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Boardgame Historian
- Rezension: Mukherjee, Souvik: Indian Boardgames, Colonial Avatars. Transculturation, Colonialism and Boardgames
Rezension: Mukherjee, Souvik: Indian Boardgames, Colonial Avatars. Transculturation, Colonialism and Boardgames
El Grande

El Grande zeigt eindrucksvoll, wie viel Spannung aus wenigen Regeln entstehen kann. Kaum ein anderes Spiel lässt Mehrheiten auf einem gemeinsamen Spielplan so lebendig und umkämpft wirken.
Darum geht’s beim Brettspiel El Grande
Mit El Grande veröffentlichten Wolfgang Kramer und Richard Ulrich 1995 einen Titel, der bis heute als einer der einflussreichsten Vertreter seines Genres gilt. Die Neuauflage (2023) bringt den Klassiker mit überarbeitetem Material zurück auf den Tisch, ohne an den Regeln etwas Grundlegendes zu verändern.
Wir übernehmen die Rolle spanischer Adelsfamilien und entsenden unsere Caballeros in die verschiedenen Regionen des Landes. Dort versuchen wir, bei den Wertungen möglichst weit vorne zu liegen. Wer nach neun Runden die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt den Titel El Grande. Das klingt zunächst schlicht, entwickelt aber erstaunlich schnell eine Spannung, die viele moderne Spiele trotz deutlich umfangreicherer Regeln nicht erreichen.
Aufbau und Spielablauf
Ein Spielzug in El Grande beginnt bereits mit der Wahl einer Machtkarte. Wer eine hohe Zahl spielt, darf früher handeln, erhält aber weniger neue Caballeros. Danach wählen die Spielerinnen und Spieler reihum eine der ausliegenden Aktionskarten. Mit ihr bringen sie neue Caballeros aus ihrem Hof in die Regionen rund um den König, werfen sie verdeckt ins Castillo oder verändern die Lage auf dem Spielplan durch eine Sonderaktion. Ständig stellt sich dabei die Frage, ob man eine bestehende Mehrheit absichert, einen Gegner verdrängt oder bereits die nächste Wertung vorbereitet. Jede Entscheidung wirkt sich unmittelbar auf die Verteilung der Macht in Spanien aus und wichtig: Jede Karte darf nur einmal pro Partie genutzt werden.
Anschließend wandern neue Caballeros auf den Spielplan. Dabei richtet sich fast jeder Blick auf die aktuelle Position des Königs. Er bestimmt, welche Regionen überhaupt verstärkt werden dürfen und welche Gebiete vor Veränderungen geschützt sind. Kaum wurde eine vermeintlich sichere Mehrheit aufgebaut, verändert eine Aktionskarte die Lage wieder komplett.
Genau daraus zieht El Grande seine Stärke. Niemand spielt für sich allein. Jede Figur auf dem Spielplan ist sichtbar, jede Verschiebung verändert die Mehrheitsverhältnisse. Während einige Regionen hart umkämpft sind, entstehen anderswo plötzlich Chancen, die zuvor niemand auf dem Schirm hatte. Ständig wird gezählt, verglichen und neu bewertet.
Überraschungen aus dem Castillo
Besonders gelungen ist das Castillo, der große Turm in der Tischmitte. Dort verschwinden Caballeros verdeckt und bleiben bis zur nächsten Wertung geheim. Immer wieder richten sich die Blicke auf den Turm, weil niemand genau weiß, welche Überraschung dort wartet. Wenn die Figuren schließlich ausgeschüttet werden, können ganze Wertungen kippen.
Trotz dieser ständigen Konkurrenz bleibt der Ablauf erstaunlich zugänglich. Die Grundregeln sind schnell erklärt, doch die Entscheidungen bleiben bis zur letzten Wertung interessant. El Grande verlangt Aufmerksamkeit für das Geschehen am Tisch, belohnt gute Einschätzungen und sorgt regelmäßig für Momente, in denen sorgfältig geplante Mehrheiten plötzlich ins Wanken geraten.
Fragen und Antworten
Eine Partie dauert bei uns (zu fünft) meist bis zu 120 Minuten. Das ist aber abhängig von Spielerzahl und Erfahrung der Gruppe.
Vor allem für Spielerinnen und Spieler, die direkte Konkurrenz auf einem gemeinsamen Spielplan mögen und Freude daran haben, Mehrheiten auszukämpfen.
Die Kombination aus offenen Mehrheiten, begrenzten Machtkarten und dem geheimen Castillo sorgt für ständige Spannung bis zur Schlusswertung.
Mein Fazit nach vielen Testrunden
Die Regeln sind klar, der Ablauf bleibt auch nach mehreren Partien nachvollziehbar und dennoch entstehen immer wieder neue Situationen auf dem Spielplan.
Besonders überzeugt das direkte Ringen um die Regionen. Punkte werden nicht über persönliche Auslagen oder kleine Einzelaufgaben gesammelt, sondern dort, wo alle hinschauen. Dadurch bleibt die Partie von Anfang bis Ende lebendig. Tolle Interaktion!
