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Premiere der Bodensee Brettspiel Con in Lindau

30. Oktober 2026 um 07:37
Premiere der Bodensee Brettspiel Con in Lindau

Wer bisher für eine große Brettspiel-Convention nach Berlin fahren musste, bekommt ab diesem November eine Alternative näher am Bodensee: Vom 27. bis 29. November 2026 findet in der Inselhalle Lindau erstmals die Bodensee Brettspiel Con statt. Veranstalter ist die Berlin Brettspiel Con Event GmbH mit Geschäftsführer Johannes Jaeger, die ihre bislang in Berlin beheimatete Convention damit um einen zweiten, südlich gelegenen Standort erweitert.

Das Programm folgt dem Muster der Berliner Schwesterveranstaltung: einen freien Spielebereich mit mehr als 400 Sitzplätzen, kostenlose Spieleausleihe über den Verein Blick aufs Brett, einen Bring-und-Buy-Flohmarkt, Turniere und Aussteller mit Neuheiten. Dazu kommen GameNights am Freitag ab 16:30 Uhr und am Samstag von 19 bis 24 Uhr.

Wenn du noch dabei sein willst, solltest du dir nicht zu lange Zeit lassen: Das Dauerticket für alle drei Tage inklusive GameNights ist zum Stand des 30. Oktober bereits ausverkauft. Wochenendtickets für Samstag und Sonntag (37 Euro) sowie Tagestickets für Samstag (21 Euro) und Sonntag (19 Euro) waren zu diesem Zeitpunkt noch verfügbar, laut Veranstalter nur online und solange der Vorrat reicht.

Für uns ist das vor allem eine gute Nachricht für die Spiele-Community in Süddeutschland: Mit der Bodensee Brettspiel Con bekommt die Region neben der bereits etablierten SPIEL DOCH! am Bodensee in Friedrichshafen ein zweites Format. SPIEL DOCH! richtet sich laut Veranstalter vor allem an Familien und Gelegenheitsspieler. Die Bodensee Brettspiel Con bringt mit Turnieren und abendlichen GameNights zusätzlich das Convention-Programm der Berliner Schwesterveranstaltung mit. Ob sie an die Berliner Erfahrung anschließen kann, zeigt sich erst im November: Ein neuer Standort bringt, selbst mit einem erfahrenen Veranstalter im Rücken, sein eigenes Risiko mit.

The Blood of the Dawnwalker

30. Oktober 2026 um 07:36

Ohne Plötze durchs dunkle Mittelalter

Es wird Nacht in den Karpaten, genauer gesagt der fiktiven Stadt Vale Sangora. Während ich tagsüber als Mensch auf der Suche nach meiner entführten Familie bin, verwandle ich mich des Nachts in einen Vampir – ich bin ein nicht ganz freiwilliger Dawnwalker. Mich dürstet es dabei in der Dunkelheit nicht nur nach Blut, sondern nach Rache an Fürst Brencis und seinen drei Schergen Ambrus, Bakir und Xanthe.

Das Spiel von ehemaligen Machern von Witcher 3 – allen voran Gamedirector Konrad Tomaszkiewicz – erinnert stark an sein Vorbild. So habe ich als Coen ähnliche Witcher Senses und kann damit Spuren verfolgen, verfolge diverse Quests in einer Open World und prügle mich über Kampf, Klauen oder Magie durch die Gegend. Ein Unterschied, mit dem man Anfangs direkt konfrontiert wird ist: man nur 30 Tage (und Nächte) Zeit hat, um seine Familie zu befreien. Das mag zunächst als Limitierung der Open World wirken, bietet aber doch mehr als genug Zeit viele Quests zu erleben und Coen im Kampf gegen den Endgegner zu stärken. Dank des kleineren Entwicklerteams ist somit auch die Gesamtspielzeit eher bei 25-40 Stunden, als denn die dreistelligen Stunden vom CD Projekt Red Epos.

Auch wenn das Missionsdesign und deren Vielfältigkeit nicht an das Vorbild heranreichen, so gefällt mir dunklere Atmosphäre. Das Kampfsystem ist solide, die Charaktere und Dialoge gut geschrieben und die Story hält einen durchaus an der Leine. Ich mag auch den Wechsel zwischen Mensch und Vampir – gefällt mir besser als beispielsweise der Charakterwechsel in Assassins Creed Shadows. Dieser Wechsel lässt mich immer wieder überlegen, welche Mission ich in welcher Gestalt angehen möchte. Leider geht es oftmals am Ende immer wieder nur mit Gewalt und die Anzahl der Missionen, in denen ich mit Schwert oder Klauen die Lösung suche, ist hoch. Hier hätte ich mir dann doch mehr Abwechslung gewünscht, was wohl aber durch das kleine Team limitiert war. Nervig leider auch, dass die Kämpfe gerade im letzten Abschnitt sehr unausgewogen und für mich zu nervig werden.

