Das fehlte mir auch noch von meiner Must-Play-Liste. Viele Preise hat dieses leicht zu lernende Taktikspiel von Marc André erhalten. 2014 war es auf der Nominierungsliste zum Spiel des Jahres, dort gewann Camel Up.
Mit fünf verschiedenen Edelsteinen + Jokerdiamant kaufen wir Edelsteinkarten in drei verschiedenen Preis- und Siegpunkteklassen
Ziel ist es, mit dem Aufnehmen von Edelsteinchips Edelsteinkarten zu kaufen. Setzen wir dann Edelsteinkarten für den Kauf mit ein, bleiben diese uns als permanente Ressource erhalten. Die Edelstein-Chips gehen aber zurück in den Vorrat. Und so hangelt sich jeder die optimale Ressourcenmanagementleiter nach oben, reserviert sich hier-und-da eine günstig zu bekommende Karte und achtet auf die Karten mit zusätzlichen Prestigepunkten. Denn wer 15 hat, gewinnt das Spiel. Eine sehr ähnliche Mechanik hatte ich gerade in den Schatten von Macau, welches mir aufgrund der Interaktionsmöglichkeiten etwas besser gefallen hat. Als Aktion kann man in einem Zug drei verschiedene oder zwei gleiche Edelsteine nehmen oder eine Karte kaufen.
Wenn man ein paar Karten hat, bekommt man weitere „gratis“ dazu. Oder man setzt Edelsteine ein.Eine Adligenkarte (rechts) erhält man automatisch, wenn man die Bedingung erfüllt hat. Hier: Je drei blaue, rote und grüne Karten. Mit dieser habe ich schon 10 der 15 erforderlichen Predigepunkt zum Spielende.
Fazit:
Wer 15 Prestigepunkte gesammelt hat, gewinnt Splendor. Da man auf den Weg zu den guten Karten schon einige sammelt ist das Spiel dann relativ zügig, oft unter 30 Minuten, vorbei. Inzwischen gibt es viele Variationen, und natürlich auch eine Duel-Version und auch Adaptionen für den Computer. Ein Spiel, dass man immer wieder spielen kann, aber das nicht unbedingt in der Sammlung erforderlich ist.
Anstelle Edelsteinen hätte man auch andere Sammelobjekte oder Szenarien wählen können. Die so beliebten Aliens gibt es nicht, aber Lizenzversionen von Pokemons und Marvel lassen uns hoffen, dass die noch kommen.
Wer schnappt sich den Titel Kennerspiel des Jahres 2026? Welche drei Brettspiel-Highlights gehen dieses Jahr ins Rennen um den Hauptpreis? Und welche Geheimtipps hat die Jury zusätzlich auf die Empfehlungsliste gesetzt? Hier erfahrt ihr alles über die Nominierten und die aktuellen Empfehlungen der Jury, und (später) natürlich auch über den Gewinner! Nach der mit Spannung […]
Etwas genervt von Michael Kiesling’s The Border und einem Tipp, auch mal andere Azul-Varianten von ihm zu spielen, führte uns mal wieder zu diesem Klassiker. Und es hat sich gelohnt.
Das Konzept sollte bekannt sein:
Es liegen auf runden Manufakturenscheiben je 4 Fliesen und wir können eine Sorte von einer Scheibe nehmen und auf unserem Brett bei den 1 bis 5 – Felder großen Ablagebreichen anlegen. Die restlichen Fliesen der Scheibe kommen in die Mitte. Alternativ kann man auch alle Fliesen einer Sorte aus der Mitte nehmen und bei sich anlegen.
Der Aufbau für zwei Spieler
Beim Anlegen auf dem eigenen Brett dürfen in einer Zeile nur die gleichen gelegt/angelegt werden. Passen nicht alle in die Zeile, dann kommen sie in den Bereich unten auf dem Tableau mit den Minuspunkten.
Wenn alle Fliesen von den Manufakturenscheiben und der Mitte verteilt sind, dann kommt die Wertung für die Runde. Nur von vollständigen Zeilen können wir eine Fliese passend auf das Mosaik rechts daneben legen und es wird gewertet. Beendet ist das Spiel, wenn jemand in der Wertungsphase mindestens eine Reihe im Mosaik vervollständigt hat.
Mit der Wertung wandert bei vollen Reihen eine Fliese auf ein passendes Mosaik-Feld, die anderen werden abgeräumt. Unvollständig gefüllt Reihen würden für die nächste Runde liegen bleiben. Verstopfen dann Felder.Wenn bei der Wertung mindestens eine Reihe im Mosaik vollständig ist (hier die oberen zwei) ist das Spiel beendet und es kommt die Endwertung.
Fazit:
In 5 Minuten erklärte Regeln, schöne Spielsteine. Auch wenn ich die Muster von solchen Fliesen nie ansprechend fand. Aber irgendwie haben sich ja die Muster durchgesetzt.
Das Spiel des Jahres 2018 hat inzwischen viele Ableger. Auch mit anderen Mechanismen und mehr Spieltiefe. Ich wäre nicht uninteressiert, da mal einige zu testen, denn das Fliesenlegen macht schon Spaß und ist fordernd strategisch.
Nachdem der Spieledreierpack in Folge 11 so gut geklappt hat, gibt es in Folge 12 wieder einen Dreierpack. Den Start macht das Roll & Write Ei Ei, Stempelei. Es folgt das Kinderspiel des Jahres 2024 Die magischen Schlüssel. Den Abschluss des Trios bildet Das Schloss der 7 Schlösser. Da ist mit Sicherheit für jeden was dabei!
Bei der Nominierung von Neuland zum Kennerspiel des Jahres 2025 waren sicher viele überrascht. Aber gegen Endeavor hatten die Wikinger keine Chance.
