Normale Ansicht

Emberleaf: Wie Euch Optik und Komplexität blenden können

Von: ravn
13. April 2026 um 21:09

Schon Root hat uns gelehrt, dass wir niedlichen Tierchen nicht trauen sollten. Was ganz harmlos auf Spielkarten abgebildet und ausmodeliert als Holzfiguren auf dem Spielplan steht, das kann auch nur geschickte Tarnung sein. Um uns in ein Spiel zu locken, das dann auf den zweiten Blick und nach dem ersten Spielzug gar nicht mehr so harmlos daherkommt. Das neue Spiel rund um Kartentänze und zu sammelnde Schwerter ist eher im Kennerbereich angesiedelt und hatte für mich eine enorme Einstiegshürde.

Kennt Ihr auch, oder? Ihr macht Euren allerersten Spielzug und wisst genau, dass Ihr schlicht mal so wirklich alles falsch gemacht habt. Zug nachträglich zurücknehmen? Ne, wäre doch blöd. Weil haben wir uns in unserem Blindflug der spielerischen Möglichkeiten schliesslich selbst eingebrockt. Dabei konntet Ihr noch nicht einmal vom Startspieler eine erfolgversprechende Taktik abschauen, dann jeder von Euch hat sein ganz individuelles Set von sechs Startkarten auf der Hand. Die spielen sich alle anders und ganz besonders. Das macht ungezählte Möglichkeiten, mal so richtig in die Grütze zu greifen und aus purer Unwissenheit einen Fehlstart mit Tempoverlust hinzulegen. Denn am Ende geht es doch mal wieder nur um Siegpunkte und alles andere ist nur schön anzusehendes Mittel zum schnöden Zweck.

Aber worum geht es eigentlich und wo sind wir überhaupt? Keine Ahnung, denn in meiner mitgespielten Erstpartie Emberleaf war das Thema leider mal so gar kein Thema. Stattdessen stolperten wir anfangs etwas konfus durchs Regelwerk, was aber auch daran lag, dass noch keiner von uns Spielerfahrung mit an den Dreiertisch gebracht hatte. Also liess ich es ganz entspannt für mich als reine Kennenlernpartie angehen. Einfach mal machen und schon bin ich wieder bei der Spielmechanik angekommen. Die ist recht einfach. Bin ich reihum am Zug, dann spiele ich eine meiner Handkarten in meine persönliche Rasterauslage und führe den Soforteffekt der Karte aus, sofern vorhanden. Alternativ nutze ich den nun abgedeckten Aufdruck meiner Rasterauslage. Was auch immer mir in der aktuellen Situation mehr weiterhilft. Und schon ist der nächste Spieler am Zug.

Emberleaf spielt sich angenehm flott. Ja, wäre da nicht dieser Kartentanz, denn Ihr als alternative Aktion zum Kartenausspielen aufs Parkett legen könnt. Wobei der ganz schnöde „Karten verschieben“ heisst, wie ich später gerafft habe. Der Kartentanz beschreibt nur die Rotation zwischen Eurer Hand und der Auslage. Alles klar, Herr Meister der Abschweifungen? Ihr schiebt also dabei Eure ausliegenden Karten eine Position nach links – in den nächsten Slot des Rasters oder runter vom Raster. Für beide Situationen gibt es Effekte auf den Karten. Auf manchen Karten und ganz verschiedene Effekte, weil da liegt die eigentliche Herausforderung von Emberleaf. Diese Effekte werden ausgeführt und von links nach rechts und immer von oben nach unten arbeitet Ihr so Euer Kartenraster ab. Das können schon mal so sechs Karten dort sein, was dann eben sechs oder mehr Effekte sind im Vergleich zum Ausspielen einer einzigen Karte. Das dauert deshalb etwas länger, und wenn das bis zu vier Mitspieler vor Euch so machen, was im Nebensatz dann auch die maximal mögliche Spielerzahl verrät, dann kann eine Partie schon mal für Euch gefühlt ins Stocken geraten. Zum Glück waren wir nur zu dritt und so hielten sich meine Pausen bei den Mitspielerzügen in enge Grenzen.

Ich hatte allerdings so viel mit mir selbst, sprich meiner Kartenhand und meiner Kartenauslage und potenziellen neue Karten in Form von Helden und Aufträgen sowie der Situation auf dem zentralen Spielbrett zu tun, dass mir keinesfalls langweilig wurde. Stattdessen tüftelte ich meine optimierte Aktionsfolge aus, um doch noch irgendwie meine Pläne umsetzen zu können. Laufen ist toll, aber vorher sollte ich lieber hier bauen, brauche dafür aber noch ein Holz und das will vorab eingesammelt werden. Blöd nur, dass ich die Rasterreihenfolge meiner ausliegenden Karten nicht einfach so durchbrechen kann. Wäre dann auch zu einfach. Wenn die einmal falsch gedacht ausliegen, dann muss ich mit dieser Abarbeitungsreihenfolge in Form des Kartentanzes leben. Wer also schnell seine Karte zurück auf die Hand haben will, sollte die nicht ganz rechts ausspielen. Habe ich auf die harte Tour gelernt. Dann dauert es drei Verschiebe-Aktionen, bis die sich vom Raster zurück auf meine Hand schiebt. Und eventuell war die Sofortaktion beim Ausspielen viel besser als die Aktion beim Verschieben der Karten. Pech gehabt, weil schlecht geplant. Unzureichende Vorplanung bestraft Emberleaf direkt und spürbar. Gut, dass Euer Raster zu Spielbeginn verkürzt, weil mit Startgebäuden belegt ist, die erst noch weggebaut werden wollen.

Im Rückblick und besonders in der Situation betrachtet, empfand ich die Einstiegshürde schon enorm. Ich habe noch keine rechte Ahnung vom Spiel, kenne nur die Spielregeln und soll schon richtungsweisende Entscheidungen treffen. Weil im Idealfall bekomme ich es hin, dass meine Karten-Maschinerie wie geschmiert läuft und eine Kartenaktion in die andere greift. So sähe ein perfektes Spiel aus und davon war ich in meiner Erstpartie arg weit entfernt. Einfach mal machen und so. Tolle Idee, zu vorschnell gedacht und schon steckte ich einige Aktionsrunden fest, weil mir dringend benötigte Rohstoffe fehlten, um eines meiner Gebäude zu bauen, in das ich eine neue Tierart aus meinem Vorrat einziehen lassen kann, was dann wiederum die Aktion auslöst, eine neue Karte aus der offenen Auslage rekrutieren zu können. Hallo Kettenzüge. Ohne Vorausplanung läuft in Emberleaf halt wenig zusammen, aber da wiederhole ich mich. Und genau da liegt auch mein Hauptkritikpunkt an dem optisch so niedlichen Spiel, das im spielerischen Kern eine knallharte Optimieraufgabe ist. Ich prophezeihe, dass Ihr als Erstspieler gegen am Spielbrett erlernte Spielerfahrung keine Chance haben werdet. Ich hätte mir deshalb eine Art von Einsteiger-Kartendeck gewünscht, das etwas mehr unoptimierte Spielweise verzeiht und eventuell noch einen Ratschlag mit auf dem Weg gibt, in welchem Rahmen wir unsere ersten Spielzüge angehen können. Um den kompletten Blindflug zu vermeiden. Frusttoleranz sollte Ihr also mitbringen oder besser noch auf vergleichbarem Erfahrungsniveau Euch in der Welt von Emberleaf bewegen.

