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Wise Wizard Games: Projektstopp bei laufenden Crowdfunding-Kampagnen

08. April 2026 um 15:14
Wise Wizard Games: Projektstopp bei laufenden Crowdfunding-Kampagnen

Der Spieleverlag Wise Wizard Games, bekannt für das Deckbuilding-Spiel Star Realms, hat in einem aktuellen Update erhebliche finanzielle Schwierigkeiten eingeräumt. Das Unternehmen will bis zur vollständigen Auslieferung aller bestehenden Kampagnen keine neuen physischen Crowdfunding-Projekte mehr starten.

Kostensenkung und schrittweise Auslieferung

In einer Nachricht an die Backer erklärte CEO Robert Dougherty, dass das Unternehmen an Maßnahmen zur Kostensenkung und Umsatzsteigerung arbeite. Um Mittel zu generieren, setzt Wise Wizard Games auf den Verkauf bereits existierender Spiele sowie digitaler Produkte. Diese Einnahmen sollen helfen, die ausstehenden Kampagnen zu finanzieren und abzuschließen.

Konkret betroffen ist unter anderem die Kickstarter-Kampagne zur „Star Realms Deluxe Colonial Collection", die im Dezember 2023 mit rund 307.000 US-Dollar von etwa 2.570 Unterstützern finanziert wurde. Die Auslieferung an die „Deluxe Colonial"-Backer soll nun in kleinen Chargen wieder aufgenommen werden, beginnend in den USA. Dieser Prozess werde jedoch Zeit in Anspruch nehmen, da der laufende Betrieb und andere Projekte parallel verwaltet werden müssen. Auch die Kampagne zu „Robot Quest Arena" ist von den Verzögerungen betroffen.

Reaktionen und Hintergründe

Dass es bei Wise Wizard Games finanzielle Schwierigkeiten gibt, ist seit Längerem bekannt. In der Community, insbesondere auf Reddit, sorgte das jüngste Update dennoch für Besorgnis. Einzelne Nutzer äußerten die Vermutung, dass die Probleme bereits vor den aktuellen US-Zöllen bestanden haben könnten, diese die Lage aber zusätzlich verschärft hätten.

Dougherty betonte in seiner Nachricht, dass die Belieferung aller Unterstützer das oberste Ziel bleibe. Ob und wann sämtliche Backer ihre Belohnungen erhalten, bleibt abzuwarten.

Brass Pittsburgh – To buy or not to buy?

Von: natokh
08. April 2026 um 12:07

Aktuell läuft auf Gamefound die Kampagne zum neuen Brass Titel Brass: Pittsburgh by Roxley Games – Gamefound, noch bis zum 13.04.26.

Da Brass Birmingham eines meiner langjährigen Lieblingsspiele ist, war ich natürlich von Beginn an daran interessiert, aber auch durchaus skeptisch, was das Spiel betrifft. Aber auch Brass Birmingham (2018) war ja bereits eine Weiterentwicklung des Ur-Brass (2007), welches dann bei Roxley in einer optisch stark überarbeiteten Version als Brass Lancashire (2018) neu aufgelegt wurde.

Brass Pittsburgh ist damit übrigens das 4. Spiel der „Brass-Reihe“. Hier wird gerne das Spiel Age of Industry (2010) vergessen, welches die 1. Weiterentwicklung von Brass war. Age of Industry hatte die Besonderheit, dass es hierfür weitere Karten als Erweiterung gab. Das ursprüngliche Spiel spielt hier in Neu England und ist ein gestreamlintes Brass.

Die Entwicklung von Brass 2007 bis 2018

Aber nun zu Brass Pittsburgh. Ich habe mir in den letzten Wochen einige Videos von us-amerikanischen Youtube-Kanälen zu diesem Spiel angesehen, um mir eine Meinung dazu zu bilden. Vor allem das Let’s Play von Before you Play hat mit hier geholfen einen Überblick über die Änderungen zu den Vorgängern zu bekommen.

Brass: Pittsburgh – Teach & Playthrough (Befor you Play)

Und das sind doch einige. Es gibt in Pittsburgh keine Kanäle mehr, aber nach wie vor 2 Ären. Und auch hier werden die 1er Industrien und ein guter Teil der Transportmittel (welche hier ausschließlich Züge sind) abgeräumt. In dem Spiel gibt es jetzt leichte und schwere Züge. Beim Bau der leichten Züge benötigt man Kohle, beim Bau der schweren Züge Stahl, das zusammen mit Koks eine der neuen Ressourcen im Spiel ist. Die schweren Züge bleiben auch über das Ende von Ära 1 auf dem Spielplan, alle leichten Züge werden entfernt.

Auch hat man zu Beginn des Spieles nur 2 schwere Züge zur Verfügung, alle weiteren muss man sich erst freispielen, indem man Industrien baut oder mit Entwicklung von seinem Spielertableau entfernt.

Es gibt auch jede Menge neue Industrien, wie z. B. Kerosin, Stahlwerke, Koks, ein Generator, eine Ölstadt, Produktionsstätten für schwere Züge und Autos und außerdem noch Wolkenkratzer. Neu ist auch, dass man manche Industrien zwingend überbauen muss, um das nächste Level davon zu bauen. Auch werden wohl jetzt die Siegpunkte von Industrien gewertet, die man überbaut, was bei Birmingham und Lancashire nicht der Fall ist.