Ziel des Spiels ist es, mit setzen von unseren 13 Wikingern auf die Landschaftskarte Ressourcen und Gebäude für sein eigenes Landstück zu bekommen. Legen dürfen wir nur im Startbereich am Ozean oder angrenzend zu anderen Wikingern. Hiermit ergibt sich eine Interaktion mit den Mitspielern, da man z.B. für den Erhalt von Gebäuden bestimmte Bedingungen erfüllen muss und somit den Gegner ein für ihn wichtiges Feld blockieren kann. Hier gefiel mir gut, dass man mit Sonderplättchen einmalig im Spiel zwei Wikinger nacheinander setzen oder auch ein vom Gegner besetztes Feld zusätzlich besiedeln kann. Ein Mitspieler kann einen somit nicht endgültig früh im Spiel alles verbauen.
Unser Landstück zu Spielbeginn. Unten rechts sind die Siegpunkte je Ressource/Gebäude aufgeführt. Die drei Baustellen sollten wir für die Siegpunktejagd mit den aufgeführten Ressourcen umbauen.Auf dieser Insel landen unsere Wikinger. Startpunkt ist oben rechts am Ozean.
Unsere Siegpunkte sammeln wir auf verschiedenen Wegen. Die wichtigsten sind die Aufwertungsplättchen. Hiervon liegen immer 5 aus und am Ende des Zuges kann man eines nehmen. Sammelt man viele Bäume, so sollte man sich mehrere Aufwertungsplättchen, die zum Spielende Extrasiegpunkte für Bäume geben, nehmen. Auch gibt es Baustellen auf seinem Landstück. Hier muss man bestimmte Gebäude und Ressourcen drumherum bauen, um viele Punkte zu sammeln. Die Gebäude brauchen aber alle, so dass hier ein Wettrennen stattfindet. Viele der Ressourcen und Gebäude lassen sich für verschiedene Siegpunktemechanismen nutzen, so dass die Taktikkomponente hoch ist.
Später im Spiel: Viele Ressourcen und Gebäude wurden eingesammelt.Erstaunlich voll wird es auf unserem Spielplan. Am Ende des Spiels kommt das bei nicht allen Spielern beliebte Punktezählen.
Fazit:
Neuland hat bei vielen Spielern keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Aufgrund der 13 Wikinger und damit maximal 13 Runden ist die Spieldauer unter einer Stunde, die Komplexität und Regeln schnell erlernt und es bietet doch eine gewisse Spieltiefe. Natürlich kann es mit dem Spiel des Jahres Sieger Endeavor – Die Tiefsee nicht mithalten und ich hätte eher ein SETI nominiert. Aber die Kombination aus Taktikkomponente und Spieldauer und die Eignung für „Einsteiger“ in die Brettspielwelt lässt mich noch überlegen, ob es in die Sammlung kommt.
Es ist wieder diese Zeit des Jahres! Die Jury Spiel des Jahres hat am 19. Mai ihre diesjährigen Nominierungs– und Empfehlungslisten bekannt gegeben und AMIGO kann sich freuen: Denn mit Meister Makatsu von Reiner Knizia hat es ein Spiel des Dietzenbacher Spieleverlags auf die Empfehlungsliste der Jury geschafft. Das Kartenspiel konnte die Jury von seiner Qualität und seinem Spielwert überzeugen und befindet sich nun unter den sechs Spielen der diesjährigen Spiel-des-Jahres-Empfehlungsliste.
So beschreibt die Jury das Kartenspiel: „‘Meister Makatsu‘ überzeugt mit cleveren Kniffen und liefert somit einen taktischenKarten-Schlagabtausch.“ Die diesjährigen Gewinner der drei Kategorien Kinderspiel-, Kennerspiel- und Spiel des Jahres werden Mitte Juli in Berlin bekannt gegeben.
Die Auszeichnung „Spiel des Jahres“ wird seit 1979 verliehen und ist der renommiertestePreis in der Brettspiel-Branche. Jedes Jahr werden von der Jury über 1000 Spiele getestet, bevor sie die besten Spiele des Jahres dann zunächst auf die Nominierungs- und Empehlungslisten in den Bereichen Kinderspiel, Kennerspiel und Spiel des Jahres setzen. Einige Wochen später werden dann die Pöppel in den Farben Blau (Kinderspiel), Anthrazit (Kennerspiel) und Rot (Spiel des Jahres) verliehen und küren damit die besten Spiele des aktuellen Jahres.
Seid ihr auch schon gespannt, wer dieses Jahr gewinnt? Wir wünschen allen nominierten Autor*innen und Verlagen viel Glück.
Und ihr möchtet erfahren, wie man Meister Makatsu spielt? Dann schaut euch doch einfach das Erklärvideoan. Wir wünschen euch viel Spaß!
„25 Prozent organisches Wachstum, Gewinnmarge auf 17 Prozent ausgedehnt, Schuldenquote reduziert, jede Menge freier Cashflow“ – so detailliert hat die FAZ über die Geschäftsentwicklung eines großen Brettspielverlags wohl noch nie geschrieben. Es geht um Asmodee, das vor einem Jahr an die Börse gegangen ist und nun per Aktiengesetz dazu verpflichtet ist, alle bedeutenden Zahlen offenzulegen.
Ein wichtiger Grund für die überragende Jahresbilanz: „Die Branche boomt“, schreibt Daniel Mohr und verweist auf die flächenmäßig deutlich wachsende und trotzdem bereits ausgebuchte Spiel Essen. Aber boomt die Branche insgesamt wirklich? Das ist – mangels wirklich belastbarer Zahlen – schwierig zu beantworten. Wie ich nach der Spielwarenmesse Nürnberg für die spielbox geschrieben habe, waren die Äußerungen an den Ständen uneinheitlich. Zwar zeigte sich die Mehrheit eher optimistisch, andere klangen aber nicht so überschwänglich, und wieder andere hoffen auf bessere Zeiten. Sich ganz von der schwachen Konsumnachfrage abzukoppeln, ist eben nicht so einfach.
