Das Kartenspiel Panika bedient sich an einem äusserst bekannten Spielprinzip. Mit der dazugehörigen App kommt viel Unberechenbarkeit ins Spiel, die für sehr unterhaltsame Momente am Spieltisch sorgt. Wer legt seine Karten zuerst ab? Die App zum Spiel wird dringend benötigt.
LEGO Ninjago: Destiny's Bounty Adventures schickt Familien in kurzen Partien gegen Schlangen und Piraten, und die vier Ninja wachsen dabei sichtbar mit. Zusammenbauen, Aufrüsten und Schurken wegräumen stehen im Mittelpunkt dieses kooperativen Spiels. Ob das auch Erwachsenen am Tisch reicht, verraten wir euch hier.
Die Spielebranche blickt trotz wirtschaftlicher Herausforderungen optimistisch auf das Jahr 2026. Besonders Brett-, Karten- und Gesellschaftsspiele sowie Puzzle entwickeln sich positiv. Wie der Spieleverlage e. V. in seiner Pressemitteilung zur SPIEL 2026 in Essen berichtet, konnte die Warengruppe Spiele & Puzzle in den ersten drei Quartalen des Jahres um 8 Prozent wachsen. Der gesamte Spielwarenmarkt legte im gleichen Zeitraum lediglich um 3 Prozent zu.
Das muss das Boot abkönnen! Und das kann es auch. Keine Frage. Aus 6491 Klemmbausteinen gebaut und 120 cm lang, ist es ein imposantes Kriegsgerät im Maßstab 1:56. Dabei kostet der Bauspaß knapp 170 im Fachhandel. Das sind Preise, die als LEGO-Modell unmöglich sind. Trotzdem stimmt die Teilequalität, es gibt keinerlei Aufkleber und von einer Farbseuche werdet Ihr ebenso verschont. Rechnet nur mit rund 25 Stunden Aufbauzeit, die sich vor allem grau in grau abspielt.
Mal ein Thema abseits des Brettspiels, auch wenn ich mich bei so manchen Stanzbogen-Fest beim Auspöppeln und Sortieren an Klemmbausteine erinnert fühle. Aus vielen kleinen Teilen wird etwas unerwartet Faszinierendes, größer als die Teile in Summe selbst. Und damit mitten rein: Ich kann Euch als alter LEGO-Veteran das Boot U-96 von Revell Brick System nur empfehlen. Die Teilezahl von 6491 konnte mich nicht schocken, da ich schon den UCS Millennium Falken vor Ewigkeiten gebaut habe. Schon eher, dass ein Bauabschnitt so viele Teile umfasst, wie so manches LEGO-Modell alleine vorweist. Da helfen eine gewisse Ordnung und viel Platz auf dem Tisch. Ebenso etwas Geduld, um die passenden Teile im grau-grau zu finden.
Dabei ist der Weg das Ziel, also einfach entspannt Zeit lassen, in behaglichen Etappen bauen und sich an den diversen Bautechniken erfreuen. So bin ich gerade mal im vierten Bauabschnitt und habe neben dem wuchtigen Ständer drei U-Boot-Abschnitte bisher gebaut. Sehr detailliert im Innenraum, auch wenn vieles davon schon während des Baues nicht mehr sichtbar wird.
Auf einer der grossformatigen Anleitungsseiten ist einiges los. An die zehn oder mehr Bauschritte sind da keine Seltenheit und in einem Bauschritt geht es ebenso ordentlich voran. Nach 1127 Bauschritten seid Ihr fertig und das Bauerlebnis wird zum Vitrinenmodell. Wer mag, kann einzelne Verkleidungselemente weiterhin lösen, um sich und andere zu überzeugen, was sich in diesem detaillierten Plastikmodell noch so alles versteckt. Da hilft es enorm, dass sich das U-Boot an der Filmvorlage orientiert. Auch wenn es gar nicht dem eigentlichen U-Boot-Typ des Originals entspricht. Das erkennen aber wohl nur Historienfans, weil es da um Torpedoluken und Typbezeichnungen geht. Denn ursprünglich ist die U-96 von Revell Brick System ein Modell von Panlos, das für den europäischen Markt tauglich gemacht wurde und der die Filmlizenz übergestülpt wurde. Mir war und ist das egal, weil für mich zählte alleine der Bauspass und das Wiedersehen von erinnerten Filmdetails.
