Wie in jedem Jahr ist die SPIEL in Essen ein absoluter Höhepunkt für alle Brettspielfans. Vier Tage, Acht Hallen, über 200 000 Besuchende und wir mittendrin! Diesmal wieder mit einem eigenen Stand, konnten wir unsere Neuheiten präsentieren: Neben dem Hit PANDA ROYALE und dem Kennerspiel WILD TILED WEST, hat vor allem BEST DAY EVER begeistert!
Gute Laune schon beim Aufbau!
Jeder cm am Stand wurde genutzt!
Jetzt geht es los!
Unsere Motivation:
eure Begeisterung
Es ist immer spannend mit neuen Titeln zum ersten Mal auf einer Messe zu sein! Kommt das Spiel gut an? Haben die Runden Spaß? Ist der Spielablauf gut? Und natürlich: Werden die Spiel auch gekauft?
Bei WILD TILED WEST waren wir uns sicher, denn schon im Vorfeld gab es einen großen Hype um das Spiel. Einige Kennerspieler kamen vorbei, um direkt zu kaufen oder nach einer kurzen Testpartie ihr Exemplar mitzunehmen!
Auch unser mittlerweile schon Dauerbrenner PANDA ROYALE konnte wieder neue Fans für sich gewinnen. Besonders schön, wenn Menschen vorbeikommen und ihren Freunden das Spiel am Stand erklären und diese es dann direkt mitnehmen - beste Community - beste Werbung!
Der begeisterte Autor hat sich doch glatt aufs Foto geschlichen!
Unser neuer Familienhit: BEST DAY EVER
Best Day Ever - ein Highlight
Besonders bei eigenen Spielen, in die viel Herzblut fließt sind wir immer extrem gespannt wie sie ankommen! Bei BEST DAY EVER und ROLLYMPICS hatten wir da wohl mal wieder ein gutes Näschen!
Viele Familien, aber auch Erwachsenenrunden waren von den zugänglichen Regeln und dem herrlichen Humor, mit WC Leiste und Kotzis angetan. Nach einer schnellen Testpartie hieß es daher oft: Nehmen wir mit!
Vor allem für den Nachwuchsautor Jan Maier war es aufregend zu sehen wie seine erste Veröffentlichung ankam - und er war mehr als glücklich!
Zwei Familienspiele von SPIEL DAS!
Würfelspiele kommen immer gut an!
Unser Fazit
Es war wieder mal eine richtig tolle Messe, die lieben Worte, die netten Gespräche, das Lachen und der Spaß mit unseren Spielen ist einfach wunderbar! Danke an EUCH, dass ihr die - wir wollen nicht lügen, durchaus auch anstrengenden Tage - für das gesamt SPIEL DAS! Team zu einem echten Jahreshighlight macht!
Wer nicht genug von uns haben kann: Wir sind noch auf der spielmesse in Stuttgart vom 19. - 22.11. und zu Gast in der Spielwelt Bielefeld am 14. und 15.11. - kommt vorbei, wir freuen uns auf Euch!
… und immer auf dem Laufenden!
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Nach der Pilgerreise haben die meisten Gläubigen wunde Füße, sind aber beseelt von der Erfahrung (vgl. Daniel Bernsen über diese Analogie). Das Gefühl wurde mir von den meisten, die ich in den vergangenen Tagen in den heiligen Hallen getroffen habe, bestätigt.Zu den wunden Füßen trug wohl auch der enorme Umfang der Messe bei. Die Superlative wurden bereits im Bericht zur Pressekonferenz genannt.
Traditionen bestehen, um gebrochen zu werden. Dieses Motto begleitet die letzten Jahre der SPIEL in Essen. Was bleibt denn alles anders? Wie die letzten Jahre insbesondere die Größe. Bekanntlich wird in diesem Jahr erstmals Halle 8 bespielt, sodass die Ausstellfläche um etwa 5 % zugenommen hat. Das hatte auch zur Folge, dass die initiale Pressekonferenz somit […]
230.000 Besucher*innen, 81.200 m² Fläche, 1.885 Neuheiten in der App, 997 Aussteller aus 53 Ländern und 5 Kontinenten, 8 Hallen – Zuwächse an allen Ecken und Enden. Die Spiel 2026 ist in vielerlei Hinsicht eine Messe der Superlative. Eine Innovation spüre ich beim traditionellen Einstieg am eigenen Leib, der einen anderen Weg nehmen muss. Weil Halle 8 hinzukommt, steht sie nicht mehr für die…
Folge 45 strotzt vor Vorfreude auf die kommende SPIEL 26 in Essen. Wir berichten von Presseevents und von unseren ersehnten Titeln. Außerdem besprechend wir FIRST GIANTS und RIFFWELTEN in gewohnter Tiefe.
Mein Saisonabschluss der Pressevents zur Spiel 2026 bildet im zweiten Jahr in Folge das Pegasus-Presseevent. Der Verlag mit dem fliegenden Pferd hatte zu seinem Firmenstandort im hessischen Friedberg geladen, und die Pressevertreter*innen kamen in Scharen. Mit 25 Neuheiten, die es fast alle zur Spiel zu kaufen geben soll, gab es einiges zu sehen – und zu erfahren. Zum Beispiel…
Und weiter geht es mit dem 2. Teil der B-REX-Tage in Merseburg und meinen Spieleindrücken. Beginnen möchte ich mit dem Spiel.
TRASH POKER von Corax Games (Für 1-4 Personen ab 12 Jahren, Spielzeit ca. 60 min)
Das Spiel wurde unter anderem vom einem der Geschäftsführer von „Das ganze hier“, Autor Frank Noack höchstpersönlich und Rico Besteher entwickelt. Wie der Name des Spiels schon sagt, handelt es sich um ein pokerartiges Spiel mit ordentlich Trash-Faktor.
Das Spiel soll sich dabei ähnlich wie Balatro spielen, das ich persönlich allerdings nicht kenne. Jede Person hat ein eigenes Deck aus 52 Karten. Gespielt wird eine unterschiedliche Anzahl an Runden, abhängig von der Zahl der Mitspielenden. In jeder Runde versucht man, mit seinem eigenen Deck die bestmögliche Pokerhand zu bilden – denn dafür gibt es die wertvollen Punktechips.
Dafür zieht man zunächst sieben Karten, darf bis zu fünf davon abwerfen und anschließend neue Karten ziehen. Aus seinem Blatt stellt man dann die Pokerhand für die aktuelle Runde zusammen. Die Karten, die man nicht für die eigene Hand benötigt, muss man den anderen Mitspielenden anbieten, denn jede Karte besitzt zusätzlich einen speziellen Effekt.
Die eigenen Spielertableaus sind in mehreren Bereiche unterteilt. Durch das „Trashen“ und anschließende Anlegen von Karten lassen sich dort bestimmte Aktionen im Laufe des Spiels verbessern oder am Ende zusätzliche Punkte über Mehrheiten generieren. So optimiert man nach und nach sein Deck und baut sich immer effizientere Kombinationen auf.
Und das ist noch längst nicht alles: In jeder Runde erhält man zusätzlich eine Karte aus dem Jokerdeck, die die normalen Pokerregeln ordentlich durcheinanderwirbelt. Dort findet man beispielsweise Karten mit zwei Assen auf einer Karte oder Kombinationen wie 8, 9 und 10 auf einer einzigen Karte. Dadurch werden sogar verrückte Hände wie ein Fünfling möglich. Spannend!
Als ehemaliger Pokerspieler hat mir diese Variante richtig viel Spaß gemacht. Die Interaktion mit den Mitspielenden ist zwar eher gering, da letztlich jede Person für sich ihre Pokerhand zusammenstellt, trotzdem hat das Optimieren des eigenen Decks einen schönen Sog entwickelt.
Zusätzlich lassen sich im Laufe des Spiels weitere Jokerkarten freischalten, wodurch für ordentlich Varianz und immer neue Möglichkeiten gesorgt wird.
FERNWEH von Kobold (Für 2-5 Personen ab 8 Jahren, Spielzeit ca. 15 min/P.)
Thematisch schlüpfen wir in die Rolle einer Gruppe von Wanderern, die gemeinsam eine Wanderung planen und dabei zahlreiche Hindernisse überwinden muss. Durch das Ausspielen von Karten – ganz im Stil von Mau-Mau – versuchen wir, unsere Kartenhand nach und nach abzulegen. Dabei gilt eine besondere Kommunikationsregel: Erst wenn eine Person drei oder weniger Karten auf der Hand hat, darf sie offen über ihre Karten sprechen.
Das Ziel ist simpel: Die eigene Kartenhand vollständig loszuwerden. Sobald eine Person das geschafft hat, wird gleichzeitig eines der Hindernisse in der Tischmitte überwunden, die auf unserer Wanderroute liegen. Dabei können auch mehrere Hindernisse gleichzeitig auf uns warten. Ist der Nachziehstapel jedoch leer, bevor wir die Aufgabe geschafft haben, gilt die Runde als verloren und wir müssen es erneut versuchen.
Die Hindernisse bringen weitere Karten ins Spiel und vergrößern dadurch nach und nach unser Deck. So kommen immer neue Karten mit unterschiedlichen Effekten hinzu. Beispielsweise kann man eine andere Person dazu bestimmen, zwei Karten abzulegen. Mit jedem überwundenen Hindernis wächst also nicht nur unsere Wanderroute, sondern auch die Vielfalt der Möglichkeiten.