Wohl noch nie hat die FAZ in einer Woche gleich zweimal über Brettspiele geschrieben. Zuvor hatte Daniel Mohr im Wirtschaftsteil bereits über die Verkündung der diesjährigen Spiel des Jahres-Nominierten berichtet. Schon da war er sich sicher: Asmodee stelle mit Cozy Sticker Ville in diesem Jahr den Favoriten für das Spiel des Jahres.
Der Trend zeigt nach oben: 440 Titel mit der Alternangabe ab 8 oder älter, 92 Kinderspiele ab 6 oder jünger, 39 Spiele, die dazwischen liegen (ab 7).
Immerhin hat es Asmodee mit seinem nordamerikanischen Studio Unexpected Games überhaupt auf die Nominierungsliste geschafft – im Vorjahr war der global agierende Pariser Konzern in allen Kategorien leer ausgegangen: Beim Spiel des Jahres, Kennerspiel und Kinderspiel war weder ein Asmodee-Studio noch ein von Asmodee vertriebenes Spiel vertreten. Für 2026 gilt: Analysten seien von der Asmodee-Aktie überzeugt und sehen „mehr als 20 Prozent Kurspotenzial für die nächsten zwölf Monate“, notiert die FAZ.
Für die Jury, die das Spiel und das Kennerspiel des Jahres kürt, ist das ohne jeden Belang. Sie zeichnet Spiele aus, keine Verlage. Auf die Longlist haben es in diesem Jahr 3,6 Prozent der Spieleneuheiten geschafft: 16 Titel aus insgesamt 440 Neuheiten (plus 80 Neuauflagen/Varianten, ohne Kinderspiele). Da in den letzten drei Jahren die Zahl der Neuerscheinungen um mehr als 50 Prozent nach oben geschnellt ist, wird es für Spiele immer schwerer, sich durchzusetzen. Diejenigen, die es schaffen, werden auf Dauer die Menschen begeistern. Die anderen dürften Mühe haben, ihren Platz in den Regalen der Händler – egal ob online oder stationär – zu verteidigen. Das ist die Schattenseite eines Brettspielbooms, der eben auch von Quantität getrieben ist.
Die nominierten zum Spiel des Jahres, Kennerspiel des Jahres und Kinderspiel des Jahres sind bekannt gegeben worden. In allen drei Kategorien gibt es eine Longlist und je drei Titel die nun die Chance auf den Pöppel der jeweiligen Kategorie haben. Wir unterhalten uns darüber wer auf den Listen gelandet ist.
Zwischen alten Burgen und neuen Energieanlagen wächst ein Land wieder zusammen. Auf den Feldern entstehen Nahrung, Strom und Siedlungen, doch friedlich ist dieser Wiederaufbau nur auf den ersten Blick. Jede Lücke auf dem Plan ist auch eine Einladung, euch neben eine Burg zu drängen, eine Region abzuschließen oder jemandem den besseren Platz vor der Nase wegzunehmen. „Rebirth“ setzt seine postapokalyptische Idee angenehm hell um. Statt Ruinenromantik gibt es Aufbruch, Solarpunk und die Frage, wer beim Wiederaufbau Schottlands den größten Einfluss gewinnt.
Im Kern ist euer Zug schnell erzählt. Ihr nehmt ein Plättchen, legt es auf ein passendes freies Feld, wertet mögliche Effekte und zieht nach. Genau diese Schlichtheit trägt das Spiel am Tisch erstaunlich gut. Ihr müsst keine langen Aktionsketten planen, sondern entscheidet immer wieder an einem konkreten Punkt: Wo bringt mir dieses Plättchen jetzt etwas, wo bereitet es später etwas vor, und wo ärgert es die anderen gerade genug? Nahrungs- und Energieplättchen belohnen euch vor allem dann, wenn ihr eigene Gruppen erweitert. Siedlungen funktionieren anders, weil sie über abgeschlossene Gebiete und Mehrheiten Spannung erzeugen. Dazu kommen Burgen, deren Kontrolle über angrenzende Präsenz kippen kann, sowie Kathedralen und Missionskarten, die euch zusätzliche Richtungen geben. Die Rückseite mit Irland bringt weitere Regeln und setzt sinnvollerweise eine Partie auf der Schottland-Seite voraus. Das Spielgefühl entsteht aus vielen kleinen Entscheidungen. Ihr baut keine riesige Maschine, sondern ringt um gute Anschlussstellen. In unseren Partien war selten ein Zug spektakulär, aber fast jeder Zug hatte eine kleine Konsequenz. Manchmal liegt der beste Platz offen da, manchmal ist er nur deshalb gut, weil er den nächsten Abschluss vorbereitet. Besonders reizvoll ist, dass ihr selten völlig aus dem Spiel geworfen werdet. Selbst ein verpasster Platz ist nicht das Ende, sondern verschiebt den Blick auf die nächste Wertung.
