiche in den beiden Spielfarben einfahren, um zu Pluspunkten zu gelangen. Es handelt sich also eher

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Underquest

04. August 2026 um 15:52

Iron Helm 2.0

Das neue Spiel von Jason Glover ist im Grunde eine Weiterentwicklung seines großartigen Iron Helm. Das grundlegende Gameplay ist erhalten geblieben: mit einem selbst erstellten Charakter arbeitet man sich durch ein Verliesdeck, zieht jeweils zwei Karten und entscheidet sich für eine davon, um schließlich dem Bossgegner gegenüberzutreten und das Abenteuer – mit etwas Glück und der richtigen Taktik – erfolgreich abzuschließen.

In Underquest wurden nun darüber hinaus zahlreiche Systeme erweitert und neue Mechaniken eingeführt, die das Spiel insgesamt taktischer, abwechslungsreicher und variantenreicher machen.

Das beginnt bereits bei der Charaktererstellung, die deutlich umfangreicher ausfällt. Der Charakter besteht nun aus drei Karten mit unterschiedlichen Werten und Fähigkeiten, wodurch sich verschiedene Spielstile und Strategien ergeben.

Auch die genannten Dungeonkarten wurden erweitert. Jede Karte zeigt auf beiden Seiten jeweils ein halbes Quest-Symbol. Legt man eine Karte in sein Tableau und vervollständigt dadurch zusammen mit einer benachbarten Karte ein passendes Symbol, erhält man einen Questmarker dieser Art. Für den Abschluss einer Quest werden drei unterschiedliche Symbole aus insgesamt vier möglichen benötigt. Dadurch entsteht eine zusätzliche strategische Ebene bei der Auswahl der Dungeonkarte, da nicht mehr nur der unmittelbare Effekt einer Karte zählt.

Ein weiteres Highlight ist die Einführung von Zutaten als neuem Beutetyp nach Kämpfen. Durch das Kombinieren verschiedener Zutaten lassen sich Tränke herstellen. Dieses kleine Crafting-Minispiel macht nicht nur Spaß, sondern sorgt auch für zusätzliche taktische Entscheidungen.

Nicht zuletzt wurde auch das Kampfsystem sinnvoll überarbeitet. Grit-Punkte können nun eingesetzt werden, um einen festen zusätzlichen Schadensbonus zu verursachen. Während in Iron Helm das Äquivalent Energie vielleicht zu entscheidend war, setzen sich hier die Werte beim Kampf komplexer und strategischer zusammen, so dass Glück eine noch vorhandene, aber geringere Rolle spielt.

Man merkt Underquest an, dass neben unglaublicher Liebe, sehr viel Playtesting und Finetuning im Spiel steckt. Jason Glover zog das Spiel nach dem erfolgreichen Funding auf Game Crafter gar zurück, um nach Spielerfeedback die Regeln erneut anzupassen. Ein mutiger Schritt, der sich auf jeden Fall gelohnt hat. Underquest ist jetzt schon ein sehr unterhaltsamer Dungeon-Crawler, der mit seinen kommenden Erweiterungen sicher noch besser wird. Und dazu sieht er unglaublich stimmungsvoll und schön aus.

Stubenscore: 9 / 10

Mein Charakter. Dank Playmat ordnet sich alles wunderbar übersichtlich an.
Es gibt viele Kartendecks und in der Mitte versuche in der Ablage meine Questziele, sprich Token zu kombinieren.
Durch das Ziehen des „Exalted Foe“ muss ich direkt einen Enemy ziehen. Der Hardened Kafer of Molda scheint aber machbar ohne viel Ressourceneinsatz.
Und jede der Karten, die leider „Dank“ Game Crafter-Self Printing nicht günstig sind, ist wunderschön designed.

UNDERQUEST
BoardGameGeek

Brettspiel (getestet)

Shadow Cards – Spielkritik

Von: Paddy
02. Juli 2026 um 07:18
Shadow Cards

Vier Stämme duellieren sich um die Shadow Cards. In einem Stichspiel treffen wir unsere Vorhersagen und spielen uns danach zu Punkten. Rein thematisch holt das Spiel wenig heraus, spannender ist die Sache mit der Wertung, die man ganz bewusst angehen

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Panda Spin

Von: Krys
07. Juni 2026 um 22:28

Panda Spin ist ein Stichspiel mit ungewöhnlichem Dreh. Thematisch greift das Spiel die Tier- und Elementkombinationen des chinesischen Tierkreises auf und ergänzt sie um den Panda als zentrales Element. In Deutschland erscheint das Spiel bei MM-Spiele. Ziel ist es, möglichst

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Furchtlos

Von: Roy
18. Mai 2026 um 01:00

Ein kalter Wind zieht durch die Bäume, während ihr euch in den finsteren Wald wagt. Der schmale Pfad unter euren Füßen ist alles, was euch von der Dunkelheit trennt. Jeder Schritt daneben … könnte euer letzter sein.

