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Normale Ansicht

Die Geister, die ich rief - Verlage sind sehr wohl die richtigen Adressaten

28. Oktober 2026 um 13:08

Eigentlich wollte ich gestern mit meinem Meinungsartikel nur meinem eigenen aufgestauten Ärger Luft machen. Angefacht habe ich eine Debatte, die meinen Kollegen Sebastian Wenzel sogar zu einem Kommentar veranlasste. Eine schöne Sache, denn Diskurs bringt Leben in die Szene. In seinem Artikel erhebt Wenzel gleich eine Reihe von Vorwürfen gegen meine Argumentation: Ich würde Begriffe vermischen und…

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Content Creator*innen und Pressesprecher*innen - Ein schwieriges Verhältnis

27. Oktober 2026 um 16:07

Nachtrag vom 28.10.2026, 13:30 Uhr: Sebastian Wenzel hat mit einem Kommentar auf diesen Artikel geantwortet. Meinen Kommentar zum Kommentar findet ihr hier.Das Brettspielgeschäft wird größtenteils von Menschen getragen, die aus tiefer Begeisterung für das Hobby in die Branche gewachsen sind. Sie gründen Verlage, arbeiten in Redaktionen oder leiten Pressestellen. Dort treffen sie auf eine Community…

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Steamforged Games: Crowdfunding-Krise eskaliert weiter

19. Oktober 2026 um 12:38
Steamforged Games: Crowdfunding-Krise eskaliert weiter

Bei Steamforged Games wächst die Kritik von Crowdfunding-Unterstützenden: Um die neun offenen Kampagnen mit zusammen fast 19 Millionen Pfund ist es unterschiedlich lange still geworden, bei der größten davon, Monster Hunter World: Iceborne, seit einem Update im Juli 2026. Mehrere Rückerstattungsanfragen bleiben laut BoardGameWire (9. Oktober 2026) unbeantwortet. Das britische Studio hatte bereits im Juni 2026 einen Stellenabbau von rund einem Drittel der Belegschaft und den Rückzug aus neuem Brettspiel-Crowdfunding bestätigt, wie Würfelreich berichtete. Die damals befürchtete Entwicklung hat sich seither ausgeweitet: Zum Zeitpunkt des Juni-Berichts waren sieben Kampagnen offen, jetzt sind es neun.

Vier der neun offenen Kampagnen

Zu den größten Posten zählen „Monster Hunter World: Iceborne“ mit knapp 6,3 Millionen Pfund von rund 15.000 Unterstützenden, ursprünglich für November 2024 angekündigt, sowie „Helldivers 2“ (3,2 Millionen Pfund), „Elden Ring: Rot & Sorcery“ (1,8 Millionen Pfund) und „Hearts of Iron: The Board Game“ (1,2 Millionen Pfund). Das letzte bekannte Update zu Monster Hunter World: Iceborne stammt laut BoardGameWire aus dem Juli 2026 und kündigte lediglich an, man arbeite „hinter den Kulissen“ und werde sich melden, sobald es etwas Neues gebe.

Rückerstattungen ohne Antwort

Mehrere Unterstützende berichten laut BoardGameWire von wochen- bis monatelangem Warten auf Antworten zu Rückerstattungsanfragen, manche haben deshalb PayPal-Streitfälle eröffnet oder ihre Kreditkartenzahlung angefochten. Ein Unterstützender schrieb in einem Kommentar unter dem BoardGameWire-Artikel: „I asked SFG for a refund June 24th. I received one email from them and nothing but silence since then.“

Trotz mehrfacher Kontaktversuche im August, September und Oktober 2026 äußerte sich Steamforged-Geschäftsführer Rich Loxam gegenüber BoardGameWire nicht zur aktuellen Lage. Das steht im Kontrast zu einer früheren Aussage des Geschäftsführers, Unterstützende müssten sich „heard, valued, and understood“ fühlen.

Osprey Games entlässt Brettspielteam und sagt Essen-Stand ab

19. Oktober 2026 um 12:36
Osprey Games entlässt Brettspielteam und sagt Essen-Stand ab

Bloomsbury Publishing hat das komplette Entwicklungsteam seines Brettspiel-Labels Osprey Games entlassen und den Messestand zur SPIEL Essen 2026 (22. bis 25. Oktober) abgesagt. Das bestätigte ein Bloomsbury-Sprecher gegenüber BoardGameWire am 16. Oktober 2026: Alle Beschäftigten, die ausschließlich an Osprey-Brettspielen arbeiteten, hätten das Unternehmen inzwischen verlassen. Die Entlassungen erfolgten bereits Ende September 2026. Osprey Games ist die 2015 gegründete Spielesparte des britischen Verlags Osprey Publishing und bekannt für Reihen wie Undaunted und Imperium sowie für Titel wie „Cryptid“ und „The King is Dead“.