Am meisten überzeugt das Spiel dort, wo es mit wenig Regelaufwand echten Druck erzeugt. Ein Plättchen zu legen klingt harmlos, aber der Plan wird enger, Mehrheiten verändern sich, und plötzlich ist ein scheinbar kleiner Anschluss ein ziemlich großer Schritt. Das ist ein typisch reduzierter Knizia-Reiz: Ihr bekommt keine ausladende Simulation, sondern ein klares Gerüst, das euch immer wieder in kleine Abwägungen zwingt. Die Zugänglichkeit ist hoch. Nach wenigen Runden ist klar, worauf es ankommt, und trotzdem bleibt das Spiel mehr als ein belangloses Nebeneinanderlegen. Gerade die Burgen und Gebietswertungen sorgen dafür, dass ihr aufeinander achten müsst. Die Interaktion wirkt dabei eher taktisch als laut. Ihr nehmt euch Räume, Mehrheiten und Timing weg, ohne dass das Spiel zur offenen Konfrontation wird. Für Gruppen, die direkte Attacken und große Emotionen suchen, kann das zu zahm sein. Für Runden, die gerne ruhig, aber aufmerksam gegeneinander spielen, passt es sehr gut. Ein möglicher Schwachpunkt liegt im Thema. Die Idee des hoffnungsvollen Wiederaufbaus trägt die Optik und gibt dem Spiel eine eigene Farbe. Am Tisch bleibt ihr aber vor allem bei Plättchen, Punkten und Mehrheiten. Wer eine erzählerische Entwicklung erwartet, wird hier weniger finden. Auch die Wertungen können in der ersten Partie etwas kleinteilig wirken, weil mehrere Elemente gleichzeitig wichtig sind. Sobald die Abläufe sitzen, gewinnt der Spielfluss jedoch deutlich. Das Material bringt ordentliche Tischpräsenz mit: doppelseitiger Spielplan, viele Plättchen, Burgen, Kathedralen, Missionskarten und Übersichten. Die Gestaltung unterstützt den freundlichen, hellen Ton des Spiels und hebt es angenehm von düsteren Endzeitbildern ab. Die Plättchen lassen sich gut greifen, der Plan bleibt lesbar, und die Ausstattung wirkt insgesamt wertig genug, um regelmäßig auf den Tisch zu kommen. Ganz frei von funktionaler Nüchternheit ist das Spiel aber nicht. Trotz schöner Grundidee schaut ihr oft eher auf Anschlüsse, Symbole und Mehrheiten als auf eine lebendige Welt. Für euch ist dieses Spiel besonders interessant, wenn ihr zugängliche Taktik mögt, bei der jede Entscheidung klein aussieht und trotzdem Folgen hat. Familien mit Spielerfahrung, Gelegenheitsspieler:innen mit Lust auf Mehrheiten und Knizia-Fans dürften hier viel Freude haben. Weniger geeignet ist es für Gruppen, die starke thematische Geschichten, große Komboketten oder harte direkte Konfrontation suchen. Als helles, schlankes und dennoch bissiges Legespiel ist „Rebirth“ ein Wiederaufbau, bei dem am Ende nicht die lauteste Gruppe gewinnt, sondern die aufmerksamste.
2026 wurde „Rebirth“ zum Kennerspiel des Jahres nominiert. Die Jury meint: „Das einfache Grundprinzip von „Rebirth“ eröffnet eine Vielzahl taktischer Möglichkeiten. Das Regelwerk ist elegant und zwingt zur Konzentration auf das Wesentliche. Die direkte Konkurrenz auf dem gemeinsamen Plan führt zu einem lebendigen und interaktiven Erlebnis, bei dem die konstruktive Planung im Vordergrund steht.“
Spiel des Jahres 2026 – Die nominierten Brettspiele Welches Spiel holt sich den Titel Spiel des Jahres 2026? In der Community wird schon seit Wochen heiß diskutiert, welche Familienspiele die Jury diesmal auf dem Zettel hat. Eines ist jedenfalls sicher, in der Vergangenheit war die Jury immer für eine Überraschung gut! Und wie sieht es […]
Ein bisschen überrascht war ich schon, als Dito! gestern auf der Nominierungsliste zum Spiel des Jahres 2026 gelangte. Hat es eine Chance?
Bei Dito! müssen alle Spieler in drei Runden zu Fragen drei Begriffe notieren. Im Anschluss werden die Übereinstimmungen zu den 9 Begriffen verglichen, die nicht unbedingt von der selben Fragestellung stammen müssen. Haben mehr als zwei Spieler die gleiche Antwort, dann bekommt man einen Punkt. Haben nur zwei Spieler eine Übereinstimmung ist man „Best Friend“ und beide bekommen zwei Punkte. Hat man in einem 3×3 Schema Übereinstimmungen in einer ganzen Reihe/Zeile, gibt es Sonderpunkte von 1 bis 3. Somit taktiert man, bei welchen Begriffen die Übereinstimmungen am wahrscheinlichsten sind und trägt diese Begriffe in der 3-Punkte-Reihe/Zeile ein.
Lebensmittel mit starkem Geruch. Synonyme gelten als gleiche Antwort. Käse und Harzer sind verschieden, da es spezifischer ist.Andere haben den Begriff auch: Einkreisen, 1 Punkt. Nur ein anderer hat den Begriff: Best Friends, Stern, 2 Punkte. Und für vollständige Zeilen/Spalten gibt es die Boni in den roten Kreisen.Was nimmt man mit ins Bett, Berühmte Straßen, Ballsportarten -> 56 Punkte !
Fazit:
Neben der beschrieben Mechanik lebt das Spiel von den Fragen. Die sind echt schon ganz gut und führten bei uns zu lustigen Momenten. So muss ein Partyspiel sein. Wir hatten in unserer 5er-Runde viel Spaß, kann man als Partyspiel in der Sammlung haben. Auch ist die Spieldauer von 20 Minuten Spiel des Jahres geeignet. Aber Vielspieler wünschen sich dann doch was anderes zum Spiel des Jahres …
Stubenscore: 7,5 / 10
Nach Dito! meinte jemand, lass mal ne Runde Just One spielen. Und in der Tat zieht Just One, Spiel des Jahres 2019, immer noch. Also hat auch Dito! eine Chance zum Spiel des Jahres?
Board game designers Reiner Knizia and Markus Slawitscheck both have a shot of completing an unprecedented series of wins at this year’s Spiel des Jahres – widely considered the highest profile awards in board gaming – after the 2026 nominations were unveiled earlier today.
The pair have already won two of the awards’ three categories in prior years – and the nominations of Slawitscheck’s Morty Sorty Magic Shop for the main prize, and Knizia’s Rebirth for the higher complexity Kennerspiel, could see either or both become the first designers in the awards’ 47-year history to complete the set.
