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The Blood of the Dawnwalker

30. Oktober 2026 um 07:36

Ohne Plötze durchs dunkle Mittelalter

Es wird Nacht in den Karpaten, genauer gesagt der fiktiven Stadt Vale Sangora. Während ich tagsüber als Mensch auf der Suche nach meiner entführten Familie bin, verwandle ich mich des Nachts in einen Vampir – ich bin ein nicht ganz freiwilliger Dawnwalker. Mich dürstet es dabei in der Dunkelheit nicht nur nach Blut, sondern nach Rache an Fürst Brencis und seinen drei Schergen Ambrus, Bakir und Xanthe.

Das Spiel von ehemaligen Machern von Witcher 3 – allen voran Gamedirector Konrad Tomaszkiewicz – erinnert stark an sein Vorbild. So habe ich als Coen ähnliche Witcher Senses und kann damit Spuren verfolgen, verfolge diverse Quests in einer Open World und prügle mich über Kampf, Klauen oder Magie durch die Gegend. Ein Unterschied, mit dem man Anfangs direkt konfrontiert wird ist: man nur 30 Tage (und Nächte) Zeit hat, um seine Familie zu befreien. Das mag zunächst als Limitierung der Open World wirken, bietet aber doch mehr als genug Zeit viele Quests zu erleben und Coen im Kampf gegen den Endgegner zu stärken. Dank des kleineren Entwicklerteams ist somit auch die Gesamtspielzeit eher bei 25-40 Stunden, als denn die dreistelligen Stunden vom CD Projekt Red Epos.

Auch wenn das Missionsdesign und deren Vielfältigkeit nicht an das Vorbild heranreichen, so gefällt mir dunklere Atmosphäre. Das Kampfsystem ist solide, die Charaktere und Dialoge gut geschrieben und die Story hält einen durchaus an der Leine. Ich mag auch den Wechsel zwischen Mensch und Vampir – gefällt mir besser als beispielsweise der Charakterwechsel in Assassins Creed Shadows. Dieser Wechsel lässt mich immer wieder überlegen, welche Mission ich in welcher Gestalt angehen möchte. Leider geht es oftmals am Ende immer wieder nur mit Gewalt und die Anzahl der Missionen, in denen ich mit Schwert oder Klauen die Lösung suche, ist hoch. Hier hätte ich mir dann doch mehr Abwechslung gewünscht, was wohl aber durch das kleine Team limitiert war. Nervig leider auch, dass die Kämpfe gerade im letzten Abschnitt sehr unausgewogen und für mich zu nervig werden.

Es bleibt ein gutes Spiel mit einigem Verbesserungspotential, das einem Dank seiner Story und Atmosphäre Hoffnung auf einen besseren Nachfolger macht, der offensichtlich in der Neuzeit spielt – das würde mich eventuell zu einem zweiten Teil bringen.

Stubenscore: 7,8 / 10

Die Sonne scheint und als Mensch blicke ich in die schöne Umgebung.
In der Nacht wird es auch atmosphärisch dunkler und meine Vampirfähigkeiten geben mir mehr Macht.
Auch nett: ich skille menschliche und vampirische Fähigkeiten.
Ob als Mensch oder Vampir: die Kämpfe sind blutig und (zu) zahlreich.
Und auch der Loot wird unübersichtlich: das kennen wir von The Witcher nur zu gut.
Atmosphäre und Story passen – die Sherlock Holmes-like Tatort-Untersuchungen werden leider auch etwas oft eingesetzt.
Und im Finale kommen die dicken Brocken, für die mir dann doch meine Lebenszeit zu kostbar ist.

 

THE BLOOD OF THE DAWNWALKER
OPENCRITIC

PC | XBOX | PS5 (getestet)

Tenebris Somnia

28. Oktober 2026 um 06:56

Pixel-FMV-Mix

Das Indie-Spiel der Argentinier Andrés Borghi und Tobias Rusjan erzählt die Geschichte von Julia, die auf der Suche nach ihrem verschwundenen Ex-Freund Ivan ist. Angekommen in der ehemaligen Wohnung der beiden, lassen Blutflecken und okkulte Symbole nichts Gutes erahnen.