Weniger geeignet ist El Grande daher für Gruppen, die lieber ungestört vor sich hin planen. Wer direkte Eingriffe und wechselnde Mehrheiten nicht mag, wird mit dem ständigen Gerangel um die Regionen möglicherweise nicht warm. Mit drei bis fünf Personen entfaltet der Klassiker jedoch auch heute noch eine bemerkenswerte Präsenz am Spieltisch.
Pro & Contra
Was mir gut gefällt:
- Spannung durch ständig wechselnde Mehrheiten
- Einfacher Regelkern mit vielen interessanten Entscheidungen
- Hohe Interaktion zwischen allen Beteiligten
Was ich weniger mag:
- Zu zweit deutlich weniger reizvoll
- Wenig geeignet für Fans von konfliktarmen Spielen
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Hinweis: Wertungen vergeben wir im Bereich 0 bis 4 Sternen. Spiele mit 0-1,5 Sternen sind sind schlecht, mit 2 bis 2,5 Sternen durchschnittlich. Ab 3 Sternen beginnen die empfehlenswerten Spiele. Nur außergewöhnliche Titel erhalten 4 Sterne („Four-Star Game“).
Der Beitrag El Grande erschien zuerst auf .
Wir verabschieden uns in die Sommerpause
Wir sind zwar nicht wandern und schippern auch nicht über große Gewässer, aber wir nehmen uns dennoch eine Auszeit vom Alltag … und für die nächsten vier Wochen auch von unserer sonntäglichen Tipp-um-Tipp-Runde. Aber keine Sorge, Ende August sind wir wieder für euch da!
Ganz untätig werden wir in den vier Wochen auch nicht sein. Wir haben es endlich geschafft, unsere Folge zu den Print-and-Play-Spielen Voyages und Waypoints aufzunehmen und sind guter Dinge, dass wir diese euch auch zeitnah auf die Ohren geben können.
Bis dahin wünschen wir euch schöne Sommertage und – spielt schön!


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Teilzeithelden

- Neuerscheinungen August, September, Oktober – Romane im Herbst 2026 – Worauf wir uns freuen
Neuerscheinungen August, September, Oktober – Romane im Herbst 2026 – Worauf wir uns freuen
Der Herbst 2026 bringt eine vielseitige Auswahl phantastischer Romane in die Buchhandlungen. Zwischen tödlichen Buchwelten, der Erforschung verschiedener Drachenarten, kosmischem Horror, KI-Satire und der Besiedelung des Mars warten große Abenteuer. Welche Neuerscheinungen unsere Redaktion im August, September und Oktober besonders neugierig machen, verraten wir in unserer Vorschau.
Dieser Beitrag wurde von Julie Tabea Fiona Wolz geschrieben
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Das spielende Klassenzimmer
- Mehr als eine Brettspiel-AG – Beziehungsarbeit durch Emotion und Spannung mit Âkif Egilmez
Mehr als eine Brettspiel-AG – Beziehungsarbeit durch Emotion und Spannung mit Âkif Egilmez
Keine Ahnung
Der Titel Keine Ahnung, ein Kartenspiel von Steffen und Florian Benndorf aus dem Verlag Kendi Games, bezieht sich auf den Spielbeginn, bei dem jeder Spieler sechs verdeckte Karten vor sich…
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BSB210 Branchennews August 2026
August 2026
Wenn ich mir schon die Arbeit mache, jedes Jahr einen eigenen kleinen Brettspielkalender zu gestalten, dann kann ich diese Arbeit auch teilen. Deswegen nun der August 2026 meines privaten Brettspielkalenders: Das Bild konntet ihr so auch schon in meinem Beitrag zu ENDEAVOR: DIE TIEFSEE von Carl de Visser und Jarratt Gray (erschienen bei Frosted Games und Board Game Circus) […]
Der Beitrag August 2026 erschien zuerst auf fjelfras.de.
Bomb Busters Upgrade Kit: Lohnt sich der Zukauf?
Bomb Busters ist Spiel des Jahres 2025, der erste Titel eines japanischen Autors, der diese Auszeichnung erhält. Pegasus Spiele bringt dazu voraussichtlich im Oktober 2026 das Bomb Busters Upgrade Kit: ein Paket, das die Papp-Kabelsteine des Grundspiels gegen hochwertigere Acryl-Kabelsteine tauscht und elf neue Missionen mitliefert. Die entscheidende Frage für alle, die das Spiel schon im Regal haben: Lohnt sich dieser Zukauf?