So bauen wir mit diversen Rohstoffen, die wir in unserem begrenzten Lager sammeln, diverse Gebäude in diversen Lichtungen des Spielfeldes. Bevölkern diese Gebäude dann mit Holztierchen, die ab sofort und bis Spielende dort wohnen und uns einen Sofortbonus geben, mehr an Sammelsymbolen wie Schwerter oder Holzplanken freispielen oder direkt eine neue Heldenkarte rekrutieren lassen, die dann zwischen Hand und eigenem Kartenraster rotiert. Genau, das ist der Kartentanz. Nebenbei sammeln wir ausliegende Aufträge ein, die uns aber erst am Spielende deren Punkte bringen und die auch erst am Spielende ganz genau erfüllt werden sollen. Ok, in mindestens drei Lichtungen ein Wohnhaus bauen, das kann ich noch recht einfach planen und auch durchziehen. Aber eben genau fünf Heldenkarten ausgespielt zu haben, das erfordert genaues Timing. Tja, und da kommen dann die lieben Mitspieler ins Spiel. Die sind für mich die meiste Zeit leider nur Störfaktoren. Die schnappen mir Helden und Aufträge weg und bekämpfen vor meiner Nase die Wegelagerer-Plättchen per virtuelle Schwerter, um Siegpunkte und Rohstoff-Belohnungen einzusacken. Zudem werden mir Lichtungsplätze mit unpassenden Gebäuden belegt, die ich mal so gar nicht für meine Aufträge dort gebrauchen kann. Diese indirekte Konkurrenz ist überall spürbar. Und bei wem es besonders gut läuft, der ist eben direkt eine noch grössere Konkurrenz, weil dort mehr Aktionen besser ineinander greifen. Bis ich wieder am Zug bin, kann sich eine Menge geändert haben und sogar das Spielende eingeläutet sein.

Auch ja, wir sind übrigens mutige wie einzigartige Emberling, die ihre zerstörte Heimat tief im ältesten Wald der Welt wiederaufbauen wollen. So erforschen wir das Land, wobei es da wenig zu erforschen gibt, weil alles schon offen sichtbar ausliegt. Lasst Euch also nichts erzählen. Wir sammeln ganz viele Ressourcen, die erst zu wenig und dann im Überfluss vorhanden sind, aber von denen stets immer genau ein Rohstoff für den nächsten Zug fehlt. Wir bauen Dörfer auf und rekrutieren neue Helden mit einzigartigen Fähigkeiten. Und diese Fähigkeiten der Helden sind wirklich alle einzigartig und anders und wirken teils unwissend überwältigend. So hatte ich einen Bären ins Spiel gebracht, der aus zwei lumpigen Steinen eine begehrte Honigwabe machen konnte. Klang toll, weil Honig für etliche Startgebäude notwendig ist und später fast egal wird. Ich hatte den viel zu spät rekrutiert und bis zum Spielende kein einziges Mal in seiner Hauptfähigkeit genutzt. Aber da kann das Spiel der Autoren und zeitgleich Illustratoren in Person von James Tomblin und Frank West nichts dafür, wenn ich so dösbatlig aus dem Bauch heraus agiere. Am Ende wurde ich Dritter, obwohl ich im Spielverlauf noch recht gut mithalten konnte. Meine unerfüllbaren Aufträge haben mir das Genick gebrochen. Das Gleichgewicht der Natur habe ich dann wohl nicht wiederherstellen können. Eine Spielerfahrung war es trotzdem wert.

Was taugt nun Emberleaf, das derweil von Skellig Games lokalisiert wurde und seit März 2026 als Retailversion im Handel ist? Retailversion deshalb, weil es noch eine ursprüngliche Kickstarterversion gab. In dem Zuge gab es auch eine Deluxeversion und diverse Erweiterungen wie Ressourcen aus Holz statt Pappe, Kartenraster aus Neopren, diverse Heldenpacks und Eure Spielerfigur in der eigenen Lieblingsfarbe und noch mehr Aufträge, die eigentlich thematisch Gefälligkeiten sind. Ich habe die Retailversion als optisch ausreichend und wirklich schön empfunden. Emberleaf hat eine gewisse Tischpräsenz, die einen mitspielen lassen möchte. Soweit mein positiver Eindruck. Mit der Einstiegshürde und der Falle, seine Kartenhand in unpassener Reihenfolge und an nicht idealer Rasterposition zu spielen, müsst Ihr umgehen können. Oder Ihr nehmt Euch die nötige Bedenkzeit vor Eurem allerersten und entscheidenden Spielzug, was die Gefahr mit sich bringt, dieses Eurogame zu zergrübeln vor lauter Vorplanung, obwohl Ihr den Spielrythmus noch gar nicht einschätzen könnt. Ich persönlich hätte mir mehr direkte Interaktion gewünscht – ob durch die Heldenkarten oder auf dem Spielbrett. Ich habe nur zwei Karten gesehen, bei denen die Mitspieler mitprofitiert hatten. Hier mal gemeinsam zwei Holz einsammeln und dort nacheinander kämpfen dürfen. Das war mir dann doch zu wenig und fühlte sich zu solitär an. Eventuell haben wir vor lauter Unwissenheit auch einfach nur zu sehr nebeneinander hergespielt.

Nochmal mitspielen? Ja, absolut. Nur dann wäre ich wohl derjenige, wer den unfairen Erfahrungsvorteil hätte. Nur kann ich das bequem durch unoptimierte Bauchspieler-Züge locker wieder ausgleichen. Sollte also kein Problem sein. Muss ich Emberleaf hingegen selbst besitzen? Ich glaube eher nicht, weil genauso wie bei Wundersame Wesen und Luthier muss ich nicht jedes schön anzusehende Eurogame selbst besitzen. Dafür fehlte mir dann doch der dauerhaft angespannte Spannungsbogen, während sich die Belohnungen doch nicht interessant genug anfühlten. Einzig die Rekrutierung neuer Heldenkarten war ein wirklicher Höhepunkt, weil eine Überraschung, wie sich diese neuen Karten so ins eigene Deck einfügen werden. Alle Theorie will hier spielerisch erlebt werden und das fand ich gut. Nur kommt diese Rekrutierung pro Mitspieler nur maximal vier Mal im Spiel vor, sodass aus anfänglichen sechs Helden auf der Hand bis zu zehn werden können.

Ist Emberleaf also doch nicht so komplex, wie es anfangs auf mich wirkte? So langsam komme ich ins Grübeln, ob mich zunächst der Niedlichkeitsfaktor und dann nochmal die vielen einzigartigen Helden geblendet haben. Ihr seht mich arg unentschlossen, deshalb macht Euch lieber Euer ganz eigenes Bild im selbsterlebten Partien. Dann mal los mit Euch, denn so richtig verkehrt macht Ihr dann doch nichts mit Emberleaf. Und der Nächste, der das Spiel einfach nur ungespielt niedlich findet, denn solltet Ihr als schnell finden können. Oder doch lieber erstmal irgendwo mitspielen? Als Geheimtipp empfehle ich Euch da die Spiel DOCH! in Dortmund und den SpieleWahnsinn in Herne, sofern Ihr diese Zeilen zeitig vor Ende April 2026 lesen solltet. Ewähnt dann bitte am Skelling Games Messestand, wer Euch dorthin geschickt habt – brettspieltag.de und so. Würde mich freuen, wenn Euch Emberleaf dort eine gute Zeit einbringt. Weil darum geht es doch.

Behind

13. April 2026 um 20:10

Als Kind habe ich nie einen LÜK-Kasten besessen. Dabei hätte ich so gerne einen gehabt. Erst mit dem vor einigen Jahren veröffentlichten LÜK – Das Spiel hat ein solcher Kasten Einzug in den Haushalt gefunden – als Bestandteil eines überraschend guten Spiels. Für mich bedeutete das quasi die verspätete Erfüllung eines Kindheitstraums. Das Rätselspiel Behind verfolgt nun ein ähnliches Prinzip und hat folglich einen Nerv bei mir getroffen.