Auf dem Blatt mit unserer Wanderroute kreuzen wir nach und nach unseren Weg ab und wagen uns immer weiter in höhere Gebirgsregionen vor. Dort warten neue und zunächst unbekannte Hindernisse auf uns.
Zu Beginn kamen wir als Gruppe allerdings nicht besonders schnell voran, da einige Regelstellen für uns nicht eindeutig waren. Dadurch häuften sich die Hindernisse und unsere Wanderung geriet ziemlich ins Stocken. Nachdem die offenen Fragen geklärt waren, spielte es sich jedoch deutlich flotter. Mit guter Kommunikation und taktischem Zusammenspiel lassen sich die Hindernisse durchaus erfolgreich bewältigen.
Da noch ein großer Satz weiterer Hindernisse und damit auch neue Karten im Spiel darauf warten, entdeckt zu werden, steckt hier definitiv noch einiges an Abwechslung und Entdeckungspotenzial drin.
Red 7 von Corax Games (Für 2-4 Personen ab 9 Jahren, Spielzeit ca. 5-30 min)
In diesem Kartenspiel versucht ihr, wenn ihr an der Reihe seid, durch geschicktes Ausspielen eurer Karten die beste Auslage vor euch zu haben. Welche Auslage dabei als die beste gilt, bestimmt der Ablagestapel in der Mitte – und genau den kann der aktive Spieler noch verändern.
Gleichstände werden über die Farbe der Karten aufgelöst. Dabei hilft euch eine Hilfskarte, die ihr vor euch liegen habt. Je nach Spielsituation kann entscheidend sein, welche Karte den höchsten Wert hat, wie viele unterschiedliche Farben vertreten sind oder wie viele Karten einen Wert unter 4 haben.
Schafft ihr es in eurem Zug nicht, eine Karte auszuspielen oder keine Auslage zu generieren, die die beste überbieten kann, scheidet ihr aus.
Ein Spiel, das es wirklich in sich hat und sich für mich erstaunlich neuartig anfühlt. Nichts für schwache Nerven oder absolute Anfänger – auch wenn das Spiel gleich drei Varianten bietet und sich bis zum Expertenlevel steigert.
BOREALIS von Kobold (Für 2-4 Personen ab 10 Jahren, Spielzeit ca. 90 min)
Mit unserem Expeditionsteam versuchen wir, im hohen Norden die besten Schnappschüsse von Tieren zu machen. Vor uns liegt unser Tableau mit neun Wissenschaftlern in drei unterschiedlichen Farben.
Durch das Ausspielen einer Karte in eine der drei Spalten bewegen sich die Figuren der entsprechenden Farbe. Passt dabei sogar das Transportsymbol mit dem Symbol überein, das als Nächstes an der Fahne steht, kommen wir auch dort voran und sichern uns nach und nach wertvolle Punkte.
Unser Ziel ist es, die Karten so anzulegen, dass wir möglichst viele gleiche Tiere in einer Spalte versammeln. Zusätzlich sorgen gemeinsame Ziele in der Auslage für weitere Punkte. Diese Ziele können sich von Partie zu Partie unterscheiden und bringen dadurch zusätzliche Abwechslung ins Spiel.
Ein optisch sehr schönes Spiel mit tollen Illustrationen, die beim Spielen leider immer wieder von den Karten verdeckt werden. So puzzeln wir uns Runde für Runde durch die Auslage und versuchen, das Wissenschaftler-Schiebe-Puzzle möglichst clever zu meistern.
YONDERvon Giant Roc (Für 1-4 Personen ab 14 Jahren, Spielzeit ca. 45 min)
YONDER ist eine bunte Mischung aus bekannten Mechaniken, die überraschend gut zusammenspielen. Besonders spannend sind die unterschiedlichen Arbeiter:innen, die jeweils eine eigene Fähigkeit mitbringen. Die Elfe kann beispielsweise bereits belegte Felder nutzen und die Aktion trotzdem ausführen. Der Oger ist so groß, dass er eine Aktion gleich doppelt ausführen kann.
Neben Ressourcenmanagement bauen wir unsere eigene Siedlung auf und haben zusätzliche Aktionsfelder zur Verfügung, die auch von den Mitspielenden genutzt werden können. Dadurch entsteht ein interessantes Arbeiter:innenmanagement: In vier von fünf Runden erhalten wir keine neuen Arbeiter:innen. Deshalb kann es durchaus sinnvoll sein, wenn Mitspielende unsere Aktionsfelder nutzen – so bleibt der eingesetzte Arbeiter für die nächste Runde verfügbar, vorausgesetzt, wir können ihn auch ernähren.
Eine besondere Ausnahme bildet das Skelett: Es muss natürlich nicht ernährt werden. Selbsterklärend.
Über lukrative Verträge können wir Siegpunkte, Arbeiter:innen und/oder Ressourcen generieren. Dabei ist ein gutes Zusammenspiel der verschiedenen Möglichkeiten gefragt.
YONDER hat mich positiv überrascht. Die Kombination der Mechaniken, die unterschiedlichen Fähigkeiten der Arbeiter:innen und die Interaktion durch die gemeinsamen Aktionsfelder haben mir richtig gut gefallen. Ich freue mich schon darauf, YONDER noch weitere Male auf den Tisch zu bringen.
Neben den bereits vorgestellten Spielen gab es noch viele weitere Titel, die von den Verlagen vorgestellt wurden. Alle davon in diesen 2,5 Tagen zu testen, war schlichtweg nicht möglich. Denn neben dem Spielen wurde natürlich auch viel gesocialized, gegessen und sogar ein wenig geschlafen.
Ein großes Dankeschön an das gesamte B-REX-Team für die tolle Organisation und die gelungene Umsetzung des Pressetages!
Kapplex? Ist das nicht ein Brettspielmöbelhersteller? Ja, das stimmt. Kapplex fertigt Tische und Regale, hat Zubehör und Stühle im Angebot. Dem Firmeninhaber Alexander Kapp-Huß kam auf der Spiel Doch! die Idee, Neuheiten gemeinsam mit Verlagen zu präsentieren – und damit auch die eigenen Produkte zu zeigen. An diesem Wochenende fand das erste Event statt. Das Ziel: Auch kleinere Verlage bekommen…
Alle Jahre wieder bevor die SPIEL in Essen Ihre Tore aufmacht, veranstalten Verlage Presse-Events, wo Medienschafende, Freunde oder Personen die in irgendeine Weise beruflich mit dem Thema Brettspiel zu tun haben, die Neuheiten des Jahres kennenlernen und sich ein Eindruck machen können. So auch bei den B-REX Tagen in Schkopau bei Merseburg, die vom 04.-06.09.2026 stattgefunden haben, wo die Verlage Giant Roc, Corax Games, Fun Bot, Kobold, Grimspire und Mirakulus Ihre Spiele vorstellen wollten. Die Location ist wie jedes Jahr in der Burg Burgliebenau, die im 12. Jahrhundert erbaute ehemalige Wasserburg macht es zu einem besonderem Ereignis. Für mich war es um so besonderer, da ich zum ersten Mal bei diesem Presse-Event war und die Zeit vollumfänglich genossen habe.
Am Freitagnachmittag trafen die ersten Gäste ein. Geschäftsführer Frank Noack begrüßte uns herzlich und wünschte uns viel Spaß mit den über 52 Neuheiten. Nach und nach füllten sich die Tische. Nachdem ich mir einen Überblick verschafft hatte, wo überall gespielt wurde – denn die Spiele fanden in unterschiedlichen Räumen der Burg statt, die nach Verlagen aufgeteilt waren –, stand ich plötzlich an einem Stehtisch.
CHAMÄLIO von Fun Bot (Für 2-4 Personen ab 8 Jahren, Spielzeit ca. 15 min)
In Chamälio sammelst du Karten. Diese gibt es in vier Farben und haben 1 bis 3 Symbole am unteren Teil der Karte. Diese Symbole geht es zu sammeln und zwar genau 5. Sobald du die hast kannst du die Farbreihe sichern. Bei drei gesicherten Farben endet das Spiel und du gewinnst. Bist du am Zug ziehst du eine Karte vom Stapel oder nimmst dir die offene Karte. Die Rückseite der Karten, geben dir einen Hinweis was auf der Karte drauf sein kann. Ist die Farbe angegeben, weißt du nicht wieviele Symbole sich auf der Karte sind oder auch andersherum. Der Clou dabei, du kannst dich auch entscheiden die Karte die du nimmst, jemand anderes zu schenken. Denn sobald man mehr als 5 Symbole hat, kommt die Kartenreihe auf den Ablagestapel. Gesicherte Farben, können auch auf den Ablagestapel kommen, sobald du bei derselben Farbe, erneut fünf Symbole sammelst. Ein kleines Push-your-luck Spiel mit Ärgerfaktor.