Ihr wisst: Verliert ihr den Weg, müsst ihr ihn verzweifelt wiederfinden. Denn je weiter ihr euch entfernt, desto näher kommt das Unaussprechliche … und eure Furcht wächst mit jedem Herzschlag.

Doch stehen zu bleiben ist keine Rettung.

Denn hinter euch … wartet nur die verlassene Ruine. Still. Kalt. Und ganz sicher nicht leer.

Nein, das ist nicht das Setting zu einem weiteren Teil von Terrorscape oder Ähnlichem, sondern zum Stichspiel „Furchtlos“ von Friedemann Friese, erschienen bei 2F und illustriert von Maren Rache. 3 bis 5 Spieler ab 10 Jahren können mitspielen, und es dauert ca. 30 Minuten.


Im Grunde ist „Furchtlos“ ein recht simples Stichspiel mit vier Farben ohne Trumpf. Allerdings befinden sich in der Schachtel auch Karten, die einen Weg bilden, sowie Holzfiguren, die sich auf diesem bewegen. Auch die Werte der Karten sind anders als üblich, denn sie reichen von minus sechs bis plus sechs.

Gespielt wird ein normales Stichspiel; das heißt, die erste Farbe muss bedient werden, und derjenige mit dem höchsten Wert erhält den Stich. Danach muss er allerdings die Werte aller Karten in diesem Stich zusammenrechnen und entsprechend viele Felder in eine Richtung gehen – links für Minus, rechts für Plus.


Nach Ausspielen aller Karten endet die Runde, und jeder Spieler notiert den Wert seines Platzes. Dabei ist es egal, ob Plus oder Minus; es wird nur der Zahlenwert notiert. Beachtet auch, dass es nichts bringt, keinen Stich zu gewinnen, denn wer das Haus nicht verlässt, erhält ebenfalls 15 Punkte. Das Schlimmste, was passieren kann, sind übrigens 30 je Seite.

Das Spiel dauert so lange, bis jeder Spieler einmal die Runde begonnen hat. Wer dann die wenigsten Punkte gesammelt hat und somit am ehesten auf dem Pfad geblieben ist, war der Furchtloseste und gewinnt das Spiel.


„Furchtlos“ ist ein einsteigerfreundliches Stichspiel mit einem Kniff, keine Frage. Aber gerade in Runden zu dritt kann mich das Spiel nicht vollends überzeugen. Zu einfach ist es, jedes Mal jemandem viele Punkte reinzudrücken, wodurch es schnell weniger spannend wird. In Runden zu viert, fünft oder sechst ist das dann schon anders: Da kommt Spannung auf, und die Runden sind abwechslungsreicher im Ausgang. Dann funktioniert das Spiel auch gut, gerade als Absacker.

„Fischen“ im letzten Jahr ist dennoch das bessere Stichspiel von Friedemann Friese. „Furchtlos“ dagegen ist okay, aber mehr eben auch nicht – schade eigentlich, denn thematisch hätte ich es anders herum lieber gesehen.


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Furchtlos von Friedemann Friese
Erschienen bei 2F-Spiele
Für 3-5 Spieler in ca. 30-45 Minuten ab 10 Jahren
sämtliche Bilder sind von uns selbst erstellt oder vom jeweiligen Pressematerial des Verlages (hier 2F-Spiele)

Hero Story: Polarisierend atmosphärisches Stichspiel

Von: ravn
28. April 2026 um 22:09

Die Ursprünge dieser bisher von mir völlig übersehenen Neuheit aus dem Winter 2025 liegen bei den Autoren Jamey Stegmaier und Pete Wissinger. Seit Februar 2026 gibt es die deutschsprachige Lokalisation von Feuerland Spiele und zwei Monate später habe ich das Kartenspiel auf der Spiel DOCH! in Dortmund entdeckt und bei meiner Anspiel-Session abgefeiert. Aber nicht jeder war in meinem Umfeld begeistert, als ich es danach auf den Tisch bringen wollte.

