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Beeple Ostera(u)ktion 2026

30. März 2026 um 22:00

Wie in den letzten Jahren führen wir von Beeple auch in 2026 wieder eine Osterauktion durch. Wir versteigern wieder Spiele, die wir grösstenteils aus unserem privaten Bestand zur Verfügung stellen. Ergänzt wird das Angebot durch Spenden von Autoren und Verlagen, die ebenfalls tolle Pakete geschnürt haben. Ihr habt so die Möglichkeit, an einige besondere Schmankerl zu kommen […]

Was starke Themen mit Flechterei zu tun haben

30. März 2026 um 18:30
Thematische Spiele werden dafür gelobt, dass sie für immersive Spielerlebnisse sorgen. Sie beflügeln unsere Vorstellungskraft heißt es. Das einfache Ausspielen einer Karte oder das Setzen einer Figur ist mit so viel visuellem Flair und begrifflichen Verweisen gespickt, dass man gar nicht anders kann als sich vorzustellen wie man gerade das tut was auf der Karte […]

Origin Story (Hero Story)

Von: Krys
30. März 2026 um 17:56

Origin Story stellt die Entstehungsgeschichte eines Superhelden in den Mittelpunkt. Über mehrere Kapitel hinweg entwickelt sich die eigene Figur vom unbekannten Charakter hin zu einem Helden mit individuellen Fähigkeiten, Stärken und Schwächen. Dabei entstehen nicht nur spielerische Kombinationen, sondern auch

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Beeple Ostera(u)ktion 2026 läuft noch bis zum 05. April um 20 Uhr

Newsbild Die Osterauktion 2025 des Beeple Netzwerks war wieder ein großer Erfolg! Über 2.100 Euro konnten wir für die Click-a-tree Boardgame Road in Ghana durch eure Gebote überweisen. Auch dieses Jahr versteigern wir wieder Spiele, die wir größtenteils aus unserem privaten Bestand zur Verfügung stellen. Ergänzt wird das Angebot durch Spenden von Autoren und Verlagen, die ebenfalls tolle Pakete geschnürt haben. Der Erlös geht dieses Jahr an die Deutsche Kinder Krebshilfe. Ihr habt so die Möglichkeit, an einige besondere Schmankerl zu kommen. Die Auktion endet am Sonntag, 5. April, um 20:00 Uhr. Bis dahin habt ihr die Möglichkeit, für eines oder mehrere Spiele ein Gebot abzugeben. Bei gleichen Angeboten gilt immer das Datum des Eingangs. Spätestens am Ende jedes Auktionstages geben wir bei allen Spielen das bisherige Höchstgebot und die höchstbietende Person in Form von „Lisa S.“ an. Der/die Höchstbietende am Ende des Aktionszeitraums bekommt den Zuschlag und wird kurze Zeit später zur Zahlungsabwicklung kontaktiert.

15 Jahre Awards vs. BGA – (noch) eine Datenanalyse - Was treibt die geloggten Partien bei BoardGameGeek an?

30. März 2026 um 16:13

Nachdem ich letzte Woche meinen Beitrag zu Brettspiel-Awards und deren Wirkung auf Bewertungen bei BOARDGAMEGEEK (BGG) veröffentlicht hatte, erreichten mich zahlreiche Rückfragen und Anregungen aus der Leserschaft. Offensichtlich bin ich nicht der Einzige, der sich nachts für Statistik begeistert. Eine der zentralen Fragen lautete: Beeinflussen Awards eigentlich auch die Anzahl der geloggten…

Quelle

Trash Poker – Pokerdeck-Destruction im Balatro-Stil auf der Spieleschmiede

30. März 2026 um 15:41
Trash Poker – Pokerdeck-Destruction im Balatro-Stil auf der Spieleschmiede

Das Videospiel Balatro hat in den vergangenen Monaten eine riesige Fangemeinde aufgebaut. Mit Trash Poker bringen die Designer Rico Besteher und Frank Noack das Prinzip der Pokerdeck-Destruction jetzt als kompetitives Brettspiel auf den Tisch. Corax Games begleitet das Projekt über die Spieleschmiede, wo die Kampagne ihr Fundingziel bereits deutlich übertroffen hat.