EXCALIBUR von Mirakulus (Für 2-8 Personen ab 14 Jahren, Spielzeit ca. 25 min)
Vom Stehtisch weg, ging es zum nächsten Stehtisch wo Excalibur aufgebaut war und zwar die Deluxe Version, mit wertigen Plättchen aus Hartplastik und den, wie witzigerweise mein Spielpartner meinte, die coolsten Bereichtrenner die es gibt, den Metallschwerter. In diesem Spiel haben wir Plättchen die unterschiedlich Effekte haben. Der Dieb stiehlt vom Mitspielern, die Herrin vom See, befehlt alle Plättchen in eine Richtung weiterzugeben. Zu Beginn jeder Runde hat man 4 Plättchen von denen man sich eins aussucht und verdeckt hinlegt. Gleichzeitig wird dann aufgedeckt und vom Startspieler aus werden die Effekte nach und nach ausgeführt. Ziel ist es, am Ende das ExcaliburSchwert zu haben sobald ein Bereich mit Plättchen leer ist. Das Holzschwert kann auf dem Siegeszug aufsteigen, wenn das Excalibur Schwert links vom ihn ist. Da wäre aber noch das verfluchte Schwert, welches man auf keinen fall haben möchte, sonst verliert man das Spiel auf jedem Fall. Ein schönes Spiel, wo man sich Plättchen merken muss, oder auch die Mitspieler:in lesen muss um herauszufinden wer nun das Excalibur Schwert hat. Ein gutes Spiel welches in dieser Location natürlich thematisch perfekt einbettet.
PSYNC von Fun Bot ( Für 2-8 Personen ab 8 Jahre, Spielzeit ca. 15 min)
Bevor das erste etwas größere Spiel frei wurde, begnügten wir uns mit dem nächsten kleineren Spiel. Beim Partyspiel PSYNC versucht man so zu denken wie die anderen Mitspieler:in. Als aktiver Spieler sag ich ein Wort und erst dann werden von den 3 Kartenstapel am Rand des Rasters neue Karten aufgedeckt. Die Karten sagen etwas aus welches ich dem gesagtem Wort zurechne oder nicht. Verdeckt stelle ich meinen Pöppel hinter dem Sichtschirm auf das Raster wo ich denke, dass das Wort mehr Zustimmung findet, den je mehr Personen dasselbe Feld haben, desto mehr Punkte gibt es. Witzig sind die Unterhaltung danach, wieso man sich so eingeordnet hat. Das sorgt für Stimmung! Wir hatten unseren Spaß mit dem Spiel.
COMING OF AGE von Giant Roc (Für 1-4 Personen ab 14 Jahren, Spielzeit ca. 40-80 min)
Dann war es endlich Zeit für ein größeres Spiel. Coming of Age ist ein Kennerspiel, in dem wir unsere Kindheit bis hin zur Pubertät durchleben. Und das macht jeder Mitspieler für sich selbst.
Das eigene Spielertableau in Form eines Kopfes – und was darin alles vor sich geht, ganz im Sinne des Animationsfilms „Alles steht Kopf“ – ist doppellagig, sodass alle Marker ihren Platz haben. Gedanklich ist man direkt beim Film und bei Freude, Kummer & Co. Das Spiel ist dadurch direkt einladend.
In diesem Spiel wachsen wir thematisch als Person auf und bekommen immer weitere Leisten freigeschaltet, je älter wir werden. Dafür erhalten wir immer mehr Würfel und weitere Aktionsfelder werden freigeschaltet. Als Jugendlicher kannst du zum Beispiel das Aktionsfeld „Pizzeria“ besuchen. Diese Aktion markieren wir mit einem Würfel.
Bei jeder Aktion bewegen sich die Leisten, die suggerieren sollen, dass wir fröhlicher, schlauer usw. werden. Dadurch erhalten wir Aufträge, Ressourcen oder Siegpunkte.
Teilweise wird simultan gespielt und so spielt es sich richtig flott herunter. Mir ging es manchmal sogar etwas zu schnell, da ich schon gerne sehen möchte, was die anderen so in ihrem „Kopf“ anstellen.
Ansonsten hat es mir gut gefallen.
THESSALONIKI von Giant Roc ( Für 1-4 Personen ab 14 Jahren, Spielzeit ca. 90-120 Min.)
Den nächsten Tag konnte ich kaum abwarten, denn da wollte ich unbedingt das Spiel Thessaloniki kennenlernen – das nächste „T“-Spiel des Autorenteams Federico Pierlorenzi und Daniele Tascini.
Mit dieser Stadt verbindet mich sehr viel. Mit meiner Cousine bin ich oft durch die Marktgassen und Cafés spaziert. Erst letztes Jahr besuchten wir die Stadt wieder, unter anderem, um die neu gebaute Metro (U-Bahn) zu erleben. Nach 18 Jahren Bauzeit wurde sie 2024 endlich eingeweiht. Durch archäologische Funde während der Bauarbeiten hatte sich das gesamte U-Bahn-Projekt immer wieder verzögert. Die Relikte aus der Spätrömischen Zeit, wurden schließlich in das U-Bahn-Konzept integriert, und insbesondere die Station Venizelou gleicht heute einem Museum.
Kommen wir nun zu dem Spiel, das sich möglicherweise an diesen archäologischen Fundstätten abgespielt haben könnte.
Thessaloniki im Römischen Reich: Eine griechische Metropole unter Roms Flagge im 4. Jahrhundert.
Das Spiel überzeugt zunächst mit seinem achteckigen Spielplan in der Mitte. Dort bewegen wir im sogenannten Roundel unsere drei Spielfiguren – zwei Händler und den Patrizier – im Uhrzeigersinn ein bis drei Schritte. Je nach Bewegung können dabei Kosten entstehen. Auf den verschiedenen Feldern sammeln wir Ressourcen und führen Aktionen aus.
Bei jeder Aktion gibt es drei Felder, die mit Spielfiguren belegt werden können. Die Farbe der Figuren entspricht dabei der Farbe der Ressourcen. Je mehr eigene Spielfiguren auf einem Aktionsfeld stehen, desto mehr Ressourcen erhält man – maximal drei. Dafür bekommt man umso mehr Aktionspunkte, je leerer das Aktionsfeld ist. Da die Blitze auf den Feldern von den Figuren nicht verdeckt werden.Timing spielt hier eine wesentliche Rolle.
Die Ressourcen sammeln wir zunächst im Rohzustand und können sie anschließend weiterveredeln, beispielsweise Trauben zu Wein oder Oliven zu Olivenöl. Diese Waren werden dann auf den anlegenden Schiffen verkauft, um Siegpunkte zu erhalten.
Auch bei den Schiffen ist gutes Timing gefragt, denn irgendwann fahren sie wieder ab. Das Schiff bekommt derjenige, der die Mehrheit an Waren seiner Spielerfarbe darauf liegen hat. Befüllst du ein Schiff allerdings komplett, als Letzter, fährt es direkt ab und kommt somit zu dir. Die Schiffe bringen Boni und können als Multiplikator dienen, sofern die entsprechende Stadt – erkennbar an den Symbolen – bereits ausliegt und du eine Statue drauf platziert hast.
Zudem lässt sich durch das Platzieren von Statuen und Mosaiken Aktionen zusätzlich verstärken.
Die Karten bieten entweder sofortige oder dauerhafte Effekte, die nicht zu unterschätzen sind. Abgerundet wird das Ganze durch verschiedene Set-Collection-Elemente, die am Ende des Spiels zusätzliche Punkte bringen können.
Mir hat das Spiel insgesamt gut gefallen. Ich hatte Spaß an meinen Zügen und finde es spannend, dass jeder eine andere Taktik verfolgen kann, um an seine Punkte zu gelangen. Eine feste Rundenanzahl gibt es nicht. Stattdessen gibt es verschiedene Parameter, die das Spielende auslösen können – und diese können von den Mitspielern bewusst vorangetrieben werden oder eben auch nicht.
In dieser ersten Partie zu viert hatte ich allerdings das Gefühl, dass das Spielende von allen irgendwann herbeigesehnt wurde. Es spielte sich für meinen Geschmack einige Runden zu lange, sodass ich im letzten Viertel langsam genug hatte.
Vielleicht lag es aber auch einfach an unserer Erstpartie und daran, dass wir noch nicht genau wussten, wie wir das Spieltempo beeinflussen können. Denn trotz dieses kleinen Kritikpunkts würde ich Thessaloniki sehr gerne noch einmal spielen.
Das war der erste Teil meiner Spieleeindrücke von den B-REX Pressetagen. Natürlich konnte ich nicht alle Neuheiten spielen – dafür waren es einfach viel zu viele.
Einige Spiele konnte ich aber genauer unter die Lupe nehmen, und über diese möchte ich euch noch weiter berichten und meine Eindrücke mit euch teilen.
Seid also gespannt auf den 2. Teil mit den Spielen TRASH POKER von Corax Games,YONDER von Giant Roc und einigen weiteren Neuheiten!
Zu den Privilegien als Content Creator gehört es, zu Presseveranstaltungen eingeladen zu werden. Diese finden jährlich vor der Spiel statt, meist im September, und bieten die Gelegenheit, Neuheiten vorab zu testen.Wie schon im Vorjahr zog es mich am vergangenen Wochenende nach Merseburg in Sachsen-Anhalt zu B-Rex Entertainment. Hinter B-Rex steht Happyshops, also die Spiele-Offensive und weitere.