Bis jetzt habe ich LEGO als Hersteller nicht vermisst, weil die Teilequalität und die Farbreinheit stimmen und auch die Klemmkraft. Da es auch keine Fehlfarben gibt, musste ich schon genauer als bei LEGO hinschauen und mehr mitdenken, besonders wenn es um hellgrau und dunkelgrau und diverse Bauumkehrer mal mit und mal ohne Rand ging. Fehlteile habe ich zudem auch noch keine erlebt. Aber drei riesige Tüten mit C bis E beschriftet liegen mit ihren Innentüten noch vor mir. Nebenbei habe ich zudem die Originalserie geschaut, was mir umso mehr verdeutlicht hat, wie ich für mich das Kriegsgerät einordne, das hier vor mir steht – als das, was es war und ebenso als Rahmen eines Antikriegsfilms, der genau zeigt, was Krieg alles ist und zerstört. Das sollte stets klar sein.
Wer mir mein altes LEGO abkaufen möchte, den verweise ich auf meine Verkaufsanzeige. Derweil steuern wir auf die SPIEL Essen 2026 zu, was mir trotzdem die Zeit lässt, mich auch um andere Themen am Tellerrand des gemeinsamen Brettspiels zu kümmern. Immer dann wenn es sich für mich anbietet und als willkommene Abwechslung dient und erzählt werden will.
Nicht mehr lange, und die SPIEL öffnet ihre Pforten. Das ist für uns Spielende so etwas wie das Tor zum Schlaraffenland. Nicht verwunderlich also, dass wir hier mehr als gespannt sind, was uns dort erwartet. Die Vorbereitungen sind auch so gut wie abgeschlossen, Listen geschrieben, Verlage kontaktiert und erste Neuheiten schon einmal angespielt oder zumindest begutachtet.
Fantastique von Trevor Benjamin und Brett J. Gilbert – erschienen bei AMIGO Spiele Aufgrund meiner lediglich rudimentären Englischkenntnisse hätte ich ohne externen Hinweis das Wortspiel des Titels nicht erkannt. Woher soll ich denn wissen, dass "fan" im Englischen nicht nur der treue Anhänger einer Sache ist, sondern eben auch ein Fächer? Bisher habe ich aber […]
Im Rahmen meiner Nostalgie-Serie habe ich bereits Scotland Yard vorgestellt. Ich habe auch Labyrinth Chronicles ausgeliefert bekommen und wir arbeiten gerade daran, die Kampagne zum ersten Mal abzuschließen. Mit meinem Sohn habe ich allerdings noch ein anderes Spiel aus dem Regal gezaubert. Er wollte neulich unbedingt Schach lernen und dabei ist mir eingefallen, dass ich noch Stratego besitze. Das habe ich früher ziemlich häufig gespielt. Kann das noch was? Kommt man als 8‑Jähriger da rein? Wir haben einen Versuch gestartet.
Bei der Recherche zu dem Artikel musste ich dann erst einmal feststellen, dass es über 40 Millionen Mal verkauft wurde. Damit kennt es wahrscheinlich jeder? Ist das so? Lasst es mich gern mal wissen! Was ich auch nicht wusste: dass es bereits 1942 lizenziert und es beweisbar ab 1946 produziert wurde. Die Lizenz gehört immer noch Jumbo und Hasbro ist der Lizenznehmer und Produzent der Spiele.
Für alle, die sich wie ich nicht vor Künstlicher Intelligenz fürchten, dürften daran interessiert sein, dass die Zugvielfalt bei Stratego komplexer ist als bei Go oder Schach. Erst 2022 hat die Software DeepNash mit großer Wahrscheinlichkeit zuverlässig Spitzenspielende besiegt.
Das Schlachtfeld steht zum Duell bereit.
Spielprinzip
Die Spielfläche gibt sich schachähnlich mit 10 × 10 Feldern. Beim Spielaufbau platzieren die beiden Spielenden ihre jeweils 40 Figuren auf ihrer eigenen Seite auf zehn Feldern mit vier Reihen. Die Figuren sind an militärische Ränge angelehnt. Es gibt einen Feldmarschall, Hauptmänner, Unteroffiziere und weitere. Dabei gibt es eine strikte Schlagreihenfolge. Der Feldmarschall, schlägt alle Figuren. Der Vier-Sterne-General ist unterhalb des Marschalls angesiedelt und kann daher nur von diesem geschlagen werden. Dann folgt der Drei-Sterne-Oberst und so weiter.