Tenebris Somnia mixt dabei 8-16Bit Pixelgrafik mit eingestreuten Filmszenen, die den Charakteren ein echtes Gesicht und durchaus die Atmosphäre geben.

Mit dem Öffnen der Wohnungstür im dritten Stock arbeite ich mich gut gemachte Point&Click Rätsel, öffne Türen und schalte den Zugang zu weiteren Stockwerken frei. Neben den gern genommenen filmischen Unterbrechungen, tauchen Gegner auf, die ich anfangs mit dem Schraubenschlüssel und im Verlauf mit Kugeln bearbeite. Das erhöht durchaus die Spannung beim Durchlaufen der Räume, kann aber auch Dank der hakeligen Steuerung durchaus nerven. Gerade als sich der erste Bossgegner in einem schönen Zwischenfilm ankündigt, zweifle ich, ob mir dessen Zerlegen in Pixelbrei wirklich Laune macht. Ohne den einstellbaren Gottmodus, wird das Ganze zur Geduldsprobe, gerade weil die Steuerung doch hakelig ist.

Doch was muss ich nach einem ersten Patch feststellen? Eben dieser Modus wurde entfernt und macht es gerade weniger attraktiv für mich. Nach einem kurzen Mailwechsel mit einem Entwickler ist ein Easymode angekündigt – mit dem und gerade weil die Atmosphäre passt, die Schauspieler wirklich gut sind und die Rätsel durchaus kreativ, würde ich es dann auch zu Ende spielen.

Stubenscore: 7,8 (mit Gott- oder Easymode) / 10

Irgendwas scheint nicht in Ordnung zu sein.
Was sind das für Puppen in unserem Bett? Ein Typ blutend in der Ecke, der kurz danach verschwindet.
Und das Spiel switched immer wieder in reale Filmszenen, die durchaus gut gemacht sind.
Nervig: zwischenzeitige Kämpfe mit Hakelsteuerung.
Und schnell kündigen sich auch Bossgegner optisch schön an, doch will ich in einem Adventure kämpfen?
Doch die Rätsel und Atmosphäre passen, so dass ich doch auf einen Easy-Modus warte.

TENEBRIS SOMNIA
OPENCRITIC

PC | XBOX | PS5 | SWITCH  (getestet)

Order of the Sinking Star

16. Oktober 2026 um 16:05

Hirnlego

Das neue Spiel von Jonathan Blow, dem Macher von Braid und The Witness, bietet nicht die leichteste Kost. Wenn Bloodborne einem die Finger am Controller schmerzen lässt, bricht mir Order of the Sinking Star das Hirn.

In einer weitläufigen Oberwelt erkunde ich unterschiedliche Areale mit verschiedenen Charakteren, (vernachlässigbaren) Geschichten und (das vor allem) unterschiedlichen Rätselmechaniken. Insgesamt gibt es mehr als 1000 Rätsel, die sich klar an anderen Spielen bedienen. Sei es Skipping Stones to Lonely Homes und Mirror Isles von Alan Hazelden, Promesst von Sean Barrett sowie dem Klassiker Sokoban von Hiroyuki Imabayashi.– auf dem ersten Blick könnte man das dem Spiel dieser Wiederverwertung vorwerfen.

Aber warum finden es dann doch viele so brillant? Jonathan Blow versteht es die Mechaniken großartig miteinander zu verbinden und die Konzepte zu perfektionieren. Ich habe mich selten in Momenten so dumm gefühlt, um dann nach dem Erkennen der Lösung meinen Können innerlich zu feiern, um dann doch wieder keine Ahnung zu haben, was das Spiel in der nächsten Szene von mir will. Ich rätsel minutenlang, denke verquer, um plötzlich den einfach Weg zu sehen. Das kann in Momenten frustrieren (Hilfe gibt es hier), aber lässt nie Routine aufkommen.