Die Spiel DOCH! 2026 in Dortmund hat mir mal wieder ausführliche Gelegenheiten geboten, all das für mich zu entdecken, was ich die Monate davor schlicht verpasst hatte. So auch die deutschsprachige Version von Origin Story aus dem Hause Stonemaier Games. Anscheinend war ich mit Vantage ausreichend ausgelastet, sodass ich die ganzen Ankündigungen und sogar das Entwickler-Tagebuch von Jamey Stegmaier seit Oktober 2025 übersehen konnte. Erstaunlich, aber so war die Überraschung umso größer, als ich Hero Story bei Feuerland Spiele sah. Das Kartenspiel an sich ist gleich geblieben, der Titel wurde allerdings angepasst und natürlich die Kartentexte mitsamt Anleitung übersetzt. Das Thema Sprachhürde ist hier also keines. Der Einstieg gelingt umso leichter. Und noch leichter wird es für Euch, wenn Ihr die Spielerklärung lauscht, die ich direkt vom Feuerland Spiele Messestand bei meiner Erstpartie mitschneiden konnte:

Richtig gehört, Hero Story ist ein recht gradliniges Stichspiel, bei dem Bedienzwang herrscht und Ihr für gewonnene Stiche Punkte bekommt. So geht das über fünf Runden, in denen wir normalerweise unsere acht Handkarten ausspielen. Nur normal ist bei Hero Story schon mal gar nichts, denn schließlich geht es um Superhelden und Superschurken. Für welche Seite Ihr Euch Runde für Runde entscheidet, das ist Euch mit Blick auf Eure Kartenhand überlassen. Wollt Ihr Eure böse Gesinnung ausleben, solltet Ihr möglichst Stiche vermeiden, um die vier Bonuspunkte einzusammeln. Ihr seid eben als Held noch ganz am Anfang Eurer Geschichte und könnt Euch noch nicht so recht für eine Seite entscheiden.

Und schon sind wir mittendrin im Thema und das ist die Besonderheit von Hero Story. Denn die komplette Aufmachung von Hero Story atmet das Herzblut eines Comic-Nerds. Schon bei der Auswahl der einzigartigen fünf Charaktere im Spiel. Jeder hat sein eigenes Spieler-Tableau mit großformatigem Cover und den illustrierten Ablagefeldern für Eure Storykarten auf der aufgeklappten Innenseite. Von Spielrunde zu Spielrunde schreibt Ihr so Eure Geschichte aus einer Zufallsauswahl von besonderen Fähigkeiten fort. Wer wollte nicht schon immer mal unsichtbar sein oder eine verbündete Jägerin an seiner Seite zu wissen? Hero Story macht das alles möglich und das in einem Stichspiel.

Natürlich kommt in der Mitte des Spiels in Runde 3 ein besonderes Ereignis ins Spiel, das für alle Mitstreiter gilt und 18 verschiedene wie überraschende Story-Wendungen bietet. Körpertausch gefällig? Die letzte Spielrunde lässt Euch dann abschließend Eure bisher geheime Superidentität enthüllen. Als was wollt Ihr in die Geschichte eingehen? Ihr bestimmt es aus der erneut zufälligen Auswahl von zwei Karten selbst, die bisher auf der Rückseite für Euch den Rundenablauf dargestellt haben. So etwas nenne ich schön durchdacht und genau an diesen vielen Kleinigkeiten merke ich, dass mir Hero Story außergewöhnlich gut gefällt. So gut, dass ich es mir direkt auf der Messe gekauft habe. Für 25 Euro konnte ich an der kleinen Schachtel nicht vorbeigehen.

Für mich eines meiner Spiel DOCH! 2026 Messehöhepunkte. Nur sieht das nicht jeder so und das ist auch völlig in Ordnung für mich. In meinem spielerischen Umfeld wurde es schon auf der Spielefreizeit in Bad Holzhausen gespielt. Selbsterklärt anhand der Anleitung und eventuell in Details falsch gespielt. Zumindest kam es dort unter Stichspiel-Liebhabern nicht an. Eine weitere Mitspielerin, die es in einer wohl ungünstigeren Runde am Sonntagmorgen in Dortmund kennengelernt hat, war ebenfalls nicht begeistert. Lag es an der Spielrunde, am Spiel selbst oder dem eigenen Geschmack? Hero Story scheint zu polarisieren. Ich selbst hatte es bei meinem Messerundgang am zunächst vollbesetzten Tisch als „ok, doch nur ein Stichspiel im Superhelden-Thema“ fast schon abgetan. Zum Glück ergab sich kurz vor Messeschluss noch die Chance, es selbst spielen zu können. So können sich Meinungen ändern. Deshalb spielt es selbst und bildet Euch Eure eigene Meinung.