Es bleibt ein gutes Spiel mit einigem Verbesserungspotential, das einem Dank seiner Story und Atmosphäre Hoffnung auf einen besseren Nachfolger macht, der offensichtlich in der Neuzeit spielt – das würde mich eventuell zu einem zweiten Teil bringen.

Stubenscore: 7,8 / 10

Die Sonne scheint und als Mensch blicke ich in die schöne Umgebung.
In der Nacht wird es auch atmosphärisch dunkler und meine Vampirfähigkeiten geben mir mehr Macht.
Auch nett: ich skille menschliche und vampirische Fähigkeiten.
Ob als Mensch oder Vampir: die Kämpfe sind blutig und (zu) zahlreich.
Und auch der Loot wird unübersichtlich: das kennen wir von The Witcher nur zu gut.
Atmosphäre und Story passen – die Sherlock Holmes-like Tatort-Untersuchungen werden leider auch etwas oft eingesetzt.
Und im Finale kommen die dicken Brocken, für die mir dann doch meine Lebenszeit zu kostbar ist.

 

THE BLOOD OF THE DAWNWALKER
OPENCRITIC

PC | XBOX | PS5 (getestet)

Match My Beat

Match My Beat: Cover

Der Jahrgang 2025/26 enthält auffallend viele Spiele, in denen es darum geht, mit den Mitspieler:innen übereinzustimmen. Eines davon – DITO! – wurde sogar Spiel des Jahres. Wie gut sind die anderen?

Wie geht MATCH MY BEAT? Über eine von vier möglichen Musikplattformen spielen wir einen zufälligen Titel aus einer vorsortierten Playlist ab. Jede Spieler:in hat beschreibende Situationskarten auf ihrer Hand wie „Der Lieblingssong eines jeden Vaters, wenn sein Kind ihn fragt, ob er ihm / ihr bei einer Reparatur helfen kann“ oder „Der perfekte Song, um ihn auf einem Festival zu singen“ oder „Dieser Song sollte immer dann gespielt werden, wenn jemand einen Pumpkin Spice Latte bestellt“.
Mit Ausnahme der Spieler:in am Zug wählen alle eine ihrer Handkarten. Sie soll möglichst gut zum Song passen. Die Spieler:in am Zug wählt die ihrer Meinung nach beste Karte aus. Wer gewählt wird, gewinnt Punkte.

Was passiert? Die Redaktion hat sich 400 verschiedene Situationskarten ausgedacht. Mir wären da mit Sicherheit nicht annähernd so viele brauchbare eingefallen. Und wenn man realistisch ist: Der Redaktion auch nicht. Manche der Karten will man nie legen. Immerhin gibt es die Option, statt eine Karte zu spielen, Handkarten auszutauschen. Und obwohl eine Partie nur über zwei Runden geht, macht man davon gerne Gebrauch.
Verbindungen zwischen Song und Karte können sich entweder über den Liedtext oder bestimmte Schlagwörter aus dem Liedtext oder über die Musikstimmung ergeben. Die Karte „Der denkbar schlechteste Song, wenn man einen Kater hat“ kann man sicherlich gut bei Liedern mit nervtötenden harten Beats verwenden. Zur Situation „So fühle ich mich, wenn jemand mir einen Zaubertrick vorführt“ hingegen habe ich keine konkrete musikalische Assoziation.

Was taugt es? Nach dem Überraschungserfolg HITSTER sucht Jumbo anscheinend nach weiteren Möglichkeiten, Musik-Playlists mit bewährten Spielideen zu kombinieren. Diesmal ist der Mechanismus dran, den man aus Spielen wie ÄPFEL ZU ÄPFELN oder WIE ICH DIE WELT SEHE kennt. Das funktioniert … halbwegs.

Match My Beat: Karten

Es gibt durchaus Lacher während einer Partie. Manchmal passen Kartentexte und Song einfach zu gut. Häufiger allerdings lacht oder schmunzelt jemand, weil ein aufgedeckter Kartentext an sich lustig ist, völlig egal welcher Song dazu gespielt wird.
Während ich bei anderen Spielen dieser Art noch ein bisschen glauben kann, ich hätte den Witz selbst kreiert, weil ich mich unter mehreren plausiblen für Karte X und gegen Karte Y entschieden und dabei womöglich noch das Humorempfinden der Entscheider:in abgewogen habe, komme ich mir bei MATCH MY BEAT gespielter vor.
Da etlichen der Kartentexte bei mir nur ein großes Fragezeichen hinterlassen, kann es wohl sein, dass ich einer Generation angehöre, auf die dieses Spiel schlichtweg nicht zugeschnitten ist. Einer Generation, die es übrigens auch bevorzugen würde, gedruckte Anleitungen in der Spieleschachtel vorzufinden und nicht nur einen verweisenden QR-Code.


