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Lese-Ansicht

Panika – Spielkritik

Panika

Das Kartenspiel Panika bedient sich an einem äusserst bekannten Spielprinzip. Mit der dazugehörigen App kommt viel Unberechenbarkeit ins Spiel, die für sehr unterhaltsame Momente am Spieltisch sorgt. Wer legt seine Karten zuerst ab? Die App zum Spiel wird dringend benötigt.

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1000km – Mariokart

Reicht eine Lizenz für ein Kartenspiel?

Seit 1992 veröffentlicht Nintendo für jede Konsole und Handheld das beliebte Mario Kart, oft in mehreren Versionen. Und vor knapp 10 Jahren kam dann auch mal eine Kartenspielversion dazu, die uns jetzt aufgehübscht in Essen vorgestellt wurde.

1000km ist die Rennstrecke lang.

Mario, Luigi, Peach & Friends erhalten 6 Handkarten.

In ihrem Zug ziehen die Spieler eine Karte vom Nachziehstapel und spielen eine Karte aus. Starten kann man erst, wenn man eine „grüne Ampelkarte“ hat. Danach spielt man dann Kilometerkarten und blockiert andere Spieler mit Bananen, roten Ampeln oder Geschwindigkeitsbegrenzungen. Dagegen können die anderen Spieler dann natürlich Verteidigungs- oder Schutzkarten spielen.

Wer zuerst am Ziel ist hat gewonnen.

Nach dem Start kam ich ganz gut voran. Die Banane limitiert meine Höchstgeschwindigkeit auf 50km/h. Hoffentlich ziehe ich bald eine Pilzkarte, um dieses aufzuheben. Welche Verteidigungskarte gegen Angriffskarten hilft, ist in der Spielerhilfe darüber zu sehen.
Es wäre clever, sich zum Zählen der Kilometer die Karten zu sortieren oder den Streckenplan mit den Spielfiguren zu verwenden.
Leider war bei unserer Testversion der Spielplan mit den Meeples nicht dabei. Dafür hier ein Bild aus der Anleitung von Jumbo.

Fazit:

Wir haben zur Beschleunigung des Spiels eingeführt, dass man in seinem Zug eine beliebige Anzahl Karten ablegen und entsprechend nachziehen kann. Sonst kann es schon sehr lange dauern, bis man überhaupt losfahren kann (grüne Ampel) oder nach einem Angriff die passende Verteidigungskarte auf die Hand bekommt. Das Spiel ist eher für sehr junge Fans, die auch eine hohe Frustrationstolleranz haben. Denn Gegner und der Zufall, mal die richtigen karten auf der Hand zu haben, macht schon wenig Lust auf eine weitere Partie.

Erwähnen muss man noch, dass die Vorlage, der „Kartenspielklassiker Mille Bornes (1000 Kilometer)“ aus 1954, mir vorher unbekannt war und ich ihn auch nicht vermisst habe.

Stubenscore: 5,7 / 10


1000KM - MARIOKART
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Brettspiel (getestet)

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kritisch gespielt: Duell der Drachen

Duell der Drachen - Box

Duell der Drachen - BoxDuell der Drachen von Jay Bendixen – erschienen bei Lookout Spiele Auch wenn ich in der Vergangenheit schon das ein oder andere Fantasybuch gelesen habe: an ein Duell der Drachen kann ich mich dabei nicht erinnern. Allerdings heißt das nichts. Ich bin mir sicher, dass ein solches Szenario literarisch verarbeitet wurde. Rein vom Titel erwarte ich […]

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Traveluencer – Spielkritik

Traveluencer

Selbst das Leben als Influencer ist nicht mehr einfach. Auf Reisen müssen alle Posts rechtzeitig abgesetzt werden. Und so starten wir beim Stichspiel Traveluencer auf eine Reise zu den beliebtesten Plätzen der Welt, so dass uns die Herzen zufliegen. Im

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Skirmish: Battle for Draconia