Es gibt noch ein paar Sonderfiguren: die Fahne, die Bomben und den Spion. Ziel des Spiels ist es, die unbewegliche Fahne der gegnerischen Armee zu finden oder die andere Seite zur Aufgabe zu zwingen, wenn kein Zug mehr möglich ist. Dies kann passieren, sobald man nur noch unbewegliche Figuren hat. Neben der Fahne gibt es noch die Bomben, die fest an ihrem Platz verharren. Berührt man mit einer Figur die Bombe, wird die Figur aus dem Spiel genommen. Nur Mineure (sonst relativ unten in der Hackordnung) können die Bomben entschärfen. Die interessanteste Figur ist der Spion. Er wird von allen Figuren geschlagen, aber er ist die einzige Figur, die den Feldmarschall schlagen kann.
Die Reihenfolge der ersten Garde
Wie laufen die Züge nun ab? Nach dem Spielaufbau stehen sich zwei Armeen gegenüber. Die Figuren werden so gedreht, dass die Spielenden von der eigenen Armee die Vorderseite – also den Rang – sehen können und von der gegnerischen Armee nur die blanke Rückseite. Immer abwechselnd wird eine Figur orthogonal um ein Feld gezogen. Dabei ist jede Richtung erlaubt. Ein Überspringen von Figuren ist nicht möglich. Landet man bei dem eigenen Zug auf einer gegnerischen Figur, zeigen sich beide gegenseitig die Vorderseite und es wird aufgrund des Ranges entschieden, welche Figur das Spielfeld verlassen muss. Danach wird die überlebte Figur wieder mit der Vorderseite wie vorher abgestellt. Dadurch muss sich die gegnerische Person ab jetzt merken, was sich hinter dieser Figur verbirgt. Sind beide vom selben Rang, müssen beide Figuren das Feld verlassen.
Beim Aufbau lohnt es sich eine Trennwand aufzubauen.
Unboxing und Varianten
Ich habe viele Versionen von Stratego gespielt. In der für mich schönsten Version bestehen die blauen und roten Spielfiguren aus Plastik-Türmchen, die auf einer Seite begradigt sind und dort mit weißen Linien die Ränge darauf gedruckt haben. Außerdem gibt es ein Inlay bei dem die Figuren einsortiert werden. Die Spielbretter sind immer ganz schön gestaltet.
Früher hatte ich selbst noch ein Spiel mit Figurplatten, die in einen Ständer gestellt wurden. Das geht grundsätzlich auch, führt aber bei einer unsachgemäßen Berührung dazu, dass sie sich ungewollt umdreht.
Capture the Flag – ist das Ziel.
Solltet ihr Stratego noch nicht in eurem Besitz haben und es wieder neu erwerben, dann findet ihr in der aktuellen Version noch Kampfkarten („Battle Cards“). Dabei werden weniger Figuren genutzt. Die Karten erlauben besondere Züge, andere Angriffe und so weiter. Obendrein sind in der neuen Version wahlweise noch drei Figuren als weibliche Figuren spielbar. Das gilt im Übrigen auch für die 65‑Jahre-Jubiläums-Edition.
Es gibt noch eine Mini-Version mit nur zehn Figuren. Ich dachte, dass es sich dabei um eine Reisevariante handelt, und war sehr enttäuscht beim Auspacken. Tatsächlich fehlt mir bei der Variante auch die taktische Tiefe. Das ist gleich wieder aus dem Haus ausgezogen.
Es gibt noch Junior-Varianten mit Dinos oder Disney-Motiven. Meiner Meinung nach braucht es das nicht, aber das muss jede Person selbst entscheiden.
Bewertung
Stratego hat eine unerwartete taktische Tiefe. Je häufiger das Spiel auf dem Tisch landet, desto besser wird das eigene Spiel. Schon beim Aufbau gibt es viel zu entscheiden. Wird die Fahne eher frei platziert oder von Bomben umschlossen? Sind die höheren Ränge an vorderster Front oder sichern sie die Fahne? Stellt man die Bomben so auf, dass sie einen beim Ausspielen behindern?
Für Eltern ist vielleicht die größte Herausforderung, dass man den Mitspielenden nicht so einfach gewinnen lassen kann. Vielleicht liegt es an dem Brettspiel-Haushalt: Bei uns gewinnt immer die Person, die am besten spielt. „Keine Gnade“. Wir haben Stratego schon über zehnmal gespielt und mein Sohn hat noch keine Partie gegen mich gewonnen. Aber man merkt, dass er jedes Mal geschickter und taktischer spielt. Und es vergeht kein Kampf, nachdem er nicht sofort eine Revanche fordert.