Neu sind auch die Ressourcen Stahl und Koks und die „dezentralen“ Ressourcenmärkte, die zudem unterschiedliche Preise für die Ressourcen. Da muss man auch immer aufpassen, von welchem Markt man kauft oder an welchen Markt man verkauft, wenn man mit mehreren davon verbunden ist. Zudem gibt es in Brass Pittsburgh die Möglichkeit Ressourcen von Cornelius Vanderbilt zu kaufen. Dazu muss man auch mit keinem Markt verbunden sein, man zahlt jedoch kräftige Aufschläge.

Statt Bier, wie in Birmingham, benötigt man in Pittsburgh jetzt Öl zum Verkaufen. Dazu muss man zuerst Pipelines zu Ölfeldern bauen. Wenn diese genutzt werden, erhält man zusätzlich einen Bonus (Geld, Einkommensschritte, Siegpunkte). Zu Spielbeginn hat man nur 1 dieser Pipelines, die man bauen kann, weitere muss man erst über sein Spielertableau und das Bauen von Industrien freischalten, genau wie die schweren Züge. Ein Ölfeld kann man immer über mindestens 2 Wege anbinden. Es gibt aber auch die Möglichkeit einen dieser Wege zu blockieren, damit die Mitspieler gezwungen sind über die eigene Pipeline auf das Öl zuzugreifen.

Neu sind auch die einmaligen Bauboni, die man durch das Bauen von Zugverbindungen und Pipelines erhält. Und last, but not least, gibt es in dem Spiel jetzt Whiskey. Diesen kann man Einsetzen, um eine seiner Orts- oder Industriekarten zu einer Jokerkarte zu machen. Eine weitere Option ist das Abgeben von Whisky, um die neuen Premium Aufträge (Quality Rewards) zu erfüllen. Für diese muss man Güter verkaufen, auf deren Industrieplättchen Sterne abgebildet sind. Für einen fehlenden Stern kann man 1 Flasche Whiskey abgeben. Die 3 Premium Aufträge können jeweils nur 1x in der Partie erfüllt werden und bringen Siegpunkte, Einkommenssschritte, Geld oder Whiskey.

Es gibt noch ein paar weitere Besonderheiten, wie z. B. Industrien, die man nicht verkauft sondern nur überbaut, oder die Wolkenkratzer, die sofort nach dem Errichten eine zusätzliche Verkaufsaktion bringen.

Vor Ende der Gamefound-Kampagne soll auch noch die Anleitung zur Verfügung gestellt werden (Stand 08.04.26 war diese leider noch nicht verfügbar). Auch soll noch ein Playthrough von Heavy Cardboard, mit dem aktuellsten Prototypen und dem letzten Stand der Anleitung kommen.

Heavy Cardboard hatte in den letzten Wochen bereits Playthroughs von den bisherigen Brass-Versionen, inklusive Age of Industry, gestreamt.

Nachtrag (08.04., 14:52 Uhr): Ich habe gerade gesehen, dass Heavy Cardboard sein 4 Spieler Playthrough jetzt leider erst für den 15.04. (also nach Ende der Gamefound-Kampagne) angekündigt hat: Brass: Pittsburgh – 4p Overview & Play-through by Heavy Cardboard

Es gab auch noch eine Abstimmung welches Cover die Collector’s Edition von Brass Pittsburgh erhalten soll. 3 Cover standen dabei zur Wahl. Gewonnen hat das Cover mit dem Stahlwerk (Auch mein persönlicher Favorit). Allerdings kann man in der Kampagne auch noch die beiden anderen Cover für die Collector’s Edition auswählen.

Fazit: Ich habe mich entschieden in die Kampagne einzusteigen und die Brass Pittsburgh Collector’s Edition zu unterstützen, auch weil ich natürlich nicht gefeit bin vor nettem Chichi, wie z. B. den Synth-Karten, den hölzernen Industrieplättchen, den metallenen Ölfässern oder den schicken Ressourcenwürfeln.

Das mit den Double Layer Spielertableaus ist insofern etwas doof, da man auch in Brass Pittsburgh Industrieplättchen übereinanderstapelt und diese in der Höhe dann über das Tableau hinausragen, auch wenn es nicht so viele sind wie bei Brass: Birmingham oder Lancashire. Auch den nicht spiegelnden Spielplan bräuchte ich persönlich nicht und statt der zugegebenermaßen schicken geprägten Blechdosen hätte ich viel lieber ein Insert, in welches ich die Industrieplättchen in der richtigen Reihenfolge einsortieren könnte.

Alles in allem haben mich die Playthrough Videos aber angefixt und ich würde das Spiel gerne spielen. Und wenn es dann am Ende doch nicht so oft auf den Tisch kommt, dann kann ich es bestimmt auch wieder zu einem vernünftigen Preis weiterverkaufen.