Skirmish ist ein taktisches Kartenkampfspiel, das sich im Kern auf Duelle zwischen zwei Spielern konzentriert. Die Grundregeln sind schnell verstanden, doch die unterschiedlichen Fraktionen und ihre Fähigkeiten sorgen für taktische Möglichkeiten, die sich erst mit zunehmender Erfahrung vollständig erschließen. Wer

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Mystic Vale

Card-Crafting

Vor 10 Jahren hat John D. Clair mit Mystic Vale das Card-Crafting „erfunden“. Mittels Einschüben bei den Karten in einer Hülle können hierbei mit Ergänzungen an drei Stellen die Karten aufgewertet werden.

Unser Startkartensatz ist hierbei bei allen Spielern gleich. Man kann im Laufe des Spiel versuchen im Kopf zu behalten, was noch im Nachziehstapel ist, denn es gibt auch eine entscheidende push-your-luck-Komponente.

Sind wir an er Reihe, ziehen wir von unserem Nachziehstapel nacheinander eine Karte, drehen diese um und entscheiden, ob wir diese in unser Feld für diese Runde spielen. Drehen wir dann im Verlauf eine Karte um, mit der wie ein viertes rotes Verfallsymbol aufdecken, habe wir uns verpokert und legen alle Karten im Feld auf den Ablagestapel. Ziel ist es somit, nur solange Karten nachzuziehen, bis maximal drei rote Symbole offen liegen. Beende ich das Kartenziehen, werte („ernte“) ich nacheinander die Karten im Feld und bekomme Siegpunkte, kann mit Seelensymbolen permanent ausliegende Spezialkarten kaufen und – das Wichtigste – Aufwertungen mit Mana aus der Auslage kaufen und diese dann passend in eine der im Feld ausliegenden Karten einschieben. Zum Schluss kommen dann alle Karten im Feld auf den Ablagestapel, den man oft neu mischen wird …

 

Das rote Symbol darf nicht viermal offen liegen. Im Startdeck sind Karten mit zwei oder sogar alle drei freien Plätzen für Erweiterungen.
Die Auslage mit den kaufbaren Erweiterungen
Mit den drei unterschiedlichen Seelensymbolen kann man permanent ausliegende Karten kaufen, die manchmal auch nur Siegpunkte am Spielenden bringen.

Fazit:

Das Spiel lebt von den verschiedene Taktiken, die man anwenden kann. Soll ich mein Deck schützen, indem ich „Bäume“ in meine Karten einschiebe und somit die roten Symbole unschädlich mache, oder gehe ich früh auf Siegpunkte? Clever ist hier, dass es eine maximale Anzahl Siegpunkteplättchen gibt und das Spiel endet, wenn der Vorrat verbraucht ist. Einige Einschübe haben neben Mana, Siegpunkte, Bäume und den Verfallsymbolen auch noch andere Effekte und beeinflussen hiermit die anderen Symbole, indem z.B. Verfallsymbole auf dieser Karte keinen Effekt haben.

John D. Clair hat sein Spielprinzip später mit Unstoppable perfektioniert, welches dann aber eher ein Solospiel ist. Ich wäre bei einer nächsten Runde gern wieder dabei und würde auch gern die Erweiterungen ausprobieren.

Stubenscore: 7,7 / 10


MYSTIC VALE
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Brettspiel (getestet)

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bt334 Road to Essen 2026 - Frosted Games

Shownotes
Alexandra (Brettspielhamster / Spielkulturerbe) spricht mit Stefan „Hesy“ Hestermeyer von Frosted Games über Kennerspiel-Erfolge, die SPIEL 2026 sowie Stibitzt!, Space Lab und Das Voynich-Mysterium – ach und fliegende Schildkröten und weitere Mysterien gab es auch!