Morty Sorty Magic Shop is up against Corey Konieczka’s Cozy Stickerville and Martin Ang’s Dito! – the German version of Jinxo – for this year’s Spiel des Jahres, while Rebirth is contending with Michael Palm and Lukas Zach design Boss Fighters QR and Donald X Vaccarino’s Moon Colony Bloodbath for the Kennerspiel.
Spiel des Jahres Association chairman Harald Schrapers said in a nominations livestream today that the jury looked at a record 571 games for this year’s awards, underscoring the sheer mass of games being released through retail.
The 440 titles reviewed across the Spiel and Kennerspiel categories was up 14% on last year, while the 92 games considered for the Kinderspiel marked a roughly 50% rise compared to the 61 from 2025. Another 39 titles were considered by judges across both the Spiel and Kinderspiel awards.
Number of games reviewed in recent Spiel des Jahres years – red is Spiel and Kennerspiel, blue is Kinderspiel, and purple is games which span both segments
Despite those record numbers, Schrapers pointed out that just 2.3% of the games were from women designers, with male creators making up 94% of the cohort, and the rest being designed by mixed teams.
That figure has barely moved in recent years, having stood at 2% in 2025 and 2.6% in 2024 – an ongoing lack of diversity highlighted in great detail in this excellent feature by Wargamer’s Mollie Russell earlier this week.
Schrapers also emphasised that this year’s judging process had been a particularly frustrating one, with glaring flaws being present in even the standout designs.
He said, “It was a lot of fun, but there were also real shortcoming in many games.
“There are deficiencies in some games every year, of course – there are so many, not all of them are really good. Many are good, but as I said, not all of them.
But this time we noticed, especially with the outstanding games, i.e. the 10% best – I would say there were various games where there were various quite serious flaws. There were so many that I even wrote them down.”
He presented a list which included incomplete, ambiguous, and contradictory rules of the game, a lack of summaries, blatantly incorrect age information on boxes, and components which fail to function well in poor light or after a handful of games.
Schrapers said in a separate blog post about the process, “Despite these shortcomings, some titles made it onto the jury’s shortlist because the flaws were not so significant in relation to the outstanding gameplay.
“However, there were probably more than one work that failed to secure a majority in the jury vote due to such a deficiency.”
Spiel des Jahres deputy chairman Christoph Schlewinski, left, and chairman Harald Schrapers, right, with this year’s Spiel des Jahres nominees
The livestream also drew attention to the nomination of Boss Fighters QR, and the long-listed design Toriki: The Castaway Island, as notable for requiring an app in order to play.
When asked by Spiel des Jahres deputy chairman Christoph Schlewinski whether that signified a growing trend within the hobby, Schrapers said, “No, I don’t think that’s a trend.
“They are two games that work very well with an app… the thing is that the app supports the analogue feeling in such a game. That’s why it’s an addition.”
He added, “I’m really sure that even in ten years, 90% or even more of all board games will work without a digital integration, because that’s exactly what people like.
“But an app also draws new people into this game. We notice it especially with young people that they often find this very , very good, it creates additional tension – and you can see that such a board game can also open up new audience groups.”
Hisashi Hayashi’s co-operative bomb disposal game Bomb Busters won last year’s Spiel des Jahres, beating the much-fancied push-your-luck card game Flip 7 to the high-profile award.
That victory meant the Spiel des Jahres has now been won by a co-operative game design in five out of the past seven years, following successes for Just One in 2019, MicroMacro: Crime City in 2021, Dorfromantik: The Board Game in 2023 and Sky Team last year.
Cozy Stickerville is the only nominee for the main prize this year which is a cooperative title.
Last year’s Kennerspiel des Jahres was won by Endeavor: Deep Sea – which also features a prominent co-op mode as a way to play the game – while the winner of the 2025 Kinderspiel was Wolfgang Warsch’s Topp die Torte.
Winning the Spiel des Jahres can explode sales by hundreds of thousands of copies for the winner – and by thousands of copies for the nominees.
While publishers tend to keep tight-lipped about actual sales figures, Pegasus Spiel co-founder Karsten Esser told BoardGameWire in a 2023 interview that winning the main prize can boost a game’s sales by 10x to 20x in the months following, due to a slew of exposure across mainstream German shopping outlets in the run-up to Christmas.
That kind of boost can be hugely impactful for publishers and designers alike – and is particularly important to smaller publishers in the fight to stand out amid an increasingly competitive industry which sees thousands of releases each year.
The winners of this year’s Spiel des Jahres awards are set to be announced on July 12.
Ist schon wieder ein Jahr rum? Mit den Nominierungslisten zum Spiel des Jahres 2026 neigt sich zumindest spielerisch das Jahr dem Ende zu. Hier sind die nominierten Spiele des aktuellen Jahrgangs in den drei Kategorien. Am 12. Juli 2026 werden
Am heutigen 19. Mai 2026 hat die Jury Spiel des Jahres die Nominierungen zum Spiel des Jahres 2026 verkündet, dem wichtigsten Preis des deutschsprachigen Brettspielmarkts. Drei Titel kämpfen um den roten Pöppel des Hauptpreises, drei weitere um das Kennerspiel des Jahres 2026 und drei um das Kinderspiel des Jahres 2026. Parallel hat die Jury die Empfehlungsliste 2026 vorgestellt — Titel, die das Auswahlkomitee zusätzlich als besonders empfehlenswert einstuft.
Der Preis wird seit 1979 verliehen und gilt im deutschsprachigen Markt als wichtigster Wegweiser für gut zugängliche Brettspiele. Im Jahrgang 2026 fällt die Bandbreite der Nominees auf: vom Sticker-Album-Spiel über App-gestützte Karten-Kampagnen bis zum schnellen Mehrheitenduell — die Jury setzt erkennbar weniger auf einen dominanten Trend als auf die Vielfalt der Spielerlebnisse. Zum Vorjahresvergleich: unser Roundup zu den Nominierungen Spiel des Jahres 2025 sowie die Sieger-Berichte zu Bomb Busters, Endeavor – Die Tiefsee und Topp die Torte!.