** misslungen

MATCH MY BEAT ohne Autor:innenangabe für drei bis acht Spieler:innen, Jumbo.

Messe-Ersteindruck zu „Trash Poker“: Mit wilden Kartenkombinationen zum großen Gewinn

Messe-Ersteindruck zu „Trash Poker“: Mit wilden Kartenkombinationen zum großen Gewinn

Ein Paar, ein Full House oder ein Fünfling. Moment, ein Fünfling? In „Trash Poker“ bleibt es nicht lange bei gewöhnlichen Pokerhänden. Ihr verändert eure Kartendecks, schaltet Verbesserungen frei und versucht, mit immer ausgefalleneren Kombinationen möglichst viele Chips einzustreichen. Das kompetitive Deckbuilding-Kartenspiel von Rico Besteher und Frank Noack erscheint bei Corax Games und bringt bekannte Pokerkombinationen mit dem gezielten Aussortieren und Aufwerten von Karten zusammen. Es ist für 1 bis 4 Personen ab 12 Jahren ausgelegt; eine Partie dauert etwa 45 bis 90 Minuten.

 

Messebericht: Das war die SPIEL ’26

29. Oktober 2026 um 22:35

Es war einmal eine Messe. Ein Märchen war sie nicht, aber ein bisschen Märchenhaftes hatte sie doch. Umgeben von tausenden von Spielen, Spieltischen und noch mehr Menschen musste sich jeder,…

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Die SPIEL 2026 – Jetzt auch in voll

SPIEL 2026 - Rückblick

Ohne Frage: Die SPIEL 2026 war die größte SPIEL aller Zeiten. Von 220.000 Besuchern ging es rauf auf einen neuen Rekord von 230.000, und sämtliche verfügbaren Hallen waren ausgebucht – bis auf eine einzige kleine Halle, die noch als Notreserve bleibt. Unterm Strich heißt das ganz nüchtern: Die SPIEL kann nicht mehr weiter wachsen. Punkt.

Doch Wachstum ist nicht alles, was die Messe ausmacht. Die SPIEL ist viel mehr als ein reines Aufstellen von Rekorden. Und beim Blick auf das, was wirklich zählt, ist vieles beim Alten geblieben, während gleichzeitig neue Dinge dazugekommen sind.

Viel Spaß beim Lesen!

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Fazit zur SPIEL 2026 in Essen

Von: Tobias
29. Oktober 2026 um 22:16
SPIEL Fazit

SPIEL FazitWie hatte ich im letzten Jahr mein Fazit begonnen? "Jedes Jahr fällt es mir schwerer, ein Fazit zur zurückliegenden SPIEL zu schreiben. Hauptsächlich habe ich das Gefühl, mich dabei zu wiederholen." An diesem Gedanken hat sich wenig geändert. Allerdings sind mir doch ein paar Sachen aufgefallen, die ich als selbsternannter Chronist gerne festgehalten sehe. Die […]

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CMON übergibt „The Adventurers“ an Top Games

29. Oktober 2026 um 20:33
CMON übergibt „The Adventurers“ an Top Games

CMON übergibt dem langjährigen Fertigungspartner Top Games das Eigentum an „The Adventurers“, seinem seit Monaten verzögerten Vorbestellprojekt auf Gamefound. Das meldet BoardGameWire. Im Gegenzug übernimmt Top Games die verbleibenden Produktions- und Versandkosten, CMON bleibt laut gemeinsamer Erklärung weiter unterstützend an Bord. Die Spiele sind nach Angaben beider Unternehmen bereits produziert, im Werk verpackt und versandbereit. Für die deutschen Unterstützerinnen und Unterstützer der im März 2025 gestarteten Kampagne ist das der konkreteste Schritt seit Monaten in Richtung Auslieferung, wann die Pakete tatsächlich ankommen, sagen CMON und Top Games nicht.

Was der Deal für die wartenden Unterstützer bedeutet

CMON hatte die Gamefound-Vorbestellung im März 2025 gestartet: neue Auflagen der beiden Reihenklassiker plus den neuen dritten Teil „The Adventurers: Tomb of the Pirate Queen“, ursprünglich für Dezember 2025 angekündigt. Schon einen Monat später kündigte CMON Entlassungen und einen Stopp neuer Kampagnen an, aus Sorge vor den damals unberechenbaren US-Einfuhrzöllen. Die Lieferung von „The Adventurers“ blieb seither offen, zusammen mit acht weiteren Crowdfunding-Kampagnen, die laut CMON mehr als 14 Millionen Dollar an Unterstützerverpflichtungen ausmachen, darunter „DC Super Heroes United“ und „DCeased“, sowie drei weiteren Vorbestellungen, zu deren Wert die Quelle keine Zahl nennt. Einen Liefertermin für die deutschen Unterstützer haben CMON und Top Games nicht genannt, und ob die Übergabe auch Stretch-Goal-Erweiterungen und Add-ons der Kampagne umfasst oder nur das Grundspiel, sagen beide Unternehmen ebenfalls nicht. Dass ausgerechnet „The Adventurers“ jetzt den Weg zu den Kundinnen und Kunden findet, ist für alle übrigen Wartenden immerhin ein Signal, dass CMON Lösungen für den Rückstau findet, wenn auch nicht aus eigener Kraft.