Drei unterschiedliche Schwierigkeitsstufen

Die Schachtel beinhaltet drei doppelseitige Puzzle-Rätsel in drei unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Alle sind alles andere als trivial. Wenn ich die Informationen auf den Teilen der Vorderseite richtig deute und die Teile entsprechend zusammenlege, ergibt auch die Rückseite ein Bild. Das überprüfe ich jedoch erst am Ende eines Rätsels, indem ich jedes einzelne Teil umdrehe.

Behind
Auch die Rückzeiten ergeben ein Motiv.

Nun haben die Puzzleteile von Behind nicht die Form klassischer Puzzleteile. Sie weisen keine Nasen und Ausbuchtungen auf, sodass ich schlicht anhand der Form erkennen könnte, was nebeneinander gehört. Hier sind die Puzzleteile viereckig, wie beim LÜK-Kasten. Das Motiv allein muss reichen, um die Lösung zu finden. Jedoch: Viele Teile eines Rätsels geben gar keinen bildlichen Hinweis darauf, was neben ihnen liegt. Was also tun?

Wie ich bei Behind ein Rätsel angehe

Ich fange an, indem ich die Plättchen so aus auslege, dass alle komplett zu sehen sind. Und dann? Die Anweisung zu Beginn ist kurz. Beim Fall „Der Raub“ heißt es beispielsweise: „Ein Raub wurde begangen. Rekonstruiert die Notizen der Ermittler.“ Schnell erkenne ich, dass manche Plättchen zusammengehören, weil Texte oder Grafiken sich ergänzen. Diese zusammenzulegen ist die Pflicht, dann beginnt die Kür: die herausfordernde Aufgabe. Echte Kopfarbeit. Ich versinke im Rätsel und merke nicht, wie die Zeit vergeht.

Behind
Ein Puzzleteil aus dem Rätsel „der Professor“.

Wenn am Ende das vollständige Puzzle vor mir liegt, denke ich: „Klar, so muss es aussehen. Warum hat das [beim Blick auf die Uhr] nur solange gedauert, bis es fertig war?“ Es ist wie ein Labyrinth: Steckt man drin, ist der Weg zum Ausgang nicht offensichtlich. Gucke ich von oben auf den Plan, fällt der richtige Weg vergleichsweise schnell ins Auge. So sind Rätsel eben.

Knobeln mit Behind: Mir macht das Spaß

Bei Behind steht die Lösung auf den Puzzleteilen. Ich muss die Texte und Grafiken nur richtig verstehen, die Logik dahinter kapieren und dann einfach machen. Zudem hilft die Form mancher Teilgebilde, um sie im Gesamtkonstrukt richtig zu platzieren. Mir bereitet diese Art der Knobelei Vergnügen – egal, ob ich mich allein daran versuche oder zu zweit. Mit mehr Personen habe ich es nicht ausprobiert. Möchte ich auch gar nicht, denn dann könnte es wuselig werden.

Behind
Wer nicht weiterkommt, kann Hinweise erhalten.

Eine kurze Beichte zum Schluss: Ja, ich habe – beim Rätsel, das eine Paralleluniversen-Geschichte als Comic erzählt – zwischendurch mal gelugt, ob die Rückseiten zweier Plättchen zusammenpassen würden. Aber nicht oft. Zudem ich habe ich nicht die Hilfe der Hinweiskarten in Anspruch genommen. Mit einer Ausnahme vielleicht. Am spannendsten war es stets, als Belohnung das fertige Bild auf der Rückseite zu entdecken. Wie beim LÜK-Kasten.

Behind | Strohmann Games | Cédric Millet | 1 oder mehr Personen | ab 10 Jahren | 45 bis 90 Minuten | Meine Bewertung: ★★★★☆ (stark)

Duell der Drachen erscheint im August bei Lookout Spiele

Newsbild Der Verlag Lookout Spiele hat für August 2026 mit Duell der Drachen ein Spiel für zwei Personen angekündigt. Im Kartenspiel Duell der Drachen wetteifern die Spielenden darum ihre Drachen in fünf Landschaften zu entsenden, um dort die Mehrheit zu erringen. Dazu platzieren sie bis zu drei farblich passende Karten an jedes der fünf Heimatgebiete. Haben sie nichts Passendes in der Hand oder wollen sie ihre Taktik geschickt verschleiern, können sie auch Karten verdeckt ausspielen. Wer zuerst in allen fünf Heimatgebieten die Mehrheit hat, oder nach dem Füllen aller Gebiete die meisten Duelle für sich entscheiden konnte, gewinnt. Klingt einfach - wären da nicht ein paar Besonderheiten. Zum einen dürfen sie nur maximal drei Karten verdeckt ausspielen. Können sie danach nicht mehr passend auslegen, geht der Sieg an die gegnerische Person. Dann wäre da noch die Sache mit der Disziplin: Sind ihre Drachen am Ende mit genug Gegnern in ihrem Gebiet beschäftigt, können sie es locker halten. Doch übersteigt ihre Stärke die der Gegenseite um mindestens das Doppelte, sind sie nicht mehr zu bändigen und ihre Streitlust lässt die Spielenden das Gebiet verlieren.

Vino Royal – Spielkritik

Von: Paddy
13. April 2026 um 16:09
Vino Royal

Ein ganz aussergewöhnliches Spiel ist Vino Royal. Da geht es um echte Weine, die man spielerisch in diverse Kategorien einordnen muss. Beim Blind Tasting ordnet man drei unterschiedliche Weine korrekt ein und sammelt Jetons. In der edlen Holzbox findet man

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Reisespiele 2026: Neuheiten für unterwegs

Endlich Urlaubszeit! Egal ob lange Fahrten im Zug, Wartezeiten am Flughafen oder gemütliche Spielabende in der Ferienwohnung – ein gutes Spiel im Gepäck darf nicht fehlen. Oft ist der Platz im Koffer jedoch begrenzt, weshalb große Schachteln meistens zu Hause bleiben müssen.

In diesem Beitrag möchten wir euch eine Liste von acht neuen, kompakten Spielen vorstellen, die sich gut als Reise- oder Mitnehm-Spiele für die ganze Familie eignen.

Die Auswahl ist abwechslungsreich und bietet für jeden Geschmack das Richtige: Wer gerne kreativ mit Wörtern und Bildern umgeht, wird an dem Memo-Spiel „Wort im Wort“ Freude haben. Für Action, Hektik und Reaktionen sorgen hingegen das Echtzeit-Spiel „Fußball Ligretto“ und der Klatsch-Wettbewerb „Mücken drücken“.

Wer es lieber etwas ruhiger und taktischer mag, kommt bei Kartenduellen wie der Golf-Clubmeisterschaft „Golfie“, dem Samurai-Kartenspiel „Makoto“ oder dem Zwei-Personen-Wettstreit der Baumeister in „Turm: Das Duell“ voll auf seine Kosten. Abgerundet wird die Empfehlungsliste durch das Stichspiel „Cat Trick“ und die kooperative Team-Herausforderung „Top Drop“.

Hier kommt die Übersicht zu diesen acht kleinen Spiele-Highlights, die in jedes Handgepäck passen und auf eurer nächsten Reise garantiert keine Langeweile aufkommen lassen!

Noch mehr Empfehlungen für „Brettspiele unterwegs“ findet ihr in unserer Reisespiele-Liste 2023.

Bei einigen Empfehlungen findest du Amazon-Links. Wenn du darüber einkaufst, unterstützt du unsere Arbeit – ohne Mehrkosten für dich.