Bloomsbury hatte im Mai 2026 eine „strategische Neuausrichtung“ angekündigt, um sich stärker auf das Buchverlagsgeschäft zu konzentrieren, und bezeichnete den Schritt laut BoardGameWire als „schwierige Entscheidung“. Das Unternehmen sucht nun einen Käufer für den Osprey-Spielekatalog. Laut BoardGameWire schränken Verträge einiger Designer die Weitergabe von Publikationsrechten an Dritte ein. Zu den konkreten Vertragsbedingungen äußerte sich Bloomsbury nicht, diese seien vertraulich.

Bestehende Titel und zwei Neuerscheinungen

Bestehende Osprey-Spiele bleiben laut Verlag „gut bevorratet“ und weiterhin erhältlich, Nachdrucke sind derzeit nicht geplant. Zwei bereits angekündigte Titel sollen trotz der Entlassungen wie geplant noch im Oktober erscheinen: „Undaunted 2200: Revolution“, ein neuer Teil der Deckbuilding-Wargame-Serie Undaunted von David Thompson und Trevor Benjamin, sowie „Upland & Prairie“ von Peer Sylvester.

Die deutsche Verbindung: Giant Roc und die Imperium-Reihe

Für deutsche Spieler ist die ungeklärte Rechtelage auch deshalb relevant, weil Teile des Osprey-Katalogs hierzulande unter Lizenz erscheinen. Die Imperium-Reihe von Nigel Buckle und Dávid Turczi, im Original bei Osprey Games erschienen, hat der deutsche Verlag Giant Roc über mehrere Spieleschmiede-Kampagnen lokalisiert, darunter „Imperium: Klassik“ und „Imperium: Legenden“. Die BGG-Einträge der Reihe führen Giant Roc entsprechend als einen der Lizenznehmer neben Osprey Games selbst. Sollte Osprey den Katalog verkaufen, ist offen, ob und wie sich das auf bestehende Lizenzvereinbarungen wie die von Giant Roc auswirkt.

Wizards of the Coast lehnt D&D- und Magic-Gewerkschaft ab

17. Oktober 2026 um 01:40
Wizards of the Coast lehnt D&D- und Magic-Gewerkschaft ab

Das Dungeons-&-Dragons-Team und Studio X, die Einheit hinter Magic: The Gathering und Duel Masters, hatten am 6. Oktober 2026 angekündigt, sich als United Wizards of the Coast-CWA (UWOTC-CWA) der Gewerkschaft Communications Workers of America anzuschließen. Wizards of the Coast sollte die Gewerkschaft bis zum 13. Oktober, 17 Uhr Pacific Time, freiwillig anerkennen. Laut der Gewerkschaft teilte das Unternehmen ihr am 13. Oktober mit, die Einheiten vor einer Abstimmung nicht freiwillig anzuerkennen, veröffentlicht hat die Gewerkschaft das am Tag darauf. Der Fall geht damit in eine Wahl beim National Labor Relations Board, für die bereits ein Antrag vorlag.

Gründe: Überstunden, Entlassungen und Sorge vor KI

Als Gründe nennen die Beschäftigten laut BoardGameWire unter anderem unbezahlte Überstunden durch Zeitdruck und inflationsbedingt sinkende Reallöhne. Dazu kommt die konzernweite Entlassungswelle bei Hasbro seit 2023 (rund 1900 Stellen allein in jenem Jahr, konzernweit inklusive des Spielzeugbereichs, weitere Kürzungen bei Wizards selbst 2024 und 2025) sowie der Wunsch nach Schutz vor generativer KI in der Entwicklung. Der D&D-Senior-Game-Designer Joey Haeck ist laut CWA Mitglied von UWOTC-CWA und wird mit dem Satz zitiert: „scared workers are neither happy nor productive“. Magic-Regelmanager Eric Levine äußert sich laut BoardGameWire unterstützend zur Gewerkschaftsbemühung, wird dort aber nicht als Mitglied genannt.

Rekordgewinne und ein zweiter Anlauf nach dem MTG-Arena-Vorbild

Wizards of the Coast erwirtschaftete laut BoardGameWire 2025 knapp die Hälfte von Hasbros 4,7 Milliarden Dollar Umsatz und einen operativen Gewinn von mehr als einer Milliarde Dollar. Beim Thema generativer KI deckt sich die Darstellung der Gewerkschaft mit öffentlichen Aussagen von Wizards: Laut dem Gründungsschreiben der Beschäftigten, zitiert bei BoardGameWire, kommt der Druck zur Nutzung von Sprachmodellen von Hasbro, während Wizards dem bislang widerstanden und KI aus den eigenen Spielen herausgehalten habe. Das deckt sich mit einer Aussage von CEO Chris Cocks, der im März 2026 sagte, die Spiele nutzten in ihrer Entwicklung keine KI.