Die Spielereihe hinter The Adventurers

Die Reihe stammt von den Autoren Guillaume Blossier und Frédéric Henry und begann 2009 mit „The Adventurers: The Temple of Chac“ bei AEG und Dust Games, 2011 folgte „The Adventurers: The Pyramid of Horus“ bei Dust Games und Fantasy Flight Games. CMON belebte beide Titel für die Gamefound-Kampagne neu und ergänzte sie um den dritten Teil, die Sammelausgabe führt laut BGG alle drei über ein gemeinsames Kernsystem für Abenteurer und Ausrüstung zusammen. Top Games selbst ist dabei kein Neuling im CMON-Kosmos: Der Fertigungspartner arbeitet seit 2009 in der Tabletop-Fertigung, seit 2018 mit eigener Kunststofffabrik in Dongguan, und war laut BoardGameWire schon an mehr als einem Dutzend CMON-Spielen beteiligt, etwa an „Cthulhu: Death May Die“, „Massive Darkness 2: Hellscape“ und „Zombicide: Undead or Alive“. Seit wann genau die Zusammenarbeit mit CMON selbst läuft, nennt die Quelle nicht.

Ein Jahr der Restrukturierung

Der Tausch ist das jüngste Kapitel einer Sanierung, die wir seit Januar 2026 begleiten. Für 2024 und 2025 weist CMON zusammen fast 23 Millionen Dollar Verlust aus, der Umsatz brach von zuletzt über 37 Millionen auf 9,9 Millionen Dollar ein. Die Belegschaft wurde halbiert, neue Kampagnen blieben gestoppt. Im Sommer warnte CMON vor einem „anhaltenden strukturellen Abschwung“ und suchte frisches Kapital von außenstehenden Investoren, Anfang September wurde das bekannt, Ende des Monats stand die Kapitalerhöhung über rund 19 Millionen Dollar. Etwa 40 Prozent davon sind laut CMON für laufende Kosten wie Personal, Lizenzgebühren und Versand im kommenden Jahr reserviert, also genau für Fälle wie „The Adventurers“. Dass der Verlag trotzdem einen Fertigungspartner mit Eigentum entlohnt, statt die Auslieferung komplett selbst zu stemmen, zeigt, wie knapp der Spielraum auch nach der frischen Kapitalspritze bleibt.

Was wir davon halten

Für die wartenden Vorbestellerinnen und Vorbesteller zählt am Ende nur, dass die Pakete verschickt werden, und ein Schritt in diese Richtung ist das hier erkennbar. Uns fällt trotzdem auf, dass CMON dafür ein Stück Eigentum abgeben musste: Frisches Kapital allein hat offenbar nicht gereicht, um den Rückstau aus eigener Kraft aufzulösen. Und solange kein Lieferfenster genannt wird, bleibt „versandbereit“ bei CMON vor allem eines: eine Momentaufnahme, keine Zusage. Ob sich das Muster bei den übrigen offenen Projekten wiederholt, dürfte sich erst im nächsten Quartalsbericht zeigen.

Final Titan Spielpartie: Mein bestens SPIEL 2026 Erlebnis

Von: ravn
29. Oktober 2026 um 20:28

Final Titan als taktischer Auto-Battler von Richard Garfield zu bezeichnen ist zweifach nur die halbe Wahrheit. Kommt mit auf meiner Entdeckungsreise zu einem Spiel, das ich als einen meiner absoluten Höhepunkte der SPIEL 2026 in Essen bezeichnen möchte. Dabei ist es ganz nüchtern betrachtet, nur ein Würfelduell. Aber eines, das voller Emotionen steckt.

Erstmalig hatte ich von Final Titan im Vorfeld meiner SPIEL 2026 Recherche nach aussergewöhnlichen Neuheiten in einem Dice Tower Vorschau-Video mitbekommen, dass es dort mehrfach erstaunlich hoch bewertet wurde. Der Autorenname Richard Garfield zieht natürlich und weckte auch bei mir Neugier. Aber eventuell ist es auch nur der Nachhall einer erstaunlichen Persönlichkeit, die uns Magic The Gathering gebracht hat. Das habe ich übrigens wie fast alle Trading Card Games nie gespielt, weil mir der Sammelaspekt und der Deckbau fernab des Soieltisches nicht zugesagt haben.