Noch ein letztes Wort zur Spieleschachtel. Die ist ungewöhnlich kompakt. Finde ich eigentlich gut, weil Luft in der Schachtel braucht wirklich niemand und meine Spielesammlung auf der Suche nach einem Regalplatz schon mal gar nicht. Allerdings müsst Ihr es Euch deshalb abschminken, alle Karten sleeven zu wollen. Ich selbst habe nur die eigentlichen Spielkarten, die dauernd in Benutzung sind, in matte Kartenhülle von Gamegenic gepackt. Fühlte sich für mich besser an, auch weil ich damit einfacher mischen kann. Die anderen Karten mischt Ihr hingegen nur ein einziges Mal vor der Partie, zieht die vom Stapel und legt die auf Euer Tableau ab. Das sollte auch ohne Kartenhüllen klappen. Aber abgenutzt sahen die bespielten Karten auf der Messe auch nicht wirklich aus. Ist also eher eine Kopfsache von mir und keine Notwendigkeit für Euch.

So wirklich gar nichts habe ich Euch bisher zum Solomodus erzählt, denn dazu kann ich Euch an dieser Stelle schlicht nur die blanke Theorie sagen: Das Spielmaterial bringt eine eigene Solo-Spielregel unter dem Markenzeichen „Automa“ mit, diverse Solo- und Extrakarten und eine eigene Spielhilfe. Mit acht Seiten genauso umfangreich wie das Grundspiel für 2 bis 5 Spieler. Da steckt eine Menge Spiel in dieser kleinen Schachtel. Klingt zu gut? Eventuell ja, aber lasst den Hypetrain lieber an Euch vorbeituckern und spielt Hero Story selbst an. Schon am ersten Maiwochende 2026 habt Ihr dazu die Gelegenheit auf dem SpieleWahnsinn in Herne.

Origin Story (Hero Story)

Von: Krys
30. März 2026 um 17:56

Origin Story stellt die Entstehungsgeschichte eines Superhelden in den Mittelpunkt. Über mehrere Kapitel hinweg entwickelt sich die eigene Figur vom unbekannten Charakter hin zu einem Helden mit individuellen Fähigkeiten, Stärken und Schwächen. Dabei entstehen nicht nur spielerische Kombinationen, sondern auch

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Der Herr der Ringe – Die Zwei Türme – Das Stichspiel

11. März 2026 um 09:26

Wenn es nach TOLKIEN gegangen wäre, wäre DER HERR DER RINGE gar nicht als Trilogie erschienen. Die britischen Papierpreise der Nachkriegszeit zwangen das sechsgliedrige Werk in das Korsett der Trias. Selbst der Titel des zweiten Bandes, DIE ZWEI TÜRME, blieb eine vage Verlegenheitslösung für die Zusammenführung disparater Erzählstränge. Kenner der Bücher wissen natürlich, worum es im zweiten Teil…

Quelle

Ghostbumpers

Von: Oliver
27. November 2025 um 19:47

ghostbumpers titel

Ein Stichspiel? Schon wieder? Ja, diese Fragen sind berechtigt. Aber, grundsätzlich hört sich „Stichspiel“ für mich immer interessant an. Zumindest so interessant, dass ich es kennenlernen möchte. Wenn es dann noch mit einer besonderen Mechanik verbunden ist, klingt es noch interessanter.

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Cat in the Box – Nanu, was ist denn da im Karton?

Cat in the Box - Kartenspiel Review

Stichspiele gibt es viele und scheinbar spalten sich daran auch die Geister. Für manche kann es nicht genug davon geben. Andere Spielende laufen lieber weg, als ein Stichspiel zu spielen. Und ihr vermutet es schon richtig: Auch Cat in the Box ist ein Stichspiel. Allerdings hebt sich das Kartenspiel von Muneyuki Yokouchi hier deutlich ab und bringt dann doch den ein oder anderen Twist in das Stichspiel-Genre. Was das bei Pegasus erschienene Kartenspiel besonders macht, erfahrt ihr in unserer Review. Ach ja, und es versteht sich von selbst, dass bei den Arbeiten zu diesem Artikel keine Katzen verletzt wurden.