Die Optik und runde Steuerung tragen auch dazu bei, dass ich weiterspielen und immer wieder kreative Ideen entdecken möchte. Hier wurde wirklich jahrelang gepolished und sehr viel Liebe in ein Spiel reingesteckt.

Stubenscore: 8,3 / 10

Anfangs ist die Oberwelt noch überschaubar. Ich gehe Richtung der Spiegelinseln.
Und auch die ersten Rätsel sind entspannt.
In der Sokoban-Variante steuere ich schon mal mehrere Charaktere und muss um die Ecke denken.
Steine schubsen und Seerosen eine Richtung geben. Hier wird es direkt anfangs komplizierter.
Und ich merke, dass ich sogar zwischen den Abschnitten Effekte auslösen kann.
Im westlichen Abschnitt der Oberwelt geht es im Stile von Promesst in Richtung Dungeon-Puzzlespiel.

ORDER OF THE SINKING STAR
OPENCRITIC

PC | XBOX | PS5 | SWITCH2 (getestet)

bt326 Road to Essen 2026 - Spielbox

11. Oktober 2026 um 16:00

Shownotes
Neben Brettspielen präsentieren sich unter anderem auch Fachzeitschriften auf der Spiel. Johannes (Ministerium für Brettspielspaß) hat mit Chefredakteur Stefan Ducksch von der SPIELBOX über deren Stand, das Messe-Spezial und das SPIELBOX-Bingo gesprochen. Darüber hinaus berichtet Stefan über seine langjährige Messeerfahrung.

Datum der Aufnahme: 08.10.2026
Online seit: 11.10.2026

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Der Beeple Talk ist mit allen Episoden unter dem folgenden Link erreichbar. Ziel ist es, Episoden mit wechselnden Themen rund um Brett- und Kartenspiele zu machen. Zum Beeple Talk treffen sich regelmäßig einige Mitglieder von Beeple, dem Brettspiel-Blogger-Netzwerk.
Beeple Talk – Der monatliche Podcast von Beeple – https://www.beeple.de

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Intro/Outro
Epic Song by BoxCat Games

Video: Brettspiel Monatsbox September 2026

11. Oktober 2026 um 09:00

Zwischendurch gibt es mal eine Ausgabe von Carina und Christoph Bei den Spielen sind dieses Mal alles dabei: Vom Familienspiel bis zum Kennerspiel. Wir wünschen euch viel Spaß. Monatsbox September 2026 – frische Brettspiel Eindrücke Über die folgenden Spiele haben wir gesprochen: 2026: August: Moustache (Kosmos), Confusing Lands (Board Game Circus), Now Boarding (Fower Games), […]

Cultic – Retro-Shooter, der Maßstäbe setzt (Rezension)

28. September 2026 um 14:17

Ein Retro-Shooter, der an nahezu jeder Stelle alles richtig macht? Der Action und Story nebenbei perfekt miteinander verwebt und obendrein eine Atmosphäre aufbaut, wie wir sie im Shooter-Genre selten erlebt haben? Genau das ist Cultic – und damit gesellt es sich neben Dusk an die Spitze der modernen Retro-Shooter. Besser geht's kaum.

Dieser Beitrag wurde von Gastautor*in geschrieben

Star Wars: Am Rande des Imperiums Einsteigerset – Aus alt mach neu (Ersteindruck)

27. September 2026 um 11:00

Star Wars ist (mal wieder) in aller Munde. Zahlreiche Serien und Filme haben die weit, weit entfernte Galaxis erneut ins Zentrum aller Aufmerksamkeit gerückt und auch am heimischen Rollenspieltisch rast der Falke wieder vorbei. Asmodee startet ins Rollenspielgeschäft und legt einen Klassiker neu auf, beginnend mit dem Einsteigerset.