Es gibt aber auch 2 Punkte, die mich bei der neuen Brass-Version nicht überzeugen. Das sind die Bauboni, die man für manche (nicht alle) Zugstrecken oder Ölpipelines bekommt und das sind die 3 Quality Rewards, die jeweils nur 1 Spieler erlangen kann. Für mich passt das nicht so recht zum sonst sehr eleganten Brass Spielablauf. Es wirkt für mich eher so, als wollte man hier noch ein, zwei neue „Gimmicks“ einbauen. Es sind übrigens auch die einzigen Wege, außer dem Bau der Güter-Fabrikation Stufe IV, um an Whiskey zu kommen. Da hätte ich mir auch noch einen anderen Weg gewünscht.

Nur die neuen Metallmünzen kann sich Roxley wirklich behalten. Zum einen bin ich ein großer Fan von Pokerchips und zum anderen habe ich auch Bedenken hinsichtlich des Designs. Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass sich in diesen „Münzen“ am Ende einiges an Dreck sammeln wird und das die dazu prädestiniert sind, den Spielplan zu verkratzen.

ERGÄNZUNG 11.04.26: Kurz vor Ende der Kampagne hat Roxley nun auch die Anleitung zu Brass Pittsburgh online gestellt (im Kampagnen-Update Nr. 28): Brass: Pittsburgh by Roxley Games – „Am I the Only One Around Here Who Gives a 😳 About the Rules?!“ – Gamefound Auf der letzten Seite der Anleitungen werden übrigens Brass Lancashire, Birmingham und Pittsburgh in einer Tabelle gegenübergestellt, was ich sehr hilfreich finde.

Brass: Pittsburgh auf BoardGameGeek

Board Game Arena: Neue Spiele in KW 14 (2026)

08. April 2026 um 10:13
Board Game Arena: Neue Spiele in KW 14 (2026)

Board Game Arena hat in der vergangenen Woche zwei neue Titel ins Programm aufgenommen. Mit Scythe kommt ein moderner Klassiker des Strategiegenres auf die Plattform. Charuma bringt dagegen ein kompaktes Stichspiel mit ungewöhnlichem Bietmechanismus an den digitalen Tisch.

Scythe – Strategie im alternativen Europa der 1920er

Scythe von Designer Jamey Stegmaier erscheint bei Stonemaier Games und gehört seit seiner Erstveröffentlichung 2016 zu den bekanntesten Strategiespielen weltweit. Auf BoardGameGeek belegt der Titel Platz 26 im Gesamtranking und erreicht eine Bewertung von 8,10 aus 10 Punkten bei über 92.000 abgegebenen Stimmen. Das Komplexitätsgewicht liegt bei 3,45 von 5.

Das Spiel versetzt 1–5 Personen in ein alternatives Europa der 1920er-Jahre, in dem gefallene Reiche um Ressourcen und Territorien konkurrieren. Im Kern verbindet Scythe Engine-Building, Ressourcenmanagement und Gebietskontrolle. Jede Fraktion startet mit eigenen Fähigkeiten und einer individuellen Position auf der Karte. Trotz der militärischen Optik liegt der Schwerpunkt auf wirtschaftlicher Effizienz und dem geschickten Ausbau des eigenen Tableaus.

Eine Partie dauert laut BoardGameGeek rund 115 Minuten, auf Board Game Arena liegt der Durchschnitt bei etwa 58 Minuten. Für die Illustrationen zeichnet Jakub Różalski verantwortlich, dessen Dieselpunk-Ästhetik maßgeblich zur Bekanntheit des Spiels beigetragen hat. Im deutschsprachigen Raum ist das physische Spiel über Feuerland Spiele erhältlich. Für diesen Titel wird ein Premium-Abo benötigt.

Charuma – Stichspiel mit Bietphase

Charuma stammt von Designer Takashi Saito und erscheint beim Verlag Darucat. Das Kartenspiel für 2–5 Personen kombiniert klassisches Stichspiel mit einer vorgeschalteten Auktionsphase. Vor jeder Runde bieten die Spielenden mit ihren eigenen Siegpunkten auf offen ausliegende Karten und bestimmen so selbst, mit welcher Hand sie in die Stichphase gehen.

Das Deck besteht aus nur zwei Farben mit Werten von 1 bis 10, jeweils doppelt vorhanden. Besondere Regeln sorgen für taktische Tiefe: Wird eine identische Karte gespielt, schlägt die zuletzt gespielte die erste. Treffen Ass und 10 derselben Farbe aufeinander, gewinnt das Ass. Paare können erzwungen werden, was weitere Entscheidungen verlangt.

Eine Partie dauert laut BoardGameGeek zwischen 20 und 45 Minuten. Auf der Plattform wurde Charuma bislang 47 Mal bewertet und kommt auf einen Durchschnitt von 6,00 Punkten. Die Illustrationen stammen von Simon Caruso. Das Spiel lässt sich ohne Premium-Abo spielen.

Bitewing Games Neuheiten, Knizia, KI, Pläne und mehr News

Von: Peer
08. April 2026 um 10:09

Bitewing Games Neuheiten, Knizia, KI, Pläne und mehr NewsKann das was werden, wenn Zahnärzte Brettspiele veröffentlichen? Anscheinend schon, denn bei Bitewing Games sind einige spannende Neuheiten erschienen. Mit Nick von Bitewing Games spreche ich über aktuelle Neuheiten, KI, Pläne und mehr News. Bitewing Games Neuheiten, Knizia, KI, Pläne und mehr News Nick hat einige spannende Einblicke in seinen Verlag gegeben und was sie […]

Der Beitrag Bitewing Games Neuheiten, Knizia, KI, Pläne und mehr News erschien zuerst auf Abenteuer Brettspiele.