Datum der Aufnahme: 22.09.2026
online seit: 16.10.2026

Feedback
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Über den Beeple Talk
Der Beeple Talk ist mit allen Episoden unter dem folgenden Link erreichbar. Ziel ist es, Episoden mit wechselnden Themen rund um Brett- und Kartenspiele zu machen. Zum Beeple Talk treffen sich regelmäßig einige Mitglieder von Beeple, dem Brettspiel-Blogger-Netzwerk.
Beeple Talk – Der monatliche Podcast von Beeple – https://www.beeple.de

Podcast-Plattformen
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Intro/Outro
Epic Song by BoxCat Games

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Prevail – Spielkritik

Prevail

Wenn in naher Zukunft Mensch gegen Maschine kämpft, stecken wir mittendrin. Beim knallharten Kartenspiel Prevail holen wir die Kohle aus dem Feuer und möchten am Ende ganz einfach mit ein wenig Energie überleben. Ein düsteres Szenario. Das Kartenspiel aus der

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kritisch gespielt: Fantastique

Fantastique - Box

Fantastique - BoxFantastique von Trevor Benjamin und Brett J. Gilbert – erschienen bei AMIGO Spiele Aufgrund meiner lediglich rudimentären Englischkenntnisse hätte ich ohne externen Hinweis das Wortspiel des Titels nicht erkannt. Woher soll ich denn wissen, dass "fan" im Englischen nicht nur der treue Anhänger einer Sache ist, sondern eben auch ein Fächer? Bisher habe ich aber […]

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Was für ein Spiel ist Arctica?

Die Arktis ist einer der härtesten Lebensräume der Welt. Täglich kämpfen verschiedene Tiere ums Überleben und ihr könnt in Arctica dieses fragile Ökosystem ins Gleichgewicht bringen.
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Agent Avenue – Division M – Spielkritik

Agent Avenue - Division M

Da ist sonst schon viel los in der Nachbarschaft und nun treiben sich auch noch neue Agenten auf der Strasse rum. Agent Avenue – Division M ist eine Erweiterung des Grundspiels, das man unbedingt benötigt, um das spannende Duell spielen

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Reforest – REVIEW | Rezension Brettspiel

Eine kleine Schachtel, ein paar Karten und gerade einmal sechs Plätze im eigenen Wald. Das Kartenspiel Reforest sieht zunächst nach einem eher überschaubaren Kartenspiel aus. Dahinter steckt jedoch ein durchaus anspruchsvolles Kennerspiel, bei dem aus wenigen Grundregeln erstaunlich viele Entscheidungen entstehen. Optisch erinnert das Ganze mit seinen sehr schönen Pflanzenillustrationen zunächst ein wenig an Mischwald. Spielerisch kommen durch […]

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AMIGO Spielezeit: Fantastique

AMIGO Spielezeit mit Fantastique

Am 03.10. startet die 7. Saison der AMIGO Spielezeit 2026.

Bis zum 20.09. wird Fantastique gespielt.

„Fantastique!“ ist der Ausruf, den ihr hören wollt, wenn ihr euren schönsten Fächer präsentiert.
In jeder Runde spielt ihr Fächer aus aller Welt aus, um Medaillen zu erhalten. Gleichzeitig wollt ihr passendes Material für die nächsten Runden sammeln und die Karten auf eurer Hand für die nachfolgenden Runden zu optimieren.
Wer von euch hat nach sieben Runden die meisten Medaillen und erfüllt die Wertungsbedingungen des ausliegenden “Grande Finale“-Fächers?

„Fantastique“ ist ein Biet-Spiel mit Hand-Optimierung. Fächerförmige Spielkarten mit kunstvollen Illustrationen sorgen für ein besonderes Spielerlebnis. Trotz einfacher Regeln bieten wechselnde Wertungsaufgaben viel Spieltiefe.

Falls ihr Fragen zu einer der lokalen Spielezeiten habt, schreibt eine E-Mail direkt an den Veranstalter.

Wir wünschen euch viel Spaß!