Neue Reisespiele 2026 – los geht’s:

Fußball Ligretto

Britta Fiore | 2026 | Schmidt Spiele | 2 bis 4 Personen | ab 7 Jahren | bis 15 Minuten

Darum geht’s: Anpfiff fürs Karten-Chaos! Bei Fußball Ligretto ist Tempo gefragt, denn hier wartet ihr nicht ab, bis ihr an der Reihe seid. Stattdessen spielen alle Beteiligten gleichzeitig in zwei Teams (Rot gegen Blau) um den Sieg. Euer Ziel ist es, so schnell wie möglich einen Treffer zu erzielen. Sobald der „Ball“ in Form einer Karte mit der Zahl 4 im Spiel ist, durchsucht ihr hektisch eure Auslage nach passenden Anschlusskarten. Angriff und Verteidigung wechseln dabei auf dem Tisch blitzschnell, während ihr Symbole wie Trillerpfeifen, Pokale, Eckfahnen oder Torwarthandschuhe aufeinanderlegt, um den Gegnern den Ball abzujagen oder selbst vor das Tor zu ziehen. Wer behält die Nerven und knallt im richtigen Moment die rettende Torkarte auf den Stapel? Das Team, das in diesem Wettstreit zuerst drei Tore schießt, holt sich den Sieg.

Unsere Einschätzung: Neuauflage des hektischen Ligretto-Feelings als Fußballspiel. Das Spielen in Mannschaften und Passen des Balls an das entsprechende Teammitglied startet zunächst gewöhnungsbedürftig, aber nach ein paar Runden wird’s ein kurzweiliger Spaß. Den Stress am Spieltisch muss man aber mögen.

  • Ligretto, das rasante Kartenspiel. Jetzt mit massig Torchancen! Zwei Mannschaften treten in einer turbulenten Partie gegeneinander an. Wer legt die Karten am schnellsten ab, bleibt am Ball und schießt die meisten Tore?
  • Geschwindigkeit, gute Kombinationsgabe und schnelles Reaktionsvermögen sind hier gefragt
  • ab 7 Jahren
  • für 2 bis 4 Spieler
  • circa 10 Minuten Spieldauer

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Cat Trick

Nagi-an | 2026 | Helvetiq | 3 bis 5 Personen | ab 8 Jahren | bis 30 Minuten

Darum geht’s: Miau! In diesem raffinierten Stichspiel schlüpft ihr in die Rolle kleiner, verspielter Kätzchen, die am liebsten jedes verfügbare Spielzeug für sich allein beanspruchen würden. Euer Ziel ist es, fünf verschiedene Spielzeuge (dargestellt in fünf Farben) zu sammeln, indem ihr reihum Karten ausspielt und Stiche gewinnt. Wer die höchste Trumpfkarte oder die höchste Karte der angespielten Farbe in die Mitte legt, schnappt sich die Beute. Aber Vorsicht, denn Gier wird sofort bestraft: Wer zu viele Karten von derselben Sorte ansammelt – genauer gesagt vier oder mehr einer Farbe –, muss seine hart verdiente Beute plötzlich an die restlichen Mitspielenden verteilen. Schlaue Katzen wissen also genau, wann sie am besten auf der Lauer liegen, Karten durchlassen und wann sie im richtigen Moment zuschlagen müssen. Es gewinnt nicht, wer die meisten Stiche macht, sondern wer am Ende den komplettesten Spielzeugmix besitzt.

Unsere Einschätzung: Mini-Karten, großes Miau-Vergnügen bei Cat Trick! Die Lokalisation des japanischen Spiels „Take that Toy“ fügt der beliebten Mechanik des Stichspiels eine raffinierte Facette hinzu. Mit ganz wenigen Regeln gelingt ein taktisch geprägtes Ringen um viele, aber bloß nicht zu viele Karten einer bestimmten Farbe.

Mücken drücken

Reiner Knizia | 2025 | Denkriesen | 2 bis 7 Personen | ab 8 Jahren | bis 20 Minuten

Darum geht’s: Auf die Plätze, fertig, klatschen! Bei Mücken drücken sind Reaktionsschnelligkeit und ein wachsames Auge entscheidend. Eine Person übernimmt die aktive Rolle des Dealers und deckt zügig nacheinander Insektenkarten auf einem offenen Stapel in der Tischmitte auf. Sobald diese Auslage für euch lohnend aussieht, heißt es: Blitzschnell mit der Hand auf den Pott hauen und sich die Karten sichern! Aber schaut vor dem Zuschlagen genau hin, was da alles kreucht und fleucht: Süße kleine Mücken bringen euch wertvolle Pluspunkte, während andere lästige Krabbeltiere Minuspunkte bedeuten. Sammelt Insektenpärchen, schnappt euch die fette Fliegenfalle zur richtigen Zeit oder fangt die Bruzzler, um euer Punktekonto im Blitztempo aufzuladen. Wer nach drei Runden die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt diesen Klatsch-Wettbewerb.

Unsere Einschätzung: Passt gut in eine Runde mit spielerfahrenen Kindern, solange niemand zu verbissen ans Werk geht. Beim Klatschen und Sammeln von bestimmten Mengen bzw. Kartenpaaren helfen ein gutes Gedächtnis, aber auch die nötige Portion Glück, wenn ganz am Ende ausgezählt und mitunter überraschende Ergebnisse auf euch warten.

Turm – Das Duell

Heiko Eggers | 2026 | Jimeggz | 2 Personen | ab 12 Jahren | bis 90 Minuten

Darum geht’s: Tretet an zum Duell der Baumeister! In diesem Zwei-Personen-Spiel errichtet ihr in der Tischmitte gemeinsam acht Türme aus Plättchen. Das Ziel jedes Spielers ist es, zügig seinen persönlichen verdeckten Nachziehstapel fehlerfrei abzubauen. Ihr legt eure Turmkarten von 0 bis 12 aufsteigend auf die Bauplätze oder auf sogenannte Lagerplätze (dort im Farbwechsel und absteigend!). Passt eine gezogene Karte momentan absolut nicht, müsst ihr sie notgedrungen in einem Zwischenlager parken (sie kommt später wieder auf die Hand). Wer die wichtigen Bau-Stufen 4, 8 oder 12 eines Turms vollendet, wird sofort mit Goldnuggets belohnt! Mit diesem wertvollen Gold könnt ihr Sonderaktionen freischalten, wie zum Beispiel blockierende Karten aus dem Depot entfernen oder sogar das Zwischenlager blockieren. Sobald eine Person alle Plättchen losgeworden ist, endet das Spiel. Wer dann das meiste Gold gescheffelt hat, gewinnt das Bau-Duell.

Unsere Einschätzung: Tolles Design (Verpackung als aufklappbares Spielfeld), aber länglich und repetitiv im Ablauf. Wenig Taktik möglich – man wartet meist auf passende Karten und sollte die Möglichkeit fürs Ablegens nicht verpassen. Anleitung mit Schwächen.

  • TAKTISCHES 2-SPIELER-SPIEL: TURM - Das Duell ist ein strategisches Kartenspiel für zwei Spieler mit einfachen Regeln und hoher Spannung, bei dem jede Entscheidung den Spielverlauf beeinflusst. Das Spiel wird im Verlauf komplexer und bis zum Schluss kann sich das Blatt noch komplett wenden.
  • SPIELPRINZIP: Baut gemeinsam Türme, blockiert strategisch wichtige Felder und sammelt wertvolle Goldnuggets, um deinen Gegner zu übertreffen und das Spiel zu gewinnen.
  • STYLISCHES DESIGN: Das Spiel kommt mit einem detailreich gestalteten Turm-Verpackung im Steinmauer-Look, der perfekt zum mittelalterlichen Thema passt und als praktische Aufbewahrung dient.
  • KOMPLETTES SPIELSET: Enthält einen dekorativen Turm-Box Spielkarten mit mittelalterlichen Motiven und alles, was für ein spannendes Strategiespiel benötigt wird.
  • SCHNELLER SPIELEINSTIEG: Dank einfacher Regeln und maximaler Spannung ist TURM - Das Duell ideal für Spieleabende, bei denen taktisches Geschick und strategisches Denken gefragt sind.