Gestern wurden in Berlin die Preise für Kinderspiele, Kennerspiele und Spiele des Jahres verliehen. Viele von euch dürften im Livestream oder gar vor Ort dabei gewesen sein. Auf eine Auflistung der Gewinnertitel verzichte ich daher. Nichts ist älter als die Zeitung von gestern und der Neuigkeitswert wäre wahrlich gering.Ich schreibe trotzdem, denn ich war erstmals dabei und habe ein paar Gedanken…
Im Vergleich zum Freitag war der Samstag für mich weniger vollgepackt mit Terminen. Treiben lassen, Spiele spielen und Entdecken stand deshalb auf dem Programm. Alles hier Beschriebene ist als Ersteindruck zu verstehen. Flinta*
„Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen“, sagt der Volksmund. Oft früher als gewünscht, denn manchmal ist schon die Anreise ein Abenteuer. Aus diesem Grund begannen die Reiseberichte meiner alten Hauspostille Fairplay auch stets mit einer länglichen Beschreibung der Autofahrt. Nun muss ich dich, liebe*r Leser*in, leider etwas enttäuschen: Aus dem heimatlichen Ludwigshafen gelang die…
Die erste Messe des Jahres ist vorüber! Wir hatten phänomenale Tage auf der SPIEL DOCH in Dortmund. Endlich wieder Messeluft schnuppern, Spiele erklären bis die Stimme versagt und erleben, wie begeistert die Spielefans von unseren Spielen sind!😊
Top Team mit guter Laune!
Unserer Würfelhits in diesem Jahr: PANDA ROYAL und HOP `N` ROLL
Patricia und Felix, die kreativen Köpfe hinter unserer Neuheit!
Tolle Messe, tolle Menschen
In Dortmund ist immer eine ganz besondere Atmosphäre. Fast 18.000 Besuchende tummelten sich auf der Messe. Unser Team hatte keine Langeweile! Viele spielten Probe und nahmen unsere Spiele anschließend mit. Es war zudem die erste Messe auf der wir unsere FrühjahrsneuheitHop `n` Roll zeigen konnten: unser Roll and Write mit ganz besonderem Kniff ! 😊
Außerdem haben wir wieder viele tolle Menschen kennengelernt oder wieder getroffen. JäDie von alles außer Toplisten hat uns am Stand interviewt und wie immer einfach nur lustig und herzlich - so macht eine Messe Spaß! 🤩
Der absolute Verkaufsschlager war PANDA ROYALE. Die über 100 bunte Würfel haben auch hier wieder alle begeistert und ihr habt uns die Exemplare (incl. Demoexemplare) aus den Händen gerissen. Keine Angst, Nachschub ist auf dem Weg!
Im Juli könnt ihr auf der BERLIN CON mit uns spielen! Seid ihr dabei? 😎
Gut gelaunte Menschen mit unseren Spielen! Wir wünschen allen viel Spaß beim Ausprobieren!
… und immer auf dem Laufenden!
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Jeden dritten Freitag im Monat organisiere ich zusammen mit dem Offenen Kanal Ludwigshafen und der Brettspielerunde.de von 18:00 bis 22:00 Uhr einen Brettspieletreff. Das Treffen findet in den Räumlichkeiten des Offenen Kanals in Ludwigshafen statt (Turmstraße 10, 67059 Ludwigshafen).Die Veranstaltung ist kostenfrei, barrierefrei zugänglich und es bedarf keiner Anmeldung.Egal ob du Profi bist oder…
Julia vom You Tube Kanal SPIEL DOCH MAL hat uns am Stand in Nürnberg besucht. Dank Robert hat sie einen ersten Eindruck unserer Neuheiten gewinnen können. In gewohnt sympatischer und lustiger Art erklärt Robert was euch erwartet - schaut gerne mal rein!
Manchmal überrascht einen das Schicksal und ein Wunsch erfüllt sich zu Weihnachten schneller als man gedacht hat. Als ich meine Meinung zur Island-Fahrt unter Horsts ausführlichem Bericht schrieb, hatte meine Seele bereits Sehnsucht nach der nächsten Schiffstour, allem voran erneut als Erklärbär für die Boardgame Cruise. Das Weihnachtswunder geschah für mich dann unerwartet aber voller Freude. Ich wurde gefragt, ob ich mir vorstellen könne an der Rheinfahrt nach Amsterdam teillzunehmen und wie ich in dem genannten Bericht schrieb, konnte ich nicht anders als zuzustimmen!
Weniger ein Bericht – mehr ein Vergleich
Soviel vorab für die lieben aufmerksamen Lesenden hier: Ich habe mit diesem Text eher vor einen Vergleich zur Island-Tour zu erstellen anstatt einen vollständigen Erfahrungsbericht der Amsterdam-Fahrt zu schreiben. Aber schauen wir mal, was am Ende tatsächlich daraus wird. Ich bin selbst gespannt, wie weit ich im Fluss des Schreibens von diesem eigentlichen Vorhaben am Ende abweichen werde.
Schiff und Umweltgedanken zu der Reise
Die MS Alena ist wesentlich schmaler als die Übersee-Fähren der anderen beiden Fahrten, muss es ja anstelle des offenen Meeres einen Fluss durchqueren, an viel kleineren Piers anlegen, wesentlich weniger Menschen transportieren und keine notwendigen Waren von einem zu anderen Ort bringen. Es ist ein regelrechtes Flusskreuzfahrt-Schiff und damit auf Tourismus getrimmt.
Unser Luxusliner am Anleger in Amsterdam
Das zeigt sich natürlich vor allem in der Ausstattung der Zimmer und der Verpflegung. Während man auf den Fähren eher „Pritschen“ in den Kabinen hat, die zwar ausreichend gemütlich sind, aber mit hohem Komfort nicht wirklich viel zu tun haben, befindet sich auf der MS Alena eher ein schwimmendes Hotel. Selbst die kleinsten Zimmer waren mit Doppelbetten, Kaffeeautomaten, Sessel und einem angenehm großen Bad ausgestattet. Wer bereit war noch etwas mehr auszugeben, hatte etwas größere Zimmer und eine voll öffnungsfähige Fensterfront, ein sogenannter französischer Balkon.
Das Zimmer kann frisch bezogen werden!
Die Verpflegung auf den Fähren sind bereits echte Hingucker aber hier bekam man qualitativ noch eine Schippe drauf. Zudem gab es sehr oft und sehr viel zu Essen, doch dazu später mehr.
Die MS Alena hat die Auszeichnung Greenline erhalten, was für nachhaltige und umweltfreundliche Konzepte und für einen ökologischen Tourismus steht. Nähere Informationen lassen sich dazu im Internet finden. Wie man dazu steht, muss jeder für sich entscheiden, der Umweltgedanke ist jedenfalls vorhanden.
Neben tollen Spielen wird man auch mit echten Hinguckern belohnt!
Reiseroute
Wir starteten am 02.01.2025 um 17:00 Uhr von Köln und begaben uns flussabwärts direkt nach Amsterdam.
Die Spieleerklärer und Turnierleiter sind bereit!
Tag 1: 17:00 Uhr Abfahrt Köln
Tag 2: Amsterdam
Tag 3: Horn
Tag 4: morgens Rotterdam / abends Gorichem
Tag 5: Nijmegen
Tag 6: Köln… ne, Duisburg?
Aufgrund eines technischen Ausfalls musste die MS Alena frühzeitig in Duisburg anlegen. Die Reederei hatte sich vor Ankündigung dieser Misere jedoch bereits um Busse nach Köln und andere Lösungen sehr vorbildlich gekümmert. Vielen Dank dafür – Fehler passieren immer und ständig. Gut wenn man sich darauf verlassen kann, dass trotzdem alles funktioniert!
Da kamen ein paar Spiele auf den Tisch
Ausgepackt aber noch unsortiert.
Wir brachten mehr als 650 Spiele an Deck und bereiteten diese für das Spielerlebnis der Pasagiere vor. Hier zeigte sich die unbeschreibar große Freundlichkeit der hoch internationalen Crew gegenüber uns und den Passagieren das erste Mal: Jede Person an Deck, die nichts anderes zu tun hatte, half beim Aufladen und Tische schieben. Sogar das eigentliche Bücherregal wurde leer geräumt damit wir die kleineren Spiele dort bestens übersichtlich bereitstellen konnten.
Sieht zwar so aus, aber die stehen nicht immer hier.
So waren alle Spiele ratz fatz an Bord und ebenso schnell zum Durchstöbern und Mitnehmen bereitgestellt. Wir waren bereit und die Crew voll neugieriger Vorfreude auf uns und die Pasagiere. Es konnte losgehen!
Erklärt habe ich in den Tage wirklich sehr viele Spiele. Aber es fiel uns Erklärern etwas im Speziellen auf: Die Passagiere waren nicht nur ruhiger als auf den anderen Fahrten gewohnt, sondern spielten im Schnitt auch einfachere Kost. Natürlich befanden sich auch Expertenspiele auf den Tischen aber das Groß lag eher im Familien- und Kennerspielbereich.
Für mich selbst brachte ich ein paar Mal Star Trek Captain’s Chair auf den Tisch. Dazu kamen Parks und Terraforming Mars.
Menschen!
Es ist nicht von der Hand zu weisen, welch angenehmes Gefühl es einem bringt, mit vielen Bekannten der Cruise und einigen Wiederholungstätern unter den Passagieren diese für alle erste Version der Amsterdamtour gemeinsam zu erleben. Aber allem voran auch die vielen neuen Bekanntschaften, welche durchweg bei guter Laune waren, machten diese Fahrt wieder zu etwas ganz Besonderen.