Die Regeln hat er super schnell verstanden. Es kommt zugute, dass die Ränge auf dem Spielbrett abgedruckt sind und er sich zu Beginn nicht merken musste, wer wen schlägt. Mittlerweile weiß er das auswendig.
Ersetzt Stratego nun Schach? Nein, das würde ich nicht sagen, aber es ist ein guter Einstieg. Es hat eben andere Aspekte, wie Bluffen und die Notwendigkeit, dass man sich die Figuren des Gegenübers merken muss.
Ich war schon früher ein großer Fan von dem Spiel, obwohl ich sonst keine Kriegsspiele in meiner Sammlung mag. Ähnlich wie Scotland Yard wurde Stratego im Familienkreis wieder entstaubt und erfährt seinen zweiten Frühling. Für mich war es immer schon ein geniales Spiel. Es inzwischen mit meinem Sohn zu erleben, ist einfach nur grandios. Angesichts dessen zu Recht ein goldener Meeple.
Tangram ist kein Spiel im eigentlichen Sinne – eher eine Philosophie, eine Lebenseinstellung. Dabei kommt es mit nur sieben geometrischen Holzteilen aus, bildet aber mit ausreichend Kreativität und Vorstellungsvermögen tausendfache sinnvolle Kombinationen, die eine scheinbar kleine Welt des Mosaiks in immer wieder erstaunlichen Bildcollagen verwandeln. Ohne Tangram gäbe es auch kein Ubongo & Co.
Schmidt Spiele hat es nicht erfunden und deshalb fehlt auch der Autor auf der kleinen Metallbox voller Fingerabdrücke, in der Tangram aktuell zum Taschengeldpreis erhältlich ist. Erstmalig erwähnt wurde es unter dem Namen „sieben Bretter der Weisheit“ in chinesischen Schriften um 1813. Dort tauchten dann auch Rätselbücher auf, deren Vorlagen man aus den nur sieben Teilen passgenau nachlegen soll. Im 19. Jahrhundert wanderte es dann als Tangram nach Europa. Brettspielkenner wird die Tangram-Form als Quadrat zusammengelegt zudem arg bekannt vorkommen. Die SPIEL Essen hat es im Logo und steht dort für spielerische Vielfalt. Ich selbst habe Tangram in der alten Pappschachtel-Ausgabe allerdings beim Ergotherapeuten kennengelernt. Dort ist es im Einsatz, um visuelle Wahrnehmung, Raum-Lage-Verständnis, Feinmotorik sowie Auge-Hand-Koordination zu trainieren und zu verbessern.
Es ist schon erstaunlich, wie viele unterschiedliche Formen wie auch komplex-abstrakte Abbildungen damit möglich sind. Wer sich die sieben lackierten Holzteile genauer anschaut, der erkennt, dass sich einzelne Teile zu den größeren Formen auslegen lassen und das auffällige Parallelogramm damit gerne in seiner Grundform maskiert werden kann. Und genau da liegt die Herausforderung im Solo-Spiel: Erkenne aus einer nicht maßstabsgetreuen Abbildung ohne Trennlinien, wie dieses Objekt aus den sieben Formen zusammengebaut ist und baue es nach. Gerne einfach spontan probiert, gedreht und gewendet und erste irreführende Ideen wieder verworfen. Die Schmidt Spiele Ausgabe bringt dazu 800 Bildvorlagen mit. Wer ganz verzweifelt ist oder zu wenig Geduld hat, schaut bei den Auslösungen nach und wird erstaunt sein. Freies wie kreatives Spiel ist ebenso möglich. Wer weiß, eventuell entdeckt Ihr eine noch nie dagewesene Kombination?
Ohne Tangram als Urvater der geometrischen Form-Puzzles, würde es wohl auch kein Ubongo geben. Vom schwedischen Spieleautor Grzegorz Rejchtman 2003 erfunden, nutzt es die von Tetris bekannten Polyominos, macht ein Echtzeit-Wettrennen im Wettstreit mit zeitgleich puzzelnden Mitspielern daraus und landet einen Welthit. Seit 2005 bei Kosmos als lokalisierte Version erhältlich. Fünfzehn verschiedene Varianten listet Kosmos auf: von Ubongo 3D bis zum diesjährigen Ubongo Flex, das mich bei meiner ersten Mitspielpartie fast zum Wahnsinn getrieben hat. Wo das Ubongo gezielt Hektik verbreiten will, ist die Solo-Beschäftigung mit Tangram eher eine Quelle der Ruhe – sofern man irgendwann auf die Lösung kommt.