Dieser Beitrag wurde von Norbert Schlüter geschrieben

Tangram: Der Urvater der abstrakten Legepuzzles

Von: ravn
20. September 2026 um 22:02

Tangram ist kein Spiel im eigentlichen Sinne – eher eine Philosophie, eine Lebenseinstellung. Dabei kommt es mit nur sieben geometrischen Holzteilen aus, bildet aber mit ausreichend Kreativität und Vorstellungsvermögen tausendfache sinnvolle Kombinationen, die eine scheinbar kleine Welt des Mosaiks in immer wieder erstaunlichen Bildcollagen verwandeln. Ohne Tangram gäbe es auch kein Ubongo & Co.

Schmidt Spiele hat es nicht erfunden und deshalb fehlt auch der Autor auf der kleinen Metallbox voller Fingerabdrücke, in der Tangram aktuell zum Taschengeldpreis erhältlich ist. Erstmalig erwähnt wurde es unter dem Namen „sieben Bretter der Weisheit“ in chinesischen Schriften um 1813. Dort tauchten dann auch Rätselbücher auf, deren Vorlagen man aus den nur sieben Teilen passgenau nachlegen soll. Im 19. Jahrhundert wanderte es dann als Tangram nach Europa. Brettspielkenner wird die Tangram-Form als Quadrat zusammengelegt zudem arg bekannt vorkommen. Die SPIEL Essen hat es im Logo und steht dort für spielerische Vielfalt. Ich selbst habe Tangram in der alten Pappschachtel-Ausgabe allerdings beim Ergotherapeuten kennengelernt. Dort ist es im Einsatz, um visuelle Wahrnehmung, Raum-Lage-Verständnis, Feinmotorik sowie Auge-Hand-Koordination zu trainieren und zu verbessern.

Es ist schon erstaunlich, wie viele unterschiedliche Formen wie auch komplex-abstrakte Abbildungen damit möglich sind. Wer sich die sieben lackierten Holzteile genauer anschaut, der erkennt, dass sich einzelne Teile zu den größeren Formen auslegen lassen und das auffällige Parallelogramm damit gerne in seiner Grundform maskiert werden kann. Und genau da liegt die Herausforderung im Solo-Spiel: Erkenne aus einer nicht maßstabsgetreuen Abbildung ohne Trennlinien, wie dieses Objekt aus den sieben Formen zusammengebaut ist und baue es nach. Gerne einfach spontan probiert, gedreht und gewendet und erste irreführende Ideen wieder verworfen. Die Schmidt Spiele Ausgabe bringt dazu 800 Bildvorlagen mit. Wer ganz verzweifelt ist oder zu wenig Geduld hat, schaut bei den Auslösungen nach und wird erstaunt sein. Freies wie kreatives Spiel ist ebenso möglich. Wer weiß, eventuell entdeckt Ihr eine noch nie dagewesene Kombination?

Ohne Tangram als Urvater der geometrischen Form-Puzzles, würde es wohl auch kein Ubongo geben. Vom schwedischen Spieleautor Grzegorz Rejchtman 2003 erfunden, nutzt es die von Tetris bekannten Polyominos, macht ein Echtzeit-Wettrennen im Wettstreit mit zeitgleich puzzelnden Mitspielern daraus und landet einen Welthit. Seit 2005 bei Kosmos als lokalisierte Version erhältlich. Fünfzehn verschiedene Varianten listet Kosmos auf: von Ubongo 3D bis zum diesjährigen Ubongo Flex, das mich bei meiner ersten Mitspielpartie fast zum Wahnsinn getrieben hat. Wo das Ubongo gezielt Hektik verbreiten will, ist die Solo-Beschäftigung mit Tangram eher eine Quelle der Ruhe – sofern man irgendwann auf die Lösung kommt.