Einen ähnlichen Verlauf nahm bereits das Team hinter Magic: The Gathering Arena. Auch dort lehnte Wizards of the Coast eine freiwillige Anerkennung im Mai 2026 ab. Die Beschäftigten gewannen die anschließende NLRB-Wahl im Juni trotzdem. Ob sich das beim D&D-Team und Studio X wiederholt, ist offen.

Queen Games setzt auf 3D-Druck gegen die Lieferketten-Krise

21. September 2026 um 07:50
Queen Games setzt auf 3D-Druck gegen die Lieferketten-Krise

Der Troisdorfer Verlag Queen Games hat bei seiner Herbstneuheiten-Präsentation am 19. und 20. September in Bonn angekündigt, Spielmaterial künftig teilweise in Eigenregie mit 3D-Druckern herzustellen. Das berichtet das Fachmagazin Reich der Spiele. Rund 40 geladene Gäste konnten die kommenden Titel bei der Präsentation in Bonn bereits probespielen. Verlagschef Rajive Gupta reagiert damit auf blockierte und teure Lieferwege aus Fernost, von wo ein Großteil der Branche ihr Spielmaterial bezieht.

Von der Maßnahme verspricht sich Queen Games vor allem eine verlässlichere Zeitplanung in der Produktion, unabhängig von Reederei-Kapazitäten und schwankenden Zöllen. Reich der Spiele wirft zudem die Frage auf, ob sich daraus künftig auch ungewöhnlicheres, individuelleres Spielmaterial ergeben könnte. Welche Komponenten konkret künftig gedruckt statt importiert werden und ab wann, nannte der Verlag bislang nicht.

Kostendruck trifft die ganze Branche

Queen Games ist nicht der erste Verlag, der wegen wirtschaftlichen Drucks umsteuert. Bereits im Frühjahr 2025 hielt Asmodee trotz Zoll-Unsicherheit an seinem Expansionskurs fest und wich unter anderem auf neue Fertigungsstandorte in Asien aus, ein Druck, der wie bei Queen Games direkt von unsicheren Fernost-Lieferketten ausgeht. Deutlich anders liegt der Fall beim Crowdfunding-Spezialisten CMON: Er kämpft laut eigenem Halbjahresbericht mit einem „anhaltenden strukturellen Abschwung“ und sucht seit September mehr als 17,5 Millionen US-Dollar von Investoren, nachdem er bereits seine Belegschaft halbiert, den Hauptsitz in Singapur geschlossen und mehrere Marken verkauft hatte. Anders als bei Queen Games und Asmodee nennt CMON selbst keine Lieferketten- oder Zollprobleme als Ursache.

Diversifizieren, schrumpfen oder selbst produzieren

Die drei Fälle zeigen unterschiedliche Antworten auf wirtschaftlichen Druck in der Branche, aber nicht immer auf dieselbe Ursache. Asmodee nutzt seine finanzielle Stärke, um Produktion geografisch zu streuen und Importe flexibel zu steuern, als direkte Reaktion auf Zoll- und Lieferkettenunsicherheit. CMON fehlt für einen vergleichbaren Umbau schlicht das Kapital, und der Verlag reagiert auf eine breitere strukturelle Krise mit Personalabbau, Markenverkäufen und der Suche nach frischem Geld. Queen Games wählt einen dritten Weg und reagiert wie Asmodee konkret auf Lieferketten-Druck aus Fernost: Statt Fertigung geografisch zu verlagern, will der Verlag Teile davon ganz ins eigene Haus zurückholen.

Ob sich 3D-Druck für einen Verlag der Größe von Queen Games wirtschaftlich trägt, wird sich erst zeigen, wenn die ersten so gefertigten Komponenten tatsächlich in Spielschachteln liegen. Als Signal an Fachhandel und Fans wenige Wochen vor der SPIEL '26 kommt die Ankündigung jedenfalls zur rechten Zeit.

Joeri Hoste wird neuer Studio-Chef bei Exploding Kittens

21. September 2026 um 06:15
Joeri Hoste wird neuer Studio-Chef bei Exploding Kittens

Exploding Kittens hat Chief Commercial Officer Joeri Hoste zum neuen Head of Studio ernannt, wie das Fachportal BoardGameWire berichtet. Er folgt auf Carly McGinnis, die im August 2026 zur Chefin der globalen Publishing-Sparte von Asmodee aufgestiegen ist.

Hoste ist seit 2020 bei Exploding Kittens und leitete dort zuvor das internationale Geschäft. Vorherige Stationen liegen unter anderem beim Hongkonger Verlag und Hersteller Ooba Games, beim Spielzeughersteller BOTI und beim Sammelkarten- und Collectibles-Spezialisten Upper Deck.