Mit Mindbug konnte ich in seiner verdichteten Art auf wenige Karten in meiner Erstpartie nicht recht warm werden, weil mir die spielentscheidenden Keywords nicht eingängig genug waren. Und auch Keyforge habe ich trotz des neuen Druckkonzepts, das damit in einem Deck alles möglich sein konnte, nach dem Starterset nicht tiefer erforscht. Die Idee fand ich damals besser als das Spielgeschehen an sich.

Umso überraschender, das mir Final Titan so viel Spaß macht. Aber eventuell ist dafür auch der zweite Autor Christian Kudahl verantwortlich, der mit Agent Avenue die Essenz des „Einer teilt, der andere wählt“-Mechanismus in einem herrlich taktisch spannenden Ich-denke-dass-Du-denkst-Mindfuck herausgearbeitet hat. Jetzt also Final Titan, das mir Marvin von Nerd Labs auf der Neuheitschau am Messe-Mittwoch euphorisch überzeugend vorgestellt hat.

Ich war skeptisch, ob ein Auto-Battler mit bewusst seichtem Spielablauf mich überzeugen würde. Angeblich sollte das Spielgefühl mit jeder Partie wachsen und zum regelrechten Sog werden. Ich wollte das selbst erleben und so steuerte ich direkt am Messe-Freitag um kurz vor 10 Uhr den Stand von Nerd Labs in Halle 5 an, um Final Titan zu spielen. Eventuell gab es ja noch Restposten der Ultimate Deluxe Version zu kaufen, aber bei so einem Spiel sollte die normale 40-Euro-Version eigentlich völlig ausreichen. So redete ich mir im Vorfeld zumindest ein.

Lauscht im Audio-Mitschnitt, wie ich die Spielerklärung und ebenso unsere launige Vierertruppe aus Messe-Zufalls-Mitspielern erlebt habe. Wir haben unsere Champions gegenseitig angefeuert und das Mitbieten auf die Mitspielerkämpfe ohne eigene Beteiligung war ebenso spannend. Final Titan spielte sich dabei weitaus taktischer als ich dachte. Um als letzter Champion zu gewinnen, muss man das richtige Timing abschätzen, wann man was wagt und wann eher nicht. Die Kämpfe gehen superflott und machen Spaß, weil dabei so viel und so viel Unerwartetes passieren kann. Hier kam bei uns echte Arena-Stimmung auf, die ich bei King of Tokyo wegen des gemächlichen Spannungsaufbaus vermisst hatte. Bei Final Titan geht es die ganze Zeit zur Sache und das macht es für mich besonders und spielenswert.

Eigentlich reicht die Grundbox für 40 Euro völlig aus. Eigentlich wollte ich die nach meiner Anspiel-Session mit der auf zwei Champions verkürzten Partie auch kaufen und dabei auf Sleeves verzichten. Eigentlich, so hatte ich es mir vorgenommen. Weil dann gab es trotz fortgeschrittener Messezeit unerwartet doch noch die Ultimate Deluxe Version und die passenden Sleeves dazu und ich konnte mit Karte diesen Spontankauf zahlen. Tja, was soll ich sagen? Der Rest ist Geschichte und mein persönliches Messegeschenk, das ich mir gegönnt habe, fernab aller Vernunft. Muss auch mal sein und das ist auch gut so.

Wie die Ultimate Deluxe Version aussieht, mit ihrem besonders schimmernden und kräftigen Druck dank UV-Lack-Veredelung mitsamt den dickeren und größeren und ebenfalls mit UV-Lack-Veredelung versehenen Pappcountern, das könnt Ihr in meiner Unboxing-Bildergalerie sehen. Aber laßt Euch eines sagen: Rein spielerisch reicht das Grundspiel mit seinen 100 statt 135 Champions und doppelseitigen dünneren Pappmarkern locker aus. Für 40 Euro ist Euch dieser Draft-Battler, weil Ihr in einer regulären fernab einer Anfängerpartie Eure Champions passend selbst per Kartendraft zusammenstellt, ans Spielerherz gelegt. Aber ebenso wie das Kennerspiel des Jahres 2023, das viele schon längst verdrängt haben, könnte auch Final Titan die Meinungen spalten und so manchen von Euch kopfschüttelnd zurücklassen.