Video: Brettspiel Monatsbox August 2026

13. September 2026 um 14:00

Zwischendurch gibt es mal eine Mai Special mit verschiedenen Spieleindrücken von Tim, Carina und Christoph. Bei den Spielen sind dieses Mal alles dabei: Vom Familienspiel bis zum Kennerspiel. Wir wünschen euch viel Spaß. Monatsbox August 2026 – frische Brettspiel Eindrücke Über die folgenden Spiele haben wir gesprochen: 2026: Juli: Metro Bingo (Game Factory), Fantastique (Amigo), […]

Star Wars Zero Company

03. September 2026 um 11:09

Möge die Deckung mit Dir sein

Ich war nie ein großer Fan von Marvel und trotzdem hat mich Midnight Suns wirklich in seinen Bann gezogen. Damalige Designer von XCom haben hier strategische Tiefe und ein frisches Spielkonzept für mich geliefert, da konnte mich auch die dusseligen Dialoge in diesem Marvel-Mansion wenig abschrecken.

Nachdem nun einige Entwickler Fireaxis verlassen haben und Bit Reactor gegründet hatten, war es nur eine Frage der Zeit, dass ein XCom-like erscheint. Und auch wenn das Mastermind Jake Solomon nicht mehr von der Partie ist, so sind Artdirector Greg Foertsch, James Brawley als Lead Designer und neben Caydence Funk als Lead Producer noch weitere Mitarbeiter von Marvel Suns dabei.

Und Zero Company spielt sich ohne Frage wie ein XCom. Da ist es fein für mich, dass sich das Drumherum, wie der Basisbau verschlankt hat. Auch positiv: auf den Kino- oder Buchclub Blödsinn mit ausufernden Dialogen aus Marvels Midnight Suns, wurde ebenfalls verzichtet. Dafür fühlen sich die Kämpfe für mich strategischer als bei XCom ran, wobei mir etwas die Frische fehlt, die doch der Marvel-Vertreter mit seinen Karten und den direkten Einsatz der Umgebung mitbrachte.

Grundlegend fühlen wir hier uns direkt zu Hause: rundenbasiert haben wir Aktionspunkte, die wir auf Bewegung, Schuss, Overwatch oder eine Sonderaktion verteilen. Die Trefferwahrscheinlichkeit wird je nach Waffentyp, Entfernung, Deckung und Höhenstufe angezeigt – auch der Preview dieser Wahrscheinlichkeit nach einer möglichen Bewegung. Zudem ist die Umgebung ist zerstörbar, was eingeschränkt im Kampf genutzt werden kann. Und auch wenn mir ein Setting wie bei King Arthur – A Knights Tale oder Empire of Sin besser gefällt, liefern die XCom-Veteranen hier die besseren Kämpfe.

Man merkt Star Wars Zero Company einfach an, dass es von einem kompetenten Team gemacht wurde. Es spielt sich einfach rund – da habe ich noch einige unterhaltsame, wenn auch wenig überraschende Stunden vor mir.

Traurige Notiz: noch vor dem Release wurden gut 80% des Entwicklerteams von Bitreactor freigestellt. „Der Sprecher von Bitreactor erklärte, dies sei eine schwierige Entscheidung gewesen, die getroffen worden sei, noch bevor klar war, wie der Start verlaufen würde. Der Sprecher betonte, dass diese Entscheidung allein von Bit Reactor getroffen worden sei (also weder vom Publisher EA noch vom Star-Wars-Lizenzinhaber Disney). Da helfen jetzt auch keine 88% auf Opencritic und überraschend hohe Verkaufszahlen in den ersten Tagen.

Stubenscore: 8,5 / 10

Unser Team vor dem Einsatz. So einen Bildschirm haben wir schon mal gesehen.
Fernkampf, Nahkamp, etc – die ganze Handhabung inkl. Radialmenü geht gut von der Hand
Alle Wahrscheinlichkeiten im Griff. Beim Angriff wechselt die Animation die Perspektive.
Zwischen den Kämpfen gibt es auch kurze „Adventure“ Abschnitte. Atmosphärisch schön für Star Wars Fans.
Schlanker Basenausbau, einfache Charakterskillung oder moderate Waffenupgrades stören mich wenig. Auch die etwas unübersichtliche Missionswahl passt schon.
Am Ende zählt aufm Platz. Und da liegt hier schon ne Menge zerschossenes Metall.