Pokerhände, Trash und Joker

In Trash Poker starten alle Spielenden mit einem klassischen Pokerdeck und treten über acht Runden gegeneinander an. Ziel ist es, in jeder Runde die beste Pokerhand auszuspielen. Das klingt zunächst vertraut, doch der Clou liegt im Deckbau und der gezielten Zerstörung von Karten.

Während der Partie kannst du unerwünschte Karten aus deinem Deck entfernen und stattdessen Spezialkarten hinzufügen. So formst du Runde für Runde ein immer stärkeres Deck. Gleichzeitig lassen sich die eigenen Werte upgraden, um den Punkteertrag pro Pokerhand zu steigern.

Punkte in Form von Chips gibt es auf zwei Wegen: Zum einen durch gewonnene Pokerhände während des Spiels, zum anderen durch bestimmte Kartensymbole, die sich am Spielende entweder noch im Deck oder im Trash befinden. Wer nach acht Runden die meisten Chips gesammelt hat, gewinnt.

Ein besonderes Feature sind die 53 Glitzer-Joker-Karten im Spiel. Diese lassen sich im Laufe mehrerer Partien freischalten und verändern das Spielerlebnis spürbar. Pokererfahrung ist übrigens keine Voraussetzung. Trash Poker funktioniert auch ohne Kenntnis der klassischen Pokerregeln.

Die Kampagne auf der Spieleschmiede

Die Kampagne auf der Spieleschmiede läuft noch 24 Tage und hat das Fundingziel von rund 3.333 € mit aktuell über 9.000 € bereits deutlich übertroffen. 257 Unterstützende sind bisher dabei.

Der Pledge „Straße" für 30 € enthält ein Exemplar von Trash Poker und ist mit 180 Unterstützenden die beliebteste Stufe. Für 40 € gibt es im Pledge „Fünfling" zusätzlich passende Kartenhüllen. Darüber hinaus stehen als Add-ons weitere Titel von Corax Games zur Verfügung, darunter „Gestern wirst du mich töten" und „Pax Viking".

Als Stretch Goal winkt bei Erreichen von 5.555 € eine Achievement-Promo mit zusätzlichen Herausforderungen für jedes Exemplar. Ab 9.999 € kommt ein Set aus drei Trash-Poker-Bierdeckeln dazu.

Trash Poker ist für 1–4 Personen ab 12 Jahren ausgelegt. Eine Partie dauert etwa 45–90 Minuten. Mechanisch verbindet das Spiel Deck Construction, Hand Management, Open Drafting und Set Collection. Wer den Charme von Balatro am Spieltisch erleben möchte, findet die Kampagne unter spiele-offensive.de.

SWAMS #82: Von Hölzchen auf Stöckchen

Von: Gnislew
30. März 2026 um 15:00
SWAMS #82: Von Hölzchen auf Stöckchen Blogspiele Gnislew

Heute gibt es eine Folge in der wir ein wenig von Hölzchen auf Stöckchen kommen und dennoch über viele interessante Dinge reden! Hört rein und lasst Euch diesmal ein wenig überraschen, was so auf Euch zukommt.

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Board Game Arena: Neue Spiele in KW 13 (24.–30. März 2026)

30. März 2026 um 14:31
Board Game Arena: Neue Spiele in KW 13 (24.–30. März 2026)

Board Game Arena hat in der vergangenen Woche zwei neue Titel in die digitale Bibliothek aufgenommen. Mit Tipperary und Postcards kommen ein Polyomino-Legespiel aus Irland und ein Familienspiel rund um eine Radtour durch Frankreich auf die Plattform.

Tipperary – Irland als Legepuzzle

Tipperary von Designer Günter Burkhardt versetzt 2 bis 5 Personen in die irische Grafschaft Tipperary. Dort legst du Polyomino-Plättchen in dein Tableau und versuchst, möglichst große zusammenhängende Gebiete aus Weiden, Burgen und Whiskey-Destillerien zu bilden.

Im Zentrum steht ein „magischer Steinkreis", eine Art Drehscheibe, die in jeder Runde bestimmt, welche Landschaftsplättchen zur Auswahl stehen. Der besondere Dreh: Alle spielen gleichzeitig. Nach zwölf Runden steht fest, wer die Grafschaft am besten genutzt hat.