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Top Drop

Simona Greco, Marco Rava | 2026 | Helvetiq | 2 bis 4 Personen | ab 8 Jahren | bis 15 Minuten

Darum geht’s: Stellt euch gemeinsam der Herausforderung! Im kooperativen Kartenspiel Top Drop spielt ihr nicht gegeneinander, sondern zieht als Team an einem Strang. Euer gemeinsames Ziel: alle 60 Zahlenkarten sicher und fehlerfrei auf den zentralen Ablagestapel zu spielen. Der Haken an der Sache ist eine beidseitige Richtungskarte, die euch vorgibt, ob ihr die Zahlen in aufsteigender (UP) oder absteigender (DOWN) Reihenfolge ablegen müsst. Eure Rettung in der Not sind spezielle Aktionskarten, mit denen ihr die Spielrichtung umdrehen, die strengen Vorgaben durch einen Farbwechsel kurzzeitig brechen oder einfach mal aussetzen könnt, wenn gar nichts mehr geht. Kommuniziert miteinander (ohne eure genauen Zahlen oder Farben zu verraten) und meistert eine Runde Top Drop.

Unsere Einschätzung: Ruhiges, gemeinsames Spielen ohne große Höhepunkte. Der Vorteil ist die handliche Minibox, die man problemlos überall hin mitnehmen und eine Runde zocken kann.

Makoto

Simon Weinberg | 2026 | Huch | 2 bis 6 Personen | ab 8 Jahren | bis 20 Minuten

Darum geht’s: Reist als einsame Krieger – sogenannte Ronin – durch das historische Japan und beweist auf dem Schlachtfeld eure Aufrichtigkeit! Makoto ist ein taktisches Kartenspiel, bei dem ihr eure Handkarten so geschickt wie möglich loswerden müsst. Wenn ihr am Zug seid, spielt ihr entweder Karten mit gleichen Werten oder legt aufsteigende Zahlenreihen aus. Wichtig ist dabei nur eine eiserne Regel: Eure gespielte Kombination muss immer höher und stärker sein als die, die gerade ausliegt! Wer die Vorgabe nicht mehr überbieten kann, muss passen. Die letzte Person, die in einer Runde nicht gepasst hat, streicht alle in der Tischmitte liegenden Karten für die spätere Punktewertung ein. Doch wählt weise, wann ihr angreift, denn nicht jede Karte bringt am Ende wertvolle Punkte. Wer als Erster seine komplette Hand leerspielt, kassiert zudem noch einen Punktebonus für die Endwertung.

Unsere Einschätzung: Wer Krass kariert kennt, besitzt und mag, braucht eigentlich kein Makoto. Der Vorgänger verzichtete auf ein aufgesetztes Thema und glänzte mit flottem Ablauf und eingängigen Regeln. Beides vermissen wir bei Makoto.

Golfie

Jimmy Dorion | 2025 | Huch | 1 bis 8 Personen | ab 8 Jahren | bis 30 Minuten

Darum geht’s: Willkommen auf dem satten Grün! Bei Golfie liefert ihr euch ein Kartenduell, bei dem es ganz wie im echten Golf darum geht, nach 9 oder 18 Löchern die niedrigste Punktzahl zu haben. Jeder startet mit einem 3×3-Raster aus verdeckten Schlag-Karten, von denen zu Beginn zwei aufgedeckt werden. Wer am Zug ist, zieht die oberste Karte vom Aktionsstapel, die verschiedene Handlungen vorgibt: Sogenannte Zonenkarten zeigen exakt, an welcher Position in eurem Raster ihr eine Karte aufdecken oder mit einer benachbarten Karte vertauschen müsst. Zieht ihr das Golf Cart, dürft ihr diese Aktionen an einer völlig beliebigen Stelle eurer Auslage ausführen. Euer Ziel beim Aufdecken und Verschieben: Sobald drei offene Karten mit demselben Wert horizontal oder vertikal in einer Reihe liegen, bildet ihr eine Combo. Diese Karten werden abgeräumt, neue rücken nach, und die Combo verringert euer Endergebnis um zwei wertvolle Punkte. Zieht ihr hingegen eine Einlochen-Karte, müsst ihr eine Karte eurer obersten Reihe für euren Score auf dem Wertungsblock notieren. Die Aktionskarte Letztes Loch funktioniert genauso, markiert aber zusätzlich das Ende der aktuellen 9-Loch-Runde.

Unsere Einschätzung: Simples Kartenspiel mit Anleihen bei Skyjo, Hilo und Co. Zu glückslastig, um wirklich ein Rennen um die niedrigste Schlagzahl zu werden. Wer zur falschen Zeit eine Einlochkarte aufdeckt und in der oberen Reihe nur hohe Werte liegen hat, ist schnell frustriert.

  • 🏌️‍♂️ SPIELSASS AUF DEM GOLFPLATZ: Mit dem Kartenspiel GOLFIE erwartet dich eine amüsante Herausforderung, bei der du die wenigsten Schläge erzielen und gewinnen musst.
  • ♟ ALLE SPIELEN GLEICHZEITIG: Das FAMILIENSPIEL AB 8 ist schnell erklärt und bietet durch die verdeckten Karten und Strategieoptionen stets spannende Partien.
  • 👨‍👩‍👧‍👦 IDEALES KARTENSPIEL AB 8: Optimal geeignet für gesellige Runden mit Familie oder Freunden, für 1 bis 8 Spieler ab 8 Jahren und ca. 25 Minuten Spielzeit.
  • 📖 KURZANLEITUNG: 1. Karten aufdecken und hohe Werte entfernen | 2. Niedrige Werte gezielt nach vorne bringen | 3. Nach 18 Bahnen gewinnt der niedrigste Punktestand
  • ✨ Spiele-Fans aufgepasst! Ihr sucht neue Highlights für den nächsten Spieleabend, Geburtstag, Party oder Familienfeier? Bei uns findet ihr euer nächstes Lieblingsspiel! Hutter Trade ist ein süddeutscher Spieleverlag, der neben HUCH! viele weitere tolle Marken im Sortiment führt - Abwechslung garantiert!

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Wort im Wort

Steffi-Maria Schlinke | 2026 | Piatnik | 2 bis 6 Personen | ab 8 Jahren | bis 20 Minuten

Darum geht’s: Bei „Wort im Wort“ deckt ihr, wie bei einem klassischen Memo-Spiel, reihum Plättchen in der Tischmitte auf und sucht nach den passenden Paaren. Der Clou dabei ist: Die gesuchten Begriffe müssen sich wortwörtlich und komplett ineinander verstecken. Findet ihr zum Beispiel die kleine EULE in der großen KEULE? Oder könnt ihr das ROT im BROT entdecken? Neben diesen Beispielen gibt es insgesamt 27 solcher außergewöhnlicher und lustiger Bildpaare freizulegen. Wer ein passendes Paar aufdeckt, darf es behalten und ist direkt noch einmal an der Reihe. Das Spiel endet sofort, wenn alle Paare gefunden wurden. Wer dann den größten Stapel an Memo-Plättchen vor sich liegen hat, gewinnt dieses Gedächtnisspiel, bei dem die jüngeren Mitspieler bei uns am Tisch wie immer die Nase vorn hatten.

Unsere Einschätzung: Memo-Idee, bei der man bildlich um die Ecke denken muss, um ein Pärchen zu finden. Einzig die viel zu große Schachtel (für das, was drin liegt = sehr kleine dünne Pappkärtchen) enttäuscht.