STAR WARS ZERO COMPANY
OPENCRITIC

PC | XBOX | PS5 (getestet)

Neu auf Board Game Arena: Pondscape, Dragon Overload und Texas Bingo (KW 35, 2026)

24. August 2026 um 09:13
Neu auf Board Game Arena: Pondscape, Dragon Overload und Texas Bingo (KW 35, 2026)

In der vergangenen Woche sind auf Board Game Arena drei neue Titel gestartet. Die Bandbreite reicht von einem ruhigen Legespiel um Frösche und Teiche über ein schnelles Zwei-Spieler-Duell mit Drachen bis zu einer Westernvariante von Bingo. Wir stellen dir die Neuzugänge der Kalenderwoche 35 mit den wichtigsten Eckdaten vor.

Pondscape: ein Teich voller Frösche

Pondscape ist ab sofort auf der Plattform spielbar. Das Spiel lässt sich ohne Abo spielen. Du baust Karte für Karte deinen eigenen Teich, sammelst verschiedene Froscharten und Insekten und richtest dich dabei nach den Bedingungen der einzelnen Froscharten. Ein gemeinsamer „Sprungfrosch“ jagt zusätzlich Insekten, die am Ende Bonuspunkte bringen.

Das Spiel von Tomáš Holek (Capstone Games, 2025) ist für 1 bis 4 Personen ab 7 Jahren gedacht und laut BoardGameGeek auch solo spielbar. Eine Partie dauert 20 bis 35 Minuten. Als Mechaniken nennt BoardGameGeek Grid Coverage und Handmanagement. Die BGG-Wertung liegt bei 7,09 bei rund 910 Stimmen, das Gewicht bei leichten 2,0.

Dragon Overload: Duell um fünf Reviere

Dragon Overload tritt als reines Zwei-Spieler-Duell an. Für diesen Titel wird ein Premium-Abo benötigt. Du schickst Drachen in fünf Reviere und willst dort die Mehrheit halten, jedes Ausspielen zwingt dich aber, deinem Gegner eine Karte aus der Brutzone zu schenken. Wird die eigene Drachenmacht in einem Revier zu groß, kippt die Kontrolle in einen chaotischen „Overload“, und das Revier geht verloren.

Das Spiel von Jay Bendixen (Lookout Games, 2026) ist ab 8 Jahren freigegeben, eine Partie dauert laut Verlag rund 15 Minuten. BoardGameGeek nennt als Mechaniken unter anderem Handmanagement, Set Collection und ein Rennelement. Die BGG-Wertung steht bei 6,19, allerdings erst bei 86 Stimmen.

Texas Bingo: Poker trifft Bingo im Wilden Westen

Texas Bingo verbindet Poker-Logik mit einem Bingo-Raster. Das Spiel lässt sich ohne Abo spielen. Reihum deckst du gemeinsam mit den anderen Spielenden eine Karte auf und legst sie verdeckt auf dein eigenes 5-mal-5-Feld, gewertet werden am Ende zwölf Linien aus Reihen, Spalten und Diagonalen nach Pokerhänden. Ereigniskarten und optionale Missionsziele sorgen für zusätzliche Wendungen.

Das Spiel von minjae kim und yeonwoo (Ludibox, 2026) ist für 1 bis 4 Personen ab 10 Jahren gedacht, eine Partie dauert 15 bis 30 Minuten. Bei BoardGameGeek steht die Wertung bei 5,59 bei 107 Stimmen, das Gewicht bei sehr leichten 1,2.

Eriksholm The Stolen Dream – Narratives Taktik-Schleichspiel mit toller Inszenierung (Rezension)

07. August 2026 um 09:00

Gute Story, tolle Charaktere, schöne Grafik und eingängiges Gameplay? Das alles bietet euch Eriksholm - The Stolen Dream. Wer hier allerdings ein Spiel für knallharte Taktiker*innen sucht, wie Commandos oder Shadow Tactics, sollte seine Erwartungen zurückschrauben. Eriksholm punktet auf andere Weise.