Schon ein paar mal am Rande erwähnt, aber nun besonders hervorgehoben werden muss nun aber endlich auch die Bordcrew. Diese hatten für jeden ein Lächeln, waren stets zuvorkommend und immer nett, Vielleicht lehne ich mich zu weit aus dem Fenster, aber jeder von ihnen machte den Eindruck mit viel Freude auf dem Schiff zu arbeiten. Was mir aber wirklich ein Lächeln ins Gesicht zauberte, was zu sehen, wie die meisten der Crew erst voller Erstaunen aber auch Neugier vor der Masse an Spielen standen, nach kurzer zeit aber anfingen selbst immer wieder etwas heraus zu nehmen und selbst auszuprobieren. Eine Mitarbeiterin erzählte mir sogar auf Nachfrage, dass sie am Abend zuvor Age of Comics auf dem Tisch hatten. Das erstaunte mich tatsächlich, zumal bestätigt wurden, dass sie alle noch keine größere Erfahrung mit Brettspielen hatten.
Viele Hände – schnelles Ende!
Generell ist man auf solchen Flusskreuzfahrten wohl eher älteres Publikum gewohnt. Überall sind Alarmschalter angebracht um nach medizinischer Hilfe fragen zu können. Aber auch die Musikauswahl im Restaurant und bei Ankunft in Amsterdam, welche um 10:30 Uhr einige Langschläfer aus dem Schlaf riss, waren sichere Anhaltspunkte für diesen Gedanken. Im Laufe der Fahrt gab es zur musikalischen Untermalung allerdings einige Anpassungen, bis hin zum kompletten Verzicht darauf.
Am Ende fasste der Sprecher der Schiffsbesatzung einige für diese neue Erkenntnisse auf relativ lustige Weise zusammen. Man würde in Zukunft auf einen erhöhten Colakonsum eingehen, war dabei eine der größten Erkenntnisse, musste die Besatzung doch nach der Hälfte der Fahrt einen gesamten Supermarkt um seinen Colavorrat erleichtern. Das, so wurde versichert, sei in der Geschichte der MS Alena noch nicht vorgekommen.
Rund um die Verpflegung
Satt und zufrieden sollen sie sein! So oder so ähnlich ist wäre wohl die Aussage eines Koches auf einem Kreuzfahrtschiff. Anders kann ich mir das gesamte Essensangebot auf der MS Alena nicht erklären. Nicht falsch verstehen: Das Essen auf den beiden Fähren nach Helsinki und Island ist ebenfalls sehr lecker! Aber die Nahrungsangebote auf dem Rhein waren noch um ein Krönchen besser! Es gab fünf (!) verschiedene Mahlzeiten am Tag! Frühstück, Mittagessen, Kaffee & Kuchen, Abendessen und einen Spätsnack. Damit die Früh- und Spätaufsteher nicht zu kurz kamen, gab es vor und nach den Buffetzeiten auch noch Frühstückssnacks in der Panoramalounge. Und falls das immer noch nicht reichte, konnte man sich kostenlose Haribos zwischendurch an der Rezeption abholen! Hier hätten die Hobbits von Mittelerde wohl endlich einen Ort gefunden, an dem ein zweites Frühstück oder ein später Mittagstisch real ist.
Büffet Restaurant „Vier Jahreszeiten“
Das Buffet war zu jeder der drei Hauptmahlzeiten reich gedeckt. Es gab stets zwei unterschiedliche Suppen, eine große Salatbar und der Uhrzeit entsprechend sehr leckere Hauptspeisen. Mittags und abends gab es noch Dessert. Dafür konnte man zum Frühstück á la Carte Eierspeisen, Pancakes und anderes ohne Zusatzkosten dazu bestellen.
Spezialitätenrestaurant
Wem die reichhaltige Auswahl im „Vier Jahreszeiten“ noch nicht ganz reichte, konnte sich zum Abendessen alternativ und ohne Mehrkosten zum Spezialitätenrestaurant anmelden. Hier gab es eine für die gesamte Reise zu jedem Abend gleich vorgesehen Menükarte. Kastaniensuppe oder gebeizter Lachs als Vorspeise, eine Auswahl von drei Hauptgerichten und eine Bratapfeltiramisu zum Nachtisch. Das war mal so richtig lecker! Aufgrund der maximal 36 Plätze war eine Reservierung während der Fahrt Pflicht.
Sonstiges
Was ist nun mein Fazit? Welche der drei unterschiedlichen Boardgame Cruises empfehle ich hier nun? Das ist, wie so vieles, nicht so einfach zu sagen. Im Grunde kommt das auf Eure Vorlieben an:
Mögt Ihr Abenteuer, raue See, einen langen Trip und wollt viele Kenner- und Expertenspieler antreffen? Ihr wollt Farör und Island dabei in kurzen Tagestrips erkunden und habt keine Angst vor meterhohen Wellen dann ist die Smyrilline nach Island genau Euer Ding.
Wenn Euch die Abenteuerlust zwar ruft, ihr aber nie so viel Zeit habt, der Seegang von Island Euch abschreckt aber ein gewisser Wellengang in Euren Augen kein Problem darstellt und Ihr mehr spielen wollt als auf Land zu gehen, dann wählt die Helsinki-Tour!
Wollt Ihr hohen Komfort, so gut wie überhaupt keine Wellen (mal von ein paar kleinen Schubsern auf dem Ijsselmeer abgesehen), sucht eher Familien- oder Kennerspieler (Expertenspiele dennoch nicht ausgeschlossen) und habt viel Hunger? Wollt Ihr dabei täglich einen anderen Ort in Holland erkunden können? Dann nehmt die MS Alena auf dem Rhein nach Amsterdam und zurück!
Aber was hält Euch eigentlich davon ab, mehrere dieser Touren zu erkunden? Egal wie Ihr zu Brettspielen auf dem Schiff steht und ob oder welche dieser Touren Ihr bucht, habt stets Spaß im Hobby!
Wie bereits im August angekündigt, bin ich mit Bill zusammen auf der Boardgame Cruise von Hirtshals (Dänemark) nach Island und zurück gefahren. Während Bill sich sein Schiffszwieback als Erklärbär für Blick aufs Brett e.V. verdingt hat, konnte ich das Schaukeln auf dem Wasser und die Landausflüge genießen. Es war ein grandioses Erlebnis mit vielen Überraschungen. In diesem Bericht fasse ich für euch alles zusammen. Sei es vom Schiff bis hin zu möglichen Sehkrankheiten. Außerdem erfahrt ihr, warum ich ermordet wurde (und wieso ich trotzdem im Nachgang noch diesen Artikel schreiben kann).
Anreise und Abfahrt
So wurden wir am Hafen von Hirtshals begrüßt. Zum Glück nicht unser Schiff.
Die Schiffsreise beginnt für euch bei dieser Tour immer in der dänischen Hafenstadt Hirtshals. Die kleine Stadt an der Nordsee bietet alles, was eine kleine Hafenstadt so braucht. Inklusive für Anreisende aus weiter Ferne in einem Hotel eine Tag vorher in Ruhe ausschlafen zu können. Wer direkt Erstkontakt mit der Prominenz von Blick aufs Brett haben will, kommt im Skaga Hotel unter. Dort lohnt sich definitiv auch ein Happen im leckeren Restaurant zu sich zu nehmen. Allerdings gewöhnt man sich dabei auch direkt an die dänischen Preise. Das Hotel liegt sehr nah am Hafen und ihr könnt das Auto sogar für eine Pauschale dort stehen lassen. Eine andere Möglichkeit wäre es das Auto am Hafen gegen Gebühr zu parken. Dort sind die Plätze allerdings begrenzt.
Wie kommt ihr aber überhaupt nach Hirtshals. Bill und ich haben die Erfahrung mit dem eigenen Auto inklusive Übernachtung im besagten Hotel vor dem Start gemacht. Rückfahrt sind wir nach Ankunft direkt durchgereist.
Die Boardgame Cruise bietet Busreisen von Hannover und Hamburg an. Das geht auch problemlos. Allerdings muss man natürlich noch in die beiden Städte kommen.
Schiff und Umweltgedanken zu der Reise
Alexander (den ich übrigens dann auch echt auf der Reise kennenlernen durfte) hat mich ja bereits in meinem ersten Artikel berichtigt, dass es sich nicht um ein Kreuzfahrtschiff, sondern ein Fährschiff handelt. Konnte ich mir nichts drunter vorstellen. Jetzt weiß ich es. Eigentlich handelt es sich bei der MS Norröna um ein Transportschiff für die Farörische und Islandische Bevölkerung. Es werden also ganze LKW-Anhänger auf dem Schiff verladen und in den besagten Haltepunkten entladen. Zusätzlich ergibt sich von März bis November die Möglichkeit noch als Passagier das Schiff begleiten zu dürfen. Das Schiff fährt das ganze Jahr über wöchentlich die Route und bringt unter anderem auch frischen Fisch von den Inseln zurück
Unser Schiff übernachtet in Island.
Die normalen Kajüten sind daher auch eher schlicht gehalten. Es klappert, es rauscht, es ist sauber und zweckmäßig. Es gibt nach meinem Wissensstand auch ein paar schönere Suiten, aber für die normalen Menschen gibt es eben normale Kajüten. Ich habe noch nie eine Kreuzfahrt gemacht und habe daher keine Vergleiche. Allerdings bin ich schon einige Male von Oslo nach Kiel gefahren. Das ist deutlich mehr Luxus und von allem mehr.