Nominierte zum MinD-Spielepreis 2026 in der Kategorie komplexe Spiele bekanntgegeben

Newsbild Auch in diesem Jahr - genauer gesagt am 10 November 2026 - wird der MinD Spielepreis in den drei bekannten Kategorien vergeben. Wir geben Euch einen Überblick über die Nominierten in der Kategorie komplexe Spiele. Galactric Cruise (Verlag: PD Verlag, Autoren: T.K. King, Koltin Thompson & Dennis Northcutt, Illustration: Ian O'Toole) Hallo und willkommen bei Galactic Cruise. Hier bieten wir unseren Gästen etwas Besonderes: den Komfort einer Luxuskreuzfahrt mit der Innovation der Raumfahrt. Als erstes Unternehmen, das Langzeitaufenthalte im Weltraum anbietet, freuen wir uns, dass die Spielenden für uns arbeiten! Als Vorgesetzter dieses Unternehmens wird von den Spielenden nicht nur erwartet, dass sie diese Shuttles bauen und ihre Gäste zufrieden stellen, sondern auch dazu beitragen, dass das Unternehmen floriert, indem sie das Unternehmensnetzwerk erweitern, neue Technologien erfinden und ihre Belegschaft vergrößern. Galactic Cruise ist ein vereintes Unternehmen und die Spielenden werden oft feststellen, dass die Arbeit eines anderen Vorgesetzten ihre Arbeit erleichtert. Dennoch handelt es sich um einen Wettbewerb. Die Person, die die Nase vorn hat, wird CEO des Unternehmens. Luthier (Verlag: funtails, Autoren: Dave Beck & Abe Burson, Illustration: Vincent Dutrait & Guillaume Tavernier Luthier entführt Spielende auf den Höhepunkt der klassischen Musik in Westeuropa, als die Kunst des Instruments gleichermaßen von erfahrenen Handwerkern, edlen Mäzenen, virtuosen Interpreten und berühmten Komponisten wie Bach, Mozart und Beethoven gepflegt wurde. Mithilfe einer neuen, einzigartigen Kombination aus verstecktem Bieten und Arbeiterplatzierung verwalten die Spielenden Ressourcen, um in ihrer Werkstatt verschiedene Musikinstrumente herzustellen, und werben gleichzeitig durch ein sich ständig änderndes persönliches Tableau aus Aktionen und Boni um echte historische Gönner. Jede Person entscheidet, wie sie die Verbesserungsfähigkeiten auf mehreren Strecken ausbalanciert und so spezielle Arbeiterfähigkeiten und andere Boni freischaltet. Die Entscheidung, sich auf unterschiedliche Spielstrategien und -ziele zu konzentrieren, wie z. B. musikalische Darbietungen, Instrumentenbau und -reparaturen, Lehrlingsausbildung und Werkstatterweiterung sowie der allgemeine Ruf als Instrumentenbauer, bieten mehrere Wege zum Sieg. Mondbasis Shackleton (Verlag: Giant Roc, Autoren: Fabio Lopiano & Nestore Mangone, Illustration: David Sitbon) Im Shackleton-Krater am Südpol des Mondes wird eine dauerhafte Basis errichtet. Die Spielenden leiten eine der Raumfahrtagenturen, die zusammenarbeiten, um ihre Präsenz auf der Basis auszubauen, während gleichzeitig die drei großen Unternehmen, die die Mission sponsern, jeweils ihre eigenen Ziele verfolgen. In Mondbasis: Shackleton bauen die Spielenden Strukturen auf der Basis und finanzieren gleichzeitig Projekte der Unternehmen, die besondere Fähigkeiten und Punktechancen bieten. Speakeasy (Verlag: Skellig Games, Autor: Vital Lacerda, Illustration: Ian O'Toole) Speakeasy entführt die Spielenden in die wilden 1920er Jahre, zur Zeit der Prohibition. Manhattan stand unter der festen Kontrolle von Lucky Luciano, einem bekannten Gangster. Um seinen Einfluss auf das Territorium zu stärken, führte er ein gut strukturiertes System ein. Er teilte Manhattan in verschiedene Bezirke ein, denen jeweils ein bestimmter Gangster zugewiesen wurde, der für die Abwicklung ihrer „Geschäfts“-Operationen verantwortlich war. Thebai (Verlag: Pegasus Spiele, Autor: Dávid Turczi, Illustration: Zuzanna Kolakowska, Piort Sokolowski & Lucas Melo) In Thebai schlüpfen die Spielenden in die Rolle einflussreicher Anführer*inen adeliger Familien während der turbulenten Spätbronzezeit. Im Laufe des Spiels müssen die Spielenden Cadmea, die Zitadelle von Theben, wiederaufbauen, die Exporte der Stadt wiederherstellen, zu den Göttern der Stadt beten und das Leben der Bürger*innen schützen, während vor den Toren große Held*innen gegenseitig ihr Blut vergießen. Thesauros (Verlag: Elznir Games, Autor: Cédric Millet, Illustration: Oscar Manuel & Yann Veleani) In Thesauros (im Altgriechischen „Schatz“) schlüpfen die Spielenden in die Rolle von Leiter*innen einer Schiffswrack-Bergungsfirma auf der Suche nach versunkenen Schätzen. Um sich von der Konkuerrenz abzuheben, müssen sie auf See verlorene Schätze finden, bergen und versuchen, sie an das Museum zu verkaufen, um Gewinn und Ansehen zu erzielen. Dazu müssen sie Technologien entwickeln (die ihnen bei ihren Expeditionen helfen), sich ausrüsten, Arbeiter*innen anheuern, einige von ihnen zu echten Profis auf ihrem Gebiet ausbilden, Schatzkarten sammeln, Schnellboote chartern, in der Tiefsee tauchen, Haien entgegentreten, die Eröffnung von Museumsausstellungshallen sponsern, für das Unternehmen werben und vor allem die verschiedenen Bankkonten mit sicherer Hand verwalten (und nicht vergessen, etwas Geld in der eigenen schwarzen Kasse zu sparen!). Wer nach drei Spieljahren (neun Runden) das beste Ansehen erlangt, gewinnt das Spiel!