Dieser Beitrag wurde von Gastautor*in geschrieben

Video: Brettspiel Monatsbox Juli 2026

03. August 2026 um 07:00

Zwischendurch gibt es mal eine Mai Special mit verschiedenen Spieleindrücken von Björn, Carina und Christoph. Bei den Spielen sind dieses Mal alles dabei: Vom Familienspiel bis zum Kennerspiel. Wir wünschen euch viel Spaß. Monatsbox Juli 2026 – frische Brettspiel Eindrücke Über die folgenden Spiele haben wir gesprochen: 2026: Mai: Oh my socks (helvetiq), Hot Streak […]

Wo ist Alice? & Silent Falls – Stumm und intensiv immersiv (Rezension)

27. Juli 2026 um 09:00

Beim Rollenspiel geht es immer um Kommunikation. In der Regel sprechen die Spielenden über das Geschehen oder nehmen gar die Rolle ihrer Charaktere ein. Bei Wo ist Alice? wird diese Kommunikation genutzt, um den Ereignissen des Spiels durch bewusste Regulation eine dramatische Tiefe zu geben.

Dieser Beitrag wurde von Norbert Schlüter geschrieben

Wachstum: Die Spiel belegt alle acht Hallen der Messe Essen

05. März 2026 um 17:40

Als ich Robin de Cleur auf das sagenhafte Wachstum der Spiel Essen anspreche, muss er erst einmal tief durchatmen. „Das hat uns auch geflasht“, so der Pressesprecher der Spiel. Im Vorjahr sei die Entscheidung, die Halle 7 dazuzunehmen, dazuzunehmen, erst Mitte/Ende März gefallen. In diesem Jahr war die Zahl der Ausstelleranmeldungen so früh so hoch, dass die Entscheidung für die Halle 8 – damit sind sämtliche Essener Messehallen belegt – bereits Ende Februar fiel.

Welche Aussteller in Halle 8 zu finden sein werden, weiß de Cleur noch nicht. Zunächst werde mit den Verlagen gesprochen und gemeinsam mit ihnen deren Position erarbeitet. Sicher ist, dass die neue Messehalle Teil des so genannten Familienbereichs sein wird, zu dem auch die Nachbarhallen gehören.

„Wir klären gerade, wie viele Menschen wir zusätzlich hineinlassen dürfen“, sagt de Cleur. 2025 war die Spiel mit 220.000 Besucherinnen und Besuchern komplett ausverkauft. Eine Zahl für 2026 kann er noch nicht nennen. „Das hat etwas mit der Größe der Freiflächen zu tun.“ Er weist darauf hin, dass zuerst die Ausstellungsstände final geplant werden müssen. „Wir werden mit Augenmaß vorgehen“, verspricht Robin de Cleur.

Blick in Halle 6

Erneutes Umsortieren: Wo 2026 welcher Stand zu finden sein wird, wird derzeit mit den Verlagen besprochen.

Schon jetzt steht fest, dass die Anreise nach Essen wegen einer Streckensperrung der Bahn für Probleme sorgen wird. Während 2025 eine Sperrung bei Bochum durch Ausweichen über Gelsenkirchen gut abgefedert werden konnte, sorgt 2026 eine Autobahnbaustelle für eine Vollsperrung der wichtigsten Schienenstrecke. In Richtung Duisburg und Düsseldorf Flughafen entfallen sämtliche Züge – von der S-Bahn bis zum ICE –, und auch die Alternativverbindung Duisburg–Oberhausen ist gesperrt. Damit ist im Oktober das zentrale Ruhrgebiet vom Fernverkehr nach Süden komplett abgeschnitten.

Schrapers, Kaldenhoven

Wie geht es der Brettspielbranche und der Spielwarenmesse Nürnberg? Gespräch mit Axel Kaldenhoven, Schmidt-Geschäftsführer und Aufsichtsratschef der Messe.