Spiel des Jahres 2026 — alle Nominierten auf einen Blick
Spiel des Jahres 2026: Cozy Stickerville · Dito! · Morty Sorty Magic Shop
Kennerspiel des Jahres 2026: Boss Fighters QR · Moon Colony Bloodbath · Rebirth
Kinderspiel des Jahres 2026: Buh Party · Die Insel der Mookies · Verflixt und Verzaubert
Spiel des Jahres 2026: Die Nominierten
Drei Titel stehen für den Hauptpreis zur Wahl.
Cozy Stickerville (BGG-Eintrag) verbindet kooperatives Erkunden mit einer Legacy-Komponente — das Spielmaterial verändert sich dauerhaft von Partie zu Partie. Mit mehr als 800 Stickern bauen die Spielenden Schritt für Schritt ein Dorf auf und treffen narrative Entscheidungen, die über mehrere Partien hinweg fortwirken. Lead Designer ist Corey Konieczka, Verlag der Originalausgabe ist Unexpected Games. Das Spiel ist für 1 bis 6 Personen ab 8 Jahren ausgelegt, eine Partie dauert rund 30 Minuten.
Dito! (BGG-Eintrag) ist auf BoardGameGeek unter dem internationalen Titel JinxO geführt; die deutsche Ausgabe erscheint bei Game Factory. Designer Martin Ang setzt auf Wort-Assoziation in einer Partyspiel-Konstellation für 4 bis 7 Personen ab 10 Jahren, Spieldauer 30 bis 45 Minuten. Punkte gibt es, wenn die eigene Antwort mit denen anderer Mitspielender übereinstimmt — Allein-Ideen bringen nichts.
Morty Sorty Magic Shop (BGG-Eintrag) erscheint bei Schmidt Spiele, designt von Markus Slawitscheck. In dem taktischen Sortier-und-Lege-Spiel sortieren 2 bis 4 Personen ab 8 Jahren Zutatengläser nach Farbe und Zahl auf ihrem Ladenregal. Eine Partie dauert rund 30 Minuten.
Empfehlungsliste Spiel des Jahres 2026
Hot Streak (BGG-Eintrag) — Wett- und Bluffspiel von Jon Perry (CMYK, im DACH-Raum vertrieben durch Strohmann Games). 2 bis 8 Personen ab 6 Jahren, 20 Minuten. Die Spielenden wetten auf Maskottchen-Rennen und steuern den Rennverlauf mit eigenen Karten mit.
Toy Battle (BGG-Eintrag) — Zwei-Personen-Mehrheitsspiel von Paolo Mori und Alessandro Zucchini (Repos Production, deutsche Ausgabe ADC Blackfire Entertainment). 15 Minuten, ab 8 Jahren. Ziel: das gegnerische Hauptquartier erreichen oder mehr Medaillen einsacken.
Wilmot's Warehouse (BGG-Eintrag) — Kooperatives Memory-Spiel von Ricky Haggett, Richard Hogg und David King, basierend auf dem gleichnamigen Videospiel. Verlag CMYK, im DACH-Raum durch Asmodee vertrieben. Für 2 bis 6 Personen ab 8 Jahren, 30 Minuten.
Toriki (BGG-Eintrag) — Vollständiger Titel Toriki: Eine Insel voller Abenteuer von Wojciech Grajkowski (Lucky Duck Games). Kooperatives App-Hybrid-Abenteuer für 1 bis 4 Personen ab 8 Jahren. Die durchgehende Kampagne läuft über mehrere Sitzungen und summiert sich auf rund 6 bis 8 Stunden.
Meister Makatsu (BGG-Eintrag) — Kartenspiel von Reiner Knizia, im DACH-Raum bei AMIGO erschienen. 2 bis 6 Personen ab 8 Jahren, 20 bis 30 Minuten. Wer mit perfektem Karten-Timing die Gunst des Ninja-Meisters gewinnt, holt den Sieg.
Take Time (BGG-Eintrag) — Kooperatives Puzzle-Kartenspiel von Alexi Piovesan und Julien Prothière (Libellud). Für 2 bis 4 Personen ab 10 Jahren, 30 Minuten. Aufgabe: zwölf Karten regelkonform um eine Uhr platzieren und so gemeinsam Tests bestehen.
Kennerspiel des Jahres 2026: Die Nominierten
Im anspruchsvolleren Kennerspiel-Segment treten an:
Boss Fighters QR (BGG-Eintrag) — Kooperatives Kampagnen-Kartenspiel von Michael Palm und Lukas Zach, erschienen bei Pegasus Spiele. Eine begleitende App steuert die Boss-Monster und reagiert per Scan-and-Play-Mechanik in Echtzeit auf gespielte Karten. Für 2 bis 4 Personen ab 10 Jahren, eine Partie dauert 40 bis 60 Minuten. Im Kern ein Deck-Building-Spiel, das den klassischen Kartenmechanismus mit digitaler Boss-KI verzahnt. Vom Komplexitätsniveau her liegt der Titel im oberen Familien- bis unteren Kennerbereich: Deck-Building-Vorerfahrung hilft, ist aber keine Voraussetzung.
Moon Colony Bloodbath (BGG-Eintrag) — Donald X. Vaccarino, Designer hinter Dominion, schickt 1 bis 5 Personen ab 14 Jahren für 45 bis 90 Minuten auf eine Mondkolonie. Es ist ein Engine-Builder mit Engine-Loser-Wendung: Während die Spielenden ihre Tableau-Engine aufbauen, sammeln sie laufend Pannen, Hungersnöte und Stromausfälle im gemeinsamen Deck. Die eigene Tableau-Engine kollabiert dabei nicht in sich selbst, sondern wird über das gemeinsame Karten-Deck durch externe Katastrophen sabotiert. Originalverlag Rio Grande Games, deutsche Ausgabe alea / Ravensburger AG.