Kurzüberblick zu Qork, Check! & Metro Bingo (Game Factory) / Essen 2026

Newsbild Wir Cliquenabendler waren im Oktober auf der SPIEL 2026 in Essen und haben dort zahlreiche Videos für Euch aufgenommen. Unter anderem waren wir bei Game Factory und haben dort die Herbstneuheiten gefilmt. Die Spielenden denken schnell, reagieren schneller! Nur wer auf Zack ist, wird Qork gewinnen. Würfelt die Korken-Kraller*in eine 7 oder ein Pasch, gilt es, den eigenen Korken möglichst rasch in Sicherheit zu ziehen, bevor er mit dem Becher gekrallt wird. Aber man darf nicht den Faden bei billigen Täuschungsmanövern verlieren, denn Strafpunkte lassen nicht lang auf sich warten. Dieses Spiel verursacht unkontrollierte Zuckungen und laute Schreie. #video:qork# CHECK! verleiht dem Rummy-Prinzip einen spielerischen Twist. Die Spielenden sammeln Karten und erfüllen die wertvollen Aufträge, bevor die Mitspielenden es tun. Sie achten dabei aber auch auf die angezeigte Bonusfarbe - jede Karte dieser Farbe gibt ihnen einen Extra-Punkt. Und dann sind da auch noch die Mehrheitswertungen am Spielende, also behalten sie ihre Mitspielenden stets im Auge! #video:check# Metro Bingo besteht aus Stiften, Wertungsbögen und 42 Spielsteinen. Die Spielsteine sind von 1 bis 30 nummeriert, mit zwei Exemplaren von 11 bis 19, einem Joker und zwei Sondersteinen. Das Spiel ähnelt Bingo: Jede Person zieht einen Spielstein und jede muss diese Zahl auf ihren Wertungsbogen schreiben. Dieser Bogen enthält eine Reihe von zwanzig Feldern, die ausgefüllt werden müssen. Diese Felder können zwar in beliebiger Reihenfolge ausgefüllt werden, aber wer die Zahlen in nicht absteigender Reihenfolge anordnet - nebeneinander platzierte identische Zahlen unterbrechen einen Zahlenstrang nicht - erhält am Ende des Spiels Punkte. Je länger der Zahlenstrang ist, desto mehr Punkte erhält man für diesen Strang. Neben dem Standard-Wertungsbogen mit zwanzig Feldern in einer Reihe enthält Metro Bingo drei weitere Wertungsbögen mit sich kreuzenden Linien oder einer kreisförmigen Anordnung der auszufüllenden Felder. #video:metrobingo#

338 Brettspielradio – Redebedarf der von der Spiel Essen 2026 (live)

29. Oktober 2026 um 10:18
RedebedarfWarum vor und nach der Spiel berichten wenn man auch vor Ort Eindrücke sammeln kann? Georgios ist mit Oli (Spielevater) losgezogen, um möglichst authentische Eindrücke von den Menschen einzusammeln, die man dort trifft. Mit dem einen oder anderen Überraschungsgast.

Bremen-Nord spielt – 21.11.2026

Von: Dimi
29. Oktober 2026 um 09:32

Spielefans aufgepasst!

Am 21. November 2026 heißt es wieder „Bremen-Nord spielt!“ – der gemütliche Spieletreff für alle, die Lust auf einen unterhaltsamen Nachmittag voller Brett- und Kartenspiele haben!

Freut euch auf einen abwechslungsreichen Spieletag mit Gleichgesinnten! Entdeckt neue Spiele, bringt eure Lieblingsspiele mit und genießt die gemeinsame Zeit am Spieltisch. Über 100 Brett- und Kartenspiele stehen zur Auswahl – ob strategisch, kooperativ oder einfach nur zum Spaß, hier ist für jeden etwas dabei!

Gleich zwei besondere Spieleaktionen!

Wie immer wird unsere Veranstaltung von der Spiele-Offensive unterstützt.

Dieses Mal dürfen wir uns gleich auf zwei besondere Aktionen freuen: Neben „Spielernetzwerk on Tour“ finden bei uns auch die Pegasus Spieletage statt!

Das bedeutet für euch: Jede Menge spannende Spiele und Neuheiten, die ihr direkt vor Ort ausprobieren könnt. Eine tolle Gelegenheit, neue Lieblingsspiele zu entdecken!

Wichtig: Die Teilnehmerzahl ist auf 40 Personen begrenzt. Sichert euch daher rechtzeitig euren Platz!

Kommt vorbei, bringt Freunde mit und erlebt gemeinsam einen tollen Spieletag voller Spaß, Spannung und netter Begegnungen!

Wir freuen uns auf euch!