Zwei neue Titel sind seit der letzten Ausgabe auf Board Game Arena spielbar geworden: das Push-Your-Luck-Würfelspiel Tally Up! und die gemütliche Bäckerei-Simulation Got What It Bakes?
Tally Up!
Tally Up! von Eric Olsen (Messy Table Games, 2026) ist ein Push-Your-Luck-Würfelspiel für 2 bis 10 Spielende. Reihum würfelt eine aktive Person mit drei von sechs wählbaren Risiko-Würfeln, alle anderen entscheiden nach jedem Wurf, ob sie mit ihrem Punktestand aussteigen oder weiter mitgehen und riskieren, bei zwei gewürfelten Sternen leer auszugehen. Wer zuerst 2.500 Punkte erreicht, gewinnt. Auf Board Game Arena unterstützt die Umsetzung 2 bis 10 Spielende, eine Partie dauert im Schnitt rund 10 Minuten.
Got What It Bakes?
Got What It Bakes? von Marianna Béres und Anikó Sajgó (Myam Games, 2025) ist ein Roll-and-Write für 1 bis 4 Spielende, in dem die Teilnehmenden über drei Runden eine eigene Bäckerei führen. Gewürfelte Zutaten werden gedraftet, um Rezepte zu erfüllen und die Backstube auszubauen, ein riskanterer „Bake if You Dare!“-Zug verspricht mehr Ertrag bei höherem Fehlschlagrisiko. Neben dem Solo-Modus gegen einen Bot gibt es einen kooperativen und einen kompetitiven Modus. Auf Board Game Arena unterstützt die Umsetzung 1 bis 4 Spielende, eine Partie dauert im Schnitt rund 41 Minuten.
Amigo lädt am 12. und 13. September 2026 zum Spielefest ins Capitol in Dietzenbach. Auf dem Programm stehen fünf Deutsche Meisterschaften und, zum ersten Mal, eine Halli-Galli-Vereinsmeisterschaft.
Deutsche Meister werden in Wizard, Saboteur, 6 nimmt!, 3 Chapters und Piraten Kapern ermittelt. Die Turniere zu 3 Chapters und Piraten Kapern stehen allen Interessierten offen, eine vorherige Qualifikation ist nicht nötig. Wer sich für Saboteur oder 6 nimmt! noch nicht qualifiziert hat, bekommt am Samstag im Nachqualifikationsturnier eine letzte Chance. Die Sieger und Zweitplatzierten in Wizard, Saboteur oder 6 nimmt! dürfen Deutschland anschließend bei der jeweiligen Weltmeisterschaft vertreten, die Reisekosten übernimmt laut Amigo der Verlag, dazu gibt es Reisetrolleys von travelite.
Neu: Halli-Galli-Vereinsmeisterschaft
Erstmals treten am 13. September Vereinsteams in einer Halli-Galli-Vereinsmeisterschaft gegeneinander an. Der Siegerverein erhält laut Amigo ein großes Spielepaket sowie Unterstützung für weitere Spieleabende. Die Anmeldung läuft nach Verlagsangaben noch.
Herbstneuheiten und Rahmenprogramm
Neben den Turnieren können Besucherinnen und Besucher die Amigo-Herbstneuheiten 2026 testen. Am Samstagnachmittag zeichnet Illustrator Jan Bintakies individuelle Kunstwerke im Stil der Herbstneuheit Strange Creatures. Dazu kommen eine Hüpfburg, eine Fotobox und eine Tombola zugunsten der CFI Kinderhilfe.
Wer an der Halli-Galli-Vereinsmeisterschaft teilnehmen möchte, sollte sich zeitnah anmelden: Der Termin liegt nur noch gut zwei Wochen entfernt, die Anmeldung ist laut Amigo aber weiterhin offen.
Der Ravensburger Verlag übernimmt ab dem Frühjahrsprogramm 2027 den Vertrieb ausgewählter LEGO-Bücher des polnischen Verlags AMEET für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Das teilten beide Unternehmen in einer Pressemitteilung vom 19. August 2026 mit.
Im Zentrum der Vereinbarung stehen Beschäftigungsbücher zu den Marken LEGO Ninjago, LEGO Star Wars und LEGO Minecraft. Für das kommende Jahr plant Ravensburger rund 40 Neuerscheinungen sowie rund 60 Bestandstitel aus dem AMEET-Programm, verkauft über den Buch- und Spielwarenhandel. Erste Titel sind bereits seit August 2026 als Aktionsware in den eigenen Endkundenshops von Ravensburger erhältlich, vor dem offiziellen Vertriebsstart im kommenden Frühjahr.