Kurz eingeordnet: das Grundspiel
Bomb Busters von Hisashi Hayashi (deutsche Ausgabe bei Pegasus Spiele, Original: Cocktail Games) ist ein kooperatives Deduktionsspiel mit eingeschränkter Kommunikation. Vom selben Autor erscheint mit Circadia ein ruhiges Kartenspiel auf Deutsch. Zwei bis fünf Spielende bilden ein Team und entschärfen gemeinsam Bomben, indem sie aus knappen Hinweisen die richtige Reihenfolge der Kabel erschließen. Eine Partie dauert etwa 30 Minuten, das Grundspiel bringt 66 Missionen mit. Der Handel gibt die Altersfreigabe mit ab 10 Jahren an. Warum das Spiel im Sommer 2025 zum Spiel des Jahres wurde, lesen Sie in unserer Meldung zur Auszeichnung und in unserem Review zum Grundspiel.
Was im Upgrade Kit steckt
Das Upgrade Kit (international „The Pro Kit“) ist ein reines Material- und Missionspaket, kein eigenständiges Spiel. Es ersetzt die Papp-Kabelsteine durch Acryl-Kabelsteine im Mahjong-Stil, die ohne Halter aufrecht auf dem Tisch stehen. Laut der Produktseite von Pegasus Spiele umfasst das Set alle Kabel: 48 blaue, 11 rote und 11 gelbe Acryl-Kabelsteine, dazu 2 Stern-Kabelsteine und 3 Stoffbeutel für das Missions-Setup. Ergänzt wird das um 11 Missionskarten, 11 Regelkarten, ein Wertungsblatt und ein Regelheft.
Spielerisch bringt das Kit zwei Neuerungen: zwei neue Spezial-Kabel mit neuen Effekten, die sich laut Hersteller sowohl im Grundspiel als auch in der Erweiterung einsetzen lassen, sowie elf neue Missionen. Zusätzlich lassen sich alle 66 Missionen des Grundspiels mit dem neuen Material erneut spielen. Am Kern des Spiels ändert der Materialtausch nichts: Regeln und Ablauf bleiben, die Aufwertung liegt in Haptik und Optik sowie im Nachschub an Aufgaben.
Für wen lohnt sich das Upgrade Kit?
Die wichtigste Einschränkung zuerst: Sie brauchen das Grundspiel zwingend, das Kit funktioniert nicht allein. Für rund 24 Euro (Pegasus nennt eine UVP von 24,99 Euro, einzelne Händler listen 23,99 Euro) bekommen Sie griffigeres Material und Missionsnachschub. Wer Bomb Busters oft auf den Tisch bringt und die Papp-Kabelsteine gegen stehende Acryl-Kabelsteine tauschen möchte, findet hier ein klares Angebot. Die zwei neuen Spezial-Kabel und die elf zusätzlichen Missionen erweitern zudem den Spielinhalt spürbar.
Wer das Spiel nur gelegentlich spielt oder mit dem beiliegenden Material zufrieden ist, kann dagegen bedenkenlos verzichten: Am Spielgefühl im engeren Sinn ändert sich nichts, der Mehrwert ist vor allem haptischer und optischer Natur, ergänzt um die neuen Missionen.
Was offen bleibt
Einen eigenen Designer-Credit für das Upgrade Kit weisen Pegasus und Handel nicht aus. Hisashi Hayashi ist als Autor des Grundspiels belegt, für das Kit wird er nicht ausdrücklich als Gestalter genannt. Auch Spieleranzahl und Spielzeit gibt Pegasus auf der Produktseite nicht eigens an: Eine Handelsseite nennt zwei bis fünf Spielende und etwa 30 Minuten, also die Werte des Grundspiels. Einen eigenen Solo-Modus gibt es nicht, Bomb Busters ist ab zwei Spielenden ausgelegt, daran ändert auch das Kit nichts.
Auch ein festes Erscheinungsdatum steht noch nicht endgültig fest: Pegasus nennt voraussichtlich Oktober 2026, der Handel den 31. Oktober 2026.
5 gute Gründe für Solospiele
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Teilzeithelden

- Candela Obscura-Grundregelwerk – eine paranormale Geheimgesellschaft sucht neue Agent*innen (Ersteindruck)
Candela Obscura-Grundregelwerk – eine paranormale Geheimgesellschaft sucht neue Agent*innen (Ersteindruck)
Die Geheimgesellschaft Candela Obscura sucht Dich! Werde okkulte*r Agent*in im Kampf gegen das Übernatürliche. Dokumentiere furchteinflößende Magie, erkunde magieverseuchte, uralte Ruinen und vernichte Kreaturen aus der jenseitigen Welt. In diesem stimmungsvollen Horror-Rollenspiel schlüpfen die SC in die Rollen okkulter Ermittler*innen einer paranormalen Geheimgesellschaft, die die Welt vor magischen Phänomenen beschützt.