Das Spiel erschien 2023 bei Lookout Games. Auf BoardGameGeek erreicht es eine Bewertung von 7,19 bei einer Komplexität von 1,89 (von 5). Eine Partie dauert rund 45 Minuten. Die Community empfiehlt Tipperary besonders zu zweit oder zu dritt, es funktioniert aber auch in größeren Runden gut. Das Spiel lässt sich auf Board Game Arena ohne Abo spielen.

Postcards – Per Rad durch Frankreich

Postcards von Eric Dubus und Simon Kayne schickt 1 bis 4 Personen auf eine Fahrradreise durch die 13 Regionen Frankreichs. Ziel ist es, möglichst viele ikonische Postkarten zu sammeln, mit Briefmarken zu versehen und nach Hause zu schicken.

Pro Zug spielst du Reisekarten, um eine von vier Aktionen auszuführen: neue Postkarten nehmen, ein Lager aufschlagen, Briefmarken kleben oder in eine andere Region ziehen. Postkarten mit höherem Punktwert erfordern mehr Briefmarken. Da jede Briefmarke gleichzeitig eine Reisekarte kostet, schränkt das Frankieren die übrigen Handlungsmöglichkeiten ein. In diesem Spannungsfeld zwischen Sammeln und Ressourcenmanagement liegt der taktische Reiz.

Das Spiel erschien 2025 bei Fenrir Games und Synapses Games, illustriert von Crocotame. Auf BoardGameGeek steht es bei einer Bewertung von 6,85 mit einer Komplexität von 1,79. Eine Partie dauert 30–45 Minuten und endet, sobald jemand die vierte Postkarte abgeschickt hat. Auch dieses Spiel ist auf Board Game Arena ohne Premium-Abo zugänglich.

BRETTSPIELBOX Brettspiel News 12/2026:

30. März 2026 um 09:20

In den BRETTSPIELBOX News 12/2026 findet ihr die folgenden Nachrichten: Hier sind die Brettspiel News. Guten Start in die Woche. Folgende Neuheiten sind auf dem Weg bzw. angekündigt: Segel wird als Leichtkraftspiel auf Deutsch erscheinen. Es ist ein kooperatives 2 Personen-Stichspiel. Gleich drei Neuheiten hat Frosted Games für den Herbst angekündigt: Prüfung des Waldes wird […]

MinD – Brettspielpreis 2026 – Nominierung

30. März 2026 um 09:13

Nun sind die Nominierungen für den Spielepreis 2026 durch den Verein Mensa – Deutschland aller drei Klassen bekanntgegeben worden. Es gibt drei Preise für komplex und kurze Spieldauer sowie für Zwei-Personen-Spiele. Für die komplexe Kategorie sind erstmals nur Expertenspiele zugelassen. Der MinD Spielepreis wird seit 2010 an besondere Brettspiele vergeben. Die Mitglieder von Mensa stimmen […]

Welcome to the Hellfire Club – Auf nach Greyhawkins! (Kurzcheck)

30. März 2026 um 09:01

Greyhawkins, ein idyllischer Ort. Doch lauern dort viele Gefahren, mit denen es die Held*innen aufnehmen müssen. Sie folgen körperlosen Stimmen, stellen sich dunklen, überwucherten Tunneln und schmieden Pakte mit Teufeln. Gespielt werden dabei D&D-Charaktere, die aus der Netflix-Serie Stranger Things bekannt sind.

Dieser Beitrag wurde von Verena Kröger geschrieben

LETZTENS … die Beeple-Kolumne: Frühjahrsputz

30. März 2026 um 08:00
Dominik Zöllner

Dominik Zöllner

Es ist mal wieder über mich gekommen. Auf meinem Brettspielwochenende Ende Februar habe ich zum zweiten Mal Thunder Road Vendetta gespielt und bin danach schwach geworden. Eigentlich wollte ich auch Magical Athlete direkt mit ordern, aber das ist derzeit ausverkauft. Ist aber wohl auch besser so, denn bereits für ersteres musste das Regal etwas umgeräumt werden, damit es passt. 