Es muss ein jeder für sich entscheiden, wie er zu dem Thema Schiff im Wasser steht. Zumindest habe ich so meine Ressentiments gegenüber Kreuzfahrten. Bei der Boardgame Cruise Tour war es aber anders. Wir transportieren Ware hin- und her. Auf den Landausflügen haben wir genügend Erfahrung sammeln können, wie abhängig die beiden Inseln von dem Import sind. Wenn ihr euch auch anschaut, wo das Schiff auf Island anlegt, werdet ihr feststellen, dass das der äußerste östliche Zipfel ist. Das kleine Nest Seydisfjördur (ca. 600 Einwohnende) ist alles andere als ein Touri-Paradies. Wer von hier weg will, muss erst einmal über einen verschneiten Pass reisen. Aber dazu später mehr. Also mein grünes Gewissen war einigermaßen beruhigt.
Kirche auf Island.
Trotz der kargen Unterskünft ist die MS Norröna aber trotzdem schön und es gibt genügend Abwechslung – also falls man keinen Bock auf Brettspiele hat. Es gibt ein kleines Kino, ein kleiner Duty-free-Shop (trotzdem noch mit hohen Preisen), eine tolle Bar mit fast 360 Grad Umblick ganz oben auf dem Schiff („laterna magica“), das Büffet-Restaurant oder ein exklusiveres Restaurant. Die durchgängig besetzte Rezeption hilft bei allen Schwierigkeiten, Fragen oder ähnlichem. Gute Überleitung …
Reiseroute und Schwierigkeiten
Nur noch einmal kurz die Reisefakten zusammengefasst: Von Hirtshals geht es über anderthalb Tage zu den Färöer Inseln. Halt gemacht wird in der Hauptstadt Torshavn mit kurzem Ausflug. Über Nacht geht es dann nach Island. Dabei gibt es einen ganzen Seetag bevor man mittags in Seydisfjördur (Island) ankommt. Dort bleibt das Schiff über Nacht – und das ist auch die einzige Nacht „an Land“ auf dem Schiff. Am nächsten Tag geht es dann abends den selben Weg wieder zurück. Nur kommt man diesmal auch eher nachmittags (also im Dunkeln) in Torshavn an. Über Nacht geht es dann nach Hirtshals zurück, dass das Schiff dann einen Tag später gegen 11:00Uhr erreicht.
Tag 1: 15:00 Abfahrt von Hirtshald
Tag 2: Farör / Torshaven
Tag 3: auf See
Tag 4: Island / Seydisfjördur mit Übernachtung
Tag 5: auf See
Tag 6: Farör / Torshaven
Tag 7: Hirtshals gegen 11:00 Uhr
So ungefähr zumindest.
Wir waren auf der Tour die letzten Passagiere (mit anderen Reisenden), da wie oben bereits beschrieben, danach vom November bis März nur noch Ware transportiert wird. Ich glaube das hat einen Grund: Das ist das Wetter.
Das haben wir später auch aufgehängt gesehen.
Gebe zu, dass ich aufgeregt war, inwiefern ich die Schiffsreise verkrafte und was da überhaupt auf mich zu kommen wird. Mich hat es ironischerweise im noch eher seichten Wellengang am Tag 2 den Vormittag dahin gerissen. Mir war schon zum Frühstück etwas schwummerig. Nach dem ersten Spiel hat mich eine Mit-Passagierin bereits mit einer Reisetablette versorgt. Danach musste ich mich fast .. naja .. ihr wisst schon und ich habe noch eine zweite Tablette zu mir genommen. Das führte beim zweiten Spiel, dass ich fast eingeschlafen wäre. Ich habe dann das getan, was mir meist hilft. Eine Die drei ??? Folge angeworfen und mich ins Bett gelegt. Eine Stunde später ist Bill in die Kajüte gekommen und wollte sich für seine Erklärbär-Schicht umziehen. Ab dann war für den Rest der Reise alles gut. Für mich.
Bei -10° und roter Nase einen Wasserfall besuchen.
Tag drei auf See nach Island war dann noch einmal richtig heftig. Wir hatten ca. sechs Meter hohe Wellen, die aber seitlich aufs Schiff getroffen sind. Wusste nicht, dass das einen spürbaren Unterschied macht. Die alten See-erfahrenen Mitreisenden konnten aber berichten, dass es so schlimm – auch bei zehn Meter hohen Wellen – noch nie war. Es führte auf jeden Fall dazu, dass die Spielbereiche recht leer waren. Spiele und Platz im Überfluss.
Auf den späteren Landausflügen habe ich daher noch Gäste kennengelernt, die die ersten vier Tage wohl fast ausschließlich das Spiel „triff-die-Toilettenschüssel“ oder „schaffe-ich-es-rechtzeitig“ gespielt haben.
Wir hatten auch einen medizinischen Notfall an Bord. War toll zu sehen, wie gut sich sowohl das immer freundliche Personal als auch die Organisation – vertreten durch Simon – um alles gekümmert hat. Die Person konnte im Übrigen dann immer noch die Rückfahrt genießen!
Ausflüge
Neben dem Leben auf dem Schiff gab es für uns Landratten auch die Möglichkeit die optionalen Ausflüge dazu zu buchen. Je einen je Insel und je einen für Hin- und Rückfahrt. Wenn es nicht zu kompliziert ausgedrückt ist, müsstet ihr mit mir jetzt ebenfalls vier Ausflüge in Summe ermittelt haben.
Auf dem Weg in die 38° heiße Badewanne.
Der erste Ausflug war folgerichtig bei der Hinreise auf den Färöer-Inseln. Das war eine Busfahrt mit einigen Haltepunkten unter anderem der alten Hauptstadt und diversen anderen kleinen Städtchen. Wir hatten richtig Glück mit unserem Tour-Guide. Sie hat zum einen richtig gut Deutsch gesprochen und zum anderen uns mit so viel lustigen Anekdoten versorgt, dass wir wahrscheinlich fast alle freiwillig die Weihnachtsspezialität Schafsdarm-Suppe probiert hätten. Landschaftlich sind die Färöer-Inseln total interessant und ich könnte euch mit den gemerkten Fakten langweilen.
Fisch wird getrocknet.
Auf Island wurden wir erst einmal mit zehn Grad unter Null und Schnee begrüßt wurden. Vor der ersten Busreise hat eine Familie erst einmal eine Schneeballschlacht gestartet. Von Seydisfjördur muss es immer über einen großen Vulkanberg. Der war ordentlich zu geschneit und ist wohl für viele Überraschungen gut. Ich war in der Gruppe mit einem kleinen Reisebus (für ca. 20 Personen). Der erste Tag war ebenfalls bestaunen der Landschaft, Wasserfälle, Torhäuser und gewaltigen Bassalt-Ablagerungen gewidmet. Auch hier wieder mit einem tollen Tour-Guide. Sie hat oftmals den Busfahrer durch Gebiete gelotst und anhalten lassen, die offenbar nicht „im Drehbuch“ standen.
Beim zweiten Tag in Island ging es nach einer Rundreise am Ende für drei Stunden in die warmen (also heißen) Quellen. Morgens war ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich Bock hatte da alleine mitzufahren. Aber es hat sich dann doch als eines der absoluten Highlights herausgestellt. Wir waren in einem SPA mit drei großen Becken (von 38° bis hin zu über 40° – geothermisch erwärmt). In dem „kälteren“ Becken war eine zur Wasserebene platzierte Bar, wo man das schöne Weihnachtstuborg-Bier bei wolligen Temperaturen genießen konnte. Zum ganzen Spaß gehörte natürlich auch der Sprung oder zumindest das Eintauchen in den großen See an dem der SPA gebaut war. Vier Grad und als wir als erstes ankamen musste ich erstmal der Eisscholle einen Stups geben bevor ich vier Schwimmzüge im eiskalten Wasser geschafft habe.
Färöer-Spezialitäten.
Die vierte Tour war eine Wanderung durch die Hauptstadt von Faröer mit kurzer Verköstigung von dem dort gebrauten Bier und einigen typischen Speisen (Stockfisch auf Kartoffel, geräuchertes Lamm auf Brot und geräucherter Lachs in „Keksschiff“). Die Tour war grundsätzlich okay, aber nicht zwingend notwendig. Unser Guide hat einige interessante Dinge zur Geschichte erzählt und uns auch zielstrebig durch ein paar spannende Gassen geführt. Wir hatten am Ende noch genügend Zeit alles selbst zu entdecken. Sollte ich die Reise noch einmal mitmachen, würde ich mir diese Tour schenken. Aber beim ersten Mal war das durchaus sinnvoll.
Rund ums Spielen
Ein paar Spiele waren an Bord.
Jetzt habe ich so viel von der ganzen Reise und dem drum herum gesprochen. Ja, Brettspiele spielen konnte man auch. Ich hatte schon zum Start (und am Ende) das Vergnügen den von Blick auf Brett gemieteten Sixt-Sprinter aus- und einzuräumen. In Summe haben wir ungefähr 800 Spiele in den Kategorien Party, Familie, Kenner und Experte ausgepackt. Kinderspiele blieben direkt zu Hause, da es ja außerhalb aller Schulferien statt fand.
Auf dem Schiff gibt es eine kleine Bücherei und an einer Wand Fernseher mit Videospielen inklusive angeschlossener Bar. Dieser Bereich war komplett für uns reserviert. Außerdem noch ein kleiner Bereich von einem „Fast Food“ Restaurant.