Evergreen-Marke statt Einzelspiel

Zu seinen Plänen für die Marke sagt Hoste laut BoardGameWire: „Wir setzen unsere Mission fort, großartige Spiele zu machen und Erlebnisse zu schaffen, die Menschen zusammenbringen. Exploding Kittens ist das Spiel, das das gleichnamige Unternehmen aufgebaut hat. Unsere nächste Herausforderung wird sein, die Marke zu einer dauerhaften Evergreen-Marke weiterzuentwickeln, die über ihr ursprüngliches Format hinauswächst“ (übersetztes Zitat). Die Positionierung innerhalb des Asmodee-Konzerns beschreibt er so: „Exploding Kittens ist innerhalb von Asmodee einzigartig, weil wir tiefe kommerzielle Massenmarkt-Expertise mit der Veröffentlichung schrulliger, respektloser Spiele verbinden, die die Spielkategorie aufmischen“ (übersetztes Zitat).

Zum eigenen Team sagt Hoste: „Wir sind nicht dorthin gekommen, indem wir uns angepasst haben. Wir sind erfolgreich wegen des talentierten Teams, das bereit ist, anders zu sein“ (übersetztes Zitat). Wie Würfelreich beim Aufstieg McGinnis' bereits berichtete, wuchs die Marke nach Unternehmensangaben auf mehr als 60 Millionen verkaufte Spiele.

Sabrina Gonzalez wird neue CEO von Steve Jackson Games

21. September 2026 um 06:13
Sabrina Gonzalez wird neue CEO von Steve Jackson Games

Sabrina Gonzalez wird neue CEO von Steve Jackson Games, wie das Fachportal BoardGameWire meldet. Sie folgt auf Firmengründer Steve Jackson, der die operative Leitung im April 2025 nach dem überraschenden Rücktritt von Meredith Placko übergangsweise wieder selbst übernommen hatte. Jackson bleibt Präsident des Unternehmens und konzentriert sich künftig wieder auf Spieldesign und -entwicklung. Seine Rückkehr als CEO war laut BoardGameWire nie als dauerhafte Lösung gedacht: Nach Plackos Rücktritt hatte Jackson selbst angekündigt, erst „einen Plan finden“ zu wollen (übersetztes Zitat), und knapp 17 Monate später steht dieser Plan nun fest.

Von der Produktionsabteilung an die Unternehmensspitze

Gonzalez ist seit 2013 bei Steve Jackson Games, zunächst als Production Artist, später in der Produktionsleitung. Seit 2021 sitzt sie zudem im Board of Directors des Unternehmens. „Ich möchte, dass wir weiter wachsen. [...] Das Ziel ist immer, großartige Spiele zu machen, die die Menschen lieben“, wird sie zu ihrer neuen Rolle zitiert (übersetztes Zitat, Auslassung markiert).

Managing Editor Allison Page wird parallel neue Chief Operating Officer. „Ich bin eine Problemlöserin und lege großen Wert auf klare Erwartungen. Ich freue mich darauf, alles zu entwirren, was mir begegnet“, sagt Page laut BoardGameWire (übersetztes Zitat).

Munchkin-Lizenz auch für deutsche Fans relevant

Steve Jackson Games ist Rechteinhaber von Munchkin, das hierzulande bei Pegasus Spiele erscheint. Auf den deutschen Produktseiten heißt es entsprechend: „Munchkin, die Munchkin-Charaktere und das Pyramiden-Logo sind eingetragene Marken oder Handelsmarken von Steve Jackson Games Incorporated in den USA und anderswo und werden von Pegasus Spiele in Lizenz benutzt.“ Der Führungswechsel an der Spitze des US-Verlags berührt diese Lizenzbeziehung nach aktuellem Stand nicht.

Asmodee: Carly McGinnis wird neue Verlagschefin

28. August 2026 um 14:55
Asmodee: Carly McGinnis wird neue Verlagschefin

Asmodee macht Carly McGinnis, bisherige Chefin von Exploding Kittens, zur neuen Chief Product Officer und EVP Publishing des Konzerns. Sie übernimmt damit ein Markenportfolio, zu dem Catan, Ticket to Ride, 7 Wonders und Dobble/Spot It gehören, und tritt die Nachfolge von Jean-Sébastien de Barros an, der das Unternehmen nach fast einem Jahrzehnt verlässt. Das berichtet das Fachportal BoardGameWire.

McGinnis berichtet künftig direkt an Asmodee-Chef Thomas Kœgler und rückt ins Executive Management Team auf. Als Chief Product Officer verantwortet sie laut der vor dem Börsengang veröffentlichten Organisationsstruktur die Studios des Konzerns, Franchise-Entwicklung, Lizenzen und Studio-Marketing.