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Frisch gezockt 07.2025

Von: Andi
28. Juli 2025 um 07:33

Ja… lange hab ich nichts mehr geschrieben, da mich unser kleiner Schreihals ziemlich auf Trab hält. Gespielt wurden deswegen auch nur Spiele mit Solo Modus. Die, soviel sei verraten, kann ich aber empfehlen.

Der Herr der Ringe: Die Gefährten – Das Stichspiel

Der Die Das … Was für ein Titel. In diesem kooperativen Stichspiel bewegen wir uns durch diverse Kapitel der Geschichte des 1. Buches (es orientiert sich am Buch und nicht am Film) und versuchen gemeinsam die Ziele des Szenarios zu erfüllen. Jeder Spieler wählt je nach Szenario einen Charakter an den eine unterschiedliche Siegbedingung geknüpft ist. Der Rest ist im großen und Ganzen Stichspielnormalität. Soll heißen Bedienzwang aber kein Stichzwang. Die Farbe Ring ist immer Trumpf. Ein Stich darf aber erst mit ihr angespielt werden, wenn ein Ring aufgrund mangelnder Farbe in einen Stich geworfen wurde.
Ja und genau dieses Spiel hat, wie ich finde, einen tollen Solo Modus der tatsächlich dem Titel „Solo Stichspiel“ würdig ist. Wie funktioniert der? Ganz einfach. Man wählt 4 Charaktere und legt deren Hände offen auf den Tisch. So einfach. So genial. Jetzt sitzt man da und tüftelt herum. Ok. wenn der die Karte spielt, muss der stechen und der kann dann ohne Konkurrenz das ausspielen und erfüllt schon mal sein Ziel etc. Gedankengänge wie man sie in einem Stichspiel hat (das hat mir bei Für Northwood! gefehlt). Etwas Unsicherheit hat man immer, da man nach jedem Stich wieder auf die vollen 4 Karten nachzieht. Dh. es ist gut möglich, dass man vielleicht umplanen muss. Zusammen mit der stimmigen Verpackung und den wunderschönen Illustrationen ist das eine volle Empfehlung ob alleine oder zu viert. Es hilft wenn man den Herrn der Ringe mag aber es ist auch kein Drama wenn man keine Ahnung hat.

20 Strong

Kommen wir zu einen Solo Würfelspiel von den Machern von Too Many Bones. Was soll der Name schon wieder? Der Name bezieht sich auf die 20 Würfel die die Hauptakteure des Spiels sind. Das Spiel selbst sollte man sich wie eine Konsole denken. Es wird mit dem Modul „Solar Sentinels“ geliefert aber es gibt auch noch andere Module zu kaufen, die ein paar Regeln abändern hinzufügen etc.
Mein erster Kritikpunkt ist mal die Anleitung. Ich finde sie lässt das Spiel viel komplizierter wirken als es eigentlich ist. Aufmarschzonen und durchnummerierte Phasen (hat mich irgendwie an die alten Magic Anleitungen erinnert) . Dabei ist das Spiel denkbar einfach. Man wähle einen Gegner. Man wähle Würfel und würfle. Vielleicht würfelt man danach neu…dann gibts ne Belohnung oder eins auf die Mütze und man bekommt ein paar verbratene Würfel zurück. Wieder auf Anfang.
Das Modul Solar Sentinels selbst fand ich anfangs viel zu einfach, bis ich das optionale Modul Missionen dazugekommen habe. Das hat das Spiel für mich erst interessant gemacht. Da hätte man auch viel fester mit dem Zaunpfahl in der Anleitung draufhauen können. Nicht nur, weil man die Missionen erfüllen muss. Man muss sie auch in einer bestimmten Reihenfolge erfüllen. Dieses Detail ist so … gut. Jederzeit darf man eine Mission ablehnen, was aber den Endboss stärker macht. Dazu kommt das alles in einer kleinen Schachtel, so ca 2 Amigo Spiele groß. Die Illustrationen sind jetzt nicht so meins aber schrecken mich auch nicht ab. Gefällt mir.