Wie ihr euch vorstellen könnt, sind die Tische auf solchen Schiffen eher klein und eher für Schach oder Mensch ärger dich nicht ausgelegt. Da kommt die Erfahrung der Spielausleihe gerade recht. Wir haben irgendwas um die 15 oder 20 aus Holz gefertigte Tischauflagen mit Stoffüberzug dabei gehabt. Diese konnte sich jeder schnappen und beispielsweise über zwei kleine Tische platzieren oder etwas wackeliger auf einem Tisch drapieren. Damit ließen sich dann auch solche Spiele wie Galactic Cruise oder Eclipse hervorragend mit mehreren Genießen.
Gespielt habe ich übrigens auch.
Die Ausleihe war maximal unkompliziert. Auf den Sitzbänken waren alle Spiele in Reihen aufgestapelt und man konnte sich einfach nehmen und zurückbringen. Es gab noch eine kleine Box mit Fundstücken. Am Ende habe ich mal reingeschaut. Waren vielleicht 20 Teile drin.
Die Erklärenden wurden in zwei Schichten (in Summe von 10:00 bis 22:00 Uhr) aufgeteilt. Anders als ihr es vielleicht von der Berlin Con gewohnt seid, hatte man Zugriff auf gute Erklärende! Wie das mit der Brettspiel Community üblich ist, war aber alles dabei: Gäste die mal eben ihr Lieblingsspiel erklärt haben, selbst lesende oder Gruppen, die Spielrunden angeboten haben.
Turnier-Spiel: Krempelkiste.
Malte mit „Crew“ hat im Auftrag von Spieleoffensive noch Turniere veranstaltet. Ich habe da an keinem mitgemacht, aber es sah immer nach viel Spaß aus (und hörte sich auch so an). Dabei waren so etwas wie Challengers oder auch das für mich komplett neue Krempelkiste. Am letzten Abend gab es dazu noch eine Siegerehrung mit Geschenkübergabe.
Funtails hat mit Blood on the Clocktower den richtigen Riecher gehabt. Zumindest auf der Boardgame Cruise konnte man das wieder sehen. Es gab zig Runden und immer wenn ich dachte, ach jetzt mach ich da auch mal mit, war die Tafel (also die Runde) bereits weit im Vorfeld ausgebucht. Die BotC-Runden haben manchmal auch in der schönen Kulisse der laterna magica stattgefunden und damit von der richtigen Atmosphäre umgeben. Ich habe einige Passagiere kennengelernt, die in mehr als vier Runden dabei waren.
Menschen!
Wir waren nicht die einzigen Gäste, aber natürlich mit Abstand die größte Gruppe. Ich habe am Ende leider verpasst Simon zu fragen, wie groß die Runde genau war. Die Zahlen, die im Schiffsbug geschätzt wurden, lagen grob zwischen 250 und 400 Personen.
Die Crew überrascht uns.
Wie immer in unserem geselligen Hobby findet man schnellen Anschluss. Ich habe unheimlich viele nette Menschen kennengelernt, die Brettspiel-Gemeinschaft ist ja wie immer sehr offen und freundlich. Man konnte auch Gruppen sehen, die sich immer aus ähnlichen Personen zu einer kleinen Crew zusammengefunden haben. Es gab natürlich auch Konstellationen, die eher für sich waren. Aber es gab eben auch viele Reisende ohne Begleitung, die gut aufgenommen wurden.
Ich habe viele tolle Menschen kennengelernt. Dabei sind natürlich auch die ein oder anderen Content Creator und natürlich eine Vielzahl der tollen Blick aufs Brett Crew.
Einfach die beste Community der Welt.
Rund um die Verpflegung
Bleibt am Ende vielleicht noch etwas zum Essen zu erwähnen. Schließlich hält Essen Leib und Seele zusammen und so mancher Gast hat das Essen auch zweimal sehen dürfen. Ein Freund sagte mal zu mir, dass ich Reisen anhand des Essens bewerte. Stimmt vielleicht.
Büffet Restaurant
Das war erstaunlich gut und vielseitig. Gerade abends gab es von Fisch über verschiedenen Fleischsorten bis hin zu sehr viel abwechslungsreichen Gemüse eine sehr große Auswahl. Eine große Käseplatte oder die Softeis-Maschine hat geholfen die letzten Lücken Seefest zu füllen.
Das Frühstücksbüffet war ebenfalls mit Spiegeleiern, Obst oder frischen Crêpes ausreichend ausgestattet. Brot und Brötchen nie pappig, sondern ausgewogen. Einzig der Kaffee war – nach meinem Geschmack – kaum zu ertragen.
Im Übrigen ist das Büffet-Restaurant mit der Verpflegung am Morgen und Abend im Preis enthalten. Inklusive Getränke.
Fast Food Restaurant
Neben dem Spielbereich gab es noch die Möglichkeit mittags einen Snack zu bekommen. Haben wir nur einmal geschafft und dort eine sehr gute Pizza gegessen. Es hätte noch Burger, Pommes und ähnliches gegeben. Aber meistens ist das Mittagstablett durch ein Brettspiel kompensiert worden.
laterna magica
Diese bietet einen kleinen Snack an. Habe ich aber nicht probiert und weiß es daher nicht. Ansonsten steht sie insbesondere für heiße und kalte Getränke zur Verfügung. Abends kann man hier noch einmal ein letztes Glas Wein, Bier oder einen Cocktail zu sich nehmen. Tagsüber hilft vielleicht eher eine heiße Schokolade mit Sahnehaube oder endlich mal ein leckeres Kaffee-haltiges Getränk.
Restaurant
Auf dem Schiff gibt es auch ein Restaurant. Den Namen habe ich mir leider nicht gemerkt. Bei den wenigen Gästen musste man auch nicht vorbestellen, kann mir aber gut vorstellen, dass das bei mehr Gästen ratsam wäre. Das Essen dort war der absolute Wahnsinn. Leider haben wir das erst an unserem letzten Abend gemacht. Sehr fair übrigens, dass sie die all-inclusive-Verpflegung aus dem Büffet dagegen rechnen.
Sonstiges
Was habe ich alles gespielt
Am Ende vielleicht gar nicht so viel, wie viele andere. Ich habe ziemlich häufig Galactic Cruise erklärt und nur einmal selbst mitgespielt. Ich habe leider auch nicht alles mitgeschrieben, wie mir dann immer wieder zwischendurch aufgefallen ist. Naja, wie auch immer folgendes habe ich in jedem Fall gespielt:
The Witcher: The Old World (CD Projekt Red, Go On Board)
Captain Sonar (Pegasus)
Compile (Pegasus)
Mischwald: Dartmoor (Lookout Games)
Agent Undercover (Piatnik)
Zenith (PlayPunk)
Coming of Age (Ludonova)
Leviathan Wilds (Frosted Games)
Shinjuku (Heidelbär Games)
Astrobienen (Feuerland Spiele)
Aquaria (Skellig Games)
Bohemians (Pegasus)
The Gallerist (Skellig Games)
Terraforming Mars (Schwerkraft Verlag)
Galactic Cruise (PD Verlag)
Und noch viele, viele kleine (Karten-)Spiele
Weiterführende Links
Auf unserem Instagram Kanal findet ihr eine kleine, bebilderte Zusammenfassung für jeden Tag: Tag 1, Tag 2, Tag 3, Tag 4, Tag 5, Tag 6 und Tag 7.
Auf unserem YouTube Kanal haben wir ebenfalls ein paar kleine Videos zusammengetragen. Unter anderem auch ein Interview mit Johannes Jäger aka Hunter von Hunter & Friends.
Die bieten übrigens auch eine Krimi-Tour an. Ein Gast hat direkt vorher die Crime-Tour gebucht und ist auf dem Schiff für die Brettspiel-Tour geblieben.
Würde ich es noch einmal machen?
Die Frage aller Fragen zum Schluß. Ich bin schon sehr froh, dass es die Island-Tour war. Für mich gehört es einfach dazu wenigstens etwas über Land, Kultur und Menschen in Erfahrung zu bringen. Klar, die Zeit war dafür recht kurz. Beim nächsten Mal würde ich bestimmt die ein oder andere Tour aussparen und lieber auf eigene Faust losziehen. Gerade in Island gibt es auch tolle Wanderwege, die ich gern erkundet hätte.
Frühstückszeit.
Die Helsinki-Tour reizt mich eher nicht so. Das ist fast nur auf dem Schiff sein und nur mal kurz eine Landtour für wenige Stunden bekommen. Ich würde sagen, dass diese für alle interessant ist, die es mal ausprobieren wollen oder die lange Anfahrt nicht bewerkstelligen können/wollen. Für mich persönlich aber ohne Reiz.
Dann gibt es noch neu die Amsterdam-Tour. Wer von den Schwierigkeiten insbesondere dem Wellengang nun richtig Sorgen bekommen hat, kann es sich auf dem Fluß bequem machen. Also eine echte Landratten-Tour. Für mich auch wenig reizvoll. Da fahre ich dann doch lieber zum Spielen zur Berlin Con oder eben ab nach Island.
Denn das ist das Fazit. Es war eine grandiose Reise und tollen Eindrücken. Schade, dass es keine Möglichkeit gibt mit der Boardgame Cruise nach Island zu fahren, dort eine Woche Urlaub zu machen und dann wieder mit der Boardgame Cruise zurück zu fahren. Das wäre richtig geil. Sowohl die Färöer-Inseln als auch Island sind definitiv einen Urlaub wert. Und die Boardgame Cruise war eine Riesengaudi. Ich wäre wieder dabei. Vielleicht nicht direkt im nächsten Jahr … aber man weiß ja nie.