Vom Kickstarter-Erfolg zur Konzernspitze

McGinnis kam 2015 zu Exploding Kittens, im selben Jahr, in dem das gleichnamige Kartenspiel knapp 8,8 Millionen Dollar auf Kickstarter einsammelte. 2019 wurde sie Chief Operating Officer, 2022 Präsidentin, vor einem Jahr schließlich CEO. Unter ihrer Beteiligung wuchs die Marke nach eigenen Angaben auf mehr als 60 Millionen verkaufte Spiele und expandierte über eine Kooperation mit Netflix in mobile Spiele und eine Animationsserie, bei der McGinnis als Co-Executive-Producerin mitwirkte.

„Ich habe das vergangene Jahrzehnt damit verbracht, Exploding Kittens von einem einzelnen Spiel zu einem globalen Unternehmen aufzubauen, und ich freue mich, das Gelernte in das breitere Asmodee-Portfolio einzubringen“, wird McGinnis zu ihrer neuen Rolle zitiert (übersetztes Zitat). Sie sehe eine große Chance, auf den bestehenden Stärken aufzubauen, neue Spiele zu entwickeln und zugleich in Marken zu investieren, die über Jahrzehnte wachsen könnten.

Eigenes Verlagsgeschäft hinkt der Distribution hinterher

Der Wechsel fällt in eine Phase, in der Asmodees eigenes Verlagsgeschäft hinter der Distribution zurückbleibt. Im Geschäftsjahr bis Ende März stieg der Konzernumsatz um 23 Prozent auf 1,68 Milliarden Euro, mehr als 72 Prozent davon aus der Distribution fremder Spiele. Die Umsätze der eigenen Spiele sanken im selben Zeitraum um 5,8 Prozent. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres, April bis Juni, drehte die Kurve leicht ins Plus: Die eigenen Spiele wuchsen um 1,8 Prozent, während der Brettspielmarkt insgesamt um 16 Prozent zulegte.

Kœgler würdigte in einer Mitteilung auch de Barros, der 2017 zu Asmodee kam und den Posten der Chief Product Officer 2024 übernahm. Er habe mit einem „strategischen und strukturierten Ansatz“ starke funktionsübergreifende Teams aufgebaut und unter anderem den Start des bislang größten Sammelkartenspiels von Asmodee, Star Wars: Unlimited, verantwortet (übersetztes Zitat).

Weitere Personalwechsel bei Asmodee in diesem Jahr

McGinnis' Berufung reiht sich in eine Serie von Führungswechseln bei Asmodee in diesem Jahr ein. Im April zog sich Mitgründer Philippe Mouret aus seiner Führungsrolle zurück, Julia Marcelin übernahm die Verantwortung für fünf Studios, während Catan-Studio-Chef Pete Fenlon die Leitung an den früheren Spin-Master-Manager Mike Bisogno abgab. Bereits im November 2025 übergab COO Steve Buckmaster nach fast 24 Jahren das globale Distributionsgeschäft an seine Stellvertreterin Marjolein Lubberman, im vergangenen Jahr kam mit David Preti ein früherer CMON-COO für den Aufbau der Crowdfunding- und Miniaturen-Sparte hinzu.

Wer künftig Exploding Kittens als CEO leiten wird, hat Asmodee noch nicht bekanntgegeben. Der Zeitpunkt der Berufung dürfte kein Zufall sein: Der Konzern treibt mit der bis zu 250 Millionen Euro schweren Übernahme des französischen Partyspiel-Verlags ATM Gaming und dem neuen Partyspiel-Studio Moodbox Games gerade den Ausbau seines Social-Games-Geschäfts voran, einer Kategorie, in der Exploding Kittens bislang zu den stärksten Marken im Konzern zählte. Asmodee rechnet in diesem Segment mit einem jährlichen Wachstum von 4 bis 8 Prozent zwischen 2025 und 2030, verglichen mit rund 4 Prozent für den Brettspielmarkt insgesamt.

TCG-Boom bei Asmodee UK: Was das für Deutschland heißt

23. August 2026 um 11:51
TCG-Boom bei Asmodee UK: Was das für Deutschland heißt

Asmodees britische Vertriebssparte hat im Geschäftsjahr bis Ende März 2026 ihren operativen Gewinn auf 34 bis 35,1 Millionen Pfund mehr als verdoppelt, bei einem Umsatzplus von fast 60 Prozent auf 224 Millionen Pfund. Das geht aus dem aktuellen Jahresabschluss von Asmodee UK hervor, dem früheren Esdevium Games, das sich im Juli 2026 offiziell umbenannt hat. Haupttreiber sind laut Bericht vier Sammelkartenspiele im branchenweiten TCG-Boom: Pokémon, One Piece, Disney Lorcana und das hauseigene Star Wars: Unlimited. Brettspiele liefen im Weihnachtsgeschäft dagegen nur stetig, genannt werden Brick Like This und The Fellowship of the Ring: Trick-Taking Game.