Fachhändler oder Spieleclubs können sich hier anmelden. Einfach Formular ausfüllen, an AMIGO senden und bald die erste AMIGO Spielezeit veranstalten.

Wie wäre es mit einem geselligen Spieleabend bei dem man exklusive Preise erspielen kann? Dann kommt zur AMIGO Spielezeit!

Die Veranstalter der Spielezeit mit Fantastique

 
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Echos der Zeit

In Echos der Zeit versuchen die Spieler, die Macht uralter Quellen zu kontrollieren und mit einem möglichst gut aufeinander abgestimmten Gefolge aus Kreaturen und Artefakten die Konkurrenz zu übertreffen. Im Mittelpunkt steht dabei die Zeit selbst: Karten benötigen unterschiedlich lange,

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Ogallala

Kanubauer – Kanuklauer

Schon 1975 hat Rudi Hoffmann dieses kleine Kartenspiel bei Pelikan veröffentlicht, die neuste Ausgabe ist 2002 bei Amigo erschienen. In Erinnerung ist mir allerdings nicht, dass ich das schon mal irgendwo gesehen habe.

Ziel ist es, mindestens drei Kanus zu bauen. Das virtuelle Spielfeld besteht hierbei maximal aus drei Reihen mit 14 Karten in der Breite. Wir ziehen solange Karten und legen die bei uns an, bis wir eine Karte ziehen, die wir schon in unserer Auslage haben, eine Sonderkarte ziehen oder ein Kanu vervollständigen. Da liest man also eine hohe Glückskomponente raus. Denn es kann sein, dass wir mal 10 Karten ziehen und auch schnell ein Kanu fertigstellen. Oder wir ziehen wenig Karten und eine ist doppelt und der Zug ist vorbei.

Die Karten müssen immer angrenzend zur Auslage angelegt werden, auch diagonal ist möglich. Die Zahlen darüber sind die Angriffsstärke (also bei den Indianern), die Zahlen darunter Siegpunkte (Beutekarten)

Durch die Sonderkarten kommt die nächste Glückskomponente, denn hiermit kann man Karten bei Mitspielern klauen oder verbannen oder mit dem Totem auch sein eigenes Kanu schützen. Was mir dann gut gefällt, sind die taktischen Möglichkeiten. Denn man baut ja mehrere Kanus zeitgleich und so kann man eines mit mehr Verteidigung bauen oder auch eins, dass man opfern könnte. Denn die Karten mit den Indianern und Beutekarten haben unterschiedliche Effekte für Angriff/Verteidigung und spätere Siegpunkte. Wichtig wird dies, wenn man ein Kanu fertigstellt und hiermit ein Kanu eines Gegners (auch welche, die noch nicht fertig sind) angreifen kann. Hierbei erobert man die Beutekarten, der Rest des Kanus kommt in die Ewigen Jagdgründe und ist somit aus dem Spiel.

Drei Kanus sind fertig, ich beende das Spiel. Denn Punkte gibt es nur für abgeschlossene Kanus und die Anderen haben keins fertig.

Fazit:

Auch wenn seit der Startauflage von 1975 an der Kartenanzahl und Regeln optimiert wurde, so ist dies schon ein eher typischen Glücksspiel mit eingeschränkten taktischen Möglichkeiten aus „alten Zeiten“. Aber der Ärgerfaktor und Interaktion beim Angreifen und Kartenklauen macht Spaß und es ist ein ständiges hin-und-her. 30 Minuten dauert dann der Schlagabtausch beim Kanubauen schon und als No-Brainer ist es durchaus geeignet.
Funfact: Aufgrund der schlechten Bewertung auf BGG habe ich es auf dem Flohmarkt links liegen lassen. Und glücklich kam die Brettspielerin mit diesem Fang von ihrem Rundgang wieder und so kam es dann doch in die Sammlung. Glück gehabt.

Stubenscore: 6,7 / 10


OGALLALA
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Brettspiel (getestet)

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