Das Herz des Waldes – Kriegsbuch der Sylvaneth (Rezension)

08. April 2026 um 09:00

AoS-S - BannerTief in den Reichen der Sterblichen flüstern die Wälder alte Geheimnisse. Uralte Wälder, ein Labyrinth aus Bäumen und Wurzeln. Wo Sterbliche sich verirren, sind die Sylvaneth zuhause. Wer den Zorn des Waldes weckt, wird von einer Naturgewalt hinweggefegt. Wie schlagen sich die Sylvaneth?

Dieser Beitrag wurde von Christian Kallweit geschrieben

Brettspiel Schnäppchen bei Amazon – 08. April 2026

08. April 2026 um 08:00

Heute sind es nicht viele Spiele, aber dafür sind bei einigen die Preise ordentlich gepurzelt. Schaut mal, ob was für euch dabei ist. Anmerkung Preise im Rahmen von Amazon Prime ohne zusätzliche Transportkosten. Mit den Affiliate Links unterstützt ihr die Arbeit der Brettspielbox. Solltet ihr also nicht die Möglichkeit haben, euren Brettspielhändler vor Ort zu unterstützen, […]

COZY STICKERVILLE - Mit gutem Gefühl kleben geblieben

08. April 2026 um 08:00

Cozy bedeutet so viel wie „gemütlich“, „heimelig“ oder „behaglich“. Was im Digitalsektor längst als „Cozy Gaming“ den Stresspegel der Spieler*innen schont, funktioniert auch am analogen Spieletisch: die totale Entschleunigung. Nicht das, was ich normalerweise in einem Spiel suche. Ich präferiere Spannung, Konflikt und Aufregung. Aber für die Kinder, dachte ich, sei es wegen der Sticker bestimmt…

Quelle

#357 – AB Awards 2025, HeidelBÄR Games & Giant Roc + Top 10 englische Spiele 2026 | Podcast

Von: Peer
08. April 2026 um 07:00

#357 - AB Awards 2025, HeidelBÄR Games & Giant Roc + Top 10 englische Spiele 2026 | PodcastIn Episode 357 des Abenteuer Brettspiele Podcasts steht mein Jahreshighlights an, denn ich vergebe die Abenteuer Brettspiele Awards 2025 in 10 Kategorien.

Anschließend blicke ich wieder voraus und stelle spannende Neuheiten von HeidelBÄR Games und Giant Roc in diesem Jahr vor. Zu guter Letzt werfe ich noch einen Blick auf meine Vorschau Top 10 englischsprachige Spieleneuheiten im Jahr 2026.

Der Beitrag #357 – AB Awards 2025, HeidelBÄR Games & Giant Roc + Top 10 englische Spiele 2026 | Podcast erschien zuerst auf Abenteuer Brettspiele.

Morty Sorty Magic Shop – REVIEW | Rezension Brettspiel

Von: Carina
08. April 2026 um 07:00

Es gibt da diese Spiele, die haben ein Cover, das einen so gar nicht anspricht und dann spielt man es doch – mit einem gewissen Argwohn – und auf einmal: Bäm! Was für ein Spiel! Das wäre mir fast entgangen, wenn ich nur nach der Optik gegangen wäre! Ich verrate nicht zu viel, wenn ich […]

Skybridge

08. April 2026 um 02:33

Vorbemerkungen: Beim Spiel Skybridge von Michael Rienecke und Franz Vohwinkel aus dem Verlag Deep Print Games bzw. durch den Vertrieb von Pegasus Spiele tauchen wir in eine Fantasiewelt ein. Wir stehen…

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Disney Lorcana: Luminari Chroniken: Überfall auf den Palast

Von: Andreas
08. April 2026 um 00:30


Was passiert, wenn ein klassisches 1v1-TCG plötzlich kooperativ wird?