Dieser Beitrag wurde von Gastautor*in geschrieben
Fox Grove
Herzlich willkommen in Fox Grove, wo der Herbst Einzug hält und die Tiere des Waldes damit beginnen, ihre Vorräte zu sammeln und für den Winter einzulagern. Fox Grove ist ein…
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Kinder, Kenner & Co. – Ein Blick auf die Spielekategorien und ihre Bedeutung
Beim Brettspielkauf kann die schiere Auswahl an Titeln schon mal überfordernd sein. Umso praktischer ist es doch dann, wenn auf der Verpackung kommuniziert wird, an wen sich dieses Spiel eigentlich richtet – und damit ist nicht nur die Angabe zum empfohlenen Alter gemeint. Bestimmt habt ihr bereits entdeckt, dass wir (aber auch andere Spieleverlage) die Spiele in Kategorien wie Familie oder Kenner einteilen. Und bestimmt habt ihr euch auch schon mal gedacht, „Ne, das ist doch kein Kennerspiel!“ Genau darum, also um die Einteilung von Spielen in die Kategorien Kinder-, Familien-, Kenner- und Expertenspiel, geht es in diesem Blogbeitrag.
Aber was sagen uns diese Angaben eigentlich? Was sagen sie nicht? Wie sieht diese Familie eigentlich aus, von der hier die Rede ist? Hört man denn jemals auf, Kind zu sein? Oder darf ich ein Expertenspiel überhaupt anfassen, ohne bereits hunderte Spielstunden auf dem Tacho zu haben?
Kinderspiele – Die ersten (Meeple-)Schritte
Beginnen wir mit der Kategorie der Kinderspiele und was sie kennzeichnet. Wenn ihr euch jetzt denkt: „Kinderspiele? Ne, die sind mir viel zu langweilig und anspruchslos! Ich überspringe diesen Abschnitt einfach und komme lieber gleich zu den richtigen Spielen“, dann kann ich euch davon nicht abhalten, möchte euch aber ein Zitat von Michael Ende ans Herz legen. Der berühmte deutsche Kinder- und Jugendbuchautor sagte in seinem Vortrag Über das Ewig-Kindliche einst Folgendes:
„Ich glaube, dass in jedem Menschen, der noch nicht ganz banal […] geworden ist, dieses Kind lebt. […] Ich glaube, dass die Werke der großen Dichter, Künstler und Musiker dem Spiel des ewigen […] Kindes in ihnen entstammen – dieses Kind, das ganz unabhängig vom äußeren Alter in uns lebt, ob wir neun Jahre alt sind oder neunzig; dieses Kind, das nie die Fähigkeit verliert zu staunen, zu fragen, sich zu begeistern.“
Bevor ihr also Kinderspiele kategorisch übergeht, probiert doch mal aus, ob beim Stapeln von saftigen Tortenstücken während einer Partie Torten Träume nicht das ewige Kind in euch selbst wieder zum Vorschein kommt.
Kinderspiele versuchen nämlich vor allem, die Begeisterungsfähigkeit für das (Brett-)Spielen bereits in jungen Jahren zu erwecken. Dragomino, der Kinderspiel-Ableger aus der prämierten Kingdomino-Familie und seines Zeichens selbst Kinderspiel des Jahres 2021, wäre hierfür ein treffendes Beispiel, da es das bekannte Domino-Prinzip aufgreift und spielerisch kindgerecht umdenkt. Kindgerecht meint, dass das Spiel mit wenigen simplen Regeln auskommt, die leicht verständlich und demnach schnell erlernt sind. Entsprechend schnell kann losgespielt werden, was der potenziellen (kindlichen) Ungeduld präventiv entgegenwirkt. Die Spieldauer sollte ebenfalls nicht allzu lang sein und bewegt sich meist in einem Bereich bis zu höchstens einer halben Stunde. Diese Zeit ist in vielen Kinderspielen jedoch nicht nur für reinen Spielspaß reserviert (wenngleich der definitiv im Vordergrund steht), sondern eben auch für die Schulung kognitiver Fähigkeiten oder kreativer Lösungsfindung. Daher sind Kinderspiele auch aus vielen Kitas, Kindergärten und (Grund-)Schulen nicht mehr wegzudenken. Wusstet ihr übrigens schon, dass die Kinderspiel des Jahres Jury von Beirät*innen mit pädagogischem Hintergrund unterstützt wird?
In Kinderspielen kommen oft haptische Komponenten mit besonderem Aufforderungscharakter ins Spiel, welche dann beispielsweise die kindliche Feinmotorik spielerisch schulen und somit das Entdecken für Kinder im wahrsten Sinne noch greifbarer machen. Aber mal ehrlich, welche erwachsene Person kann schon widerstehen, wenn einen das Affenkatapult aus Crazy Coconuts mit herausforderndem Blick quasi dazu zwingt, unverzüglich unter Beweis zu stellen, wie geschickt man tatsächlich darin ist, die Becher in der Tischmitte zu treffen (oder es zumindest zu versuchen – immer und immer wieder …).
Wer jetzt stutzig wird und sagt: „Moment mal, Crazy Coconuts ist doch eigentlich gar kein Kinderspiel, sondern ein Familienspiel“, ist dem Fazit dieses Beitrags schon auf der Spur, aber wir wollen hier natürlich noch nichts vorwegnehmen, sondern nun erst einmal zu den Familienspielen kommen.