Ein konzernweiter Trend

Die britischen Zahlen stehen nicht für sich. Ende Juli meldete der gesamte Asmodee-Konzern für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres, April bis Juni 2026, einen Nettoumsatz von 422,1 Millionen Euro, ein Plus von 20,9 Prozent, wie Würfelreich bei den Asmodee-Quartalszahlen bereits berichtete. Mehr als zwei Drittel davon entfielen auf Sammelkartenspiele.

Für das gesamte vorangegangene Geschäftsjahr macht das Segment inzwischen rund 60 Prozent von Asmodees 1,68 Milliarden Euro Jahresumsatz aus, gegenüber knapp über 50 Prozent im Zeitraum davor. Der eigentliche Wachstumstreiber des Konzerns ist damit längst nicht mehr das eigene Verlagsprogramm, sondern der Vertrieb fremder und eigener Kartenspielmarken.

Andere Vertriebsstruktur in Deutschland

Auf Deutschland lässt sich der britische Befund nicht unverändert übertragen, er reicht aber weiter, als die Markennamen vermuten lassen. Von den vier in London genannten Marken vertreibt Asmodee hierzulande unter eigenem Namen nur eine: Star Wars: Unlimited über Fantasy Flight Games. Pokémon vertreibt in Deutschland exklusiv der hessische Verlag AMIGO, nach eigener Angabe bereits seit 1999, und gehört laut Handelsregister der Carletto Management Holding, nicht Asmodee. Disney Lorcana erscheint bei Ravensburger, das die Spielrechte hält und seit 1883 im Familienbesitz der Maiers ist.

Bei One Piece liegt der Fall anders als vermutet. Bandais Distributorenliste für Europa nennt für Deutschland nicht Asmodee, sondern den Ratinger Anbieter Blackfire, der Vertrieb läuft also formal unter fremdem Namen. Blackfire gehört jedoch bereits seit Anfang 2019 zur Asmodee-Gruppe, aktuell bestätigt durch eine im März 2026 ins Handelsregister eingetragene Gewinnabführung an die Asmodee Holding GmbH. Deutschland zählt damit zu den Märkten, in denen Asmodee über eine eigenständig auftretende Tochter statt über die Hauptmarke agiert.

Wie groß das Gewicht von Sammelkarten am deutschen Markt insgesamt ist, zeigt eine gemeinsame Auswertung von Circana, dem Verband der Spielwarenindustrie (DVSI) und dem Handelsverband Spielwaren (BVS): Pokémon kam von Januar bis Ende Oktober 2025 auf mehr als 84 Prozent Marktanteil in der Sammelkarten-Kategorie, AMIGO wuchs dadurch um mehr als 80 Prozent beziehungsweise 68 Millionen Euro.

Wie stark Asmodee an diesem Wachstum verdient, lässt sich aus den öffentlichen Zahlen nicht ablesen. Weder der Konzern noch die Essener Landesgesellschaft noch Blackfire veröffentlichen gesonderte Umsatzzahlen für das deutsche Kartenspielgeschäft. Anders als in Großbritannien, wo ein einziger Vertriebsarm mehrere große Kartenspielmarken unter dem Namen Asmodee bündelt, verteilt sich das Geschäft hierzulande auf mehrere Marken und Verlage, von denen zwei, Star Wars: Unlimited und über Blackfire auch One Piece, trotzdem zum Konzern gehören. Nur Pokémon bei AMIGO und Disney Lorcana bei Ravensburger bleiben tatsächlich unabhängig von Asmodee.

Asmodee Quartalszahlen: Umsatz auf über 422 Mio. Euro

05. August 2026 um 11:03
Asmodee Quartalszahlen: Umsatz auf über 422 Mio. Euro

Asmodee ist stark ins neue Geschäftsjahr gestartet: Die Quartalszahlen für das erste Quartal (April bis Juni 2026) fallen deutlich aus — der Nettoumsatz kletterte um 20,9 Prozent auf 422,1 Millionen Euro. Getragen wird das Wachstum weiter von den Sammelkartenspielen, doch erstmals seit Monaten zeigt auch das klassische Brettspielgeschäft wieder nach oben.

Sammelkartenspiele bleiben Asmodees Umsatzmotor

Mehr als zwei Drittel des Quartalsumsatzes entfielen laut BoardGameWire auf Sammelkartenspiele. Sie sind Asmodees wichtigster Wachstumstreiber, allen voran das hauseigene Star Wars: Unlimited.

Brettspielsparte legt zu, Eigenmarken nur langsam

Die Brettspielsparte wuchs insgesamt um 16 Prozent, was zu großen Teilen auf den Vertrieb von Titeln anderer Verlage zurückgeht. Asmodees eigene, selbst veröffentlichte Titel legten dagegen nur um 1,8 Prozent zu. Das klingt bescheiden, ist aber die eigentlich gute Nachricht: In den beiden Quartalen zuvor war dieses Kerngeschäft noch deutlich geschrumpft, um fast 10 Prozent von Januar bis März und um 12,7 Prozent von Oktober bis Dezember 2025. Die Rückkehr ins Plus deutet an, dass die Talsohle durchschritten sein könnte.