Und damit sind wir bei dem, was ich überhaupt meine: die Trennungssehnsucht. Während mir der Erwerb neuer Spiele durchaus Spaß macht, ist das beim Verkaufen genauso. Ein bis zweimal im Jahr überkommt es mich, und ich möchte Spiele loswerden. Denn ohne gibt es bei mir keine neuen. Wenn das Regal voll ist, ist kein Platz für neues. Bisher konnte ich das Konzept gut einhalten. Gleichzeitig ist mit jedem verkauften Titel auch ein kleines Befreiungsgefühl gekommen. Wie oft stehe ich vor dem Regal und denke mir, so viel, was mal wieder gespielt werden könnte und trotzdem wird es wieder das, was vor kurzem noch gespielt wurde. Zieht es aus, fühlt es sich gut an. Es bekommt woanders die Chance gespielt zu werden. 

Aber diesmal ist etwas anders. Durch den öffentlichen Spieletreff, den ich inzwischen organisiere, denke ich anders darüber nach, was ich mit den Spielen mache. Manche übergebe ich in die dortige Sammlung, wenn ich sie hierfür geeignet halte. Andere, besonders kleinere, lege ich an die Seite. Diese sollen im Rahmen eines Events verlost werden. Während es mich sonst freute, dass ich für die Spiele wen gefunden habe, konnte ich letztes Jahr erstmals erleben, wie sehr sich andere über kleine Gewinne gefreut haben. Das gibt mir noch mehr, und da verzichte ich auch gerne auf die paar Euro, die ich für solch ein Spiel erhalten könnte. 

Und noch etwas ist anders. Zum einen überlege ich erstmals zwei „Big Boxen“ zu verkaufen, obwohl ich die Spiele grandios finde. Aber sie werden überhaupt nicht mehr gespielt. Zum anderen habe ich ernsthaft überlegt, ein paar der Lacerdas zu veräußern. Dabei gilt hier das gleiche – und gleichzeitig finde ich meine fast vollständige Sammlung schön. 

Es ist auch gar nicht so, dass der Platz direkt wieder schnell gefüllt wird. Oftmals dauert es einige Monate, bis das Regal sich seiner Kapazitätsgrenze nähert. Bis dahin genieße ich das Gefühl, hier und dort ein paar Lücken zu haben. 

Wie ich damit nun genau umgehe weiß ich nicht. Es ist wohl wie beim Frühjahrsputz im Haus. Zieht der eine Karton, der seit Jahren nur mit „brauchen wir bestimmt noch mal“ doch endlich aus? Bisher habe ich noch kein Spiel vermisst, das die Sammlung verlassen hat. Ich bin jedenfalls gespannt, wie Zukunfts-Dominik das lösen wird. 

– Dominik Zöllner, www.brettspielgalaxie.de

Auf die Eier! – Spielkritik

Von: Paddy
30. März 2026 um 07:38
Auf die Eier!

Die kleinen Dosenspiele von Game Factory haben Zuwachs erhalten. Passend zu Ostern dreht sich alles um Eier. Doch wo sollen sie hin, in die Pfanne oder in den Topf. Beim Würfelspiel Auf die Eier! zockt man um die besten Kombinationen

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Ostereier-Suche Woche 1 & Brettspiele gewinnen

Von: Peer
30. März 2026 um 07:05

Ostereier-Suche Woche 1 auf Abenteuer Brettspiele & Brettspiele gewinnenBald ist Ostern und deshalb lade ich euch heute zu einer Ostereiersuche hier auf meiner Website ein. Ich habe in meinem Oster-Gewinnspiel in der ersten von 2 Wochen insgesamt 6 Ostereier auf meiner Website versteckt und gebe dazu 6 Hinweise. Wer alle 6 Ostereier in dieser Woche findet, nimmt an der Verlosung von 3 aktuellen […]

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Gewinner der Spiel des Jahres Nominierte K.O. Challenge steht fest!

Von: Peer
30. März 2026 um 07:02

Gewinner der Spiel des Jahres Nominierte K.O. Challenge steht fest!Das Finale der Spiel des Jahres Nominierte K.O. Challenge ist Geschichte und der Gewinner steht fest. Welches Spiel am Ende die K.O. Challenge gewonnen hat, erfahrt ihr im Folgenden. Gewinner der Spiel des Jahres Nominierte K.O. Challenge Im Start-Beitrag zu dieser K.O. Challenge erfahrt ihr ausführlich, worum es bei dieser K.O. Challenge ging. Im Finale […]