Familienspiele – Ein Spaß für alle
An dem ein oder anderen Festtag haben sich bestimmt viele von euch (gezwungenermaßen) schon in einer Situation wiedergefunden, bei der Menschen von blutsverwandt bis unbekannt zusammengekommen sind. Um dann potenziell unangenehme Gespräche – oder noch unangenehmere Stille – am Tisch zu vermeiden, wäre es doch manchmal echt praktisch, einen spaßigen Zeitvertreib zu haben, bei dem eigentlich alle, unabhängig von spielerischen Vorkenntnissen mitspielen können.
Unter anderem für solche Erlebnisse sind Familienspiele perfekt! Familienspiele zeichnet nämlich aus, dass sie sich an die ganze Familie richten (wie auch immer sie aussehen mag) und zwar in dem Sinn, dass sie für jedes Mitglied von Jung bis Alt eine spaßige Spielerfahrung bieten. Frei nach Friedrich Schillers Homo ludens (lat. „der spielende Mensch“) ist der Mensch eben nur da ganz Mensch, wo er spielt – und genau dazu laden Familienspiele prinzipiell alle Menschen gleichermaßen ein (von etwaigen Altersempfehlungen mal abgesehen). Aber natürlich könnt ihr Familienspiele auch mit Freund*innen, guten Bekannten, netten Menschen im Zug usw. spielen.
Spiele dieser Kategorie bieten eine geringe Einstiegshürde sowie eine überschaubare Spieltiefe, weswegen sich jene Titel hervorragend für Neulinge im Hobby eignen. Die abwechslungsreichen Mechanismen, Thematiken und Spielideen sprechen gleichzeitig aber auch diejenigen an, welche in ihrer Karriere bereits so manche Würfel geworfen, Meeple bewegt oder Karten gezogen haben.
Oft vereinen Familienspiele in rund sechzig Minuten einen gewissen Glücksfaktor mit der moderaten Möglichkeit zu strategischer Planung, sodass man sich durch cleveres Spielen zwar einen spürbaren Vorteil verschaffen kann, ohne dabei jedoch nicht ganz so versierte Mitspielende in Grund und Boden zu stampfen. Titel wie beispielsweise Dorfromantik – Das Brettspiel und Bomb Busters (Spiele des Jahres 2023 bzw. 2025) gehen sogar noch einen Schritt weiter, indem sie das Spielerlebnis gleich gänzlich kooperativ gestalten. So gewinnt oder verliert ihr gemeinsam (wobei natürlich trotzdem immer alle wissen, wer eigentlich die Schuld an der Niederlage trägt).
Kennerspiele – Tieferes Eintauchen in die Materie
Kennt ihr die nächste Kategorie? Gut, dann zählt ihr offensichtlich zu den Kenner*innen (höhö). Es sind nämlich die Kennerspiele, die nun etwas tiefer in die Materie Brettspiel einsteigen. Die Mechanismen werden also komplexer und das Regelheft somit dicker, aber dafür bekommt man bei diesen Titeln auch mehr Spieltiefe geboten. Strategie ist hierbei oft gewinnbringender als reines Glück, wobei eine kleine Prise davon noch immer hilfreich sein kann. Dementsprechend verlängert sich die durchschnittliche Spieldauer auf meist merklich über eine Stunde, um der strategischen Planung genügend Zeit zur Entfaltung einzuräumen.
Auch die Themen können bei Kennerspielen mal anspruchsvoller oder abstrakter werden, wenn sich zum Beispiel in der Compile-Reihe KIs darum duellieren, Protokolle zuerst zu kompilieren. Es ist folglich zweifellos von Vorteil, wenn man bereits ein wenig Spielerfahrung mitbringt, um die besten Chancen auf den Sieg zu haben. Allerdings ist die Abstraktheit der Themen im Kennerspiel-Segment kein Muss: Everdell sowie dessen Erweiterungen respektive Standalone-Nachfolger sind dank der mechanischen Kombination aus Worker-Placement und Engine-Building zwar vom Anspruch her durchaus ähnlich fortgeschritten, doch aufgrund der süßen Tier-Thematik wahrscheinlich für die meisten um einiges zugänglicher (und sollte die Spielmechanik hier dennoch zu überwältigend sein, gibt es ja das Familienspiel My Lil‘ Everdell).
Expertenspiele – Abendfüllende Auseinandersetzungen
Und schließlich haben wir sie erreicht: die Speerspitze der Schwierigkeit, die Krone der Komplexität, wenn es um Brettspiele geht – die Kategorie der Expertenspiele. Wer sich hierauf einlassen will, sollte Lesen bestenfalls als Hobby im Hobby betrachten, denn so manche Spielanleitung kann von der Länge her durchaus mal an einen kurzen Roman erinnern. Allerdings nicht gefüllt mit im engeren Sinne spannender Fiktion, sondern mit umfangreichen Regeln, welche die meist komplex verzahnten Mechanismen auch adäquat abbilden wollen.