Ascending Empires – Zenith Edition

Von kleinen Schächtelchen nun zu großen Geschützen. Ascending Empires ist ein Weltraum Ausbreitungsspiel, mit Planeten entdecken, Forschung, Gebäudebau, Gegner mit Schiffen wegpusten – das übliche…aber…die Schiffe werden durch das Weltall geschnippt und auch sonst ist das Spiel von der Komplexität (und Dauer) her kein Expertenspiel sondern eher Kennerspiel+.
Von dem Schnippen sollte man sich aber auch nicht abschrecken lassen. Es ist kein reines Geschicklichkeitsspiel wie Crokinole. Klar, wenn du dich zielsicher durch die halbe Galaxis schnippen kannst hast du einen Vorteil aber 1. ich denke, nicht so gewaltig und 2. gibt es Technologien die man erforschen kann die das kompensieren.
Kämpfe sind angenehm deterministisch. 1 gegnerisches Schiff (Verteidigungswert 1)? Da brauch ich 2 eigene Schiffe Stärke 1 oder 1 Stärke 2 in Reichweite. Auch sonst ist es sehr durchdacht. Kann sein, dass ich mich täusche aber besonders wichtig ist auch das Management von zusätzlicher Energie. Die bekommt man durch Errichtung von Sternenbasen oder Städten und mit dieser Zusatzenergie kann man Aktionen öfter durchführen. Mit einer normalen Bewegung darf man z.b. 2 Schiffe bewegen. Für jede Zusatzenergie die man verbrät bekommt man 1 Extra Bewegung. Dadurch kann man nicht nur Rohrkrepierer beim Schnippen kompensieren, man bekommt auch die eigenen Schiffe auf einmal in Position um Planeten mit höherer Verteidigung im selben Zug anzugreifen. Solo gibt es eine Kampagne gegen einen Bot Wächter. Interessant und ich bin da nicht mal im Ansatz durch und knabbere noch immer an Szenario 1, da habe ich letztens 1 Zug zu früh verloren.

Mischwald

Ganz kurz möchte ich Mischwald erwähnen. Die zuletzt erschienene Erweiterung hat ja auch einen Solo Modus mit einigen Errungenschaften…Gewinne mit mehr als X Punkten mit Y Fledermäusen im Wald z.b. Find ich gelungen und ein sehr gemütliches Solo Spiel.

Frisch gezockt 07.2025

Von: Andi
28. Juli 2025 um 07:33

Ja… lange hab ich nichts mehr geschrieben, da mich unser kleiner Schreihals ziemlich auf Trab hält. Gespielt wurden deswegen auch nur Spiele mit Solo Modus. Die, soviel sei verraten, kann ich aber empfehlen.

Der Herr der Ringe: Die Gefährten – Das Stichspiel

Der Die Das … Was für ein Titel. In diesem kooperativen Stichspiel bewegen wir uns durch diverse Kapitel der Geschichte des 1. Buches (es orientiert sich am Buch und nicht am Film) und versuchen gemeinsam die Ziele des Szenarios zu erfüllen. Jeder Spieler wählt je nach Szenario einen Charakter an den eine unterschiedliche Siegbedingung geknüpft ist. Der Rest ist im großen und Ganzen Stichspielnormalität. Soll heißen Bedienzwang aber kein Stichzwang. Die Farbe Ring ist immer Trumpf. Ein Stich darf aber erst mit ihr angespielt werden, wenn ein Ring aufgrund mangelnder Farbe in einen Stich geworfen wurde.
Ja und genau dieses Spiel hat, wie ich finde, einen tollen Solo Modus der tatsächlich dem Titel „Solo Stichspiel“ würdig ist. Wie funktioniert der? Ganz einfach. Man wählt 4 Charaktere und legt deren Hände offen auf den Tisch. So einfach. So genial. Jetzt sitzt man da und tüftelt herum. Ok. wenn der die Karte spielt, muss der stechen und der kann dann ohne Konkurrenz das ausspielen und erfüllt schon mal sein Ziel etc. Gedankengänge wie man sie in einem Stichspiel hat (das hat mir bei Für Northwood! gefehlt). Etwas Unsicherheit hat man immer, da man nach jedem Stich wieder auf die vollen 4 Karten nachzieht. Dh. es ist gut möglich, dass man vielleicht umplanen muss. Zusammen mit der stimmigen Verpackung und den wunderschönen Illustrationen ist das eine volle Empfehlung ob alleine oder zu viert. Es hilft wenn man den Herrn der Ringe mag aber es ist auch kein Drama wenn man keine Ahnung hat.