  • Neue und herausfordernde Memo-Variante
  • Nach "Old & New" und "Eindeutig Zweideutig" ein neues Memo
  • Für Jung und Alt gleichermaßen geeignet

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Essen Spiel 2026: Was wird sich ändern?

13. April 2026 um 10:21

Die SPIEL Essen 2026 wirft langsam ihre Schatten voraus – und auch wenn wir noch ein Stück entfernt sind, zeichnen sich bereits einige spannende Entwicklungen ab. Von mehr Platz über neue Schwerpunkte bis hin zu inhaltlichen Erweiterungen zeigt sich jetzt schon, dass sich die Messe weiterentwickelt. Ich habe mir vier Punkte herausgepickt, die ich besonders interessant finde – teils, weil sie logisch erscheinen, teils, weil sie mich ehrlich überrascht haben.

Wachstum & Hallenbelegung

Die SPIEL Essen wächst 2026 weiter und belegt erstmals alle acht Hallen der Messe Essen. Für mich ist das erstmal eine sehr gute Nachricht – nicht nur wegen der Größe, sondern vor allem wegen der Hoffnung, dass sich die Besucherströme etwas besser verteilen.

Gerade in den letzten Jahren waren einzelne Hallen oder Hotspots teilweise extrem voll. Wenn die zusätzliche Fläche sinnvoll genutzt wird, könnte das die Messe deutlich angenehmer machen – weniger Gedränge, mehr Ruhe zum Testen.

Natürlich bringt die Größe auch neue Herausforderungen mit sich. Die Wege werden länger und man wird noch gezielter planen müssen, um nichts zu verpassen. Aber das nehme ich ehrlich gesagt gern in Kauf. Persönlich hoffe ich, dass die Stände stärker durchmischt werden.

Unterm Strich zeigt das Wachstum für mich vor allem eins: Die Branche boomt weiterhin – und die SPIEL bleibt der zentrale Treffpunkt dafür.

Neue Preisverleihung für Trading Card Games

Die Einführung eigener Preise für Trading Card Games finde ich eine wirklich spannende Entwicklung. Ehrlich gesagt hätte ich erwartet, dass durch den Erfolg von LCGs (Living Card Games) klassische TCGs eher an Bedeutung verlieren.

Umso interessanter ist es zu sehen, dass das Segment offenbar weiter wächst und jetzt sogar stärker in den Fokus rückt. Das zeigt, dass der Markt deutlich vielfältiger ist, als man manchmal denkt.

Was ich persönlich besonders spannend finde: Wie sich die Modelle weiterentwickeln. Der Vorwurf „Pay to win“ und eine Affinität zum Glücksspiel hängt ja vielen TCG-Vertriebsmodellen nach wie vor an – hier könnte Innovation entscheidend sein.

Vielleicht sehen wir in den nächsten Jahren neue Ansätze, die Sammelaspekt, Fairness und Zugänglichkeit besser miteinander verbinden. Die neuen Preise könnten genau solche Entwicklungen fördern.

Rückkehr des Golden Demon

Mit dem Golden Demon kehrt ein echtes Highlight zurück – und für mich vor allem eines: unglaublich beeindruckend anzusehen.

Ich merke jedes Mal aufs Neue, wie absurd gut manche Miniaturen bemalt sind. Und ja, auch ein bisschen frustrierend – weil selbst sehr junge Teilnehmer oft schon auf einem Niveau arbeiten, von dem ich weit entfernt bin. 😉

Genau das macht aber auch den Reiz aus. Man bekommt einen ganz anderen Blick auf das Hobby und sieht, was möglich ist, wenn man sich intensiv damit beschäftigt.

Für die Messe ist das aus meiner Sicht ein echter Gewinn, weil es noch einmal eine ganz andere kreative Dimension reinbringt – abseits von Regeln und Mechaniken.

SPIEL.talks & inhaltliche Erweiterung

Die SPIEL.talks finde ich inhaltlich besonders interessant, weil sie über das reine „Spiele anschauen und kaufen“ hinausgehen. Hier wird stärker reflektiert, wohin sich die Branche entwickelt.

Gerade wenn man sich die letzten Jahre anschaut, ist das auch nötig. Themen wie hybride Spiele mit App-Anbindung haben sich aus meiner Sicht nicht wirklich durchgesetzt – zumindest nicht nachhaltig. Das jüngste Argument ist auch daran, dass Fantasyflight Games mit Descent – Legenden der Finsternis die letzte hauseigene Produktlinie mit App-Unterstützung offiziell beendet hat und dort nicht mehr weiterentwickelt.

Ähnlich ist es bei Konzepten wie „Unique Games“. Spannende Idee, aber am Markt haben sich diese Ansätze bisher nicht breit etabliert.

Deshalb bin ich neugierig, welche Impulse aus den SPIEL.talks kommen. Vielleicht entstehen hier die nächsten Ansätze, die nicht nur innovativ klingen, sondern sich auch langfristig durchsetzen.

Zum Abschluss interessiert mich natürlich deine Meinung: Welche dieser Entwicklungen findest du wirklich spannend – und worauf freust du dich persönlich am meisten? Schreib es gern in die Kommentare und lass uns austauschen. Die SPIEL Essen 2026 findet vom 22. bis 25. Oktober 2026 statt – wenn du dabei sein willst, solltest du dir rechtzeitig ein Ticket sichern.

StarCraft TMG: Fraktionsfokus Terraner (Rezension)

13. April 2026 um 09:00

Vom Strafkolonisten zum Frontsoldaten: Die Terraner bieten keine übermäßige Eleganz, dafür geballte Feuerkraft aus ihrem technischen Arsenal und immer einen guten Plan B. Wie schlägt sich die flexibelste Fraktion im StarCraft Tabletop Miniatures Game (TMG) und was taugen die Einheiten des ersten Releases auf dem Spieltisch?

Dieser Beitrag wurde von Geoffrey Förste geschrieben

BRETTSPIELBOX Brettspiel News 15/2026:

13. April 2026 um 08:10

In den BRETTSPIELBOX News 15/2026 findet ihr die folgenden Nachrichten: Hier sind die Brettspiel News. Guten Start in die Woche. Folgende Neuheiten sind auf dem Weg bzw. angekündigt: Bei Tasty Wasty von HABA dreht sich alles um lustige Essensabenteuer. Die Spieler versuchen, die besten Snacks zu sammeln und dabei die richtigen Entscheidungen zu treffen. Mit einfachen Regeln […]

Nie wieder Planungschaos! Wie die neue App „Spielatus“ deine Brettspielrunden revolutionieren kann

Noch nie war die Organisation eigener Brettspielrunden so einfach wie heute. Spielatus ist eine neu entwickelte App von „Pascal Amberg“, die er Anfang April 2026 für Android und iOS veröffentlichte.

Die App kann kostenlos heruntergeladen und ohne Werbung genutzt werden. Lediglich eine Anmeldung über einen kostenlosen Account ist beim ersten Start nötig.

Moon Colony Bloodbath

13. April 2026 um 00:40

Willkommen bei Moon Colony Bloodbath … äh … Neustart. Howdy, Bürger:innen, Sie wurden auserwählt, Teil des größten zivilisatorischen Wurfes seit der Erfindung von feuchtem Klopapier zu werden: Städte und damit Lebensträume auf dem Mond! Sind sie bereit für den Neustart und den wortwörtlichen Griff zu den Sternen? Weit weg von der Erde. Losgelöst von den...

Der Beitrag Moon Colony Bloodbath erschien zuerst auf Brett und Pad.