Während also allein das Erfassen bzw. Erklären der Regeln hierbei schon teils länger dauern kann als die Gesamtspielzeit so manch anderen Spiels, ist die eigentliche Dauer von Expertenspielen entsprechend ebenfalls länger. Eine Partie erstreckt sich nicht selten über mehrere Stunden, wenn alle Mitspielenden versuchen, aus einer Vielfalt an Möglichkeiten einen erfolgreichen Gewinnplan auszutüfteln sowie langfristig strategisch umzusetzen. Die daraus resultierende Spieltiefe kommt größtenteils ohne gravierende Glücksmomente aus und lässt demnach diejenige Person letztlich als Sieger*in jubeln, welche am besten taktiert oder kalkuliert hat.
Gerade wenn wie in Spirit Island beispielsweise jede*r Spielende einen eigenen Naturgeist mit individuellen Fähigkeiten übernimmt (die wiederum je einer gesonderten, tiefgreifenderen Erläuterung bedürfen), ist es ratsam, schon einiges an Erfahrung im Brettspielbereich mitzubringen, um davon nicht überfordert zu werden. Sobald man jedoch die Prinzipien verstanden hat, bieten Expertenspiele eine unvergleichliche Gelegenheit, sich so tief wie auf dem Brettspieltisch nur möglich mit spannenden Themenfeldern auseinanderzusetzen oder Spielmechaniken eingehend zu explorieren.
Wenn Konzepte Kategorisierungen übersteigen
Nachdem wir uns die vier Kategorien angeschaut haben, in welche Brettspiele hinsichtlich ihres Komplexitätsgrades typischerweise eingeteilt werden, betrachten wir nun diese Einteilung nochmal genauer. Festhalten können wir schon mal, dass die begrifflichen Bezeichnungen „Kinder“, „Familie“, „Kenner“ und auch „Experte“ eher repräsentativ für ein gewisses Level an Spielerfahrung stehen als für ihre wortwörtliche Bedeutung.
Kinderspiele können demnach Erwachsenen ebenso Spaß bereiten (nicht nur, aber auch wenn das Grundkonzept um die eine oder andere fortgeschrittene Regel erweitert wird), und ich muss weder spontan eine Familie gründen noch überhaupt Brettspiele kennen, um Familien- oder Kennerspiele spielen zu dürfen. Diese Begrifflichkeiten dienen lediglich dazu, einen ersten Eindruck zu vermitteln, wie hoch der Anspruch am Spieltisch werden kann. Bei so vielen kreativen, außergewöhnlichen oder gar revolutionären Ideen für Spielkonzepte ist es nur logisch, dass sich nicht alle Spiele in starre Schubladen sperren lassen (im übertragenen wie wörtlichen Sinne). Die Kategorisierung ist also nicht immer eindeutig bzw. kann sich im Laufe des Spiels wandeln.
Schauen wir uns nochmals Crazy Coconuts an, ein Familienspiel, das in der „Kids Fun Reihe“ erschienen ist. Aber wenn es doch zur Kids Fun Reihe gehört und wie oben bereits beschrieben auch aufgrund seiner sonstigen Charakteristika als Kinderspiel durchgehen würde, warum ist es dann keins? Nun, mit Sicherheit wäre die Kategorisierung als Kinderspiel nicht abwegig, das spaßige Spielkonzept kommt jedoch auch bei Erwachsenen so gut an, dass die Eingruppierung als Kinderspiel das Spaßpotenzial für erwachsene Spielgruppen nicht deutlich genug gemacht hätte. Außerdem kann das Handling der Affenkatapulte für kleinere Kinder ganz schön knifflig sein. Die Einordnung ab sechs Jahren und als Familienspiel in der „Kids Fun”-Rubrik war daher die naheliegende Lösung.
Die Altersangabe ist übrigens ein weiterer Indikator, der zwar einen ersten Rückschluss auf den Anspruch bzw. die Komplexität eines Spiels zulässt, aber eben auch nicht mehr. Denn letztlich sind solche Faktoren unter anderem stark von der Spielerfahrung der Sechs-, Acht- oder Zehnjährigen abhängig und damit hochgradig individuell. Trotzdem hängen die Kategorisierung von Brettspielen und Altersangaben eng zusammen, sind allerdings nicht immer strikt miteinander verknüpft. Ein Spiel, welches ab sechs Jahren empfohlen wird, kann demnach mal als Kinder-, mal als Familienspiel eingestuft sein. Abgesehen davon sind Kinder auch mit acht oder zehn Jahren noch Kinder, können aber durchaus schon Spiele aus dem Familien- oder vielleicht sogar Kenner-Segment spielen.
Bei Kampagnenspielen oder Titeln mit Legacy-Prinzip ist eine eindeutige Zuordnung ebenfalls sehr oft sehr schwierig. Diese Arten von Spiel starten meist auf einem überschaubaren Niveau, entwickeln sich beim Spielen jedoch durch Hinzunahme neuer Komponenten oder das Ausbauen von Mechaniken weiter, womit auch der Komplexitätsgrad ansteigt. Entscheidend sind hierbei vor allem zwei Aspekte: Zum einen wächst der Anspruch als beabsichtigter Teil des Spielkonzepts organisch mit den Spielenden, zum anderen gibt es – falls es mal zu anspruchsvoll werden sollte – häufig die Möglichkeit, das Level an Komplexität individuell „einzustellen“.