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Messe-Eindruck von Reforest: Ein Wald wächst Karte für Karte

Messe-Eindruck von Reforest: Ein Wald wächst Karte für Karte

Wo zunächst kleine Pflänzchen wachsen, entsteht nach und nach ein artenreicher Wald mit schattenspendenden Bäumen und Lebensraum für Tiere. In „Reforest“ baut ihr euer eigenes Wald-Ökosystem auf. Das kompetitive Kartenspiel von Sébastien Bernier-Wong ist auf Deutsch bei Board Game Circus erschienen und kombiniert den Aufbau einer eigenen Kartenauslage mit Handkarten-Management und Engine-Building-Elementen. Es ist für 1-4 Personen ab 14 Jahren ausgelegt und dauert etwa 30-60 Minuten. Die Illustrationen stammen von Janine van Fram.

 

Eternal Decks: Koop-Geheimtipp mit Farbanpassung im Dezember

29. Oktober 2026 um 09:08
Eternal Decks: Koop-Geheimtipp mit Farbanpassung im Dezember

Strohmann Games bringt im Dezember 2026 mit Eternal Decks ein international bereits gut aufgenommenes kooperatives Kartenspiel aus Japan auf Deutsch, und zwar nicht als einfache Übersetzung: Laut Brettspiel-News erhält die deutsche Ausgabe eine komplett neu strukturierte Anleitung, ein überarbeitetes Insert und an Farbsehschwäche angepasste Farben.

Eternal Decks: Koop-Geheimtipp mit Farbanpassung im Dezember

Gemeinsam gegen die Uhr, mit eingeschränkter Kommunikation

Eternal Decks ist laut BGG-Beschreibung ein kooperatives Deckbau-Kartenspiel mit Kommunikationseinschränkung: Alle Mitspielenden gewinnen oder verlieren gemeinsam, sobald eine Person keine gültige Aktion mehr ausführen kann. Ihr startet mit nur fünf Karten im eigenen Deck und erweitert es im Spielverlauf durch Karten der „Eternals“, besonderer Charaktere mit je einem eigenen Achter-Kartendeck. Pro Zug bleibt genau eine Aktion: eine Karte ausspielen (aufs Feld, auf den Fluss oder über eine Fähigkeit), einen Juwel erzeugen, oder eine Karte an eine Mitspielerin oder einen Mitspieler abgeben. Beim Ausspielen gilt eine Einschränkung: In keiner der drei Feldreihen dürfen Karten derselben Farbe oder derselben Zahl direkt nebeneinanderliegen, je nach gespielter Stufe kommen weitere Einschränkungen hinzu. Juwelen heben die negativen Effekte der Eternals auf. Wie sich das Spiel zwischen zwei und vier Mitspielenden unterscheidet, insbesondere bei der Absprache über die drei gemeinsamen Feldreihen, sagt keine der vorliegenden Quellen. Laut einer Rezension von Punchboard bietet jede der sechs Stufen mehrere Schwierigkeitsstufen von Beginner bis Pro, nach dem Durchspielen aller sechs schaltet laut derselben Quelle ein „New Game+“-Modus mit zusätzlichen Varianten frei. Ob die sechs Stufen von Anfang an frei wählbar sind oder nacheinander in einer festen Reihenfolge freigeschaltet werden, sagt die Rezension nicht eindeutig. Eternal Decks ist laut BGG auch allein spielbar, wie sich die Solo-Partie von der kooperativen Runde in größerer Besetzung unterscheidet, verraten die vorliegenden Quellen nicht. Designer ist Hiroken, Illustration stammt von MUJUNSHA.

Was sich an der deutschen Ausgabe ändert

Die namensgebende Neuerung der deutschen Fassung ist laut Verlag die Barrierefreiheit: Strohmann Games erklärte gegenüber Brettspiel-News, die Ausgabe erhalte „eine komplett neu strukturierte Anleitung, ein überarbeitetes Insert und angepasste Farben, damit auch Menschen mit Farbsehschwäche gut spielen können.“ Welche konkreten Farben oder Symbole dabei geändert wurden und was genau an der Anleitungsstruktur neu ist, sagt die Quelle nicht näher. Bei einem Spiel, das laut eigener Beschreibung stark auf das Unterscheiden von Kartenfarben in den Feldreihen setzt, ist eine Farbsehschwäche-Anpassung aber kein kosmetisches Detail, sondern berührt einen Kernmechanismus des Spiels. Ob die Fähigkeitstexte der Eternals-Karten über Symbole oder über Fließtext laufen und ob dieser Text für die deutsche Ausgabe übersetzt wird, lässt sich aus den vorliegenden Quellen nicht klären. Zu Schriftgröße oder Kontrast der Zahlen und Farbflächen in den höheren, zusätzlich eingeschränkten Stufen sagt ebenfalls keine Quelle etwas.