20 Strong

Kommen wir zu einen Solo Würfelspiel von den Machern von Too Many Bones. Was soll der Name schon wieder? Der Name bezieht sich auf die 20 Würfel die die Hauptakteure des Spiels sind. Das Spiel selbst sollte man sich wie eine Konsole denken. Es wird mit dem Modul „Solar Sentinels“ geliefert aber es gibt auch noch andere Module zu kaufen, die ein paar Regeln abändern hinzufügen etc.
Mein erster Kritikpunkt ist mal die Anleitung. Ich finde sie lässt das Spiel viel komplizierter wirken als es eigentlich ist. Aufmarschzonen und durchnummerierte Phasen (hat mich irgendwie an die alten Magic Anleitungen erinnert) . Dabei ist das Spiel denkbar einfach. Man wähle einen Gegner. Man wähle Würfel und würfle. Vielleicht würfelt man danach neu…dann gibts ne Belohnung oder eins auf die Mütze und man bekommt ein paar verbratene Würfel zurück. Wieder auf Anfang.
Das Modul Solar Sentinels selbst fand ich anfangs viel zu einfach, bis ich das optionale Modul Missionen dazugekommen habe. Das hat das Spiel für mich erst interessant gemacht. Da hätte man auch viel fester mit dem Zaunpfahl in der Anleitung draufhauen können. Nicht nur, weil man die Missionen erfüllen muss. Man muss sie auch in einer bestimmten Reihenfolge erfüllen. Dieses Detail ist so … gut. Jederzeit darf man eine Mission ablehnen, was aber den Endboss stärker macht. Dazu kommt das alles in einer kleinen Schachtel, so ca 2 Amigo Spiele groß. Die Illustrationen sind jetzt nicht so meins aber schrecken mich auch nicht ab. Gefällt mir.

Ascending Empires – Zenith Edition

Von kleinen Schächtelchen nun zu großen Geschützen. Ascending Empires ist ein Weltraum Ausbreitungsspiel, mit Planeten entdecken, Forschung, Gebäudebau, Gegner mit Schiffen wegpusten – das übliche…aber…die Schiffe werden durch das Weltall geschnippt und auch sonst ist das Spiel von der Komplexität (und Dauer) her kein Expertenspiel sondern eher Kennerspiel+.
Von dem Schnippen sollte man sich aber auch nicht abschrecken lassen. Es ist kein reines Geschicklichkeitsspiel wie Crokinole. Klar, wenn du dich zielsicher durch die halbe Galaxis schnippen kannst hast du einen Vorteil aber 1. ich denke, nicht so gewaltig und 2. gibt es Technologien die man erforschen kann die das kompensieren.
Kämpfe sind angenehm deterministisch. 1 gegnerisches Schiff (Verteidigungswert 1)? Da brauch ich 2 eigene Schiffe Stärke 1 oder 1 Stärke 2 in Reichweite. Auch sonst ist es sehr durchdacht. Kann sein, dass ich mich täusche aber besonders wichtig ist auch das Management von zusätzlicher Energie. Die bekommt man durch Errichtung von Sternenbasen oder Städten und mit dieser Zusatzenergie kann man Aktionen öfter durchführen. Mit einer normalen Bewegung darf man z.b. 2 Schiffe bewegen. Für jede Zusatzenergie die man verbrät bekommt man 1 Extra Bewegung. Dadurch kann man nicht nur Rohrkrepierer beim Schnippen kompensieren, man bekommt auch die eigenen Schiffe auf einmal in Position um Planeten mit höherer Verteidigung im selben Zug anzugreifen. Solo gibt es eine Kampagne gegen einen Bot Wächter. Interessant und ich bin da nicht mal im Ansatz durch und knabbere noch immer an Szenario 1, da habe ich letztens 1 Zug zu früh verloren.

Mischwald

Ganz kurz möchte ich Mischwald erwähnen. Die zuletzt erschienene Erweiterung hat ja auch einen Solo Modus mit einigen Errungenschaften…Gewinne mit mehr als X Punkten mit Y Fledermäusen im Wald z.b. Find ich gelungen und ein sehr gemütliches Solo Spiel.

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