Bill’s Sicht zu dem Erlebnis der Boardgame Cruise Island
Vielleicht ist des vielen Lesenden hier bereits bekannt: Ich habe die Cruise und damit Horst dieses Mal begleitet. Allerdings nicht einfach als Passagier, sondern als Erklärbär des Vereins Blick aufs Brett e.V.
Der Verein ist sicherlich über viele andere Veranstaltungen, allen voran die Berlin Con bekannt. Als Alex mich im März diesen Jahres fragte, ob ich mir vorstellen könne die Tour als Erklärer zu begleiten, war die Antwort Instant „Ja, selbstverständlich!“.
Ich darf abschließend mit Fug und Recht behaupten, dass ich die Entscheidung mit keiner Sekunde bereut habe. Im Gegenteil, es war ein wunderbares Erlebnis. So viele nette Menschen durfte ich kennenlernen! Ob nun die Schiffscrew, die Veranstalter der Boardgame Cruise, die Begleiter des Vereins oder die unzähligen lieben Passagiere. Es war einfach ein Fest für alle Sinne und in allen Belangen!
Plötze!
Ich kann gar nicht mehr alle Spiele wiedergeben, die ich in Freizeit neu gespielt, oder als Erklärbär anderen näher bringen durfte! Darunter waren Froschreich, Life of the Amazonas, Terraforming Mars, Critter Kitchen, Coming of Age, Aquaria, The Witcher old World, Das Unbewusste, Bohemians, Compile und so vieles mehr! Es war schön mit anzuschauen, wie sich wohl die Spielenden in der besonderen Umgebung fühlten und bei Fragen immer wieder gerne auf mich und die anderen Erklärer zukamen. Niedlich fand ich das Gefühl, dass sich vielleicht Grüppchen zu ihren Lieblingserklärern gesammelt haben und diese immer wieder mal aufsuchten. Zumindest kam es mir auf sehr angenehme Weise so vor und amüsierte mich auch ein wenig, es mir genauso vorzustellen.
Die Ausfahrten, von denen ich nur die ersten beiden von Horst aufgezählten mitgemacht habe (ich bin auf die heißen Bäder immer noch etwas neidisch), waren sehr schöne Erlebnisse mit vielen interessanten Eindrücken. Aber auch die anderen Aufenthaltszeiten verbrachte ich nicht einfach an Bord, sondern ging nach eigenem Gusto jeweils in den Orten spazieren. Als wir die Nacht im Hafen von Seydisfjördur in Island verbrachten, waren sogar Polarlichter zu sehen, für mich zumindest das erste Mal in meinem bisherigen Leben!
Hafen auf Färöer (die Königsbrücke … fragt mich, wenn ihr wissen wollt, warum).
Es war so ein beeindruckend schönes Erlebnis, dass ich es wohl nie vergessen werde und mich stets mit frohen Gedanken daran erinnere. Die ganzen Menschen, allen voran die vielen lieben Passagiere, von denen ich einige besonders in mein Herz geschlossen habe, die Teammitglieder der Cruise und alle anderen, haben die Zeit zu einer ganz besonderen in meinem Leben gemacht. Vielen Dank! Ganz besonders möchte ich erwähnen, wie großartig es war, dies mit einem so guten Freund wie Horst zusammen erleben zu dürfen. Aber Grüße gehen auch insbesondere an Alex, Simon, Britta und Felix, Sandra und Stefan, Piet, Christian und Hunter und all die Lieben, die ich gerade für mich leider typisch vergessen habe – auch wenn ich nur die Vornamen nenne, wisst ihr sicherlich, dass ich Euch meine!
Ja, ich wäre immer wieder gerne dabei und würde Luftsprünge machen, wenn Alex mich das nächste Mal fragt. Das ganze ist erst zwei Wochen zum heutigen Tag her und ich denke jeden Tag an diese schöne Zeit!
Bildergalerie
Schöne Natur.Turniere waren stets gut besucht.Gespielt habe ich übrigens auch.Hier ist ein Stück Haus von einer Lawine abgetragen worden. Lässt sich schön stützen.Spiele ausgepackt und frei zum Ausleihen.Schöne Bassalt-Schlucht.Bill genießt den Ausblick.Fisch wird getrocknet.Yeah! Wasserfall.Das haben wir später auch aufgehängt gesehen.Ein paar Spiele waren an Bord.Island-Pferde auf … wer weiß es?Blick in den Büffet-Bereich.Guten Morgen Island!Wann finden welche Turnierspiele statt.Geiler Ausblick.Habe ich jetzt doch nicht erzählt. Wer ist interessiert?Bassalt-Wand.Fußgängerbrücke.Turnier-Spiel: Krempelkiste.Boarding-Time.Bill vor dem einzigen Sandstrand auf Färöer.Die Crew überrascht uns.Auf dem Weg in die 38° heiße Badewanne.Süße kleine Gässchen. Hier leben wirklich Menschen.Wir pilgern durch die Stadt.Färöer-Spezialitäten.Unter der Brücke werden Walstücke getrocknet (Färöer).Bei -10° und roter Nase einen Wasserfall besuchen.Hafen auf Färöer (die Königsbrücke … fragt mich, wenn ihr wissen wollt, warum).Ich konnte den Fischer noch beim Zubereiten beobachten.Kirche auf Island.So wurden wir am Hafen von Hirtshals begrüßt. Zum Glück nicht unser Schiff.Vor dem rauschenden Wasserfall.Die Spielregeln auf dem Schiff.Gleich wird es heiß.Frühstückszeit.Die heißen Quellen.Hauptstadt auf Färöer.Plötze!Unser Schiff übernachtet in Island.Die kleinen Steine sind von nahmen doch ganz schön hoch.In der kleinen Hafenstadt auf Island gibt es in der Mitte einen See mit zwei Roben.
Zum Abschluss der diesjährigen Messe Saison waren wir auf dem Messeherbst in Stuttgart: Viele von euch haben unser Team Robert, Steffen und Thomas am Stand besucht und ordentlich auf Trab gehalten! 😊
Wie immer mit Spaß bei der Arbeit – die SPIEL-DAS-Crew!
Das Würfelspiel begeistert Euch!
Unser Messehighlight: PANDA ROYALE!
Unser Messeauftritt: Ein voller Erfolg!
Mit Panda Royale und Aqualuma konnten wir euch gleich zwei Neuheiten in Stuttgart präsentieren. Und was sollen wir sagen: Würfelspiele kommen gut bei euch an! Panda Royale war am Samstag Mittag sogar ausverkauft!
Beide Spiele wurden eifrig gespielt und haben euch echt begeistert. Egal ob Familien, Pärchen oder in lockerer Freundesrunde! Ob lockeres Gezocke, kooperatives Würfeleinsetzspiel oder das Duell um die Seelen der Menschen in Soul Dice.
Auch unser Dauerbrenner Coloursquare hat seinem Ruf wieder alle Ehre gemacht und konnte Jung wie Alt überzeugen.
Mit voller Motivation und tollen Spielen auf den Tischen haben wir viele neue Fans gewinnen können! Einfach mal abschalten und in unsere Spielwelten abtauchen - das konnte viele gut gebrauchen!
Wir sind mega glücklich, dass so viele von euch unsere Spiele auch gleich mitgenommen haben! 🥰 Dank euch ist jede Messe ein Erfolg!
Um keinen Messeauftritt mehr zu verpassen, schaut regelmäßig hier vorbei oder folgt uns bei instagram und facebook!
Und wer noch PANDA ROYALE braucht, einfach in unseren SHOP schauen!
Warum nur eins, wenn man auch drei mitnehmen kann!
Kurz angespielt - und direkt mitgenommen! 😊
… und immer auf dem Laufenden!
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Am letzten Wochenende wurde ESSEN mal wieder zur Hauptstadt der Spielverrückten. Über 200 000 Menschen besuchten die SPIEL, die weltgrößte Brettspielmesse. Und wir? Natürlich mittendrin, diesmal am Stand mit unseren neuen Vertriebspartner HUCH!
AQUALUMA war der Renner!
Der Autor Michael Luu war auch mit am Stand und präsentiert Stolz sein neuestes Werk!
Viele bekannte Gesichter kamen vorbei!
Spielmesse: Anders, aber gut!
Seit vielen Jahren sind wir ja nun schon auf den Messen unterwegs. Doch in diesem Jahr war alles etwas anders. Kein eigener Stand und eine der Herbstneuheiten PANDA ROYALE war leider noch auf dem Schiff unterwegs!
Doch dank der zahlreichen SPIEL DAS! Fans, die an allen Tagen zu uns kamen, hatten wir wieder ein phantastische Zeit. Wir konnte euch AQUALUMA erklären und ihr wart echt begeistert!
Mit euch quatschen, die herzlichen Wort und Umarmungen machen solche Messen immer wieder zu einem tollen Erlebnis: da nehmen wir auch den Verlust der Stimme hin😉
Knifflig ist es allerdings!!
AQUALUMA begeistert die ganze Familie!
Messerherbst geht weiter
Und Essen war erst der Anfang, denn ihr könnt uns noch bei anderen Events im Herbst treffen.