Rebirth (BGG-Eintrag) — Vollständiger deutscher Titel Rebirth: Aufbruch in eine neue Zeit. Reiner Knizia kombiniert elegantes Plättchenlegen mit Mehrheitenkampf um schottische Burgen. Für 2 bis 4 Personen ab 10 Jahren, 45 bis 60 Minuten. Die deutsche Ausgabe erscheint bei Frosted Games.
Empfehlungsliste Kennerspiel des Jahres 2026
Grundstein von Metropolis (BGG-Eintrag) — City-Building mit Polyomino-Plättchen von Emerson Matsuuchi (Arcane Wonders, deutsche Ausgabe Kobold Spieleverlag). Für 2 bis 4 Personen ab 14 Jahren, 60 Minuten.
TAG Team (BGG-Eintrag) — Zwei-Personen-Auto-Battler von Gricha German und Corentin Lebrat (Scorpion Masqué, deutsche Ausgabe KOSMOS), inspiriert von Arcade-Prügelspielen. 15 Minuten, ab 10 Jahren. Karten werden in einer programmierten Reihenfolge gespielt, die Spielenden mischen sich vor jedem Duell ein neues Deck zusammen.
Frosted Blooms (BGG-Eintrag) — Plättchenlegespiel von Bruno Cathala und Ludovic Maublanc (Synapses Games). 1 bis 4 Personen ab 8 Jahren, 20 bis 40 Minuten. Thema: niederländische Tulpengärten. Welcher mechanische Twist die Empfehlung für Kennerspieler tragen soll, ergänzen wir, sobald die Verlagsdetails über den heutigen Verkündungs-Stand hinaus vorliegen.
Arten Garten — Zu Arten Garten liegt zum Redaktionsschluss kein BoardGameGeek-Eintrag vor; Designer, Verlag und Eckdaten reichen wir nach, sobald die offizielle Jury-Seite die Details bereitstellt.
Kinderspiel des Jahres 2026: Die Nominierten
Die drei nominierten Titel der Kinderspiel-Jury (separates Gremium der Jury Spiel des Jahres):
Buh Party (BGG-Eintrag) — In der BGG-Datenbank als Boo Party geführt, gestaltet von Florian Sirieix und Benoit Turpin, erschienen bei LOKI. Memory- und Deduktionsspiel mit Verkleidungsthema, 2 bis 6 Personen ab 5 Jahren, 10 bis 15 Minuten.
Die Insel der Mookies (BGG-Eintrag) — International Mooki Island. Designer Florian Sirieix, Originalverlag Scorpion Masqué; die deutsche Ausgabe erscheint bei KOSMOS. Sammelspiel mit Set-Collection-Mechanik für genau 2 Personen ab 4 Jahren, 10 Minuten pro Partie. Wurde 2026 bereits mit dem französischen As d'Or als bestes Kinderspiel ausgezeichnet.
Verflixt und Verzaubert (BGG-Eintrag) — Originaltitel Mimose & Sam et le Voleur de Fruits (Thomas Dagenais-Lespérance, deutsche Ausgabe bei Game Factory). Eins-gegen-Alle-Deduktionsspiel mit Würfeln, 2 bis 4 Personen ab 5 Jahren, 15 bis 20 Minuten. Eine Person spielt den Obstdieb, die anderen sammeln Hinweise.
Empfehlungsliste Kinderspiel des Jahres 2026
Paleolino (BGG-Eintrag) — Kooperatives Kinderspiel von Marco Teubner, erschienen bei Hans im Glück. 1 bis 4 Personen ab 5 Jahren, 15 Minuten. Spin-off zum 2021 als Kennerspiel des Jahres ausgezeichneten Paleo.
Kleiner Stinker — Zu Kleiner Stinker liegt zum Redaktionsschluss kein BoardGameGeek-Eintrag vor; Designer, Verlag und Eckdaten reichen wir nach.
Magische Spiegel — Auch Magische Spiegel ist auf BoardGameGeek noch nicht eingetragen; die Eckdaten ergänzen wir, sobald die Jury sie veröffentlicht.
Ausblick: Preisverleihung Spiel des Jahres 2026
Die Preisverleihung der Jury Spiel des Jahres findet traditionell im Sommer in Berlin statt — der offizielle Termin 2026 wird im Vorfeld separat von der Jury kommuniziert. Bis dahin haben Sie als Brettspielfans Zeit, sich durch das Feld zu spielen. Würfelreich wird die Hauptpreisanwärter in den kommenden Wochen in eigenen Beiträgen ausführlicher betrachten.
Früher gehörte es zur Tradition, dass in den Redaktionen einschlägiger Brettspielmagazine (vor allem der Fairplay) schon Wochen vor der Verkündung der neuen Listen die Federn angespitzt und die schönsten kritischen Formulierungen gesammelt wurden. In den folgenden Ergüssen war förmlich die diebische Freude zu spüren, die die Autoren beim Verfassen der Zeilen empfanden, während sie der Jury…
Foto: Spiel des Jahres e. V.Harald Schrapers, Jahrgang 1964, veröffentlicht seit Anfang der 1990er Brettspielkritiken. Er war freier Mitarbeiter der Fairplay, hat für die Thüringer Allgemeine und Die Zeit geschrieben und ist in aktueller Position freier Mitarbeiter der Spielbox. Seit 1993 betreibt er die Website Games We Play.Seit 2017 ist er Mitglied des Vereins Spiel des Jahres e. V.