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Planet der Gnümies

Von: Oli
30. März 2026 um 00:30

Willkommen auf dem allseits bekannten Planet der Gnümies. Was? Kenn ihr nicht? Kannte ich zugegebenermaßen auch nicht. Und auch jetzt ist mir das Franchise noch ein kleines Rätsel, da es hier unter anderem auch Bücher gib und diese Welt doch irgendwie kindgerecht fröhlich zu sein, aber komplett unter jeglichem Radar zu fliegen scheint – zumal es die Marke laut Homepage seit 1997 gibt. Fest steht aber, dass ich bei den Gnümies ständig an den guten alten Panki aus Pankanien denken muss, den außer mir niemand zu kennen scheint. Auch wenn die Ähnlichkeit zwischen Gnümies und Pankis nicht im Ansatz vorhanden ist und beide auch sonst nichts mit einander zu tun haben. Die Wege der Assoziationen im Kopf sind halt unergründlich.


Unergründlich ist auch das Weltall und dort gibt es eben den Planeten Gnüm auf dem die Gnümies und viele andere Kreaturen leben. Beim Öffnen der kompakt gehaltenen Schachtel fällt uns ein kleines Spielbrett, ein paar Standees und ein ordentlicher Batzen an Karten entgegen. Schön illustriert, witzig verpackt, weckt das Spiel durchaus Interesse an dieser Welt, wobei die Optik auch zeigt: wir richten uns hier an die kleineren der Kleinen, die aber schon lesen können müssen. Auch die Regeln passen da perfekt in ein Spiel für Grundschulkinder oder eben Familien die mit ihren Kids was spielen wollen, da sie nicht übermäßig komplex sind:


Wer mitspielt bekommt eine Spielerkarte, eine Farbkarte (mit einem roten und einem grünen Kreis) und vier Geländekarten in den vier Farben blau, grün, orange und rot. Dazu gesellt sich der erwähnte große Kartenstapel. Dieser besteht überwiegend aus Lebewesen vom Planeten Gnüm, die eine Zahl sowie ein bis zwei Lieblingsgebiete aufgedruckt haben. Es verstecken sich aber auch Häh-Karten, Partikel-Karten, Baumkarten und Punktekarten im Stapel (Freunde, Dinofraurier und Haustiere). Alle ziehen fünf Karten. Baumkarten werden offen in die Tischmitte gelegt, Sonderkarten werden verdeckt vor sich abgelegt, Lebewesen müssen farblich auf die eigenen Geländekarten einsortiert werden. Los geht die erste Runde: Alle stellen ihren Standee auf der Farbkarte auf das rote oder grüne Feld, dann würfelt die Person am Zug den Farbwürfel. Wer auf die richtige Farbe getippt hat, zieht eine Karte und die würfelnde Person zieht dann (noch) eine. Dabei gilt nun: Lebewesen müssen sofort einem Gelände zugeordnet werden, Sonderpunkte sammelt man verdeckt, Häh- und Partikelkarten müssen (ab der zweiten Runde) am Ende des eigenen Zugs ausgespielt werden. Hat man in einem Gelände mit allen Lebewesen 3 (Kubbel-)Punkte erreicht, darf man diese Karten gegen einen Gnümpunkt (eine Karte mit einem Siegpunkt) eintauschen. Man kann aber auch warten, bis man 5 Knubbelpunkte hat und diese gegen 2 Gnümpunkte tauschen. Hat man 5 Gnümpunkte muss man diese zudem gegen eine 5-Gnümpunkte-Karte eintauschen. Bis hierhin spielt sich das Ganze als locker flockiges Set-Collection-Spiel mit kleinem Push-Your-Luck-Mechanismus und eigentlich ist es bis auf die ständige Tauscherei ganz nett.