Nehmen wir mal Boss Fighters QR als Beispiel. Der Einstieg ist zwar nicht auf Ich-würfle-und-gehe-dann-soviele-Felder-Niveau, aber dennoch für die allermeisten machbar, weswegen die Einstufung als Familienspiel naheliegt. Die zu bekämpfenden Bosse werden allerdings immer knackiger, ihre Taktiken raffinierter, also steigt auch der Anspruch entsprechend – sodass Boss Fighters QR im späteren Kampagnenverlauf eher zum Kennerspiel wird (übrigens auch die Kategorie, in der es von der Jury Spiel des Jahres nominiert wurde). Die Spielenden können dabei selbst entscheiden, wie fordernd das Spielerlebnis für sie sein soll. Bei Boss Fighters QR als App-basiertes Spiel ist das besonders nutzer*innenfreundlich, denn es gibt einen Auswahlbildschirm, in dem die gewünschte Schwierigkeit einstellbar ist. War ein Boss mal zu schwer oder zu leicht, kann der Schwierigkeitsgrad mit einem Klick ganz einfach an die präferierten Anforderungen angepasst werden.
Weitere Freiheiten in der Gestaltung von Anspruch bieten modulare Spielkonzepte. Durch das Hinzufügen oder Weglassen von Modulen, Materialien o.Ä. bieten euch mache Titel die Option, die Komplexität an die Spielerfahrung der Spielgruppe anzugleichen. Das ebenfalls bereits angesprochene Dorfromantik – Das Brettspiel oder auch Kitchen Rush liefern nach und nach zusätzliche Elemente, die dem Spiel beigefügt werden können und den Anspruch mitunter merklich steigern. Genauso gut könnt ihr aber auf jene Komponenten verzichten und habt dennoch ein vollständiges, rundes Spielerlebnis.
Wieder andere Spiele bieten zur Variation der Schwierigkeit weitere Modi an. Gerade bei Kinderspielen kommt dies öfter vor, um das Mitspielen für potenziell unterforderte Erwachsene spannender zu gestalten oder faire Bedingungen im Spiel von Erwachsenen mit Kindern herzustellen. Ein gutes Beispiel ist Torten Träume, denn dort dürfen Kinder ihre Torte auf dem Boden bzw. einem Tisch stapeln, Erwachsene müssen ihre Torte stattdessen auf ihrer Hand balancieren. Im Zuge solcher oder ähnlicher Module und Varianten kann die Kategorisierung schnell mal vom Kinder- zum Familienspiel, vom Familien- zum Kennerspiel usw. aufsteigen.
Und was heißt das jetzt?
Ihr seht, die Frage nach Komplexität ist – naja – komplex und teils schwer objektivierbar. Zwar ist es möglich festzustellen, dass Spiel X weniger und simplere Regeln hat als Spiel Y, doch ab wann ist der Unterschied denn groß genug, um sie auch verschieden zu kategorisieren? Generell ist eine Form der Spielekategorisierung durchaus sinnvoll, denn sie vermittelt euch einen guten ersten Eindruck vom zu erwartenden Spielgefühl: Muss ich erst eine Stunde Regeln lesen oder erklärt sich das Spiel quasi von selbst? Kann ich ein paar Partien entspannt in der Mittagspause zocken oder sollte ich mir lieber gleich einen ganzen Tag freinehmen?
Letzten Endes zählen aber nicht nur spielseitige Faktoren, sondern vor allem auch die persönliche Motivation sowie die Lust, sich in Regeln einzufuchsen oder neuen Herausforderungen zu stellen. Für eine Person, die zwar noch nicht viel gespielt hat, kann ein Kennerspiel trotzdem das Richtige sein, wenn sie den Willen mitbringt, sich damit intensiver zu befassen. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist das erwähnte Everdell. Klassisch als Kennerspiel eingruppiert, hat es durch den 3D-Baum, die niedlichen Illustrationen und das Wohlfühl-Thema so viel Aufforderungscharakter, dass es weltweit begeistert gespielt wird und sogar Brettspielneulinge motiviert, sich mit dem Spielprinzip auseinanderzusetzen.
Die Spielekategorien sollen euch vorm Spieleregal also eine Idee davon geben, was euch erwartet, aber die Definitionen der Kategorien sind dehnbar. Also wenn euch eine Spielidee oder ein Thema besonders anspricht, traut euch! Wir wünschen euch viel Spaß dabei!
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Spielerisch ins neue Schuljahr
Ob zur Vorbereitung auf den neuen Lebensabschnitt „Schulkind“, als Geschenk in der Schultüte oder für die kleinen Geschwisterkinder: Die Kinder- und Kartenspiele von AMIGO machen Kids fit für das Schuljahr, denn neben dem Spielspaß trainieren die handlichen Kartenspiele wichtige Fähigkeiten.