Ist die Jury „Spiel des Jahres” wirklich so unabhängig, wie sie behauptet? Wir haben beim Vorsitzenden Harald Schrapers nachgefragt. Im Interview spricht er über Lizenzeinnahmen, Werbeveranstaltungen und einen Streit innerhalb der Jury. Das Interview ist eine Ergänzung eines etwa eineinhalbstündigen Interviews mit Harald Schrapers. Das komplette Gespräch könnt ihr im Podcast Boardcast von Frederik Malsy nachhören. Das Interview mit Tom Werneck, auf das wir uns beziehen, findet ihr unter Tom Werneck: „Schaue mit Neugier auf die Arbeit der Jury, nicht mit Groll“. Unabhängigkeit der Jury In seinem Buch „Das moderne Brettspiel“ schreibt Tom Werneck, es sei fragwürdig, ob die Jury
Die Geschichte um die Osterinsel, die ihren Namen nach ihrem niederländischen Entdecker Jakob Roggeveen 1722 zu Ostern zu verdanken hat, ist leider traurig und deprimierend. Nach vielen Hypothesen zum Untergang der Kultur sind die eingeschleppten Infektionskrankheiten der Europäer die derzeit wahrscheinlichste. Da die Insel Polynesiens weit weg, 2.000 km westlich von Chile, liegt, konnte sie sich lange unentdeckt entwickeln. Und genau dies machen wir auch in der Kosmos-Spielereihe im quadratischen Karton.
Aufbau für zwei Spieler
Als Stammeshäuptling können wir jede Runde
mit unserem Holz (=Geld) eine Opferkarte kaufen (optional)
eine Karte auszulegen und somit Holzfäller, Priester, Jäger & Sammler oder die bekannten Moai-Steinfiguren ins Spiel bringen
auf unser Kartenlimit (3) nachziehen und die dann offen liegende Karte der Reihe, in der wir die letzte Karte genommen haben, für alle werten.
Eine interessante Mechanik ist hierbei der Blick auf die Endwertung. Denn wenn ein Moai gebaut wird, legen alle Spieler eine ihrer Opferkarten auf den Opferplatz, der Spieler, der die Aktion ausgelöst hat, legt seine Karte verdeckt ab. Gegen Spielende ist dann die am häufigsten geopferte Karte am wertvollsten. Und jeder Spieler bekommt für seine Opferkarten entsprechende Siegpunkte. Und so baut man sich eine Struktur an Karten auf, sammelt Opferkarten und Siegpunkte.
Auch strategisch wertvoll ist die Mechanik in Phase 3, in der man taktiert, welche Karte gewertet wird. So nimmt man hier auch mal eine Handkarte auf, die man nicht braucht. Dafür wird aber die dann oben liegende Karte gewertet. Mit den Priestern geht man auf Siegpunkte, Holzfäller bringen Holz und die Jäger & Sammler vergünstigten den Kauf der Opferkarten. Hat man eine Mehrheit bei den Karten im Vergleich zu den Mitspielern, gibt es einen Bonus.
Meine gesammelten Karten. Nach neuesten Erkenntnissen wurden die etwa 900 jeweils 14 Tonnen schweren Moai vermutlich immer mit Seilen gekippelt und nicht auf den Palmenstämmen transportiert, wie es auf dem zweiten Bild von links suggeriert wird. Auch wenn der Weg vom Steinbruch zur Küste immer sehr weit entfernt war.
Fazit:
Ein schönes Strategiespiel mit wenigen, aber gut verzahnten Mechanismen. Während mich Beam Me Up von Klaus-Jürgen Wrede enttäuschte, schlummert hier ein kleines Juwel, dass sogar 2012 auf die Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres stand. In dem Jahr gewann Kingdom Builder und es würde mich wundern, wenn ich das nicht demnächst vom Boden hole …
The American Tabletop Awards, an awards scheme launched seven years ago with the aim of being the US equivalent of Germany’s Spiel des Jahres, has unveiled its 2026 winners.
ATTA’s Early Gamers award is focused on titles suitable for younger gamers and players new to modern board gaming, while the Casual Games awards looks at games suitable for all experience levels that can be played in 30 to 60 minutes.
This year’s Strategy Games prize went to Matt Leacock’s pandemic spinoff The Lord of the Rings: Fate of the Fellowship, while the Complex Games title went to Jo Kelly’s and Cole Wehrle’s design Molly House, which explores the joy and fear experienced by gender-defying Londoners in 18th century society.
CMYK was the standout publisher with two wins out of the four categories. Asmodee studios won one award and picked up three other nominations, while Flatout Games picked up recommendations for both Cascadia Junior and Knitting Circle.
Alex Cutler was the only designer to appear twice among the finalists, scoring a nomination for his co-design Critter Kitchen and a recommendation for co-design A Place For All My Books.
The ATTAs are voted on by members of the US board game media, who each submit up to five games from the previous calendar year, which are then ordered according to ranked-choice vote.
Awards co-founder Eric Yurko, who runs board game review site What’s Eric Playing?, said, “The past few years have been great for games, and 2025 was no exception.
“There were great moments and releases throughout, so we’re very excited to present these awards to the best games we played in 2025.”
Early Gamers Winner: Magical Athlete – designed by Richard Garfield and Takashi Ishida (published by CMYK Games) Nominated: The Sandcastles of Burgundy – Stefan Feld and Susanne Feld (Ravensburger) Nominated: Splendor Kids – Marc André and Catherine André (Space Cowboys / Asmodee) Recommended: Cascadia Junior – Fertessa Allyse and Randy Flynn (Flatout Games) Recommended: Duck and Cover – Oussama Khelifati (Captain Games)
Complex Games Winner: Molly House – Jo Kelly and Cole Wehrle (Wehrlegig Games) Nominated: Tidal Blades 2: Rise of the Unfolders – Tim Eisner and Ben Eisner (Druid City Games) Nominated: Covenant – Germán P Millán (Devir) Recommended: Above and Below: Haunted – Ryan Laukat (Red Raven Games) Recommended: Galactic Cruise – TK King, Dennis Northcott and Koltin Thompson (Kinson Key Games)