Dr. Anuschka Albertz, Group Managing Director Books+ bei Ravensburger, begründet den Schritt mit der Sortimentsbreite: „Wir freuen uns darauf, unseren Händlern durch die neue Zusammenarbeit ein noch vielfältigeres Buchsortiment bieten zu können und mit den fantastischen LEGO Büchern weitere Zielgruppen für Bücher zu begeistern.“
AMEET-Geschäftsführer Piotr Modlinski sieht in Ravensburger einen strategischen Partner für die eigene Expansion: „Mit dem Ravensburger Verlag haben wir einen starken Partner gewonnen, der unsere Präsenz in allen Vertriebskanälen weiter ausbauen wird. Dadurch können wir uns künftig noch stärker auf unsere internationale Expansion konzentrieren, unser Portfolio mit weiteren Marken ausbauen und gleichzeitig den deutschen Markt nachhaltig stärken.“
Welche der rund 40 Neuerscheinungen zuerst in den Handel kommen und zu welchen Preisen, nennt die Mitteilung nicht. Details dazu sollen im Rahmen des Frühjahrsprogramms 2027 folgen.
6 Jahre hat sie pausiert – jetzt findet sie wieder statt: Die Wizard-Schweizermeisterschaft erhält 2026 eine Neuauflage. Organisiert wird der Anlass von „Wädi spielt“ in Zusammenarbeit mit AMIGO. Teilnehmende aus der Schweiz haben sich bisher an den Weltmeisterschaften immer gut
Beim Stichspiel Matter Matters stellen wir das Gleichgewicht im Universum her. Thematisch ist das eine grosse Bürde, doch eigentlich müssen wir einfach gleich viele Stiche in den beiden Spielfarben einfahren, um zu Pluspunkten zu gelangen. Es handelt sich also eher
„Das Spiel war in Dortmund DER Renner“, so wurde mir das Rezensionsexemplar von Axel feierlich überreicht. Naja, eigentlich feierlich vor die Türe gelegt, aber das ist eine andere Geschichte. Und…
Wir waren zu Gast im LEGOLAND Discovery Centre Oberhausen! Asmodee hat uns zum Presseevent eingeladen, um das neue LEGO NINJAGO Brettspiel „Destiny’s Bounty Adventures“ unter die Lupe zu nehmen.
In diesem Video zeigen wir euch unsere ersten Eindrücke vom Spiel, wie wir gemeinsam die Destiny’s Bounty verteidigt haben und warum das Spiel nicht nur für kleine Ninja-Fans ein Highlight ist. Außerdem haben wir endlich die Lücke geschlossen und eine Runde „Monkey Palace“ gespielt – inklusive einer spannenden Punktejagd und jeder Menge LEGO-Spaß!
Zum Schluss werfen wir noch einen kurzen Blick in das Discovery Centre selbst – einen Indoorspielplatz für Familien.!
!disclaimer: Wir wurden von Asmodee zu dem Event eingeladen
Vier Stämme duellieren sich um die Shadow Cards. In einem Stichspiel treffen wir unsere Vorhersagen und spielen uns danach zu Punkten. Rein thematisch holt das Spiel wenig heraus, spannender ist die Sache mit der Wertung, die man ganz bewusst angehen
Kavango ist ein kartengetriebenes Aufbau- und Draftspiel für ein bis vier Personen, das sich thematisch dem Natur- und Artenschutz im Kavango-Zambesi-Schutzgebiet widmet. Die Spieler übernehmen die Rolle von Naturschutzexperten und errichten über drei Runden hinweg eigene Reservate, in denen Produzenten
Der Schnippspiel – Klassiker Carrom ist ein schlichtes, elegantes Finger-Billard auf Holz, das sich in Südasien zu einem der beliebtesten Wohnzimmer- und Clubspiele entwickelt hat. Es soll seine Wurzeln in der Kolonialzeit auf dem indischen Subkontinent haben, wo es als
Vor 140 Jahren beendeten die großen Mächte ihre Verhandlungen über die Ansprüche, welche sie auf den afrikanischen Kontinent – insbesondere das Kongobecken – anmeldeten. Nach einer kurzen Einordnung der Berliner Kongokonferenz in ihren historischen...