Anschließend müssen wie gesagt alle Partikel- und Häh-Karten ausgespielt werden. Die Partikel sind im Kern „Ärger-Karten“, die ganz witzige Einmaleffekte bringen. Passt schön rein. Bei den Häh-Karten wird es aber etwas skuril. Ich muss diese Karte gegen eine mitspielende Person richten. Die Person mischt ihre Punktekarten und ich ziehe eine davon. Nun findet ein Wettrennen um diese Karte statt. Wir legen das beigefügt Spielbrett auf den Tisch und setzen den Häh-Standee und den Standee des beklauten auf die Startfelder und würfeln nun mit zwei D6 um die Wette. Schafft es das Häh auf das Zielfeld bekomme ich die Punktekarte. Schnappt die andere Person mich, bekommt sie ihre Punktekarte zurück. So oder so bekommt sie die Häh-Karte, die sie unter ihre Spielerkarte legt. Am Ende winken nämlich Bonuspunkte für die Person mit den meisten Häh-Karten sowie die mit den wenigsten Sonderpunktkarten. Das Spiel endet, sobald die achte Baumkarte aus dem Stapel gezogen wurde. Es gewinnt, wer die meisten Punkte hat. Berechnet wird dies durch die eigenen Siegpunktkarten plus Bonuspunkte, aber minus nicht gewerteter Lebewesen und nicht genutzter Häh-/Partikelkarten.


Wie es vermutlich in der Beschreibung des Spielablaufs schon durchkam: Ich mag das Design, ich mag die Kartenoptik und ja, auch der Push-Your-Set-Collection-Luck-Mechnanismus ist durchaus ganz nett. Und mir ist durchaus klar, dass diese Mechanik alleine ein sehr solitäres Spielerlebnis ist. Und auch mit dem „alle Wetten auf den Würfelwurf“ kann ich gut Leben, da das Spiel sonst deutlich länger wäre, als es ohnehin schon ist. Und es ist auch ohne das viel zu lang. Denn 8 Karten aus dem großen Stapel zu fischen (oder aus sechs kleineren Stapeln wie es die Anleitung vorsieht) dauert gefühlt ewig. Gut, das kann man schön hausregeln. Spielen wir eben nur bis 4 Bäume ausliegen. Dazu bietet das FAQ auf der Homepage eine Sonderregel zum Verkürzen der Spielzeit, indem man einfach nur mit der Hälfte der Lebewesen spielt und das sollte man meiner Meinung nach auch tun – und trotzdem zusätzlich weniger Bäume reinnehmen. Aber leider ist eben auch die ganze Häh-Mechanik mit dem Wettrennen dann doch sehr aufgesetzt, oder anders formuliert: als Minispiel im Spiel zu präsent. Zum einen ist es stumpfes Würfeln ohne Einfluss, zum anderen macht man es viel zu oft während des Spiels und es spielen dann immer nur zwei und die anderen zwei schauen zu. Und ja, in einem Kinderspiel ist das ganz witzig und mildert das „Gemeinsein“ dadurch ab. Ja. Aber es hätte es eigentlich auch nicht gebraucht. Hier wäre also weniger vielleicht mehr gewesen. Und nochmal ja, das kann man auch sehr gut Hausregeln und lässt die Häh-Karten halt einfach weg. Doch sind das dann doch schon recht viele Hausregeln für ein eigentlich kleines Kinder-/Familienspiel: weniger Lebewesen nutzen, weniger Bäume, keine Hähs. Hm. Ist dann eben auch irgendwie ein anderes Spiel als gedacht. Was bleibt, sind dann aber lustige Figuren und eine Welt, die man dann doch irgendwie erkunden will, wenngleich auch vielleicht nicht als Spiel sondern auf anderen Wegen…

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Planet der Gnümies von Markus Mergard
Erschienen bei Gnüm
Für 2 -4 Spielende in 50 Minuten ab 8 Jahren

sämtliche Bilder sind von uns selbst erstellt oder vom jeweiligen Pressematerial des Verlages (hier Gnüm GmbH)
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Scales of Fate

30. März 2026 um 00:28

Scales of Fate ist das beste Brettspiel für zwei Personen. Punkt. Daran gab es nach der Erstpartie nichts zu rütteln. Ich hielt hier den goldenen Gral in der Hand. Meine Emotionen kochten über, denn das erlebte Duell war einfach grandios gewesen. Kurzweiligkeit traf auf unfassbar und wunderschön opulentes Material. Hartes Deduzieren küsste bemerkenswert spannendes, aber...

Der Beitrag Scales of Fate erschien zuerst auf Brett und Pad.

Die neuen Spiele 2026 bei Asmodee & Co

30. März 2026 um 00:00

NEUHEITEN.  Unter der Dachmarke Asmodee tummeln sich viele preisgekrönte Spiele, die in den allermeisten Fällen den Namen Asmodee "nur" als Vertrieb auf der Schachtelrückseite anführen. Das ändert sich allmählich. 

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