Eine Stadt für Amytis


Eine Stadt für Amytis der beiden französischen Autoren Jérémy Ducret & Romaric Galonnier ist zuerst bei La boite du Jeu erschienen und liegt nun auch in der deutschen Version vor, welche nun bei Game Factory erscheint. Das Spiel ist zwar fast komplett sprachfrei, jedoch ist eine deutsche Anleitung bei einem Titel auf Familienspieleniveau schon sehr wichtig. Das Spiel bietet uns ein zugängliches Städtebauspiel für 2 Personen, welches sich flott erklären lässt und in etwa 30 Minuten gespielt ist.

 


Im Verlauf des Spieles versuchen die Spielenden auf dem eigenen Spielertableau Gebäudeplättchen geschickt zu platzieren. Jenes Tableau hat ein Raster von 3x3 Feldern auf dem wir Gebäudeplättchen ablegen, welcher wir uns vom zentralen Spieltableau holen. Die Spielenden vollziehen dabei abwechselnd Züge in denen sie jeweils ein Plättchen auswählen und platzieren. Auch die allgemeine Auslage ist durch ein 3x3-Raster von Feldern strukturiert. Hier liegen zu Spielbeginn jeweils fünf Gebäudeplättchen pro Feld aus. Das Spiel endet, wenn zwei dieser Felder leergeräumt wurden. Dann gewinnt, wer die meisten Siegpunkte erlangen konnte.

 


Wege zu Siegpunkten gibt es gleich mehrere. Zu einem kann man Auftragskarten erfüllen. Diesen geben farbige Muster vor, welche wir mit Gebäudeplättchen auf der eigenen Auslage bilden können. Gebäude gibt es in verschiedenen Typen. Daneben unterscheiden sich die Gebäude auch farblich, was - wie geschrieben - für die Auftragskarten von Relevanz ist. Die verschiedenen Gebäudetypen kommen wiederum mit unterschiedlichen Möglichkeiten zu punkten und belohnen bspw. verschiedene Gebäudetypenen oder gleiche Farben auf dem eigenen Tableau. Ein dritter Weg Siegpunkte zu erlangen  ist die Gunst des Königs. Hier setzt man Marker für die Spielentwertung ein, welche für verschiedene Kriterien noch einmal Punkte am Spielende geben. Einsetzen kann man hier nur, wenn man es schafft auf dem allgemeinen Tableau ein Tic Tac Toe mit den eigenen Architektenfiguren geschafft hat. Beim Nehmen von eiuem Gebäudeplättchen platziert man nämlich immer einen der eigenen vier Architekten und darf nur von Stellen nehmen, wo noch kein Architekt steht. Zurücknehmen muss man diese zum Zugbeginn, wenn man ein Tic Tac Toe hatte oder wenn man alle vier bereits platziert hatte.

 


Durch diese drei verschiedenen Wege zu punkten bietet Eine Stadt für Amytis auf dem Niveau eines Familienspiels wirklich interessante Abwägungen. Besonders die Verlockung auf ein Tic Tac Toe hinzuarbeiten oder eines des Gegenübers zu verhindern, ist spannend. Man muss ja stets überlegen, ob man mit den direkten Punkte oder der Möglichkeit ein farbliches Muster aufzubauen, nicht besser bedient wäre. Wichtig zu wissen ist noch an dieser Stelle, dass man im Laufe der Partie auch immer wieder Gebäude auf dem eigenen Tableau überbaut. So kann man dann auf andere Farbmuster umschwenken. Weiterhin wird über Gebäude und die Gunst des Königs auch belohnt, wenn Plättchen in ausgewählten Anzahlen gestapelt sind.

 


Die graphische Gestaltung und die Haptik der Materials möchte ich an dieser Stelle explizit loben. Eine Stadt für Amytis ist ein Spiel in kleiner Box und ein Spiel mit kurzer Spielzeit, welches sich eher an FamilienspielerInnen richtet. Vom Material her ist es aber trotzdem wertig. Die Grafik ist ansprechend und die Gebäude und Farben gut zu unterscheiden. Weiterhin ist die Symbolik sehr klar und die Plättchen sowie Tableaus haben eine gute Pappstärke. Auch die Holzmarker sind mehr als Standardmeeple und werten das Spielgefühl damit weiter auf. Da die sechs Sorten Gebäudeplättchen doppelseitig bedruckt sind und auf der zweiten Seite mit anderen Funktionen kommen, bietet das Spiel auch einiges an Abwechslung. Empfohlen wird mit der A-Seite der Plättchen das Spiel zu lernen. Später kann man aber einen freien Mix der Gebäudeseiten wählen, so dass sich im Grunde jede Partie von der anderen unterscheiden kann.

 


Ich denke man kann es aus den vorausgehenden Absätzen herauslesen. Eine Stadt für Amytis hat mich überzeugt. Ich finde es ist ein gut gemachtes Zweipersonenspiel im Bereich der Familienspiele, welches sich auch schon mit älteren Grundschulkindern spielen lässt. Mir persönlich ist auch kein weiteres Spiel bekannt, welches das Tic Tac Toe-Prinzip sinnvoll als Mechanik in ein modernes Brettspiel integriert. Ein zugängliches Zweipersonenspiel mit schnell erklärten Regeln und interessanten Entscheidungen. Ich kann nur empfehlen sich das Spiel anzuschauen.

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Eine Stadt für Amytis 

Autor: Jérémy Ducret & Romaric Calonnier

Erschienen bei Gane Factory

Für 2 Spieler*innen ab 10 Jahren.

Spieldauer etwa 30 Minuten



Sämtliche Bilder sind von uns selbst erstellt oder vom jeweiligen Pressematerial des Verlages (Game Factory)
















Cozy Stickerville

Cozy Stickerville: Cover

COZY STICKERVILLE hat nur ganz wenig Spielmechanik. Meine Rezension hat noch weniger Einleitung.

Wie geht COZY STICKERVILLE? Wir gestalten kooperativ und über zehn Spieljahre ein Dorf. Für jedes Jahr werden zwölf vorgegebene Karten zusammengemischt. Wer am Zug ist, zieht und verliest die oberste: Wir werden vor die Entscheidung gestellt, im Bett zu bleiben oder ein Frühstück zu machen, Nahrung oder Holz zu sammeln, Straßen zu bauen oder Blumen zu pflanzen. Fremde kommen und möchten sich ansiedeln. Wir bestimmen, wer bleiben darf, und stellen die Rohstoffe, um Häuser zu bauen.
Alle Veränderungen im Dorf dokumentieren wir mit Aufklebern, die wir nach Anweisung aus einem zwölfseitigen Stickerheft heraussuchen: So kommen immer mehr Häuser auf den zunächst fast leeren Spielplan, Straßen, Menschen, Tiere und so weiter.
Jeder Spielzug ist zweiteilig: Am „Vormittag“ wird die gezogene Karte abgehandelt, am „Nachmittag“ wähle ich eine der bislang freigeschalteten Aktionen. Aktionen können durch Karten ins Spiel gekommen sein, welche wir erst mal nur ausgelegt, aber noch nicht abgearbeitet haben, etwa weil bestimmte Rohstoffe oder bestimmte Errungenschaften die Voraussetzung wären.

Cozy Stickerville: Aufkleber

Weitere Aktionsmöglichkeiten ergeben sich durch manche Aufkleber. Haben wir etwa der Familie Salizar ein Haus gebaut, können wir uns fortan zu diesem Haus begeben und mit den Salizars interagieren. Der Aufkleber zeigt einen Nummerncode. Beim entsprechenden Eintrag lesen wir im Storybuch nach, treffen Entscheidungen, unsere Geschichte mit den Salizars entwickelt sich weiter.