Palace Heist liefert darauf eine überraschend klare Antwort – und fühlt sich dabei deutlich mehr nach eigenständigem Spielerlebnis an als nach bloßem Zusatzmodus.

Ein Bosskampf im Lorcana-Gewand

Im Kern bleibt alles vertraut: Ink generieren, Charaktere ausspielen, Lore sammeln. Doch anstelle eines menschlichen Gegners übernimmt hier Jafar die Rolle des Widersachers – gesteuert durch ein automatisiertes Deck. Das funktioniert erstaunlich rund. Jafar baut Druck auf, entwickelt sein Board und sorgt konstant für Bedrohung, ohne dass sich das Spiel „mechanisch“ anfühlt.

Das Herzstück ist dabei die Hexwell Crown. Sie generiert Lore – allerdings nur für den Spieler, der sie kontrolliert. Genau daraus entsteht das zentrale Spannungsfeld: Ein permanentes Tauziehen um die Krone. Wer sie hält, kommt dem Sieg näher. Wer sie verliert, gerät sofort unter Druck. Das sorgt für ein sehr klares Zielgefühl und verleiht dem Spiel fast schon die Dramaturgie eines Bosskampfes.


Plötzlich ein Teamspiel

Der größte Unterschied zum klassischen Lorcana zeigt sich im Spielgefühl: Ihr spielt gemeinsam. Und das überraschend harmonisch. Züge greifen ineinander, Synergien entstehen ganz automatisch und Entscheidungen werden oft im Team getroffen. Das nimmt dem Spiel die typische „Du gegen mich“-Schärfe und ersetzt sie durch ein gemeinsames Taktieren. Interessant ist dabei, dass sich Lorcana plötzlich zugänglicher anfühlt. Gerade für Gruppen, die sonst vielleicht Berührungsängste mit kompetitiven TCGs haben, öffnet sich hier eine neue Tür. Gleichzeitig bleibt genug Tiefe erhalten, damit erfahrene Spieler weiterhin optimieren, planen und kombinieren können.

Zwischen Kontrolle und Chaos

Trotz des kooperativen Ansatzes bleibt Palace Heist ein echtes Lorcana-Erlebnis – inklusive Varianz. Je nachdem, welche Karten Jafar zieht, kann das Spiel schnell kippen. Mal wirkt alles kontrollierbar, mal eskaliert die Situation plötzlich. Das sorgt für Spannung, kann aber auch frustrieren, wenn eine Partie gefühlt „aus dem Nichts“ verloren geht. Gleichzeitig passt genau dieses Element erstaunlich gut zum TCG-Charakter des Spiels. Wer Lorcana kennt, wird sich hier sofort zuhause fühlen.

Produktion und Einstieg

Die Box selbst hinterlässt einen sehr wertigen Eindruck. Spielbrett, Mechaniken und vorbereitete Decks vermitteln das Gefühl eines vollständigen Spiels. Auspacken, aufbauen, loslegen – das funktioniert. Ganz ohne Einschränkung ist das aber nicht: Palace Heist erklärt die grundlegenden Lorcana-Regeln nicht. Wer komplett neu einsteigt, muss sich diese vorher aneignen. Für erfahrene Spieler ist das kein Thema, für Einsteiger kann es eine kleine Hürde sein.

Fazit

Palace Heist ist kein simpler Zusatz – es ist eine spannende Erweiterung der Lorcana-DNA. Das Spiel schafft es, aus einem kompetitiven Kartenspiel ein kooperatives Erlebnis zu formen, ohne dabei an Identität zu verlieren. Es spielt sich anders, fühlt sich aber trotzdem vertraut an. Und genau darin liegt die große Stärke: Lorcana funktioniert hier nicht trotz des kooperativen Ansatzes – sondern gerade deswegen. Für Fans ist das ein Pflichtkauf. Für alle anderen vielleicht der interessanteste Zugang, den Lorcana bisher geboten hat.
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Disney Lorcana: Luminari Chroniken: Überfall auf den Palast
Erschienen bei Ravensburger
Für 1 bis 4 Spieler in ca. 45 Minuten ab 8 Jahren

sämtliche Bilder sind von uns selbst erstellt oder vom jeweiligen Pressematerial des Verlages (hier Ravensburger)
*es handelt sich um einen Affiliate Link. Für Euch entstehen dabei keine Kosten, wir erhalten jedoch eine kleine Provision

Die neuen Spiele 2026 bei Noris

08. April 2026 um 00:00

NEUHEITEN.  Noris ist eine Firma, die vor allem im SB-Handel stark ist und viele von ihren Produkten in den Angebotsschütten des stationären Food- und Non-Food-Handels landen. Kein Wunder demnach, dass Spieler der "Community" meist gar nicht wissen, was da im Auftrag der Franken produziert und von ihnen dann verkauft wird. Dabei gibt es doch immer wieder Überraschungen. 