Eckdaten zu Eternal Decks

  • Spielerzahl: 1 bis 4, mit Solo-Modus
  • Spielzeit: 30 bis 40 Minuten
  • Alter: ab 10 Jahren
  • Regelgewicht: 2,8 von 5 (laut BGG, 3.513 Bewertungen, Schnitt 8,18 von 10, Rang 469 gesamt)
  • Designer: Hiroken, Illustration: MUJUNSHA
  • Verlag: Tricktakers Games (Original), deutsche Ausgabe: Strohmann Games
  • Preis: rund 39,90 Euro (laut Brettspiel-News, Stand: 29.10.2026)
  • Termin: Dezember 2026

Für wen das was ist

International ist Eternal Decks längst kein Geheimtipp mehr: Über 3.500 BGG-Bewertungen bei einem Schnitt von 8,18 und Rang 469 unter allen Brettspielen sind für ein Koop-Deckbauspiel dieser Größenordnung ein deutliches Signal, auch wenn das für uns ein Hinweis bleibt, kein Gütesiegel. Designer Hiroken ist dabei kein Erstling: Er zeichnet laut BGG auch für das Stichspiel TRICKTAKERs (2021, erschienen bei Joyple Games/MTS Games/Portland Game Collective) und das Ablegespiel Eternal Sevens (ebenfalls bei Tricktakers Games erschienen) verantwortlich. Für deutsche Vielspieler, die kooperative Deckbau-Spiele mit Kommunikationslimit mögen, etwa in der Tradition von The Crew oder Hanabi, aber noch nicht zur englischen oder japanischen Originalausgabe gegriffen haben, ist der Dezember-Termin der naheliegende Einstiegspunkt. Ob die angepasste Farbgebung tatsächlich hält, was der Verlag verspricht, lässt sich erst mit dem fertigen Produkt beurteilen, als Ankündigung ist der Schritt aber bereits ein ungewöhnlich konkretes Bekenntnis zur Barrierefreiheit für eine deutsche Lokalisierung.

Das Geheimnis der Schwimmerin (Erika Swyler) – Zirkus, Tarot und ein tödliches Datum (Rezension)

29. Oktober 2026 um 09:00

GdS - TitelEin fahrender Zirkus im 18. Jahrhundert, und ein Bibliothekar, der 200 Jahre später dessen Geschichte als wasserfleckiges Buch in den Händen hält. Darin entdeckt er einen Fluch, der alle Frauen seiner Familie am selben Tag umgebracht hat und den er jetzt brechen muss, um seine Schwester zu retten.

Dieser Beitrag wurde von Gastautor*in geschrieben

Next Station: Berlin

Von: ferengi
29. Oktober 2026 um 09:00

Es gibt noch viele Städte mit U-Bahnen …


4 Jahre nach London sind wir nun in einer deutschen Stadt im U-Bahn-Netzwerk unterwegs und verbinden mit vier Farbstiften Haltestationen.

Was ist anders als in London, Tokyo oder Paris?

Früher gab es mal West- und Ostberlin. Eine Besonderheit in Berlin ist es somit, dass die Karten zusätzlich eine Krone oder Bären haben (steht für Ost und West) und wir entsprechend als Start- und Verlängerungspunkt von rechts oder links in Berlin starten. Wenn wir die beiden Linien je Farbe miteinander verbinden, dann gibt es Sonderpunkte. Und anschließend können wir die Bären und Kronen für diese Linie ignorieren, was uns taktische Vorteile bringt.

Ansonsten multiplizieren wir wieder je Linie Anzahl Bezirke mit höchste Anzahl Haltestellen in einem Bezirk. Auch sind Kreuzungen und zwei Linien auf einer Strecke nicht zulässig, man kann sich aber über die Stationen Strecken weiterführen. Also wenig Neues.

Schon unübersichtlich, was man da so einzeichnet.

Fazit:

Für mich ist dann doch die Abwechslung zu gering und ich bin mit London in meiner Sammlung gesättigt. Aber mal zum Mitspielen ist die Zusammenführung der beiden Linien schon eine Herausforderung, vor allem wenn man es mehrmals in einem Spiel schaffen möchte.

Stubenscore: 7,4 / 10


NEXT STATION: BERLIN
BoardGameGeek

Spieledatenbank Luding

Brettspiel (getestet)

Wie gut kennst du Brettspiele? Mach mit beim Brettspiel Pixel-Cover Quiz & gewinn ein Spiel!

Von: Peer
29. Oktober 2026 um 08:14

Wie gut kennst du Brettspiele? Mach mit beim Brettspiel Pixel-Cover Quiz & gewinn ein Spiel!In meinem Brettspiel Pixel-Cover Quiz kannst du dein Brettspiel-Wissen testen. Um was es dabei genau geht, wie du mitmachen kannst und was es zu gewinnen gibt, erfährst du im Folgenden. Was ist das Brettspiel Pixel-Cover Quiz? Beim Brettspiel Pixel-Cover Quiz geht es darum möglichst viele Brettspiel-Cover zu erkennen, ohne einen Fehler zu machen. Dazu habe […]

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