Für Biberbande braucht ihr „Köpfchen“, denn hier gilt es, sich die Zahlenwerte von 0 bis 9 unter den verdeckten Karten zu merken, und möglichst nur die niedrigen Werte zu behalten. Mithilfe von Sonderkarten darf man sich Karten ansehen oder den Mitspielenden unliebsame Karten zuschieben.
Links ist da, wo der Daumen rechts ist. Klar, oder? Es kommt allerdings auch immer darauf an, ob man die Sache von vorne oder hinten betrachtet. Rinks & Lechts trainiert Kids ab 6 Jahren auf originelle Weise die für den sicheren Schulweg elementare Unterscheidung von rechts und links – egal in welchem Schuljahr. Nicht nur für Kinder geeignet…
Bei Fröschis geht es darum, die Zahlenwerte der eigenen Kartenreihe mit Hilfe der Frösche aufsteigend anzuordnen. Durch geschicktes Tauschen der Karten hüpfen die Fröschis durch die Kartenreihe. Gewinnt man eine Runde, verkürzt sich die Reihe in der Folgerunde. Mit diesem Spiel können Geschwister- und Schulkinder ab 5 Jahren spielerisch den Zahlenbereich unter 10 kennenlernen.
Was sagt man zu einem roten Elefanten? Natürlich: „Erdbeere!“ Logisch, oder? Bei Schnattergei geht es beim Kartenablegen nicht um die dargestellten Motive, sondern deren Farbe. Diese gibt an, welcher Begriff beim Ablegen gerufen werden muss. Karten gewinnt, wer flink ist, sobald zwei Karten mit dem gleichen Motiv übereinander abgelegt wurden. Schnattergei von Haim Shafir fördert Reaktion und Konzentration der ganzen Familie.
Käpt’n Memo – Spielkritik
Auf zahlreichen Seefahrten suchen wir das Memorische Meer ab und sammeln Schatztruhen ein. Leider lauern auch diverse Gefahren. So entscheiden die Seefahrer bei jeder Kursänderung, ob sie das Boot von Käpt’n Memo verlassen oder sitzenbleiben. In jeder Seefahrt übernimmt eine
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Teilzeithelden

- Planta Nubo – Eine Solarpunk-Anthologie in der Welt von »Overgrown« (Hrsg. Sven Nieder und Andi Brottlinger) – Die Geschichten rund ums Brettspiel (Kurzcheck)
Planta Nubo – Eine Solarpunk-Anthologie in der Welt von »Overgrown« (Hrsg. Sven Nieder und Andi Brottlinger) – Die Geschichten rund ums Brettspiel (Kurzcheck)
Die Anthologie Planta Nubo entführt in eine Zukunft, in der die Menschen endlich im Einklang mit der Natur leben. Auf verschiedensten kleinen und größeren Abenteuern begleiten wir Figuren, die diese Welt mit ihren Hoffnungen und Konflikten prägen. Doch schafft es das Buch, jenseits des reizvollen Settings auch erzählerisch zu überzeugen?
Dieser Beitrag wurde von Julie Tabea Fiona Wolz geschrieben
Kavango – Spielkritik
In unserem Reservat sorgen wir für optimale Bedingungen, damit sich die Tierarten sicher und wohl fühlen. Runde für Runde wählen wir bei Kavango neue Karten und engagieren uns an unterschiedlichen Stellen zum Wohle der Tiere. Kavango benötigt in erster Linie
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Brettspiel Reviews, Empfehlungen und Podcasts von Brettspielerunde

- Berlin Brettspiel Con 2026 – Eine Brettspiel-Messe wird erwachsen
Berlin Brettspiel Con 2026 – Eine Brettspiel-Messe wird erwachsen
Zugegebenermaßen, war es ja immer so, dass der Konsens herrschte: Mit der SPIEL in Essen fängt der neue Brettspiel-Jahres-Zyklus an. Dass dieser nicht in Stein gemeißelt ist, zeigt allein schon unsere Jahreszählung. Das fängt ja dummerweise am 1.1. eines jeden Jahres an, aber auch schon die Spiel-des-Jahres-Jury hat ihren eigenen hochheiligen Zyklus, beginnend mit dem 01.04. Und ihr seht schon, worauf ich hier hinaus möchte: Die Berlin Brettspiel Con ist für mich eigentlich der neue Startschuss in die Spielesaison. Punkt. Wer anderer Meinung ist, hat einfach Unrecht. 😏
Hier folgt mein (nicht ganz) unparteiischer Con-Bericht
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Four Planets – Spielkritik
Im Weltall suchen wir nach Spezialisten, die unserem Heimatplaneten frischen Schwung verleihen. Bei Four Planets senden wir unsere Raumschiffe aus und suchen nach den besten Weltraumforschern. Das Kartensammelspiel ist für 2 Personen. Auf dem Tisch legen wir den Spielplan mit
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