Stetig wachsende Besucherzahlen und alljährlich ansteigende Ausstellerflächen in Essen ist durchaus bemerkenswert, wenn man auf die wirtschaftlich herausfordernden Lage schaut. Die Situation der größeren Verlage schwankt zwischen befriedigend und gut, wie ich auf der Spielwarenmesse in Nürnberg erfahren habe – selbst wenn es, wie bei Ravensburger, vereinzelten Personalabbau gibt. Mehr Informationen dazu findet ihr in meinem Bericht für die aktuelle spielbox. Dort findet ihr auch die von Fabian Ziehe recherchierte Vermutung, dass allein 50 Prozent des Weihnachtsgeschäfts auf das Konto des bei Jumbo erschienenen Musikspiels Hitster gegangen seien.

Die Nürnberger Messe wird von den etablierten Verlagen dominiert. Neuere und kleinere Verlage sind dort nur vereinzelt zu finden. Sie leiden durchaus unter geringer Nachfrage, wenn sie nicht wie Denkriesen oder ATM Gaming ihr Sortiment und den Vertrieb gezielt auf den Partyspielmarkt ausrichten.

Stand auf der Messe

Ravensburger präsentiert in Nürnberg Much too much. Das Spiel könnte sinnbildlich für die Neuheitenflut stehen: Im aktuellen Jahrgang gibt es zum dritten Mal in Folge einen erheblichen Zuwachs an Neuerscheinungen auf dem deutschsprachigen Markt.

Die Spielwarenmesse in Nürnberg fand in diesem Jahr zum 75. Mal statt. Dieses Jubiläum wurde groß gefeiert, wobei die Brettspiele nur eine Nebenrolle spielten. Warum das so ist, habe ich in einem Kommentar für die spielbox beleuchtet. Denn längst hat Essen der Messe in Nürnberg den Rang abgelaufen, was die Bedeutung für die Branche angeht. Da die Spielwarenmesse aber inzwischen Eigentümerin der rasant wachsenden Spiel Essen ist, kann Nürnberg entspannt bleiben.

Mehr über die 75. Ausgabe der Spielwarenmesse sowie die wirtschaftliche Lage der Branche allgemein und von Ravensburger im Besonderen könnt ihr in der spielbox Nr. 1 Februar–März 2026 nachlesen. » spielbox

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High Stakes – spannende Dramaserie ums Pokerspiel

28. November 2025 um 17:32

In der ZDFneo-Serie High Stakes spielt Jan Cronauer, bekannt als „Cron“ an der Seite des Brettspiel-Youtubers „Hunter“, eine zentrale Rolle hinter den Kulissen: Er ist der Drehbuchautor von drei der sechs Folgen. Cronauer interessiert sich nicht nur für Brettspiele, sondern auch für Texas Hold’em, was der Serie seinen Stempel aufdrückt. „Jan Cronauer ist leidenschaftlicher Pokerspieler“, berichtet Hauptdarstellerin Via Jikeli (Ayla Güler) von ihrer Vorbereitung auf die Rolle. Er habe sie zum Spielen zu sich nach Hause eingeladen.

» ZDF-Streamingportal: HIGH STAKES

Ayla

Ist Poker überhaupt ein Spiel? Wenn Ayla es mit Süßigkeiten spielt, taugt es allenfalls zum Training.

Ayla ist eine gläubige Muslima in einer ansonsten säkularen Familie. Dass sie ein Kopftuch trägt, wird in der Serie beeindruckend beiläufig zur Kenntnis genommen. Sie hat ihren Astrophysik-Bachelor (Note 1,0) in der Tasche und erhält das Angebot für ein Praktikum bei der NASA. Doch wie soll sie den USA-Aufenthalt finanzieren? Über einen Freund kommt sie mit der Welt des Pokerns und ihren Verheißungen in Berührung. Aber Glücksspiel ist harām. Von diesem Zwiespalt, den sozialen Herausforderungen, denen sich Ayla stellen muss, und den abgründigen Facetten des Pokerspiels handelt die Dramaserie. Wer Spiele mag, ist von High Stakes fasziniert.

Meine Rezension von High Stakes findet sich in der spielbox Nr. 5 Oktober–November 2025. » spielbox

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