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Nominierte zum MinD-Spielepreis 2026 in der Kategorie Spiele mit kurzer Spieldauer bekanntgegeben

Newsbild Auch in diesem Jahr - genauer gesagt am 10 November 2026 - wird der MinD Spielepreis in den drei bekannten Kategorien vergeben. Wir geben Euch einen Überblick über die Nominierten in der Kategorie Spiele mit kurzer Spieldauer. Chaosteria (Verlag: Frechverlag, Autor: Maldòn, Illustration: Alex Kyryliuk & Nacho Rodriguez) Zu Beginn von Chaosteria erhält jede Person Karten mit Vorspeisen, Hauptgerichten, Beilagen, Desserts und Getränken. Jede Karte zeigt zwei Varianten, und die Spielenden wählen jeweils eine Variante und legen sie offen auf den Tisch. Reihum lesen die Spielenden ihre Bestellungen vor und drehen sie dann um. Acht Karten vom Küchenstapel werden aufgedeckt und in die Tischmitte gelegt. Jede Person kann abwechselnd einer Mitspielenden ein Gericht servieren oder überzählige Gerichte, die niemand bestellt hat, ablegen. Sollte eine andere Person meinen, die aktuelle Person habe einen Fehler gemacht, kann sie die Glocke läuten und den Fehler korrigieren. Für das Servieren des richtigen Gerichts erhält eine Person drei Punkte, für ein abgelegtes Gericht einen Punkt und für jeden Fehler -2 Punkte. Sobald diese Gerichte serviert oder abgelegt wurden, werden acht weitere Karten aufgedeckt. Wenn der Küchenstapel leer ist, gewinnt die Person mit den meisten Punkten. Krakelorakel (Verlag: Frechverlag, Autoren: Die 7 Bazis) Krakel-Orakel ist ein kooperatives Zeichenspiel für Leute, die nicht zeichnen können. Jede Person erhält einen trocken abwischbaren Stift und eine Tafel mit vielen zufälligen Linien darauf. Zu Beginn jeder Runde erhält jede Person eine Karte mit einem Wort darauf und muss diese auf dem eigenen Spielbrett zeichnen - allerdings nur auf den Linien. Tatsächlich müssen sie das Bild in den Zeilen finden. Wenn alle fertig sind, werden so viele Karten wie Spielende vorhanden zu den ursprünglich ausgeteilten Karten gemischt. Diese Karten werden offen auf dem Tisch ausgebreitet, dann wählt jede Person der Reihe nach eine Karte mit einem Wort aus, von dem sie glaubt, dass es niemand gezeichnet hat. Sobald alle an der Reihe waren, sollten nur noch die Wörter auf dem Tisch liegen, die ursprünglich ausgeteilt wurden. Daher ist jede offene Karte, die von niemandem gezogen wurde, ein Fehler. Nach vier Runden gewinnt die Gruppe, wenn sie weniger Fehler gemacht hat, als Spielende vorhanden sind. Auf den Karten sind Wörter mit zwei Schwierigkeitsgraden abgebildet, und die Gruppe entscheidet gemeinsam, welcher Schwierigkeitsgrad gespielt werden soll. Next (Verlag: Noctis Spiele, Autor*innen: Verena Wiechens & Lukas Setzke) NEXT ist schnell gespielt und leicht erklärt: Jede Person denkt sich eine Kette aus sechs bis acht Wörtern aus, die das Team später erraten muss. Allerdings haben sie nur den Anfangsbuchstaben jedes Wortes. Klingt einfach? Ist es auch! Alles, was die Spielenden brauchen, ist ein bisschen Kreativität und ein gutes Gespür für die Mitspielenden. NEXT ist ein kooperatives Wortspiel voller überraschender Assoziationen, ungewöhnlicher Gedankengänge und plötzlicher Aha-Momente. Jeder Buchstabe bringt sie einen Schritt näher - oder zu völlig neuen Ideen. Ob als schnelles Partyspiel oder als Kampagne mit 30 abwechslungsreichen Szenarien: NEXT ist so flexibel wie die Spielenden. Mit jedem erfolgreich abgeschlossenen Szenario steigt der Schwierigkeitsgrad. Können die Spielenden als Gruppe zusammenarbeiten und alle Herausforderungen meistern? Take Time (Asmodee/Libellud, Autoren: Alexi Piovesan & Julien Prothiere, Illustration: Maud Chalmel) Take Time ist ein kooperatives Spiel, bei dem die Spielenden gemeinsam gewinnen oder verlieren. Um erfolgreich zu sein, müssen die Spielenden zwölf Karten verdeckt um eine Uhr herum ausspielen und dabei für jeden Test bestimmte Regeln befolgen. Gemeinsam können sie in einer Reihe von Spielen alle 40 verfügbaren Tests bestehen. Wilmot's Warehouse (Asmodee/CMYK, Autoren: Ricky Haggett, Richard Hogg & David King) In Wilmot's Warehouse arbeiten die Spielenden als Team kooperativ daran, das Lagerhaus zu organisieren, indem sie ihre Gedächtnisse, ihre Fantasie und die albernen Geschichten, die sie sich ausdenken, nutzen. Sie ziehen Produktplättchen vom Stapel, besprechen, wie sie aussehen, und platzieren sie an einem Ort, an den sie sich erinnern werden. Nachdem sie jedes Plättchen platziert haben, drehen sie es um und können es sich erst am Ende des Spiels noch einmal ansehen. Daher muss sich das Team merken, wo es vorherige Plättchen platziert hat, während es entscheidet, wo neue Plättchen platziert werden. Am Ende des Spiels muss das Team in einem fünfminütigen Tempo alle 35 verdeckten Plättchen mit Kundenkarten zuordnen. Anschließend sehen sie in ihrer Leistungsbeurteilung nach, wie gut sie abgeschnitten haben! Zenith (Verlag: Asmodee/PlayPunk, Autoren: Grégory Grard & Mathieu Roussel, Illustration: Xavier Gueniffey Durin Zenith ist ein intensives, taktisches Spiel für zwei Spielende oder für vier Spielende in Teams. Die Spielenden kämpfen um die Kontrolle über das Sonnensystem. Machtspiel, Diplomatie, technologische Entwicklung - jede Strategie kann genutzt werden, um den Sieg zu erringen.