USA: Umsatz fällt, die Erholung ist nur ein Signal

Vorsicht ist beim viel zitierten Stichwort US-Erholung geboten. Die US-Umsätze gingen im Quartal um knapp 9,4 Prozent zurück. Von einer Erholung spricht Asmodee also nicht mit Blick auf die Gesamtzahlen, sondern auf die Entwicklung dahinter: Konzernchef Thomas Koegler führt die Besserung auf die „fortgesetzte Normalisierung der Lagerbestände im Handel" und eine „widerstandsfähige" Nachfrage nach Tischspielen zurück. Der Handel arbeitet seine Überbestände ab. Das drückt kurzfristig die Zahlen, schafft aber Luft für neue Ware.

Rückenwind aus Zukäufen und Dauerbrennern

Zusätzlichen Schub gab die Anfang des Jahres übernommene ATM Gaming, die stark abschnitt. Stabil liefen zudem Evergreens wie Catan und Dobble. Auch Asmodees erster eigener Crowdfunding-Vorstoß trug bei: Die Kampagne zu Zombicide sammelte über 3 Millionen Euro von mehr als 11.000 Unterstützenden ein.

Einordnung: Was die Zahlen für die Brettspielbranche bedeuten

Für Asmodee ist es das nächste Rekordquartal, doch der Blick lohnt hinter die 422-Millionen-Zahl. Der Umsatz steht und fällt derzeit mit den Sammelkartenspielen. Das reine Brettspielgeschäft erholt sich erst zaghaft, und der US-Markt bleibt fragil. Wer wissen will, wie es der Brettspielbranche selbst geht, schaut besser auf die 1,8 Prozent bei den Eigenmarken als auf die Gesamtsumme. Sie sind das ehrlichere Signal.

arsEdition und Asmodee: Vertrieb der Familienspiele startet

28. Juli 2026 um 20:21
arsEdition und Asmodee: Vertrieb der Familienspiele startet

Der Kinderbuchverlag arsEdition und der Spiele-Distributor Asmodee bündeln ihre Kräfte im Vertrieb. Seit Anfang 2026 übernimmt Asmodee den Verkauf der arsEdition-Familienspiele im spezialisierten Spielwarenhandel sowie bei ausgewählten Großhändlern. Für Spielerinnen und Spieler in Deutschland, Österreich und der Schweiz bedeutet das vor allem eines: Die Familienspiele des Verlags dürften künftig leichter im Fachhandel zu finden sein.

arsEdition ist im Buchhandel seit über hundert Jahren zu Hause und gehört zur Bonnier-Gruppe. Bislang war der Verlag vor allem als Kinderbuchverlag bekannt. In den vergangenen Jahren hat arsEdition ein wachsendes Portfolio an Familienspielen ab acht Jahren aufgebaut und dafür auch mit externen Autoren zusammengearbeitet. Der Vertrieb im Spielwarenhandel war für einen Buchverlag jedoch Neuland, und genau diese Lücke soll die Partnerschaft schließen.

Vertrieb: klare Aufteilung der Kanäle

Die Zusammenarbeit trennt die Vertriebswege sauber. Asmodee bedient den selbstständigen und spezialisierten Spielwarenhandel sowie ausgewählte Großhändler. arsEdition betreut weiterhin den Buchhandel selbst, einschließlich der großen Buchhandelsketten. Damit spielt jeder Partner seine gewachsene Stärke aus: der Verlag im Buch, der Distributor im Spielregal.

Zuständig für den deutschsprachigen Markt ist die in Essen ansässige Asmodee Deutschland, die deutsche Tochter des französischen Unternehmens. Asmodee zählt zu den international führenden Distributoren für Brett- und Kartenspiele und verfügt über ein etabliertes Händlernetz im Fachhandel. Der Konzern ist über die Asmodee Group an der Nasdaq Stockholm notiert.

Zwei Perspektiven, ein Ziel

Beide Seiten betonen die Ergänzung ihrer Kompetenzen. Nach eigener Darstellung will arsEdition Familienspiele ab acht Jahren entwickeln, die sich durch „innovative Mechaniken, starke Marken und ein einzigartiges Design“ auszeichnen; mit Asmodee als Partner lasse sich das Portfolio gezielter in den relevanten Kanälen positionieren, sagt Rebecca Roscher, kaufmännische Geschäftsführerin bei arsEdition. Udo Fischer, Geschäftsführer von Asmodee Deutschland, spricht von zwei unterschiedlichen Perspektiven, die sich ergänzten: die Kompetenz aus dem Buchhandel und die langjährige Erfahrung bei Brett- und Kartenspielen. Diese Formulierungen stammen aus der gemeinsamen Pressemitteilung und sind entsprechend als Eigenwerbung zu lesen.