Was passiert? COZY STICKERVILLE hat hier und da erkennbare Spielmechaniken: Manchmal muss für Entscheidungen gewürfelt werden; manche Aktionen sind wie Worker Placement, etwa wenn wir Aktionen nutzen, um Holz oder Nahrung zu beschaffen. Mehr aber stehen die Erzählteile im Vordergrund. Wir werden in Situationen geworfen, und je nach Entscheidung lesen wir unter A oder B weiter. Die Geschichte ist sehr sympathisch und hat, obwohl sie überwiegend lieb ist, auch Witz und Pepp. Sie kommt auf den Punkt und ufert nicht aus.
Für dummes Verhalten kassieren wir auch mal die Quittung. Größtenteils können wir in COZY STICKERVILLE aber kaum etwas falsch machen. Das Spiel liefert zuverlässig ein Wohlfühl-Programm.
Und auch ein Beschäftigungs-Programm: Während der Partie kleben wir viele Aufkleber auf. Große und kleine. Wieder und wieder und wieder. Die kleinen Aufkleber von ihren Bögen abzulösen, ist eine fummelige Daueraufgabe.
Glücklicherweise wird der Rhythmus aus Lesen – Entscheiden – Kleben hin und wieder durch originelle Ideen und Spielchen im Spiel durchbrochen. Wir stoßen auf Rätsel und Suchaufgaben, manche Gebäude wirken sich thematischer aus, als man es erwartet.

Cozy Stickerville: Karten

Einigen Geschichtsfäden folgen wir über etliche Spieljahre, andere Auflösungen kommen schneller. Es gibt also kürzere und längere Spannungsbögen. Gleichzeitig erleben wir in COZY STICKERVILLE Erfolge und Wachstum. Unser Einkommen steigt, unsere Spielzüge werden produktiver. Wir dürfen auf das Erreichte und Er(k)lebte stolz sein.
Wir werden viel entdecken, dennoch bleibt das Dorf unvollständig. Die Zahl der Aktionen reicht nicht aus, um alles freizuschalten, alles aufzukleben, alle möglichen Geschichten mit allen Dorfbewohner:innen zu erleben. Und das ist gut so, denn so müssen wir auswählen und Prioritäten setzen. Es driftet nicht ins Beliebige ab.

Was taugt es? COZY STICKERVILLE ist ein positives Spiel, das überwiegend Erfolgserlebnisse beschert. Je nach eingeschlagenem Weg, Planung, Effizienz und Würfelglück kann man überragender oder weniger überragend gewinnen. Aber verlieren wird man nicht.

Cozy Stickerville: Aufkleber

COZY STICKERVILLE kann man exakt zweimal spielen. Danach sind die Aufkleber verbraucht. Im zweiten Durchlauf gibt es teilweise keine Alternativen mehr und wir müssen uns für diejenigen Zuwander:innen oder diejenigen Gebäude entscheiden, die wir beim ersten Mal noch verschmäht haben.
Zum Wohlfühlen trägt bei, dass uns das Spiel (überwiegend) in dem bestärkt, was wir tun. Weil wir natürlich Dinge tun, von denen wir glauben, dass das Spiel sie belohnen wird. Dadurch ergibt sich eine recht simple Pädagogik: Wenn alle lieb zueinander sind, ist die Welt schön. Aber: Wenn man im zweiten Durchlauf ein bisschen was anderes probiert, wird man feststellen, dass es nicht nur den einen vorgesehenen Weg gibt. Auch auf anderen Wegen wird man bestärkt. Und: Welche Moral sollte das Spiel denn sonst lehren? Doch nicht etwa: Wenn wir alle fies zueinander sind, ist die Welt schön.
Einige wenige Stellen kamen uns in unseren Partien merkwürdig vor. Beispielsweise muss man erst eine Brücke errichten, um auf das Grasland des anderen Ufers zu gelangen. So weit, so logisch. Doch die Felsenlandschaft jenseits des Flusses darf man schon ohne Brücke bebauen. Manchmal schienen die Anschlüsse der Geschichte nicht exakt zu stimmen. Was aber auch an Fehlern unsererseits gelegen haben kann. Nachträglich ließ sich das nicht mehr rekonstruieren. Ohnehin sind das Kleinigkeiten. Die gute, entspannte und stets unterhaltsame Zeit, die man mit diesem Spiel hat, beeinträchtigen sie nicht.


***** reizvoll

COZY STICKERVILLE von Corey Konieczka für eine:n bis sechs Spieler:innen, Unexpected Games.

Deckers

Von: Krys
12. April 2026 um 19:52

Deckers ist ein kooperatives Cyberpunkspiel für ein bis vier Personen. Die Spieler übernehmen die Rolle sogenannter Decker, die sich in ein digitales Netzwerk einklinken, um einen übermächtigen Supermassiven Computer zu sabotieren. Das Spiel ist klar als anspruchsvolles Expertenspiel angelegt. Thematisch

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Neuauflage zu Goa kann als Projekt auf Gamefound unterstützt werden

Newsbild Auf Gamefound kann man aktuell ein Projekt für eine Neuauflage des Spiels Goa von Rüdiger Dorn unterstützen, welches der Verlag Quinded Games herausbringen wird. Goa, ein Strategiespiel um Auktionen und Ressourcenmanagement, entführt die Spielenden ins frühe 16. Jahrhundert: Traumhafte Strände, ein mildes Klima und eines der wichtigsten Handelszentren der Welt erwarten sie. Konkurrierende Unternehmen handeln mit Gewürzen, entsenden Schiffe und Kolonisten in die Welt und investieren. Werden die Spielenden an der Spitze oder am Ende der Gesellschaft stehen? Es hängt davon ab, wie sie ihre Gewinne investieren. Werden sie ihre Schiffe effizienter machen? Ihre Plantagen ausbauen? Mehr Kolonisten anwerben? Nur ein kluges Händchen im Geschäftsleben wird ihnen zum Erfolg verhelfen. Das Projekt kann noch bis zum 24. April 2026 unterstützt werden. Der Versand der Spiele ist für März 2027 geplant. Über eine deutsche Version ist aktuell nichts bekannt. Für 69,- € erhält man eine Kopie des Spiels, für 85,- € sind einige der Holzteile aus Acryl. Zu den Beträgen kommen noch Steuern und Versandkosten hinzu.

NEWS: Goblin Hobbies erweitert Stampin’ Plates – Expansion 1 bringt neue Designs

12. April 2026 um 11:48

Mit Expansion 1 legt Goblin Hobbies bei seinen Stampin’ Plates nach. Auf der Adepticon stellte der Hersteller sechs neue Platten vor, die das System erweitern. Von antiker Heraldik bis hin zu chaotischen Symbolen deckt das Bundle erneut eine breite stilistische Palette ab.

Dieser Beitrag wurde von Geoffrey Förste geschrieben

NEWS: Neuheiten und Auferstehungen für Infinity im Mai

12. April 2026 um 11:28

Mit der Next Wave haben Corvus Belli Ende letzen Jahres eine neue Sektorarmee bei ihrem Skirmisher Infinity hinzugefügt, welche stückweise weiter ausgebaut wird. Aber auch für die Nomads und Aleph gibt es Neuheiten. Außerdem gibt es bei Ariadna ein lag ersehntes Wiedersehen im Schottenrock.

Dieser Beitrag wurde von Dennis Rexin geschrieben

Projekt H.E.L.D: Rungholt und Dunwich – Versunkene Städte des Mittelalters

12. April 2026 um 11:00

Rungholt, das "Atlantis in der Nordsee", war lange verschollen und wurde kürzlich wiederentdeckt. Das dramatische Schicksal der mittelalterlichen Handelsstadt hat über Jahrhunderte Legenden inspiriert. Wie man diese im Rollenspiel verwenden kann, und welche Verbindung Rungholt zum englischen Dunwich hat, lest ihr hier.

Dieser Beitrag wurde von Luise Loges geschrieben

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