Star Wars: Legion – Galactic Battlefield Terrain Starter Set (Rezension)

07. April 2026 um 09:00

Artikelbild Galactic BattlefieldKein Tabletop-Spieltisch kommt ohne passendes Gelände aus. Das Star-Wars-Universum hat einen eigenen Stil, was Gebäude und Landschaften angeht und somit will auch stimmungsvolles Gelände für Star Wars: Legion gut gewählt sein. Atomic Mass Games bieten darum jetzt ein Starter Set mit großen und kleinen Geländeelementen.

Dieser Beitrag wurde von Dennis Rexin geschrieben

Skyjo

07. April 2026 um 09:00

Einfache Regeln, ein Stapel Karten und ein wenig Glück.

Beim Spiel von Alexander Bernhardt, erhält jeder der 2-8 Spieler ein eigenes Kartendeck in einen Raster mit 3×4 Karten. Diese liegen verdeckt mit den Werten zwischen -2 und 12, wobei zu Beginn zwei umgedreht werden. Wer die höchste Summe hat, beginnt.

Runde um Runde zieht man nun vom Nachzieh- oder vom offenen Ablagestapel die oberste Karte und entscheidet, ob man sie in sein eigenes Kartenraster einbauen möchte. Nimmt man die offene Karte oder die verdeckte vom Stapel? Das Ziel ist es nämlich am Ende des Spiel die geringste Gesamtsumme zu haben.

Der Clou: haben die Karten in einer Spalte dieselben Zahlen, fliegt die ganze Spalte aus dem Spiel. So kann es sich lohnen auch hohe Karten vorerst „zu sammeln“. Sobald jedoch ein Spieler seine letzte verdeckte Karte seines Rasters umdreht, werden am Ende der Runde alle Karten – auch die noch verdeckten – ausgezählt.

Wer eine Partie beendet, sollte jedoch seine Gesamtpunktzahl im Auge haben. Wenn er am Ende nicht den kleinsten Gesamtwert aller Spieler hat, verdoppelt sich seine Punktzahl. So kann man sich unangestrengt einfach auf sein Kartendeck konzentrieren oder auch „strategisch“ auch auf die Decks der Gegner schielen und diese einplanen. Am Ende ist der Glücksanteil jedoch hoch, aber Skyjo hat nicht den Anspruch ein Strategiespiel zu sein.

Dank Mundpropaganda wurde Skyjo mit über drei Millionen verkauften Exemplaren sehr erfolgreich, was natürlich zu Varianten führte. So limitiert sich Skyjo Junior auf Karten mit Werten zwischen 1-5, Skyjo Voyage kommt mit kleineren Karten und spannendere Skyjo Action bringt noch ein paar Sonderkarten, bei denen man beispielsweise einen zweiten Zug machen oder die Karte eines Gegenspielers stehlen kann.

Skyko hat als schnelles Einsteigerspiel seine Momente und macht immer wieder Spaß. Dank der einfachen Regeln kann man es leicht auf den Tisch bringen, wobei dieser, gerade bei mehreren Spielern, nicht so allzu klein sein darf. Ich hätte durchaus Interesse an der Action Variante, die mehr Interaktion und Taktik bringt.

Stubenscore: 7,2 / 10

Mit 4 Spielern braucht man schon etwas Platz.
Schaffe ich es rechtzeitig meine 12en und 7en loszuwerden, bevor ausgezählt wird?
Die 3er Spalte darf ich ablegen und zähle sie am Ende nicht mit in die Gesamtsumme.
Selten bleiben so wenig Spalten bei zwei Spielern gleichzeitig stehen, oftmals zählt man gesamte Raster aus.

SKYJO
BGG

Spielgeschichte im Zeitraffer um Jahr 2025 ergänzt

07. April 2026 um 00:00

RÜCKBLICK.  Sie gehört zu den meistgeklickten Seiten von spielwiese.at: Die Geschichte des Spielens in den zurückliegenden Jahrzehnten. Hier geht es um besondere Spiele, um besondere Menschen und anderes Bemerkenswertes rund um unser liebstes Hobby. In einem Zeitstrahl aufgegliedert ist die Rückschau jetzt um das Jahr 2025 ergänzt.  


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Die gesamte Spielgeschichte umfasst inzwischen drei große Kapitel. Links führen zu den vorigen Jahrzehnten. Was im vergangenen Jahr alles bemerkenwert war, liest du im Kapitel "Spielgeschichte 2021 bis heute".

 

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