Was die Mitteilung offenlässt

Für Leser bleiben die konkreten Fragen offen. Die Pressemitteilung nennt keinen einzigen Spieltitel. Es heißt lediglich, der Umfang des Portfolios werde „fortlaufend erweitert“. Auch zu Preisen, Erscheinungsterminen oder Auflagenhöhen gibt es keine Angaben. Wer wissen will, welche arsEdition-Spiele demnächst im Fachhandel stehen und was sie kosten, muss vorerst auf weitere Ankündigungen warten. Nach welchen Kriterien Titel für den Spielwarenhandel ausgewählt werden, teilt die Mitteilung ebenfalls nicht mit.

Unterm Strich ist die Nachricht eine Vertriebs-, keine Produktankündigung. Sie verspricht bessere Verfügbarkeit der arsEdition-Familienspiele im Fach- und Spielwarenhandel. Ob daraus für Spieltische im DACH-Raum spürbar mehr Auswahl wird, hängt an den Titeln, die der Verlag in den kommenden Monaten nachlegt.

Eckdaten

WerarsEdition (Kinderbuchverlag, Bonnier-Gruppe) und Asmodee (Distributor Brett- und Kartenspiele)
Ab wannseit Anfang 2026
Welche KanäleAsmodee: spezialisierter Spielwarenhandel und ausgewählte Großhändler. arsEdition: Buchhandel und große Buchhandelsketten
Welche SpieleFamilienspiele-Portfolio ab 8 Jahren; konkrete Titel in der Mitteilung nicht genannt

Beyond The Table #1 – Cole Wehrle verlässt Leder Games

Von: Dirk
16. Januar 2026 um 07:54
Lesezeit: 2 Minuten

Ein Brief sorgt für Bewegung in der Brettspielwelt. Cole Wehrle verlässt Leder Games. Kein Skandal, kein Bruch, sondern ein klarer, selbstbewusster Schritt eines Designers, der das moderne Brettspiel geprägt hat wie kaum ein anderer. Root, Oath und Arcs stehen nicht nur für erfolgreiche Titel, sondern für eine Haltung, die Spiele als politische, narrative und fordernde Erlebnisse versteht.

Warum dieser Abschied weit über eine Personalie hinausgeht, beleuchten wir hier im Blog und ausführlich im Podcast Beyond the Table, den du direkt unter diesem Artikel hören kannst.

Acht Jahre kreative Freiheit bei Leder Games

Cole Wehrle war bei Leder Games nie nur Spieleautor. Als Creative Director hat er den Verlag entscheidend mitgeformt. Root wurde zu einem der prägendsten asymmetrischen Brettspiele der letzten Jahre, Oath zu einem kontrovers diskutierten Statement darüber, was Brettspiele leisten können.

Dass Leder Games diesen Weg mitgegangen ist, zeigt, wie viel möglich ist, wenn ein Verlag bereit ist, Risiko, Haltung und kreative Freiheit zuzulassen.

Kein Bruch, sondern ein Statement

Bemerkenswert ist die Konsequenz dieses Abschieds. Oath und Arcs wechseln zu Coles neuem Studio Buried Giant Studios, während Root bei Leder Games bleibt. Ein Schritt, der in einer oft markengetriebenen Branche ein klares Zeichen setzt. Vertrauen, Fairness und Respekt vor kreativer Arbeit sind hier keine Floskeln, sondern gelebte Praxis.

Wehrlegig Games bleibt der Gegenpol

Parallel dazu führt Cole Wehrle weiterhin Wehrlegig Games. Historische Spiele, klare Autor:innenhandschrift, kein Blick auf den Massenmarkt. Wehrlegig ist bewusst klein, bewusst sperrig und genau deshalb relevant. Es zeigt, dass Erfolg im Brettspiel nicht nur in Verkaufszahlen messbar ist. Aber es ist nicht zu unterschätzen, dass Spiele wie Pax Pamir durchaus auch große und wirtschaftlich relevante Auflagen erreichen können.

Beyond the Table und die große Frage dahinter

Der Abschied von Cole Wehrle wirft grundsätzliche Fragen auf.

Wie viel Einfluss sollte ein Designer auf einen Verlag haben?
Welche Verantwortung tragen Verlage für die Welten, die sie miterschaffen?
Ist dieses Modell ein möglicher Weg für die Zukunft der Branche?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der aktuellen Beyond the Table Folge, die du direkt unter diesem Artikel anhören kannst.

Fazit

Cole Wehrle verlässt Leder Games, aber er hinterlässt eine klare Spur. Spiele, die etwas wollen. Partnerschaften, die funktionieren. Und ein Beispiel dafür, wie erwachsen, transparent und respektvoll diese Branche sein kann, wenn sie es will.

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